13 Kommentare

  1. Helmut Eisenbart schreibt am :

    Wo stufen Sie seelische Grausamkeiten ein? Es waren üble psychische Misshandlungen die ich in der kath. Kindertagesstätte Melle 1956/57 erfahren habe, und erst vor kurzen mit meiner Familie darüber sprechen konnte.
    Es gab solch ekeliges Mittagessen, das bei mir stets einen Würgereiz hervorrief. Ich musste aber meinen Teller leer essen, sonst drohten schlimmste Strafen. Weiterhin musste ich so lange am Tisch sitzen bleiben, bis ich selbst das Erbrochene aufgegessen hatte. Zur Strafe wurden ich auf dem dunklen Speicher eingesperrt, und mussten dort den Rest des Tages verbringen. Zwischen durch kam der Schwarze “ Hans-Muff “ mit der Rute und flößte einem derart Angst ein, dass ich zum Bettnässer wurde. Der psychische Druck den ich bekamen, hielt mich davon ab, etwas zu Hause zu erzählen.

    Es war eine grausame Zeit, die ich nie in meinem Leben vergessen kann.

  2. Jacqueline schreibt am :

    Sehr verehrter Herr Denef,

    per „Zufall“ sah ich Sie bei diesem Beitrag im NDR. Ich fand es grosse Klasse wie Sie dem Herrn Weihbischof Paroli geboten haben, dessen Argumente etc. kamen mir heute schwach rüber. Ihre Stärke und Klarheit war spürbar!
    Genau so möchte ich gerne vertreten werden, genau das wäre das, was ich mir als Betroffene auch wünschen würdem was ich ja auch bin! Umso besser, dass Sie es ausgeprochen und kundgetan haben – ich DANKE herzlich dafür!

    Als ich dann den Abwasch machte, sah ich, wie in Städten sich die Betroffen zusammentun und eine grosse Kundgebung veranstalten – sie tragen schwarze T-Shirts – auf denen steht:

    Vorderseite:

    Ich wurde als Kind sexuell missbraucht.

    Auf der Rückseite steht dann:

    Ich verlor meine Achtung und Würde, meine Kindheit, Gesundheit, soziale Kontakte, auch Familie und echte, wahre Solidarität.
    All das überlebt zu haben – das können nur andere Betroffene nachvollziehen – nun bin ich nicht mehr alleine!

    Das kam wie eine Vision über mich, vielleicht wird es mal soweit kommen, ich denke, dann wird der Gesellschaft wirklich bewusst, wie nah all das ist und wie gross die Betroffenenzahl ist und würde so noch stärker das Bewusstsein ändern, denn der Mensch lernt nicht immer aus Worten, aus Taten oder eben wenn er es fühlen kann, auch wenn es schmerzhaft ist und diese Erfahrung hat die Gesellschaft nicht wirklich.

    Ich danke fürs Lesen.

    Und danke Ihnen nochmals ganz herzlich für IHR Engagement, Ihre Klarheit, diese tolle HP.
    Wie ich mich hier weiter einbringen kann, daran bin ich noch am überlegen.

    Herzliche Grüsse

    Jacqueline Stamm

  3. Karin Albrecht schreibt am :

    Hallo, und einen guten Morgen an alle schwer betroffenen Menschen,

    für mich zum Glück, als nichtbetroffen, ist es schon äußerst schmerzhaft all diese Berichte lesen zu dürfen, Ihr seit wunderbare Menschen, Ihr zeigt Größe und Würde, eine Energieform treibt Euch zu all‘ den Offenbarungen an, auch wenn man denkt Gott ist nicht da, er ist Energie und die Kraft die euch nun zur Verfügung steht auf die Schande durch Menschenhand hinzuweisen, alles braucht seine Zeit, es ist wie ein Berg verrotteter Münzen und Ihr seit die sich befreienden Goldstücke die so nach und nach wieder leuchten, es gibt wunderschöne Dinge die Eure Aufmersamkeit wünschen, hört den Vögeln zu die haben ganz viel schöne dinge zu zwitschern, die schönen Frühlingsblumen wollen ganz besonders von Euch bewundert werden, mein Gott, er hat doch nicht nur den Menschen geschaffen, übrigens; hast Du schön eine kleine Osterüberraschung für einen guten Menschen, heute scheint die Sonne wunderschön auch für Dich, für Euch alle!!!

