Opferentschädigungsgesetz (OEG)

18.10.2009

Folgende Übersicht zum Opferentschädigunsgesetz (OEG) kann/soll jederzeit ergänzt werden – Datenpflege und Erweiterung erfolgt durch Ihre Mitarbeit.

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Wikipedia

Das Opferentschädigungsgesetz (OEG) ist ein deutsches Bundesgesetz im Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts. Es trat am 7. Januar 1985 in Kraft. Es löste das bisherige OEG vom 15. Mai 1976 ab.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Opferentsch%C3%A4digungsgesetz

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Bundesministerium der Justiz

Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsgesetz – OEG)

Quelle:

http://www.gesetze-im-internet.de/oeg/BJNR011810976.html

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Opferperspektive

Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz

Wer in Deutschland durch eine Gewalttat einen gesundheitlichen Schaden erlitten hat, kann nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) einen Finanzierungsanspruch für die gesundheitliche Versorgung geltend machen.

Die Leistungen umfassen Kosten für Heil- und Krankenbehandlung sowie Hinterbliebenen- oder Beschädigtenrenten. Schäden an Brillen, Kontaktlinsen oder Zahnersatz werden finanziert, weitere »Sachschäden« allerdings nicht. Bei Erwerbsunfähigkeit nach einem Angriff werden verschiedene Leistungen wie Versorgungskrankengeld und Beihilfen gezahlt. Im Falle einer verminderten oder ausgefallenen Erwerbstätigkeit über ein halbes Jahr wird eine Rente gezahlt.

Einen Antrag können alle stellen… den ganzen Beitrag lesen

Quelle:

http://www.opferperspektive.de/Beratung/Finanzielles/406.html

145 Kommentare

  1. Sabine Diel schreibt am :

    OEG = Opferentschädigungsgesetz

    Ich habe meine Freundin (Missbrauchsopfer) geraten sich an den Weißen Ring zu wenden. Sie hat dieses nach langer Überlegung auch getan. Die Leute vom Weißen Ring kamen gleich mit einem Antrag des OEG.

    Leider wurde der Antrag (Rheinland-Pfalz) abgelehnt, da keine Anzeige vorliegt! Ganz im Gegenteil, meine Freundin wurde förmlich dazu gedrängt, Anzeige zu erstatten obwohl es Atteste etc. gab, die das zu diesem Zeitpunkt dringend untersagten! Aber das interessiert diese Behörden einfach nicht. Aus dem Opfer macht man sich hier in Deutschalnd einfach nicht viel. Man kann von diesem Staat keine Hilfe erwarten! Missbrauchsopfer sind Opfer zweiter Klasse! Ohne Anzeige = keine Hilfe!!

    Leider waren dadurch dem Weißen Ring auch die Hände gebunden, doch sie waren von der „Geschichte“ meiner Freundin so bewegt, dass der Ring die Fahrtkosten zur ambulanten Therapie für ca. 1 Jahr übernommen haben!
    Es war ein kleiner, kleiner Lichtblick auf einem schier endlosen Weg.

    Trotz allem bitte versuchen. In Hessen z.B. haben die Behörden Hilfe auch ohne Anzeige bewilligt, es war eine Einzelfallentscheidung!!

    Mit freundlichem Gruß
    Sabine Diel

  2. Hubert schreibt am :

    @Sabine Diel

    Eine Frage hätte ich:
    In wiefern untersagten diese Atteste eine Anzeige?

    Aber es ist schon so, dass Opfern in unserem Land oft sehr viel (zu viel) abverlangt wird, wenn sie was dahingehend erreichen wollen.
    Dabei weiß man allgemein sehr wohl, wie sehr das alles die Opfer zusätzlich belastet.
    Und es kommt auch vor, dass einige Opfer diesem Druck nicht mehr standhalten können …
    Eine 100%-ige Beweisführung im Falle einer Anzeige ist zudem oft unmöglich, vor allem dann, wenn es sehr lange zurückliegt.
    Aber gut zu erfahren, dass einige Behörden darauf überhaupt noch Rücksicht nehmen.

    Hubert

  3. Sabine Diel schreibt am :

    @Hubert

    In den Attesten stand, dass es aus therapeutischer Sicht absolut kontraindiziiert ist und als zu belastend empfunden wird!

    Ist ja auch klar, wie soll ein Häufchen Elend sich gegen seinen Täter wehren? Jahrzentelange Verdrängung und Psychoterror machen es möglich!

    Ich weiß was es heißt mit einem Missbrauchsopfer zu leben, kenne sämtliche Ängste und Auswirkungen und weiß, dass die Opfer lieber ihrem Leben ein Ende setzen würden, als ihrem Peiniger gegenüber zu treten!

    Sabine Diel

  4. dwe schreibt am :

    Schlimm ist, dass total und unwiderruflich zerstörte Opferleben in diesem Rechtsstaat in keiner Weise finanziell entschädigt werden.
    Da hat ein Opfer eine vielversprechende Karriere mit einem gutdotierten Posten vor sich und landet nach jahrelanger Folter, körperlich ruiniert, in Hartz4, ohne auch nur einen Tag in seinem angestrebeten Beruf gearbeitet zu haben.
    Dieser Rechtsstaat macht angehende Professoren zu Pennern, auch weil dem Opfer durch die Taten die Möglichkeit genommen wird, in seinem Beruf Fuss zu fassen, zu arbeiten und eine Karriere aufzubauen.
    Jahrelange Gefangenschaft, bestialische Folter und brutalster Zerstörung gesunder Körper werden in diesem System nicht entschädigt. Das ist ein Skandal!
    Pfui Deutschland!
    Ich schäme mich Deutsch zu sein!
    Dieses Land ist eine Schande für die ganze Welt!

  5. OEG= Opferentschädigungsgesetz

    Das ist eine lange und schwierige Prozedur. Vom Antrag bis zur ersten Zustimmung hat es 24 Monate und eine Anwältin im Zivilrecht gebraucht.
    Derzeit läuft eine weitere Prozedur ab in der man von 50% Schädigung auf 100% geht. Wieder muss eine „Untätigkeitsklage“ von der Anwältin eingereicht werden.

    Es ist verständlich das die Angestellten dort versuchen müssen, so gut sie können das Geschehene zu rekonstruieren. Nachvollziehbar. Trotzdem sind Fragen nach Zeugen für mich ein Schlag ins Gesicht gewesen.

    Wie Zeugen? Dachten Sie da stehen ein paar mit der Kamera dabei, filmen das und wenn ich in ein paar Jahren eine Aussage mache, dann sagen die Hallo wir sind Zeugen?“

    Ehrlich gesagt kam ich mir in diesem Moment ziemlich vera…. vor.
    Trotzdem hab ich die Prozedur der Glaubwürdigkeit über mich ergehen lassen.
    Alles noch mal erzählen, mit allen Einzelheiten und zum Schluss bitte eine „Eidesstattliche Versicherung“ abgeben und unterschreiben, dass ich nicht gelogen habe. Natürlich mit der entsprechenden Belehrung das auf Meineid 12 Monate Gefängnisstrafe stehen.

    Erneut kam ich mir wie der Täter vor. Als hätte ich was unrechtes getan.
    Warum muss das Opfer beweisen das die Tat geschehen ist? Warum muss der Täter nicht beweisen, dass er es nicht getan hat?
    Warum reichen alle Arztberichte für die Glaubwürdigkeit nicht aus?
    Warum muss man sich erneut traumatisieren lassen, durch solche Fragen?

    Auch an dieser Stelle muss sich noch sehr viel ändern.
    Man darf mit Betroffenen nicht so umgehen. Dies ist wieder eine Demütigung und Verletzung der Person.
    Die Wunden werden immer und immer wieder aufgerissen.
    Die Betroffenen sitzen da und bluten aus ihren Wunden und man reicht ihnen ein kleines Pflaster und schickt sie nach Hause- da können sie dann selber zusehen wie sie die Blutung stillen.
    Glück dem, der eine gute Therapeutin oder Therapeuten hat und der ein stabiles unterstützendes familiäres und soziales Netz um sich hat.
    Nicht das diese Betroffenen es dann weniger schmerzlich erfahren würden aber zumindest sind sie nicht ganz so alleine, wie die anderen.

    Ich kann und will nicht verstehen dass man so mit Opfern umgeht.

    Ja wir alle wissen das System muss sparen, doch warum bietet man die Opferentschädigung an, wenn man sie lieber doch nicht leisten möchte?

    Auch hier denke ich ist es wichtig das Betroffene ihre Erfahrungen schildern, damit sich an dieser Front auch etwas tut.
    Opferentschädigung klingt super und das noch gesetzlich verankert. Ist für das Weltbild nach außen fantastisch, doch wie das jede einzelne Person sieht und empfindet, die es betrifft, das bleibt wieder unter dem großen Mantel verdeckt.

  6. Elke schreibt am :

    Hallo Angela,

    das klingt schrecklich. Ich bin ehrlich gesagt noch nie auf die Idee gekommen, mich für irgendwas entschädigen zu lassen. Ich bin einfach erstmal nur froh, wenn ich einen für mich guten Weg finde, mit all dem umzugehen. Was danach kommt, weiß ich noch nicht.

    Aber zu deiner Glaubwürdigkeit. Ich habe mal mit meiner Therapeutin darüber gesprochen, ist schon länger her. Es ging da um die Verjährung und was mir blühen würde, wenn ich mich „outen“ und Namen nennen würde. Ein Täter ist schon lange tot, da wären dann evtl. die Angehörigen betroffen, der andere lebt noch. Die Therapeutin sagte mir, dass sie jederzeit ein Glaubwürdigkeitsgutachten erstellen könnte, sodass mir Aussagen bei Gericht weitgehend erspart blieben. Ist das falsch oder warum war das bei dir nicht so?

    Interessierte Grüße,
    Elke

  7. Hallo Elke

    Nein das ist nicht falsch. Ich musste dieses Gutachten nicht für das Gericht machen sondern für das Amt für soziale Angelegenheiten.
    Die Personen sind verpflichtet sich ein eigenes Bild über die Glaubwürdigkeit der Antragsteller/in zu machen.
    Wie gesagt es war nicht einfach und man kann auch eine Person seines Vertrauens mit zu der Befragung nehmen.

    Ich würde es jederzeit wieder tun, nicht wegen der Entschädigung, sondern weil eine zweite öffentliche Instanz ermittelt hat.
    Das hieß für mich, auf dem juristischen Weg konnte ich keine Verurteilung erreichen, aber auf diesem Wege schon.
    Es ist natürlich kein Gerichtsurteil, aber es ist ein öffentlicher Beschluss darüber, dass man mir glaubt.

    Ich hatte einen Beweis in der Hand und die Namen aller Täter wurden genannt.
    Jeder wurde nochmals befragt und das hat mir und meiner Seele gut getan.
    Ich wusste, sie würden sich nicht wohl fühlen dabei und das hat mir Kraft und Energie gegeben, weil ich Jahrelang die war, die sich nicht gut fühlte.

    Des Weiteren sind solche Anträge auch immer gut wenn man später mal in Reha möchte oder die Krankenkasse keine Therapiestunden mehr übernimmt. Hier kann das Amt helfen. Natürlich wieder mit Anträgen usw. verbunden, aber besser als ohne Unterstützung da zu stehen.

    Für Menschen die mehr als 50% geschädigt sind, laut OEG wird eine kleine Rente bezahlt, bis ans Lebensende. Es sind keine Millionen aber eine kleine Anerkennung der großen Schäden die verursacht wurden und für viele Menschen ein Hilfe im täglichen Leben.

    Leider können ja viele Betroffene irgendwann einmal ihren Beruf nicht mehr ausüben, aus den verschiedensten Gründen, da ist diese kleine Unterstützung ebenfalls hilfreich.

    lg Angela

  8. Anna schreibt am :

    Hallo,
    ich habe auch einiges durch mit dem OEG Antrag. Ich habe ihn nach zweieinhalb Jahren Kampf durch bekommen. Ich war unheimlich froh, da es sehr belastend war. Mir ging es auch nicht wirklich um die Entschädigung, sonder wichtig war für mich, dass sie mir GLAUBEN!!!
    Nun habe ich aber auf den Papieren vom Amt gesehen, dass ich 2011 noch mal zu einer Untersuchung muss. Ich verstehe das nicht wirklich, da mir damals gesagt wurde, wenn es einmal durch ist, dann ist es gut. Nun fühle ich mich ziemlich neben der Spur, weil die Angst wieder hoch kommt, das alles wieder durch zu machen.

    Lieben Gruß ANNA

  9. Elke schreibt am :

    Liebe Anna,

    ja, mir geht es auch um meine Glaubwürdigkeit, das ist mir das allerwichtigste!

    Hättest du evtl. Lust, mir den Ablauf so eines Antrages zu schildern? Ich möchte gerne alle möglichen Informationen zu allen möglichen Hilfsmöglichkeiten für uns sammeln und zusammenstellen.
    Du erreichst mich, wenn du meinen Namen anklickst.

    Liebe Grüße,
    Elke, die dir die Daumen drückt, dass 2011 nichts mehr auf dich zukommt

  10. sabine schreibt am :

    hallo anna ,
    ja mich interesiert das auch .liebe grüsse sabine

  11. Hallo, auch ich habe einiges durch mit dem OEG-Antrag.

    Ich habe den Täter angeszeigt, obwohl von vorneherein klar war, dass der Fall verjährt war. Es ging aber mehr darum, den Täter bei der Polizei zumindestens Aktenkundig zu machen. Was ich damals nicht bedacht hatte war,das ich meine Mutter gleich automatisch mit angezeigt habe.
    Erschwerent kam hinzu, dass der Täter heute nicht mehr in Deutschland lebt.

    Nachdem der Fall dann von einem Staatsanwalt schriftlich geschlossen worden ist, habe ich einen Antrag auf OEG gestellt. Dies habe ich gleich durch einen Fachanwalt für Sozialrecht machen lassen.

    Als der erste Brief vom Versorgungsmat kam, bin ich schon fast zusammengebrochen, Zeitzeugen sollten benannt werden, Geschwister wurden darufhin befragt.

    Dann kam die erste Ablehnung, nicht glaubwürdig im fast allen Punkten. Meine Schwestern hatten mich dermaßen in den Dreck gezogen und die Behauptung aufgestellt, ich hätte das freiwillig und gegen Geld getan.

    Da ich einen Anwalt hatte, konnte ich die Aussagen meiner Schwestern lesen und später dazu Stellung nehmen. Ich wünsche das nicht meinem ärgsten Feind.

    Dann verlangte das Versorgungsamt ein Glaubwürdugkeitsgutachten, bei einer von ihnen besimmten Gutachterin.

    Dies zog sich über 2 Monate in die Länge und brachte mich an den Rand des Suizids. Die letzte Befragung fand schon in einer psychiatrischen Klinik statt. Diese Gutachterin war auch dann noch nicht zufrieden. Ich lies dem Versorgungsamt dann mitteilen, dass ich nicht zu weiteren Aussagen bereit wäre und dachte“ OK, jetzt haben sie dich so weit, jetzt gibst du auf!“

    Wider erwartend viel das Gutachten aber dann doch zu meinen Gunsten aus.

    Etwas über 5 Jahre hat dieser ganze Prozess gedauert und wenn ich vorher gewußt hätte was auf mich zukommt, dann hätte ich diesen Antrag nie gestellt.

    Aiuch ich muss in 2 Jahren erneut zu einer Überprüfung, denn ich könnte ja eine Wunderheilung geschafft haben.

    Liebe Grüße
    Harriet

  12. Hubert schreibt am :

    @Harriet

    Es ist schon unglaublich, wie Ämter mit sowas umgehen.
    Da müssen Opfer ihr Leben aufs Spiele setzen, um eine Entschädigung zu bekommen.
    Wäre zu überlegen, ob es nicht opferschonendere Befragungsmethoden gibt.
    Ganz klar gibt es auch diese Trittbrettfahrer, welche rausgefiltert werden müssen. Aber ein Gutachter sollte in der Lage sein, sowas zu erkennen, ohen große Befragungs-Orgien. Wenn ein Gutachter sowas nicht erkennt, ist er nicht geeignet dafür.

    Vielleicht sollten bei derartigen Gutachten immer 2 ehemalige Betroffene dabei sein, sozusagen als Beisitzer, welche dann mitentscheiden können. Die erkennen doch sowas am ehesten, ob jemand betroffen ist oder nicht.

  13. Angelika schreibt am :

    Hallo,

    auch meine Tochter hat beim OEG ihren Antrag abgelehnt bekommen. Sie wurde im Alter von 8 Jahren von ihren
    Cousin sex. missbraucht. Zuerst kam ein Schreiben von
    der Staatsanwaltschaft, dass diese Tat verjährt ist, und
    nun auch noch diese Ablehnung, die Begründung für die Ablehnung, obwohl eine Tagebuchaufzeichnung da ist
    lautet“ Das Tagebuch habe auch sie geschrieben und es gäbe keine Zeugen“, und sie könne sich an so wenig erinnern. Der Cousin leugnet es, er hat Angst,das ihn Frau u. Kind verlässen, der wird die Tat nie zugeben.
    Heute bereut sie es schon ihr Schweigen gebrochen zu haben, denn man wird als Opfer nicht anerkannt.

    Wer hat schon Zeugen bei einen Missbrauch??

    Diese Aussage von OEG ist typisch an den Aussagen der 0pfer wird immer ein Zweifel sein.

  14. Wilma schreibt am :

    Liebe Angelika, in welchem Bundesland war das? Ich überlege mir im Moment, ob es gut ist, mich dieser ganzen Prozedur auszusetzen oder ob die Gefahr einer erneuten Retraumatisierung nicht viel zu groß ist.
    Es ist gut, wenn hier so viele Menschen wie möglich von ihren Erfahrungen mit dem OEG berichten, damit aus jedem Bundesland Erfahrungsberichte vorliegen.
    Dass man für den sexuellen Missbrauch Zeugen benennen soll, ist ein Witz.

  15. Angelika schreibt am :

    Hallo Wilma,
    es war in Bayern, aber man kann es mal versuchen. Wir überlegen auch
    ob wir uns nicht einen Rechtsanwalt nehmen, aber das hängt von meiner
    Tochter ab. Ich wünsche Dir viel Glück, wenn Du Dich dafür entscheidest.

  16. steffi schreibt am :

    Ich hasse diese Anträge!!! Bin seit zwei Jahren in Behandlung wegen der Folgeschäden eines missbrauchs und komme mit dem OEG Antrag nicht einen zentimeter weíter, weil ich in der BEWEISPFLICHT!!! bin. Ich habe langasam keine Kraft mehr. Lieber wäre ich tot als das ich das noch weiter führen würde!!!!

  17. Hubert schreibt am :

    @Steffi
    wohl wahr!
    Man muß sich dann nachher die Frage stellen, was mehr belastet hat.
    Das eigentliche Ereignis, oder das spätere Antragsverfahren …
    Geht leider Vielen so, und die Frage wäre, ob man die Opfer dahingehend nicht etwas mehr entlasten könnte. Aber es gibt leider diese Trittbrettfahrer, welche sagen „ich auch“, nur um irgendwelche Leistungen zu erschleichen.
    Aber abgesehen davon, müßte es möglich sein, mit fachkundigen Gutachtern das sehr leicht rauszufinden. Und das ginge dann sehr schnell und benötigte nicht mehrere Jahre, wie schon vielfach so geschehen.
    Auch dieser momentane Zustand ist gegenüber den Betroffenen mehr als entsetzlich.
    Es besteht im Umgang mit Betroffenen auf GANZER Bandbreite dringender Nachbesserungs-Bedarf. Und das gerade in der schweren Krisenzeit, denn diese trifft Betroffene ganz besonders schwer.

  18. hans peter schreibt am :

    OEG- Antragsverfahren ändern !
    @ steffi
    Hallo Steffi,
    auch ich bin z. Z. in der gleichen Situation mit dem OEG Antrag für meine chronisch kranke Frau, so komme ich ebenfalls nicht weiter mit der Beweispflicht. Ein ärztliches Attest von einem Professor und drei weiteren Fachärzten für Psychiatrie reicht der OEG- Behörde nicht.
    Hier muss sich unbedingt etwas ändern in Deutschland, wie die unbegrenzte Bearbeitungszeit in diesen Ämtern und die Praktiken wie Antragsverlagerungen nach dem Tatortprinzip, Wegfall der Zeitrenten für Opfer von smb, denn andere Opferrenten werden auch nicht zeitlich befristet gezahlt, u.a.m., was immer wieder eine zusätzliche Psychische Belastung darstellt.

  19. Larissa schreibt am :

    Nun an Sowas habe ich noch nie gedacht, das sowas für mich in frage käme ?
    Nun ich habe mehr als 50 %.
    Aber die Betreuerin hatte mich dazu auch nicht geraten ,bzw.Hingewiesen.
    Anzeige bei der Polizei hatte ich ja damals gemacht ,weil ich das unbedingt machen wollte ,die Betreuerin war nicht dafür .

    Grüße
    Larissa

  20. anja schreibt am :

    Hallo,

    Ich möchte Mut Machen Antrag nach dem OEG zu stellen. Je mehr das machen desto mehr kann sich ändern.
    Aber
    es ist nicht einfach und ich empfehle das man in Therapie ist und es dort begleitet wird.

    Ich hab die Diagnosen komplexe PTBS und DIS/DDNOS
    Ich habe die Täter nicht angezeigt. (wäre aber auch verjährt jetzt.)
    Ich habe den Antrag vor gut 6 Jahren gestellt.
    Glaubwürdigkeitsgutachten wurde gemacht und ich bin „nicht glaubwürdig“. Es folgten Ablehnungen und Widersprüche, bis dann im Letzten Jahr vors Gericht ging.
    Jetzt ist das urteil da und ich werde vom Gericht anerkannt.
    Bleibt die Widerspruchszeit abzuwarten, aber meine Anwältin meinte das das eher nicht geschehen wird.
    Dann geht es noch um den GDS. Ich hoffe weniger langwierig.

    Die lehnen meistens erst ab! Es lohnt sich im jeden Fall dann eine Anwältin hinzu zu ziehen. Und auch vor Gericht zu gehen.

    Es waren schwere zeiten dabei. Besonders wenn Post kam oder bei der Verhandlung (wo ich nicht mal anwesend sein musste). Aber die meiste Zeit zog sich einfach alles unendlich hin.

    Es ist aber auch so, dadurch das immer mehr diesen Weg gehen bis vor das gericht, ist es auch immer mehr so, dass alleine die Diagnosen PTBS und dissoziative Störungen schon eine Ausagekraft haben. Es wird Anerkannt und die Anwälte können sich auf solche Urteile beziehen.

    Man muss nicht Angezeigt haben. Und zeugen…. ja, wer hat die schon?
    Aber es geht aber auch nicht um eine vollendete Beweisführung, sondern darum das es eine hohe Wahrscheinlichkeit hat.

    Allen alles Gute
    anja

  21. Larissa schreibt am :

    Hallo anja

    Hm 6 jahre Therapien , gibt es doch gar nicht am Stück .
    Und wer hat schon Geld für die Anwaltskosten ?
    Ich denke wegen unseren Schicksal , sind wir alle nicht mit fiel Geld besegnet.

