3 Kommentare

  1. Hubert schreibt am :

    Wann endlich?

    Ich finde es jetzt immer noch unglaublich, daß ein Betroffener diesen Weg allein gehen mußte, an die Öffentlichkeit zu gehen um die unglaublichen Geschehnisse öffentlich bekannt zu machen und eine angemessene Entschädigung für sich durchzusetzen muß.

    Personen, die hätten sehr gut dabei unterstützen können, waren involviert, unternahmen aber kaum etwas Wirkungsvolles.
    Und genau das passiert auch heute leider immer noch zu oft.
    Nicht einmal unser Staat sieht sich in der Lage, auf schnellem Wege die Verjährungsfrist aufzuheben, damit diese Hürde für die Opfer erstmal beseitigt ist. Und es gibt noch viele Hürden zu beseitigen, welche den Betroffenen unnötigerweise im Weg stehen. Also ob sie es nicht schon schwer genug hätten.
    Ich frage mich die ganze Zeit, wieviel Zeit noch verstreichen muß, bis endlich etwas von den bereits vorformulierten Gesetzesänderungen umgesetzt wird.
    Es passiert dahingehend einfach Nichts! – immer nur warten, warten, warten, warten, warten …
    und das nicht erst seit gestern – es geht schon Jahre so.

  2. Hallo Hubert

    Ich finde es jetzt immer noch unglaublich, daß ein Betroffener diesen Weg allein gehen mußte…………………….
    bin 17 Jahre lang diesen Weg gegangen bis ich mir Hilfe geholt habe. Wobei Hilfe haben sich für jeden Survivor anders definieren wird denke ich.

    Was echt von Übel ist sind die Verfahren die man oder besser Frau anstrebt, mühsam und Qualvoll sind und bleiben. Immer wieder und wieder muss ich über die Taten berichten. Ob ich darüber sprechen muss oder Schreiben es bedeutet für mich immer Wut Ekel, Schmerz, Ohnmacht, wer hat Verständnis für uns Opfer und nimmt uns etwas von der Last ab, die Traumata immer wieder durchleben zu müssen.

    NIEMAND!!!!!!!!!!!!

    NIEMAND NIMMT MIR DAS AB ODER MILDERT DIE UMSTÄNDE UNTER DENEN Ich DAS TUN MUSS.

    Auch das ist Folter.

    Und alles das in einem Land in dem keine Folter gibt sagt man!

    Sagt es LAUT!

    Pia Nachtsheim

    Alias Pia Survivor

  3. marga schreibt am :

    Ich verstehe Ihre Not so gut!

    Ja, es ist Folter.

    Aber weil man nach außen nichts sieht- ein Brandopfer hat „wenigstens“ sichtbare Narben – ist wahrscheinlich auch nichts gewesen. Und ein bischof Mixa kann frech alles ableugnen. Diese herren, die anderen Menschen die Beichte abnehmen und sich als Herren über Sünde und deren Vergebung aufspielen.
    Aber Bischof Ackermann hat ja vorgeschlagen, in der Karfreitags-Liturgie für die Opfer – und für die Täter!! – zu beten!

    Wie weit kann Zynismus eigentlich noch gehen? Alles auf Kosten der Opfer! Wie würde ich mich gedemütigt fühlen, wenn die Täterorganisation für mich BETEN würde??

    Ein Opfer von Mixa sagte gestern in den Tagesthemen: „Ich will keine Entschuldigung von Mixa. Ich will einfach, daß er verschwindet!“

    Ein maroder, unehrlicher Haufen von selbsternannten Würdenträgern .
    Es ekelt mich.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE