7 Kommentare

  1. Ich komme an – und genieße:
    Bilderbuchwetter, Meerluft, Urlaubsatmosphäre …..
    An der Seepromenade ein Highlight:
    eine Reetdachdecker-Firma nutzt das trockene Wetter. Drei bis fünf junge Leute decken ein kleines Haus mit Reet. Da kann ich nur staunen, mich auf die gegenüberliegende Bank setzen, zusehen und fotografieren.
    Ein Schauspiel der besonderen Art !
    Schwindelfrei und bühnenreif balancieren die jungen Leute auf dem Dach und üben mit scheinbarer Leichtigkeit ihr Handwerk aus. Ich bin beeindruckt und freue mich, dass es in dem Beruf Nachwuchs gibt ….

    Im freundlichen Kurparkhaus begegne ich zum verabredeten Termin einer sympathischen, fröhlichen Runde unter dem Vorsitz von Norbert Denef.
    Frau Veronika und Tochter Kristin sind auch dabei.
    Ein präziser Ablauf der Versammlungs-Formalitäten, für mich ein erstes Kennenlernen der Anwesenden.
    Dann – bestellt und vorbereitet von Familie Denef: eine festlich gedeckte Tafel, zwei Kellner und ein wunderbares Büffet:
    fängt schon gut an: Fischsuppe…..hmm….lecker ! und geht so köstlich weiter… inclusiv Nachtisch: flambierte Ananas mit Eis…hm hm…Bärbel tauscht mit mir Ananas gegen Eis…wegen meines Alkohol-Problems…(aber das muss ja nicht jeder wissen)….
    Nur nette Tischnachbarn, lockere und ernste Gespräche – und – für mich ganz neu : hier kann ich, egal ob mit „Männlein“ oder „Weiblein“ über alles reden, worüber ich mir „normaler Weise“ angewöhnt habe, zu schweigen.
    Eine wunderbare, gelungene Geburtstagsfeier,
    und – für mich – ein schöner Beginn meiner Mitgliedschaft
    mit einem ersten, sehr netten Kontakte-knüpfen !

    Dank an Norbert und Frau Veronika, und an alle, die auch noch beteiligt waren.
    Und Dank an Kristin für die netten Gespräche auf dem gemeinsamen Rückweg!
    Mit herzlichen Grüßen und auf ein baldiges Wiedersehen
    Adelheid

  2. n.gabrielle schreibt am :

    Bitte am Ball bleiben, ich tues auch!
    Nicht locker lassen.
    Durch die massive Zuwanderung aus total patriarchalen Strukturen wird die sexuelle Gewalt noch zunehmen.

    Die „göttlich“ männliche Macht muss gestürzt werden mit dem Satz:
    Gott ohne Göttin gibts nicht.
    Demokratie beginnt am Götterhimmel!

    Grüsse
    n.gabrielle

  3. Bravo Gabrielle

    das ist ein mehr als sehr guter Gedanke. Ich weis nicht wie weit ich in meiner Verzweiflung ohne Die Seiten von Norbert Denef und dann später ohne die Seiten von NetzwerkB gekommen wäre. Es beruhig mich immer wieder, hier zu sein zu lesen und dann weiter zu Kämpfen ein Leben lang.
    Auf das „Bündnis gegen Gewalt“ bin ich sehr gepannt.

    Wünsche allen eine kraftvolle kreative Woche.

    “ SAGT ES LAUT “

    Pia Survivor

  4. ludmilla schreibt am :

    Zumindest in Gedanken war ich dabei.Hatte leider keinen Babysitter gefunden…Gut das es weitergeht!

  5. n.gabrielle schreibt am :

    Ich fühle mich in der Pflicht allgemein gegen Gewalt anzugehn obwohl ich nie welche am eigenen Leib erfahren habe. Doch habe ich mit 60 Jahren zu meinem grossen Entsetzen erfahren, dass ich die Tochter eines Täters bin, der sich eines Angriffs auf die Schamhaftigkeit an seiner Nichte schuldig gemacht hat. Das Opfer hat erst 70-jährig darüber berichten können.
    Heute bin ich der Überzeugung, dass mein Vater selbst vorher Opfer gewesen sein muss. Er war nie sehr gesprächig, doch hat er sich gegenüber der Kath. Kirche immer nur sofern ausgedrückt, dass die Geistlichen nicht durch die Rippen schwitzen.
    Ich habe während 2 Jahren ehrenamtlich für den Weissen Ring Luxemburg gearbeitet. Es braucht unbedingt eine Aufarbeitung Opfer-Täter.
    Das Täterproblem habe ich erst so richtig verstanden, als ich eine Laienausbildung für Alzheimerkranke absolviert habe. Dieser Filmriss wo ein Alzheimerkranker sich auf einmal in einer anderen Lebensphase befindet kann man auf die Täter übertragen. Wo irgend ein Gegenstand oder ein Erlebnis den Auslöser gibt gewalttätig zu werden.
    Darum finde ich es äusserst kriminell Kleinkinder vor dem Alter von 3 Jahren von der Mutter zu trennen. Auch sollten wir uns verstärkt mit den männlichen Kinder und Jugendlichen befassen, sie sind das schwache Geschlecht das Emanzipation sehr schlecht verdaut. Buben und erwachsene Männer brauchen viel mehr Zuwendung als Mädchen und Frauen vorallem in der Pubertät.
    Es vergeht keine Woche wo nicht später ein Ehemann seine ganze Familie hinrichtet weil er die Scheidung nicht verkraftet. Die Exsistenzangst des Verlassenwerdens die sich in einem explosiven Gewaltakt niederschlägt.
    Auch müssen Migrantenfamilien verstärkt auf die europäische Demokratie vorbereitet werden.

    Grüssse
    n.gabrielle
    Luxemburg

  6. n.gabrielle schreibt am :

    Die Welle von Migranten aus dem Magrheb, darauf sollten wir vorbereitet sein. Es hängen im Schlepptau Migranten aus Somalia, Mali etc daran die aus total patriarchalen Strukturen kommen. Hinzu kommt, dass viele aus Kriegen zu uns stossen.
    Die „zornigen jungen Männer“ wie ich sie nenne, machen sich auf den Weg nach Europa und erleben die erste Enttäuschung, dass sie in Europa lange nicht so erwünscht sind wie man sie in ihrem Ursprungsland hat glauben lassen. Dass das Schlaraffenland kein Schlaraffenland ist. Jedoch ein Land wo knallhart gearbeitet werden muss: Im Schweisse deines Angesichts.

    Alle wollen eine Arbeit, ein Haus, eine Frau. Geht dies nicht in Erfüllung schlägt dieser hoffnungsvolle Aufbruch in Hass und Gewalt um.
    Vor allem nachts brennt es, nachts wenn alle Katzen grau sind. Und sexuelle Gewalt nimmt Überhand.
    Man kann sexeulle Gewalt nicht nur an der Kath. Kirche aufhängen obwohl sie prägend war für Europa. Vorallem in den letzten 50 Jahren.
    Wenn, dann muss man vorallem auf „alle“ patriarchalen Religionen hinweisen.
    Dass vor langen Zeiten jedes Land eine Fruchtbarkeitsgöttin hatte muss wieder in den Focus des Geschehens gebracht werden. Denn Spiritualität kann man nicht einfach mit einer Handbewegung abstreifen.
    Religiöse Gesänge sind etwas Wertvolles wenn wir verstehn was gebetet und gesungen wird? Gebete sollten der Gleichberechtigung von Mann und Frau angepasst werden.
    Ich habe nie erlebt, dass in den letzten Jahren irgend ein Politiker in diese Richtung hingearbeitet hätte, die Muttergottheit wieder aufleben zu lassen.
    Muttergottheiten stehen vor allem für eine gesunde Sexualität und eine Bewahrung von Umwelt und Natur wo „dem Menschen“ die Grenzen aufgezeigt werden.

    n.gabrielle
    Luxemburg

  7. astrid schreibt am :

    „Durch die massive Zuwanderung aus total patriarchalen Strukturen wird die sexuelle Gewalt noch zunehmen.“
    Nun denn, wozu reden wir dann hier noch?
    Die Täter sind längst und seit Jahrhunderten mitten unter uns; ihr Tun wird toleriert und übersehen – bewußt. Das sind Strukturen. Ich empfehle die Lektüre von Lloyd de Mauses Buch „Hört ihr die Kinder weinen“ – sexuelle Misshandlung von Kindern hat Jahrtausende Tradition, auch und gerade bei uns. Sie wird bis heute von vielen gerechtfertigt.
    Die „schwarzen Männer“ sind nicht das Problem; das weiß man ja lange schon. Sondern der nette Nachbar, in dessen familiäre Probleme man sich keinesfalls einmischen will; er ist ja immer so nett.
    Ich empfehle: Vor der eigenen Haustüre kehren.

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