    Wenn man selber nicht dabei sein Muß , wer dann ?
    Der Anwalt ?
    6 jahre lang ist ja heftig .
    Nun wo ich ja immer noch keinen zu bereden (Therapeutin) habe könnte ich das hier dann ja auch gar nicht anstreben .

    Ich hatte letze Nacht einen totalen vergangenheits Traum gehabt .
    verschleierte Bilder die ganz schnell vorüber zogen .

    Vorher aber deutliche Bilder wo die Ärzte mit mir Sprachen und ich dann auch antwort gab .
    Und noch was komisches , aber im nachinein habe ich wol die komische Botschaft erkannt , die ganz zu anfang sich zeigte .
    Ob da nun noch mehr solcher Sachen nachts hoch kommen ?
    Dann muß ich dann unn immer was zum Schreiben bereit halten .
    Ich hatte auf der Arbeit wiederholungen erfahren die auch der Täter immer sagte , ob das den Traum ausgelöst hat ?
    Also PTBS werde ich wol auch haben .
    Mal sehen ob der Therapeut das mit mir machen wollte sowas zuzustimmen , mir bei einen OEG Antrag bei sSite zu stehen ?
    Hm einen Rechsanwaltsversicherung, wenn ich eine anleiern würde währen die Kosten damit abgedeckt ?
    Aber sicher ist das zu kurzfristig , da man meist länger in der Versirerung drinn sein muß , damit die dann zahlen ?
    Und welche Art von Rechtsanwaltskosten , Versicherung müßte das sein ?
    Immer wider Kosten für uns !?
    Ob sich das alles rechnet ?
    Nicht das die Kosten so hoch sind und das Geld was man dann bekommt fiel weniger ist ?

    MFG

    Larissa

  22. hans peter schreibt am :

    Hallo Larissa,
    auf Deine Anfrage in Deinem o.g. Kommentar kann ich Deine Bedenken zur Nichtübernahme der Rechtsanwaltskosten aus beruflicher Erfahrung
    bestätigen.
    Generell gilt in der Versicherungsbranche : wenn ein „Haus“ bereits brennt, ist es nicht mehr versicherbar…
    Ich kann auch jedes Opfer eines sexuellen Missbrauches dringend empfehlen bei jeder Art von privaten Personenversicherungen
    ( Renten/Leben/Kranken/Unfallvers.) diese Erkrankung/ Tat im Versicherungsantrag dokumentieren lassen.
    Im Schadensfall muss das Opfer dieser Versicherung dann eine Schweigepflichtentbindungserklärung abgeben, dann wird zuerst die Krankenkasse um eine komplette Patientenauskunft gebeten.
    Sollte von dieser Krankenkasse je eine Rechnung wegen Behandlung einer PTBS / Depression bezahlt( vor Vertragsabschluss) worden sein, wäre die private Versicherung leistungsfrei, da die vorvertragliche Obliegenheitspflicht verletzt wurde.
    Eine Rechtsschutzversicherung trägt auch keine Kosten eines Widerspruches in einem Verfahren , anders sieht es aus, wenn gegen den ablehnenden Bescheid eines OEG-Verfahren vor dem Sozialgericht Klage eingereicht wird, diese Kosten übernimmt in der Regel die Rechtsschutzversicherung nach Begründung. Die Kostenübernahme sollte man sich aber immer vorher, von deren Schadensabteilung schriftlich bestätigen lassen.
    Sollten Sie ein geringes Einkommen haben, dann stellen Sie vor einer Rechtsberatung bei einem Anwalt, beim zuständigen Amtsgericht, Antrag auf Prozesskosshilfe / Beratungshilfe .
    Ich hoffe ein wenig geholfen zu haben und bitte verlieren Sie nicht den Mut, wenn der Weg auch steinig ist…
    Herzlichst
    Ihr
    hans-peter

  23. hans peter schreibt am :

    @ Larissa
    am 26.3.2010 haben Sie hier im Kommentar geschrieben ,dass Sie eine
    “ Betreuerin“ haben. Ist es eine gerichtlich bestellte Betreuerin ?
    Wurde dies durch das Vormundschaftsgericht mit dem Aufgabenbereich : Vermögenssorge beschlossen dann ist diese Betreuerin verpflichtet auch einen OEG-Rentenantrag auf Ihrem Wunsch hin zu stellen.
    Bitte weisen Sie Ihre Betreuerin höflich darauf hin. Wird dennoch kein OEG-Antrag beim örtlichen Versorgungsamt gestellt werden, sollten Sie direkt das Vormundschaftsgericht dies bitten, zu tun.
    Sie müssen wissen, dass bei einer OEG-Rentenzahlung der Täter noch zur Kasse ( Regressnahme) gebeten werden kann. Dies ist die z.Z. gültige Rechtslage nach den kurzen Verjährungszeiten dieser Straftaten und deren Spätfolgen.
    Nicht einmal die Renten -und Krankenkassen können die vorsätzlich verursachten Kosten der Pädokriminellen in Deutschland wieder zurückholen und dies bei den „klammen“ Sozialkassen…

  24. Anna schreibt am :

    HAllo,ich war lange nicht mehr hier und haben eben mal die ganzen Komentare gelesen.Ich versteh das alles net …ich habe keine Anzeige gemacht,hatte keine Zeugen und konnte auch nichts beweisen.Es hat zwar sehr lange gedauert aber ich habe in nach über 2 jahren den erstantrag durchbekommen.Ich hatte beim lesen irgendwie das Gefühl das das wirklich Bundesland abhängig ist.Aber wie man bei mir sieht geht sowas auch ohne Anzeige und so weiter.
    Eine Freundin von mir hatte da nicht so ein glück,ihre Anträge wurde sogar sofort abgelehnt ohne das sie Arztbericht oder andere sachen angefordert hat.Daraufhin Wiederspruch der abgelehnt wurde und nun wurde der Anwalt eingeschlaltet und sie kämpft weiter.
    Also bitte nicht aufgeben sonder weitermachen auch wenn es erst abgelehnt wird.Ich weiß slber das das einlanger schwerer weg ist aber man kann es schaffen….ich wünsche allen viel Glück und ich drück die Daumen…lieben Gruß Anna

  25. Pia schreibt am :

    Hallo Anna,

    eine Freundin von mir hatte da nicht so ein Glück, ihre Anträge wurden sogar sofort abgelehnt, ohne das sie Arztbericht oder andere Sachen angefordert haben.

    Das ist mir dieser Tage genau so ergangen, die ärztlichen Befunde wurden weder angefordert noch gelesen. Abgelehnt wurde nach 12 Monaten.

    lg

    Pia

  26. Larissa schreibt am :

    @ hans peter
    ich hatte keine Antwort gesehen . Sorry
    Nein Ich habe keine Betreuerin ich hatte mal eine für 5 Jahre .( Sie hatte Gesundheit und Finanzielles unter kontrolle )
    Die aber keine OEG gemacht hat .

    Hm wenn das Haus brennt ! nun das brennt doch schon als Kind und als Kind hat man doch keine Rechstschutzversicheruung .
    Ich habe eine Lebensversicherung die wurde von der Betreuerin beitragsfrei gestellt .
    Die rechtsschutzversicherung hatte Sie gekümdigt , weil ich immer einen rechsberatung bekäme .Wegen dem Wenigen Geld .
    Aber das Ändert sich ja bald , da mein Kredit bald weg ist , ich habe nur noch den Kredit bei dem Erzeuger noch abzubezahlen , noch 8 Monate lang .
    Ich habe eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit , der Gard der Behinderung war zuerst minderwertig , bei 20 % , das hatte ichzuerst selber ausgefüllt .
    Da hatte die Betreuerin für Einspruch erhoben und ich bekam dann 70 %
    Ich denke die Rentenversicherung müßte doch bescheid wissen ?

    Bei der Normalen Krankenkasse was schreiben ?
    Die haben mich letztens soo was von Vertig gemacht !

    Als ich dann bei der Caritas ging ,da wollte ich einen Verschlimmerungsantrag stellen , doch die meinten , das ich das nicht machen sollte , da ich mir nur schaden würde , und eher wieder weniger Prozente bekäme .
    Ich hatte es dann gelassen .
    Als ich da ein Betreutes wohnen haben wollte ( von der Caritas ), währe meine Wohnung drauf gegangen .
    Habe ich dann auch gelassen .

    Nun ja zurück zum Thema .
    Ich wollte es villeicht in Angriff nehmen ,wenn ich eine Psychologin mal an der Hand habe .
    Ich stehe zur Zeit gaaamz alleine da wenn was ist .
    Und wenn das Länger als die zu bewilligen bekommnde Stunden dauert , dann stehe ich wieder alleine da !

    Ich war öfter in Krankenhäusern und Tagesklinik .(oder beim 2 ten Aufenthalt )
    Was für Diagnosen , weswegen ich da behandelt wurde weiß ich nicht .
    Borderlineerkrankung kenne ich ,oder letztens eine Psychose .
    In der Tagesklinik weiß ich nicht was da war .Oder in der Anderen Psychiatrie wo ich 11 Monate war , wo ich 2 Wochen danach noch die Klinik dann selber bezahlen mußte …….

    Ich denke das wegen Depressionen schon behandelt wurde , also müßte ich alles selber bezahlen .
    Das währe mir dann zu teuer !

    Mfg

    larissa

  27. Marion schreibt am :

    Bin als Kind 10 Jahre Missbrauch worden .
    Seid 5 Jahren bin ich nun in Therapie und versuche das geschehene aufzuarbeiten .Rückschläge mit inbegriffen .
    Seid Dezember 09 bekomme ich Leistung nach dem OEG .
    Dafür mußte ich aber 4 Jahre Kämpfen und immer wieder Gutachten erstellen lassen .Und mich erniedriegen lassen ,Glaubwürdigkeitsgutachten bei Gericht erstellen lassen und vor allem Reden .
    Aufgeben ? Oh ja ! Sehr oft habe ich mich gefragt ,ob es das wert ist .
    Warum ich mir das antuh , ob ich das durchstehen will und vor allem kann .
    Ich habe den Täter nie Angezeigt ,was heute auch keinen Sinn mehr machen würde .
    Eigendlich ging es mir noch garnicht mal um das Finanzielle ,sondern um die Anerkennung . Leider ist es ja noch immer so ,das uns nur in den wenigsten Fällen Geglaubt wird .
    An meiner seite standen immer mein Therapeut , die Opferhilfe und der Weiße Ring . Ja ich habe mir einen Kreis von Hilfe aufgebaut .Dafür mußte ich aber erst mal über meinen eigenen Schatten Springen und mich outen .Was mir weiß Gott sehr viel Seelischen Schmerz brachte und immer noch bringt .
    Ja es hat mir eine gewisse Absicherung gebracht . Neben meiner EU Rente eine OEG Rente und die übernahme der Therapie Kosten .
    Aber ich nehme bei weitem nicht alles ,was mir eigendlich zustehen würde ,weil da eine riesen Portion Scham hinter steht . Scham ,nach Hilfe zu fragen,die uns eigendlich nach den ganzen Qualen zu stehen würde .
    Trotzdem möchte ich jedem Opfer raten,diesen Schritt zu gehen .
    Wenn der eine Weg nicht weiter führt , einen neuen zu suchen .

  28. Hubert schreibt am :

    @Marion
    es ist schon sehr erschreckend, welche zusätzlichen Schädigungen eine Betroffene Person auf sich nehmen muß, um sein Recht auf Entschädigungsleistungen durchzusetzen.
    Die lange Bearbeitungszeit und die vielen geforderten zusätzlichen Untersuchungen bzw. Gutachten, welche du beschreibst, sind nahezu paradox im Hinblick auf die vorhandenen Schädigungen.
    Entschädigung soll doch der Entlastung dienen und keine weiteren Belastungen hervorrufen.
    Ein echter Miss-Stand.

  29. Larissa schreibt am :

    Hallo Marion

    Ja es hat mir eine gewisse Absicherung gebracht . Neben meiner EU Rente eine OEG Rente und die übernahme der Therapie Kosten .
    ——
    Zitat
    Auch die Therapiekosten werden dann von der OEG bezahlt ?
    Wuste ich noch gar nicht .
    —-
    Zitat
    Scham ,nach Hilfe zu fragen,die uns eigendlich nach den ganzen Qualen zu stehen würde .
    —-
    Ich denke immer , ach dir geht es doch gut , stell dich nicht so an , so schlimm ist es ja nicht .
    Das ist es bei auch mir oft , das ich keine Hilfe suche , ja auch Scham beim Hausarzt alles Beichten zu müssen .
    Man leidet im Stillen , da ich zumindest , ja auch oft keine richtigen Hilfen bekommen hatte .
    Immer wieder meine Schmerzen nicht verstanden wurden , oder wieder fallen gelassen .
    Die Ärzte in den Krankenhäusern wechseln sehr oft , immer wieder sich von neuem erklären müssen , um mich verstehen zu können .
    Ich mag deswegen nicht mehr so richtig !
    Mfg
    Larissa

  30. Anna schreibt am :

    Hallo Pia,

    das tut mir sehr leid und macht mich auch wündent das viele solche Probleme haben.Hast du Widerspruch eingelegt???
    Ich wünsche dir und auch den anderen das ihr es schafft denn die Anerkennung ist wichtig für jeden.So einen Ablehnung stellt uns als Lügner hin was einen echt umwerfen kann.

    LG anna

  31. Jasmina schreibt am :

    Hallo

    Habe grade eure Kommentare gelesen und muss sagen, dass ich jetzt total frustriert bin.
    Habe vor 13 Monaten einen Antrag gestellt aber bis jetzt noch nichts vom Versorgungsamt gehört, ausser, dass die sämtliche Kinderärzte und Hausärzte von mir wissen wollten, wo ich seit meinem dritten Lebensjahr bis heute war.
    Eigentlich hätte ich bereits schon vor 13 Jahren diesen Antrag stellen können, nachdem ich jahrelange Gerichtsverhandlungen und Glaubwürdigkeitsgutachten wg. Inzest und Missbrauchs endlich hinter mir hatte.
    Jetzt konnte ich mich endlich dazu aufraffen diesen Antrag zu stellen…
    ….und will damit einen Neuanfang machen….
    Frustriert bin ich deshalb, weil ich hier sehe, dass der Kampf noch lange nicht beendet ist und ich weiß nicht, ob ich das durchstehe….Ich könnte grade echt kotzen ( sorry aber mir gehts jetzt schlecht)—
    Nundenn…
    Wenn das alles den Sinn hatte mich stark zu machen ( auch gegen sämtliche Represalien unseres Staates) dann werde ich auch diesen Kampf gewinnen.

  32. Medi schreibt am :

    Liebe Jasmina,
    Sie sind eine sehr starke Frau,also stark genug um auch schwach zu sein.
    Sie werden den Kampf gewinnen,da bin ich sicher ! Medi

  33. Larissa schreibt am :

    hallo Jasmina
    Ich hätte da ne frage , wie Alt du bist , oder aber wie lang her die Akten sind die du da Einreichen mußt .
    Gibt es die Unterlagen denn überhaubt noch alle ?
    Bei den Ärzten … Bei den Kliniken das Soll die Krankenkasse ja haben .
    Aber sonst nichts .

    Ich frage mich , wie ich ein OEG beantragen kann , wenn meine Hausärztin
    Mich gar nicht versteht oder verstehen will ?
    Ich wollte mich mit ihr aussprechen , wegen der vergangenen OP und Terapiewartezeiten .
    Das war sehr hart für mich .
    Da wo es eine Empfelung zu hinn gibt , die Hausärztin hat Aufnahme Stopp , seit Ewigkeiten schon .
    Es hies da, haben Sie einen den Sie kennen ( ich denke Familie oder so ) Oder waren Sie schon mal hier .
    Die nehmen keinen auf .
    Die Krankenkassen konnten mir da keine Emfehlungen geben , halt nur Hausärztinnen nennen .
    Da müßte ich dann jedes Quartal eine neue ausprobieren , bis man eine findet die einen Verstehen kann ?
    Nun wie soll ich ein OEG beantragen , wenn die Hausärztin mir jetzt sagte :
    Das ich das mit dem OP das Thema abhaken soll . aber ich wollte mich klar auten , damit Sie mich in Zukunft mehr versteht , da ich ja fiel krank werde an Belasteten Stellen .
    Wie will die mich in Zukunft dann weiter verstehen ?
    Es tut soo weh .
    Sie meinte Ich habe ja schon soo fiele Therapiestunden gehabt , das ich deswegen keine Thrapien mehr bekäme und soo lange Wartzeit hätte .
    Und auch das ich mit den fielen Thearapiestunden , dann mal genug hätte und nun ohne auskommen müsse .
    Aber nach der OP ist es , für mich eine andere Welt .
    Ich dachte immer das die Hausärztin einen Helfen sollte , Sich stark macht mit mir um rechte zu kämpfen , weil die ja einen Gut kennen sollte , deshalb gab es ja denke ich auch mal das Hausarztmodell ?
    Auch die Körperlichen Unfälle die sich so ergeben , das die durch den Mißbrauch hervorgerufen werden , aber die Behandelt alles nur nach Körperlichkeit nur .
    Psyche Außenvor .
    Nun ja das Bydjee der Hausärzte und all den aderen , aber wenn die einen so schon nicht versteht , hat das auch keinen Sinn .

    Traurige Grüße

    Larissa

  34. Jasmina schreibt am :

    @Medi: Danke

  35. Jasmina schreibt am :

    Hallo Larissa,

    ich bin jetzt 36 Jahre alt und habe damals, nach den Gerichtsverhandlungen alle Zeugenaussagen, Gutachten und Urteile von meiner Anwältin erhalten. Für den OEG-Antrag hätten aber auch die Aktenzeichen ausgereicht.
    Zu Infos bezüglich aller Kinderärzte ect. konnte die Krankenkasse mir nicht weiterhelfen, deshalb habe ich nach und nach mich erinnert, bei welchen Ärzten ich seit meinem 3. LJ. war und habe die ( damaligen ) Adressen rausgefunden. Ich denk mir, dass das Verwaltungsgericht sich da die Mühe machen muss, mehr rauszufinden.
    Dass Deine Hausärztin so wenig Verständnis für Dich hat, finde ich total beschissen. Vielleicht solltest Du Dir doch eine/n HA suchen, der Dich versteht und Dir zuhört. Auch wenn Du schon einige Therapiestunden gehabt hast, und grade dann, sollte doch klar sein, dass Du noch mehr bekommen solltest. Manchmal frag ich mich echt, was das für ein verkorkstes Land ist, wo wir Jahrzehnte lang Monat für Monat in die Krankenkasse einzahlen und wenn wir dann aber was brauchen, müssen wir uns quasi entschuldigen und rechtfertigen dafür, dass wir es brauchen.
    Wie dem auch sei, Larissa, lass den Kopf nicht hängen, es gibt gottseidank auch Menschen in D., die Dich verstehen und Dir weiterhelfen ( auch wenn sie vielleicht nicht selber Opfer waren).

    LG Jasmina

  36. PeggyJansen7673 schreibt am :

    Danke Jasmina ;O),ich schließe mich Deiner Worte an.Lg. Peggy

  37. Larissa schreibt am :

    Hallo Jasmina

    Ich binn schon sehr frustiert , danke für dein Mut machen .
    Ich hoffe , das es noch irgentwie weitergeht .
    Ich noch irgentwie Unterstützung , bekomme ?
    Wo ich in auch Beratung binn , meinte man das meine Prozente runterfallen könnten ( Schwerbehinderten Ausweis )
    Weil ich subjektief wol sehr gesund seihe .
    also auf 50 % nur noch .Nicht mehr die 70 %.
    Oder gar unter 50 % ,meinte Sie .
    Aber was bringen mir die Prozente ?
    Was ich erreichen will , das ich Therapiestunden weiter bezahlt bekomme , wenn die Krankenkasse nicht mehr zahlen will .
    Ich keine Zwangspause mehr einhalten muß , was ich ja damals gar nicht verkraftet hatte und deswegen Psychotisch wurde .
    Und eben die Benachteiligung die man so hat , das man eigentlich immer Hilfen braucht , Beistand .
    Wenn man mal nen richtigen Arzt findet , wo man dann auch mit den Sorgen ankommen würde .
    Wo man dann jedes Qaurtal zum Arzt gehen kann , und man sich das nicht vom Essen absparen muß , damit man die Praxisgebüren bezahlen kann ……

    Mfg
    Larissa

  38. Larissa schreibt am :

    hallo Jasmina
    Ich hatte leider keine Verhandlungen , Zeugenaussagen .
    Auch kann ich mich nicht an Kinderärzte erinnern .
    Ich weiß gar nicht wie ich das raus bekommen soll .
    Ob meine Mutter , der einen Tante das mal erzählt hat ?
    Aber von meiner Seite , habe ich da gar keine Hoffnung , das mir das je einfallen könnte .
    Nur eine Vernehmung bei der Polizei , zu dem Erzeuger wurde aufgenommen .

    Mfg
    Larissa

  39. Mari schreibt am :

    Liebe Larissa, liebe Mitleser,

    ich habe mir gerade Deine Beiträge durchgelesen und hoffe, dass ich Dir mit den folgenden Informationen weiterhelfen kann:

    Ich weiß nicht, ob ich hier irgendwelche Links veröffentlichen darf, schreibe zum ersten Mal so einen Kommentar.

    Wichtig ist, dass Du kurzfristig Hilfe erhälst. Mach einen Termin bei einem Psychiater. Meistens machen die Psychiater selbst keine Therapien, dafür ist aber die Wartezeit nicht so lang und er kann Dir ggfls. einRezept für geeignete Medikamente schreiben. Außerdem kann er Deinen momentanen Zustand einschätzen und Dir andere Unterstützung leisten.

    Dann rufst Du bei der Ärztekammer an und lässt Dir eine Liste mit Psychotherapeuten in Deiner Umgebung zuschicken. Diese Liste telefonierst du ab und lässt Dich eben notfalls bei mehreren Ärzten auf die Warteliste setzen. Mag sein, dass es mehrere Wochen dauert, bis Dir ein Arzt dann einen Platz anbieten kann aber bis dahin kannst Du auch Termine bei Deinem Psychiater machen.

    Ruf bei Deiner Krakenkasse an und erkundige Dich, wie lange es dauern wird, bis Dir überhaupt wieder eine Therapie bezahlt wird. Soweit ich das weiß, werden 100 Stunden übernommen und dann muss man erstmal zwei Jahre Pause machen, bevor man eine neue Therapie bewilligt bekommt. Der Sinn der Sache soll sein, dass eine Therapie ja auch was bewirken soll und wenn sie das nicht tut, bringt eine Therapie ja eben auch nichts und man muss sich nach anderen Möglichkeiten umsehen. Aber wenn Du Dich jetzt schon mal auf die Wartelisten setzen lässt und es vielleicht sowieso noch dauert, bis die Frist von der Krankenkasse vorbei ist, kannst Du die Zeit bei einem Psychiater überbrücken.

    Ich selbst habe das auch so getan, ich musste sehr lange warten, bis ich einen Therapieplatz bekam. In dieser Zeit hatte ich alle paar Wochen einen Termin beim Psychiater. Natürlich bringt das nicht viel aber man hat wenigstens eine Anlaufstelle, wo man hin kann, wenn es einem besonders schlecht geht. Man hat wenigstens etwas Unterstützung und eine kleine Basis. Mein Psychiater hat sich dann einfach angehört, was los ist, hat mir den ein oder anderen Tipp gegeben und mir natürlich meine Tabletten verschrieben.

    Stelle so schnell wie möglich einen Antrag auf Opferentschädigung. Ich weiß, dass es ein langer Prozess ist, mein Antrag ist nach mittlerweile 28 Monaten immer noch nicht durch und das liegt garantiert an vielen, vielen Bürokraten, die selbst nicht wissen, wie ernst so eine Thematik eigentlich ist. Natürlich sollten solche Leute dann auch nicht auf so einem Posten sitzen aber ich denke, das ist ein anderes Thema. Leider sind wir nach wie vor auf diese Stellen angewiesen. Wichtig ist aber, dass Du diesen Antrag so schnell wie möglich stellst, denn Leistungen gibt es meiner Meinung nach nur ab Antragsdatum. Füge diesem Antrag gleich eine Schweigepflichtsentbindung bei und mache Angaben zu allen Ärzten, an die Du dich erinnern kannst und bei denen du in Behandlung warst.

    Was mich wundert – Du schreibst, dass Du 70 % hast. Worum geht es da? Ist es ein Schwerbehindertenausweiß? Ist das der Grad der Behinderung oder der Grad der Beschädigung? Hast du einen Bescheid über diese Einstufung? Dann tu mir den Gefallen und schreib mir doch mal, was in der Überschrift dieses Bescheides steht.

    Informieren kannst Du dich auf den Seiten der Landschaftsverbände. Das ist entweder der Landschaftsverband Westfalen-Lippe oder der Landschaftsverband Rheinland. Da ich nicht weiß, ob ich hier Links veröffentlichen darf, google einfach mal diese Namen. Der Landschaftsverband ist für Dich zuständig, in dessen Gebiet Du wohnst. Auf der Seite des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gibt es eine Info-Broschüre, die wirklich viel Auskunft gibt.

    Vielleicht gibt es bei Dir in der Nähe eine geeignete Selbsthilfegruppe. Ruf dazu bei deiner Stadtverwaltung an und lass Dir Telefonnummern geben. Vielleicht kannst Du Dich so einer Gruppe anschließen. Auch wenn ich persönlich von Gruppentherapien gar nichts halte (hatte da so meine Erlebnisse….), vielleich tut es gut, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen!

    Warum hast Du den Täter nicht angezeigt? Darf ich fragen, wie alt Du bist?

    Vielleicht kann ich ja der/dem einen oder anderen Mut mit meiner Geschichte machen:

    Ich wurde im Alter zwischen elf und neunzehn Jahren von meinem Erzeuger missbraucht und vergewaltigt. Als ich neunzehn war, starb meine Mutter. Dieses Ereignis war so schockierend für mich, dass ich alle anderen Probleme erstmal komplett unterdrückt habe. Der Tod war im Prinzip noch viel schlimmer als alles, was ich bisher durchmachen musste. Nun denn, sieben Jahre habe ich durchgehalten, dann kam der Zusammenbruch. Ich lernte damals meinen jetzigen Freund kennen und irgendwie hat er es geschafft, meine dicke, fette Mauer niederzureißen und mich zum Reden zu bringen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich auch nur ein Wort darüber verliere. Für mich persönlich war es mein eigenes Schicksal, mit dem ich zurechtkommen musste. Irgendwann habe ich mich meinen Geschwistern anvertraut und bin auf deren Rat zum Weißen Ring gegangen. Es wurde unverzüglich ein Termin vereinbart. Kurz vor meinem 28. Geburtstag (und somit kurz vor Ablauf der erjährung) habe ich ihn angezeigt. Es folgte eine grausame Zeit. Ich hatte Selbstmordgedanken, schwere Depressionen, Alpträume, Schlafstörungen, Wutanfälle (ich habe meine eigenen Möbel durch meine Wohnung geschmissen…) und alles was dazu gehört – das volle Programm. Ich habe viele „Freunde“ verloren, die meisten können einfach nicht begreifen, dass es einen auf lange Sicht nicht gut geht. Ich war schlecht bei der Arbeit, konnte mich nicht mehr konzentrieren, hatte viel Streit mit meinem Freund, habe Ängste und Zwänge entwickelt…ich bin zum Schluss nur noch zur Arbeit gegangen und habe mich danach zu Hause eingeschlossen. Ich habe mir die Arme ausgeritzt, mir den Finger in den Hals gesteckt und mir alle paar Minuten die Hände gewaschen weil ich mich so sehr geekelt habe.

    Nun ja, es dauert und man geht durch die Hölle. Das wird jeder von Euch nachempfinden können. Die Therapie brachte erstmal gar nichts, ich habe mich nicht drauf einlassen können und habe mehr dagegen angekämpft, statt mitzuarbeiten.

    Selbst mein Therapeut sagte mir mal, dass er teilweise schon nicht mehr wusste, was er machen sollte.

    Irgendwann Anfang diesen Jahres hat es „Klick“ gemacht…

    Ich habe begriffen, dass ich es nun bin, die sich gerade das Leben zerstört. Nur ich habe jetzt die Möglichkeit, mein Leben zu leben und niemand kann darüber entscheiden. Niemand kann es mir heute mehr zerstören – nicht meine Vergangenheit, nicht mein Erzeuger…ich fand es in diesem Moment so unglaublich erschreckend und traurig, dass ich mir immernoch indirekt mein Leben zerstören lasse….

    Nun, ohne darauf näher einzugehen, es war natürlich keine Wunderheilung über Nacht, auch heute habe ich noch schlechte Phasen aber ich habe endlich wieder den Mut, mein Leben so zu sortieren und zu ordnen wie ICH es will. Es wird wohl noch lange dauern und einige Therapiestunden kosten…

    Das war damals der Grund, weshalb ich den OEG-Antrag gestellt habe. Ich wollte sichergehen, dass wenn die Krankenkasse nicht mehr zahlt, ich weiterhin Stunden bezahlt bekomme. Noch habe ich ein paar Stunden aber viele sind es nicht mehr. Stand der Dinge ist, ich warte nun zurzeit (schon seit zwei Monaten) auf die Meldung eines Neurologen, der mich untersuchen soll um meinen aktuellen Gesundheitszustand beurteilen zu können. Da ich berufstätig bin und ein eigenständiges Leben führe, habe ich die Befürchtung, dass mir genau das zum Verhängnis wird… Wie es mir abends geht, wenn ich an meinem Küchentisch sitze und mal wieder nicht aufstehen kann, das kriegt ja niemand mit… Aber wir werden sehen, ich werde nicht aufgeben.

    Um auf die Anzeige zurückzukommen. Zeugenaussagen (Geschwister, Freunde…) Das hat sich natürlich auch hingezogen. Nach etwa einem Jahr wurde ich für ca. 4 Stunden begutachtet. Die Psychiaterin war bei mir zuhause, hat viele Fragen gestellt, ich hab sie beantwortet und dann wieder ein Jahr nichts gehört. Nach vielen Nachfragen war es dann endlich soweit…Mitte diesen Jahres war die Verhandlung. Aus drei angesetzen Verhandlungen vor der ersten großen Strafkammer wurden sechs Tage und somit unendlich viele Stunden, die mich r-i-c-h-t-i-g fertig gemacht haben. Es mussten immer mehr Zeugen anrücken, Freunde, die ich aus einer Erzählung in dem Gutachten genannt habe, und die ich 15 Jahre nicht gesehen habe…mein Psychiater, mein Psychologe, meine Tante…usw. Ich hatte Glück, denn es meldete sich aufgrund von Zeitungsartikeln (groooße Artikel in der Presse nach jedem Verhandlungstag, ich habe mich noch viel, viel mieser gefühlt…) eine Zeugin, die vor Jahren von meinem Erzeuger selbst angegriffen und fast vergewaltigt wurde, es kam raus, dass er bereits wegen Veregwaltigung verurteilt wurde…er hat bis zum Schluss alles abgestritten, sein Anwalt hat natürlich auch versucht, mich als Lügnerin hinzustellen.

    Mich hat das sehr irritiert und unsicher gemacht, da kommen Gedanken auf wie „Glaubt Dir überhaupt noch Dein eigener Anwalt???“ aber es wurde alles gut. Das Gutachten bestätigte meine Glaubwürdigkeit, alle meine Zeugenaussagen stimmten mit dem Gutachten überein, mein Erzeuger stritt weiterhin ab und wurde verurteilt zu 5 Jahren Gefängnis.

    Sicher klingt das wenig („Wie, nur füüünf Jaaahre???) – für mich ist das ein Stück zurückgewonnene Freiheit. Er wird nun einegsperrt, er kann nicht selbst entscheiden, was er tut, er muss Angst haben um sein Seelenheil, seine Gesundheit – all das, was ich durchmachen musste, das muss er nun erleben.

    Natürlich ist er in Revision gegangen, das bedeutet, er läuft frei rum und wieder einmal heißt es „warten“.

    Aber was wichtig ist, hört auf, Euch zu verkriechen! REDET! Niemand muss sich schämen als Opfer. Die Täter müssen sich schämen, auf sie zeigt man mit dem Finger, nicht auf Euch! Jeder einzelne Opfer ist doch stark!! Ich meine, wir leben alle noch, wie viel Stärke sollen wir denn noch zeigen? Und dieses Leben zu bewältigen mit all diesen schlimmen Erinnerungen, das ist noch viel schwieriger, als die Täter anzuzeigen und sich durch die Behördendschungel zu schlagen! Wir schaffen hier Tag für Tag! Und wir sollten stolz drauf sein und uns nicht verkriechen! Wir haben das Recht zu leben und Hilfe und Gerechtigkeit einzufordern, wir haben das Recht, dass man uns anhört aber dafür müssen wir alle aufstehen und reden!!!

    Ich werde nun anfangen zu reden und wenn ich Euch irgendwie helfen kann, dann meldet Euch!!!

    Eure Mari!!!

  40. Larissa schreibt am :

    Hallo Mari

    Hier in direckter Umgebung nimmt keiner einen auf die Warteliste , ich meine Psychologinnen .
    Auch die Psychiater haben hier schon Wartelisten . als ich im september da anrief , da war die wartezeit da auch lange .
    Also erst nächstes Jahr .

    Aber ich habe ja unterstützung bekommen , und ich darf mich der Hausärztin vorstellen die Aufnahme Stopp hat .
    Die will aber erst schauen , ob wir miteinander klar kommen .

    Nun Tabletten brauche ich keine ,von einem Psychiater , hatte die frühere auch ohne hinbekommen , das ich da so zu ihr konnte .

    Die Wartezeit ist schon lange Vorbei , also die 2 Jahre Wartezeit .
    was ich nicht verstehe ist : wenn du deinen erst mit 28 jahren fast angezeigt hast , dann gild nur das vergangene bis zum knapp vor dem 18 Lebensjahres ?
    So wurde mir das damals erzählt .

    Nun ich hatte den Erzeuger angezeigt , war zu der Zeit aber schon verjährt .
    Ich binn 43 Jahre alt .

    Das mit dem Schwerbehindertenausweis die Gründe , muß ich noch nachschauen .
    Nun Thema waren da mehr Körperliche beschwerden , so weit ich weiß .
    Nichts von Posttraumatisch . aber für genaue Angabe muß ich da noch richtig nachgucken .
    Habe im Moment einiges zu regeln .

    Nun zu dem , wenn man es etwas geschaft hat im Leben, mehr mit sich klar zu kommen , dann wird es gerne abgetann das die Auswirkungen für das weitere Leben ja doch nicht so schlimm ist .
    Also welche Behinderung ist denn da , braucht es da ein OEG oder schwerbehindeten Ausweiß ?
    Und wenn es schlimm sein sollte , hat man da gefälligst drann zu arbeiten , damit es einem richtig toll gehen soll ?Ironie ? !!!!!!!

    Und ja wegen der Thearapiekosten , wegen der Zwangspausen , wollte ich das ja auch unter anderem das , mal angehen , das mit dem OEG .
    Nun da hier in der Nähe nur Männliche Psychiater nur sind ,muß ich mich nun wol oder übel einer weiter entfernten Psychiaterin
    anvertrauen .
    Das wird aber sicher auch nicht leicht sein da unter zu kommen , sagte
    die Frau die mich da unterstützt oder etwas begleitet . Sie , sagte das ich mich da dann auf die Warteliste setzen sollte , auch wenn die Psychiaterin erst nächtes Jahr erst mich annehmen könnte .

    Ich hätte nur eine Tante die filleicht was sagen könnte , die gegen dem Erzeuger ist , Ihr Mann , der Bruder meines Vaters, ist nicht gegen dem Erzeuger .
    Nun dann filleicht noch ne Tante die mal zu hause war , als meine Mutter mal Alarm geschlagen hat .((Nun da wurde ich von Erzeuger unter druck gestetzt was ich da sagen sollte ,das alles nur mit meinem eingeständnis alles nur an mir gemacht hätte .)
    Nun so geschah das ja auch sonst immer …….))
    Wonach Verwandten dann wieder gegangen sind .
    Aber ob die das nicht begatellisiert ?( Der Mann von ihr ist ja schon tot )
    Ihr Kind was ich mal anrief ( eine Cousine dann meiner seits ) die bagatellieserte das ja nur .

    Dann ne Kindergartenfreundin …….. .Ob die da mitmachen wollte ??

    Bei mir währe es die LVR

    Die Psychologin wo ich bei binn , die hält nichts von Selbsthilfegruppen , schon gar nicht ohne Begleitung .
    Haben die früher gemacht , und haben es als nicht gut empfunden .
    Mfg
    Larissa

  41. Larissa schreibt am :

    Hallo Mari
    Ps .eine Psychologin hatte mich ja in Warteliste aufgenommen , aber auch diese eine Stelle nur .
    Da warte ich nun schon wieder 9 Monate .
    Nach dem ich von der alten Psychologin, wo ich mal war , nach 6 Monaten Wartezeit schon , doch nicht angenommen worden binn .
    Also warte ich jetzt schon 1 Jahr und 5 Monate .
    Larissa

  42. Larissa schreibt am :

    Hallo Mari

    So ich habe die Unterlagen von dem Schwerbehindertenausweis.
    Also ich sollte den zuerst selber beantragen. Die Betreuerin wollte das ich es alleine machen sollte ,
    Darauf hinn bekam ich eine Behinderung für 20 % angerechnet , war also ohne Belang
    1 .Seelische Beeinträchtigung .

    dann unter
    3 .Gleichgewichtsstörungen , Wirbelsäulenbeschwerden .
    sind keine Behinderung , weil sie einen GdB um wenigstens 10 nicht verursachen .
    das war 19 94 gewesen
    da steht noch :
    uner 4 .1.Eine dauernde Einbuße der Körperlichen Beweglichkeit liegt nicht vor .

    Dann wiederspruch
    Abhilfebescheid , was die Betreuerin dann machte .
    Wo ich dann dachte , das ich schlecht geschrieben haben muß ,das sie so fiele Prozente nun errreichte .

    Dann wurde unter 1 geschrieben , Infekte der oberen Atemwege bei Allergischer Veranlagung , Bewegungsstörung der Wirbelsäule .

    dann umter
    2. dann Der Grad der Behinderung beträgt 70 %

    unter
    5. steht dann
    1.Seelische Beeinträchtigung .
    2.Infekte der oberen Atemwege bei Allergischer Veranlagung .
    3. Bewegungsstörungen der Wirbelsäule .
    Der Bescheid ist dann von 1995 .
    Was dann so verblieben ist .
    Buchstaben gab es keine .( Merkzeichen )
    Dann steht da noch
    Ihrem Wiederspruch ist damit abgeholfen worden , so das das Verfahren beendet ist .
    2001 wollte ich einen Verschlimmerungsantrag stellen , der mir abgeredet wurde .
    Ich konnte da kaum noch gehen vor schmerzen beim , gehen Treppensteigen und in den Kniehen . schmerzen die bis unter dem Fuß zogen .
    Da sagte man mir , das ich nur in den Prozenten runterfallen würde .
    Auch der Arzt sagte , da für bekäme ich nichts , das ginge wieder weg .
    Nun ist auch irgentwann ,wieder weg gegangen .

    Also den Verschlimmerungsantrag hatte ich dann , nicht gestellt .

    Aber es entwickeln sich immer wieder andere Krankheiten .
    Bei Belastung merke ich , das alles wieder da sein kann .

    Mfg
    Larissa

  43. Larissa schreibt am :

    Hallo Mari
    Verständnishalber noch mal erklären will .

    dann gild nur das vergangene bis zum knapp vor dem 18 Lebensjahres ?

    Also wenn die 27 1/2 Jahre alt warst , dann gilt , dann nur das Letzte halbe Jahr , dann nur als Anzeige weil , was davor liegt ja schon in der 10 Jahres frist liegt , und nicht mehr angezeigt werden kann .
    Mfg
    Larissa

  44. Ellen schreibt am :

    Hallo,

    ich habe gerade diese Seite hier gefunden und habe eine Frage. Ich bekomme auch Opferentschädigung, habe letzte Woche meinen Bescheid bekommen. Jetzt habe ich eine Frage. Wann wird es ausgezahlt, am Anfang oder am Ende des Monats? In meinem Schreiben stand nichts drin. Eine schnelle Antwort wäre echt schön. Danke.

    LG Ellen

  45. Uwe Werner schreibt am :

    Guten Tag zusammen,
    ich bin der Meinung, dass es die Pflicht eines jeden Missbrauchsopfers sein sollte, einen Antrag nach dem OEG zu stellen. Zum einen dient dieser Antrag der persönlichen Aufarbeitung, denn wie einige KommentatorenInnen hier schon erwähnten, kann nichts verjähren, denn es bleibt für alle Ewigkeit im Kopf. Desweiteren gab es ja auch staatliche Einrichtungen, in dem Missbrauch stattgefunden hat. Weiterhin haben seinerzeit viele Landesjugendämter ihre Heimaufsichtspflicht verletzt und durch Untätigkeit uns Opfer der Willkür „geiler“ ErzieherInnen ausgesetzt.
    Die Opfer-Anerkennungs-Prozedur aber sollte uns erspart bleiben, damit wir >Opfer< nicht doppelt und dreifach dem Missbrauch ausgesetzt werden.
    In einigen Bundesländern, wie in Bayern, liegt das OEG-Verfahren beim Versorgungsamt und z.B. in NRW, wie bei mir, fällt es in die Zuständigkeit des jeweiligen Landschaftsverbandes Köln oder Westfalen-Lippe.
    In meinem Verfahren wird mir Glaubwürdigkeit unterstellt, dennoch muss ich mich der Tortur stellen und viele Schritte und Eingaben machen.
    Das Problem für uns ist, das wir die 50%-Marke und mehr erreichen müssen, was an Schäden bei uns hinterlassen wurde und diese Schäden müssen auch noch nachweisbar und belegbar sein.
    Hinzukommt, bzgl. der Glaubwürdigkeit, dass es nicht reicht, wenn wir das Erlebte "mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" schildern können, sondern "mit einer sehr HOHEN an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit glaubhaft machen können", sodass, wenn man das Erlebte Jemandem erzählt, er dies dir unvoreingenommen und uneingeschränkt abnimmt (Zitat aus einem Schreibem des LVR Köln).
    Ich musste sogar einen Zahnarzt ausfindig machen, welcher mir vor ca. 40 Jahren einen Zahnersatz für 3 Zähne, welcher mir ein damaliger Erzieher raus geschlagen hatte, ausfindig machen. Trotz Internet habe ich ihn nicht mehr gefunden, vielleicht verstorben, oder…
    Bei all dieser schwierigen Beweislast, bin auch ich dennoch der Meinung, dass sich der Behörden-K(r)ampf lohnt, wegen meiner Selbstwillen!!!
    Allen viel Glück dabei und ganz liebe aufmunternde Grüsse.

  46. Liza schreibt am :

    Wenn man mal lacht oder auch einen gesunden Witz erzählt leidet man nicht mehr wurde mir gesagt…dabei hole ich mir doch gerade daraus die Kraft,die Kraft zum WEITERLEBEN.Mir sollte gründlich auch das letzte Lachen vergehen…ich habe einen nächsten Gutachtertermin im September….bis dahin besser die Schweigeklausel beherrschen ? Ich fragte jeden meiner Freunde „wenn ich mich so öffne kann mir das schaden „? Schon fühlte ich mich unterdrückt und war doch selbst Schuld,denn ich wollte mich nach anderen richten,nach deren Erwartungen.Es geht nicht ich bin wie ich bin.Die Verjährungsfrist muss aufgehoben werden !!!
    DAS IST SO ! Liza

  47. Larissa schreibt am :

    Oje Liza

    So wie es in der Kindeit dann auch war , das man nicht lachen darf .
    Man muß doch Kraft wo herholen , um überhaubt noch weiter existieren zu können .

    Ich habe nächsten Monat einen Vernehmungstermin .
    Die von der Frauenberatungstelle hört das nicht gerne .
    Sie findet Anhörung besser .
    Eine neue Hausärztin habe ich nun .
    Ne frage noch , wie oben geschrieben wurde kann man eventuell das OEG mit ner Rechtschutsversicherung , angehen die auch später , abgeschlossen wurde .
    Nun ja ob die , die ich nun frisch abgeschlossen habe , das mit aufnimmt ?
    Muß ja noch die 3 Monate auf jeden Fall abwarten .
    Und ja den OEG Antrag habe ich ja schon eher angeworfen .
    Liza , bist du die, die mir die mail Adresse angegeben hat .
    Wo du dich ja auf anderer seite angagierst , mit dem OEG .

    sich zusammenreißende
    Larissa
    Bibber schon für die Vernehmung

  48. Liza schreibt am :

    Liebe Larissa,die Rechtschutzversicherung greift in einen schon bestehenden Fall nicht ein und wenn Du die Versicherung mittendrin abschließt kommt sie nicht zum tragen.Larissa,ich rede mit einigen Menschen auf anderen Seiten.Die wenigsten schreiben mit Namen und eine liebe Larissa war nicht dabei.Sehr gerne kannst Du aber schreiben,wenn Du magst.Meine Mailadresse findest Du auch unter dem Artikel Stammtisch.
    Liebe Grüße Liza

  49. Simone schreibt am :

    Larissa,
    ich wünsche dir viel Kraft für die Vernehmung! Ich hatte auch schon Vernehmungen und Anhörungen, eine Mitarbeiterin einer Frauenberatungsstelle hat mich vor den Terminen unterstützt.

  50. Larissa schreibt am :

    hallo Simone und Liza

    Ich danke für das viele Kraft wünschen .

    Liza ich hatte dir ne mail geschrieben .

    Also ich hatte die Vernehmung , sagt man, gut gemeistert , ich war in den Büchern immer abgetaucht .
    Man sagte mir wol , das ich mir keine hoffnungen machen sollte , das ich den Antrag durch bekäme .
    Weil ein anderer Fall , der richtig gut nachzuvollziehen war , nicht bewilligt worden währe , die letzten Monate .
    Das hat mich nach der Vernehmung richtig runter gezogen .
    Der der mich vernommen hatte , sagte mir , das er mir glauben würde .
    Das aufgenommene wird schriftlich Verfaßt , und dann mir zugeschickt das ich es korriegieren kann , oder auch noch was hinzuschreiben kann .

    Ich wollte nun im nachhinein noch weitere Vorschung bereiben , doch komme ich nicht weiter .
    Eine hatte sich bei mir mal vor ca 6 Jahren gemeldet (wohl verblümt gesprochen ?), was ich damals nicht Verstand , ich da heute anders darüber denke .

    Nun ist die kurze Zeit später verstorben , ich habe den Verdacht , das der Erzeuger da villeicht auch unterwegs war ?
    Villeicht noch mehr in dem Familiezweig ?
    Das würde ich gerne raus finden , einen Nahmen hat man mir gesagt .Nur damit könnte ich weiter kommen , um an die anderen Geschwister herann zu kommen .
    Ich glaube was gefunden zu haben in gemeinsame Schulzeit , nur binn ich ein ganz anderer Jahrgang , als der , ob ich den dann da trotdem kontaktieren könnte ?
    Es geht ja da eigentlich , nur um gemeinsahme Klassenkameradenzeiten .
    Anders binn ich an den Nahmen nicht gekommen , der villeicht filleicht der Mann sein könnte , den ich suche .

    Mfg
    Larissa

  51. Liza schreibt am :

    Hallo Larissa,
    mit Deiner Mailadresse stimmt was nicht,denn ich habe mehr als einmal geschrieben.Es kam immer die Antwort,dass es diese Adresse nicht gibt.Bitte versuche es noch einmal….danke,Liza

  52. jette schreibt am :

    Habe erst seit gestern vom Opferentschädigungsgesetz im Internet gelesen. Bin 2 Monate im KH gewesen, ca 60 h Psychotherapie (abgebrochen) und in diesem Jahr 6 Wochen Reha. GdB beträgt bei mir nur 30%. Bin mit 5 Jahren von einem Fremden mißbraucht worden. Jetzt 45 Jahre alt. Täter wurde damals gefaßt. Habe leider kein Aktenzeichen. Nur die Straße+Nr.,keinen Namen vom Täter. Bin berufstätig aber oft wegen Depressionen und Infekten Krank. Kein Arzt oder Therapeut hat von diesem Gesetz gesprochen. Könnte ich auch diesen Antrag stellen? Möchte noch keine Rente. Gehe lieber arbeiten um mich von diesem Mißbrauch abzulenken. jette

  53. Sarah schreibt am :

    @jette,
    klar kannst du diesen Antrag stellen.
    Hast du die Vergewaltung angezeigt?
    Generell kann jeder Bürger, der Opfer von Gewalt wurde, einen Antrag auf Opferrente, Entschädigung stellen.
    Leider ist es immer noch nicht bei Ärzten und Psychotherapeuten angekommen, dass solche eine Entschädigung und öffentliche Anerkennung des durchlittenen Leides auch einen großen Anteil zur „Heilung“ ausmacht. Denn dadurch wird dem Opfer eine öffentlich, amtliche Gerechtigkeit zugesprochen.

    Lieben Gruß von Sarah
    PS: Tipp! Sammle jetzt schon alle psychologischen Befunde, Diagnosen und ärztliche Befunde, Rehamaßnahmebelege, usw., damit sich der Antragsverlauf nicht unnötig in die Länge zieht. Durchschnittlich – so die Erfahrung vieler Betroffenen, dauert es bis zu einem endgültigen rechtskräftigen Bescheid über 5 Jahre.

  54. hildegard schreibt am :

    @ jette: Dran bleiben! – unbedingt dran bleiben und nach Möglichkeit einen guten Opferanwalt einschalten.

    Wir werden jetzt Präzedenzfälle schaffen müssen, bevor wieder neue Nebelwerfer den Blick auf die Menschenrechte verschleiern, irgendwelche Betonköpfe in betonierten Kanälen diesen Fluss wieder begradigen, ihn wieder mit ihren Scheinlösungen in den Sand ableiten und die Folgen absehbarer, verheerender Überschwemmungen wieder einmal späteren Generationen überlassen …

    Es reicht! – die bisherige Logik von Recht und Gesetzgebung und die Psychologie dieser Untaten waren nie zu vereinbaren.
    Es handelt sich in jedem einzelnen unserer Fälle um ein Verbrechen gegen das Menschsein, das niemals hätte verjähren dürfen.
    Es wird niemand behaupten, 2010 und ’11 hätten wir nicht alle Hebel bewegt, auch auf die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Problematik hinzuweisen – trotz enttäuschter Hoffnungen, unbeantworteter Briefe, halbherziger Zugeständnisse …
    Und wenn die Einsicht in der Politik nicht ankommt, dann werden wir nachhelfen und die Ethikkommission einfordern müssen …

  55. justina schreibt am :

    Ja, dran bleiben, aber sich im klaren sein, was da für eine Tsunami-welle auf einen zukommt…z.B. sehr detailierte, ausführliche Angaben machen zu müssen, die oft die Kräfte übersteigen können, sich auf Antworten und Fragen gefasst machen, dass einem wieder mal nicht geglaubt wird…

    Ankündigung die Mutter zu fragen, die einem sowieso nicht glaubt, wieso sie nichts davon gemerkt hat (der Jahrhundertwitz).
    Seitenweise Papierkrieg führen zu müssen und keine Beweise zu haben, von der Verjährung ganz abgesehen, und dann noch ca 5 Jahre auf ein Ergebnis warten und damit rechnen, abgelehnt zu werden.
    Also meine Empfehlung, unbedingt Hilfe und Begleitung suchen!!!!

  56. unsichtbar schreibt am :

    hallo,

    ich hab mal eine frage an euch..
    ich lebe im betreuten wohnen, der träger ist der bezirk.
    nun hat der träger vor einiger zeit mal etwas von meiner vergangenheit mitbekommen und hat darauf bestanden ein oeg antrag zu stellen. er hat ziemlich viel druck gemacht und meinte er stellt die zahlung ein, wenn wir nicht mitwirken und den antrag stellen.. hm.
    man hat uns dann empfohlen einen antrag zu stellen, ihn aber ebend nicht richtig auszufüllen, dann würde er ebend abgelehnt werden und dann hätte der bezirk ja seinen w ill gehabt = die antragstellung.
    der antrag wurde abgelehnt, aber irgendwie hat der bezirk nun einspruch dagegen eingelegt!!! wieso er das kann versteh ich gar nicht??
    jetzt ist der fall an ein anderes bundesland übergeben worden, weil ich dort früher wohnte. die schreiben mir nun, dass ich eine schriftliche aussage -zunächst- machen muss und wenn das nicht möglich ist, würde es zu einer vornehmung kommen. es hört sich überhaupt nicht mehr freiwillig an alles.
    ich wollte das ganze nie.. es nimmt einen lauf, den ich überhaupt nicht verkrafte.. ich und meine betreuerin hatten schon 3 mal geschrieben gehabt, dass ich keine aussage machen kann, dass ich das ganze nicht möchte. aber des geht weiter und nimmt kein ende.
    was soll ich nur tun?
    unsichtbar

  57. hildegard schreibt am :

    @ „unsichtbar“
    Hier wurde in bisher 5 Foren immer wieder auf das am 23.03.11 verabschiedete Gesetz http://www.juraforum.de/recht-gesetz/staerkung-der-rechte-fuer-opfer-sexuellen-missbrauchs-352973 hingewiesen – es heißt dort u.a.:
    „Opfer sollen besser über ihre Rechte informiert und beraten werden. Erwachsene, die als Kinder oder Jugendliche Opfer von Sexualdelikten geworden sind, sollen in weiterem Umfang als bisher unabhängig von ihren wirtschaftlichen Verhältnissen einen für sie kostenlosen Opferanwalt in Anspruch nehmen können.“

    Sehr interessant wäre:
    Wie reagiert das BMJ auf diesbzgl. Anfragen???
    SAGT’S WEITER!!

  58. Michael schreibt am :

    Ich bin vor fast genau 15 Jahren überfallen worden. Es hat 6 Jahre gedauert die Erwerbsunfähigkeitsrente durch zu bekommen. Das Versorgungsamt machte noch länger Probleme um die Höhe der OEG-Rente. Und während die Rentenversicherung nicht mehr prüft, versucht der LWL-Westfalen Lippe mir alle zwei Jahre die Rente zu kürzen. Jetzt ist es wieder so weit. Im Februar liegt die 5te oder 6te Begutachtung des Versorgungsamtes an. Insgesamt sind mittlerweile 4 Aktenordner voll mit Gutachten. Von der Krankenkasse bestellte Gutachter, von der deutschen Rentenversicherung, vom LWL und vom Gericht bestellte. An den körperlichen Folgen kann man nicht mehr rütteln, 40%. Die stehen fest. Aber das LWL versucht es alle Jahre wieder mich unter 50% zu bekommen. Der letzte Gutachter(privat arbeitender Doktor med.) des LWL bescheinigte mir zwar eine schwere Depression, aber die komme nicht von meinen Dauerschmerzen, sondern hätte jetzt andere Ursachen. Private Probleme, die schon vor dem Überfall bestanden hätten, sind jetzt ursächlich. Er kam damit nicht durch, da ein gerichtlich bestellter Professor in seinem vorherigen Gutachten schrieb, das die psychischen Beschwerden solange bestehen bleiben bis körperlchen weg sind. Das aber schrieb sogar eine Prüfärztin des LWL wird es nicht geben. Es wäre körperlich ein Dauerzustand. In diesem Fall kam es zu keiner erneuten Gerichtsverhandlung vor dem Sozialgericht, da das Gericht dem Versorgungsamt keine Aussicht auf Erfolg bescheinigte. Also musste das Versorgungsamt das eigene, erstellte Gutachten als gescheitert akzeptieren. Nun frage ich mich, was will das LWL mit einer erneuten psychischen Begutachtung erreichen? Sie kamen schon das letzte mal nicht an dem Gutachten des Professors vorbei. Nun noch etwas zu der letzten Begutachtung des Dr. med des Versorgungsamtes. Mit Dauerschmerzen erträgt man kein grelles Licht, keine lauten Geräusche und man hat immer eine andere Tagesform. Der Gutachter ließ mich fast eine Stunde lang in seinem Flur sitzen. Der war hell erleuchtet und da die Angestellten überlastet waren, liessen diese das Telefon fast durchgehend klingeln. Nachdem ich dem Gutachter sagte, das es für mich eine Tortur war dort zu warten und das so etwas noch kein anderer Arzt mir zugemutet hat, bezeichnete er mich als Kriegszitterer. Wörtlich,“wissen sie was ein Kriegszitterer ist? Das waren die Männer, die 1914 nicht an die Front wollten und aus Angst fingen die dann an zu zittern.“ Für mich war das eine Verhöhnung meiner ganzen Lebenssituation. Auch dass das LWL das Gutachten dieses Arztes zuließ war für mich eine Verhöhnung. Ich beschwerte mich bei der Ärztekammer und beim Ministerium fürArbeit Intergration und Soziales des Landes NRW und beim LWL. Der Arzt wurde kurz gerügt, aber da das Gericht eh sein Gutachten als nicht logisch nachvollziehbar befand und der LWL dann auch die Kürzung zurückzog, war auch die Beschwerde hinfällig, überflüssig oder was auch immer.
    Was jetzt folgt ist schon sehr kurios. Ich sollte im Januar diesen Jahres genau zu dem selben Gutachter. Der offensichtlich ein nicht haltbares Gutachten schrieb, der mich leiden ließ und anschliessend verspottete und über den ich mich beschwerte, was ihn meiner Meinung nach befangen gegenüber mich macht. Nach einem Schreiben mit der Schilderung des Sachverhaltes, wieder an das Ministerium, wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht zu diesem Gutachter muss und die Sachlage erneut geprüft werden soll. Das Versorgungsamt aber hat darauf hin nur den Termin um einen Monat verschoben und mir eine andere Gutachterin vorgeschrieben.
    Mein Fazit ist, selbst nach 15 Jahren wird man immer wieder erneut vom LWL mit dem Tatgeschehen gequält. Besonders schön finde ich deren Briefkopf. Unter dem fettgedruckten LWL auf der rechten Seite steht: Für die Menschen. Für Westfalen-Lippe.

  59. kathrin schreibt am :

    hallo,

    wenn ich das hier lese wird mir himmelangst 🙁 gestern habe ich meinen antrag auf oeg weggeschickt, eigentlich bin ich nach wie vor überzeugt davon das es richtig ist, aber was ist wenn mir keiner glaubt? mir ist gerade total schlecht…worauf habe ich mich da jetzt eingelassen?

    liebe grüße
    kathrin

  60. birgit schreibt am :

    Hallo
    Ich habe 2mal die Erfahrung machen müssen . Einmal im alter von 10 und Täter 12 mitlerweile verstorben ist es sinnvoll noch einen oeg Antrag zu stellen.2 mal vor 29 Jahren .Es kam nicht zur Anzeige.Täter behauptete beim Rechtsanwalt er hätte eine Copie wo ich unterschrieben hätte er habe nichts gemacht ich eine Zeugin habe mittlerweile 93 Jahre habe ich da aussichten Glaubwürdig rüberzukommen.
    Bin dadurch krank geworden kann aber nicht sagen durch wen ich Kränker geworden bin .Muss ich 2 Anträge ausfüllen.Lohnt sich der Kampf

  61. Die Unbekannte schreibt am :

    Liebe Justina
    Ich musste gerade über deinen Text lachen und es tut so gut zu spüren das mann noch lebt.Die Zeile Mutter wird angeschrieben ob sie etwas vom Missbrauch bemerkt hätte,Jahrhundertwitz,meine Mutter streitet bis heute alles ab,wurde auch angeschrieben.Sie wundert sich darüber und versteht es nicht.Sie hat zugeschaut Jahrelang doch es war ihr lieber als selbst vergewaltigt zu werden,von meinem Vater.Auch meine Geschwister wurden angeschrieben.Sie haben sich alle zusammen gesetzt und alle das selbe oder ähnliches geschrieben.Eine Therapeutin hätte mir den Missbrauch eingeredet.Das hat die Gutachterin dann voll und ganz übernommen und fertig war das Unglaublichkeitsgutachten.
    Die Unbekannte

  62. Hallo,

    im September sind es 9 Jahre geworden – so lange ist es her, das ich einen Antrag nach dem OEG gestellt habe… Inzwischen ist es vor Gericht und einmal wurde zu unserem Gunsten entschieden, aber das Amt für Soziales, Familie blabla hat Widerspruch eingelegt.jetzt sitze ich wieder in der Warteschleife. Aufgeben? Nein! Ich versuche es pragmatisch zu sehen. Es geht um viel Geld nicht darum was uns passiert ist. Nur um dieses Geld! Gerechtigkeit? Kann nichts Gerechtes an dem ganzem finden. Selbst wenn wir jetzt anerkannt werden nach dem OEG, dann hat es ein Richter entschieden und der glaubt mir dann aber nicht die, die das OEG umsetzen sollten. Und wahrscheinlich geht es dann noch mal los, wenn es um die Höhe des GDS geht.

    Man tut was politisches wenn man das Ganze durchzieht.
    Aber für das Gefühl, im Sinne von: „das mir jemand glauben soll“ dafür ist es für uns zu spät, denn sie glauben uns nicht. Sie Interessieren sich auch nicht für uns. Sie wollen nur Geld sparen! Das ist das Einzige worum es sicher geht!

    Opferhilfe ist das nicht. Nicht für uns.
    anja und co

  63. Petra A schreibt am :

    Es gibt keine wirkliche Hilfe für die Opfer, das ganze hat nur eine Alibifunktion für unsere Regierung.Die meisten stellen gar keinen Antrag, wegen der langen demütigenden Prozedur.Und von denen , die einen Antrag stellen werden die meisten abgelehnt .Wenn ich vorher gewußt hätte was da auf mich zukommt, hätte ich es auch nicht gemacht.Ich bin 2011 Opfer eines Sexualstraftäters geworden und man hat mir geraten so schnell wie möglich einen Antrag beim OEG zu stellen. Das habe ich dann auch gemacht ,weil ich es nicht besser gewußt habe.Den Antrag habe ich in Niedersachsen gestellt, weil ich dort lebe, die haben dann den Antrag nach Bayern abgegeben weil dort die Tat passiert ist.Ja und wie dass so üblich ist werden dann erstmal von allen behandelden Ärzte Berichte angefordert und der Prozess wird abgewartet und das schriftliche Gerichtsurteil muß vorliegen (das ist allerdings nach über eiem halben Jahr nach der Gerichtsverhandlung immer noch nicht fertig)Nachdem sich dann durch die Arztberichte herausgestellt hatte , dass ich ja schon als Kind und Jugendliche sexueller Gewalt ausgesetzt war und in Therapie , hieß es dann ,dann kann der neue Schaden ja nicht so groß sein !Dann müssen wir bei den alten Geschichten ermitteln sonst lohnt sich das ja gar nicht. Die Befragung des Regierungsrates war derart abartig , dass ich gedacht habe; he man, der lebt hier seine dunkle Seite aus in dem er sich die Szenen meines Mißbrauchs wie im Film vorstellen wollte.Ich war danach völlig verstört und wollte das ganze stoppen.Inzwischen ist der Antrag von Bayern wieder nach Niedersachsen geschickt worden, weil ja keiner zahlen will . Wahrscheinlich wird dass jetzt noch eine Weile so hin und hergeschoben , denn eigentlich muß das Land zahlen wo die letzte Tat passiert ist und das war in Bayern, aber die sagen in Niedersachsen ist mehr passiert. Wir haben jetzt das Jahr 2013 und den Antrag habe ich 2011 gestellt weil ich in finanzielle Not geraten bin und weil meine Krankenkasse ja die Notendig gewordene neue Therapie erst nicht zahlen wollte.
    Am meisten ärgert mich unser System , dass den Täter schützt und pflegt ihm alles erdenkliche zukommen läßt, damit er ja nicht leiden muß und schon gar nicht die Verantwortun für seine Tat übernehmen. Aber um die Opfer wird sich nicht gekümmert , dafür gibt es ja Ehrenamtliche Helfer die die größte Not mit Spendengeldern finanzieren, dafür bin ich auch sehr dankbar , aber es ist nicht gerecht.
    Wünsche allen Betroffenen viel Kraft und alles Liebe

  64. Pandora62 schreibt am :

    Eben kam meine OEG-Antrags-Ablehnung. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, war der Gutachter doch nett zu mir gewesen und ich so kooperativ wie es geht. Fragen wie, ob mein Opa meinen Vater vergewaltigt habe, konnte ich jedoch nicht beantworten (beide sind Täter), ich war 2 Jahre als Opa starb! Habe wohl doch zu neutral geredet, obgleich ich alle Taten schilderte wurde der Antrag abgelehnt. Das obgleich ich nach dem Gespräch komplett zusammengeklappt bin und dies der Sozialarbeiterin vom Landessozialamt erzählt habe. Sie meinte noch, wenn Sie dies so belastet, sehen wir falls das Gutachten eindeutig ist, von einem Zweitgutachen ab. Nun muss ich Widerspruch einreichen (dies bin ich mir und allen sexuell missbrauchten schuldig.) Die Erlebnisberichte zu OEG-Widerspruchsverfahren im Netz lassen ja nichts gutes ahnen…mal sehen, ich versuch’s erstmal ohne Anwalt (der fehlte mir noch mir reichen 8 Therapien!)

  65. mel schreibt am :

    HALLO Ihr Lieben!
    Ich habe 2008 einen Antrag auf OE gestellt und dieser wird immer noch bearbeitet (ein Antrag ist übrigens nicht eine Folge einer Anzeige! das ist nicht Pflicht!); auch eine Anzeige habe ich vorher gestellt – jedoch wurde die abgeschmettert…Begründung: Verjährung! Trotzdem wurden Zeugenaussagen, Atteste usw. aufgenommen und mir eine „Teilweise Anerkennnung“ gewährt, was mir allerdings NICHT mitgeteilt wurde persönlich! DOCH: nie bekam ich einen persönlichen Bescheid/Stellungnahme oder was auch immer – bei telefonischen Anfragen wurde ich vertröstet…, durch meine Anwältin wurde mir etwas zu Hilfe zuteil, doch auch die Stoß auf Widerstand – eine Untätigkeitskklage wurde im letzten Jahr eingereicht, ohne Erfolg, es wurden immer wieder neue Sachen gefördert – und nun musste ich am 12.12. zu einem Gutachten. Nun warte ich auf einen Endbescheid… aber es wird noch bearbeitet! Ich will nur, dass man mir glaubt und dass ich diese lange Sache endlich abschließen kann, da es mir gesundheitlich echt mies geht mitlerweile… Mein Antrag wird nun seit fast 4,5 Jahren bearbeitet und langsam bin ich es echt leid – u müde von diesen ganzen Sachen, die ICH beweisen muss als Betroffener eines Missbrauchs über 10 Jahren in meiner Kindheit und Jugend…

  66. Larissa schreibt am :

    Mir wurde mitgeteilt , das man einen Bescheid erteilen will , dazu bräuchte man meine Kontonummer.
    Ich binn mal gespannt was das nun zu bedeuten hat .

    Wenn ich das was man hier noch so geschrieben hat, wird mir ja bange , das man da immer wieder nachtestet,ob man noch weiter OEG bekommt.

    Grüße
    Larissa

  67. Larissa schreibt am :

    Ich habe bescheid bekommen
    Ich gewähre ihnen ab….. Beschädigtenversorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz(OEG)in Verbindung mit dem Bundesversorgungsgesetz (BVG)

    Ihre Gesundheitsstörung „Psychoreaktive Störung “

    Ihr grad der Schädigungsfolgen (GdS) beträgt 40
    Ich bekomme eine Opferrente .
    Zur beschädigtenversorgung gehört auch die Heil-und Krankenhausbehandlung

    Grad der Schädigungsfolgen(GdS)Medezinisch von 40

    ich binn ja gespannt , ob der Täter dagegen angehen wird .
    Ob es vor Zifielgericht noch geht ,da man ja das Geld von dem Täter (Erzeuger)zurück haben will .
    Das gäbe für mich nochmal stress .
    Was ich nicht weis ist das mit den 40 (GdS)Aangemessen hoch genug ist , oder ob ich damit zufrieden sein soll .
    Grüße
    Larissa

  68. alexa schreibt am :

    hallo larissa,
    du sollst mit 40gds nicht zufrieden sein. das versorgungsamt hat dir nicht alles gesagt, generell über gds. du muss mindesdens 50gds haben. auch über die gesundheitsversorung über das versorgungsasmt gibt es große hürten.
    bitte lese doch über mich unter alexa whiteman.
    da wierd dir/euch geholfen?
    du kannst mich auch unter meiner nr. 0174 34 50 197 erreichen.

    alexa
    überlebendes heimkind/bayern
    1960-1978

  69. Larissa schreibt am :

    einen normalen Schwerbehinderten ausweis von 70 % habe ich ja .
    Nur Für den Mißbrauch die anrechnung jetzt im OEG da ist nur ein GdS von 40 bei raus gekommen .
    WIe soll ich denn dagegen angehen .
    Wiederspruch einlegen mit welchen Begründungen .
    Ich habe am 30 ten 4. einen Themin bei der Frauenberatungsstelle , die freut sich über meinen Erfolg , das es nicht abgelehnt worden ist .
    Das ich dann nicht zu frieden sein soll , kann sie sicher nicht verstehen , ich hatte da schon den Verdacht ,es geht nie was ohne Einspruch .
    Was ich nicht verstehe ist das die meinen Mißbrauchszeitraum nur bis zum 16.geburtstag anrechenen ,obwohl es darüber hinaus auch noch weiter ging .
    Ich dachte mindestens an die Zeit bis zum 18 lebensjahr .
    Mein Mißbrauch ging auch noch weiter als bis zu 18 Lebensjahr .
    Mit dem 23 oder 24 lebensjahr hat er noch mal mich zwischen genommen .
    Ich werde dich mal anrufen , morgen um 16 Uhr oder später

    Grüße
    Larissa

  70. Eva schreibt am :

    Ist es nicht so, dass es juristisch Mißbrauch für „gesunde“ erwachsene Opfer nicht gibt.

