Die Humanistische Union

01.04.2010

Die Humanistische Union (HU) ist laut Wikipedia eine deutsche Bürgerrechtsvereinigung. Ihre Ziele sind unter anderem die Verwirklichung einer umfassenden Informationsfreiheit und mehr direkte Demokratie sowie die Abschaffung des geheimdienstlichen Verfassungsschutzes. Die strikte Trennung von Religion und Staat ist Teil ihres Programms, sie vertritt eine entsprechend kritische Haltung zu kirchlichen Privilegien.

Ein erklärtes Gründungsziel war die „Befreiung des Menschen aus den Fesseln obrigkeitsstaatlicher und klerikaler Bindungen“. Das Prinzip der „geistigen Bevormundung“ durch Staat und Kirche sollte dem Grundsatz der Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung des Einzelnen weichen.

Im Fokus stand zunächst die Liberalisierung des Strafrechts. Hier wandte sich die HU gegen die Strafbarkeit rein „sittenwidriger“ Verhaltensweisen, beispielsweise der Verbreitung unzüchtiger Schriften, der Homosexualität (§ 175 STGB) oder auch der Gotteslästerung.

Diese unmittelbare Einwirkung auf die öffentliche Meinung durch Vorträge, Podiumsdiskussionen, öffentliche Erklärungen etc. wich im Laufe der Zeit zunehmend einer Lobbyarbeit, die sich beispielsweise in Stellungnahmen und Gutachten zu Gesetzgebungsvorhaben niederschlug.

Kritisiert wird die Humanistische Union laut Wikipedia wegen einer – vom Verband abgelehnten – „Erklärung des Bundesvorstandes der Humanistischen Union zum Sexualstrafrecht“ vom 24. Juni 2000. Darin wandte sich der Bundesvorstand gegen eine seiner Ansicht nach seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachtende „Verpolizeilichung der Gesellschaft im Bereich der Sexualstraftaten“ sowie eine mediale und öffentliche „Erzeugung moralischer Panik“.

Der gesellschaftliche und staatliche Umgang mit der Gruppe der Pädophilen wurde darin als „Lehrstück aus dem ebenso alten wie offenbar aufklärungsresistenten Kapitel der Erzeugung von gesellschaftlichen Sündenböcken und der moralischen Verschiebung und Entäußerung sozialer Probleme“ charakterisiert. Angesichts der „ABSOLUT UND RELATIV AUSSERORDENTLICH RAREN FÄLLEN SEXUELLER GEWALTHANDLUNGEN“ (Hervorhebung durch mich) wurde auch gegen eine „kreuzzugartige Kampagne gegen Pädophile“ Position bezogen.

Die Erklärung des Bundesvorstandes wurde auf dem Verbandstag der HU im Dezember 2000 abgelehnt. Begründet wurde dies insbesondere mit dem Fehlen der Betroffenensicht der Opfer. Der Bundesvorstand wurde aufgefordert, die Erklärung nicht als Position der HU zu verbreiten und in geeigneter Weise klarzustellen, dass die Humanistische Union sexuelle Kontakte von Erwachsenen mit Kindern weder billigt noch in irgendeiner Weise unterstützt.

Betont wurde, dass hinsichtlich sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern wegen des vorhandenen Machtgefälles generell keine Freiwilligkeit vorliegen könne. Dem Eindruck, die Erklärung äußere sich wertend zur Pädophilie selbst, entgegnete der Bundesvorsitzende, dass sich keine Stellungnahme der HU jemals positiv zu dieser Form abweichenden Verhaltens geäußert habe. Gegen Vorwürfe einer Instrumentalisierung durch eine strafrechtsreformorientierte Lobbygruppe grenzte sich die HU 2004 in einer Klarstellung erneut ab.

