Pädophilen-Ring in Berlin gesprengt

18.04.2011

WELT ONLINE  18.04.2011

Mitglieder sollen Kinder aus Haiti als Sexobjekte verschleppt haben

Ein Verdächtiger arbeitete in Deutschland als Lehrer, ein anderer leitete ein Fußballprojekt für Schüler

Mitarbeiter einer Hilfsorganisation für Kinder sollen im großen Stil Minderjährige nach Deutschland eingeschleust haben, um sie dort an Kinderschänder zu vermitteln.

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10 Kommentare

  1. Sascha schreibt am :

    …wenn einem da nicht schlecht wird wann dann…?
    da treffe ich gestern ein paar ältere Damen und Herren,komme mit ihnen ins Gespräch und lud sie zu meiner Lesung.Sie fragten nach dem Thema.Ich erzählte…ihre Antwort—„das betrifft uns ja nicht“.Mir tut so ein Satz weh und ich werde nie lernen diesen Schmerz zu unterdrücken.
    Was mit den Kindern unter einem Deckmantel passierte und passiert…kann doch nur geschehen…wenn weggeschaut wird.Der Laden wird trotzdem voll mit Interessierten…aber genau solche Menschen hätte ich gern dabei….es ist zum K…….. Sascha

  2. Eva schreibt am :

    „Die Überprüfung des 57-Jährigen ergab, dass er bereits mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt worden war“.

    Wenn man so einen Satz liest , kommen einem die Gedanken, dass unsere Gesetze und / oder unsere Gerichte viel zu mild sind.

    Man sieht, wenn man das liest , dass den Behörden die schweren psychischen Folgen bei den Kindern überhaupt nicht interessieren.

    Lebenslänglich müßte die Anwort sein, nach mehrfacher Verurteilung.

  3. raschida schreibt am :

    Jede Nachricht, wo sich die Schlinge enger um den Hals der Täter zieht ist einerseits mit einem Gefühl des Erfolges verbunden als auch mit Horror und Unvorstellbarkeit.
    Dennoch bitte ich alle, sich diese Meldungen anzuschauen.
    Es gibt für niemanden mehr eine „Ausrede“ sich dieser Realitäten nicht mehr zu stellen.
    Die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen wird immer unentbehrlicher,,,
    Zulange haben sich die Menschen mit ihren unterdrückten Ängsten Horrorfilmen und anderen Gruseligkeiten zugewandt. Nun hat jeder die chance, diese eigenen Ängste mit der Wirklichkeit abzugleichen,,,
    Die Opfer dieser Machenschaften benötigen jedwede Unterstützung,,,,,auch den Mut jedes Menschen der in Wahrheit noch etwas „gutes“ tun will,,,

    Immer wieder bekomme ich die Krise, wenn ich sehe, dass mir vermeintliche „Normalos“ über den Weg laufen. Gehe ich dann in die Tiefe,,,teste an,,,,,stelle ich fest, dass diese Menschen fantasien in sich tragen, die mich immer wieder mit dem Begriff „tickende Zeitbombe“ konfrontrieren.

    Aber ich habe keine Anlaufstelle,,,,mit wem sollte ich über solche „Kreaturen“ reden?

    Ich kann mich nur auf die wahren Helden unserer Zeit verlassen,,,

  4. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Ich wünsche mir sehr das die namen der „Abnehmer“ und der daran Verdienenden bald vollumfänglich genannt werden.Ich denke man wird dann sehr sehr staunen.Auch an der Odenwaldschule waren Prominente,Reiche und Einflussreiche verwickelt.Auch da dürfen die Namen bestenfalls hinter vorgehaltener Hand genannt werden .Damit muss Schluss sein.“Dutroux“ wie damals in Belgien gibt es nicht nur da!

  5. kar schreibt am :

    Es sind wie bei vielen News der Welt sofort unwahre Angaben ersichtlich. Von daher bin ich der Meinung, das diese Zeitung, über deren Wahrheitsgehalt bei zahllosen vorherigen News verschiedentlichst auf http://www.bildblog.de berichtet wurde, neutral neben mehreren Nachrichtenquellen zu listen oder ganz weg zu lassen.

    In dem Zusammenhang vielleicht ganz interessant! – http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/jetzt-ist-schluss/

    Hier noch weitere Quellen, die teils ausführlicher über die Hintergründe zu der News informieren! Letzte News ist besonders deshalb interessant, weil darin ersichtlich ist, dass evtl. schon vor Jahren gewisse Unregelmäßigkeiten aufgefallen, ja vielleicht auch vertuscht worden sein könnten!

    http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/menschenhaendler_verkauften_kinder_an_paedophile__haiti-waisen_nach_berlin_verschleppt_und_missbraucht/340797.php
    http://www.themen-der-zeit.de/content/Paedophilen-Ring_aufgeflogen.1434.0.html

  6. hildegard schreibt am :

    „… das Gewerbe ist lukrativ …“, lust-aktive Ausbeuter, gemeingefährliche Auftraggeber, passiv-schweigende Gesellschaft …
    Sucht, Profitgier und Gleichgültigkeit lassen unsere Nachkriegsgeschichte als AUSBEUTERSTRUKTUR erscheinen.
    Kann das auch nur ein Mensch auf dieser Welt wirklich wollen?
    Todesmutige arabische Frauen und Männern zeigen uns gerade, wie SIE sich gegen ihr tyrannisches System wehren.
    Die Despoten in unserer Mitte werden WIR entlarven müssen, bevor ein neuer selbsternannter „Sittenwächter“ aufsteht!!!

  7. kar schreibt am :

    „Ich wünsche mir sehr das die namen der “Abnehmer” und der daran Verdienenden bald vollumfänglich genannt werden.Ich denke man wird dann sehr sehr staunen.Auch an der Odenwaldschule waren Prominente,Reiche und Einflussreiche verwickelt.Auch da dürfen die Namen bestenfalls hinter vorgehaltener Hand genannt werden .Damit muss Schluss sein.”Dutroux” wie damals in Belgien gibt es nicht nur da!“

    Sagt Dir der Name Hans Meiser etwas? Immerhin ein kompetenter Journalist, der, nachdem er sich mit einem Nachrichtenprojekt selbständig machte in ähnlichen Zusammenhängen recherchieren wollte! Weil das Material für manchen Verleger möglicherweise zu investigativ war, und keine Abnehmer fand, ist dessen Projekt aber leider in Insolvenz gegangen!

    http://wearechangeaustria.wordpress.com/2010/06/02/hans-meiser-insolvenz/
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,603835,00.html

    Da kann und sollte man sich fragen, wie es sein kann, dass offensichtlich nur der ehemalige Vizevorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedmann ans Messer geliefert worden ist, und sonst niemand. Kein Kunde wurde öffentlich genannt. Obwohl in den Zusammenhängen doch wohl zumindest v. einem investigativen Journalist umfassend recherchiert wurde.

    Die Enthüllung könnte man durchaus als rechtsmotivierte Enthüllung einer involvierten Einzelperson aus einem regelrechten Schweinestall heraus, in dem umfassender ausgemistet werden sollte, werten. Wenn es in die höheren Sphären geht, ist es erstaunlich, wie wenig letztendlich rauskommt.

    Ich kann mir auch denken, wie die hier erwähnte Sache ausgehen wird. Die Kunden werden nicht mehr feststellbar sein. Als einzigste werden die Beschuldigten verurteilt. Irgendwann wird es so sein, dass gegen die Opfer, die Täter wieder erkennen, Verleumdungsklagen geführt, Anzeigen wegen übler Nachrede gestellt werden. Vielleicht werden diese noch (wie im Zusammenhang mit dem sogenannten Sachsensumpf geschehen) v. Polizeibeamten genötigt, „Anschuldigungen“ zu unterlassen.

    Zumal sich im schlimmsten Falle kein Politiker/Journalist wirklich trauen kann, an Aufklärung zu arbeiten.

    Siehe auch:
    http://www.amtsmissbrauchdurchjustiz.de/31.html

  8. Warum ist kein erweitertes Führungszeugnis an privaten Schulen in Berlin verbindlich vorgeschrieben? Oder hat sich die Gesetzeslage seit Bekanntwerden des Missbrauchsskandals wesentlich geändert? Bei staatlichen Schulen ist es zumindest nach meinem Kenntnisstand verbindlich. Da sind ja selbst halblegale Vertriebsorganisationen mit der Forderung nach Schufa/polizeil. Führungszeugnis weiter!

    Wenn die Herrschaften in solchen privaten Schulen es nicht von sich aus hinbekommen können und/oder wollen, präventive Möglichkeiten zur Verhinderung sexuellen Missbrauchs an deren Schulen zu etablieren, dann sollten deren Einrichtungen doch eigentlich geschlossen werden. Und die Tatsache, die weiter oben angesprochen worden ist, die ist auch etwas, was man nicht vergessen sollte. Immerhin hatte der beschuldigte Lehrer im Ausland auch mit Kindern zu tun und es wird diesbezüglich in der Schwedischen Blogosphäre u.A. auf dem Blog einer ehemaligen Schülerin gemutmaßt, ob dieser Kinder missbraucht haben könnte.

    In Schweden wird von einer Presse, die man investigativ nennen kann, ausführlicher recherchiert. Demnach soll der beschuldigte Lehrer über Kontakte zu einem großen Pädo-Ring in Deutschland verfügen.

    http://zooey.wordpress.com/2011/04/16/abuse-case/
    http://svt.se/svt/jsp/Crosslink.jsp?d=22584&a=2397235

  9. hildegard schreibt am :

    @ kar
    … ich wiederhole mich: ungeheuerlich! Mir stehen die Haare zu Berge. Dieser Sumpf kann nur trockengelegt werden, wenn der besagte Stall gründlich ausgeräumt wird. Aber wer wird’s wagen?
    Ich stell es mir bildhaft vor: Justiz in stinkender Jauche! Der Gedanke kam mir beim Ausmisten meines Schafstalls. Mist muss regelmäßig beseitigt werden, sonst stinkt’s zum Himmel, Tiere werden krank …
    Soll das bei der Gattung Mensch anders sein? Der Mensch meint mit Macht und Gier und Sucht Gott spielen zu können – klugerweise sollte er sich seiner Natur erinnern, die er verrät, die sich aber nicht verleugnen lässt …

  10. Anna M. schreibt am :

    @ex-Odenwaldschüler: das gleiche ging mir auch durch den Kopf.
    Es würde mich gar nicht wundern, wenn Promis aus Politik, Justiz und Kirche zu den „Abnehmern “ gehörten, schließlich gibt es in Berlin viele davon.
    Und es würde mich auch nicht wundern, wenn plötzlich auf mysteriöse Weise Beweismaterial verschwände.

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