14 Kommentare

  1. Wilma schreibt am :

    Ich hatte bei dem Interview mit Herrn Unseld ein sehr schlechtes Gefühl. Er war die ganze Zeit sehr nervös, was man an den Händen, an den Füßen und dem Gesicht sah, fasste sich an die Nase (typisches Zeichen für Lügen). Jeder, der im Alter von sieben Jahren missbraucht wurde, wird nach der Lektüre des Buches Tiger, tiger feststellen können, ob es echt ist.

  2. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Her unseld will nichts bemerkt haben?Alle wussten bzw. ahnten doch-ohne vielleicht zu wissen wie weit das ging-das hier Dinge zwischen schülern und lehrern geschahen die dort nichts zu suchen haben.Allerdings kann man hern unseld keinen vorwurf daraus machen denn er war damals auch ein kind bzw. jugendlicher.Verantwortlich waren die erwachsenen lehrer und betreuer ,schulbehörden etc. die die pädosexuellen schalten und walten liessen.Im übrigen waren auch mädchen an der odenwaldschule betroffen.Dies geht leider in der diskussion etwas unter.

  3. Veronika schreibt am :

    Herr unseld gehört für mich spätestens nach diesem interview zu Sympathisanten der täterlobby-zumindestens ist er Zwiespältig-man spricht von beziehung(!) und man bezweifelt ob pädosexualität wirklich dem kind schadet.Aber man verdient natürlich als verleger mit dem thema geld!!!!!!Er wurde ja auch nicht missbraucht wie er sagt.Ist ihnen das nicht alles ein bischen peinlich herr unseld?

  4. Betroffener Odenwaldschule schreibt am :

    Auch bei den Altschülern der Odenwaldschule weiss man bis heute nicht wer ist freund und feind.Das erklärt neben den stattgefundenen bedrohungen die hohe Dunkelziffer.Denn wer outet sich unter diesen umständen noch gerne!

  5. marga 3 schreibt am :

    Frage an Wilma:

    Ist das Geschehen , das im Buch „Tiger, Tiger“ beschrieben wurde, Deiner Meinung nach echt?

  6. Barbara schreibt am :

    Auch Körpersprache kann verraten

  7. Hubert schreibt am :

    naja, es sind ja schon viele Bücher zu dem Thema verfasst worden.
    Als Verleger hat der Herr Unseld natürlich ein starkes Interessere daran,
    das Buch möglichst gewinnbringend zu vermarkten, so wie viele andere es bisher auch getan haben.
    Daß man aus seiner Körpersprache nun gezielt etwas ableiten könnte, halte ich allerdings für sehr gewagt und ich finde, damit sollte man etwas vorsichtig sein.

  8. Wilma schreibt am :

    @marga3 Ich habe das Buch noch nicht gelesen, werde aber reinschauen.
    Vieles von dem, was Herr Unseld sagte, kam mir sehr spanisch vor, z.B. die Worte „Lolita“ „Kindheit muss neu definiert werden“ (???). Die Frau schreibt ein Buch, gibt aber keine Interviews. Auf die Frage, ob ihr der Kontakt geschadet habe, gibt sie keine Antwort. Gibt es hier jemanden, der nicht weiß, ob ihm/ihr der Kontakt zu einem Kinderschänder geschadet hat?

  9. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Mit den Betroffenen sexueller gewalt hat man immer schon gerne geld verdient-ob damals mit den Heimkindern,die durch kostenlose kinderarbeit viel geld einbrachten oder jetzt mit dem Buch tiger, tiger.Im übrigen halte ich das Buch tiger,tiger für gefährlich, weil es suggeriert das pädosexuelle gewalt dem kind nicht schadet und das es doch eine „Beziehung“ sei was durch die wortwahl an sich falsch ist.Sexuelle Gewalt wird nämlich zur „Beziehung“ umdefiniert.Das ist genau die Argumentationsschiene der Pädosexuellen und deren Sympathisanten bzw. Täterlobby.Auch mir als Betroffener an der odenwaldschule versuchte man unmittelba rnach meinem outing zu Erklärung ich hätte eine „Beziehung“ gehabt.unfassbar.

  10. marga 3 schreibt am :

    @ Wilma

    Ja, Deine Beobachtungen leuchten mir ein.
    Ich werde es nun, wenn ich Gelegenheit habe, mit dem kritischen Blick lesen: hat hier vielleicht ein Pädophiler unter Pseudonym geschrieben?

    Unselds Äußerungen machen mißtrauisch.

  11. Berger schreibt am :

    Die Frage , ob dem Betroffenen ( Opfer ) der „Kontakt“ geschadet hat , ist DISKRIMINIERUNG im höchsten Maße .
    Unverantwortlich ! Ein ungewollte intimer Kontakt schadet IMMER und ist verboten .
    Als ich die Ereignisse meiner behinderten Tochter im Heim bei der Mißbrauchsstelle gemeldet hatte , wurde mir als erstes gesagt „Versuchen Sie zu lernen , anders mit den Ereignissen umgehen .“ Bis heute hat keiner geholfen dem Wille meiner Tochter – aus dem Heim raus zu wollen – zu unterstützen , um überhaupt erst Mal Abstand von diesen Ort zu bekommen .
    Wenigstens vom Runden Tisch bekam ich die Antwort , daß man hofft das uns vorort geholfen wird . Leider bisher ohne Erfolg !

  12. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Ich habe mich auch an den runden tisch gewandt.Da kam nur bla bla bla.Die können und wollen nicht helfen.

  13. Eike schreibt am :

    Vielen Dank an die ehemaligen Odenwaldschüler, die so mutig sind ihre
    traumatischen Erlebnisse im Fernsehn zu berichten!

  14. Eva schreibt am :

    Das Hauptproblem ist , dass ebenslange anhaltende psychische Schäden eben nur selten als echte schlimme Schäden einer Straftat gesehen werden.

    Wenn Opfer durch Gerichtsverhandlungen retraumisiert werden, wird auch kein „abscheulicher Verteidiger“ verurteilt wegen psychischer Körperverletzung.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE