Kindesmissbrauch – Daniel Cohn-Bendit

16.07.2011

Offener Brief  16.07.2011

An die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs

Frau Dr. Christine Bergmann

11018 Berlin

per Telefax

Kindesmissbrauch – Daniel Cohn-Bendit

Meine Email-Nachricht vom 17.06.2011

Mein Telefax-Schreiben vom 20.06.2011

Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,

hiermit möchte ich noch einmal auf meine Email-Nachricht vom 17.06.2011 sowie mein Telefax- Schreiben vom 20.06.2011 zurückkommen. Leider haben Sie bisher nicht reagiert und den Eingang meines Schreibens auch nicht bestätigt.

Ich frage Sie direkt:

Möchten Sie den Fall Cohn-Bendit verschweigen und ignorieren?

Wer es aus meiner Sicht mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Kindern Ernst meint, darf vor Politikern keinen Halt machen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal an die Umstände an der Odenwaldschule oder im Bereich der katholischen Kirche erinnen, wo ein großer Aufschrei durch die Gesellschaft ging und man überall Konsequenzen forderte.

Ich fordere auch Konsequenzen und zwar dass der Fall Cohn-Bendit noch einmal nah in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, erforscht wird und Sie als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs im Auftrag der Bundesregierung Ihren Teil dazu beitragen, so dass es gelingt möglichen Opfern zu helfen.

Als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs im Auftrag der Bundesregierung dürften Sie über die nötigen Mittel sowie Einfluss verfügen, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Deswegen bin ich auch enttäuscht darüber, dass Sie sich bis heute nicht bei mir zurückmelden.

Aus diesem Grund sehe ich mich dazu angehalten, meinen Brief vom 17.06.2011 an Sie über Medien (z.B. netzwerk.org) als offenen Brief zu behandeln. Sehen Sie das bitte nicht als Angriff gegen Ihre Person, doch bleibt einem kleinen Bürger wie mir in diesem Fall leider nur der Gang in die Öffentlichkeit um meinem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal an die unsäglichen Tathandlungen und Äußerungen Daniel Cohn-Bendits erinnern, der in einem Buch eindeutig und unmissverständlich Kindesmissbrauch zum Ausdruck gebracht hat.

Hier dazu die Textpassagen:

«Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewegung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (…)

Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahre lang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren – eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Großen vor sich geht. (…)

Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (…)

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: „Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?“ Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.»

Eindeutiger geht es nicht und Versuche, diese Äußerungen zu relativieren oder in einem anderen Kontext darzustellen sind aus meiner Sicht nur Ablenkungsmanöver um über die Sache weiter „Gras wachsen“ zu lassen.

Dies dürfen Sie nicht zulassen Frau Dr. Bergmann, deswegen handeln Sie bitte – jetzt !!!

Auch in einem 1982 geführten Interview in einem französischen Fernsehsender hat sich Cohn- Bendit eindeutig geäußert. Hier dazu der entsprechende Link zu dem allgemein bekannten online- Medium youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8

Dort wird der französische Dialog ins Deutsche übersetzt und man erkennt eindeutig Cohn-Bendits abartige Phantasien, auch insbesondere durch seinen Hinweis „die Sexualität eines Kindes ist etwas Phantastisches“ und „es ist ein wahnsinnig erotisches Spiel“.

Eindeutiger geht es nicht, deswegen bitte ich Sie noch einmal Frau Dr. Bergmann:

Handeln Sie!!!

Der Fall Cohn-Bendit gehört endlich lückenlos und unnachgiebig an die Öffentlichkeit und muss aufgeklärt werden, egal welcher politischer Richtung er angehört oder welche Hintergründe bisher einer Aufarbeitung im Wege gestanden haben mögen.

Solche Menschen dürfen nicht verschont bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

(Name der Redaktion bekannt)

19 Kommentare

  1. Hamlet schreibt am :

    Das Problem ist doch nicht, ob hier noch was erforscht wird oder nicht, dies ist vor allem eine Entscheidung, die den Betroffenen zusteht, die Betroffenen braucht und da gibt es Aussagen, die eher vermuten lassen, dass sie die Geschichte auf sich beruhen lassen wollen, was ja auch perverserweise dann zur Verteidigung benutzt wird, obwohl die Motivation wahrscheinlich eine ganz andere ist, die Betroffenen sagen übrigens nicht: Es ist nicht passiert. In keinem Fall handelt es sich also um „subversive Literatur“ und Jugendsünden, wie Cohn-Bendit manchmal auch glauben machen will. Schon seine arroganten Auftritte und Antworten auch heute widersprechen dieser Verteidigung. Nichtmal Cohn-Bendit ist das Problem, es ist das Umfeld.

    Das Problem besteht darin, dass alles zu leerem Geschwätz wird, dass Vertreter der Grünen am Runden Tisch, wie Antje Vollmer oder Ekin Deligöz, selbst komplett pervertiert sind, keine Zivilcourage zeigen. Wie sollen diese Menschen überhaupt Interessen von Betroffenen vertreten, von Kindern, im Falle von Ekin Deligöz, wenn sie nicht mal in der Lage sind, innerparteilich den Rücktritt von Cohn-Bendit von allen Ämtern zu fordern und zugleich seinen Rückzug aus der Politik und im Falle der Verweigerung nicht selbst zurücktreten. Frau Vollmer selbst ist zudem vollkommen befangen, hat aber selbst keine moralischen Grundprinzipien (hierzu vgl. man nur ihr Problem mit Gerold Becker).

    Man kann nämlich einfach anders herum fragen: Wenn Herr Cohn-Bendit den Eltern ungeschminkt und ohne sozial-politische Propaganda in einem Plenum mitgeteilt hätte, du die spielen richtig gut mit meinem Schniedelwutz, und ich streichel dann auch die erogenen Zonen von deinem! und deinem! und deinem! Kind, während die mir einen runterholen, dann wäre er wohl schon damals hochkant aus dem Kinderkarten geflogen. Die Möglichkeit über Pädophilie, Sexualität und Macht zu diskutieren, heisst nicht, dass Pädophilie moralisch, gerade wenn’s um die Erziehung der eigenen Kinder ging, auch akzeptiert worden wäre, nur im Nebulösen, im Drumherumreden, im Anderen war sie „politisch“ akzeptabel, aber sozial und individuell, ganz konkret mit Namen: deine Tochter, dein Sohn? Das wäre nicht gegangen, auf dem Papier, anonymisiert und nett verpackt, gerade noch, aber ausgesprochen und konkret? Nein, das ist eine Lüge. Als Kind dieser Zeit, das mitten in diesem Mist aufgewachsen ist, zwischen dem Release-Movement, Free-Clinic, RAF, Landkommunen, etc. weiss ich das ziemlich genau.

    Interessant ist dabei eher, wie im links-alternativen Millieu, trotz allem selbstemazipatorischen Anspruch, verdrängt wurde, um den heissen Brei herumgeredet wurde und manipulative Menschen, wie Cohn-Bendit, das ausnutzen konnten.

