Ja, natürlich, das hätte die Schulleitung tun müssen

25.10.2010

Meine eigene AKO-Geschichte liegt nun schon viele Jahre zurück. Zu Protokoll gegeben werden muss sie aber trotzdem. Sie hat sich zu Beginn der 60er Jahre zugetragen.

Als ich die Tertia erreicht hatte, fühlte ich mich erwachsen genug, um meiner Mutter einen Schulwechsel vorschlagen zu können, um endlich wegzukommen vom Aloisiuskolleg, jener Jesuitenschule, die und deren Geist ich nicht mehr ertragen konnte, nachdem ich als Quartaner von einem Pater längere Zeit sexuell missbraucht worden war.

Meine Mutter ahnte damals nichts von jenen schrecklichen Erlebnissen, hatte sich freilich gewundert, warum meine Leistungen in der Quarta so schlecht geworden waren, dass ich die Klasse hatte wiederholen müssen. Aber das lag ja nun, gottseidank, zurück und so verstand sie nicht, warum ihr Sohn nun unbedingt sein Abitur irgendwo auf einem städtischen Gymnasium machen wollte. Das Kolleg sei doch so eine hervorragende Schule. Und dann der ND, der Bund Neudeutschland! Die vielen schönen Fahrten, die man da gemacht habe! Und erst die guten Lehrer, die guten Patres …

Die Mutter blieb bei ihrer Ablehnung, bis ich mich eines Tages so in Andeutungen verstrickte, dass sie nun doch genauer wissen wollte, was hinter dem unbedingten Wunsch ihres Sohnes nach einem Schulwechsel steckte.

Und so kam ich, zögernd zwar, weil ich mich schämte, sehr schämte, am Ende doch heraus mit meiner Geschichte, einer Geschichte, die in der Quarta angefangen hatte und zwar im Bund Neudeutschland. Dem war ich bereits Sextaner beigetreten.

Die ND-Gruppe St. Michael wurde in Godesberg seit vielen Jahren von einem Pater geleitet, der auch mein Religionslehrer gewesen war und der im religiösen und schulischen Leben des Aloisiuskollegs keineswegs eine unbedeutende Rolle spielte.

Mittelpunkt des Gruppenlebens waren ein Haus vor den Toren des Aloisiuskollegs, in dem sich der ND traf und in welchem dieser Pater wohl auch wohnte und das, glaube ich, als „Jägerhaus“ bezeichnet wurde, sowie das ND-Heim in Cassel bei Heckenbach.

Dort, in Cassel, hatte ich also regelmäßig an Wochenenden zu erscheinen. Und zwar alleine.

Diese Fahrten nach Cassel liefen immer nach dem gleichen Muster ab: Am Samstag, nach der letzten Unterrichtsstunde, musste ich mich im besagten Jägerhaus einfinden, wo der Pater bereits auf mich wartete. Dann wurde der ND-eigene Wagen, ein Ford Taunus Combi, beladen und die Fahrt in die Eifel angetreten.

Zunächst musste ich in dem Haus irgendwelche kleinere Arbeiten verrichten (Türen streichen, Aufräumen, Putzen etc.). Dann wurde sowohl der Badeofen der Gemeinschaftsdusche als auch der Ofen im privatem Zimmer des Paters angeheizt, das sich im Erdgeschoß befand.

Am frühen Abend musste ich mich ausziehen und dann mit dem Pater gemeinsam duschen. Dabei zog er sich an mich, steckte seine Zunge in meinen Mund, küsste mich lange und ausführlich und rieb seinen Penis an meinem, bis er zu dem gelangte, auf das er es abgesehen hatte.

Dabei wurde ich überall befingert und gekniffen, um bei mir eine Erektion hervorzurufen.

Neben meinem Penis erregte vor allem mein Gesäß seine besondere Aufmerksamkeit.

