Ihr Runder Tisch ohne Opfer

01.08.2010: netzwerkB Pressemitteilung

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Frau Dr. Kristina Schröder
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 18555 4400

Bundesministerin der Justiz
Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 227 76402

Bundesministerin für Bildung und Forschung
Frau Prof. Dr. Anette Schavan
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 227 76794

Ihr Runder Tisch ohne Opfer

Sehr geehrte Frau Dr. Kristina Schröder,
sehr geehrte Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,
sehr geehrte Frau Prof. Dr. Annette Schavan,

Sie wurden von der Bundesregierung beauftragt, den „Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ einzuberufen.

netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. sieht den dringenden Bedarf einer Nachbesserung hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmer für die weiteren Sitzungen dieses Gremiums.

Sie werden es sicherlich nachvollziehen können, dass wir auf der Grundlage unserer demokratisch verfassten Grundordnung, das Recht der Opfer einfordern, für sich selbst zu sprechen.

Die Täter, bzw. ihre Arbeitgeber und Berufsverbände, sind mit Sitz und Stimme mannigfaltig am Runden Tisch vertreten, während die Opfer ausgeschlossen sind. Sie als Vertreterinnen der Regierung bevorzugen die Seite der Täter.

Ein „Hearing mit Betroffenen“ ist kein Ersatz für den Ausschluss von der Mitwirkung! Wir sehen darin eine Verstärkung und Zementierung der Benachteiligung.

Wir fordern daher eine Gleichstellung und Beteiligung der Opfer und ihrer Angehörigen am Runden Tisch!

Wir bitten Sie darum, dieses Schreiben auch den Teilnehmern des Runden Tisches zur Kenntnis zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Denef

33 Kommentare

  1. Georg Bohn schreibt am :

    Wo kann man die e-mail adressen aller dieser Mitglieder am ´Runden Tisch´finden? Dann könnten wir ihnen vielleicht mal schreiben..
    ____________________________
    Hallo Herr Bohn,

    die e-Mail Adressen der Mitglieder am Runden Tisch finden Sie jeweils über die Homepage der Beteiligten unter:
    http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/mitglieder.htm

    Freundliche Grüße

    Norbert Denef

  2. Hubert schreibt am :

    ein Hauptziel des runden Tisches scheint zu sein,
    die Betroffenen ruhig stellen zu wollen.
    Es werden Versprechungen gemacht,
    die nachher nicht eingehalten werden.
    Warum zieht man die Gesetzesänderungen nicht vor,
    und diskutiert danach über eine Nachbesserung der geänderten Gesetze.
    Mit der Einführung von Harz4 hat man doch genauso verfahren.
    Es wäre also machbar.
    Dann hätten die doch viel mehr Zeit, der Angelegenheit
    in aller Ruhe auszudiskutieren.

  3. Goldberg Andrea schreibt am :

    leider muss ich auch sagen das die Regierung uns Opfer nur ruhig stellen will, da ich auch schon an Fr.Dr.Schröder sowie Fr. Dr. Bergmann geschrieben habe. Die antworten sind für mich absolut unbefriedigend sie haben es zur Kenntnis genommen und mir Glück für die Zukunft gewünscht.

  4. hildegard schreibt am :

    @ Hubert „Warum zieht man die Gesetzesänderungen nicht vor,
    und diskutiert danach über eine Nachbesserung der geänderten Gesetze.“
    Das wäre einer der fälligen ersten Schritte – ein zweiter:
    Betroffene JETZT in lösungsorientierte Gespräche einbinden, und zwar auf AUGENHÖHE – was bedeuten würde:
    GLEICHSTELLUNG mit der Lobby der anderen Seite.
    Will die Regierung das? sie hätte längst klare Signale senden können …
    Haben wir nun eine freiheitlich demokratisch verfasste Grundordnung – oder etwa nicht?
    Die ANGST vor Opfern und ihrer Wahrheit scheint größer als der Wille zum Wohl für den Einzelnen und zum gesellschaftlichen Frieden.
    Um so mehr wird unser – vorläufig ’nur‘ – schriftlicher Auftritt nötig sein. Jede/r von uns kann den jetzigen Teilnehmern am Runden Tisch ihre/seine Meinung mailen.
    Während Kirchen um ihre Krisen kreisen könnte der Staat Stärke zeigen – MUTIGE VOR!!!

  5. Bärbel schreibt am :

    Hallo Hildegard,wir haben eine freiheitlich verfasste Grundordnung,
    ich habe es jetzt erst begriffen ,weil ich vom Verbraucherschutz vorige Woche informiert wurde über die Verfahrensfehler des Vormundschaftsger. u.der Betreuungsbehörde,deshalb hat man mir bis Heute die Betreuung für meine Tochter nicht entzogen,man droht und erpresst mich damit weiterhin bis Heute,wenn mein Name bekannt wird ,wird gemauert,von den Instutionen und der Kirche,es ist etwas faul im Busch,der Vorschlag,ich könnte ohne RA direkt bei der Staatsanwaltschaft Klage bzw.Anzeige erheben bzw.erstatten,dieser Weg ist kostenfrei,ich hatte während des Verfahrens einen RA,es kommt immer darauf an,wer einen berät,und welchen Richter man vor sich hat
    ,der Europ. Gerichtshof 2009 empfahl mir die Klage ,das Landgericht
    2008 als Dienstaufsichtbehörde ist nicht zuständig,nur über eine Klage,
    ich werde zunächst alles speichern,muss mit mir selbst erst ins Reine kommen ,also liege ich mit meinem Rechtsempfinden richtig,bin ich o.k.
    Ansonsten bin ich mit Ihren Ausführungen einer Meinung,
    mit v.L.G. Bärbel

