5 Kommentare

  1. kar schreibt am :

    Umso unverständlicher ist es, wie wenig die Politik und einige Medienvertreter mit der Problematik umgehen. Da wurde statt Dienstwege bei für Strafverfolgung v. Tätern zuständigen Polizeien u. internationale Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung u. dem löschen v. kinderpornografischen Inhalten enthaltenen Seiten zu optimieren ein lügnerisch verklärendes, nichts bewirkendes Zugangserschwerungsgesetz (nicht Inhaltelöschungsgesetz) beschlossen u. kurze Zeit später ausgesetzt, muss noch immer darüber diskuttiert werden, wie sich Opferrechte verbessern lassen können. Und gestern wurde auf einer weniger bekannten Nachrichtenseite – siehe http://newspresso.gulli.com/1318-maennerschwarm-verlag-verkauft-penetration-eines-8-jaehrigen-kindes-als-verklaerenden-paedophilen-roman-09-04-2011 – berichtet, dass ein Verlagshaus jetzt neu aufgelegte, Pädophilie verklärende Literatur verkauft und diese zwischenzeitlich selbst auf Webauftritten großer Buchversender wie Amazon gelistet wird!

    Da fehlen echt die Worte!

  2. Eva schreibt am :

    Ich finde es gut , dass die Forschung dem Thema sich annimmt, obwohl den Opfern damit jetzt nicht geholfen wird und manch einer sagen wird , das könnten herausgeworfene Gelder sein.

    Laut dem folgenden Artikel, kommt es häufig zu Fehlurteilen, weil RichterInnen aufgrund mangelnder Kenntnisse der Traumaforschung die Glaubwürdigkeit der „Opfer“ in Frage stellen.

    Juristen wie Dr. Klaus Haller fordern „verpflichtende Fortbildungen für Richter und Staatsanwälte“, die anscheinend kaum etwas über die lebenslange Vielzahl und Schwere der Folgen wissen.

    http://www.emma.de/news-artikel-seiten/zeit-reporterin-rueckert-diskreditiert-traumaforschung/

    ——–

    Man lese auch einmal das fordernde Papier “ Qualität in der Justiz“, die anscheinend noch stark verbesserungswürdig ist.

    http://www.rivsgbnrw.de/drbqualitaet/qualitaet12102002.pdf

  3. Sascha schreibt am :

    Hallo,Kar,
    vielen Dank,ich habe den Link auch auf meiner Seite eingebunden.
    Es ist absolut unglaublich.Wo sind die Politiker….ein Kind ist schuld….oh,Gott…..wie kaputt ist so ein Verlag,der das veröffentlicht ?
    Ich schäme mich für diesen Verlag und vielleicht sind die ja mutig genug und erscheinen auf meiner Lesung,ja ich bin wütend…..guten Tag ! Sascha

  4. Simone schreibt am :

    Warum darf ein Verlag in Deutschland solch ein perverses, Verbrechen verherrlichendes Buch veröffentlichen? Habe mal den o.g. Link aufgerufen. Der Verlag „Männerträume“ hat das Buch unter der Rubrik „Erste Frühlingsboten“ ins Netz gestellt – auf dem cover ist ein kleiner Junge ohne Hose zu sehen. Wie pervers und abscheulich ! Gegen die müßte man Strafanzeige erstatten.

  5. kar schreibt am :

    Simone, der Männerschwarm Verlag hat eine gewisse Bekanntheit und richtet sich eigtl. an andere Lesergruppen. Normalerweise wird mehr Unterhaltungsliteratur für insbesonders Homosexuelle angeboten. Es ist nicht die Regel, das so ein Dreck da veröffentlicht wird. Umso schlimmer ist es, das jetzt dieses „Werk“ da in soeiner Art und Weise neu aufgelegt wird.

    Mir ist es ein Rätsel, wie soetwas überhaupt nicht nur v. gesetzlichen und moralischen Fragen, sondern auch v. der Frage der Vernunft her, veröffentlicht werden kann.

    Der Verlag gehört eigtl. boykottiert. Auch sollte mal v. einem sachkundigen Juristen geprüft werden, ob soetwas überhaupt rechtens sein kann bzw. ausserdem ohne weiteres bei Amazon & co verkauft werden darf.

    Nach auf Queer.de aufgeführten Informationen wurde das „Werk“ ja schon 1984 ins Deutsche übersetzt in kleiner Auflage von einem anderen Verlag (rosa Winkel Verlag) verkauft. Es kann also durchaus sein, dass schon mal Beschwerden gestellt wurden, diesen aber nicht konsequent nachgegangen wurde.

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