Im März 2010 wies die Bürgerrechtsorganisation Medienberichte, in denen ihr eine Förderung oder Begünstigung pädophiler Handlungen unterstellt wurde, aufs schärfste zurück und bekannte sich eindeutig zu dem Schutz Minderjähriger vor sexuellen Übergriffen und zu einer strafrechtlichen Verfolgung der Täter. Sie habe sich mit den Argumenten der Befürworter pädophiler Beziehungen auseinandergesetzt, diese aber verworfen und klar Position bezogen, wo die Grenze für legitime sexuelle Handlungen von Erwachsenen liege. Die Humanistische Union betonte, dass es eine „einvernehmliche Sexualität“ zwischen Erwachsenen und Kindern nicht geben könne. Gleichwohl wandte sie sich gegen eine Dämonisierung von Straftätern und eine Kriminalpolitik der Angst. (Quelle: Wikipedia)

Im Beirat der „Humanistischen Union“ sind u.a.:

Prof. Dr. Monika Frommel, Professorin für Strafrecht und Kriminologie, Mitherausgeberin bzw. Redaktionsmitglied der Zeitschriften „Neue Kriminalpolitik“ und „Kritische Justiz“, 1989-1991 Mitglied der Niedersächsischen Kommission zur Reform des Straf- und Strafverfahrensrechts;

Prof. Dr. Hartmut von Hentig, Professor für Pädagogik an der Reformuniversität Bielefeld; von Hentig ist langjähriger Freund des Pädagogen und langjährigen Leiter der reformpädagogisch orientierten Odenwaldschule in Heppenheim, Gerold Becker. Er gibt an, von dessen angeblichem sexuellem Missbrauch minderjähriger Schutzbefohlener an der Odenwaldschule nichts gewusst zu haben, und beruft sich auf seine „Überzeugung (…), dass Becker nichts (…) gegen den Willen eines Schülers ausgeübt habe“.

Renate Künast, Juristin, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen

Prof. Dr. Rüdiger Lautmann, Professor für Allgemeine Soziologie und Rechtssoziologie in Bremen, Redaktions-, Herausgeber-, Beiratstätigkeiten für folgende Medien: Soziologie. Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (1995-1999); Zeitschrift für Rechtssoziologie (seit 1980); Kriminologisches Journal (seit 1972); Zeitschrift für Sexualforschung (seit 1988); Journal of Homosexuality (seit 1985); Invertito- Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten (seit 1999);

Lautmann gilt auf Grund seiner Veröffentlichungen (u. a. Die Funktion des Rechts in der modernen Gesellschaft; wie auch Der Zwang zur Tugend – Die gesellschaftliche Kontrolle der Sexualitäten) auch als Experte für die gesamte Sexualstrafrechtspraxis nicht nur in Sachen Homosexualität.

Laut „Boywiki“ (laut Selbstauskunft eine „Möglichkeit für Pädophile und Knabenliebende, ihre Geschichte und Kultur zu beschreiben und zu bewahren“) fasste Lautmann u.a. die Pädophilie in einen Katalog von „Straftaten ohne Opfer“ und führte ein so genanntes Feldforschungsprojekt „Phänomenologie sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern“ durch, das er 1994 mit der Publikation seines Buches „Die Lust am Kind. Portrait des Pädophilen“ abschloss. Seitdem gelte er als gefragter Experte für Pädophilie. Die Reformen und Änderungen des Sexualstrafrechts seit 1998 betrachtet Lautmann laut „Boywiki“ als direkt auf Pädophile zielend.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, MdB, Bundesjustizministerin; in ihrer Rede bei der 2./3.-Lesung des Bundeshaushalts 2010 im Deutschen Bundestag am 18. März 2010 befürwortete Frau Leutheusser-Schnarrenberger den Ausbau der Finanzierung des Präventionsprojekts „Dunkelfeld“ an der Charité Berlin:

„Als dritte Bemerkung möchte ich das Präventionsprojekt Dunkelfeld der Charité Berlin erwähnen, das seit dem Jahr 2008 durch den Haushalt des Bundesjustizministeriums mit jährlich 250 000 Euro gefördert wird. Meine Vorgängerin hat es zusammen mit den Haushaltsberichterstattern in den Haushalt eingestellt bekommen. Ich bin froh, dass die Förderung dieses Jahr fortgesetzt wird. Für das nächste Jahr ist die Finanzierung aber überhaupt nicht gesichert. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Missbrauch in Institutionen von katholischen, evangelischen und anderen Trägern ist es in meinen Augen ganz entscheidend, dieses Projekt weiterzuführen. Am besten wäre es, es nicht nur weiterzuführen, sondern sogar auszubauen. Denn es handelt sich um ein Projekt, das Männern, die die Gefahr ihrer pädophilen Neigung erkennen, die Möglichkeit gibt, sich an fachkundige Berater zu wenden und entsprechende Therapien zu machen, bevor etwas passiert. Ich werbe daher schon jetzt dafür. Es wäre in unserem gemeinsamen Interesse, wenn eine Fortsetzung des Projekts gesichert werden könnte. Wenn das nicht möglichst bald in Aussicht gestellt wird, dann werden viele Therapien nicht mehr angewandt werden können, weil sie über einen längeren Zeitraum und somit über den Jahreswechsel hinaus andauern würden.“

Zum Beirat der HU gehören oder gehörten außerdem die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), der ehemalige Bundestagsvizepräsident Burkhard Hirsch, der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen), ehemalige Oberlandesgerichtspräsident Rudolf Wassermann, der Datenschutzexperte Hansjürgen Garstka, der ehemalige Bundestagsabgeordneten und ehemalige Europaabgeordnete Harri Bading, der ehemalige Bundestagsabgeordnete und ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Oswald Adolph Kohut, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Peter Blachstein, die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ingrid Matthäus-Maier, der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und der ehemalige Hamburger Innensenator Hartmuth Wrocklage, u.v.m. Auch der Rechtsanwalt und ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily war HU-Vorstandsmitglied; er trat jedoch später aus der Humanistischen Union aus.

Persönliche Anmerkung:

Es sollte sich einfach kein/e Betroffen/e (und auch niemand sonst) mehr wundern, dass es in unserem Land (scheinbar) strafrechtlich nicht möglich ist, die Verjährungsfrist aufzuheben, Kinder endlich wirksam und nachhaltig vor sexualisierter Gewalt zu schützen, Tätern endlich das Handwerk zu legen und sie zur Rechenschaft zu ziehen, die Öffentlichkeit endlich über das wahre Ausmaß von sexualisierter Gewalt an Kindern und ihrer Folgen umfassend zu informieren und Betroffene endlich anzuerkennen und Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Die HU quillt über vor einflussreichen Rechtsexpert/innen, Lobbyisten auf höchster Ebene und HÖCHSTWAHRSCHEINLICH auch Tätern und Täter-Lobbyisten (verkleidet als „ordentliche“ und „normale“ Politiker/innen, Bürger/innen, Menschenrechtler/innen, etc). Und es ist anzunehmen, dass diese einflussreichen Personen ihre Einflüsse auch geltend machen.

Petra Forberger

12 Kommentare

  1. Angelika Oetken schreibt am :

    Liebe Petra,
    Vielen Dank für Deine gute Recherche.

    Aufschlußreiche Infos hat auch die Organisation „Care child“ auf ihrer homepage.

    Nachdem ich das gelesen hatte, leuchteten mir Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Aktionen zumindestens ein.

    Besonders günstig ist ja, daß die sich ganz offiziell in dieser Vereinigung zusammengeschlossen haben.
    Da fällt es doch dann nicht schwer, die Vereinsmitglieder ganz besonders intensiv zu beobachten.

    Mal sehen, was denen im Zweifelsfall wichtiger ist – die politischen Posten oder die Mitgliedschaft in der „Humanistischen Union“.

    Was ist den vom Namensvetter, dem „Humanistischen Verband“ zu halten – weiß jemand, wie die zu sexueller Misshandlung von Kindern/Pädosexualität stehen ?

    Diese beiden Verbände werden doch sicherlich häufig miteinander verwechselt oder?

    Herzliche Grüße von
    Angelika Oetken, Berlin

  2. Hypericum schreibt am :

    Gibt es eigentlich eine Statistik darüber, wieviele Prozent der Bevölkerung Missbrauchs-Täter sind? Und wieviele davon ehemalige Missbrauchs-Opfer waren? Wieviel Bevölkerung also prozentual übrigbleibt, die weder Täter noch Opfer noch beides ist?
    Mich erschreckt das Selbstbewußtsein, mit dem Missbrauch bislang daherkam. Das suggeriert Übermacht von deren Seite. Einschüchternd. Was Petra Forberger recherchiert hat – superaufschlussreich – ist (für mich) nicht gerade beruhigend. Aber es hilft immer, genau auf die Fakten zu kucken. Was man kennt, kann man überwinden. Meistens.
    Wieviel Prozent sind Täter? Wieviele Leute in Machtpositionen sind Missbrauchstäter?

  3. Angelika Oetken schreibt am :

    Hallo,
    so das Thema hat mich jetzt nicht mehr los gelassen und ich habe mir folgenden Text nochmal durchgelesen :

    „Pädophile Perversion, sexueller Missbrauch und Pädosexualität
    Hans-Hagen Haase
    Address of Corresponding Author
    Anal Psychol 2000;31:290-309 (DOI: 10.1159/000046756)“

    Sehr zu empfehlen, eine Kurzform gibt es im Internet.

    Herr Haase ist Psychoanalytiker und beschreibt, was „Pädophilie“ausmacht und inwiefern es sich um eine Störung handelt.

    Seinen Ausführungen zu Folge verhalten sich „Pädophile“ wie Süchtige. Wenn man sich das vor Augen hält und sich mit Suchterkrankungen und deren Dynamik beschäftigt bzw. auskennt, dann lichtet sich langsam der Nebel und das Ganze bekommt einen ganz neuen Zusammenhang.

    Eine Suchterkrankung hat immer auch eine neurobiologische Komponente. Das gehirneigene „Belohnungssystem“ giert nach dem Stimulanz (in diesem Fall der kindliche Körper) und im schlimmsten Fall übernimmt die Gier das Regiment im ZNS. Das heißt, die Erfüllung des süchtigen Bedürfnisses wird über alles andere gestellt. Über soziale Regeln, Kontakte, Beziehungen aller Art. Auch über die eigene Gesundheit.
    Empathie, Rücksicht und persönliche Kontrolle gehen verloren.

    Am eindringlichsten beschrieben bei Heroin- und Crackabhängigen, die ihre eigene Oma schlachten und verkaufen würden, um an „Stoff“ zu kommen.

    Erich Kästner z.B. hat seine Alkoholsucht und deren zerstörerische Wirkung sehr gut beschrieben.

    Ich stelle mir nun eine Gruppe von Menschen vor, die in der Öffentlichkeit stehen, einen Ruf zu verlieren haben und gleichzeitig suchtkrank im Sinne von „pädophil“ sind. Sie möchten ihre Reputation nicht gefährden, aber süchtig handeln können ohne negative Folgen riskieren zu müssen.
    Die günstigste Taktik für sie wäre doch, die öffentliche Meinung langsam aber sicher in die Richtung zu beeinflussen, die ihnen als Suchtkranken am wenigsten schadet und ihr süchtiges Verhalten am nachhaltigsten begünstigt.
    Sicherlich wäre es für diese Gruppe wichtig, Politiker für sich zu gewinnen, um so Einfluß auf die Justiz zu bekommen, aber auch bestimmte Projekte fördern zu lassen, die bei der Bevölkerung gut ankommen, aber nach und nach die eigene Suchterkrankung respektiertlich machen.

    Zum Beispiel, indem sie sie als harmlos und kontrollierbar dargestellt wird.

    Anschaulich wird das bei folgendem Gedankenspiel :
    Der Konsum von Alkohol wird im Jahre 2011 in unserer Gesellschaft für schädlich erklärt und verboten.

    Die „Suchtkrankenlobby“ würde doch genauso wie oben beschrieben vorgehen, um Alkohol nach und nach wieder zu legalisiern.

    Und ganz gewiß Alkohol heimlich konsumieren, bzw. in Länder reisen, in denen Alkohol erlaubt ist.

    Bei ihren Zusammenkünften würden sie sich immer wieder gegenseitig darin bestätigen, daß sie ganz normal, ihre Handlungen harmlos und ungefährlich sind, aber die anderen – eben der Rest der Gesellschaft – zwanghaft und hysterisch mit dem Thema Alkoholkonsum umgeht.

    Nur eines würden sie nie tun – sich der Tatsache stellen, suchtkrank zu sein.

    Genauso könnte die Mentalität und das Vorgehen der „Pädophilen“ und ihrer Unterstützer aussehen.

    Warten wir mal ab, was weiter geschieht.

    Im übrigen : auch dieses Wort „Pädophil“ kann auf die Liste der Wörter, die aus dem öffentlichen Sprachgebrauch getilgt werden sollten. Es kann durch den viel treffenderen Begriff „Pädosexualität“ ersetzt werden.
    „Pädophilie“ ist ein Euphemismus, „Pädosexualität“ sachlich. Euphemismen haben in der wissenschaftlichen und juristischen Sprache schon gar nichts zu suchen, sie hat sachlich zu sein.

    Angelika Oetken, Berlin

  4. hildegard schreibt am :

    … wenn das so ist, dann können wir eigentlich eher auf die Gründung einer „WAHRHEITSKOMMISSION“ bauen – die in Eigenregie jetzt bereits begonnen hat und den großen Vorteil hätte, NICHT VERJÄHRBAR zu sein.
    Dafür sollten sich doch genug unabhängige ExpertInnen finden, denen der Filz der Ämter wie der Mief der Kirchen genau so zum Himmel stinkt wie den Insidern dieses Forums – offenbar spielen die ‚heilige Eide‘ eine üble Rolle. (Die Fenster des Vatikans z.B. wurden vom ‚aggiornamento‘ damals leider viel zu kurz geöffnet und aus Angst vor peinlichen Aufdeckungen + vor Machtverlust von den Nachfolgepäpsten wieder verriegelt und verrammelt …)
    Vielleicht können wir alle eines Nachts wieder in Ruhe schlafen – ohne Alpträume, erhöhten Blutdruck, Juckreiz etc.
    Und Übrigens: auch die große Mehrheit der Betroffenen aus dem Dunkelfeld Familie im Schatten von Institutionen (94 v.H.!!) braucht eine VERLÄSSLICHE HOTLINE. Packen wir es an!

  5. larissa schreibt am :

    ich habe ja immer gesagt bekommen , wie gut ich des doch habe .
    Wo es anderen Menschen fiel schlechter ginge .
    Dann bekam ich von wo anders her gesagt , wo . weiß ich nicht mehr .
    Nun wenn es nachher allen gleich schelcht ginge ,währe das wol normal ,wenn es dann so viele Betroffene gäbe .
    Z. B: Wo Menschen alle in Armut leben ist das anders als wenn Arme in einer reichen zifilisation leben würden .
    Vergleich : wenn es darauf hinaus laufen würde , das es nur noch Betroffene gäbe währe das wol dann zur heutigen Zeit normalität ?
    Oder wir währen auf dem Weg dort hinn ?
    Nur das Opfer alles verschieden verarbeiten und es dennoch dann diskrepanzen gibt .
    Der eine will reden der andere nur verdrängen .
    Oder das Aöter spielt eine Rolle wo dan der der bisher verdrängt hat dann villeicht doch mal reden will .
    Doch dann ist man oft alleime auf der Welt .weil anderen auch n icht Betroffenen das Thema zu schwer ist und jeder normale Bürger auch sein Päckchen zu tragen gat
    Ich habe immer wieder den Eindruck das sich Betroffene sich gar nicht richtig untereinander helfen können , da doch jeder schwer zu tragen hat .
    Und unsere lebsenergie ist von klein an nie richtig aufgeladen worden ,
    Eher würde alle Energie ausgesaugt .
    Ich denke „auch “ das manche Oberen alles weiterhin vertuschen wollen , damit sich keiner über das Außmaß aufregen muß, wenn alles an die Oberfläche käme .
    Das verkraftet doch der nicht betroffene Bürger .
    Die machen dann lieber weiter wie die drei Affen , denn dann braucht man sich mit dem Schwierigen Thema nicht mehr zu beschäftigen .
    Wie die Opfer alles verkraften sollen alleine , das ist denen gleichgültig der wer es nicht schafft kommt ins Pflegeheim und kann sich glücklich schätzen , da nicht wieder ein willkommenes Opfer zu sein (noch mals zu werden )
    in PsychiatrienKo,,en viele dort bekommt man Medikamente ,bis der kaum noch was wahrnehmen kann , weil der nichts mehr verkraften kann .
    Also mit Medikamente weiter zum Schweigen gebracht .
    Obwol das keine Lösung ist , so denke ich ?

    Denn es stapeln sich die nicht aufgearbeiteten Geschichten immer mehr aufeinander , und immer stärkere Medikamente müßten dann eingenommen werden .
    Denn es wird ja wol immer wieder mal neue schelchte rfagrungen dazu kommen
    So sind die Opfer dann kosten intensief untergebracht und kein Normalbürger bekommt mit wiefile Betroffene es gibt.
    Alle werden weggesperrt .
    Ach ja und der Betroffene hat weiter zu kuschen und zu gehorchen .
    Ich hoffe ich binn nicht vom Thema zu weit ab

    Mit freundlichen Grüßen

    Larissa

  6. Marta schreibt am :

    ..ich habe meine schulzeit in eine jesuiten shule verbracht,von nonne unterrichter worden,mit 7 oder 8 jahren habe von eine nonne eine klatsch bekommen,und bin ziemlich runter gemacht worden vor den ganze klasse ,zuhause habe das meine mutter erzählt,und Sie hat gesagt Sie regelt das ich muss mich keine sorge mache.An Nächste Tag ist Sie mit gekommen am morgen und hat verlangt mit den Nonne zum Sprechen die sie mir eine paniert hatte,onhe worte hat meine Mutter das Gesicht die Nonne eine verpasst so das Sie das gleich gewicht verlor habe,und hat Sie angeprüllt mit so viele schlechte worte das ich sie hier nicht wiederholen kann,man hat Sie in der ganze Hof gehört ,eine hat Sie ganz klar und deutlich gesagt, Nie in leben sollte sie jemanden an seine kinder vergriffen(wir sind 7 geschwister) weil wer das waagt bekommt es mit Ihr zu tun egal wie gross und wie machtig er sich glaubt..

  7. Sarah M. schreibt am :

    Hallo Marta,
    dass sich deine Mutter für dich eingesetzt hat und stark gemacht hat, finde ich großartig.
    Dennoch lehne ich jegliche Gewalt ab. Auch die von Erwachsenen an Erwachsenen.
    Kindern lernt man von klein auf, dass sie niemanden schlagen oder weh tun sollen. Mit welchem Recht nehmen sich dann Erwachsene heraus, Kinder oder andere Erwachsene zu schlagen. Das hieße ja im Umkehrsatz, wenn Kinder einmal „groß“ sind, dürfen sie auch Gewalt anwenden.
    Es war keineswegs in Ordnung, dass die Ordensfrau dir gegenüber handgreiflich wurde.
    Es hätte sicher für sie, aber auch für deine Mutter einen akzeptableren Weg gegeben, als zuzuschlagen. Nämlich die, verbal den Konflikt zu lösen.
    Ich möchte damit nur ausdrücken, dass Gewalt keine adäquate Reaktion auf Gewalt sein kann und darf (außer es handelt sich um absolute Notwehr).
    Lieben Gruß
    Sarah M.

  8. Sehr geehrte Petra Forberger,

    Ihre Ausführungen über die Humanistische Union sind korrekt (zu Ihrer persönlichen Anmerkung möchte ich keine Stellung nehmen, da mir hier konkretes Wissen fehlt). Sie wurde 1961 von Gerhard Szcesny gegründet, einem sehr kämpferischen Journalisten und Schriftsteller, als politisch aktive Bürgerrechtsbewegung gegen staatliche und klerikale Bevormundung. Anfang der 60er Jahre versuchte die katholische Kirche mit Hilfe der CDU/CSU aus der Bundesrepublik einen Weltanschauungsstaat zu machen nach irischem Vorbild, mit allein konfessionel geführten Kindergärten, Schulen und Kinderheimen. Ich, der ich einer freigeistigen Familie angehörte, als Jugendlicher ostentativ nicht am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teilnahm, kann mich noch gut an die Hetze erinnern, den die katholische Kirche gegen junge Menschen wie mich ausübte. Ich wurde nicht nur einmal von gewalttätigen katholischen Jugendlichen verprügelt. Die Humanistische Union wirkt auch heute noch wie das rote Tuch auf den Stier auf den Klerus der katholischen Kirche. Die Humanistische Union hatte sich konsequent für die Abschaffung der Kriminalisierung der Homosexualität eingesetzt, ebenfalls konsequent für das Recht auf Kontrazeption und Schwangerschaftsabbruch. Die Behauptung des Regensburger Bischofs Müller, die Humanistische Union sei eine Art Freimaurerbewegung und sehe die Pädophilie als normal an, wird wahrscheinlich demnächst zu einer Verleumdungsklage gegen diesen Bischof führen. Ich habe heute eine Email an den Sprecher der Humanistischen Union geschickt, worin ich ihm die Frage stellen, ob und welche Position die Humanistische Union einnehme in der Frage der Verjährung bei Kindesmißbrauch. Warten wir ab, ob und was er antwortet.

    Zur Frage von Angelika Oetken: „was ist der Humanistische Verband“?

    Der heutige Humanistische Verband Deutschland geht zurück auf den Humanistischen Verband, der 1905 gegründet wurde als eine Vereinigung von Freidenkern, von Menschen, die ihren Spiritualismus ohne Bevormundung von klerikalen Organisationen (sprich evangelische und katholische Kirchen) leben möchten. Meine Familie gehörte väterlicherseits seit Ende des 1. Weltkrieges dem Humanistischen Verband an. Mein Großvater Wilhelm trat aus der Kirche aus, als er aus den Schützengräben in Frankreich halbtot zurückkam, nachdem er dort erlebt hatte, dass die Kanonen bei Franzosen und Deutschen von denselben katholischen Priestern gesegnet wurden. Er schloß sich dem Humanistischen Verband an, um Gesprächspartner zu finden für die Verwirklichung eines freieren Lebens ohne Militarismus, ohne Bevormundung von Staat und Kirchen. Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern wird eindeutig abgelehnt. Der Humanistische Verband wird von der katholischen Kirche als Sekte abgetan.

  9. Frank schreibt am :

    Ich kann der Sahar nur zustimmen.
    Die Mutter hat sich schon super auf deine Seite gestellt aber wenn man bedenkt, dass jeder Gewalt anwenden würde, dann gebe es nur lauter Krach.
    Von der anderen Seite, wenn man die Situation betrachtet, die None hat genau das bekommen was sie auch getan hat.

  10. gerd schreibt am :

    @Angelika Oetken Der Humanistische Verband Berlin verlinkt auf seiner Seite zu der Humanistischen Union. Die beiden hängen also im Geist zusammen.
    In berlin unterrichtet der HVD Lebenskunde an vielen Grundschulen und unterhält knapp 25 Kitas. In diesen Kitas werden die kInder wichtig genommen, die eltern aber nicht. Man fährt fünf Tage alleine mit den Kindern zu Freizeiten nach Heiligensee, wo der HVD ein Kinderhaus hat.
    Es gibt Kitas in HVD, wo mehr Männer arbeiten als wo ErzieriINNEN.
    Elternrechte werden nicht ernst genommen und dagegen vorgegangen.
    mfg gerd

  11. hildegard schreibt am :

    Angelika Oetken’s Kommentar scheint nach 3 Jahren wieder hochaktuell.
    Zit.: „… verhalten sich “Pädophile” wie Süchtige. Wenn man sich das vor Augen hält und sich mit Suchterkrankungen und deren Dynamik beschäftigt bzw. auskennt, dann lichtet sich langsam der Nebel und das Ganze bekommt einen ganz neuen Zusammenhang. Eine Suchterkrankung hat immer auch eine neurobiologische Komponente. Das gehirneigene “Belohnungssystem” giert nach dem Stimulanz (in diesem Fall der kindliche Körper) und im schlimmsten Fall übernimmt die Gier das Regiment im ZNS. Das heißt, die Erfüllung des süchtigen Bedürfnisses wird über alles andere gestellt. Über soziale Regeln, Kontakte, Beziehungen aller Art. Auch über die eigene Gesundheit. Empathie, Rücksicht und persönliche Kontrolle gehen verloren.“ Z-ende.
    Und um an diesen “Stoff” zu kommen, verraten sie alles, was ihnen (oft genug aufgrund heiliger Eide, die sie geschworen haben) einmal heilig war.

    Und innerhalb von Familien sind kindliche Opfer diesen süchtigen nahen Verwandten und deren Gier STÄNDIG ausgesetzt [gewesen].
    Und in ‚zig Jahren brachte es keine einzige christlich, liberal oder sozial gelenkte Regierung fertig, Kinder vor gierigen Übergriffen Süchtiger zu schützen.
    Und die Justizministerin glaubt heute sagen zu dürfen, für die Betroffenen sei am RT alles getan worden?

    Nein, Frau Leutheusser-Schnarrenberger!
    Nichts ist geschehen, was irgendwie das GRUNDRECHT betroffener Kinder von damals wieder hergestellt hätte, nichts!

    Wir wollen Recht und Würde vor dieser Gesellschaft – und Sie verhalten sich, als verstünden Sie nicht, um was es uns geht, als gäbe es unter unserem Grundgesetz nur noch das Recht des Stärkeren …

    Bekennen Sie einfach einmal, dass es Ihr Fehler war auf Augenhöhe mit Betroffenen zu verzichten, dass Ihre Vorgänger sich von Süchtigen haben einwickeln lassen, dass die verkehrte Fristenregelung ein Schuss in den Ofen war und dass die Folge des politischen Versagens diese schreckliche SEUCHE ist mit mehr als zehn MIO. direkt Betroffenen und dem Rest der Gesellschaft als zwangsläufige Opfer des ‚Kollateralschadens‘!

  12. Bärbel schreibt am :

    hallo Gerd——

    Elternrechte werden nicht ernst genommen und dagegen vorgenommen—-

    Das Sorgerecht haben die Eltern—-
    bis zur Volljährigkeit,

    bei behinderten Menschen ,nicht geschäftsfähigen ,
    haben meistens die Eltern die Betreuung ,
    wenn nötig und möglich lebenslänglch

    3 x wollte man mir die Betreuung per Verleumdung entziehen,

    hat bis jetzt niemand geschafft—-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ich bin verunsichert,
    wegen dieser Zeilen eine Mutter

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