    Sexueller Missbrauch bezeichnet strafbare sexuelle Handlungen an Menschen, die entweder an Minderjährigen vorgenommen werden oder an erwachsenen, widerstandsunfähigen Personen (z. B. Kranke, Behinderte, Hilfsbedürftige, Gefangene), wenn dies ohne deren Einverständnis geschieht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch

  71. Larissa schreibt am :

    Hallo Eva
    Durch den Sexuellen mißbrauch war ich bestimmt nicht gesund .
    Und dadurch Hilfsbedürftig geblieben .
    Also müßte das mit angerechnet werden , als ich älter war ,meine ich .
    Grüße
    Larissa

  72. Simone schreibt am :

    Hallo, was wichtig ist zu wissen wenn man irgendwann nach der ganzen Prozedur seine „Opferanerkennung“ hat und eine Beschädigtenversorgungnach OEG erhält: das ist „nur“ die Grundrente!!!
    Ich habe viele Jahre lang geglaubt, dass mit dem OEG-Antrag wirklich alle Möglichkeiten beantragt werden, eine angemessene Entschädigung nach OEG zu erhalten. Dem ist nicht so, jedenfalls in meinem Fall.
    Anspruch hat man evtl. auch auf:

    Ausgleichsrente zusätzlich zur Grundrente

    Ehegattenzuschlag, wenn man verheiratet ist

    Heilbehandlung bei einem GdS von mind. 40% für die Folgen der Schädigung und ab einem GdS von 50% auf komplette Heilbehandlung, auch für Erkrankungen, die nicht Folge der Schädigung sind( also die Lungenentzündung vom vielen Barfuß laufen oder den gebrochenen Arm weil man über die Teppichkante gestolpert ist. Ab 50% ist man auch komplet von allen Zuzahlungen befreit

    Berufsschadensausgleich (der hat Lohnersatzfunktion, allerdings wird die Ausgleichsrente darauf angerechnet)

    Einige der Versorgungsmöglichkeiten sind erst nach Reha-Versuch möglich, aber wenn man wärend der Reha-Phase finanziell nicht abgesichert ist, hat man Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt vom Versorgungsamt. D. h., kein Hartz4!!!

    Man bekommt zwar ein „Beiblatt“ zum Rentenbescheid, auf dem solche Dinge vermerkt sind, aber ich für meinen Teil hab das damals nicht gerafft, dass ich mich da zusätzlich selbst drum kümmern muss, ob ich auf sowas Anspruch habe. Ich dachte, das sei alles mit dem OEG-Antrag abgekaspert worden…
    Erst durch Zufall habe ich vor einigen Jahren erfahren, dass ich mich nicht selbst Krankenversichern muss. Und vor kurzem hat mir eine Mitbetroffene erzählt, dass sie Zusätzlich Berufsschadensausgleich erhält. Da ich seit 3 Jahren arbeitsunfähig bin, aus Hartz4 rausfalle, da meine Frau zu viel verdient, habe ich jetzt den Antrag gestellt und bin dann allerdings von Seiten der OEG-Sachbearbeiter darauf aufmerksam gemacht worden, was ich noch so alles beantragen kann. Ich bin mit dem Antrag direkt zum Versorgungsamt gegangen, da ich schlechte Erfahrungen mit dem WR hier vor Ort hatte und allein nicht mit dem Antrag zurecht kam. Jetzt läuft das alles, ist nach 3 Wochen schon beim medizinischen Dienst angekommen und ich warte jetzt mal, wie das weitergeht… Ich bin gespannt…

  73. ilona schreibt am :

    Simone schreibt am 10.08.2013
    Hi Simone , bin heute das erste mal auf dieser Seite gelandet,
    Die Kommentare waren für mich sehr hilfreich. Werde gleich wider mit den Anwalt meines vertrauen telefonieren. Den das olg Hamburg schreibt mir nun schon zum x male das ich nachparagraph 10a den Anspruch aufversorgun ab 11.2004 wegfällt.
    Habe den glauben an die Gerechtigkeit fast verloren.
    L. G. Igel

  74. elisabeth giller schreibt am :

    hallo, ich benötige ein Urteil welches nicht mehr aufzufinden ist.mein vater wurde vor 42 jahren verurteilt.das oeg will nun zeugen, die bestätigen, daß ich von dem mißbrauch damals erzählt habe.von wegen der glaubwürdigkeit müsste das sein.unter anderem muss ich auch zu einem gespräch.seit 7 jahren mache ich therapie.leider kommen wir erst jetzt zum kernpunkt. leider will die krankenkasse nichgt mehr bezahlen.deshalb den antrag auf oeg.würde das urteil nicht ausreichen?allerdings wo bekomme ich es her?ans amtsgericht habe ich vor 4 wochen geschrieben und noch nichts gehört. was kann ich noch machen?
    lj.gr.lissy

  75. elisabeth giller schreibt am :

    und nochmal:

    es gab auch einme pflegschaft für mich und ich wurde in einem mädchenwohnheim untergebracht.aber alle unterlagen sind weg.bezahlt das oeg auch therapien?ich war damals noch minderjährig.wo bekomme ich nur dieses urteil her?mein vater wurde 1,5 jahre auf bewährung verurteilt.oder braucht das oeg dieses urteil nicht?ich blicke nicht mehr durch.oder geht es jetzt nur um die nachwirkungen des ptb?

  76. Eva schreibt am :

    Würde ein Krankenkassenwechsel helfen, weitere Leistungen / Therapien bezahlt zu bekommen ?

    @ elisabeth giller
    Noch ein zweites Mal das Amtsgericht anschreiben,aber ob allerdings nach 42 Jahren Unterlagen noch vorhanden sind, ist sehr fraglich.

    Oder beim weißen Ring nachfragen wie lange die Aufbewahrgsfristen von Gerichtsurteilen sind.

  77. Eva schreibt am :

    Therapiekosten
    Bist du als Opfer von Gewalttaten anerkannt und benötigst weitere Therapie gilt folgendes zu beachten: In erster Linie ist die Krankenkasse zuständig. Sollte diese die Kosten nicht mehr übernehmen musst du diesen Bescheid beim Versorgungsamt vorlegen. Das Versorgungsamt fordert dann einen Bericht von deiner Therpaeutin, dieser wird dem ärztl. Dienst zur Entscheidung vorgelegt.

    Weitere Möglichkeiten sich zu informieren:
    Kostenlose Infoline für Gewaltopfer: 0800- 6546546

    http://www.hoffnungsreise.de/index.php?page=OEG_Erfahrungsbericht

  78. Beate schreibt am :

    Liebe Elisabeth,

    fachfrauisch kann ich Ihnen nicht antworten. Mein gesunder Menschenverstand sagt allerdings, dass ich es befremdlich finden würde, wenn man von Ihnen noch das Bebringen von Zeugen- über das Urteil hinaus-erwarten würde! Mein Rat wäre, dass Sie direkt zu den betreffenden Stellen hingehen, oder Sie rufen an, da auch ich- in anderen Angelegeneheiten- feststellen durfte, dass Papier (auch Virtuelles) äußerst geduldig sein kann. Manchmal ist es alleine viel zu schwer das alles, es geht ja um schwere Verletzungen und nicht um Peanuts- da habe auch ich die Erfahrung machen können, dass auch andere Personen für einen bei den betreffenden Stellen anrufen, und/oder einen auch dahin begleiten. Es gibt immer irgendeinen Weg! Ob noch ein Urteil existiert, darf nicht ihr Problem sein- dann muß es anders gehen, und darum haben sich die Ämter zu kümmern! Es ist mit Sicherheit super unangenehm für Sie, jetzt in solche Aktionen treten zu müssen! Ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Kraft und die richtigen Leute an der Seite und dass Sie bekommen, was Ihnen in meinen Augen auf jeden Fall zusteht!

  79. elisabeth giller schreibt am :

    Vielen dank für diese antworten.tja…es wird wohl dauern.habe einen damaligen freund ausgegraben, der vieles mitbekam.er ist bereit auszusagen.ausserdem soll ich zeugen beibringen, denen ich damals von dem mißbrauch erzählt habe.meine mutter-die ex-frau meines vaters-kann nichts bezeugen, da sie mittlerweile dement ist.ich mache weiterhin therapie ohne krankenkasse.meine therapeutin meint, ich solle mir keine sorgen machen.
    mal abwarten.so wie ich das hier lese, dauert es ja sehr lange.

  80. Larissa schreibt am :

    Ich binn total depremiert
    Ich war ja beim Anwalt , weil mir nur 40 % Opferbehinderung anerkannt worden ist (OEG Antrag).Ich hatte mit meinen Anwalt wiederspruch ja eingelegt .
    Der wiederspruch ist abgelehnt worden .
    Nun sehe ich erstmalig alle Berichte von den Krankenhausern wo ich war .
    Nur in Aachen wurde besser Diagnostiziert wo ich das erste mal im Krankenhaus war .
    Ansonsten wurden alle Auffälligkeiten auf eine beginnende Psychose geschoben .
    Ich wurde ja sehr krank als meine Mutter gestorben war , da hatte ich dann wol eine Paranoide Schizofrenie , was die jetzige Psychologin ja auch nach neuestem Stand auch nicht als mögliche Psychose ansehen würde .
    Das ich da schon unter Elektrosmog gelitten haben soll ist mir unbekannt .
    Als mich die Nachbarn vertig machten mit Elektrosmog das glaubt mir natürlich keiner und man meint ich hätte wieder ne Paranoide Psychose erlitten .
    Das alles wird mir zum Verhängnis gemacht , das das nicht anerkannt wird ,als Volgeerscheinung für Die Taten meines Vaters .
    In der Klinik kinzigtal kam die Diagnose Depression und Zwangsstruktur , was die Zwangsstruktur ausmacht weis ich nicht .
    auch auf verdacht eine balnde Psychose bestehe .
    Dort war ich ja angekommen weil ich keine kraft mehr hatte auf der Arbeit weiter durchzuhalten , das aufgeben hatte mich depressiv gemacht , und ich wuste nicht mehr weiter im leben .
    Dann kam ich in die Tagesklinik Aachen .
    Es steht bis auf Aachen ( die meinten Borderline )nie was von PTbs , Immer nur Psycose .
    Sie meinten in Einer klinik das ich eine präpsychotischanmutende Verhaltensweisen wie (Grunzen ,Grimassiern ,langandauerndes um den Tisch laufen , sich unter dem Tisch verstecken ,zerfahrenes Gedankengut )so das die sich zur neuroleptischer medikation entschieden .
    Was aber nach 2 Tagen wieder ,durch den AVD wieder abgesetzt wurde .
    Danach nahm ich nichts mehr ein .
    Das was in Klammern steht ,habe ich in der Kindheit oft gemacht und das zerfahrenes Gedankengut , stellte sich für mich anders dar , da ich die Geschichte die ich früher erlebt hatte, nicht so ganz der Reihe nach erzählen konnte .
    Mir dann wenn ich was erzähle ,weitere Erinnerungen hoch kamen ,wo ich dann nicht mehr bei dem einen Thema dann bleiben konnte .
    Die Ärztin hatte mich dann links liegen lassen und mit den anderen Patienten geredet .
    Da war eine Psychologin , die anderer Meinung war , und mir 2 Stunden in der Woche mit mir geredet hat , und mir den Mißbrauch und alles abnahm .
    Die Ärztin und die Psychologen standen wegen mir auf kriegsfuß.
    Was mir auch nicht gefällt ist ,das die schreiben das ich damals das Neuroleptikum nicht mehr eingenommen hätte ,dabei hatte die Neurologin das mit mir zusammen abgesetzt .
    Da meine Mutter schon an Schizophrenie und Psychosen litt ,wird das im OEG Antrag nicht als Volgeerscheinungen duch meinen Vater angesehen .
    Dies entspräche einer deutlich familiarer disposition .
    Die Schizophrenie ist keinesfalls auch nur annähernd ursächlich durch eine Persöhnlichkeitstörung noch durch schädigende Ereignisse verursacht
    Die schreiben es gab damals 1991 schon Hinweise eine Prodomalphase.
    Ich kann nicht mehr weiter schreiben , das würde hier auch sicher zu fiel .
    Ich weis nun garnicht ,ob man da noch mit einen Wiederspruch was bewirken kann .
    In der 51 kalenderwoche bekomme ich wol einen Themin beim Anwalt .
    Dann ist die Widerurufsfrist bald abgelaufen .
    Und ja ,es soll ein neues Gutachten im März 2016 geben .
    Traurige und sehr depremierte grüße
    Larissa

  81. klaraklara schreibt am :

    @ Larissa,
    tut mir leid für dich, was du alles hast erleben müssen und dass die Psychiatrie und somit OEG es nicht anerkennen wollen.
    Kannst du vielleicht vorsorglich Widerruf einlegen und um eine Frist bitten, in der du dich mit dem Anwalt beraten kannst, bevor du dann die Begründung für den Widerruf nachlieferst?

    Was dieser genetische Ansatz in der Psychiatrie anrichten kann! Bez. dem ADHS, also „Zappelphillipsyndrom“, habe ich schon eine Menge wissenscahftlicheer Kritik an diesem genetischen Ansatz in der Psychiatrie gelesen. Jedenfalls ist es Blödsinn, einfach so von den Krankheiten der Eltern auf deine Krankheit zu schließen. Die von dir erlittene Gewalt müssten sie zumindest als wichtige Teilursache anerkennen – wenn sie sich hineinversetzen würden in misshandelte Kinder, dann würden sie auch nachempfinden, dass man davon verrückt werden kann!

  82. Larissa schreibt am :

    Hallo klaraklara
    Ich habe der Anwältin eine E mail geschickt , das ich gerne eher einen Thermin hätte .
    So das man eher einen Widerspruch einlegen könnte , aber ich weiß nicht , ob die Anwältin noch Erfolgsaussichten sieht ?

    Ich habe als Kind auch immer rum gezappelt , so das mein Vater mich zusätzlich nach hinten mit dem Stuhl gedrückt hat so das ich hingefallen binn . somit war das Zappeln beendet .
    Wenn es damals den Ausdruck gegeben hätte , hatte ich die ADHS prognose sicher auch bekommen .

    Aber nachher war ich das Gegenteil und total ruhig äußerlich , nur noch in mich gekehrt .

    Ja ich denke auch ,das man die Schizephronie da mit einbeziehen sollte , weil es in dem Krankheitsschub ja auch darum ging , das ich mit meinen Tieren reden konnte (siehe Link, wo auch Stimmen hören mit angegeben ist ), und auch eine Handlung an den Tieren vorgenommen hatte in der Psychosen Zeit ( Paranoide Schizephronie ,die mein Vater ja auch in meiner Jugendzeit von mir abverlangt hatte .
    Traurig binn .

    Zu der Schizephronie ,habe ich einen Link gefunden
    Das das mittlerweile umstitten ist ,das das doch damit in zusammenhang gebracht werden kann .
    hier der Link http://www.kinderqualen.de/Schizophrenie.332.0.html

    Liebe grüße
    Larissa

  83. hildegard schreibt am :

    @ Larissa Nimm dir eine vertraute Person mit, die bei all den Trauma-Themen cool bleiben kann! Als nicht Betroffene(r) kann dieser Mensch mit dir UND der Anwältin noch offen gebliebene Fragen besprechen und auch nachhaken, wenn nötig. Die Anwältin wird rechtzeitig den Widerspruch anmelden, wenn DU die Gefahr im Verzug siehst.
    Die liberale Justizministerin hatte für solche Fälle ausgewiesene Opfer-Anwälte versprochen. Du hast genug gelitten, und du hast das Recht und gute Gründe, auf Gerechtigkeit zu bestehen.

  84. Larissa schreibt am :

    Ich habe einen Thermin am 12 12 2013 bekommen .
    Ich habe die Anwältin gefragt , sie meint es gäbe immer noch Erfolgsaussichten da was hin zu bekommen .
    Was ich ja nicht verstehe , das die LVR die damaligen neurologen ,Psychologin nicht mit einbezogen hat .
    Auch die Zeugen hat man nicht mehr weiter befragt , also die die früher mein Verhalten mitbekommen hatten ,auf der Arbeit Oder die Jugend und Familienberatungsstelle .
    Denn diese hatten ja schon einen kurzen bericht denen geschrieben , was ja mit dem ersten OEG Antrag ja mit abgegeben wurde.
    Diese wurden aber nicht noch mal zur stellungnahme abgefragt .
    Man meint da ich ja alles berufliche gut durchlaufen hätte , die Ausbildungen geschafft hatte .
    Deswegen sehen die da keine Auswirkungen von dem MB .
    Ich muß noch mal gucken und raus suchen , das ich ja nach den Ausbildungen ,kaum noch auf dem Arebitsmarkt Fuß fassen konnte .
    Deswegen war ich ja so sehr abgesackt (das Absacken sehen die aber in einen Psychotischen Schub ), weil ich nie die Lestungen wie erwartet erbringen konnte .
    In der Ausbildung , hatte ich ja noch nicht so den Arbeitsdruck , obwol es auch da schon auffiel.Auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt wo man dann den richtigen Lohn haben möchte ,muß man auch mehr arbeiten , das hatte ich nicht geschafft .
    Der Lehrherr ,der mich hätte übernehmen wollen, hatte mir einen untertarivlichen Lohn angeboten , er sagte ,weil er kein Sozialamt währe .
    Mal sehen ob ich die Unterlagen , noch habe , wo der mir das untertarifliche gegeben hatte .
    Ob ich da überhaubt was schriftliches habe .
    (Den Mann kann ich nicht mehr fragen der war damals schon 65 Jahre alt und das ist nun 27 Jahre her )
    Das Aufgeben hat mich zum Psychichen ende gebracht. Das ,habe ich nicht mit mir vereinbaren können , darüber wurde ich Psychich Depressiv und wußte nicht mehr weiter .
    Dann kamen die ganzen Klinikaufenhalte .
    Ich werde das von Heidelberg noch mitnehmen , wo ja eine Berufsfindung statt fand .
    Ich kam danach wieder zu hause an , und wurde zunehmends mehr krank , weil das Zuhause, ja der Tatort war .
    Mal sehen , was ich alles nun mit zu der Anwältin mit nehme .
    Ich komme eigenlich sehr gut klar mit der Anwältin , da weis ich nicht ,ob ich da ne Begeleitperson brauche .
    Ich hätte zur Zeit auch keinen der da mit ginge .
    Meine Psychologin meint , das ich auf meine Gesundheit mehr achten solle , das mir das hochholen der Veragangenheit nicht gut tuen würde . Ich solle in der Gegenwart beleiben und Gesunden .
    Ich weiß nicht ,ob ich mit 40 % überhaubt Therapiekosten erstattet bekäme , oder auch andere Maßnahmen , das ist ja auch die Zukunft .
    Ich denke ,das die Psychologin mit der Ansicht, mich nicht begleiten würde .
    Fiele grüße
    Larissa

  85. hildegard schreibt am :

    Larissa, in aufregenden amtlichen Situationen kann es generell sehr hilfreich sein, mit vier Ohren genau hin zu hören …
    Da du zu deiner Anwältin bereits den guten „Draht“ hast, nimm ihr ALLE denkbaren Unterlagen mit, auch was dir weniger wichtig erscheint. Du schaffst das alleine!
    PsychologInnen machen sich die Sache oft zu einfach, wenn sie glauben mit dem Zudecken sei das dicke Problem für dich gelöst.
    Kann so Vertrauen für echte Begleitung entstehen?
    Sorg‘ selbst sehr gut für dich, dass niemand und nichts dich unnötig belastet!

  86. Larissa schreibt am :

    @hildegard
    Nun ja filleicht hat die Psychologin ja auch recht , das das zu anstrengend sein könnte , ich weiß es nicht .
    In den Therapiestunden soll ich in die Zukunft denken und nicht zurückschauen , nun ja ,das hat sie später erst bemerkt , das das nicht das richtige bei mir ist .
    Da ich ja zuhause auch nicht drüber reden durfte .
    Da meine Mutter sonst wieder krank wurde .
    Das wurde aus den mitgenommenen Briefen von meiner Mutter ,erst der Therapeutin bewust
    Ich habe mit der damaligen Begleiterin , auch noch mal gesprochen .
    Die ist auch hin und her gerissen ,ob mir das noch gut tuen würde .
    Da ich ja schon einen Teilerfolg ja schon habe ,also die 40 % Anerkennung .
    Ich habe nach den damaligen Ambulanten Ärzten gesucht , die gibt es nicht mehr oder aber die sind nicht mehr erreichbar .traurig binn .
    Ich denke aber ,das es die damals noch sehr Junge Psychologin noch geben muß .
    Unterlagen wird so wol kaum noch von mir haben , doch filleicht erinnert Sie sich ja noch an mich ?
    Ich war eine Ihrer ersten Patienten , da hatte die die Praxis gerade eröffnet .
    Nun ja laut Kassenärztlicher vereinigung gibt es wol eh keine Unterlagen mehr , da die Akten nur 10 Jahre lang verwahrt werden müssen .
    Ja ich nehme alles mit , wo ich denke das das noch wichtig sein könnte , das andere muß die Anwältin dann entscheiden ,ob das wichtig ist und ob das was bringt .

    In den Unterlagen steht ja auch ,das ich für die Unkosten aufkommen müßte , die seit dem Wiederspruch entstanden währen , nun weiß ich nicht, ob ich die andere Seite (LVR Seite )mit bezahlen muß .
    Meine Kosten , wollte ja meine Rechtschutzversicherung bezahlen .

    Liebe grüße
    Larissa

  87. klaraklara schreibt am :

    @Larissa
    also anscheinend stehst du bis zum Ablauf der Frist nicht völlig ohne Anwältin da. Bin grad selbst ziemlich gefordert und kann dir nur wünschen, dass du mit der Situation gerade klarkommen kannst.