    Herzliche Grüße

    Eure Karin Albrecht

  4. Josef Kropf schreibt am :

    Es ist schon eine Dreistigkeit die Mörder von zigtausenden Kinderseelen in den bedauernswerten Zuatand einer Krankheit schlüpfen zu lassen . Ein Schlag in die Gesichter der misshandelten und missbrauchten Kinder , die im Alter alles noch einmal durchleben müssen . Viele fragen sich , warum wurde so lange geschwiegen , weil bei jedem Verbrechen an Kindern die Angst beherrschend war und wer hätte einem Kind schon geglaubt . Angst ist der beste Nährboden für das Schweigen und deshalb wurde so lange geschwiegen . Angst war es auch , dass diese Peiniger immer weiter machen konnten und die Kinderseelen für ein ganzes Leben lang tätowiert haben . Die Liebe Gottes , wurde unter den Dächern der kath . Kirche Kindern eingeprügelt . Es ist doch unfassbar , dass solche Verbrechen an unschuldigen Kindern verjähren können , an Kindern die das geamte Leben darunter zu leiden haben bis ins hohe Alter . Das Opfer wird schon bald zum Täter abgestempelt und die Kirche sagt wie Pontius Pilatus , in Unschuld wasch ich meine Hände . Lieber Norbert Denef , ich habe begriffen um was es Ihnen geht , nur die andere Seite wird es nie begreifen , weil dies ja die Täter sind .
    Mit freundlichen Gruß
    Josef Kropf .

  5. Karin Gause schreibt am :

    Bravo Norbert! Ich finde es besonders wichtig, dass du darauf hingewiesen hast, dass Betroffene von sexualisierter Gewalt nicht wünschen, vom Rest der Gesellschaft als Opfer klassifiziert zu werden. Die Opferrolle haben wir lange genug inne gehabt! Opfer sind in der sozialen Wahrnehmung ganz unten angesiedelt, mit denen hat man allenfalls Mitleid, „weil sie bedauernswerte Mitglieder der Spezies Mensch sind“ – in den Augen der Nichtopfer…
    Deshalb hast du ganz richtig gefordert, dass man mit uns auf Augenhöhe verkehrt und uns als gleich berechtigte Partner ansieht.
    Unter diesem Aspekt ist auch der runde Tisch mit 3 Politikerinnen drum herum, die von Traumatisierung soviel verstehen wie ein Fisch vom Bergsteigen, eine alberne Farce!
    Dir und allen betroffenen LeserInnen deiner website
    herzliche Grüße von Karin Gause

  6. Karin Albrecht schreibt am :

    Einfach Hallo,

    es ist zu tiefst erschütternd was all diese Mißbrauchsskandale ans Licht bringen, wer hat denn überhaupt das Zölibat verhängt, die Kirche, also gibt es einen äußerst raffinierten und gefährlichen Täter, der sogar in den eigenen Reihen den Menschen knechtet und zum Untertan macht, unser aller Vater sagte aber,-macht Euch die Erde Untertan-, den Gehorsam dem Schöpfer gegenüber wird also auch nicht gefolgt, eine Verjährungsfrist darf und kann es nicht geben, es wäre ja schon wieder ein Verbrechen mehr, den schutzbefohlenen anvertrauten Menschenkindern wurde grausames Leid an Körper, Geist und Seele zugefügt es fordert im höchsten Maße Gerechtigkeit-Amen-
    Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft diese Tatsachen bis aufs Letzte
    ans Licht zubringen, nur so kann die Persönlichkeit dieser Menschen genesen und zur Heilung finden auch die Kirche hat einen erforderlichen Bedarf an Heilung, den das Licht ist sehr gedrübt.

    Allen viel Kraft

    Ihre Karin Albrecht

  7. Werner schreibt am :

    Guten Tag,
    ich meine, so wichtig wie die Debatte über Aufklärung und Veränderung ist,aber aus meiner Sicht müssen auch mehr öffentliche Aktionen gestartet werden.
    Wann kommen endlich die Sonntags-Demos der „kath.Reform-Christen“ vor den Kirchen und Bischofsamtsitzen?Ich glaube das nur so der Blutdruck bei den Kirchenbürokraten bis hinauf zum Papst steigt und der Reformdruck wirkung zeigt.Nur mit diskutieren werden die Kirchenfürsten starrköpfig bleiben und in 100 Jahrenändert sich vieleicht etwas.Es muß auch mal ein Verantwortlicher aus dem Amt gejagt werden („Wir sind das Volk“)
    Die vielen kath.Basisgruppen sind mir zu sanft und obrigkeitshörig.
    Die Franzosen zeigen immer wieder wie es gemacht wird.