  6. hildegard schreibt am :

    @ Bärbel, Ihr Weg mit Ihrer Tochter zeigt, wie steinige Wege eigentlich durch die objektive Rechtsberatung für den Einzelfall von vornherein staatlich unterbunden werden müssten, ja vermeidbar wären.
    Uns müssten Ombudsleute zur Seite gestellt werden – vielleicht meldet sich im Netzwerk einmal ein/e emeritierte/r Professor/in, die/der sich bestens in der gesamten Rechtslage auskennt und den all unsere Einzelschicksale ebenso be-elenden … aus Solidarität – – Diogenes lässt grüßen …
    Der direkte und kostenfreie Zugang zur Staatsanwaltschaft sollte für viele hier interessant sein – Dank für diesen Hinweis + beste Wünsche!

  7. Eva schreibt am :

    Hallo Bärbel,

    es kommt immer darauf an,wer einen berät,und welchen Richter man vor sich hat. Das ist wahr !!

    Direkt bei der Staatsanwaltschaft Anzeige oder Klage einreichen ohne Rechtsanwalt, ist schwierig. Wenn Du denen nicht alles ohne Lücken
    „mundgerecht“ schickst, wirst Du wohl wenig Erfolg haben.

    Das ist meine bittere Erfahrung .

    Die sind so überlastet, dass die anscheinend kaum eigene zusätzliche Ermittlungen machen. Von mit angebene Zeugen wurden nicht einmal befragt.

    Beim Landgericht oder Europäischen Gerichtshof brauchst Du, glaube ich , sowieso einen Anwalt.

    Erstmal ins Reine kommen ist richtig.

  8. Eva schreibt am :

    Hallo Hildegard,

    Dein Wunsch, der anscheinend nciht erlaubt ist:
    „vielleicht meldet sich im Netzwerk einmal ein/e emeritierte/r Professor/in, die/der sich bestens in der gesamten Rechtslage auskennt“ .

    Mir hat man überall erzählt bzw. auch von der Bundesanwaltkammer geschrieben, dass kein Rechtsanwalt Beratung tun darf ohne Geld zu fordern. Selbst Juraforen im Internet oder Jurastudenten dürfen keine Rechtsberatung durchführen.

    Auch wenn man sich ungerecht von Anwälten beraten fühlt oder der Meinung ist , dass Rechtsanwälte zu viel Geld einem Abnehmen oder große Fehler gemacht haben ,darf die Kammer es nicht überprüfen, das muß ein neuer Rechtsanwalt machen.