  88. Larissa schreibt am :

    @ klaraklara
    Machst du auch gerade einen OEG Antrag ?
    Ja ich habe eine Anwältin auf meiner Seite stehen .
    Die bliebt bis her ,auch immer schön dahinter ,das alles weiter ging .
    Nur ob meine Rechtsschutzversicherung weiter die Kostenzusage ,macht weis ich nicht .
    Ob das weitere auch noch abgedeckt ist , oder ob man dafür noch mal eine schriftliche Zusage abwarten muß .
    Mal sehen ,was die Anwältin dazu sagt .
    Danke für das gute Wünschen .
    Grüße
    Larissa

  89. Simone schreibt am :

    Hallo Larissa, leg auf jeden Fall Widerspruch ein wegen der 40%! Geh notfalls vor Gericht!
    Wegen Therapie, das übernimmt das Versorgungsamt, wenn die Krankenkasse die abgelehnt hat. Da gibst du einfach den Ablehnungsbescheid zum Versorgungsamt und die kümmern sich. Mit 40% GdS sind da deine Ansprüche sicher. Hast du schon einen Antrag auf Berufsschadensausgleich gestellt? Wenn nicht, hol das bitte sofort nach. Wenn du arbeitsunfähig oder nur eingeschränkt arbeitsfähig bist hast du da evtl. Ansprüche. Und die sind nicht gering. Berufschadensausgleich hat Lohnersatzfunktion!
    Liebe Grüße
    Simone

  90. Larissa schreibt am :

    @ Simone
    Also wenn ich mit 40%GdS schon meine Therapiestunden bezahlt bekomme ,bräuchte ich dafür gar nicht mehr weiter kämpfen.
    Oder gibt es da doch noch Dinge, die man dann doch nicht bekommt ?
    Wegen dem Berufsausgleich ,das wurde von der Anwältin im ersten wiederspruch angeworfen .
    DOch das wurde von der LVR abgelehnt , da der Berufliche Ausscheidungsgrund mehr mit der Schizepronie (psychose)verbunden sei .
    Und diese Erkrankung wird nicht als ,Täter verursachendes Krankheitsbild eingestuft , sondern als vererbt angesehen .
    Es ist also kein Berufsausgleich drinn .
    Grüße von Larissa

  91. Simone schreibt am :

    Hallo Larissa, mit einem GdS von 40% übernimmt das Versorgungsamt alle schädigungsbedingten Kosten der Heilbehandlung. Auch Krankenhausaufenthalte und Rehamaßnahmen. Zuzahlungen brauchst du in diesem Bereich auch nicht mehr Zahlen ebenso wie Fahrtkosten zur Therapie. Du müsst das nur mit dem Ablehnungsbescheid von der Krankenkasse dann beim Versorgungsamt beantragen. Mit 40% GdS sind die gesetzlich verpflichtet.
    Berufsschadensausgleich kann ab 30% GdS beantragt werden. Wichtig dabei ist, dass AUCH die bei dir anerkannten 40% GdS dazu beitragen, dass du nicht oder nur eingeschränkt arbeiten kannst. Die lehnen das meistens erst einmal ab, weil es sich um viel Geld handelt. Ich an deiner Stelle würde notfalls Klagen.
    Lieben Gruß
    Simone

  92. Larissa schreibt am :

    Bisher habe ich wieder die Stunden von der Krankeknasse bezahlt bekommen, weil ich länger keine Therapien mehr hatte .
    2te Verlängerunsantrag ist raus .
    Aber die Fahrtkosten ,habe ich bisher selber Finanziert .Da die Krankenkasse ,da gar nichts zu bezahlt .
    Auch habe ich alle Medikamtenzuzahlungen selber bezahlt .
    Gegen Depressionen und Schizephronie ,wobei letzteres sicher nicht anerkannt würde , weil das ja NICHT anerkannte Tätervolgen sein sollen .
    Gut zu wissen (danke dir Simone),das es Berufsausgleich auch schon ab 30% GdS gibt .
    Mal sehen was die Anwältin noch richtig stellen kann .

    Wiegesagt ich binn wol mit der Diagnose Psychose aus dem 1 ten Arbeitsmarkt ausgeschieden .
    Das erfahre ich ja erst jetzt ,wo ich mal die Unterlagen mal selber mit einsehen kann .
    Welche Diagnosen ich immer bekommen habe .

    Früher hat man gerne andere Diagnosen gegeben, als PTBS , da war man noch nicht so weit, in der Forschung .
    Ich werde die Anwältin mal drauf hinweisen ,was du geschrieben hast, Simone .
    Ich glaube , Sie meint , das es Berufsausgleich erst ab 50%GdS gibt.
    Ich habe ihr per Mail, meine Ansicht beschrieben , warum ich aus dem Arbeitsleben ausgeschieden war .
    Eigentlich hat die Lehrherrin ja auch schon dazu Stellung bezogen , was ich für Probleme bei Ihr auf der Arbeit hatte .
    Sie wurde damit selber nicht richtig vertig ,sagte Sie mir als ich wegen dem OEG nachforschte .
    Sie hatte ja auch einen schönen Bericht dazu geschrieben ,für den OEG Antrag.
    Ich habe so einiges noch an schriflichen zusammengesucht.
    Dankende Grüße ,für euer aller Hilfen .
    Larissa

  93. Simone schreibt am :

    Hallo Larissa, die Fahrtkosten bekommst du rückwirkend zurück. Du brauchst von deiner Thera eine Auflistung der Termine, wann du da gewesen bist. Wenn du mit öffentlichen gefahren bist, benötigst du als Beleg die Fahrscheine. Besser ist es, wenn du mit dem eigenem PKW fahren musstest, da reichen die bestätigten Termine.
    Berufsschadensausgleich hat man Anspruchab 30%, das mit den 50% trifft auf die Ausgleichsrente zu.
    Deine Anwältin soll auch unbedingt eine Höherstufung des GdS wegen besonderer beruflicher Betroffenheit stellen, denn die schädigungsbedingten Folgen werden unter Garantie auch zu deiner Berufsunfähigkeit beigetragen haben. Und mit 10% höherer GdS steigen auch deine Versorgungsansprüche gegenüber dem VA. Die versuchen nicht ohne Grund, den bei 40% zu halten.
    Ich hoffe, deine Anwältin ist fit in Sachen OEG, sonst empfehle ich dir dringend dir eine Anwältin zu suchen, die wirklich wirklich fit ist. Sonst kann das für dich teuer werden, weil du vielleicht nicht das durchgesetzt bekommst, was dir zusteht. Mich hat das mit dem Berufsschadensausgleich stutzig gemacht, dass sie das nicht weiß. Ich meine, wir sprechen nicht über einen monatliche Zahlung von 500€ für dich sondern über ein mögliches vielfaches. Da solltest du gut vertreten sein.
    Lieben Gruß
    Simone

  94. Larissa schreibt am :

    Ich habe noch eine Verbessurung nachzuholen , das ich erst die erste verlängerung für Traumatherapie beantrage .
    @simone
    Die Fartkosten kann ich jetzt ,wo meine Krankenkasse noch bezahlt , schon bei dem Versorgungsamt beantragen ?

    Es ist eine Fachan­wältin für Sozialrecht, sie wurde mir ,von der Frauenberatungstelle empfohlen .
    Ich traue mich hier nicht öffentlich den Link ,zu Ihr einzustellen .
    Ich würde den Link , nur dir gerne zukommen lassen .
    Ich wünschte gerne ,das man das hier Managen könnte ?
    Das der ,der das hier freischaltet es dir zukommen lassen könnte .Wenn du das magst Simone .

    Berufsschadensausgleich das ist Lohnersatzfunktion , was ich normalerweise im Normalen Berufsleben bekommen hätte die Differenz die ich nicht habe bekäme ich dann als Ausgleich bezahlt .Da meine ich, das die Anwältin da meinte das man dafür 50% gds bräuchte
    Ich spreche sie drauf an .

    “ 50% trifft auf die Ausgleichsrente zu“
    Ist das nicht das selbe ?
    Eine EU Rente kriege ich ja schon .

    grüße
    Larissa

  95. Simone schreibt am :

    Hallo Larissa, wegen Fahrtkosten kannst du jetzt schon abrechnen, rückwirkend bis zur Bewilligung. Die KK zählt zwar jetzt, aber das wird vom VA mit einer Pauschale ausgeglichen. Ziemlich kompliziert.
    Berufsschadensausgleich und Ausgleichsrente sind zwei ganz verschiedene Sachen. Kannst du auch googlen. Deine Anwältin sollte das wissen, sonst ist sie nicht eingearbeitet in die Thematik. Dann solltest du die echt eine kompetente suchen. Der Aufwand lohnt sich. Bis dahin kann deine jetzige ja schon einmal den Widerspruch einreichen und alles weitere (siehe oben) für dich beantragen. wenn Norbert dir meine Emailadresse gibt, ist das ok für mich. Obwohl die Infos sind bestimmt auch interessant für andere hier.
    Hier noch ein interessanter Link:
    http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/Entschaedigung_nach_dem_Opferentschaedigungsgesetz_u_der_gesetzlichen_Unfallversicherung_Handreichung_fuer_Beratungsstellen.pdf

    Lieben Gruß
    Simone

  96. Larissa schreibt am :

    Hallo Simone
    Berufsschadensausgleich und Ausgleichsrente
    Ja ,steht auch in deinen Tollen Link mit drinn .
    Danke für den Link , und ja , das ist auch für andere Interessant .
    Also ,ich würde gerne mit dir ,die E mail Adressen austauschen , Wenn Norbert das umsetzen würde , währe ich sehr dankbar .
    grüße
    Larissa

  97. Larissa schreibt am :

    Hallo Simone
    Zitat „Neben dem Berufsschadensausgleich sollte auch die Höher bewertung des GdS wegen
    besonderer beruflicher Betroffenheit „zitat. gemacht werden .
    Das habe ich aus deinen Link entnommen .
    Das wird die Anwältin wol so gemeint haben .
    Grüße
    Larissa

  98. klaraklara schreibt am :

    @Larissa,
    nein ich stelle keinen OEG-Antrag. ist schwierig zu erklären, kann ich mir jedenfalls in meiner Situation nicht erfolgreich vorstellen.

  99. Larissa schreibt am :

    Meine damalige Begleitein , will bei der Anwältin anrufen , und nachfragen ,ob es überhaubt noch Aussichten gibt, weiter zu kämpfen …..
    Sie würde mich auch noch mal begleiten ,doch das geht an diesem Termin nicht, den ich bekommen habe.

    Zudem muß es ja ein naher Thermin sein , damit die Wiederspruchsfrist , nicht schon bald rum ist .

    Die Psychologin ,hat soo viele Patienten , das sie zum Begleiten zur Anwältin , keine Zeit hat .
    Sie hat Wartelisten von 1 Jahr , und nimmt keine neuen Patienten mehr an .

    @ klaraklara
    Hast du auch solch schlechte Diagnosen , die die Anerkenneung der Folgen nicht anerkennen ?

    Grüße
    Larissa

  100. Simone schreibt am :

    Hallo Larissa, du kannst auch selber Widerspruch einreichen und die ausführliche Begründung deiner Anwältin nachreichen. Wichtig ist dass du dem Versorgungsamt kundtust, dass du widersprichst. Das Warum hat dann noch etwas länger Zeit.
    Lass dich nicht abwimmeln, ich kenne mehrere Fälle wo es bis zum obersten Gericht ging aber letztendlich haben sie ihr Recht bekommen.
    Lieben Gruß
    Simone

  101. Larissa schreibt am :

    Ich hatte bei dem ersten Wiederspruch ,schon selber Wiederspruch eingelegt , doch mein Wiederspruch wurde nicht ernst genommen ,und die frist wurde so nur um 14 Tage verlängert .
    Erst als die Anwältin den Wiederspruch einlegte ,gab es keine Frist mehr .
    Schon Eigenartig !
    Somit denke ICH ,das ich da nicht fiel mit meinem Wiederspruch Anrichten kann .
    Es bleibt bei dem Thermin am 12 .12.
    Die Anwältin, ruft bei der damaligen Begleiterin an ,wenn Sie an Sie noch Fragen hat .
    grüße
    Larissa

  102. klaraklara schreibt am :

    @ Larissa,
    ein Problem mit den Diagnosen könnte ich auch haben, keine Ahnung, ist jedenfalls gut möglich. Erstens dass diese pathologischer ausfallen, als ich mich selbst empfinde, zweitens dass die traumatische Ursache nicht anerkannt wird.
    Ich kenne mich aber auch nur äußert wenig mit OEG und Reha-Themen überhaupt aus. Ich bin auch prinzipiell arbeitsfähig und versuche mich zur Zeit ziemlich intensiv im Berufsleben.
    Morgen und danach wünsche ich dir viel Erfolg für deinen OEG-Antrag!

  103. Claudia schreibt am :

    Ich bin durch zurfall hier gelandet,habe natürlich (noch)nicht Alles gelesen,aber möchte trotzdem was dazu sagen…2011 habe ich den OEG-Antrag gestellt,das Verfahren habe ich als fast schon demütigemd empfunden,aber trotz Allem wurde es dann im Aug.2012 bewilligt…Die Probleme die jetzt bei mir aufgetreten sind ist,dass das OEG nicht der Gesundheitsreform angepasst wurde…im Klartext heisst das,dass ich gewisse Ansprüche hätte,aber diese nicht geltend machen kann,da ich durch meine Rente Mitglied einer gesetzl. KV bin und somit die KK und nicht der LVR zuständig ist…Dieses Thema ist so komplex,dass es hier den Rahmen sprengen würde…Warum kümmern unsere Politiker sich mal um Menschen die den Mut haben so einen antrag zu stellen und dass,obwohl sie nochmals durch die Hölle müssen.
    DAs wichtigste bei so einem Antrag ist,eine gute Rückendeckung.Jede/r Betroffene sollte es wagen!

  104. Tine schreibt am :

    O nein, Claudia, nicht jede/r ist stark genug, dieses Verfahren auf sich zu nehmen! Bitte nicht von sich auch andere Betroffene schließen, Menschen und Lebensgeschichten sind sehr individuell.

    Sehr viele wissen auch, dass sie null Chancen haben, weil das OEG nun einmal keine Straftaten gegen Kinder im Blick hat, die Jahre zurück liegen, und zudem in § 1 einen eingeschränkten Gewaltbegriff („tätlichen Angriff“) dem Anspruch zugrunde legt.

  105. Eva Phoenix schreibt am :

    Mal ne Frage:

    Das OEG sagt (sinngemaess) :

    „Wer auf deutschen HOheitsgebiet, OPfer eines Gewalt verbrechens wird, und durch die dadurch verursachten Verletzungen eine Behinderung erleidet, hat ANspruch auf OEG Leistungen“.

    (Dieser Anspruch wird durch die Schutzverantwortung des Staates begruendet)

    Ferner bestimmt das OEG:
    „wenn ein deutscher Staatsbuerger Opfer eines Gewalt verbrechens im Ausland wird, dann hat das OPfer Anspruch auf OEG Leistunge, wenn er/sie sich zur TAtzeit nciht laenger als 6 MOnate im Ausland aufhielt.“

    UNd:

    “ Die Leistungen werden auf Stellung eines Antrags hin gewaehrt“

    Frage:

    Entspringt der Anspruch auf OEG Leistungen nun aus die TATZEIT/Ort oder dem Zeitpunkt/Ort der ANTRAGSSTELLUNG ???? Oder beides.???

    Ich habe einen OEG ANtrag gestellt, der vom Versorgungsamt abgelehnt wurde. Ich habe beim SOzialgericht Widerspruch eingelgt. Der SOzialrichter hat ausdrucklich gesagt, dass er/sie mir voll Alles glaubt (aufgrund meiner Aussagen und der vorglegten Dokumente) , und keine Zweifel hat, dass meine im Gewaltverbrechen erlittenen Verletzungen, meine lebenslange 100 % Schwerbehinderung verursacht haben. Der Antrag wird jedoch abgelehnt, weil ich zur Zeit der Antragstellung meine geowhnlichen WOhnsitz im AUsland hatte, (nicht weil ich mich zur Tatzeit weniger als 6 MOnate im Ausland , wo ich OPfer des Verbrechens wurde, aufhielt)

    (Mein Antrag wird auch noch aus einem anderen Grund abgelehnt, auf den einzugehen, ein riesiges Thema ist, das fuer die hier vorgelegte Frage nicht relevant ist.In meinem ANtrag beauptet das Gericht, dass das ANrecht eines Antragsstellers, auf OEG LEistungen, sich aus dem Ort, dh. Zeitpunkt der Antragsstellung ableitet.

    Dass das Anrecht sich aus dem Anstragsstellungs zeitpunkt/ – Ort ableiten soll statt aus dem TAtort/-zeitpunkt erschient mir unlogisch, wenn nicht absurd.

    Ich meine, es muss sich logischerweise aus den TAtzeitpunkt/-Ort ableiten.

    (Die logische FOlgerung des „ANtragstellungs zeitpunkt/Ort“ – arguments waere, dass fuer OEG ANspruche die Gewalttat verjahren kann. DIes stimmt im ZIvil recht aber nicht so viel ich weiss fuer das OEG. Fuer das OEG ist nicht reelvant wie weit zuruck das Gewaltverbrechen liegt: wenn jedoch im OEG der relevant Kriterium der Zeitpunkt oder Ort der Antragsstellung ist und nicht der TAtzeit, dann schleicht sich hier eine versteckte Verjaehrungs-frist ein. Das OPfer des Gewaltverbrechens darf dann namlich in seinem ganzen Leben nie ins AUsland ziehen, da bei Antragstellung vom Ausland aus, sein ANspruch auf OEG Leistungen verfaellt. Das heisst, dem Opfer wird vom OEG das Recht auf Bewegungsfreiheit weggenommen.
    Ist das die Aufgeabe des Opferhilfe gesetzes? Das OPfer, dem ansosnten laut richterlicher AUssage die OEG Leistungen zustehen wuerden, diese Hilfe abzuschlagen aufgrund des WOhnsitzes, den das schwerbehinderte Opfer als Erwachsener viele viele Jahre nach der Tat/Verletzung, waehlt??(oder wo sich das OPfer naiverweise hingefluechtet hat um seinen Verletzungen zu entkommen ?, Wenn dem sowaere, wie liesse sich das mit der Schutzverpflichtung des Staates seinen Staatsbuergern gegenueber verienbaren?))

    Gedankenexperiment:

    Ein junges Ehepaar, Staatsburger von sagen wir mal
    dem Land “ ANtarktika“ , dort geboren, dort ihr ganzes LEben gelebt, d. h. mit gewoehnlichem WOhnsitz in Antartika, bekommen ein Baby, in Antarktika.
    Bis zu diesem Zeitpunkt hat die antarktische Familie nie nur einen Fuss in Deutschland gesetzt oder in ein EU Land. Als das Baby 3 Monate alt ist wird das Baby Opfer eines Gewaltverbrechens (in Antartika) . der Verbrecher ist ein antarktischer Staatsbuerger, der in Antarktika lebt. Aufgrund des Gewaltverbrechens ist das Baby fuer den Rest seines LEbens querschittgelaehmt/schwerbehindert. .

    Als das Baby 4 MOnate alt ist wandert die antarktische Fmailie nach Deutschland aus oder das Baby wird von einer deutschen Familie mit gewohnlichem WOhnsitz in Deutschland, adoptiert. .
    In Deutschland beantragen die dort ansaessigen Eltern OEG fuer ihr querschnittgelahmtes Kind aufgrund des in der Antartika erlittenen Gewaltverbrechens. .

    WENN das OEG „ZEITPUNKT/ ORT der OEG ANTRAGSSTELLUNG“ meint, dann hat das Baby Anspruch auf OEG da:

    1.
    es sich zur Tatzeit weniger als 6 MOnate im Ausland (Antarktika) (d.h. AUsland von Deutschland aus gesehen) aufhielt

    2.
    Zum Zeitpunkt der Antragstellung seinen gewohnlichen WOhnsitz in Deutschland hat.

    Wenn das OEG jedoch „zum Tatzeitpunkt/Ort“ meint, dann hat das Kind keinen ANspruch auf OEG.

    2. Gedankenexperiment

    Das OEG meint „Zum Tatzeitpunkt/Ort“

    Ein deutsches KInd (6 J. alt) wird zur Erholung von einer lebensbedrohenden Krankheit ins Ausland geschickt. Sein und seiner Eltern gewohnlicher Wohnsitz ist in Deutschland, Das KInd und seine Eltern sind deutsche Staatsbuerger. Das Kind haelt sich 3 MOnate im Ausland auf.

    Im AUsland wird das KInd Opfer eines Gewaltverbrechens und ist fuer den Rest seines Lebens, aufgrund der durch das Verbrechen zugefugten
    Verletzungen, querschnittsgelaehmt/komplexes PTBS

    Als Erwachsener, immer noch querschnittgleahmt, zieht das Kind ins AUsland (von Deutschland aus gesehen, z. B in die Antartica) , behalt aber seine deutsche Staatsburgerschaft. Waherend seines Auslandaufenthaltes, stellt das inwischen erwachsene Kind einen OEG ANtrag.

    Dieser wird abgelehnt, das Kind legt Widerspruch eine, das Verfahren geht bis zum SOzial gericht Das SOzialgericht lehnt den Antrag ab, mit der Bwegruendung, dass “ der gewhohnliche WOhnsitz zur Zeit der Anragstellung nicht in Deutschland ist“ (Das Gericht glaubt dem ANtragsteller, ausdrucklich alle Aussagen, und alle Schaeden; d. h. der Antrag wird NICHT abgelehnt, weil das Gericht Zweifel an den AUssagen des ANtragstellers hat oder Zweifel, dass die durch das Gewaltverbrechen erlittenen Verletzungen zu der Querschnittlaehmung/100 % Behinderung gefuehrt haben.)

    Wenn das OEG tatsaechlich „Antragstellungszeitpunkt/Ort“ meinte, dann wuerde das heissen, dass,wenn das erwachsene Kind anschliessend nach Deutschland zieht, dort den Antrag noch mal stellt,dann muss dem Antrag jetzt zugestimmt werden. da:

    1.
    der gewohliche Aufenthalt des Antragsstellers ja jetzt in Deutschland ist.

    Hat irgendein Jura student hierzu einen Kommentar?

    Hat das OEG hier eine neblige, nicht durchdachte, unklare Stelle?

    (Zugegeben, das Antartica Beispiel ist etwas an den Haaren herbeigezogen, aber um das Argument auf den Punkt zu bringen, , reicht es glaube ich aus)

    PS „Ort: und „Zeitpunkt“ ist hier identisch, da auf diesem Planeten, keine 2 Koerper sich zum gleichen Zeitpunkt am gleiche Ort aufhalten koennen, oder umgekehrt, ein Koerper zu einem gewissen Zeitpunkt nur an einem einzigen Ort sein kann.

    (Hieraus ergibt sich noch ein juristscher Schnoerkel: wenn der Antragsteller naemlich genugend Geld hat um sich 2 gewohnliche Wohnsitze leisten zu koennen, einen im AUsland und einen in Deutschland, und dauernd zwischen den beiden hin und herfliegen kann, dann wuerde das OEG ja gegen die Antragsteller diskrimieren, die sich dieses Arrangement aus finanziellen Gruenden nicht leisten koennen. Ist das der Zweck des OEG, die LEistungen nur den reicheren Antragsstellern zu gewahren, und den aermeren abzuschlagen? Wenn ja dann waere nicht finanzielle NOt sondern das Gegenteil Reichtum ein positives Entscheidungskriterium.