  8. Sarah M schreibt am :

    Lieber Norbert,
    man sieht dir förmlich an, wie Du die aufgesetzte Betroffenheit Hrn. Jachkes anzweifelst. Ja, man hat fast den Eindruck, Du traust Deinen Ohren nicht!
    Zurecht bist du Jaschke diesmal vehement ins Wort gefallen! Bravo!!!

    Auf gleicher Augenhöhe!!! Ja, das ist es, was die Obrigkeiten endlich kapieren müssen!
    Wir sind keine Opfer mehr, wir sind Betroffene, die Experten dieses Themas!
    Und es wird Zeit, dass uns die Gesellschaft ein Zeichen setzt, und die Verjährungsfrist öffentlich anprangert, damit wir uns nicht weiterhin zum Opfer, Bittsteller für unsere Rechte degradieren lassen müssen!

    Mit deinen Worten in dieser Sendung hast du den Nagel auf den Kopf getroffen und Jaschke gehörig in den Zugzwang gebracht. Wollen wir hoffen, dass dies Früchte trägt
    Stolz auf Dich
    Sarah M.

  9. Sonja B. schreibt am :

    ..ja viele sind keine Opfer mehr!!
    Sind Gegner geworden. Viele sind gebrochen und haben keine Stimme
    mehr, keinen Mut und keine Kraft. Denen sende ich liebevolle Grüße
    und sage, wir die Gegner geworden sind auf dem WEG durch diese Hölle. Tragen euch mit, wo es nur irgendwie möglich ist!

    In der Welt dieser „Obrichkeit“ ist es offizell schlimmer, Sex mit einer Frau zu haben. Als sich an einem wehrlosem Kind zu vergreifen.
    Das ist die eine Seite, die andere wo waren und sind die Eltern in diesem Leid? Wir brauchen nicht nur 30 – 40 Jahre zurückschauen?
    Auch HIER und JETZT passiert diesers Verbrechen täglich!!

    Danke für dieses Forum
    Sonja B.

  10. Hypericum schreibt am :

    „wo waren und sind die Eltern in diesem Leid?“ – Hm. Als ich meinem Vater (der Jurist ist, wenn auch für Arbeitsrecht) erzählte, dass meine Kleine in der KiTa offenbar massiv sexuell missbraucht wurde und dass uns das Jugendamt nicht hilft, sagte er nur: „Sowas (=sexuellen Missbrauch) GIBT es in unserer Familie nicht!“ Er hat sich seither – das war vor ca. 6 Monaten nur 2 x telefonisch gemeldet, einmal zu Weihnachten, einmal, als mein großer Sohn sich schulisch in die Nesseln gesetzt hatte und ihm das zu Ohren kam. Da gab´s dann eine ermahnende, sehr arrogante Nachricht auf Band.
    Als ich meiner Mutter als 19Jährige erzählte, dass ich vergewaltigt worden war, wollte sie nichts davon hören; sie überging es einfach. Ließ sich lediglich von ihren Freundinnen, Bekannten und Halbbekannten für den Schicksalsschlag bedauern, dass sie eine solche Nachricht zu verdauen hätte.
    Da das meine einzigen Eltern sind, habe ich nicht mehr Erfahrungen beizusteuern – außer, dass ich als kleines Kind mal meinem Vater irgendeine wohl längerwährende Missbrauchssache erzählt hatte und er mir damals quasi befahl, zu schweigen, damit mich die Leute nicht für verrückt halten würden. Danach war unsere Beziehung von seiner Seite aus nie mehr wie davor, das ist ganz sicher. Er wurde irgendwie verachtungsvoll und so, als wäre ich schuldig geworden.
    – Ja ja, Eltern… manchmal kann man von ihnen vor allem lernen, wie man es NICHT machen soll.
    Michail Bulgakov läßt in seinem (sehr empfehlenswerten) Roman „Der Meister und Margarita“ Pomtius Pilatus nach Jesus´Kreuzigung zu der Einsicht kommen: „Es gibt keine größere Sünde als die Feigheit“.

    (Ich muss aber sagen, dass ich um meinem Mut auch immer kämpfen muss und selbst schon Fehlentscheidungen aus Mangel daran getroffen habe, die nicht wiedergutzumachen sind (Abtreibung).)

  11. Hypericum schreibt am :

    Aber mich würde es auch interessieren: was haben Eure Eltern gemacht, bzw. der nicht-missbrauchende Elternteil?

  12. Angelika Oetken schreibt am :

    Hallo Hypericum,

    meine Eltern haben halbherzig und überfordert reagiert, ebenso wie meine Großmutter.
    Die Lebensumstände und die „Geschichten“, die ich von und über sie gehört habe, deuten darauf hin, daß sie so reagiert haben, weil zumindestens meine Mutter und wahrscheinlich auch meine Großmutter selbst in der Kindheit misshandelt wurden, wahrscheinlich auch sexuell.

