9 Kommentare

  1. Marcella Becker schreibt am :

    Und Sühne in der Hand der Täter?

    Wieder nur ein schlagkräftiges Instrument der Verhöhnung der überlebenden Betroffenen, der fortgesetzten Vertuschung der begangenen Verbrechen und – und das ist schon diabolisch – der scheinbaren Rehabilitation der Täterinstitution in der gesellschaftlichen Wahrnehmung.

  2. Michael Lehmann schreibt am :

    “Sühne in der Hand der Opfer eskaliert auch an einer bestimmten Stelle” (Klaus Mertes)

    Oh ja, die Jesuiten! Mit Worten können sie umgehen!
    Aber mit Menschen?

  3. marga 2 schreibt am :

    Bei dem kurzen Einspieler über den Runden Tisch erstaunt und stößt mich ab immer der Anblick von Ackermann, der sich köstlich zu amüsieren scheint zusammen mit seinem Nebenmann, auch einem Popen.

  4. Internatsopfer schreibt am :

    Bei dem Popen neben Ackermann handelt es sich um Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kath. Büros der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin, als Schnittstelle zur Bundesregierung.

    Dieser Lobbyist und Ackermann amüsieren sich köstlich darüber, wie sie die deutschen Politiker, die Öffentlichkeit, die Presse und die Missbrauchsopfer so was von verarschen und fast alle fallen darauf rein.

    Das Ergebnis kennen wir ja.

    Die Kath. Kirche und die Politiker sind so stark verwoben – da fasst jeder den anderen doch nur mit Samthandschuhen an.

    Viel, viel Show und eine Farce sondersgleichen.

    Und die Opfer bleiben auf der Strecke.

  5. astrid schreibt am :

    Aber Ihr Lieben, früher gab es bei sexuellen Übergriffen von Kirchenmitarbeitern 5000 Euro für den Übergriff und 5000 Euro fürs Stillschweigen – jetzt werden nur noch 5000 Euro gezahlt. Fürs Maulhalten muss man jetzt nicht mehr bezahlen, die meisten Opfer tun das freiwillig, nach dem was man so gehört hat, wie mit Betroffenen umgesprungen wird.. .

  6. Anna M. schreibt am :

    *grusel*
    Dieser Mertes ist so aalglatt, ich nehm dem keine emotionale Regung ab, alles Show. Und was soll das debile Grinsen bei solch einem ernsten Thema?

  7. Oliver schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Mertes!!! Wo bleibt dann der (parteilich für die Opfer verwaltete!) finanzielle Hilfsfonds der Kirche. Seit 2002 ist da nichts passiert! Das Vertuschen bis heute war und ist der schlimmste Skandal.
    Das macht mich wütend.

    Und Ihre Mitbrüder in Berlin haben ebensoviel verschwiegen und sie haben weggeschaut! Man hat es gewußt. Doch man durfte das Thema nicht ansprechen.

    Müssen wir uns Opfer jetzt auch noch entschuldigen, dass wir die Ruhe in der Kirche gestört haben? Nein, das müssen wir nicht!
    Denn was der Kirche dabei als Ruhe bezeichnet, war eher eine falsche Ruhe. Ich bezeiche es als Grabesruhe.

    Wer in der Bitte um Vergebung „stecken bleibt“, versucht erneut zu beschwichtigen und schnell alles zu „vergeben und vergessen“!
    Bis jetzt hat sich die Kirche und staatliche Einrichtungen zu wenig um die Opfer gekümmert! Selbst die „kirchlichen Untersuchungsführer (=Missbrauchbeauftrage)“ sind zu nah am Tätersystem.

  8. Anonym schreibt am :

    Solche Menschen machen mir Angst. Wie arrogant. Und wie er einen beobachtet.

  9. Anonym schreibt am :

    Was für ein Zyniker! Leider nicht der Einzige in der römisch-katholischen Kirche. Wäre das alles nicht passiert, hätte man jetzt nicht das Problem. Es ist nicht die Aufgabe der Opfer einen Weg aufzuzeigen, sondern Aufgabe der Kirchen.

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