  9. Medi schreibt am :

    Brief von Frau Dr.Christine Bergmann-mit der Bemerkung
    mein Zwischenbericht
    Sehr geeh….
    haben Sie vielen Dank für Ihre vielen Zuschriften.Es tut mir leid.dass Sie auf meine Antwort lange warten mussten.Ich möchte aber auf jedes Schreiben persönlich eingehen.
    Bei den zahlreichen Eingaben lassen sich Verzögerungen bedauerlicherweise nicht immer vermeiden.
    Die freimütige Schilderung Ihres Schicksals hat mich sehr betroffen gemacht.Ich merke Ihrem Schreiben an,dass es Ihnen schwer gefallen ist,diese Erlebnisse zu Papier zu bringen.Gleichwohl halte ich es für wichtig,dass Sie sich mir anvertraut haben.Ich bin als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs auf Berichte aus erster Hand angewiesen.Vor allem die-selbstverständlich vertraulich behandelten-Erfahrungen der Betroffenen werden mir beim Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch “ und der Bundesregierung den nötigen Rückhalt verschaffen,konkrete Verbesserungen für die Opfer sexuellen Missbrauchs anzumahnen.
    Ich begrüße ausdrücklich Ihre Bemühungen um eine Opferrente nach dem Opferentschädigungsgesetz ( OEG ).Wie ich Ihrem Schreiben entnehme,verfügen Sie bereits über rechtlichen Beistand.Ich empfehle Ihnen dringend,zusammem mit Ihrem Anwalt Ihre Ansprüche weiterzuverfolgen,auch wenn es Ihnen manchmal schwer fällt.Mir ist bekannt,dass das Verfahren nach dem Opferentschädigungsgesetz von vielen Antragstellern als langwierig und belastend empfunden wird.Bei der Feststellung eines Anspruchs nach dem OEG handelt es sich aber um eine der schwierigsten Materien des sozialen Entschädigungsrechts überhaupt.Dabei sind die Feststellung des Sachverhalts und eine gründliche Arbeit der Sachverständigen von großer Bedeutung.Dies bedeutet zugleich,dass der zeitliche Aufwand,der zur Erstellung eines Sachverständigengutachtens erforderlich ist,sich praktisch kaum verringern lässt und deshalb leider in Kauf genommen werden muss.Sicherlich werde ich mir für die zum Abschluss meiner Arbeit auszusprechenden Empfehlungen darüber Gedanken machen,ob im Zuge der Debatte um sexuellen Kindesmissbrauch Reformen bestehender Gesetze angezeigt sind,um Betroffenen Erleichterungen in den jeweiligen Verfahren zu verschaffen.Gegenwärtig stellt dieses Gesetz aber Ihre einzige Möglichkeit dar,über das Leistungsspektrum der Gewaltopferfürsorge eine dauerhafte wirtschaftliche Absicherung zu erreichen.
    Eine Alternative zu dem eingeschlagenen Weg kann ich Ihnen bedauerlicherweise weder aufzeigen noch selbst schaffen.Ich biete als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs keine Hilfe im Einzelfall,insbesondere keine individuelle therapeutische oder rechtliche Beratung für Betroffene an.Diese sollten deshalb die bestehenden Hilfen oder Verfahren in Anspruch nehmen.Daher bitte ich um Verständnis,dass ich mich aus grundsätzlichen Erwägungen nicht für Sie verwenden kann.
    Gleichwohl möchte ich Sie auf die Möglichkeit aufmerksam machen,unter der kostenfreien Rufnummer 0800-2255530 meine telefonische Anlaufstelle für Betroffene sexuellen Kindesmissbrauch zu nutzen.Am Telefon stehen geschulte Fachkräfte für Gespräche zur Verfügung.Auf Wunsch werden von den Fachkräften auch Anliegen,Wünsche und Anregungen der Betroffenen notiert.Die Anonymität des Anrufers wird bei diesen Gesprächen gewahrt.Das Nähere entnehmen Sie bitte den Informationen im Internet unter http://www.beauftragte-missbrauch.de.
    Ich bedauere,Ihr Anliegen nicht umfangreicher unterstützen zu können,wünsche Ihnen für Ihre Zukunft gleichwohl alles Gute.
    Mit freundlichen Grüßen-gezeichnet Christine Bergmann

    Sehr geehrte Frau Dr.Bergman,der runde Tisch ist ein Alibitisch,denn Hilfe findet in keinster Weise statt.Ich wollte lediglich Hilfe bei der Durchsetzung beantragter Gelder für eine Therapie.Eine Freundin,die kürzlich verstarb,weil man ihr nicht glaubte und sie ging 8 Jahre durch die Mühlen der Bürokratie.Das sagt mir „tu dir gut,sonst tut es keiner“.Ich habe meine Therapie begonnen und es ist eine Frage der Zeit,wann ich meine Miete nicht mehr bezahlen kann,denn meine Therapie kostet Geld und das nicht wenig.Kassenärztlich fand ich drei Jahre keinen Therapeuten.
    Jetzt werde ich noch einmal Opfer von diesem System.
    Mein Anwalt und ich bitten darum zur Klärung vieler alleingelassener Menschen und deren Situation um eine Einladung an den runden Tisch.Wir wollen aufzeigen dass nicht ohne UNS und über UNS hinweg bestimmt und geredet wird.Wir leiden nicht nur unter der langen Wartezeit,nein es ist tödlich.Auch dass ich offen meinen Namen sagte hat mir enorm geschadet.Was machen eigentlich die Menschen,die kein Telefon haben oder Internet ? Freiheit,Einheit,Demokratie sieht anders aus.Diese Einladung ist für viele Menschen und für mich von höchster Bedeutung und lebenswichtig ! Hochachtungsvoll Medi

  10. hildegard schreibt am :

    @ Eva: das sieht ja aus wie ein weiterer Staat im Staat – Dank für die Info!

  11. Larissa schreibt am :

    Hallo Medi
    du hast doch auch richtig toll argumentiert .
    Nun , jeder kann wol , was anderes gut rüber bringen ?

    Ich hatte heute angerufen für meine Therapiestunden .
    Ich stehe mittlerweile an Platz 42 .
    Aber jetzt sagt man plötzlich , das ich mich auch wo anders noch auf Warteliste stellen lassen soll .
    Ich sagte : Hier ist alles zu , die nehmen einen noch nicht mal in die Warteliste auf .
    Was mich aber noch beunruhigt ist , was wenn von den mehreren Ärzten ( Therapeuten ) die da sind , ich gar nicht zurecht käme .
    was dann ?
    Probatorische Sitzungen , hatte ich da noch nicht .
    Dann noch mal Ewigkeiten warten ?
    Selber bezahlen geht gar nicht .
    Ich will auch leben können , So wie ich es gerne hätte .
    Dann stünde Leben können gegen verarbeiten können , wozu soll man sich denn dann noch entscheiden ?
    Dann verarbeitet man was , und kann dann doch dann nicht mehr anders Leben , auch wenn man durch das verarbeitete , dann villeicht das Leben in etwa ! etwas leben könnte .
    Was einen Vorschwebt , dann wegen Geldmangel , dann auch wieder nicht umsetzbar ist !
    Dann ist man doch wieder gefangen , durch die Vergangenheit .
    Mfg
    Larissa

  12. hildegard schreibt am :

    @ Medi: “tu dir gut,sonst tut es keiner” – wie wahr, wir alle werden uns dies noch einige Zeit immer wieder selbst und gegenseitig sagen müssen!

  13. Hubert schreibt am :

    @Medi
    Ich finde es schon sehr fragwürdig, wenn Betroffenen von solch einer Person schriftl. mitgeteilt wird, daß man das alles doch über sich ergehen lassen soll.
    Noch weniger verstehe ich das in der jetzigen Zeit, wo doch bereits schon alles bekannt ist bezüglich der Verwaltungsproblematiken bei derartigen Antragstellungen in Sachen Missbrauch.
    Das bedeutet doch, dass die Verantwortlichen sehr wohl wissen, daß es nicht richtig läuft und für Betroffene unerträglich ist, aber man sich stumpf auf das Gesetz beruft mit dem Hinweis „das ist eben so“.
    Mich erinnert diese Vorgehensweise wieder sehr stark an Holocaust, wo man damals ganz ähnlich argumentiert hat und auch sehr wohl wusste, daß es nicht richtig läuft.
    Ich finde den Vergleich garnicht so abwegig, denn durch beides verlieren Menschen ihr Leben auf sehr grausame Art und Weise.
    Entsetzlich ist auch der Fall mit deiner Freundin, den du beschreibst, welche 8 Jahre durch die Bürokratiemühlen ging und letztlich wohl ganz offensichtlich an den Folgen dieser unerträglichen Belastung starb.
    Und da trauen sich einige echt noch zu sagen „das ist eben so“.

  14. Medi schreibt am :

    Danke Hubert,
    meine Freundin ist nicht einfach gestorben.Sie hat es nicht mehr ausgehalten.Ich werde auch für meine Freundin diesen schweren Weg weiter gehen.

  15. Berger schreibt am :

    Hallo Medi Ich habe am 27.7.2010 auch so einen Brief von Frau Bergmann bekommen , nachdem ich am 23.4.2010 den Fall meiner behinderten Tochter in einen kirchlichen Heim gemeldet habe.Ich hatte
    Frau Bergmann auch mitgeteilt,,daß ich den Mißbrauch am 17.3.2010 bereits bei der Mißbrauchsstelle des Bistum gemeldet habe und meine
    meine behinderte Tochter trotzdem noch nicht aus diesen Heim verlegt wurde,obwohl sie die Vorfälle im Heim IMMER begleiten werden und sie es dort kaum noch erträgt.Frau Bergmann teilte mir mit,daß sie hofft das uns die Mißbrauchsstelle beim Bistum unterstützt,weil der runde Tisch sich nicht mit Einzelfällen befassen kann,sondern alle Fälle bei seiner Entscheidung berücksichtigt. D.h. die Mißbrauchsstellen wissen nun,daß es keine „obere Stelle“ für Mißbrauchsopfer gibt ,sondern nur der juristische Weg – langwierige Verfahren,Rechtsvertrteung etc. das sehr viel Geld kostet . Die Mißbrauchsstelle beim Bistum ist noch nicht einmal bereit auf meine Sachstandsanfrage schriftlich zu antworten.Es wurde nach RECHTFERTIGUNGSGRÜNDEN gesucht und es stand in Frage,ob nun Anzeige erstattet wird oder nicht. BISHER IST GAR NICHTS PASSIERT – d.h.Ausreden,statt Antworten. Ich kann Ihnen nur zustimmen , der Schaden ist groß,wenn man den Namen nennt.Ich war daher auch vorsichtigt. VON MEINEN ANWALT BEKAM ICH ZU HÖREN „PASSEN SIE AUF DAS ES NICHT NOCH SCHLIMMER WIRD “ . Das alles klang wie eine Drohung oder Warnung,weil klar ist,daß die Täter schweigen oder alles abstreiten. Ich habe zu den Anwalt gesagt
    „Es macht nicht gerade Mut von einen Anwalt sowas zu hören,weil ich bisher gedacht habe,daß Anwälte um Recht kämpfen und eben ihre Mandanten unterstützen ,sodaß sie keinesfalls Angst haben nüssen,daß alles noch schlimmer wird .“
    Sowas darf es in einen Rechtsstaat nicht geben.Jede Gesellschaft sollte grundsätzlich daran gemessen werden,wie sie mit ihren Schwächsten umgaht,denen die geringsten Mittel zur Verfügung stehen.
    Es sieht so aus,als würde nach dem Motto gehandelt „Spaß beiseite,Ernst daneben.“ .
    Schlimm !
    Liebe Grüße Frau berger

  16. Bärbel schreibt am :

    Hall0 Frau Berger,
    die Auskunft ,die ich durch die Anwältin durch den Verbrauchersschutz bekam,hat meine Sichtweise des fehlerhaften Verfahrens ,durch die Behörden gegen mich mit seinen Widersprüchen nur bestätigt,gleichzeitig warnte mich die RA ,wenn ich Klage erhebe,könnte–
    müsste ich damit rechnen ,die Betreuung für meine Tochter zu verlieren.
    Eine versteckte Drohung?
    Vom runden Tisch habe ich die gleichen pauschalen Antworten erhalten,
    die Presse scheint sich auch kaum noch mit diesen Themen beschäfitgen zu wollen,wenn beratende und unterstützende Anlaufstellen uns Eltern mit unseren behinderten und erwachsenen Kindern kein Gehör schenken,
    oder allgemein für unsere Kinder da sein sollten ,oder wir nicht mit am runden Tisch beteiligt sein dürfen,wozu dann das ganze Getue,
    wie sollen wir Recht bekommen,wenn wir es nicht finanzieren können?

