Der Papst kommt nach Berlin. Wir sind da. Gegen Verjährung. Sind Sie dabei?

01.09.2011

netzwerkB-Demo am 22. September 2011 um 15:30 Uhr in Berlin

auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.

Der Papst redet um 16:15 Uhr vor dem Deutschen Bundestag – WIR spielen ihm unseren Riesen-Ball „Verjährungsfristen aufheben!“ zu:

Um diesen Riesen-Ball werden wir Fotos von Kindern und Jugendlichen legen, die sexualisierter Gewalt erlebt haben – und heute per Gesetz zum Schweigen gezwungen werden.

Wenn Sie bei unserer Kinder-Bilder-Demo mitmachen wollen, schicken Sie uns bitte Ihr Foto (mit der Erlaubnis es zu veröffentlichen) per e-Mail an: info [at] netzwerkb.org

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11 Kommentare

  1. Ruth Bruells schreibt am :

    Wie kann etwas verjaehren, wenn es auf ewig ins Gedeachtnis gebrannt ist, nie vergessen sein wird !

  2. rasch schreibt am :

    Ja es ist eine Schande für die Gesellschaft, die sich als zivilisiert einschätzt, dass sie es bis heute nicht schaffen konnte einen „Gruppendruck“ herzustellen.
    Aber nun ist die zeit gekommen wo sich jeder entscheiden muss, ob er auf der Seite der Täter steht oder auf der Seite der Betroffenen. Jeder einzelne spürt nun seinen freien Willen und übernimmt die Verantwortung .
    Alleine schon die Tatsache dass Täter ihre Taten genau planen und aus einem freien Willen heraus handeln zeigt doch dass sie jetzt und in zukunft ihre rechte in der Gesellschaft zu agieren verwirkt haben.
    Ich frage mich wieviele Psychopathen in bürgerlicher Maske die Gesellschaft noch braucht um zu erkennen, dass solche entarteten Triebe unter lebenslänglicher Beobachtung stehen müssten damit unsere Gesellschaft „gesunden“ kann.

  3. justina schreibt am :

    Samstag, 03. September 2011, 15:15 UHR
    Ministerin: Papst soll Missbrauchsopfer treffen

    Berlin – Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat Papst Benedikt XVI. geraten, bei seinem Besuch in Deutschland (22. bis 25. September) auch Missbrauchsopfer zu treffen. „Die katholische Kirche hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und sich einem neuen Weg der Aufklärung von Missbrauchsfällen verpflichtet”, sagte sie zur „Passauer Neuen Presse”. Seit dem Bekanntwerden von Missbrauchsfällen unter dem Dach der katholischen Kirche habe der Papst seine Auslandsreisen wiederholt genutzt, um das Thema offen anzusprechen und Opfer persönlich zu treffen. „Ich bin zuversichtlich, dass die Kirche diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lässt.”

    Ich möchte doch ganz spontan den Norbert Denef als Gesprächspartner vorschlagen!!!

  4. Michael Lehmann schreibt am :

    Nichts gelernt!

    http://www.samiki.de/bho/dcms/sites/bistum/pfarreien/goemichael/nachrichten.html?f_action=show&f_newsitem_id=13656

    Und wie zivilisiert man sich doch in solchen Kreisen selber feiert:

    ´Nach dem Gottesdienst lud P. Hösl die Anwesenden, darunter auch Bekannte von P. Schneider aus Bonn und anderswo, zu einem kurzen Begrüßungsschluck im Innenhof ein. Natürlich war das eben Erlebte Gesprächsstoff Nr.1….´

    Schön das die Damen und Herren Missbrauchsopfer für ein wenig Gesprächsstoff beim Gläserklirren gesorgt haben..

  5. Reiner Klein schreibt am :

    Wir fahren hin!
    Kommet alle, die ihr mühselig und beladen seid, ihr denen die Kirche Leid zugefügt hat!
    Ja, ich komme nach Berlin, und siehe, ich komme nicht alleine!
    Brötchen

  6. Eva schreibt am :

    Der Staat schlägt zu.

    Berlin (kathnews). Die Berliner Versammlungsbehörde hat die am Brandenburger Tor geplante Demonstration gegen den Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. untersagt. Begründet wird die Absage mit den besonderen Sicherheitsanforderungen beim Papstbesuch, da der Heilige Vater sich zum Zeitpunkt der geplanten Demonstration im Reichstagsgebäude aufhalten wird, das nur wenige hundert Meter vom Brandenburger Tor entfernt ist. Stattdessen soll die Demonstration gegen die Deutschlandreise des Kirchenoberhauptes nun am Potsdamer Platz stattfinden. Wie „Welt Online“ berichtet, wollen die Initiatoren der Demonstration gegen diese Entscheidung Klage einreichen.
    http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=1211
    __________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Die Absage betrifft die Demonstration des Bündnisses „Der Papst kommt“ unter der Leitung vom LSVD Berlin-Brandenburg e.V.

    netzwerkB hat eine Zusage für unsere Demonstration erhalten:
    am 22. September 2011 um 15:30 Uhr in Berlin auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.

  7. Ich bin auch dabei!

  8. Corinna Kutzscher schreibt am :

    Leider wohne ich in Hamburg und kann durch Arzttermine nicht teilnehmen. So etwas würde ich mir für Hamburg auch wünschen. Wie es uns geht interessiert unsere Politiker/innen nicht wirklich. Ich hätte viele Fragen an den guten Mann, für dessen Besuch Millionnen Euros da sind, während wir oft in Armut und ewiger Angst leben müssen. Unser einzigstes Verbrechen ist doch, dass wir noch am Leben sind… So ein reiches Land, während die einen überlegen welche Yacht, Auto sie sich als nächstes anschaffen, müssen wir überlegen wie wir an ausreichende Therapie und Hilfe kommen um zu überleben…

  9. Eva schreibt am :

    Auch wenn es nicht ganz passt, hier aber trotzdem eine Zusammenstellung über den „Kritischer Terminkalender zum Papstbesuch“. Der soll aufzeigen , dass netzwerkb nicht die alleinige Initiative ist , die wichtige Forderungen aufgestellt hat.

    http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/keine-macht-den-dogmen

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