Ich durfte kein Kind sein (I)

23.02.2011

Meine Kindheit endete mit 4  Jahren  vielleicht auch noch früher, als Opa meinte ich gehöre ihm…
Ich litt jahrelang unter wiederholten  langen ( teilweise über 6 Stunden ) Vergewaltigungen,  schwerste Misshandlungen bis hin zu Mordversuchen, Plastiktüte über den Kopf ziehen, Kopf unter Wasser drücken bis hin zur Ohnmacht, festbinden mit Ketten wie ein Hund….
Dann kamen die anderen dazu: Ein kleines Mädchen und ein Junge; wir durften aber nie unsere Name sagen. Wenn wir mal mit einander reden wollten,  gab es sofort Stromschläge mit abisolierten Kabeln, die aus einer 220 V- Steckdose kamen.
Dann kamen  5 andere Männer  und eine  Frau dazu,  die ich bedienen musste mit allem was dazu gehört.
Ich glaube, es kann sich keiner vorstellen, was ich durchmachen musste, nicht nur das ich an ihnen rumspielen musste nein ich musste ihr Ding in den Mund nehmen. Sie haben mir alles in meinen doch so kleinen Mund und ins Gesicht gespritzt und haben laut gelacht.  Sie hatten einen  Schuppen,  wo  ich festgebunden war mit einer Schlinge um den Hals. Wenn ich wagte nur ein Wort zu sagen, gab  es Schläge.
Von den  5 Männern und der Frau habe ich das Gesicht nie gesehen.  Sie trugen Masken schwarze Masken mit sehr kleinen  Schlitzen. Ihre Augen machen mir noch heute Albträume. Mein Opa war auch dabei. Er zog meistens erst später die Amske auf. Die anderen haben dann zu ihm Herrscher gesagt. einer von ihnen hat alles gefilmt; das rattern der Kamera hat sich eingebrannt in meinen Ohren … Sie hatten riesen Spaß mich zu vergewaltigen, einer nach dem anderen, Stunden lang, mir kam es vor wie tage. Oft wusste ich nicht, wo ich bin. Meine Augen waren zugebunden. Über die Misshandlungen mag ich gar nicht so weit eingehen; mir geht’s grade ganz schlecht, fühle mich wie gelähmt, aber kann nicht weinen, habe keine Tränen mehr. Sie haben mich geschlagen, Tüte über Kopf gezogen, mein Gesicht unter Wasser gedrückt, bis ich mich an nix mehr erinnern kann. Sie haben mich an uriniert, alles über meinen Körper, Hände und Füße zusammen gebunden und mich nackt liegen lassen…..
Eines Tages kam ein kleiner Junge mit. Er wurde in den Raum geworfen und hat geweint; er hatte große Angst, glaube ich.   Ich schrie: „ Last ihn in Ruhe, ihr habt doch mich.“
Ausziehen mussten wir uns beide und jeder wurde vergewaltigt.  Sie hatten wieder mal ihren Spaß und wir versuchten uns festzuhalten. Die Hand geben aber durften wir nicht. Sie haben uns  mit ihren schwarzen Stiefeln auf unsere kleinen Hände getreten,  das tat sehr weh. Es war nicht mehr ganz so schlimm, wenn ich schon halb weggetreten war ( heute weiß ich, das Wegtreten war Dissoziation) .
Wenn ich mit Opa alleine sein musste, hat er sich  immer was neues ausgedacht, diese verdammte Sau. Dann hat es angefangen, dass wir auch an der Frau streicheln mussten, ihre Brüste und ihre Muschi, wie sie immer sagte. Das mussten wir mit dem Mund machen, alle 3 Kinder mussten das machen.
Irgendwann bin ich angefangen mich aufzuspalten, MPS, ich denke sie wissen was dieses bedeutet.
Ich habe ca 18 Persönlichkeiten in meinem Körper, die mir ermöglicht haben bis heute zu überleben, wenn man von Leben sprechen kann…
Die Täter haben mir Worte ins Hirn eingeprägt. Wann immer sie dieses Wort ausgesprochen haben, bin ich oder einer meiner Innenpersonen bereit gewesen alles zu machen was sie wollten, ich meine wirklich alles:  Mit 3 Männern gleichzeitig spielen an ihnen und sie zu weit an mir.  Einer sein Ding in meinen Mund, der andere das Ding in meinen Po.   Baden mit zwei Männern in der Wanne.  Erst haben sie mich angepinkelt, dann Kopf unter Wasser gedrückt, bis ich nix mehr weiß. Wach geworden, weil sie mich wieder vergewaltigt haben.
Oft wurde ich in den Schuppen gesperrt, angebunden mit Schlinge um den Hals lag ich am Boden, natürlich mal wider nackt.  Das hat ihn besonders Spaß gemacht.  Dann stehen  sie zu 2 oder dritt um mich rum, pinkeln mich an oder machen es sich selber und alles läuft über mein Gesicht, ganzer Körper.
Wie oft ich aus einen Napf essen musste und was alles kann ich nicht schreiben, ich fange an zu kotzen, mir ist ganz schlecht…Ich kann nicht mehr und will auch nicht. Warum kann nicht alles aus sein, vorbei, ich einfach umfallen und tot sein ??? Die Täter waren untereinander so gut vernetzt, über Jahre
Sie haben mich für ihre Zwecke programmiert und wann immer sie mich brauchten, hat ein Anruf oder ein Wort  hat gereicht und ich war ihnen willig.

Die Rituelle Gewallt lief so. Sie hatten Zeihen und Tiere  dabei, die sie dann auf dem Opferstein oder direkt über mir einfach den Hals durchschnitten und das Blut auf meinen und den Körpern von den 2 kleinen anderen Kindern malten oder ich das Blut trinken musste.  Mehr kann ich nicht sagen, sonst muss ich kotzen.  Es gibt so viele bestimmte Tage im Jahr, an denen sie uns holten um ihre Dinge zu machen.
Ich kann das aber nun nicht alles schreiben ich breche sonst ganz zusammen mir geht es schlecht.