    Lange Zeit habe ich gehofft, daß ich bei ihnen „Gehör“ finde, aber die Gesprächsversuche sind immer gescheitert.

    Schließlich habe ich eingesehen, daß sie nicht anders konnten, als so zu reagieren wie sie reagiert haben. Ansonsten hätten sie sich mit ihren eigenen Traumatisierungen und ihrem schlechten Gewissen wegen mangelnder Aufsicht auseinandersetzen müssen.

    Deshalb habe ich dann eine Psychotherapie gemacht. Dort habe ich gelernt, daß ich einerseits nicht für die Ereignisse in meiner Kindheit verantwortlich bin, andererseits aber die Einzige bin, die jetzt etwas ändern kann. Denn ich kann ja niemanden zwingen, sich auseinanderzusetzen. Aber jetzt als Erwachsene kann ich Grenzen setzen und handeln.

    Mittlerweile habe ich mich von meiner Herkunftsfamilie abgegrenzt und nehme sie so, wie sie sind. Ihre mitunter negativen Kommentare beeindrucken mich genauso wenig wie die teilweise destruktiven Umgangsformen, die sie miteinander haben.

    Die Energie, die ich früher immer darein gesteckt habe, meine unerfüllbaren Erwartungen und Enttäuschungen zu verdrängen, stecke ich jetzt in die Gestaltung meines eigenen Lebens und z.B. in Projekte wie die Vereinsgründung und das „NetzwerkB“.

    Die Entscheidung, eine Psychotherapie zu machen, war für mich gut und richtig.
    Allerdings verhält es sich bei Therapeuten wie bei Handwerkern – Erwartungen nicht zu hoch stecken, genaue Absprachen treffen und lange suchen, bis man einen geeigneten gefunden hat.

    Herzliche Grüße von
    Angelika Oetken, Berlin

  13. Staphisagria schreibt am :

    an Hypericum:
    NICHT missbrauchender Elternteil war meine Mutter, die offensichtlich wusste, was nebenan im Bad geschah. Als ich ihr (7-jährig) meine Pein klagen wollte, verschlug es ihr die Sprache, versetzte es sie in Panik, die sich für mich zeigte an plötzlich rot werdender Haut im Verlauf ihrer Augenbrauen. Ein nonverbales Signal, das bei meinem 2. Versuch eines Hilferufs genau so sich wieder zeigte. Mir war klar: sie sah sich nicht in der Lage, irgendetwas zu unternehmen, sie schwieg, erstarrte, wendete sich ab.
    In meiner Odyssee durch Therapien erstarrte ich beim Versuch einer Rückführung am ganzen Körper – so wie es mir als Kind erging, wenn dieser „Vater“ sich in mein Bett einschlich. Der Heilpraktiker erkannte die Gefahr (Zittern, Schüttelfrost) für mich und brach sofort ab.
    Weit früher hatte nach anfänglichen Problemen in meiner Ehe ein Hypnotherapeut mich gefragt, was mich in Wut versetzen könnte. „Gewalt“, war meine spontane Antwort. In einer viertelstündigen Hypnose setzte er mich vor die Wahl: Vater anzeigen oder Lösung für mich suchen.
    Was mit einer Anzeige auf mich zukommen würde, wurde mir wieder einmal klar. Also suchte ich MEINEN WEG, beschwerlich zwar – aber für MICH richtig – damals in den 70ern.
    In den 90er Jahren schließlich stieß ich auf die Klass. Homöopathie, die damals sehr gut half. – Geheilt bin ich natürlich immer noch nicht (wer könnte das von sich behaupten?!) – aber der Zustand „Opfer“ konnte damit verschwinden.
    Eltern waren das, die aus der Jugendbewegung kamen und stolz darauf waren, trotz Herkunft aus der RKK nicht kirchengebunden zu sein. Aber geprägt waren sie beide, römisch (!), und ich bin fast sicher, dass beide auf ihre Art ihre kindlichen Gewalterfahrungen hatten. Und warum HATTEN sie sich von dieser Kirche abgewandt? Und warum bin ich zum Rebell geworden? Und warum sind meine Kinder wiederum allergisch gegen diese Kirche? Diese familiären Erkenntnisse können sicherlich in direkten Zusammenhang gesetzt werden mit dem, was diese Institution heute noch (und erst in Zukunft!) Jämmerliches hervorbringt – alles hängt mit allem zusammen – manches aber besonders.

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