    Einen Kommentar zu Hellinger,
    ich habe vor etlichen Jahren einen Kurs mitgemacht,
    meine Anfragen und Stellungsnahme zu den Abläufen brachten mit gleich in Misskredit,habe den Kurs aus Neugier dann verfolgt und beendet,
    meine Sichtweise dazu ,eine fragwürdige Therapie .
    Mit v.l. G. Bärbel

  17. Larissa schreibt am :

    Hallo Frau Berger

    Das ist ja ein Tolles Gefühl , sowas von dem eigenen Anwalt hören zu müssen .
    Ich kenne aber auch einen anderen Fall im Gesundheitswesen.Organische Krankheit .
    Das eine Frau auch mit Anwalt , gegen einen Hausarzt verloren hat , wo der nicht richtig , rechtzeitig behandelt hat .Es Handelte sich um einen Hörsturz .
    Was ist da erst mit Mißbrauch , was man ja noch weniger Beweisen
    kann ??
    So wie das Hier geschreiben wird , mit den Antworten von der Frau Bergmann .
    Kann man ja kaum auf Veränderung hoffen ?
    Aber mal schauen , ob Sie in der Masse nicht doch irgentwann reagiert ?
    Wenn Sie villeicht in Irgenteiner Weise mal etwas mitfühlen könnte .
    Was manche so schreiben .
    Hoff .
    Und dann doch mal Wach würde , was zu verändern , im Sinne der Opfer ?
    Mfg
    larissa

  18. Medi schreibt am :

    Liebe Frau Berger,
    ich habe das Glück oder besser die Selbstverständlichkeit einen sehr guten Anwalt zu haben.Er begleitet mich in ganz schwierigen Situationen (Anzeigen bei der Polizei ) manchmal ist er sogar Therapeut.Ja,Gerechtigkeit sollte sich daran messen,wie es dem Schwächsten geht.Ihr Anwalt kann nicht gut sein,wenn er Sie mutlos macht ! Entweder Sie finden einen neuen Anwalt oder Sie bauen sich vor ihm auf und verlangen,dass er für Ihre Gerechtigkeit kämpft.Nur so kann es gehen.Eine vertrauensvolle Atmosphäre zwischen dem Anwalt und dem Klienten ist von höchster Wichtigkeit.Ich möchte Ihnen Mut machen,weil es im Kampf um Gerechtigkeit immer wieder neue Wege gibt.Obwohl das Wort „Kampf“wenn es um Gerechtigkeit geht eigentlich fehl am Platz ist,denn um Gerechtigkeit sollte man nicht kämpfen müssen.
    Sie sind eine sehr gute Mutti,denn Sie kämpfen für Ihr Kind und können stolz auf sich sein.Mein Respekt dafür und bitte gehen Sie gerade zu den kirchlichen Institutionen mit erhobenen Haupt und verlangen Sie und beschämen Sie diese Leute und sehr gern wäre ich dabei.Weiter viel Mut und herzliche Grüße ! Medi

  19. Pia Survivor schreibt am :

    Hallo @ll

    Diesen Brief habe ich erhalten auf meine Mail vom Mai 2010
    als HILFE bietet man mir 2 Webseiten an!

    Pia Survivor

    Sehr geehrte Frau…

    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 20. Mai 2010 an Frau Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Frau Ministerin Prof. Dr. Schavan hat uns als Geschäftsstelle gebeten, Ihr Schreiben zu beantworten.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zum Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ die Arbeitsgruppe „Forschung, Lehre und Ausbildung“ eingerichtet. Eine Geschäftsstelle unterstützt die Arbeitsgruppe in ihrer Tätigkeit und arbeitet in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

    Wir bitten zu entschuldigen, dass Sie nicht früher eine Rückmeldung erhalten haben. Wie Sie sich sicher vorstellen können, geht im Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Vielzahl von Zuschriften zum Thema ein und wir kommen erst nach und nach dazu, diese zu beantworten.

    Ihr Schicksal hat mich tief bewegt. Ich versuche mir vorzustellen, wie viel Kraft und Mut es braucht, um über diese Erlebnisse öffentlich zu sprechen. Niemand kann ermessen, welches Leid Ihnen zugefügt wurde und wie tief die Wunden sind, die ein Leben lang bleiben. Es ist bewundernswert, wie Sie auch anderen Opfern Mut zu machen und mit welcher Zuversicht Sie die Bewältigung der Geschehnisse, die Ihnen und vielen Anderen widerfahren sind, angehen.