Mein Erzeuger war kein Stück besser, nur das er die Dinge alleine mit mir gemacht hat:  Vergewaltigen, auf das brutalste schlagen, einsperren, kein essen, kein trinken, festbinden.
Mit Rosen schlagen, im Heizkeller den Kopf fast in den Ofen geschoben, es war so heiß und so weiter.
Mein Leben ist zu Ende, da war ich noch nicht mal ganz acht.
Ich wollte nur sterben, keiner hat mir geholfen, alle sehen weg bis heute; meine Mutter glaubt mir nicht.
Die Täter leben nicht mehr, jedenfalls mein Opa und mein Vater nicht mehr. Von den anderen weiß ich es nicht, da ich sie nicht kenne. Doch sie sind in meinem Kopf jeden Tag; ich bin nicht in der Lage normal zu leben…

Das habt ihr aus mir gemacht:
Sehr schreckhaft muss mich immer umschauen, ob die Geister der Täter nicht in meiner Nähe sind. Multiple Persönlichkeitsstörung.  Angst im Dunkeln, tagelang nicht reden.
Dissoziative   Identitätsstörung. Schwere chronische posttraumatische Belastungsstörung.
Starke ausgeprägte Essstörung, Selbstverletzung, Tinnitus, Albträume, schwere depressive Episode.  Angst vor Männern; kaum in der Lage Nähe zuzulassen.
Immer wieder kehrende Selbstmordgedanken.
Erwerbsunfähig, jetzt erst mal für 2 Jahre und zu 80% schwerbehindert.

Ich bekomme eine kleine Rente von 600 Euro, was sehr wenig ist. Nun werde ich wieder bestraft, weil ich nicht arbeiten konnte, weil die Täter mir alles genommen haben. Mein Leben, mein Lachen, meine Freunde, nix ist mehr da.

Ich hoffe so sehr, dass ich in eine Trauma-Klinik  nach Dresden kann. Es ist das Waldschlösschen,  aber dafür brauche ich erst mal die Kostenzusage von der AOK in Niedersachsen und ob die so was tragen, keine Ahnung, aber ich kann nicht mehr, ich brauche Hilfe. Jetzt ich war grade 5 Wochen in der Klinik. Weil ich nix essen und trinken konnte, musste dann ernährt werden über Infusionen, auch zuhause.  Ich hatte noch ein Gewicht von 65kg bei 183cm Größe…
Nun habe ich wieder etwas zugenommen und finde mich viel zu fett, ich könnte kotzen, wenn ich mich sehe und der Druck sich umzubringen, ist jeden Tag da.
Ich halte diese Bilder, die Gerüche nicht mehr aus.  Also muss ich mich wieder selbst verletzten, Kopf an die  Wand schlagen, mich verbrennen an Armen oder mich schneiden an Armen und ober Körper.

Jürgen S.

Ich suche noch zwei kleine Kinder ein Jngen und ein Mädchen glaube sie hat den Namen Ute,du warst ca 5-6 Jahre sehr klein und warst dun kel blond du bist immer mit einer Frau gekommen….und den kleinen jungen wir haben immer Handgehalten und sind dann geschlagen worden das ganze war ca1968 in Augustfehn in Niedersachen…ich denke jeden Tag an euch vieleich ist hier die möglichkeit uns zu finden ……..Ich bin der Jürgen Opa der herrscher hat mich immer mitgebracht…………..

mein Foto…

49 Kommentare

  1. raschida schreibt am :

    hi jürgen,

    schau immer nur einmal am tag hier rein noch,,,,ich bin dir sowas von dankbar,,,,
    genau wie wohl alle hier,,,,wenn ich das mal so sagen darf.

    Bitte glaube daran, dass Hände darauf warten dir wärme zu spenden,,,,
    Du wirst bestimmt in die gewünschte Klinik kommen,,,,daran glaube ich.

    rasch

  2. Anselm Mr33 JtG schreibt am :

    Hier nur der Link zu Google Map – Augustfehn, Niedersachsen:
    http://adjix.com/6yvr .

  3. Susanne schreibt am :

    Lieber Jürgen,
    Ich habe dein Outing gelesen und ich sitze hier , weine und zittere.
    Viel schlimme Geschichten habe ich schon gelesen und gehört, doch deine hat mich jetzt aus der Bahn geworfen.
    Du hast überlebt, das ist ein Wunder. Doch wie lebst du jetzt, wie leidest du ?
    Ich frage mich welche Strafe für solche Täter gerecht ist ?
    Gibt es überhaupt eine Strafe die das wieder gut macht? Nein!
    Danke für dein Outing und deine Kraft es nieder zu schreiben.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft zu leben und zu kämpfen.

    Mitfühlend, Susanne

  4. Rita schreibt am :

    Es ist kaum möglich das eine Mutter über Jahre nichts bemerkt haben will und dann noch behauptet es nicht zu glauben.Unfassbar.

  5. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Solche Kreaturen,die Kindern soetwas antun sind Schwerverbrecher die von der Justiz nie belangt wurden.Auch das ist anscheinend Teil unserer deutschen Leidkultur und unseres sog. Rechtsstaat .