Mir selbst war das, was da an mir vollzogen wurden und bei dem ich mich stets völlig passiv verhielt, überhaupt nicht verständlich. (Dazu später mehr)

Nach diesen Vorgängen, die so lange dauerten, bis das Wasser kalt wurde, ging es dann in das vorgeheizte Zimmer. Dort waren die Vorhänge bereits zugezogen. Ich musste mich nackt auf einen Sessel setzen und zwei, drei Gläser Wein trinken. Dabei hatte ich Bildbände zu betrachten, auf denen griechische Knabenstatuen oder nackte Knaben aus Afrika abgebildet
waren. Der Pater, der mir gegenüber saß, achtete dann stets darauf, ob sich mein Penis beim Betrachten dieser Bilder versteifte und schien ziemlich enttäuscht, dass dies nicht geschah.

Ich wurde danach immer etwas ungnädig behandelt und konnte mich irgendwann auch wieder anziehen. Anschließend wurde etwas gegessen, in roten Goldmann-Krimis gelesen und dann früh zu Bett gegangen. Dies hieß: Ich mußte mit dem Pater zusammen in einem Bett in seinem Schlafzimmer liegen, wobei sich wieder die bereits geschilderten Abläufe ergaben, bevor ich mich dann endlich in das zweite Bett zurückziehen durfte.

Am nächsten Tag, dem Sonntag, wiederholte sich im großen und ganzen der Tagesablauf des Samstags mit Heizen, Duschen, Küssen, Reiben, Weintrinken, Bildbetrachtung, Schlafzimmer.

Am Sonntagmorgen mußte ich freilich noch mit zur Messe nach Kesseling. Im Anschluß daran wurden der Kesselinger Pfarrer und seine Haushälterin besucht, die mich beim Frühstück misstrauisch beäugten. Ich hatte damals das Gefühl, als wüssten oder ahnten sie irgendetwas von den Vorgängen in Cassel und verachteten mich deshalb nicht wenig.

Am Montagmorgen wurde sehr früh aufgestanden, ich musste dann noch in der kleinen Kapelle in Cassel ministrieren, wobei der Pater auf bizarre Art und Weise den Ritus abkürzte und ganze Teile des Gottesdienstes ausließ. Ich empfing aus seiner Hand die Kommunion und war pünktlich zum Beginn der ersten Stunde wieder am Aloisiuskolleg, wo der Schulalltag auf mich wartete.

Diese Wochenenden haben sich ungefähr ein Jahr lang wiederholt.

Es waren wohl insgesamt zehn bis zwölf Termine, zu denen ich mich einzufinden hatte.

Ab und zu hatte ich mich und meinen Körper jedoch auch im Jägerhaus zur Verfügung zu stellen. Das lief dann meistens so ab, dass ich nach dem Treffen meiner ND-Gruppe noch bleiben musste, von dem Pater auf eine Liege geworfen und geküsst und grob befingert wurde. Ich erinnere mich noch bis heute an die große Trix-Eisenbahn, die dort über die Weihnachtszeit aufgebaut worden war und die während der ganzen Rangeleien im Hintergrund weiterlief.

Des weiteren erinnere ich mich an einige missbräuchliche Übergriffe, die in einem Zelt stattfanden, das ich oberhalb von Cassel auf dem Zeltplatz von St. Michael wohl eigens dafür hatte aufstellen müssen, während der glücklichere Rest der ND-Gruppen sich irgendwo auf Wanderschaft befand.

Insgesamt bin ich in diesen Jahren wohl zwanzig Mal missbraucht worden, wobei ich die Wochenenden dabei als einen Vorfall zähle. Ich war im fraglichen Zeitraum 12 bzw. 13 Jahre alt.

Mir selbst war das, wozu ich mich zur Verfügung zu stellen hatte, nicht nur äußerst unangenehm, sondern vor allem auch ziemlich schmerzhaft. Ich bin durch die Manipulationen an meinem Penis nie in einen Erregungszustand versetzt worden, sondern habe durch die groben Griffe an meinen Hodensack vielmehr erhebliche Schmerzen empfunden. Trotzdem verhielt ich mich völlig passiv, weil ich wohl in eine Art Schockstarre gefallen war.