    Ihr Wunsch nach Anerkennung des Erlittenen und nach Hilfe ist nur allzu verständlich. Dass in der Vergangenheit oft weggesehen und die Täter anscheinend geschützt wurden, ist nicht hinnehmbar. Die Vielzahl der bereits bekannten Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs und die sicher noch sehr hohe Dunkelziffer macht es dem Runden Tisch und allen am Prozess der Aufklärung Beteiligten nicht leicht, jedes Opfer unmittelbar und damit ausreichend zu würdigen sowie den nachvollziehbaren Wünschen Rechnung zu tragen. Wir sind jedoch bemüht und hoffen, dass es uns am Runden Tisch gelingen wird, Wege der Aufarbeitung zu finden, die auch Ihrem persönlichen Schicksal gerecht werden.

    Die Bundesregierung hat Frau Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs berufen. Sie wird sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass das Leid der Betroffenen anerkannt wird und sie Hilfe und Unterstützung erhalten. Frau Bergmann sagt: „Wir brauchen Lösungen, die langfristig den Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt verbessern. Ich werde deshalb vergangene und aktuelle Fälle aufarbeiten und Empfehlungen für materielle und immaterielle Hilfen gegenüber der Bundesregierung und dem Runden Tisch aussprechen.“

    Zentrales Anliegen der Bemühungen des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch und seiner Arbeitsgruppen ist die Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen. Es geht dabei auch darum, für die Zukunft flächendeckende Präventionsstrategien zu entwickeln. Dazu gehört die Erarbeitung verbindlicher Regelungen zum Umgang mit Verdachtsfällen sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie die Entwicklung von Standards zur behutsamen Sensibilisierung und Stärkung von Mädchen und Jungen, damit sie Missbrauch und Missbrauchsabsichten erkennen und ihnen wirksam entgegentreten können. Ebenso ist die Erarbeitung von Maßnahmen zur flächendeckenden Sensibilisierung und Weiterbildung von Fachkräften unterschiedlicher Professionen sowie von Eltern und Erziehungsberechtigten zum Erkennen sowie zur Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen geplant. Insgesamt sind dazu der Ausbau und die Vernetzung der vorhandenen Forschung notwendig. Darüber hinaus wollen wir die rechtliche Stellung des Opfers im Strafprozess verbessern. Am Ende steht die Frage, wie wir die Anerkennung der Leiden der Opfer sexuellen Missbrauchs erreichen können. Hierzu gehört die Erarbeitung von Maßnahmen zur Opferhilfe auf Basis der Vorschläge der Unabhängigen Beauftragten Dr. Christine Bergmann.

    Dazu ist es wesentlich, die Anliegen und Botschaften der Betroffenen und Angehörigen, aber auch die der Menschen, denen Fälle von sexueller Gewalt im privaten oder beruflichen Kontext auffallen, zu kennen. Ihre Erfahrungen tragen dazu bei, wirksame Maßnahmen zum Opferschutz und zur Hilfe für die Betroffenen von sexuellem Kindesmissbrauch und sexueller Gewalt zu entwickeln.

    Die telefonische Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten können Sie kostenfrei unter
    0800 – 22 55 530 erreichen, E-Mails senden Sie bitte an kontakt [at] ubskm.bund.de. Briefe können Sie senden an: Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, 11018
    Berlin. Mehr Informationen zur Arbeit der Unabhängigen Beauftragten finden Sie im Internet unter http://beauftragte-missbrauch.de/.
    Wenn Sie uns einen kurzen Hinweis geben, leiten wir Ihr Schreiben auch gerne an die Unabhängige Beauftragte weiter.

    Ich möchte Sie abschließend noch auf unser Angebot aufmerksam machen, die Arbeit des Runden Tisches sowie dessen Arbeitsgruppen auf den Homepages der Ministerien sowie unter http://rundertisch-kindesmissbrauch.de/ zu verfolgen.

    Ich wünsche mir, dass Ihnen in angemessener Weise geholfen werden kann und durch die Aufarbeitung so schnell wie möglich auch Ihrem persönlichen Anliegen entsprochen werden kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    – Geschäftsstelle der Arbeitsgruppe Forschung, Lehre und Ausbildung
    zum Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch –

  20. Eva schreibt am :

    Hallo Pia,

    einen ähnlichen Brief habe ich auch erhalten.

    Die Absätze 4 und 5 waren anders, auf die perönliche Sache bezogen, sonst alle fast gleich.

    Ich habe auch einen von Frau Bergmann erhalten, als ich sie anschrieb.

    Bin gespannt was „die runden Tische“ mit der Regierung durchsetzen können.

    Hoffentlich mehr als die Enquentekommission, die die Sektenproblematik aufarbeiten wollte 1997 und fast nur herauskam , das bestimmte Gruppierungen vom Verfassungschutz überwacht werden sollen, aber die Sekten freudig weiter machen Menschen zu schädigen, psychisch, finanziell und manchmal sogar physisch .
    Und jeder der etwas öffentlich macht über die furchtbaren Sekten in den zB. hineingeborene Kinder auch stark leiden, was aber keinen interessiert, mit Prozessen überzogen werden, das viele abschreckt über haupt etwas zu unternehmen.