    Ich danke allen, die hierzu aus ihrem Erfahrungsschatz zu einer Klaerung beitragen koennen.

    Eva Phoenix

  106. heide schreibt am :

    warum muß ich nach 2jahren auch noch meine Bank verbindung angeben

  107. Larissa schreibt am :

    Hallo heide
    Das scheint doch erst mal positiv , die wollen sicher die Zusage machen ,das du das OEG durch bekommen hast und dazu brauchen die halt die Kontonummer von dir .
    War bei mir, damals auch so gewesen .

    Ich wollte kurz noch was Berichten , das es bei mir deswegen keine Berufliche Betroffenheit mit 40Gdb gibt ,weil ich na andere Höhere Erkrankung heute habe , die ich aber ,zu der Zeit der Berufsaufgabe noch nicht hatte .
    Bzw , das man das früher mal wage diagnostiziert habe .
    ICD 10 /das leuft mir nun nach .
    psychotrope Substanzen habe ich nie genommen .

    Auch bezweifele ich die Diagnose ,( das, die vor 8 Jahren gehabte Erkrankung als verschlimmert chronisch nun angesehen wird ) .von vor 2 Jahren, als eine Falsche Diagnose (von ner Klinik ), doch ich komme dagegen ,gar nicht an .
    Meine Anwältin Kämpft aber weiter ,also sieht sie wohl noch Erfolgsaussichten .
    Es geht jetzt im Klageverfahren weiter .
    Sozialgericht , ein Gutachter soll sich die Unterlagen noch mal angucken , was dann noch kommen mag weiß ich nicht .
    Villeicht noch einen Gutachter Thermin ?
    Ich hoffe ,das der die letzten Klinik diagnosen nicht zu sehr ins Gewicht einzieht .
    (Weil rundherum, andere Diagnosen gestellt wurden .wie auch das Gutachten für das OEG Verfahren , aber das wird sehr derb in Frage gestellt ,das Gutachten .)
    Bzw mehr in frage stellen würde, Hoff .
    Bei denen, wo ich den OEG antrag gemacht habe , ruht das Verfahren nun, die Anwältin findet das in Ordnung , mal sehen ,wann sich noch was weiter tut
    Es zieht sich leider ,alles so in die Länge 🙁

    Grüße
    Larissa

  108. Mimschen schreibt am :

    Hallo,
    ich habde teilweise eure komentare gelesen und habe nun einige Fragen wegen einer Bekannten die auch OEG benatragt hat.
    Aber erstmal zu meiner Erfahrung:
    Mir wurde vor Jahren ans Herz gelegt das OEG zu benatragen,was ich dann auch tat.Jedoch mit untersteutzung eines sozilapsychiatrischen Dienstes meinem Wohnortes und mit der Hilfe meiner damaligen Traumathera.
    Den Bogen den man ganz zu Anfang ausfuellen muss um das OEG zu benatragen den hab ich nie gesehen.Den hat meine Thearpeutin fuer mich ausgefuellt in meinem Beisein und mir einige Fragen gestellt.Abgeschickt wurde er.

    Dann als naechster Schritt: Die schilderung der Taten. Ich konnte damals entscheiden ob ich niederschreibe was mir wann mit wem passiert ist,oder ob ich in einem persoenlichen Gespraech, mit einem Beamten des Versorgungsamt,alles schildere.
    Nach langem ueberlegen habe ich mich fuer den 2. wenn auch schweren Weg entschieden,weil ich einfach angst hatte,das wenn ich es schriftlich mache,ich evtl Dinge die Ihnen „wichtig“ erschiene nicht aufschreibe etc.

    Bekam dann schriftlich einen Termin zu gesannt vom Versorgungsamt wann ich mit wem dieses Gespraech fuehren wuerde.
    Zu diesem Gespraech hat mich auch eine Besugsperson des Sozialpsychiatrischen Dienstes begleitet.
    Ich hatte angst,mir war schlecht,aber ich wollte und musste da durch.
    Es war ein Mann der vor mir sass,der alle einzelheiten wissen wollte.(fuer viele opfer wohl nicht leicht gerade ein Mann…)
    Aber er war auserordentlich einfuehlsam und nett.von anfang an betonte er,ich solle einfach sagen wann es zu viel werden wuerde,wir koennten jeder Zeit eine Pause machen.Er fragte ich antwortete so gut es ging.Irgendwann sah er wie sehr es mich belastet und sagte von sich aus,wir machen mal ne kurze pause und gab mir ein glas wasser und verliess sein buero damit ich zeit hatte,mich zu erholen.

    Ich hatte niemals einen meiner Taeter angezeigt.Bei der Frage nach Zeugen ging es dem Amt (so der Beamte) nicht etwa um Leute die Augenzeugen waren (ist ja eher selten der Fall).er fragte mich ob ich Geschwister haette.Ich gab nur meine aeltere schwester an,sagte aber ich sei mir sicher sie wurde nicht sex mb.

    Iwann war das gespraech zu ende und ich am ende,aber auch erleichtert und stolz es gemeistert zu haben.

    Dann nach langem warten (so ca. 2,5 jahre von antragsstellung) dann der Bescheid:

    OEG durchbekommen!!! GdS ueber 70%
    Nun muessen meine theras und aertze alle 3 jahre berichte schreiben,wie es um mich steht,weil laut des Amtes/gesetzes kann man ja wieder geheilt werden und dann waer der anspruch auf das oeg nicht mehr vorhanden (Hahaha)

    Leider kenne ich sehr viele bei denen wurde das OEG abgelehnt und diese hatten sogar ihre Taeter angezeigt,aber OEG gab es nicht…..

    Ich sehe schon,ich hatte eine menge glueck.

    Nunu zu meiner Frage.

    Meine bekannte hat das OEG beantragt,es wurde abgelehnt.sie hat widersporuch eingelegt und soll jetzt zu einem Gutachter.
    Ich frage mich,was fuer ein Gutachter und von wem? und was soll er begutachten?

    Was ich gerne von euch wissen moechte die ihr alle wege mit anwaelten und co gegangen sein (brauchte ich ja zum gleuck nicht) habt ihr die darstellung des mbs schriftlich beigefuegt oder ist jemand wie ich den weg der persoenlichen anhoerung geganegn??

    Ich denke evtl das es auch damit zusammen hanegen koennte.Dieser mitarbeiter bei9m Verosrgungsamt SAH wie schlecht es mir ging,merkte wie ich anfing abzudriften,er SAH wie schwer mir die worte ueber die lippen kam,er SPUERTE meine Angst,er SAH die sichtlichen folgen des mb`s (meine vernarbeten und verwundeten armen von der selbstverltzung) etct pp

    Wenn jemand dabei ist das OEG zu benatragen,dann moechte ich euch mut machen diesen weg zu waehlen,dann wisst ihr was sie wissen wollen,wonach sie dann entscheiden und ihr koennt jemanden zur unterstuetzung mit nehmen.das ist der einzige tip den ich euchn geben kann,fuer diesen langen und schweren weg.

    Liebe gruesse Mimschen die mittlerweile ausgewandert ist und sich ein neues Leben aufbaut,und das nur kann da sie die kleine OEG-Rente bezieht.

  109. Larissa schreibt am :

    Hallo Mimschen
    Den aller ersten Zettel den hatte ich selber so weit ausgefüllt und wurde von einer ,mit drüber geguckt und abgeändert .
    Ich hatte die Sachen die zuhause so geschahen ,alle sleber aufgeschrieben das war sehr viel gewesen zum Lesen ,(mit der Frauenberatungstelle ,dann das heraus geschrieben ,was mit rein sollte und mit anderen Wörtern dann Außgedrückt), hatten aber noch Genauere Aussagen weg gelassen (es kamen nur Stichworte rein ),damit die Leute noch was zum erfragen haben .

    Nach dem schreiben ,kam einer vom LVR Leiter auch ein Mann , aber der war verständnißvoll .
    Und der hatte mit mir dann auch mündlich geredet .

    Ich wollte aber nicht auf Kasette aufgenommen werden , weil ich meine Stimme nicht hören kann , möchte .(Vergangenheit im Spiel !)
    Er diktierte es dann selber auf Kasette , was ich so erzählte .

    Dann bekam ich einen Gutachterthermin, von der LVR veranlaßt .
    Bei der Persöhnlichen Befragung ,habe ich keinerlei Mimiken, Gefühlsregungen gezeigt ,wie immer .
    Gefühle zu hause zeigen ,war verboten .
    Ich bekam ein Gds von 40 % anerkannt
    Bis dahinn ,hatte ich auch alles ohne Anwalt gemacht.
    Nur die Wiedersprüche dann , und Klageverfahren ,schaffe ich ohne Anwalt ,leider gar nicht .

    Schön, das du gleich 70 % bekommen hast .

    Ja so ne Spontanheilung, soll es wol geben ???

    Ich finde es sehr komisch das einige die sogar ne Strafanzeige gemacht haben es nicht durchbekommen haben .
    Waren die Strafanzeigen weiter verfolgt worden ?
    Oder wurde es dann eingestellt ,oder ist es nicht mehr weiter verfolgt worden ?
    Meine Sache war ja verjährt gewesen, damals, als ich die Anzeie machte .
    Ich mache keine sichtbare SSV , höchstens körperliche Unfälle vom Psychichen ausgelöst passieren mir .
    Oder eine SSV die nicht sichtbar ist .
    Da ich lernen mußte alle Gefühle nicht zeigen zu dürfen , ist die Betroffenheit ,bei mir nicht zu erkennen .
    Und stellt so fest , das ich darunter nicht leiden würde .
    Auch fehlen für mich auch einfach ,die Gefühle dazu .

    Ich weiß nur, das die alle 5 Jahre den OEG Anspruch kontrolieren .
    Nicht alle 3 Jahre hier .
    „die mittlerweile ausgewandert ist und sich ein neues Leben aufbaut,und das nur kann da sie die kleine OEG-Rente bezieht.“
    Kriegst du auch Berufschadensausgleich ?
    Ich habe ja bedenken, ob man sich auf der Rente auf Zeit , ein anderes Leben aufbauen kann .
    Was wenn dann das OEG Geld weggenommen ,bekommen würde .
    Das ist meine Angst, das das irgentwann abgelehnt würde , da andere Erkrankungen im Späteren Leben mehr wiegen könnten ,als das durch die Taten verursacht .

    Grüße
    Larissa

  110. Kopp Manfred schreibt am :

    2007 habe ich die schrecklichen Verbrechen im Antonius-Heim in Wiesbaden öffentlich gemacht. Das Versorgungsamt sagte mir ich hätte eine ANSPRUCH auf OG -Rente da ich ja schwer Beschädigt wäre und dadurch
    in Erwerbsunfähigkeits-Rente sei, doch das V.-Amt hat mich durch eine Kreutzverhör behandlung weiter kränker gemacht sie haben mich behandelt als sei ich der Verbrecher und nicht das OPFER!!!!!!!
    Meine Beschwerde über diese Behandlung , folgte die Absage meiner OG Ansprüche!!
    Ich schäme mich das ich mich offenbart habe und dennen von den Vergewaltigungen berichtet habe .

  111. Larissa schreibt am :

    Hallo Kopp Manfred
    Ist ja schlimm gelaufen bei dir ,ich muß schlucken ,wo ich das hier lese .
    Soll man immer duckmäusern wie immer .
    Sich nie wehren dürfen .
    Ist man wenn man sich wehrt, kein Opfer mehr in deren Augen ?

    Grüße
    Larissa

  112. Hubert schreibt am :

    eine entsetzliche Sauerei, was da im Hier und Jetzt
    in Sachen „Kreuzverhör“ geschieht!
    Ich fasse es nicht…
    Wer von den Verantwortlichen vemag das zu stopprn?

  113. Kopp Manfred schreibt am :

    Guten Morgen Herr Hubert / Larissa,
    ich muss nun vor Gericht gehen da der Mitarbeiter Herr Meinhard nach dem ich mich über ihn beschwert habe meine Anträge abgelehnt hat!!
    Die Aussage : Das Gericht soll entscheiden .

  114. Hubert schreibt am :

    Vielleicht gibt es auch zu Viele Personengruppen, die sich mit dem Leid Anderer einfach nur einen Arbeitsplatz sichern wollen.
    Um ein besseres Wohlbefinden Betroffener scheint es ja oft garnicht vorrangig zu gehen. Sonst würden
    wohl obige Fälle erst garnicht entstehen.
    Betroffene werden somit förmlich auf indirektem Weg
    herumgereicht.
    Und Jeder, der sich mit der Thematik ernsthaft befasst, weiss, was das mit Betroffenen macht.
    Ich würde sogar vermuten, dass soetwas an Körpeverletzung grenzt.
    Für nötig halte ich eine derartige Umgangsart nicht.
    Nicht zuletzt hat das ganze sicher auch einen gewissen Unterhaltungswert und mindert bei einigen etwas den tristen Arbeitsalltag.

  115. renate schreibt am :

    Hallo,habe Eure Seiten mit Entsetzen gelesen.Bin auch MB-Opfer sowohl sex.als auch körperl./ Jahre Marthyrium in der Kindheit.(6-13)Heute bin ich mit knapp 58 schon seit mehr als 10 Jahren in unbefr.EU-Rente.(Folgeschäden.Vor 1,3Jahren dann Antrag über weißen Ring nach OEG.Vor 2 Monaten“Glaubhaftigkeitsgutachten“ Nichts wurde angezweifelt,mir wurde geglaubt.Ich habe 100%GDB mit merkz. „G“ und „B“,aber meine psyche soll,so nur angebl.mit 20% GdS bestehen.nun soll ich zu 3 Ärzten um nochmals begutachtet zu werden.Habe totale Angst.Wer hat Erfahrung?Bin tel. unter 01777201667 erreichbar.Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrung von solchen Begutachtungen zum Grad des GdS mitteilen?

  116. Kayak schreibt am :

    Hallo, ich bin neu hier und Wollte gerne wissen, wie lange bekommt man OEG rente? Habe schon die bescheid bekommen und steht „ich gewähre ihnen ab 01.01.14 nach OEG Grundrente 176€. und Gds von 40. “ steht aber keine frist.. heisst das lebenslang?.

  117. Larissa schreibt am :

    Hallo Kayak
    Das OEG Geld bekommt man nur weiter , wenn man alle 5 Jahre wieder neu begutachtet wird .
    Und wenn der Gutachter sagen würde ,sie haben keinen Gds Anspruch mehr dann kriegt man wol keine Rente mehr .
    Aber keine Ahnung ob das so kommen kann , das man die OEG Rente aberkannt bekommt ?
    So als ob es Spontanheilung geben würde ?
    Die Berautungstelle meinte ,nein, so würde es nicht kommen, das man die Anerkannte Gds wegfallen würde .

    In meinen 40 % Bewilligung stand auch nichts drinn das ich nach 5 Jahren noch mal begutachtet werden soll .
    Aber da ich ja meine ,Mehr als 40 Gds ständen mir zu , wie auch Berufliche Betroffenheit…. , kam dann zur Sprache das ich dann dennoch nach 5 Jahren noch mal begutachtet werden soll .
    Grüße
    Larissa

  118. Bienchen schreibt am :

    Hallo!

    Bei mir liegen die Dinge ein wenig anders. Mir wurde in der ehemaligen DDR sehr viel schlimmes angetan, aber ich habe weder genaue Orte noch kann ich die Täter benennen. Ich wurde durch all die Taten multibel. Aber wen soll ich denn als Täter angeben oder sagen wann genau (Datum / Zeit) und wo das alles passiert ist. Wenn ich zum OEG gehe, dann bekomme ich keine Leistung und wenn ich mich an den Fond für Missbrauchsopfer wende, dann bekomme ich auch nichts, weil es bei mir Institutionen waren und die existieren nun mal nicht mehr.

  119. Saskia schreibt am :

    …Hallo Bienchen….
    ich gebe keine Ratdchläge,weil diese auch Menschen erschlagen können….
    …ich habe auch eine andere Geschichte erlebt,alles schlimm genug,bin auch nicht gut alles in Worte zu fassen,was mich weitergebracht hat,sind meine Ausdauer ,d.h.auch ,man hat mich nicht klein gekriegt– meine Beharrlichkeit,und die Ehrichkeit,daß alle Menschen eine Würde besitzen,Achtung und eine Wertschätzung verdient haben,es war ein langer Weg bis Heute,bei mir sind es die Familien,die Instutionen und Gerichte,kein Alter schützt vor Leid und Kummer,aber der Mensch ist auch lernfähig…gebe bitte aber nicht auf,vlG.

  120. vanessa schreibt am :

    Hallo. Ich wollte einmal fragen ob schon mal einer von Euch nach der ersten Untersuchung, eine zweite Vorladung bekommen hat? Und was dabei herauskommen ist ? Kann es sein das bei einer zweiten Untersuchung alles weg fallen wird ? Ich hatte bei der ersten Untersuchung 50% – meine große Sorge ist nur das ich wieder alles Erzählen muss. Ich habe selbst nach den 5 1/2 Jahren und 4 Jahre Therapie immer noch grosse Schwierigkeiten im Alltag.
    Würde mich freuen wenn mir jemand sagen kann wie die zweite Untersuchung ablaufen wird

  121. Iris.N. schreibt am :

    Liebe Vanessa,
    Darf ich fragen warum eine 2 Untersuchung angestrebt wurde und von wem?
    Ich kann dich gut verstehen wie schwierig solche Untersuchungen sind. Kann jeden Betroffenen nur empfehlen auch wenn Gutachter sagen er müsse mit dir allein reden dies nicht zu tun. Ich war im Juni mit meinem Mann zur Begutachtung im Auftrag des LVR . Ich habe der Ärztin klipp und klar gesagt das ich nur im Beisein meines Mannes zur Untersuchung und Beantwortung von Fragen bereit sei. Im Nachhinein bestätigte mir die Gutachterin das es für Sie das erstemal war das jemand bei der kopletten Befragung dabei war…Ich sag ja“GEHT DOCH“ es kostet nur enorm viel Mut und Kraft aber wichtig ist einzig und allein das es uns gut geht gerade bei solchen Begutachtungen!

    Herzliche Grüsse,
    Iris

  122. Saskia schreibt am :

    ….was ich ich nicnt wußte,

    habe ich zu spät erfahren….was für Menschen in Abhängigkeit gilt,da ich als Betreuerin eingesetzt wurde für meine Tochter—gilt aber für alle Menschen,

    man muss von Instutionen,Gerichten usw.rechtzeitig von einem Termin informiert werden,so
    daß die Betroffenen sich eine Person ihres Vertrauens zur Unterstützung aussuchen können und mitbringen.Das ist vom Gesetzgeber zugelassen und verpflichtend,evtl eine Verschiebung des Termines einfordern

  123. Ines schreibt am :

    Ich freue mich, diese Seite gefunden zu haben. Habe nun eine ganze Nacht lang bis heute morgen Eure Komentare gelesen (mit Schlafen ist eh nicht viel) und mich auch heute noch auf der Seite umgesehen.

    2009 wurde mir ein Gang zur Opferhilfe, durch eine Klinik/Traumastation angeraten. Dort war ich auch mit Beratung bei einer angegliederten Rechtsanwältin. Das OEG erwartet, sagte man mir: Das Anzeigen des Täters hatte mich bisher abgeschreckt, sowie eine Forderung, sämtliche Gewaltgeschehnisse tabellarisch/zeitlich zu dokumentieren. Meine Aussage war, dass dies unmöglich sei, weil dies täglich über fast zwei Jahre stattfand. Ich resignierte und bekamm wieder Panikattacken, Alpträume und Flashbacks. Ich war zur Tatzeit damlas grade 18-20J. DDR-Zeit. Nichtmal die Polizei half weiter. Gewalt gegen Ehefrauen war nicht strafbar.

    Nun habe ich mich, nach einer Traumatherapie erneut aufgerafft, obwohl ich, seit 19 Jahren an nun chronischer komplexer PTBS leide, immerwieder deswegen in Kliniken und Therapien war und sich mein Zustand wohl nicht mehr bessert, zur Opferhilfe zu gehen. Ich werde OEG beantragen, mit allem was dazugehört. Arbeiten kann ich nur noch selber von zu Hause aus, wo ich mir die Zeit einteilen kann oder auch, wenns nicht geht garnix machen muss. Diese Arbeit ist nur minimal einträglich, hilft aber zur Ablenkung für mich als Art einer Kunsttherapie.

    Nach allem, was ich von Euch las, wird das ein schwieriges, kraft- und seelenfressendes Unterfangen. Mein Glück ist vieleicht: Der Täter ist einschlägig bekannt. Wurde auch schon wegen ähnlicher Delikte an Frauen bestraft. Ich habe auch Zeugen. Damals sehr junge (jüngere) Frauen/Mädchen, die mit mir gemeinsam (einmalig) durch diese Hölle gehen mussten. Beschützen konnte ich sie nicht, trotz all meiner Versuche, die einfach niedergeschlagen! wurden.

    2012 lernte ich eine weitere Frau kennen, viel jünger als ich, die genau das gleiche erleben musste vom selben Täter, jedoch viel später. Der Täter hatte da seine eine Haftstrafe schon hinter sich. Das heisst, er schreckt vor nichts zurück.

    Auch damals quälte ich mich damit, Anzeige zu erstatten, also dann nicht mal mehr nur wegen mir. Das muss doch gestoppt werden, da macht einer einfach immer weiter…aber auch da gewann die Angst. Bei mir wegen der erfolgten Mordversuche und Drohungen, bei der jungen Frau, die ich mit ins Boot holen wollte, wegen Morddrohungen an ihre Eltern.

    Aber ich habs satt! 19 Jahre Panik, Depressionen, Alpträume und Flashbacks..es reicht. Das ist Mord auf Raten, es kann auf Dauer nur besser werden, wenigstens aber hoffentlich nicht schlimmer.

    Es war ein Horrorfilm, der sich wie von selbst immer wiederholt, ich muss jetzt einfach was tun und zwar völlig egal, wies mir dabei geht. Tun, dagegen! Für mich, für die anderen Betroffenen.

    Das ist für mich der Antrag nach OEG, inklusive Anzeige.

    Liebe Grüße an Euch, die hier bereits schrieben und an alle da draussen, die Hilfe suchend hier gelandet sind, denen diese unsere Worte Kraft geben mögen und Hilfestellung auf ihrem Weg.

    Ines

  124. angelika schreibt am :

    Habe gerade diese Seite gefunden bin immomend beim Sozialgericht wegen opferendschadigung jetzt wollen sie das ich die klage zurückziehe weil ich keine Zeuge,n habe der Täter ist verstorben ,habe aber Gutachten wegen postdramatiche Belastungsstörung wegen sexuellen Missbrauch in der Kindheit es ging über Jahre woraus auch 2kinder entstanden sind wo das erste Kind kam bin ich gerade 17j. Geworden , und das war vor 40jahre wie soll ich zeugen finden und die Bilder kommen immer wieder ,irgendwie mochte ich weiter kämpfen aber ich habe Angst ob ich es durch halte gönnt ihr mir was raten

  125. Hubert schreibt am :

    Hin und wieder kommt es nachweislich zu Suizidfällen,
    weil Betroffene diese unerträglichen Antragprozeduren ganz einfach nicht mehr aushalten können. Verständlich, wenn man bedenkt, daß sich so ein Verfahren nicht selten über 5 Jahre und mehr hinzieht. Und es geht dabei um ein Thema, welches sehr an der inneren Würde kratzt.
    Man hat offensichtlich auch eine Scheu davor, die Anzahl der daraus resultierenden Suizdifälle öffentlich bekanntzugeben. Als Grund gibt man dann einfach an, daß die Ursache sich nicht 100% nachweisen lässt.
    Möglich wäre das jedenfalls.

  126. Chibiusa schreibt am :

    ich kämpfe seit 3 jahren mit dem OEG.
    Nachdem ich erfahren habe, dass es das OEG gibt, wandte ich mich an den weissen ring die mir dann weiter halfen.
    ich hab nie begriffen, warum ich nochmals und nochmals alles erneut erzählen musste und mir dennoch nicht geglaubt wurde, obwohl sie wirkliche sämtliche klinischen und psychiatrischen unterlagen vorliegen hatten die sich über die jahre ansammelten.
    auch wurde bei der ersten begutachtung mir nicht geglaubt, sondern den angaben des täter´s die er bei seiner vernehmung aussagte.
    nach einigem hin und her und nervenzusammenbrüchen, raffte ich mich nochmals auf und nahm mir mit hilfe des weissen rings einen anwalt für strafrecht der sich auch meiner annahm.
    da ich arbeitsunfähig bin, konnte ich einen antrag auf prozesskostenbeihilfe stellen der auch bewilligt wurde.
    dank meines anwalts geht es nun endlich vorran und auch das sozialgericht glaubt mir nun endlich (auch dank der aussage meiner ältesten schwester).
    es war hart für mich, als ich zeugen benennen sollte und meine schwestern und mutter aussagen sollten, obwohl sie nie augenzeuge waren (aber meine schwestern waren mit betroffen).
    für mich heisst es jetzt abwarten auf die gerichtsmedizinische untersuchung und hoffen, dass ich es endlich durchgestanden habe.
    was für mich auch ein weiterer schlag war, war als die richterin mir sagte, dass der täter (im falle einer opferrente) dafür aufkommen muss und somit auch meinen jetztigen namen erfahren wird.
    ich habe noch heute eine todesangst vor ihm, aber ich habe mir vorgenommen mich davon nicht unterkriegen zu lassen sondern mich dieser angst zu stellen, denn sonst wären die sehr belastenden 3 jahre umsonst gewesen…aber ich glaube, nochmals würde ich einen solchen antrag nicht stellen wollen, daran geht man kaputt wenn man kein stabiles umfeld und auch keine professionelle hilfe um sich herum hat.

  127. Nevaeh schreibt am :

    Hallo, ich hätte eine Frage an die, die einen Anwalt hatten: wie finanziert ihr den? Das Problem ist, dass ich mir z.Z. nie und nimmer einen Anwalt leisten könnte und Beratunghilfe bzw. Prozesskostenhilfe wohl ebenfalls nicht erhalten würde. Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

  128. Nevaeh schreibt am :

    Ich hätte noch eine Frage: angenommen es wird von mehreren Psychologen sexueller Mißbrauch vermutet (der „Patient“ ist zu dieser Zeit 12 bzw. 13 Jahre alt), das Opfer kann sich aber an wenig bis gar keine sexuellen Übergriffe erinnern- hat allerdings häufig Albträume diesbezüglich, wie wahrscheinlich ist es einen solchen Antrag genehmigt zu bekommen? Was eventuell nachweisbar wäre sind existierende „sexualisierte“ Fotos aus Kindertagen (z.B. Fotos „von hinten“ aufgenommen, die das Kind nackt beim Bücken zeigen), möglicherweise ebenfalls nachweisbar durch Zeugen sind Würgemale bzw. dass Gegenstände dem Kind an den Kopf geworfen wurden. Wie wahrscheinlich ist es in solch einem Fall den Antrag genehmigt zu bekommen (möchte mir das alles ungern antun, wenn doch keine Aussicht auf Erfolg besteht)? Danke nochmals.

  129. lilly schreibt am :

    Also kämpfen, nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, auch wenn’s sehr schwierig ist. Um die Entschädigung muss gekämpft werden. Die gibt es nicht umsonst. Der Staat hat wenig Geld. Über den Weißen Ring werden Anwälte vermittelt und wenn die Einkommensverhältnisse sehr gering sind (Nachweise), wird der RA bezahlt. Nochmal: ohne einen Anwalt geht hier schlecht was. Er unterstützt in juristischen Dingen und wenn er besonders gut ist, auch seelisch. Warum soll ein Opfer von MB als Hartz4-Empfänger oder mit Sozialhilfe dastehen. Ihr müsst kämpfen oder kämpfen lassen. Wie sollt ihr noch finanziell bluten?
    Es gibt Bundesländer die ganz verdammt hart sind mit der Anerkennung und welche, bei denen es etwas leichter durchgeht. Im Internet und auf den Seiten der Versorgungsämter sind Statistiken, in welchem Bundesland anerkannt wurde und in welchem abgelehnt.

  130. steffen laue schreibt am :

    Hallo auch ich wurde in meinen Kindertagen im alter 11 von meinen eigenen Onkel vergewaltigt in mehrfacher form ebenso ging es meinen Bruder der sich nach langen verschwiegenen Jahren dann das Leben nahm ich selbst schwieg auch genau 10 Jahre bis zur geburt meines Sohnes es dauerte genau 12 jahre bis ich endlich soweit war meinen onkel zu verklagen nach der geburt meines sohnes natürlich war es zu spät für die Staatsanwaltschaft Halle also sprich verjährung meine lebenslage ist jetzt so ich bin frühzeitiger rentner kann durch die Traumatische Sache keine Arbeiten mehr anehmen durch Angstzustände und zahlreicher körperlicher defiziede wie zum bsp einkoten und higyene mangel auch andere psychiche defieziede deshalb habe ich eine betreuung die für mich zuständig ist die familie von meinen onkel die ich aufmerksam wegen seiner taten gemacht habe sprich meine oma opa andere tanten sind jetzt völlig gegen mich also quasi kann ich von dennen keine hilfen erwarten nach dem tot meines bruders fing ich an zu kämpfen und versuche auch über die operhilfe einfach nur recht und glauben zu erhalten ich beantragte auch OEG allerdings werde ich jedesmal von bundesland zu bundesland weitergereicht ohne ein ergebniss zu bekommen ich komme aus thüringen und war zu den damaliegen zeitpunkt in sachsen anhalt allerdings kamm es auch zu den taten in thürinen sowie in sachsen anhalt nun weiss die opferhilfe nicht wer jetzt genau für mich zuständig ist mann wird echt verückt bei den gedanken wie mann immer hin und her gereicht wird wie ein stück vieh und dann hatt mann noch die ungewissheit ob mir überhaubt einer mal glauben schenkt ich bin 36 jahre jetzt schon in rente die psychologin hatt das gutachten schon lange erstellt wegen der arbeitsunfähigkeit durch den Missbrauch Polizei berichte sowie auch einmal das der Täter es vor meiner Mutter zugab am Telefon die bei der Polizei auch aussagte ich warte schon jetzt 2 jahre auf das ergebniss aber bisher wurde ich weder abgelehnt noch wurde ich bestätigt ich hoffe das es bald mal ein ende im sicht ist lg steffen

  131. rasch schreibt am :

    Kann mir einer mehr hierzu sagen:
    Daß solche möglichen Krankheitsursachen die Glaubwürdigkeit komplett in Frage stellen, hielt das BSG für unzulässig.
    Es reiche in solchen Fällen aus, wenn der Gutachter von mehreren Möglichkeiten die wahrscheinlichste aufzeigt.

    gesetzliche Ausnahmeklausel wenn keine Zeugen da sind:
    Reicht auch eine glaubwürdige Aussage.
    (Zerüttete Verhältnisse, Ursache des Mißbrauchs, Kindererziehungsfehler, nicht selbständige Ursache für Krankheit)

  132. Thomas schreibt am :

    @steffen laue
    also Steffen, eine Verjährungsfrist gibt es tatsächlich, allerdings keine Verjährungsfrist für das OEG, ich wurde im Jahr 1977-1980 mehrmals vergewaltigt, im Kinderheim, und habe erst 2013 den Antrag für das OEG gestellt. Da keine Zeitzeugen da sind ist meine Glaubwürdigkeit vor Gericht natürlich nicht gegeben und die Beweislage mehr wie dünn. Nach sehr langer Überlegung habe ich meinen besten Freund als Zeuge vorladen lassen, er ist zwar kein Zeitzeuge, allerdings ist er der einzige zu der damaligen Zeit, ist ca. 14 Jahre her, dem ich davon erzählt habe.
    Seine Aussage vor Gericht hat mir meine Glaubwürdigkeit bestätigt.

    Ich würde dir den Rat geben nicht aufzugeben und dich an einem Anwalt, der sich auf Sozialrecht spezialisiert hat, zu wenden.

    Der weg ist schwer und extrem steinig, er kostet Nerven und kann zu Zusammenbrüchen führen, er kann schwer an deine Psyche nagen, der Weg gibt dir aber, wenn er erfolgreich gegangen wurde, eine Zufriedenheit. Du wirst es nie vergessen können was du auch nicht sollst, denn es gehört leider zu unserem Leben dazu, wir haben es erlebt und müssen damit leben weil wir es nicht mehr rückgängig machen können. Der Satz hört sich deprimierend an, es ist aber leider die Wahrheit.

    Gebe nicht auf und kämpfe für dein Recht.

    Gruß
    Thomas

  133. mel schreibt am :

    Hallo – ich würde gerne im Raum Lübeck ein Treffen organisieren zwecks Erfahrungs,-und Informationsaustausches bzgl. des OEG Verfahrens/Antrag/Gutachten und alles, was dazu gehört.
    Falls jemand Interesse hat, würde ich mich freuen; mein Antrag läuft seit 2008 und letztes Jahr habe ich Klage eingereicht.
    Meine mail lautet shanoja [at] gmx.de BETREFF „OEG TREFF LÜ“ bitte angeben.
    lg, mel

  134. rasch schreibt am :

    Ich soll alles detailiert schreiben meint der Anwalt vom VDK und Namen nennen sonst kann er keine Klage einreichen.
    Nun also ich sagte wie schwer es mir gefallen ist überhaupt den Antrag alleine auszufüllen und auch noch den vom Fond.
    Wirklich ein schwarzer Tag denn ich habe mcih dafür entschieden und es ist wie ein Tod..mich gibt es nciht mehr..Ich muss mich nun offiziell „Nestbeschmutzer“ nennen.
    Menschen beim Namen nennen die tot sind oder Greise sind.
    Es gibt nix mehr auf dieser Welt was zu mir gehört..das macht das OeG

  135. hildegard schreibt am :

    … wer hatte das Nest beschmutzt? Den Schmutz im Nest verursachten Täter!
    Du warst Opfer, du brauchst Hilfe, du willst leben, entscheidest für dein Recht, lässt dein Recht vom Profi einfordern.
    Du sorgst für dich mit dem Anwalt – lass ihn machen.

  136. rasch schreibt am :

    Ach Hildegard ich habe den Antrag alleine gestellt, damals dachte ich den Antrag für den Fond da helfen die mir bei beim VDK. Aber die wussten von nix, dass es empfohlen wurde sich dahin zu wenden. Also stellte ich auch auch diesen Antrag ohne Hilfe.
    Nun soll ich mit Namen benennen. Meine flashs und Gefühlserinnerungen schildern und die sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz angeben.
    Schau..bereits der Kindsvater meiner Tochter erfüllt ein Merkmal für sexuellen Sadismus, aber es ist verjährt und Täter sind tot.
    Ich schreibe also alles nocheinmal und wir werden sehen. Ich komme mir so mies vor. Es sind sogar Polizisten in meiner Familie um meine Mutter herum, die schauen seit 15 Jahren zu.
    Ich kann nur vorsichtig bemerken, es kam oft vor es wurde begrüsst die Opfer landen in der Psychiatrie.
    So mies alles..so mies..
    Meine Familie millionenschwer und ich geh putzen..wer weiss wielange ich das durchhalte.
    Es ist wie im Film..
    Ich halte den Kopf oben ja..latent bringt es mich um ich seh meine Prinzessin seit Ende 2011 nicht mehr..mir wird die Schuld gegeben..
    Ich sage zu meinem Psychologen..“ich funktioniere“..er sagt „wer weiss wofür es gut ist“..
    Der Anwalt vom VDK sagt, eine Klage muss sich lohnen , eine Ablehnung oder so könnte sich der VDK nicht leisten.
    Mal sehen wie es weitergeht.

  137. hildegard schreibt am :

    @ rasch
    „Leben ist Einsamsein.“ – s. H.Hesse und die 8-MIO-fachen Fälle mit Merkmalen für sexuellen Sadismus allein im Deutschland!
    Wie viele davon sind verjährt, wie viele Opfer überlebten nicht, wie viele Täter sind bereits tot??…!

    KEIN Fall soll relativiert werden!

    Dein Fall wird sich lösen lassen: Du bist ein eigener Mensch!

  138. rasch schreibt am :

    Danke Hildegard.
    Ich mache weiter und werde berichten.

  139. Gabi schreibt am :

    Hallo ich bin Gabi 55 Jahre jung. Ich habe einen Oeg Antrag ohne Beistand gestellt. Nun warte ich auf eine Entscheidung. Die Taten sind anerkannt worden. Bei der Begutachtung war ich. Nun warte ich auf eine Entscheidung. Kennt sich jemand aus…meine Diagnosen sind komplexe intrusive dissotiative Störung mit mehreren Ps Anteilen. Va. Dissotiative Identität bei schwerer komplexer Traumatisierung. Erhebliche Stimmungsschwankungen ( je nach ps anteilen) mit schweren depressiven Einbrüchen aber auch hypomanische Zustände. Sekundär Alkoholmissbrauch. Mit welcher Prozentzahl des gds sollte ich mich zufrieden geben…falls ich denn eine bekomme. Und zufrieden ist bei dem Leid das wir alle erfahren haben auch blöd ausgedrückt.

  140. Savina schreibt am :

    Bei soviel an Leid auf einmal, da sind Sie doch das ideale Opfer für die Deutsche Aufarbeitungs Kommission. Da haben Sie doch eine spannende Geschichte nach der anderen parat. Oder als Forschungsobjekt würden Sie sich auch hervorragend eignen.
    Was den GdS anbetrifft, lassen Sie sich ganz einfach überraschen, das bringt dann Abwechslung in ihr Leben. Und bringen Sie bitte Verständnis für den fortgesetzten Täterschutz auf. – Ich muss , glaube ich , nicht extra schreiben, dass dieser Kommentar meinem Zorn entspricht, den ich immer wieder spüre, wenn mir bewusst wird wie hier in Deutschland, dem Land mit einer Leitkultur, mit Menschen, ganz selbstverständlich, umgegangen wird. …Der Grad der, Ihnen zugefügten und zugemuteten, Schädigung an Leib und Seele ( GdS ) kann doch nicht einmal mit der 100 erfasst werden….

  141. hildegard schreibt am :

    … unfassbar wie hier in Deutschland, dem Land mit angeblicher Leitkultur, mit dem LEID eines Menschen ganz selbstverständlich umgegangen wird als habe er, ein einzelner von x-Millionen Menschen in Deutschland, sich als Kind sein Leid aufgrund unbeherrschter Sexgier selbst verursacht -!- als sei er als Opfer eigenverantwortlich ein Leben lang für die bisher zwangsweise zu verschweigenden Verbrechen samt der Folgen der damals unterlassenen Fürsorge selber zuständig.

    Trotz der Gewalt an Leib und Leben!

    Das Grundrecht auf Fürsorge, das seit ’49 jeder Regung und jeder Vernunft spottete, das die Politik vor Machtmissbrauch hätte sichern müssen, das damalige Nazischergen per Gesetz erfolgreich aushebeln durften, das widerrechtlich war, das antastbar blieb vor aller Augen, das die gesamte Gesellschaft zuzusehen und zu schweigen zwang …

    KEIN(-e) Politiker(-in)-aus-der-Gnade-der-späten-Geburt fand sich je, der(die) die angebliche Unantastbarkeit menschlicher Würde Abhängiger ernsthaft hinterfragt hätte.
    KEINER sage, er/sie habe nichts gewusst.

    Keiner will’s gewesen sein?

    Volkes Wille ist heute noch Schall und Rauch?
    So sollen Deutsche Demokratie verstehen?

    Welches Kind soll solcher Lobbykratur denn noch glauben?

  142. hildegard schreibt am :

    Zu Frieden führt keine solche Lobbykratur. Zu Frieden finden wir selbst erst mit Selbstschutz und gegenseitiger Hilfestellung.

  143. Shannara schreibt am :

    Hallo ihr Lieben! Ich stehe grad am Anfang meines OEG-Verfahrens ( der 1ste Ablehnungsbescheid ist grad ins Haus geflattert) und ich wollte mal fragen,ob es sinnvoll wäre,sich einen Anwalt zu suchen. Hat jemand Erfahrung mit dem LVR in Köln und was da auf mich zu kommt? Hat vielleicht auch jemand eine Empfehlung für einen Anwalt in Köln?

  144. sternenstaub schreibt am :

    hallo zusammen

    heute möchte ich meinen ganzen mut zusammen nehmen und euch von meinem oeg antrag erzählen.

    ich habe im januar 2017 einen OEG antrag gestellt,
    inhalt : emotionale vernachlässigung, körperliche gewalt, sexuelle gewalt und unterlassende hilfeleistung (als schutzbefohlende)

    …meine geschichte liegt teilweise über 40 jahre zurück, ich habe mich ein leben lang viel zu sehr geschämt um um hilfe zu bitten, ich dachte verdrängen, bagatellisieren, mein leid nicht ernst nehmen, keiner glaubt mir, mein fokus woanders drauf richten, würde mir helfen vergangenes zu vergessen.

    …..doch weitere auslöser „trigger“ aus dem jahr 2014 brachte mein fass zum überlaufen,…..ich wollte und konnte nicht mehr schweigen, meine vergangenheit holte mich ein, die körperliche symptome in dieser zeit, schlafstörungen, schweißausbrüche, herzrasen, panikattaken, schlecht luft kriegen, tinnitus/schwindel/sehstörungen, schreckhaftikeit, gedächtnis und konzentrationsstörungen…. nahm ich nicht so ernst, versuchte mich mit arbeit abzulenken.

    aber ich began unterlagen, zeitungsberichte, krankenakten, zeugen zu sammeln. (nicht so einfach nach so langer zeit )

    unbemerkt entwickelte ich 2014/2015 eine ptbs (f43.1g),….ich denke jeder der diese krankheit erlebt hat, weiß was das bedeutet, ich dachte jetzt bin ich verrückt geworden.
    ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber mein körper hörte einfach nicht auf: unsortierte flashback überfluteten mich, ich fing an zu zittern oder erstarrte, konnte nicht mehr sprechen,…mich selbst zu regulieren fiel mir immer schwerer.

    2015 traute ich mich um professionelle hilfe zu bitten, ich bekam einen platz an einer uni genehmigung von der krankenkasse und machte von jan. 2016 bis sept.2017 eine narrative expositionstherapie und verhaltenstherapie (konfrontation)…. (google mal )

    ein sehr schwerer weg began für mich. ich schaute hin und stellte mich der vergangenheit.
    ich lernte wie wichtig selbstregulation ist, was ein furchtnetzwerk ist, wie unkontrollierbar flashbacks oder eine ptbs sind,…u.s.w.

    ich erzählte chronologisch von geburt an, alles wurde aufgeschrieben und videoaufgezeichnet, ab ende april 2016 wurde ich krankgeschrieben und ich wühlte mich durch die schlimmsten erinnerungen aus meinem leben (nebenbei zu arbeiten war für mich nicht mehr möglich).
    langsam fingen die unsortierter erinnerungen an, sinn zu machen, sie sortierten sich , ich traute mich erstmals offen zu reden (im geschützten rahmen), die bereits gesammelten unterlagen halfen mir klarheit zu bringen.

    ich traute mich einen beratungstermin beim weißen ring zu machen, ich bekam die unterlagen für den fonds für missbrauch und den oeg antrag,…..im märz 2016 gab ich den antrag für den fonds ab, bekam eine nummer (bis heute habe ich noch keinen entscheid)

    einen oeg antrag zu stellen traute ich mich zu dem zeitpunkt noch nicht,……, meine angst das die täter von damals mich heimsuchen könnten, die scharm über vergangenes zu reden,der druck durch meine familie , doch besser, meinen mund zu halten, weil es das beste für die familie ist…..schüchterte mich ein.

    ich erkannte, das ich bis dahin nur strategien entwickelt hatte, wie ich alles am besten verschweigen könnte, mein schweigegebot wurde mir jahrzehnte lang eingetrichtet, mich anderes zu verhalten , gerechtigkeit einzufordern habe ich nie gelernt.

    erst nachdem ich mir meine traumata ganz genau angeschaut habe, worte fand für die schrecklichen schmerzhaften erinnerungen/erfahrungen,… und aus heutiger sicht reflektieren konnte, fand ich den mut und fing an, für das oeg die geforderten unterlagen zu sammeln, ein prozess der mich sehr viel tränen, kraft, schmerzen und ernergie gekostet hat…..und nur dank lieben personen an meiner seite die an mich glauben möglich machte.

    ich berichtete schriflich , so aussführlich wie es mir möglich war ,… so kamen über 100 seiten zusammen.

    mit „herzrasen“ schickte ich den antrag dann per einschreiben mit rückantwort an die lwl….und bekam eine eingangsbestätigung …
    ich war kurz erleichtert, ich dachte jetzt habe ich das schlimmste hinter mir

    ……aber ich wusste auch, das ich keine anzeige erstattet hatte, alles verjährt ist, aus angst vor den tätern, habe ich darum gebeten diese nicht anzuschreiben,

    auf den gedanken vorher, mich körperlich auf frühere schäden untersuchen zu lassen kam ich irgendwie nicht.
    (und ja alte schwere verletzungen können nach so langer zeit noch sichtbar sein!!)

    auf den gedanken, meine ärztin um einen ultraschall, mrt und ct zu bitten um mich auf alte schäden wie z.b. schusskugel, alte knochenbrüche,organläisionen untersuchen zu lassen,…..kam ich erst im juni 2017,….dann die termine……und die bestätigung…
    die ich noch dem OEG antrag nachreichte…..tja und nun habe ich einen anhörungstermin am 12.10.17……

  145. Anja@1997… schreibt am :

    Ich erhalte seit 1997 Leistungen nach oeg, jahrelang hatte ich nun nicht die Kraft für weitere Ansprüche zu kämpfen , in einem Gespräch während meiner traumatherapie hat man mich nun drauf hingewiesen ich solle meine Ansprüche wie Berufsschadensausgleich und die Angleichung meiner Behinderung beantragen , meine Frage ist ob mir nach oeg ein Rechtsbeistand bzw ein Anwalt zusteht deren kosten vom lasd getragen werden

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