13 Kommentare

  1. Anke Gröber schreibt am :

    Die Spätfolgen von Missbrauch verjähren auch nicht!

  2. Heidi Barnigerodt schreibt am :

    Als Betoffene möchte auch ich kundtun,das die Verjährungsfrist für sexuellen Mißbrauch sofort aufgehoben werden muß..Immer wieder werden die Täter vom Staat geschützt,aber was ist mit uns Opfern???????

  3. Herr Denef, ich bewundere Ihren Mut und habe die Petition unterstützt. Es ist wichtig, daß die Betroffenen aufhören zu schweigen. Leider stelle ich immer wieder fest, daß es kontraproduktiv ist, die Verursacher zu konfrontieren. Deswegen schweigen auch die meisten.
    Was die Täter damit anrichten – welche Spätfolgen, die sich durch das ganze Leben des Betroffenen ziehen, sie damit auslösen – machen sie sich in keinster Weise klar. Deswegen gehören sie auch noch nach vielen Jahren mit ihrer Tat konfrontiert.

  4. Es kann nicht sein, daß eine so krausige Tat , der Kindesmißbrauch je vergessen werden darf , wie auch einfach so aus einer Akte !

    Ich bin dagegen, daß solch eine Verjährung durchgesetzt werden darf !

    Udo Topsnik

  5. Baumgärtner schreibt am :

    Keine ‘Verjährungsfrist bei sexuellen und Körperlicher Missbrauch von Gegewalt.Die katholische und evangelische Kirchen, müssen für ihre Gewalt und Ausbeutung an uns zur Verantwortung gezogen werden. Und die Paffen und Pinguin (Nonnen) müssen für das was sie angetan haben, auch zu Rechenschaft gezogen werden. Meine Forderung ist, das alle die in Heimen so wie in Behindertenheim waren, mit ca 75000 € zu entschädigt .Auch für die Medizinische Versorgung sollen sie aufkommen

  6. rasch schreibt am :

    @ Udo
    Grausam sind die Taten von Psychopathen und Päderasten und den Geheimnisträgern und Mitwissern. Ich sage immer, dieser Kleister klebt an jeder Türklinke. Es tut so gut, wie immer mehr Menschen unterschreiben, ein sehr heilendes Gefühl entsteht dabei was durch alle Poren des Fleisches geht,,,,
    Unsere Jugend die werden wir gemeinsam erreichen können damit sie nicht den Weg über die Gewalt gehen „muss“. Das ist der Weg. Sie sind es die ungeahnte Kräfte in sich tragen, die es gilt zu unterstützen.
    Wir werden einen Weg finden, damit sie nicht wie viele Betroffenen nur überleben können, wenn sie Drogen nehmen oder krankhaften Karrieren nachjagen .
    Wi stoppen die Muster der Schuldübertragung und wandeln es in Liebe.
    Jeder wird erkennen dass es nur eines Schrittes bedarf und dann werden unsere Schritte leichter,,,,,

  7. Thomas Boronowski schreibt am :

    Wie die Jesuiten wirklich die Vorwürfe von Gewalt und sexuellem Missbrauch einschätzen, zeigt ein Zeitungsartikel von Anfang 2011 in der ZEIT, also etwa ein Jahr nach dem sogenannten Outing des Direktors des Berliner Canisius Kollegs..

    Für diesen Artikel wählte der für Deutschland zuständige Provincial der Jesuiten als 1. Zeile der Überschrift die Formulierung: Wir Sündenböcke.

    So wird der Leser unterschwellig orientiert, dass an der Schuld der Jesuiten zu zweifeln wäre, denn umgangssprachlich bekommen Sündenböcke bekanntlich auch dann Schuldvorwürfe, wenn sie nicht schuldig sind.

    Im gleichen Artikel werden auch die Täter beschrieben: Weil sie – so wörtlich – charismatische Persönlichkeiten waren, hatten sie es leicht, sich so den anvertrauten Kindern zu nähern und besonders jenen Kindern mit Schwierigkeiten in der sozialen Entwicklung und im Umfeld.

    Charismatische Persönlichkeiten? Und klassisch: Das Opfer hat sich Mitschuld zuzurechnen.

    Und der Orden? Auch hier hat der Herr Provinzial eine Einschätzung parat: Geringe Schuld des Ordens, man kann dem Orden nur vorwerfen, er habe die Priester zu selten versetzt.

    Quo usque abutere patientia nostra??

  8. Christian Schneider schreibt am :

    Auch ich unterstütze diese Petition !

  9. Gudrun Schneider schreibt am :

    Als Betroffene kann ich nur sagen: Erinnerung verjährt nie! Die Gesetzgebung der Verjährung hilft nur den Täter beim Verdrängen. Damit ist weder ihnen noch uns Opfern geholfen. Irgendwann drängt die Erinnerung ans Licht – hoffentlich nicht erst auf dem Sterbebett!

  10. Josephine Wachtmeister schreibt am :

    Auch ich möchte der Petition „gegen sexuellen Mißbrauch“ meine volle
    Unterstützung geben.
    Allein das Wort „Verjährung“ bringt mich zur Weißglut. Die Betroffenen
    tragen die Geschehnisse ihr ganzs Leben mit sich rum und sind vielleicht
    nicht mehr in der Lage, jemals wieder jemanden näher an sich ran zu lassen!

    Die Vergewaltiger sollen ruhig auch ihr Leben lang daran erinnert werden, was sie getan haben und auch durchaus nach Jahren noch für das zur Verantwortung gezogen werden, was sie getan haben.

  11. rasch schreibt am :

    @ josephine
    ja und das ist auch sehr dringend, weil nämlich der satanisch- rituelle Missbrauch wohl grössere kreise zieht wie wir uns alle vorstellen wollten/konnten. Wer hier noch zögert oder zweifelt sei SOFORT mit angeklagt. So wie es jetzt noch aussieht, wird ein betroffener gezwungen weiter zu verdrängen, weil er die taten niemals anklagen könnte und gefahr läuft sein oder das leben seiner liebsten zu gefährden, weil die täter ihn mit einem müden lächeln aus dem weg räumen „dürften“.
    Ich persönlich habe mich entschieden mitzuhelfen die opferzahlen zu reduzieren und lasse mich nicht von meiner gier lenken, die täter in ihrer vollen feigheit vor mir stehen sehen zu müssen,,,,

  12. Jasmin schreibt am :

    Auch ich unterstütze diese Petition!

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