  6. astrid schreibt am :

    lieber Jürgen. Bestie Mensch: Es gibt einen solchen Buchtitel, das hat ein Kriminologe geschrieben, sonst würde man es nicht glauben. Die Bestien, die Dich misshandelt haben, müssen noch woanders Spuren hinterlassen haben, ich nehme an, dass deswegen Anselm Mr33 den Google-Link eingestellt hat. Wahrscheinlich willst Du das Kaff nie wieder sehen. Wenn man googelt, stößt man bloß auf Ferien- oder Seniorenwohnungsangebote.
    Aber irgendwo müssen noch Spuren sein. Als Ihr zu groß wart, haben sie sich andere Kinder vorgenommen, oder andere Verbrechen begangen.
    Ich bin sehr beeindruckt davon, dass Du den anderen Jungen schützen wolltest. Das beeindruckt mich fast am meisten.
    Respekt, Astrid

  7. Wilma schreibt am :

    Lieber Jürgen, als ich das gelesen habe, konnte ich mir kaum vorstellen, dass jemand etwas so Schlimmes überhaupt überleben kann. Mach dich auf die Suche nach Ute. Die muss doch zu finden sein über das Einwohnermeldeamt oder durch eine Anzeige im zuständigen Heimatblatt. Vielleicht weiß jemand etwas oder kann Hinweise geben. Ich habe das Gefühl, dass du sie finden wirst. Bezüglich des Waldschlösschens hat bei klinikbewertungen.de auch ein Mann eine Bewertung abgegeben. Die solltest du lesen. Vielleicht kannst du ja auch erstmal zu einem Vorgespräch hinfahren, damit der Aufenthalt ein Erfolg wird.
    Liebe Grüße Wilma

  8. ola schreibt am :

    Es ist so tragisch.
    ich weiß nicht, was ich sagen soll…
    ich würde am liebsten helfen, aber wie?

    Es ist einerseits gut, dass Opa und Vater tot sind. ich hoffe, dass sie sehr quallvoll gestorben sind und noch an dich und die anderen Kinder gedacht haben.

    Tue dir doch bitte nicht weh. Kaufe dir eine oder zwei Puppen, die deinen Opa und Vater darstellen sollen und lasse den Frust an ihnen aus.
    Und kaufe dir einen Ball mit so gummispitzen. da kannst du drauf drücken und verletzt dich aber nicht.

    Ich bete für dich!

  9. claudi schreibt am :

    hallo jürgen

    auch ich habe schon einiges erlebt und sehr viele lebensgeschichten gehört.
    Ich kann einfach nicht begreifen was einen menschen dazu bringt so etwas grauenvolles zu tun mir laufen nur noch die tränen.
    wegen deiner therapie frage doch mal bei der rentenversicherung nach vllt hast du dort mehr erfolg.
    meine therapie wurde letztes jahr von der rentenversicherung genehmigt.

    wünsche dir viel glück und vor allem kraft

    Liebe grüsse Claudi

  10. Hallo Jürgen

    habe dein Outing gelesen,
    du bist sehr mutig so offen über alles das, zu Schreiben – Reden.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft, noch mehr Mut und ganz viel Glück.

    Jürgen: Wo die Angst ist, geht es lang!

    “ Sag es LAUT “

    Pia Survivor

  11. Anna M. schreibt am :

    Danke für dein mutiges Outing, Jürgen!
    Du brichst das Tabu im Tabu: rituelle Gewalt. Es wird Zeit, daß die Gesellschaft da hinschaut und den Betroffenen glaubt und hilft.

  12. elisabeth schreibt am :

    …mehr als mutig deine schilderungen…
    …man kann nur noch schreien…
    …wie kann ein mensch damit leben…?
    …ist es nur noch der schmerz der lebt…
    …und die täter…?
    …sie leben und lachen…
    …es schreit zum himmel…
    …und der hört nicht hin…
    …auch nicht das bodenpersonal…
    …ich denke an dich lieber jürgen…

  13. Mona schreibt am :

    Hallo Jürgen

    Es tut mir sehr weh wenn ich das lese, ich kann mir sehr gut Vorstellen was Ihr erlitten habt und fühle mit Dir. Ich gehe auch dieses Jahr in die Klinik am Waldschlösschen. Ich habe das mit meiner Psychologin geklärt, wegen der Kostenübernahme von der ikk classic. Obwohl die mich erst wo anders hinschicken wollten. Das ist auch meine erste Traumathera. Ich habe auch Angst davor. Ich schätze dass ich im April fahren kann. Ich bin auch Eu –Rentnerin und bekomme eine kleine Rente von 650 Euro und muss davon noch mein Kind miternähren, die selber eine Betroffene ist, es geschah mit 5 bei ihr und der Täter ist frei. Aber ich denke auch dass es vielen hier so geht, darum reden wir auch alle hier darüber damit sich was ändert. Und Du hast ja auch den Schritt gemacht, somit lassen wir den Tätern keine Chance es zu verschweigen und Vertuschen zu können. Man kann nur hoffen dass sich die Gesetze ändern werden zugunsten der Opfer. Ich wünsche Dir viel Erfolg in deinem weiteren Leben und sende Dir ganz viele Sonnenstrahlen zur Wärme und viel viel Kraft.
    By mona

  14. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Als Betroffener an der Täterinstitution Odenwaldschule kann ich nicht mehr an das Gute im Menschen glauben.Solche Berichte über rituellen Missbrauch bestätigen mich in meiner Einstellung.

  15. Eva schreibt am :

    Ich kann nur sagen,

    dass das alles Folter ist wie man im Mittelalter Museum in Rotenburg ob der Tauber sehen kann oder in Austellungen über heutige Folter veranstaltet durch Amnesty international.

    Jürgen kennst du den Verein Vielfalt in Bremen ?

    http://www.vielfalt-info.de/

  16. Michael Lehmann schreibt am :

    Ich weiss nicht wie ich in Deutschland noch leben kann.
    Das letzte Jahr hat gezeigt welch´ barbarische Gesellschaft das ist, wo sogar die angeblich ´Guten´ wie Bergmann, Vollmer usw. bereit sind im Interesse des Fortbestands von Täterorganisationen bereit sind Opferverhöhnungen von 5000.- Euro willkommen zu heissen!
    Sie machen Kampagnen `Reden hilft!´und wenn wir dann reden kommt die Strafandrohung ins Haus und dann hilft keiner der ´Gutmenschen´uns mehr!
    Odenwaldschüler, ich kann dich so gut verstehen!

  17. Gabi schreibt am :

    Hallo Jürgen ich sage nur furchtbar!!! Auch ich bin ein Opfer und habe „“Lebenslang!!““der Täter keine Ahnung was er bekommen hat wurde nicht gesagt aber bestimmt nur ein paar Jahre aber mein unser Leben ist für immer zerstört!!Gerne würde ich bei einem Prozess aufstehen und schreien damit sich bei der Richter gedanken macht und eine hohe Strafe gibt!! Auch ich bin Frührentnerin werde die Erinnerungen nicht los beim versuch es zu vergessen habe ich mein Leben vergessen vieles ist einfach nicht mehr da aber die Jahre des Missbrauchs haben sich eingebrannt!! Wenn Therapeuten mich fragen was ich mir wünsche ist immer die gleiche Antwort““eine Gehirnwäsche!!““Ich wünsche dir vom ganzen Herzen viel Glück und Erfolg in der Klinik!!
    Gabi

  18. Jürgen Scherr schreibt am :

    Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken dir mir so lieb geschrieben haben.
    Für alle Trost und Mut machenden Worte. Es gibt uns die Kraft hier weiter zu schreiben.
    Nur noch zur Info: Ich habe zuerst einen Antrag auf Reha/stationären Aufenthalt in der Klinik Waldschlösschen bei der AOK gestellt, die haben sofort gesagt sie sind nicht zuständig und haben ihn an den Rententräger geleitet. Also das ganze noch mal bei der Rentenkasse, die haben auch gleich abgelehnt sie zahlen nicht mit der Begründung, dass ich nicht wieder voll Erwerbsfähig werde. Nun haben wir beim Sozialgericht Klage eingereicht und das wird dann mal entschieden wenn ich alt und grau bin . Das geht jetzt seit Mai 2010.
    Ich habe versucht über ganz viele Emails die ich geschrieben habe, an Promis und Politiker, mit der Bitte, ob sie mir nicht die so wichtige Therapie in Dresden im Waldschlösschen bezahlen, es sind so ca. 15.000 Euro für 9-12 Wochen.
    Aber keiner hat sich gemeldet ….
    Also noch mal danke für eure vielen lieben Worte, Emails und Anrufe.
    P.S. Zu Vielfalt e.V. und anderen Organisationen hatte ich auch Kontakt aufgenommen, aber es konnte mir keiner weiterhelfen.
    Jürgen Scherr

  19. Simone schreibt am :

    Hallo Jürgen,
    die Reha für meinen Sohn in einer Klinik für Traumatherapie wurde auch von der Rentenversicherung abgelehnt. Doch es gibt die „Kitzbergklinik“ in Bad Mergentheim, die soll eine gute Klinik für Traumatherapie sein. Um dort aufgenommen zu werden, brauch man nur eine Klinikeinweisung von einem Arzt.Die Kosten für die Behandlung übernimmt die Krankenkasse.

  20. Mona schreibt am :

    Hallo Jürgen

    Vieleicht wäre es gut gewesen wenn Du einePsychologin gehabt hättest und mit Ihr darüber gesprochen hättest.Ich habe es so gemacht und Sie hat In der Klinik angerufen und so kam alles in die Wege.Zwar wollte mich meine Krankenkasse in eine andere Klinik schicken. Das habe ich Ihr gesagt und Sie klärte das mit meiner Krankenkasse und nun ist es soweit am !6.3 2011
    fahre ich in die Klinik.Aber übern Anwalt geht es ebend auch, wenn mann es nicht anders lösen kann.Ich wünsche Dir viel Glück.

    By mona

  21. Wilma schreibt am :

    Hallo Jürgen,
    das mit dem Hin-und Herschieben zwischen Krankenversicherung und Rentenversicherung, das machen die immer so.
    Im Gesetz steht: Der zweitangegangene Träger zahlt!!
    In diesem Fall die Rentenversicherung. Ich habe das schon mal durchgemacht. Ich habe eine einstweilige Anordnung bei Gericht gemacht mit der Begründung, dass eine Gefahr für Leib und Leben besteht. Die Richterin war sehr nett. Sie schickte ein Fax nach Berlin und am nächsten Tag!!!!!!! lag die Genehmigung im Briefkasten.

    Liebe Grüße Wilma

  22. lieber jürgen…………
    wir mailten ja nun bereits schon über facebook..wenn ich unsere lebensgeschichten so sehe ist es schon heftig,was ein mensch doch erleiden kann,wie sich unser gehirn auf solche schmerzeinflüsse eine art abwehr aneignet,damit wir dies überleben,überstehen….

  23. Christoph(ina) schreibt am :

    Ich darf solche Dinge eigentlich gar nicht lesen, triggert mich aufs extremste, erkenne wider mal viele parallelen zu mir, auch das mit der DIS und habe ja auch noch keine Theras finanziert bekommen….

    Denke ich werde erst mal Abstand von dieser Seite hier nehmen oder nur noch sehr sehr selektiv was lesen, ist sonst einfach zu gefährlich, sorry…

  24. hildegard schreibt am :

    @ Jürgen Scherr
    Seid ihr schon einmal dem Hinweis vom 23.3.11 nachgegangen: http://www.juraforum.de/recht-gesetz/staerkung-der-rechte-fuer-opfer-sexuellen-missbrauchs-352973 ?
    In einem nachweislichen Fall wie diesem sollte JEDE und JEDER die Ministerin beim Wort nehmen!! – SAGT ‚S LAUT!

    … und denkt dran, was Wilma neulich schrie(b):
    „In München hat ein Model 70.000 Euro Schmerzensgeld erhalten, weil ein Fernsehmoderator ihren Nachnamen durch den Kakao gezogen hat. Sie hieß Loch.“ …

  25. bellady schreibt am :

    An Hand von Jürgens grausamer Schilderung gebe ich unserem GESUNDHEITSSYSTEM und ARBEITSPOLITIK, dass wir leider so die größte SCHULD !!!!!!!!
    Wie man es daraus entnehmen kann, muss dein Erzeuger schon das selbe durchgemacht haben als Kind und was wird aus so einem Menschen ????…..und wie ist es möglich, dass man dies über so lange Zeit nicht bemerkt hat ????
    Doch ich glaube eher, diese Täter auch hier arbeiten dürfen mit „System“, das ich hier mal vielleicht etwas näher beleuchten will.

    Der normale Mensch (auch bei mir war dass so)kennt KEINEN HASS !!!

    Er geht davon aus, dass der hassende Mensch das meidet, was er hasst, was aber ein RIESIGER TRUGSCHLUSS ist, denn er ist NICHT in der Lage alleine zu leben…..

    Das werden die meisten schon mal gehört haben, das die richtigen (Ehe)Partner nicht nur alleine leben, SONDERN AUCH DURCH EIGENE ARBEIT VERSORGEN können sollten, können sich aber die Zusammenhänge nicht erklären….
    Diese Menschen können sich sehr gut VERstellen, täuschen einen lustigen und fröhlichen Menschen vor. In dieser Stimmung sind sie unterwegs auf BRAUTSCHAU…!! Man lernt sie sogar oft kennen , wenn sie gerade mal in einem Arbeitsverhältnis stehen und KURZZEITIG eine EIGENE WOHNUNG HALTEN KÖNNEN .
    (Deshalb wird auch den Hartz4lern grundsätzlich die Miete direkt an den Vermieter überwiesen,damit wir nicht auseinanderhalten können, wer mit dem Geld umgehen kann und wer nicht…..)

    Die Politik und die Gesetze „maskieren“ also diese Hassmenschen, damit sie sich unters Volk mischen können , um einen/e Partner/in zu finden.

    Nun hat man zwei Wohnungen, von der die ein aufgegeben wird, denn
    man braucht ja auch kein zwei Wohnungen und zieht zusammen.

    Nach diesem Schritt der nächste dann, denn nach der Heirat lässt er so allmählich seine MASKE FALLEN…. denn in Wahrheit haben sie keine Kraft für eine ständige Berufstätigkeit oder sie missbrauchen ihre überschäumende Kraft für Gewalt .
    Merke: HASS die die Kraft entziehen oder zuviel geben, was dann
    zu dieser Gewalt führt…..

    Jetzt wird die Frau vor den Karren gespannt…..vllt hat sie zuvor noch das erste Kind geboren, für das sie dann immer weniger Zeit haben darf..
    …denn auch sie wird eingeschüchtert durch die drohende Armut in der
    Familie und muss immer mehr ihr/e Kind/er loslassen……diese Mütter werden dann verbittert , da sie nicht von diesem „Entfremdungs-System“ mit Kinder innerhalb der Familie kennen. Und so gelangen
    Kinder und Mütter AUCH INNERHALB DER FAMILIE in Gefahr , was uns die oben genannten Instutitionen VORENTHALTEN…

    Täter können also ihren Hass überbrücken, wenn sie das erreichen, womit sie ihre Defizite überbrücken können. Wenn man dies noch
    genauer betrachtet, zeugen sie diese Kinder schon eigens für diese
    schmutzigen Fantasien. Und wenn daran noch andere beteiligt sind,dann
    geht es da auch um Geld, das die Kinder auf diese Weise einbringen müssen, ähnlich wie in der Kinderpornographie.

    Man muss sich das so vorstellen, dass diese Männer die Mütter ihrer Kinder obendrein noch hassen, weil sie arbeiten können…..und gerade dies benutzen sie, um diese davon abzulenken……

    Ich denke, viele Mütter können sich das nicht vorstellen, was ihren Kindern durch die eigenen Angehörigen geschieht, weil SIE KEINE
    HASSGEFÜHLE KANNTEN…..

    Die größte Gefahr steckt also schon in der Paarfindung, die den TÄTERN SO LEICHT GEMACHT WIRD…….und das können auch die Kinder -Opfer nicht wissen !!!!!!!!!!!

    Decken die Mütter diesem Schwindel ihrer Ehemänner auf , sind sie selbst gefährdet und werden noch von der Justiz geächtet !!!!!

  26. Lichtelfe schreibt am :

    Ich weiß nicht, ob diese Information hilfreich sein könnte, aber aus einem Selbsthilfeforum weiß ich von einer Frau (Jahrgang 1985), die aus Ostfriesland kam und ebenfalls unter MPS/DIS leidet. Auch in ihrem Fall kamen die Täter aus ihrer Familie, Alkoholismus war auch im Spiel…
    Aber ob die Täter sich eventuell kannten oder gar identisch sind, vermag ich nicht zu beurteilen- mir fiel nur die relative geografische Nähe auf.
    (Die Frau hat übrigens mehrere Therapien gemacht und nach allem was ich sagen kann, gelang es ihr, beträchtliche Fortschritte zu erzielen.)

    Meine Hochachtung vor allen Überlebenden- ihr seid stärker als die meisten sich vorstellen können. Ich wünsche Jürgen und allen anderen von Herzen alles erdenklich Gute.

    PS: Von der Kitzberg-Klinik in Bad Mergentheim habe ich schon von mehreren Leuten gute Sachen gehört- nunja, es ist ja oft so, was dem einen hilft, hilft dem anderen eher nicht usw. (so auch meine eigene Erfahrung), da hilft nur: eigene Erfahrungen machen (wenn möglich).

  27. klaraklara schreibt am :

    Liebe Lichtelfe und NetzwerkB,
    ich finde Informationen über Betroffene, anhand derer diese persönlich erkannt werden können, sollten hier nicht öffentlich lesbar stehen. Man möchte selbst entscheiden, wann die eigenen Misshandlungserfahrungen und körperlichen Schäden öffentlich bekannt werden, und es ist auch nicht auszuschließen, dass Täter noch hinter dem erwachsen gewordenen Opfer herspionieren, manchmal könnte es auch juristische Komplikationen geben.

    Was man in einem Selbsthilfeforum sagt, unterliegt sozusagen gegenseitiger Schweigepflicht.

  28. Christine Haxha schreibt am :

    Hallo Jürgen,

    Ich habe den Artikel gerade gelesen, ich sitze da und fühle gerade mit, was du alles für Situationen durchmachen musstest, ich bin selbst auch ein Opfer von Mißbrauch, Vergewaltigung, aber das hier hat in mir den Magen ausgeräumt, es ist traurig, das es so etwas gibt, das man Menschen so etwas antun kann. Ich hoffe für dich wirklich von ganzem Herzen, das du ein besseres Leben kennen wirst, liebe Grüße Christine
    PS: Ich bewundere deinen starken Mut, das hier zu veröffentlichen, Respekt!!!

  29. Hallo schreibt am :

    Guten Morgen,

    sagen ihnen die Namen Schüppel, Janßen, Bunjes, Göing oder Wilken etwas?

    Für eine Antwort wäre ich dankbar.

    LG

  30. Conny schreibt am :

    Hallo !

    Ich lese schon lange über das Thema „ritueller Missbrauch “ und die lebenslangen Folgen für die Opfer.

    Es treibt einen normaldenkenden Menschen an die Grenze des Begeifbaren, was die Opfer uns berichten.

    Wenn sich nicht bald ganz gehörig etwas ändert in der Strafvervolgung, wird es zu Vergeltungsakten kommen durch mitfühlende Mitbürger.

    Es ist unfassbarm wie die Opfer auch im Nachhinein um jedes Recht, das ihnen zusteht, kämpfen müssen.

    WANN wird dieses Morden der Kinderseelen- und -körper endlich gerecht und nachhaltig verfolgt ?

    Wann wird es präventive Massnahmen geben ??

    Ich bin so dermaßen angewidert und erschüttert von unserem Staat, was das Justizsystem betrifft.

    Ich könnte heulen vor Wut, vor Hilflosigkeit und für all die Opfer !

    Jürgen, wir hören dich, wir kämpfen für dich. wenn du etwas brauchst, melde dich bitte.

    Bis dahin wünsche ich dir viele friedvolle Tage voller Herzenswärme und innerer Ruhe.

    Du bist wirklich sehr sehr stark !

  31. Shanine schreibt am :

    Lieber Jürgen,
    Ich finde s total bemerkenswert wie du es geschafft hast dich durchs Leben zu kämpfen und du hast echt eine Menge Respekt verdient.
    Ich kann es nur zu gut nachempfinden was du gefühlt haben musst, denn ich bin jetzt 14 Jahre alt und mein Vater und Onkel misshandeln und vergewaltigen mich auch schon seit vielen Jahren. Obwohl meine Mutter dies weiss,hält sie zu ihnen. Ich war schon beim jugendamt deswegen, doch die glauben mir nicht.die meinen das meine Eltern ja einen so netten Eindruck machen. Ich ritze mich deswegen auch seit Jahren und habe ( vielleicht sagt dir das ja was ) dissoziative Krampfanfälle die nicht mehr weggehen. Doch du hast mir Mut gemacht nicht aufzugeben !!! Hast du noch eine Rat für mich was ich jetzt machen kann?? Ich wünsche die ganz viel kraft und Glück in deinem weiteren leben.
    Alles liebe shanine

  32. hildegard schreibt am :

    @ Shanine Geh deinen Weg über deinen Kinder- und Jugendarzt, der dich ja kennt. Falls du das nicht willst, such dir einen neuen so lange, bis du Vertrauen gefasst hast. Dein Vertrauen ist wichtig. Und dann geh mit ihm den Weg zur Anzeige. Du brauchst Hilfe. Bald!

  33. Shanine schreibt am :

    Liebe Hildegard,
    Ich danke dir für den Rat, ich war schon im Krankenhaus deswegen,aber irgendwie haben die nichts gemacht!!! Bei der Polizei habe ich ihn jetzt schon angezeigt!! Ich hoffe die machen was. Im Moment muss ich aber auch meine fünf jüngeren Geschwister schützen und wir schaffen es nie aus der Familie zu kommen. Trotzdem nochmal vielen dank und herzliche grüße von
    Shanine

  34. hildegard schreibt am :

    Shanine, gut so. Bleib dran. Sprich möglichst auch in der Schule mit einer Vertrauens-Lehrerin, damit deine/eure Situation richtig eingeschätzt werden kann!! Auch für deine jüngeren Geschwister kann das sehr wichtig werden …
    Verlass dich auf dein Gespür, wem du bei Medizinern, bei der Polizei, in der Schule vertrauen kannst.

  35. Saskia schreibt am :

    Hallo Shanine—–

    ich spreche aus Erfahrung,
    Heute würde ich nicht mehr ohne Zeugen ,d.h. ohne eine Vertrauensperson mich auf den Weg machen,

    alleine bei den Behörden,der Polizei,und Wohlfahrtsinstitutionen vor zu sprechen,war für meine/unsere Angelegenheiten fatal,
    wie bekannt,es ging um meine behinderte Tochter….,
    Hilfe benötigt frau/man in jedem Alter—

    mit herzlichen Grüßen Saskia

  36. Shanine schreibt am :

    Vielen lieben Dank für eure Unterstützung, ich habe mit meiner Klassenlehrerin geredet da ich ihr vertraue und mit ihrer Hilfe bin ich jetzt in eine inobhutnahme gekommen!!! Es war ein super rad von euch. Jetzt kämpfe ich um meine Geschwister, denn ich habe auch einen schwer behinderten 9 jährigen Bruder. Er ist herzkrank!!! Euch allen noch ganz viel Glück das ihr alles gut verarbeiten könnt. Ich glaube an euch !!!
    Liebe grüße eurw shanine
    PS. Ist es normal das ich mich sogar 40 km von zuhause von meinem Vater verfolgt fühle und panische Angst habe wenn Männer nur in meiner Nähe sind???

  37. hildegard schreibt am :

    shanine, das war gut so! Tu alles für alle deine Geschwister, alle sind gefährdet/geschädigt …
    Das PS zeigt deine Traumatisierung sehr deutlich und die Panik passt zu deiner Beschreibung. Sprich darüber, damit eure Lage klar wird – schweigen muss heute niemand mehr. Alles, alles Gute!

  38. jürgen schreibt am :

    Hallo zusammen
    nach langer Zeit möchte ich kurz darstellen,wie es mir in den letzten zwei jahren ergangen ist,
    Aber als erstes möchte ich mich bei euch für euer intresse und euere Rückmeldungen bedanken.
    Im März 2011 habe ich mich dazu entschlossen,eine Entschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)Zu beantragen.Nach der ersten Ablehnung,versuche ich jetzt seit Herbst2013 die Entschädigung vor dem SG Sozialgerichtzu erkämpfen.Dank meines Sehr guten Anwaltes in Sozialrecht und dem Weißen Ring,der Prozesskostenhilfe unterstützt,halte ich nach wie vor noch an der Entschädigung fest.Dies fällt mir nicht leicht.Beim ersten Gutachten das von einem Psychologen der Forensik erstellt wurde,konnte das Gutachten nicht zweifelsfrei feststellen,ob Halluzinationen) Erinnerungen des Erlebten oder pathologische Auswirkungen einer Schitzophenie sind.Daher hat mein Anwalt ein weiters Glaubwürdigkeitsgutachten beim Sozialgericht beantragt,wo die Entscheidung aber noch aussteht.Wenn es zu einem erneuten Gutachten kommen sollte,wird dies nicht vor März 2015 Stattfinden.
    Betroffene,die ebenfalls eine Entschädigung nach dem OEG anstreben,möchte ich nicht entmutigen ,aber stellt euch auf einen harten Kampf ein.Manschmal muss man für seine Rechte kämpfen.Inzwischen war ich Anfang 2014 zum zweiten Mal in der Klinik am Waldschlösschen in Dresden.Der Aufenhalt in Dresden ist zwar jedesmal Sehr anstrengend,aber ich muss sagen,es hat mir gut getan und ich habe viel erreicht und neues dazugelern.Soviel ertsmal als kurze Darstellung,vielicht melde ich mich wieder,wenn rd Neues vom OEG Verfahren gibt.
    Bis dahin grüße ich euch.
    Jürgen
    @Conny Du bekommst meine,email Adresse von Norbert.

    @Hallo Sie fragen nach Namen,Schüppel, Janßen, Bunjes, Göing oder Wilken.Warum grade diese?

  39. Gertrud Tammena schreibt am :

    In A. war auch die Mittelschule/weiterführende Schule für viele umliegenden Orte. In den Nachkriegsgenerationen gab und gibt es sehr traurige Biografien, schreckliche Ereignisse und tragische Lebensschicksale, die man oftmals der Landschaft und dem Kriegsfolgen zuschrieb.

  40. Henriette schreibt am :

    Hallo Jürgen,

    ich bin Mutter von einer kleinen Tochter und seit einiger Zeit lese ich viele Berichte über Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlungen. Ich wusste lange Zeit gar nicht, dass es etwas so schreckliches wie du es auch beschrieben hast, überhaupt gibt, v.a. mit so kleinen Kindern. Dein Bericht und deine Kraft weiterzukämpfen verdienen größten Respekt. Ich bin so erschüttert und schockiert, über das, was vielen kleinen und größeren Kindern in ihrem Leben wiederfährt und würde gern irgendetwas tun, um mich für die Opfer einzusetzen und eine härtere Bestrafung für die Täter zu initiieren. Gibt es da irgendwelche Initiativen? Ich möchte irgendetwas verändern und meine Kinder und viele andere Kinder auch vor solchen Gräueltaten schützen.

    Außerdem interessiert mich noch, ob du etwas über die anderen Täter von damals herausgefunden hast? Irgendwelche Kontakte von deinem Vater und Opa? Diese Bestien dürfen doch nicht einfach davon kommen.

    Viele Grüße, Henriette

  41. Hallo schreibt am :

    „@Hallo Sie fragen nach Namen,Schüppel, Janßen, Bunjes, Göing oder Wilken.Warum grade diese?“

    Weil ich mich in einer Konstellation, einer misshandelden, quälenden, missbrauchenden „Familie“ befinde. Ich kämpfe ebenfalls, und werde vom Staat zermahlen. Das versuchen sie zumidnest. Ganz gezielt zu denunzieren, zu verleumden. Ich weiß mit Sicheheit, dass das wogegen ich vorgehe, eine kriminelle Vereinigung ist – Organisiertes Verbrechen – und das recht deutlichst bis in die Staatsebene. Wie weit nach oben, werde ich noch benennen können. Ich tanze grade auf dem Drahtseil, und es wird sich entscheiden, wer hier wen an der Angel hat.

    Wenn Ihnen diese Namen etwas sagen, würde mich das natürlich interessieren.

    Mit lieben Grüßen

  42. Hallo schreibt am :

    Wenn ich mich recht entsinne, kommen sie aus meiner Region. Nähe Oldenburg. Hier herrscht der Satan. Mengele lebt hier noch.

  43. Xandra schreibt am :

    Jürgen und alles in dir:
    Lebe! Kämpfe, du bist nicht allein.
    Schau dich in der Literatur um.
    Es gibt andere die überlebt haben.
    Lebe und lass dich nicht mundtot machen.
    Das wollen sie doch bloß!
    Aber mit jedem veröffentlichtem Wort schlägst du zurück.
    Was ich gelesen habe bleibt in meinem Kopf.
    Seit dem ersten Buch über Missbrauch sind meine Augen offen.
    Und mein Mund auch.
    Desto mehr solche Lebensgeschichten in den Köpfen der Menschen ist, desto besser!

    Satan existiert nicht.
    Es gibt ihn nicht.
    Nur kranke Menschen.
    Aber keine böse höhere Macht.

    Ich schicke viel Liebe an alle von euch!

  44. Schlunz schreibt am :

    Hallo!

    Durch Zufall bin ich auf diese Website gestoßen..Ich bin Jahrgang 90 und habe als Kind Ähnliches erlebt. Ich suche schon lange nach Antworten und bin hellhörig geworden als die Stadt Oldenburg fiel. Ich komme aus dem Landkreis Oldenburg. Vielleicht hat ja Jemand Interesse sich auszutauschen, nach Antworten zu suchen und sich ggf. sogar etwas Halt zu geben?

    Viele Grüße

    Schlunzi

  45. rupert schreibt am :

    lieber Jürgen ich habe deine geschichte gelesen es tut mir leid das du solchen Verbrechern ausgeliefert warst ich bin aus Österreich in der nähe von wien ca 3stunden Autofahrt nach Deutschland bei mir in der Heimat ist es auch so das Kinder als Sklaven arbeiten müssen ich habe einen freund in wien der wird jeden tag von seinen vater misbraucht sein Name ist patrik und ist erst 10.jahre alt ihm wurde auch alles genommen ich will gar nicht darüber reden ich wünsche dir noch viel glück in deinen leben und bleib stark so wie du es jetzt bist ich werde oft an diese geschichte denken und das leid das du ertragen must ich würde mir wünschen das ich dich einmal persöhnlich einmal kennen lernen würde ich möchte gerne dein freund sein wenn du es willst wenn du meine Nachricht bekommen hast schreibe mir bitte zurück an meine E-Mail Adresse sie lautet rupert.e [at] gmx.net viele grüsse sendet dir dein rupert

  46. Savina schreibt am :

    Es gab eine Zeit in meiner Lebens-Biographie, in der es mir bewusst wurde, dass ich das, was mir die beiden Menschen antaten, die in meiner Geburtsurkunde dort unter VATER und MUTTER mit Namen genannt werden, überlebt habe;
    und mir nie, aber auch tatsächlich nie, auch nur irgendjemand Schutz und Hilfe gab in der Zeit, in der ich ihnen beiden zur Verfügung, mit meiner Seele und mit meinem Körper, zu stehen hatte, über einen sehr langen Zeitraum hinweg….
    Als mir bewusst wurde, dass das gesellschaftliche Umfeld
    die Täter immer nur geschützt hat, habe ich folgenden HÖLDERLIN-Text als sehr stimmig empfunden.:
    “ Aus Friedrich Hölderlin: „Hyperion“

    So kam ich unter die Deutschen. Ich forderte nicht viel und war gefaßt, noch weniger zu finden.
    […]
    Barbaren von Alters her, durch Fleiß und Wissenschaft und selbst durch Religion barbarischer geworden, tiefunfähig jedes göttlichen Gefühls, verdorben bis ins Mark […], in jedem Grad der Übertreibung und der Ärmlichkeit belaidigend für jede gutgeartete Seele, dumpf und harmonielos, wie die Scherben eines weggeworfenen Gefäßes – das, mein Bellarmin, waren meine Tröster.
    Es ist ein hartes Wort, und dennoch sag‘ ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesezte Leute, aber keine Menschen – ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstükelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt? …“

    Akademikern bin ich später sehr oft aus dem Wege gegangen, ihr einfach zu oft unter ihnen anzutreffender Dünkel war der Grund.

    Immer wieder stelle ich hierzulande fest, dass sehr viele deutsche „Normal“-Bürger die äußerst tiefgehende Dimension der Verletzungen, die Kindern zugefügt wurden und werden einfach immer wieder ignoriert.
    Anders ist die enorme Bagatellisierung der Trauma-Folgen und der Umgang mit traumatisierten Menschen meiner Meinung nach nicht zu erklären.

    Ja, es fehlt jegliches Unrechts-Bewusstsein.
    Also muss man ja nun auch gar nichts wiedergutmachen.
    Betroffene haben keine Forderungen zu stellen.
    Einmal Opfer, immer Opfer. – Darum geht es.!
    Und das Unrechts-Bewusstsein hat unseren Vorfahren ja auch schon bekannterweise gefehlt.
    Die Tradition wird halt nur fortgesetzt.

  47. Juia schreibt am :

    Schlunz und Hallo,

    ich komme auch aus der Region Oldenburg. Wir müssen uns vernetzen.

  48. Versuch schreibt am :

    Ich wage auch mal einen wahrscheinlich sinnlosen Versuch – bin Ende der 90er/Anfang 00er von mehreren Leuten (wohl teilorganisiert aber nicht rituell) mb worden (bin Anfang der 90er geboren). Darunter waren auch andere Kinder, besonderS in Erinnerung geblieben ist mir ein Mädchen, etwas jünger als ich mit braunen Locken und Sommersprossen. Raum Hamburg aber evtl. Fanden diese Aktionen in ganz Deutschland statt (erinnere mich teilweise an Hotel aber auch mir unbekannte Privatwohnungen). Vielleicht meldet sich ja jemand, darüber wäre ich froh – einfach nur, um Gewissheit zu haben. Oder auch über Tipps, wie man vielleicht noch andere von damals finden kan.

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