  21. Pia Survivor schreibt am :

    Hallo Eva

    Bin gespannt was “die runden Tische” mit der Regierung durchsetzen können.

    Das bin ich allerdings auch gespannt auf das Resultat.

    “ Sehr geehrte Frau Formbrief “ so kamm ich mir vor.

    Lerne warten dann ändern sich die Dinge,
    oder dein Herz.

    Grüße

    Pia Survivor

  22. Larissa schreibt am :

    Hallo Liebe Pia Survivor
    Gut beschrieben wie man sich dann fühlt .
    Vor allem der Letzte Satz .
    Mfg
    Larissa

  23. Eva schreibt am :

    (kreuz.net) Die Katholische Kirche hat massiv unter den – von den Bischöfen kaum abgewehrten – Mißbrauchsvorwürfen gelitten.

    http://www.kreuz.net/article.11628.html

  24. Anna M. schreibt am :

    …ich hör immer nur „Mißbrauchspropaganda“. Was ist das für ein unmögliches Wort?
    Schlage vor, es zum Unwort des Jahres 2010 zu küren.

  25. Kirsten schreibt am :

    Selbst wenn jemand „Nackt“ durch die Straßen läuft ,hat NIEMAND das Recht die Person anzufasse,wenn die Person es nicht möchte!!!
    Das kann und darf NICHT sein.
    Ich möchte allen betrofffenen viel Kraft schenken.

  26. PeggyJansen7673 schreibt am :

    ……………und wieder ein Schlag ins Gesicht,wenn man die heutigen Nachrichten verfolgt…Frau Bergmann…SIE MACHEN ES SICH VERDAMMT EINFACH…mit Ihrer Kampanie wollen Sie sich gut stellen… ABER WIR WAHREN OPFER KENNEN DOCH DIE WAHRHEIT UND DAS,WAS SI E WIRKLICH FÜR UNS OPFER TUN….

  27. Wilma schreibt am :

    Ich finde die Idee mit dem Werbespot ganz hervorragend. Je mehr reden, desto schwieriger wird es für die Täter. Nicht immer nur meckern. Es muss auch anerkannt werden, wenn etwas Gutes passiert.

  28. Marianne schreibt am :

    Ja; Auch ich spüre seit Monaten deutlich, was für/ gegen uns getan wird.

    mit Interesse habe ich heute morgen den Beitrag von Frau Dr. Bergmann im Radio gehört, bezüglich der Kampagne. Missbrauchsopfer sollen ermutigt werden, ihr Schweigen zu brechen. Gespannt hörte ich ihr zu und musste mal wieder schmerzhaft feststellen:
    Ich habe wohl mein Schweigen an der falschen Stelle gebrochen. Vielleicht sollte ich es jetzt gegenüber Frau Dr. Bergmann persönlich brechen. Sie ermutigt doch dazu! Ich überlege ernsthaft, sie persönlich anzuschreiben.
    Ungefähr so:
    Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,
    bezüglich Ihres gesendeten Beitrages im WDR 5 am 21. 09. 2010 betreffs der Kampagne……

    Ich hatte den Mut, mein Schweigen zu brechen. Ich hatte den Mut mir Hilfe zu holen. Ich besaß die Naivität und den Glauben, dass mir Hilfe gegeben wird, damit meine Kinder nicht unter meinen psychischen Folgeerkrankungen/ Auswirkungen des Missbrauchs und Misshandlungen leiden müssen. Dies tat ich aus Verantwortung meinen Kindern gegenüber heraus. Dann geriet ich, nachdem ich mühsam Vertrauen gelernt hatte doch einmal in falsche Hände. Jetzt bin ich öffentlich, aktenkundig psychiatrisiert. Jetzt werde ich aufgrund meiner Biographie als potentiell „kindeswohlgefährdend“ dargestellt. Jetzt soll ich für das bezahlen, was mein Stiefvater, meine Mutter und Erzieher mit mir gemacht haben. Ich soll die Täterin sein! Ich stehe jetzt vor Gericht und Gutachter!

    Das hat mir mein MUT eingebracht! Aber trotz allem. Ich werde weiter mutig sein!“ Jetzt erst recht! Ich werde nicht mehr „ schlucken“ (Alkohol) und ich werde mich nicht mehr „dünne“( Magersucht) machen. Es gibt kein Zurück mehr!

    “ Auch aus den dicksten Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man was Schönes bauen“( Zitat: Quelle mir nicht bekannt)

    Marianne

  29. Elke Schreiber schreibt am :

    Ich war schon froh, als ich den Antwortbrief von Frau Dr. Chr. Bergmann erhielt, es war deutlich erkenntlich, dass sie auf meine Schilderungen eingegangen ist, das sie einen Werbespot heute veröffentlichen finde ich gut, damit auch die, ob Täter oder Mitwisser die uns für sehr lange Zeit zum Schweigen gebracht haben, täglich erinnert werden,was für perfide Vergehen begangen haben. Und es wird sicher noch mehr Opfer ermutigen,
    ihr Schweigen zu brechen, es hilft doch schon ein Stückchen, darüber reden zu können.