Denn wie hätte man sich als Zwölfjähriger gegenüber einer erwachsenen Person wohl verhalten können, die eben noch der Religionslehrer gewesen war und den weißen Priesterkragen trug, der nun aber nackt vor mir unter der Dusche stand und an meinem Penis herumfingerte und den ich zu allem Überfluss auch noch Duzen sollte, was mir überhaupt nicht gelang. Zudem war dieser Mann auch wegen seines unglaublichen Jähzorns und seiner Unberechenbarkeit bekannt, was mir besondere Angst machte.

Begriff und Wesen der Homosexualität waren mir als Knaben aus behütetem Hause völlig fremd, ich kannte sie nicht. Wohl aber kannte ich die großen Gefahren, die von Mädchen und Frauen ausgingen. Diese Gefahren waren uns am Aloisiuskolleg in Besinnungstagen und im Religionsunterricht vielfach eindrücklich geschildert worden. Die Dämonisierung des
Weiblichen – nicht wenige meiner Schulkameraden hatten schwerste Schulstrafen bis hin zum Verweis zu erdulden, weil sie sich mit Mädchen auf dem Theaterplatz unterhalten haben sollten – brachte mich zur Anschauung, dass ich das Erlebte und Erlittene, also das Geschlechtliche unter Männern, nicht als sündhaft zu begreifen hätte. Insofern beruhigte mich
als junger Christ dieser Schluss trotz aller Ekelhaftigkeit des Duschens und vor allem des Küssens – der Pater selbst war starker Zigarrenraucher und immer schlecht rasiert – und ich erlegte mir Schweigen darüber auf, ein Schweigen, das ich erst brach, als ich vor meiner Mutter wegen des Schulwechsels nicht mehr weiter wusste.

Ich weiss noch, welche große Erleichterung, ja großes Glück es für mich gewesen war, als ich hörte, der Pater sei 1961 „aus gesundheitlichen Gründen“ (Tuberkulose) auf einmal als Pfarrer nach Ranggen in Tirol versetzt worden. Damit hörten auch die furchtbaren Fahrten nach Cassel für mich auf.

Für andere jedoch gingen sie weiter: Es brachen immer noch Jungen in den Ferien nach Tirol auf, um ihn dort zu besuchen. Aber als ich das erfuhr, hatte ich mich schon vom ND innerlich und äußerlich getrennt.

Was hatte nun meine Mutter getan?

Meine Mutter, eine Godesberger Geschäftsfrau, die sich als Witwe eines Spätheimkehrers in der Welt durchaus zu behaupten wußte, sprach, nachdem ich mich offenbart hatte, sofort mit der Schulleitung, die damals aus Pater D. und Pater L. bestanden hatte. Dabei stellte sich zur großen Verwunderung, ja zum Entsetzen meiner Mutter heraus, dass sie den beiden Patres augenscheinlich nichts Neues überbringen konnte, denn sie schienen von den Taten etwas gewusst, zumindest aber etwas geahnt zu haben, hatten aber bis auf die spätere Versetzung nicht nur nichts unternommen, sondern ließen es zudem zu, dass Schüler des Kollegs weiterhin in Tirol mit dem Pater in Kontakt treten konnten.

Meine Mutter schien darüber besonders empört zu sein, liess aber aus ihrer christlichen Grundhaltung heraus die Dinge nun auf sich beruhen, zumal meine beiden älteren Vettern auch Schüler des Aloisiuskollegs waren und ihre Schullaufbahn durch rechtliche Schritte gegen die Kollegleitung unmöglich gemacht worden wäre. Vielleicht ist meine Mutter aber auch von den beiden Patres beschworen worden, von weiteren Verfolgung abzusehen, um sie ganz dem
Orden und seiner Gerichtsbarkeit zu überlassen.