    Zurücktreten tun sie, wenn’s nicht weh tut und publizistisch und politisch stimmungswirksam vermarktet werden kann, siehe den Rücktritt von Cem Özdemir, der sich aber nicht zu blöd war, jahrelang in einem höchst dubiosen Verein zu sitzen, der mehr der eigenen Projektion denn der Beförderung der vorgegebenen Interessen dient: Eine Selbstbefeierungsveranstaltung der widerlichsten Natur. Hier aber, wo’s nicht um vier goldene Pferd’chen geht, sondern konkret und im und am Nächsten um sexuelle Gewalt, um die Durchsetzung von eigenen Bedürfnissen mit Schutzbefohlenen, da wird gekuscht, gemauschelt, ein Kuhhandel nach dem anderen abgeschlossen, ausgegrenzt, verwaltet, überstimmt, Besitzstandswahrung betrieben, etc., etc. Eigentlich sollte man auch Herrn Winfried Kretschmann fragen und Herrn Özdemir, Frau Künast, etc., etc. wie sie’s damit halten… Wo ist die Grenze der Unvereinbarkeit? Wie gestaltet sich Integrität? Für Putin keinen Preis, aber Cohn-Bendit immer nahe bei? Herr Cohn-Bendit muss ja nichts befürchten, er hat selbst beschrieben, was er gemacht hat, dass er zielgerichtet genau dort Arbeit gesucht hat, wo er seine Neigungen ausleben konnte. Wahrscheinlich ist er auch in der Redaktion der französischen Libération ein- und ausgegangen: Da war einer der prominenten Redakteure in den 70er Jahre ein Pädophiler, Christian Hennon, der sich seine eigenen Kiddies in der Redaktion gehalten hat… und alle haben weggeschaut, allen ist’s heute peinlich, die da im Kampf um’s Höhere nicht in der Lage waren, im Nächsten und nach dem Nächsten zu schauen. Nichts als Schweigen…
    http://www.liberation.fr/medias/0101289513-mort-de-christian-hennion-ancien-de-liberation
    Obwohl er’s angeblich bedauert, hat auch Serge July, einer der Herausgeber, nichts besseres zu tun, als ’nen Dokummentarfilm mit und über Cohn-Bendit zu drehen, wohl wissend, dass auch Cohn-Bendit das Thema mit immer der gleichen dummen Verteidigungsstrategie beiseite schiebt: Ich bin nie angeklagt worden und seid doch nicht so prüde, oh la la… Wie stehst du zu dem, was Franck Demules widerfahren ist, Daniel, so als Frage von Altschüler zu Altschüler: Lässt dich das kalt? Oder sind das einfach Kollateralschäden, die’s in Kauf zu nehmen gilt, weil du weisst, wo’s lang geht und was wir alle brauchen, vor allem deinen freiheitlich-libertären und sich selbst liberalisierenden Schwanz? Dazu ein paar Bomben in Lybien und Afghanistan und nette, gute Weinabende mit Freunden aller Couleur. Und wie sehen Sie das als Parteigenossinen und -genosssen bei den Grünen? Anything goes? Cohn-Bendits‘ Sexspielzeuge waren nicht mal sechs Jahre alt, Franck Demules 10 als er unter den wegschauenden Augen zum Dauerspielzeug gemacht wurde, irgendwie schien das nicht wichtig, war nur gut für beständige Kommentare und Witze hinter vorgehaltener Hand (ganz genau wie auf der Odenwaldschule), weil man da, wo’s drauf ankommt zu keiner Zivilcourage fähig war und ist; die Distinktionen von links und rechts zudem da nicht mehr taugen… Das bewusst und unbewusst wegschauende Umfeld, das Nicht-Wahrhaben-Wollen sind hier Markenzeichen einer fehlgeschlagenen und pervertierten Emanzipation; das Höhere, die Ziele sind wichtiger; dass aber die Perverteure sich auch weiterhin als Moralapostel in unserer Politik breitmachen können, heute!, das allerdings betrifft nicht Cohn-Bendit, sondern die Partei der Grünen insgesamt: Ich beantrage als Bürger und Wähler den Ausschluss von Daniel Cohn-Bendit aus der Partei Bündnis 90 / Die Grünen und hoffe, dass verantwortungsvolle Menschen innerhalb der Grünen sich diesen Antrag zu eigen machen, insbesondere Herr Kretschmann, den ich öffentlich um Stellungnahme bitte. Auch als Volksvertreter ist Herr Cohn-Bendit nicht mehr tragbar. Die Ausrede, der verlangt das anonym, gilt auch nicht: Würden Sie Ihre eigenen moralischen Kriterien anwenden, siehe Kinderrechte, Frau Ekin Deligöz, die Sie uns beständig verkaufen, dann bleibt nur diese Konsequenz, vor allem wenn sie den arroganten und uneinsichtigen Umgang von Herrn Cohn-Bendit mit diesem Thema beiwohnen.

    Frau Deligöz hat, da Sie hier mehrmals drauf angesprochen wurde, nichts mehr in der Kinderpolitik verloren, Frau Vollmer sollte sich aus der Politik vollständig zurückziehen… Ähnliches kann man natürlich für Vertreter anderer Parteien genau so herausarbeiten. Hier also zu unterstellen, dies wäre eine Retourkutsche gegen die 68er und den Kampf um Freiheit, Menschenrechte und Menschenwürde, Gerechtigkeit ist vollkommen absurd, gerade wenn alle diese Prinzipien mit Füssen getretten wurden und werden.

  2. Simone schreibt am :

    Êin sehr wichtiger Brief ! Kann man diesen Brief von einer ren. Zeitschrift, z. Bsp. Stern oder Spiegel veröffentlichen lassen? Warum zeigt den Cohn-Bendit niemand an? Warum wird der nicht aus der Grünen-Partei ausgeschlossen?

  3. marga 2 schreibt am :

    Laut, laut sein, nicht kuschen!

    So ein Brief ist Gold wert und sollte unbedingt von einem großen Medium aufgenommen werden. Vielleicht ist „Hamlet“ ja auch bereit, sich interviewen zu lassen. Zum Wohle der vielen mißbrauchten Kinder, unter dem Mäntelchen äußerst fragwürdiger Libertinage- Vorstellungen.

    Kretschmann erscheint mir integer: warum schweigt er zu solch einem ungeheuren Sachverhalt, den der Täter noch großmäulig selbst schildert? (Heute würde er es wohlweislich wohl nicht mehr machen).

  4. Doro schreibt am :

    @ Hamlet:

    Genau so ist es!!!!! Ich bin mit demselben kruden Mist aufgewachsen und mich kotzt dieses HEUTE IMMER NOCH Wegschauen bei den GRÜNEN ebenfalls sowas von an!!! Ja, auch die deutsche Linke hat in Sachen sexuelle Gewalt gegen Kinder massiv Schuld auf sich geladen und es wäre mehr als an der Zeit, dass sie ebenso wie die Kirchen, die Odenwald- und andere Schulen endlich deswegen öffentlich zur Rechenschaft gezogen wird. Und Rechenschaft gibt. DAS wäre integer. Alles andere ist Gewäsch und Selbstschutz. Wie bei allen Täter/innen.

    @ Simone:

    „Veröffentlichen lassen“ kann „man“ schon mal gar nichts. Zumindest nicht als Betroffene eines kollektiv abgespaltenen „Schmuddelthemas“. Vielleicht können das einflussreiche Tätergruppen. Aber „normalerweise“ funktioniert Presse anders. Nämlich dass DIE brisante Themen recherchieren und zur Sprache bringen. Nur scheint das gerade beim Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder nicht zu funktionieren. Egal ob Stern, Spiegel oder andere: Den meisten muss man das Thema wie Sauerbier anbieten und dann schreiben sie noch nicht darüber. Oder so hahnebüchenen Schwachsinn, dass es weh tut. Aus der Vergangenheit, in der Berichte Betroffener über Übergriffe (bspw. in Institutionen) vonseiten der Medien nicht aufgegriffen wurden, ist zu schließen, dass in den Redaktionen genügend sitzen, die eindeutige Interessen haben. Sonst müssten die nicht nach so vielen Jahren erst auf den Fall DCB aufmerksam gemacht werden.

  5. hildegard schreibt am :

    @Hamlet Zit.“Das Problem ist doch nicht, ob hier noch was erforscht wird oder nicht, dies ist vor allem eine Entscheidung, die den Betroffenen zusteht, …“ – ich füg hinzu: Da alles längst erforscht ist, fehlt es NUR noch an Entscheidungen, die nun mal die Betroffenen nicht allein treffen können – WER aber wäre entscheidungs-fähig?
    Ob DCB oder Papst oder Schulleiter – – eine INTAKTE Gesellschaft würde doch den unverzüglichen Rückzug aus der Öffentlichkeit erwartet haben, unisono für unmissverständliche Konsequenzen zu sorgen, geeignete Kontrollen einzuführen und Kinder zu schützen wissen!!
    Dass weit und breit in unserem Lande nichts wirklich geschieht, zeigt die Arroganz und die Ignoranz den Überlebenden gegenüber – ich kann und will das niemandem mehr als Hilflosigkeit angesichts all der unappetitlichen intimen Ungeheuerlichkeiten nachsehen oder zugestehen.
    Staat wie Kirche beleidigen die geschundenen Kinder von ehedem.
    Objektive Entscheidungen hätte es gleich zu Beginn der bundesdeutschen Grundrechtsordnung geben müssen – hätte man sie nur durchführen wollen. Das chronifizierte Elend wird zur Katastrophe auch noch für heutige Kinder …

    Ja, die Mächtigen ALLE haben dieses Thema als Kollateralschaden beiseite geschoben, jahrzehntelang.
    Und so glitten sie alle vor lauter Wirtschaftswunder und Wohlergehen immer tiefer in diesen SUMPF.
    Und so stumpfte alle Mit-fühl-Fähigkeit ab.
    Und natürlich wussten es und wissen es alle, wo’s lang geht – nicht nur DCB …
    Und Perverteure finden sich nicht nur bei den „Grünen“ …

  6. Betroffener schreibt am :

    In der Theodor-Heuss-Stiftung sitzen Leute wie der ehemalige Schulleiter der odenwaldschule und vertuscher des missbrauchsskandals wolfgang harder neben cem özdemir,Stefan mappus, jutta limbach.,frau leutheusser-schnarrenberger,beatrice von weizäcker(ihr Bruder besuchte die Odenwaldschule) und andere.In gewissen Kreisen kennt man sich eben.

  7. Betroffener schreibt am :

    Und auch Hermann Freudenberg-langjähriger vorsitzender des trägervereins der odenwaldschule auch zu zeiten gerold beckers-war mitglied der theodor-heuss-stiftung.

  8. Hamlet schreibt am :

    Der eigentliche Skandal liegt darin: Serge July verteidigt, rechtfertigt 2001 Daniel Cohn-Bendit in Frankreich, bagatellisiert die Vorwürfe, tut diese ähnlich wie Joschka Fischer in Deutschland als „Revanche gegen die 68er“ ab, ist aber als Herausgeber und Redakteur der Libération selbst bis über beide Ohren in einen Missbrauchsskandal verwickelt. Nur war der zu dem Zeitpunkt nur intern in der Libération bekannt wie er wohl auch Daniel Cohn-Bendit durch seine engen Beziehungen im Umfeld der Libération bekannt war. Es ging also nur um den eigenen politischen Überlebenskampf, nicht um Werte und Überzeugungen, auch nicht darum irgendetwas wirklich zu revidieren. Der ganze Vorgang ist entlarvend, steht für Scheinheiligkeit, Wählerbetrug und ganz nebenbei, was eigentlich die Hauptsache ist, wird er auch noch auf dem Rücken der eigentlichen Opfer ausgetragen, die werden erneut missbraucht. Wie immer gibt’s keine Antworten. Feige sind die Herren ausserdem. Nochmal: Bündnis 90 / Die Grünen kann eine Stellungnahme zu diesem Vorgang nicht umgehen, zu entlarvend ist der Vorgang als solcher. Tun sie’s, so sind sie nach wie vor Pädophilenpartei; denn nur nach aussen, für die Journaille und die Galerie, haben Cohn-Bendit, Serge July und im Schlepptau Joschka Fischer ihren innersten egoistischen Überzeugungen abgeschworen. Notgedrungen und opportunistisch. Serge July und Daniel Cohn-Bendit jedoch stört das alles nicht, sie arbeiten unberührt zusammen, doch gerade hier gilt: Wirkliche Läuterung schafft auch Verantwortung genau in dem Bereich, wo man Fehler begangen hat, wenn man als Politiker und Volksvertreter engagiert ist, – unterstellte man einmal, dass alles nur provokative Literatur gewesen wäre, was angesichts der Details auszuschliessen ist.

    Wie auch: hätte er einfach bekannte Kinder, auffindbare Eltern und die Institution für seine Provokation benutzt, ohne zumindest ideel Zuspruch erwarten zu können, dann wäre das ja schon spätestens seit 1975 nach hinten losgegangen, hätte jederzeit empörte Aufschreie ausgelösen können, sprich man muss dem Ganzen mehr als nur Wahrscheinlichkeit unterstellen, er konnte drauf bauen, dass niemand den Mund aufmacht: Dass Cohn-Bendit die Kinder wirklich als erotische Objekte für seine Lustbefriedigung missbraucht hat und dies eventuell sogar bei mehr als einem Erzieher und einigen Eltern der Fall war und ideel bei anderen im Zuge falsch verstandener sexueller Befreiung und Mitläufertum entweder hingenommen wurde oder aber verdrängt wurde; viele der Kinder jedoch, schon auf Grund des Alters von vier, fünf Jahren keine wirklich kohärente Erinnerung besitzen, auch durch die Treue zu ihren Eltern befangen sind. Zusammengefasst: Im günstigsten Fall heisst das: eigentlich halten wir Sex zwischen Erwachsenen und Kindern nach wie vor für richtig, sagen’s aber nicht mehr, sondern geben öffentlich das Gegenteil vor, sobald wir dazu gezwungen sind und geben uns gegenseitig Rückendeckung; simples politisches Kalkül und Manöver also. Im schlimmsten und wohl der Wahrheit am Nächsten kommenden Fall: es handelt sich keineswegs um Literatur, sondern beschreibt alltägliche Praxis eines oder mehrerer Erzieher und Eltern im Frankfurter Kinderladen.

    Pädophile Veranlagung bleibt und damit auch die Angst entdeckt zu werden. Wohl deshalb auch hat sich Cohn-Bendit bis auf ein Interview, bestehend aus Allgemeinplätzen und psalmenhaften Versatzstücken, mehr als zurückgehalten, wenn’s um seine frühere, seine über alles geliebte Schule ging: die Odenwaldschule. Was Joschka Fischer für den treuen Freundschaftsdienst erhalten hat, man weiss es nicht: Vielleicht wollte er nur Schaden von der eigenen Person abwenden… Macht sich schlecht in der Biographie: ein bester und zugleich pädophiler Freund und Weggefährte…

  9. Renate schreibt am :

    Ist Cohn-Bendit an der Odenwaldschule in die Praxis der Pädosexualität von dortigen pädosexuellen Pädagogen eingeführt worden?

  10. Hamlet schreibt am :

    „Franck Demules: « Un petit tour en enfer ».

    Franck Demules est depuis 10 ans au service de Carla Bruni. Dans son livre « Un petit tour en enfer », qu’il a eu un mal fou à publier, il évoque son enfance douloureuse marquée par la mort de son père âgé d’à peine 29 ans, et l’éducation délétère de sa mère qui l’abandonnait aux mains de ses compagnons maoïstes. C’est l’un d’entre eux, Christian Hennion, journaliste à « Libé », qui, un soir se glisse dans son lit. Pendant 17 ans l’enfant va subir de la part de son tuteur pédophile les pires sévices.

    Le récit devient encore plus instructif sur la génération post-soixante-huitarde qui minimise aujourd’hui les discours pédophiles de Cohn- Bendit, quand l’auteur révèle qu’à Libération, journal où il fut dés l’âge de 14 ans, standardiste et maquettiste, tout le monde était au courant de la situation à laquelle il était soumis, sans que jamais personne n’ait cherché à le libérer des griffes de son oppresseur.

    Franck apprendra à ses dépends que la liberté a un prix, et qu’il en paie un lourd tribut. Révolution sexuelle oblige, les bourgeois boursoufflés du gauchisme débonnaire se font les interprètes des fumisteries Freudo-marxiste de Wilhelm Reich. Une dépendance aux pseudo-science qui ne sont pas sans rappeler les délires anti-scientistes des verts et de leurs adeptes.

    Dans un des rares articles consacré à l’ouvrage, le nouvel Obs (5) nous apprend qu’à l’aube de ses 40 ans, Franck est allé trouver son «pédophile». Et la réaction du vieux journaliste fut révélatrice de l’esprit radical-chic de la gauche actuelle, ce dernier lui aurait dit: «Tu sais, c’était une autre époque. C’était l’esprit de «Libération» qui avait précédé l’arrivée de Mitterrand au pouvoir.» Le jour de son enterrement, Serge July a serré Demules dans ses bras. Victime de la révolution sexuelle, Franck Demules s’est jeté dans l’alcool et a commencé à écrire.“

  11. Hubert schreibt am :

    Die Zitate aus dem Buch – es stimmt mich fassungslos.
    Habe zwar schon von dem Fall gelesen, aber nicht in so detailierter Form.
    Vielleicht ist die offene Schilderung ja mal ein Beispiel für die Forscher,
    wie Kindsmissbrauch entstehen kann.
    Und ganz widerlich finde ich, wie dann noch versucht wird, durch die Schilderung der eigenen Vorfälle eine Interessengruppe für sich zu gewinnen, mit dem Ziel, als ob sowas ja völlig normal wäre.
    Mir fehlen momentan noch die Worte, dazu näher drauf einzugehen.
    Ich hoffe aber, das Viele dazu in der Lage sind.

  12. Hamlet schreibt am :

    Die Strategie scheint zu sein, nichts sagen, nichts antworten… ich gehe mal davon aus, dass im Zuge der Pressedienste, etc., auf die Politiker zugreifen, dies bereits gelesen ist und der Tenor lautet, besser gar nicht reagieren… Falls du direkt Antworten willst, Daniel, – wir duzen uns ja als Altschüler -, bis das Gegenteil gewünscht wird, dann kannst du über Norbert Dennef gerne den Kontakt herstellen. Wahrscheinlicher ist’s jedoch, dass du wie einer deiner Lehrer und Direktor emeritus des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Wolfgang Edelstein, der dich zum Beispiel 2004 für einen seiner grössten Erfolge hält, schweigst, ausweichst, sobald’s unangenehm wird. Wenn man euch beim Mauscheln, Lügen und Zurechtrücken ertappt, dann hat auf einmal keins von den grossen Worten Substanz: Demokratie, Bürgerbeteiligung, Partizipation, Verantwortung, alles leere Worthülsen in den Kehlen ihrer Marktschreier.

  13. Mara10 schreibt am :

    Die Grünen/ Bündnis 90 haben im letzten Jahr am 23.März 2010 einen Fraktionsbeschluss veröffentlicht, in dem ein deutlicher Maßnahmenkatalog als Forderungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt
    zu lesen ist.

    Haben sie vergessen, diesen Fraktionsbeschluss auch in der eigenen
    Partei anzuwenden ?

    Mara10

  14. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    In der Odenwaldschule habe ich gelernt ,das das was gesagt wird nicht gemeint ist.Mauscheln,lügen,vertuschen,Kinder missbrauchen…das war der Alltag der sebsternannten Eliteschule.Zivilcourage…das ich nicht lache,alles nur Lippenbekenntnisse…Hauptsache man steht gut da…der gute Ruf eben,der gute Ruf der Odenwaldschule und der darin involvierten Persönlichkeiten und Prominenten und Reichen war das einzige was zählte-ausser Geld verdienen natürlich(Heute kostet ein Schulplatz monatlich 2200 Euro -Nebenkosten nicht gerechnet!)

  15. Ichi schreibt am :

    Ich bin schockiert und wütend. Und so ein Typ sitzt für uns im Europaparlament!?

  16. rasch schreibt am :

    Tja,,,,,alles wird „verniedlicht“ wie beim Alkoholismus.
    Wenn sie sich wirklich schämen würden wären sie allesamt nicht in der Politik. Ein Indikator für die „Abgebrühtheit“ dieser „Besessenheit“

  17. marga 2 schreibt am :

    Lieber Verfasser des Briefes

    hat sich in der Zwischenzeit etwas getan?
    Würden wir das hören?

    Haben Sie den Brief auch an das Europäische Parlament und an die Rot/Grüne Regierung von Baden-Württemberg geschickt?

    Ging der Brief auch an Medien?

  18. Bernd Löwegrün schreibt am :

    Zu Cohn – Bendit… Ich bin EMPÖRT und SCHOCKIERT über diesen Mann und habe meine persönl. Meinung grundlegend geändert. Seit JAHRZEHNTEN arbeite ich mit Kindern u. Jugendlichen, solch ein abnormes Verhalten, eine unverzeihliche, strafrechtlich zu verfolgende Entgleisung, sofortiger AUSSCHLUß aus der Partei !!! Wo sind die Helden aus dem Grünen – Paralment, da er (leider) IHNEN ALLEN an geistiger Substanz überlegen ist, lieber weghören u. schauen ??!! Schwächlinge !!! Der Kommentar meines Vaters, zu Lebzeiten, währe gewesen.“ So etwas lebt nicht und krabbelt doch „…. Danke, für Deinen an mich vererbten ,manchmal unumgänglichen Zwang / Hang zur Bürgermeinung…

  19. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Cohn-Bendit ist nicht der einzige-gerade bei den grünen gab/ gibt es einige.(Siehe dazu auch Ausführungen und Recherchen des Journalisten christian füller-z. b. war einer der taz-gründer ein pädokrimineller täter an der odenwaldschule).Interessant ist das der mann jetzt im EU-Parlament sitzt.Also solche dinge tun einer veritablen karriere keinen abbruch-nicht nur bei cohn-bendit.Ganz im gegenteil!

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