    Elfi

  30. PeggyJansen7673 schreibt am :

    liebe marianne….
    dir stimme ich hier sehr zu,denn nicht nur du machtest solche erfahrungen..viele hier vertrauten unserer politik,gingen gerechte wege,lange monate oder gar jahre hofften sie auf eine gerechtigkeit der justitz. viele,wie auch meine erfahrungen blieben jedoch auf der strecke,bekamen eher noch einen arschtritt für ihre „mühe“!!! werden abgestempelt als psychischer balast des staates,unheilbar im hirn..man wird machtloser denn je..aber auch ich sammelte mich,es dauerte monate,jahre..kostete mich meine verlobung,freundschaften und eine nun erneute krebserkrankung..psyche?bin stabil,was meine vergangenheit betrifft.mich stärkt und weckt kampfesgeist,wenn ich den schrott der bergmann verfolge..viele mögen es glauben..klar,uns opfern wurde ja jahrelang scheiß beigebracht..(schweige,sonst passiert was schlimmes)..WAS IST DENN SCHLIMMER BITTE?die tat nach der tat finde ich heftig!uns überlebenden trost,fürsorge,nachsorge,verständnis etc zu versprechen..und nichts halten!!!!ich hab kein problem mich vor die presse zu setzen,solche kampagne nachzuahmen…glaubt ihr denn im ernst,das sowas täter abschreckt?es gibt soviele tatortthemen,die liefen,filme wie „in meinem himmel“,die kamen….und dann denkt einfach nur an den aktuellen fall hier im lande,mirco…aus meiner arbeit herraus weiß ich das es viele erst im hohen alter schaffen übern ihren schatten gehen zu können-täter eh nicht mehr verfolgungsberechtigt,da frist ja unsere peiniger noch belohnt…
    man mag gar nicht offen hier sagen,was in meinem kopf los ist,welche gedanken sich da abspielen…aber wenn nun schon frauen amoklaufen,anwältinnen..wegen einener beziehungssache…wenn sich nichts bald tut hier in UNSEREM staat…wo sind wir dann in 2 jahren ca???

  31. Larissa schreibt am :

    Ich hatte ja hingeschrieben und auch angerufen .
    Man sagte mir, das mein Fall sehr extrem seihe .
    Sie wollten dazu was verfügen dürfen , weil da denen was fehlen würde ,bisher .
    Und eines wurde mir gesagt , das ich schauen sollte , wo der Ezeuger sich weiter an Kinder verginge , da sollte ich drauf gucken .
    ( Und wer sagt das das Kind dann schon aussagen will , oder das überhaubt kann , kann man ja auch nicht zu zwingen oder man muß warten bis es dann mal soweit ist ?
    Aber warum muß das erst nochmal wieder geschehn müssen , ein die vergangenen Opfer reichen doch schon , die Zeigen gar nicht an ).
    Aber ich habe keine Lust auf Konfrontation zu dem , wozu habe ich dann den Kontacktverbot angeworfen ?
    Hatte dazu , denen erzählt , wie es bei einer Konfrontation aus gegangen war .
    Das möchte ich nicht wieder erleben müssen .
    Die Sollen die Verjährungsfrist abschaffen , warumm muß ich , denn den Beschatten!
    Man hat als Betroffene eh genug zu kämfen , oder soll ich mich bei ner erneuten Begegnung vergessen ?
    Dann käme ich wol weg gesperrt und nicht ER .
    Denn eine Begegnung hatte nichts gebracht was soll das , das ich da noch mal den Begegnen soll ?
    Man beendete mein Gespräch mit den Worten sie können gerne wieder anrufen .
    Ich wollte eigenlich weiter reden !
    Ich habe auf meine Mail bisher nur eine Engangsbestätigung bekommen mit Achtung zeichen .
    Sonst noch keine Antwort .
    Wie lange kann man da noch anrufen oder aber auch schreiben ?
    Bis ende des Jahres ?

    Mfg

    Larissa

  32. Michael Lehmann schreibt am :

    Du hast recht Larissa.
    Warum sollten wir den Polizei spielen!?
    Wieso reichen denen unsere Hinweise nicht?
    Wieso reagieren Politik, Staatsanwaltschaft und Polizei so hilflos?
    Haben sie soviel Angst vor der Macht der Kirche, dass sie nicht mals ´normale´ Täter die nicht Priester sind verfolgen?
    Oder ist hier etwa so etwas wie Selbstjustiz gefragt?

  33. hildegard schreibt am :

    Larissa, SIE sind selbst betroffen, niemand kann Sie für die Verhinderung weitere Taten Ihres Täters zuständig erklären. Wer versucht Ihnen das einzureden, der/die hat gar nichts begriffen und sollte besser nicht an die Hotline einer unabhängigen Regierungs-Beauftragten berufen werden. Das ist wieder ein Versuch gewesen, die Verantwortung beim Kind zu suchen. Wir erkennen: das UNGEHEUERLICHE ist anderen Leuten unfassbar – wir leben damit und leiden darunter bis ans Ende …

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