Ich selbst wurde freilich mehrfach ins Rektorenzimmer bestellt und, nach einer allgemeinen Gesprächseröffnung, deren blumige Allegorik und theologische Weitschweifigkeit ich nicht im mindesten begriff, bei Kakao und Keksen über die an mir begangenen Taten einvernommen.

Anschließend wurde mir eindrücklich empfohlen, über diese „schlimmen Dinge“ zu schweigen.

Da sie mir selbst peinlich genug waren, musste ich dazu nicht erst überredet werden. Und schon gar nicht von Pater D., dessen Entree im September 1960 als Rektor am Kolleg für mich und meine Kameraden unvergessen blieb, als er uns Schülern in seiner ersten Predigt mit überschnappender Stimme eröffnete, der liebe Gott habe uns „saulieb“, was mit allgemeinem Gelächter quittiert wurde.

Ich konnte aber als Ergebnis dieser Gespräche zu Beginn der Sekunda das Aloisiuskolleg verlassen und das Abitur an einem Kölner Gymnasium ablegen.

Was mich damals schon als junger Mensch so empört hatte, war aber dies:

Der Pater hatte mit dem Ausleben seiner homosexuellen Neigungen gegen jenes Dogma verstoßen, das wir, die Zöglinge des Kollegs, bei strengsten Strafen zu glauben hatten und auch glaubten: Das Geschlechtliche an sich war sündig.

Dafür stand Aloysius von Gonzaga, dessen Heiligkeit nicht zuletzt darauf beruhte, dem spanischen Hofleben so gründlich entsagt zu haben, dass er bereits mit zehn Jahren das Gelübde der Keuschheit abgelegt hatte. Er war nicht nur der Namenspatron des Kollegs, sondern wachte auch als Marmorfigur in der Eingangshalle über die Einhaltung jener Regeln, die uns bei den gefürchteten Einkehrtagen, den sogenannten Exerzitien, von einem Pater P. gründlich
eingeflößt worden waren.

Wer von uns Schülern gegen diese ehernen Regeln verstieß, also unkeusch war und Sünden, ja Todsünden beging, musste Kolleg und Internat über Nacht und ohne jede Gnade verlassen, auch wenn er nur als Sekundaner beim Tanztee in der Stadthalle mit – horribile dictu – Mädchen getanzt oder sich an der Bushaltestelle mit ihnen unterhalten hatte. Das Kolleg hatte überall Spione und glaubte grundsätzlich allen Zuträgern. Ständig forderten die Patres uns Schüler direkt oder indirekt auf, ihnen unser Wissen oder Halbwissen über Verborgenes und Verbotenes zu offenbaren.

Die schweren sexuellen Übergriffe des besagten Paters auf Schutzbefohlene und Minderjährige hingegen sind nicht nur unterschliffen, sondern von der Schulleitung offenbar auch deshalb über Jahre hingenommen worden, damit der Orden keinen Schaden nähme.

Der Schaden hätte darin bestanden, dass die religiösen Ziele der Gesellschaft Jesu durch eine Strafverfolgung und den damit verbundenen öffentlichen Skandal gefährdet hätten werden können.

Wenn es aber um Albernheiten wie die „Micky Maus“-Heftchen ging, scheuten sich die Jesuiten hingegen nicht, klar Stellung zu beziehen. So schreibt ein Pater H. im Ako-Heft 1960 über die amerikanischen Comics:

„Der verantwortungsbewußte Erzieher bewahrt ganz selbstverständlich seinen Schutzbefohlenen vor schlechten Kameraden. Er untersagt ihm auch den Umgang mit denen, die nicht bis ins tiefste Seelenleben hinein schlecht sind, die vielleicht nur wenige unedle Eigenschaften neben manchen guten haben, aber ihrer ganzen Veranlagung nach einen verderblichen Einfluss auf junge, unfertige Menschen ausüben können.“

Bei den eigenen Patres, den wirklich schlechten Kameraden, legte man freilich die moralische Messlatte wesentlich tiefer.

Insofern hatten wir, die missbrauchten Knaben, nicht nur das Unglück mit einem homosexuellen Jesuiten, der unsere Körper und Seelen jederzeit seinen Neigungen aussetzen durfte und dem als Individuum trotzdem vielleicht auch irgendwie zu verzeihen gewesen wäre, sondern auch – und vor allem – mit einer infamen jesuitischen Casuistik, die offenbar das Wohl des Ordens und seiner Ziele über das setzte, was als zivilisatorischer Standard in unserer Gesellschaft
auch bei der Societas Jesu hätte gelten müssen.

Die Frage, ob mein Missbrauch und der anderer Knaben zu verhindern gewesen wäre, wenn die Kollegleitung gleich nach einem ersten Hinweis auf die Übergriffe die entsprechenden Konsequenzen gezogen hätte, ist wohl eher eine rhetorische:

Ja, natürlich, das hätte die Schulleitung tun müssen.

Sie allerdings hat es vorgezogen, uns, die ihnen anvertrauten Knaben, an höhere Ziele (oder vielmehr an das Zerrbild von höheren Zielen) zu verraten.

Dass die Schulleitung des Aloisiuskollegs seinerzeit keineswegs ernsthaft vorhatte, dass Problem für die betroffenen Schüler zu einer endgültigen Lösung zu bringen und jeden möglichen neuen Missbrauch zu unterbinden, beweist ein Eintrag in der Ako-Chronik. Ein Jahr, nachdem das Ako den ND-Pater endlich und viel zu spät wegen seiner Übergriffe in die Tiroler Berge verbannt hatte, gab es an prominenter Stelle im Akoheft 1962/2 seine neue Adresse sozusagen als Einladung zur Kontaktaufnahme an.

Der offenbare Verrat der Jesuiten an Kindern um der hohen Ordensziele wegen wiegt für mich besonders schwer, weil er sich als Erfahrung wie Mehltau über mein eigenes Leben gelegt und Spuren genug in meinem Umgang mit Menschen hinterlassen hat. Von meinem Christentum ist seit jenen Tagen auch nicht mehr viel übrig geblieben. Wenn ich heute sakrale Räume betrete, empfinde ich diesen Verlust als besonders stark und schmerzend.

2 Kommentare

  1. Mynzanor schreibt am :

    Vielen Dank für diesen Bericht.

  2. Willi Kramer schreibt am :

    In jener Zeit, in der im Aloisiuskolleg (Ako) Dein furchtbares Missbrauchserleben stattgefunden hat, kam jedes Jahr einer der Ako-Patres zu uns in das Jesuiteninternat Kolleg St. Blasien. Es war Pater Clemente Pereira, der mit seinen Heftchen („Sag die Wahrheit. Ein offenes Wort an 13 – 17 -Jährige“) Bestsellerautor wurde; deshalb darf sein Name hier verwendet werden.
    Euer Pater Pereira führte bei uns die zweitägigen „Aufklärungstage“ durch, die jede Klasse im Alter von 15 Jahren zu absolvieren hatte. Morgens erhielten wir, sinnigerweise, jeder ein Ei zum Frühstück. Danach erfuhren wir, mit Lichtbildern drastisch unterlegt, alles nur denkbare über Geschlechtskrankheiten, die uns drohten, wenn wir uns verführen ließen. Highlight des sexualfeindlichen Unterrichts war die Story, die wir uns zum Vorbild nehmen sollten: Ein gerade verheiratetes Paar kniet sich in der Hochzeitsnacht nieder und der Bräutigam gelobt als Geschenk an Gott, die Ehe erst nach Ablauf von vier Wochen „vollziehen zu wollen“.
    Trotz der fünfjährigen Gehirnwäsche, die meine Kameraden und ich zu diesem Zeitpunkt schon hinter uns hatten, war klar, was für ein Blödsinn das ist. Aus heutiger Sicht aber zeigt sich ein Teil des Hintergrundes, auf dem der Missbrauch stattgefunden hat: Generelle Sexualitätsfeindlichkeit und Verachtung der Frau.

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