9 Kommentare

  1. sygo schreibt am :

    Ein Hallo an den Leser,
    ich habe den Bericht auf RTL-Nachtjournal Es gesehen. Mir geht es ähnlich. Ich bin eine Betroffene die im Alter von 53 Jahren erst (durch Therapie) dahinter gekommen ist was mir als Kind von einem Nachbarn und in der Jugend als Lehrling vom „Lehrherren“ angetan wurde. Damals war es leider so das man schweigen „musste“ wenn man seine Lehre nicht auf Spiel setzen wollte UND ich hatte meiner Mutter erzählt was vorgefallen ist die das Ganze als „…. du hast nur keine Lust zum Arbeiten, hör auf zu lügen….“ abgetan hatte/wurde. Was kann ich heute dagegen tun? NICHTS denn es ist VERJÄHRT! Also kämpfe ich einsam und verlassen vor mich her. Selbst der Weise Ring nimmt mich nicht auf wegen Verjährung. Ein grauenvolles Wort; wie kann so etwas verjähren wenn die Bilder die in mir Wohnen Allgegenwärtig sind?
    Ich beobachte momentan den Fall des Maskenmörders. Ein neuer Zeuge hat sich gemeldet (Danke an den Zeugen für sein unsagbaren Mut), wurde berichtet am 27.10.2011 auf RTL Punkt 12; und da ist es wieder! Alles wird getan für den Täter doch die Opfer bzw. Hinterbliebenen??? Wenn sie ein dickes Portmonees haben können sie viel tun, wenn nicht sind sie verloren. Dann muss ich lesen, Zitat:
    “Das bereits in mehreren Städten laufende Präventionsprojekt „Dunkelfeld“
    für „pädophile“ Männer soll nun auch in der Hansestadt Hamburg gestartetwerden“
    Ich will gar nicht darüber nachdenken was die dort machen und ob so was wirklich gescheit ist pädophilen-Treffs einzurichten. Ich finde nach wie vor, das bestätigen die Statistiken ebenfalls, das die Täter selbst im Kindes-/Jugendalter Opfer waren und nun mein Appell:

    HILFT ENDLICH DEN OPFERN WENN SIE OPFER GEWORDEN SIND UND NICHT ERST WENN SIE TÄTER SIND !!!

    HÖRT AUF MIT DER VOGELSAND-POLITIK bzw. MEIN NAME IST HASE-POLITIK!!!

    HÖRT AUF EUCH HINTER BESTEHENDE GESETZE ZU VERSTECKEN!!!

    SETZT EUCH HIN UND REDET MIT DEN OPFER UND VOR ALLEM HÖRT IHNEN ZU!!!

    An alle die das lesen… LASST UNS GEMEINSAM STARK SEIN UND HÖRT AUF ZU SCHWEIGEN !!!
    Eure sygo

  2. Eva Phoenix schreibt am :

    27-10-2011

    Liebe Sygo,

    Ich habe gerade Deinen Kommentar gelesen, und wollte Dir Mut zu sprechen. Du bist nicht allein. Wir sind viele und dank der Arbeit, dem Einsatz und demMut von Menschen wie H. Deneff und seinenMitarbeitern
    koennen wir jetzt zusammenarbeiten. Auch wenn es jetzt noch dunkel aussieht, weiss ich, dass eines Tages in nicht allzuferner Zukunft den Opfern Recht geschehen wird im Rechtsstaat. Wir haben die Wahrheit und das Menschenrecht auf unserer Seite. Die Sklaven in Amerika haben noch viel Schlimmeres gelitten, oder genauso Schlimmes wie wir, ihr Kampf war zeitweise noch viel aussichtsloser als unserer heute, aber sie hatten das Menschenrecht und die Wahrheit auf ihrer Seite und sie haben sich einen grossen Teil der Freiheit erkaempft. Auch wir werden unser Recht gewinnen, die Opfer werden die gleichen Ansprueche auf Gerechtigkeit haben wie die Taeter. So, verzweifele nicht, liebe Sygo gemeinsam koennen wir Licht in die jetzt noch herrschende mittelalterliche Dunkelheit, die sich da so aufgeklaehrt giebt, bringen.

    Mir geht es so aehnlich wie Dir. Mein Kindesmissbrauch war von einem anderen Gewaltverbrechen verdeckt, unter den Augen der Richter. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und habe 64 Jahre diese Last getragen und erst vor ein paar Jahren das vertuschte Verbrechen heraus gefunden (das andere war wegen koerperlichen Narben unuebersehbar). Ich habe ca 60 Jahre gebraucht, bevor ich ueberhapt mal das Ganze habe anschauen koennen, und selbst heute, nach einem ganzen Menschenleben, kann ich nicht „dort hin“ gehen, ohne von verstaerkten Trauma reaktionen ueberschwemmt zu werden.

    Dabei bin ich noch eine derjenigen, die Glueck gehabt haben – viel der Opfer verstummen ganz und fuer den Rest ihres Lebens. Fur das Gesetz jedoch (und den Taeter) , ist dies verjaehrt. Das jahrelange Seelenkoma , von dem nur die , die Glueck gehabt haben, ueberhaupt aufwachen koennen, ist was der jetzige Gesetzgeber einfach beschliesst, zu uebersehen, und dann „Einhaltung der Menschenrechts convention“ nennt, wenn er die Verjahrungsfrist fuer Sexualverbrechen aufrechterhaelt.

    Auch mir kann der Weisse Ring nicht helfen, wegen Verjaehrung; ich kann noch nicht einmal das OEG in Anspruch nehmen, weil das Doppelverbrechen, das mich verkrueppelt hat und mir mein Leben gestohlen, kurz vor dem Gruendungsdatum der Bundesrepublik Deutschland passiert ist, eine verspaetete Kriegsfolge, fuer die mein Heimatland, das der letztendliche Verursacher war, keine Verantwortung uebernimmt.

    Kindesmissbrauch ist das perfekte Verbrechen – bis das Opfer sich soweit erholt hat , dass es Anzeige erstatten kann, ist die Entrechtung verjaehrt.

    Wir jedoch haben bereits eine Wand durchbrochen – die des Schweigens.
    Die naechste Huerte ist dafuer zu sorgen, dass alle Mensche gleich sind vor dem Recht, nicht nur die Taeter, sondern auch die Opfer.

    Auch ich habe vor , eventuell bis zum europaeischen Gerichtshof fuer Menschenrechte zu gehen, wenn es sein muss. Was wir brauchen ist eine Staffel dorthin bis der Groschen gefallen ist.

    Liebe Sygo, vielleicht hilft es Dir wenn Du die Energie Deiner Trauer dazu benutzen kannst, mitzuhelfen, die alten Berge der Entrechtung zu versetzen. Du bist nicht allein.

    Ich wuensche Dir, dass Du Dich erholen kannst. Von den Holocaust Ueberlebenden habe ich ein Stueck Weisheit gelernt : „Die beste Rache ist ein gutes Leben“. Sei nett zu Dir.

    Eva

    PS
    Im uebrigen, sollte jeder der PTBS hat, regelmaessig (3 – 4 mal die Woche je 45 min) aerobischen Sport treiben. Die Wissenschaft weiss jetzt, dass dies hielft, die Stresshormone, die mit dem PTBS einhergehen, zu metabolisieren, die vom Trauma kompromittierte Stressachse zu beruhigen und die biochemische Gehirnverletzungen , die von Traumen erzeugt weerden und die das PTBS antreiben, zurueck zu bilden. Ich hab’s versucht , und es hilft echt.

  3. Berthild Lorenz schreibt am :

    Bitte, sygo, kann ich das in Facebook weitergeben?
    Genauso sehe ich es auch! Helft endlich den Opfern, wenn sie Opfer geworden sind!
    Und rüttelt die (V)Erwachsenen wach, die noch immer Gewalt über Kinder ausüben, damit sie nicht immer und immer wieder neue Täter heranziehen!
    Aarun Gandhi schreibt im Vorwort zu Marshall Rosenbergs Buch „Gewaltfreie Kommunikation“ sehr deutlich:
    „Unter vielen Dingen lernte ich von meinem Großvater, die Gewaltlosigkeit in ihrer Tiefe und Breite zu verstehen und anzuerkennen, dass wir alle gewalttätig sind und dass es darum geht, unsere Einstellungen grundlegend zu ändern.
    Wir sehen unsere eigene Gewalttätigkeit oft nicht, weil wir sie ignorieren. Wir halten uns nicht für gewalttätig, weil wir uns unter Gewalt einen Kampf, einen Mord, eine Schlägerei und Kriege vorstellen – alles Dinge, die „normale“ Menschen „normalerweise“ nicht tun.
    Mein Großvater ließ mich einen Stammbaum der Gewalttätigkeit zeichnen, der genauso, wie ein Familien-Stammbaum aufgebaut war. Sein Argument dafür war, dass ich zu einer besseren Wertschätzung der Gewaltlosigkeit kommen könnte, wenn ich die Gewalt, die in der Welt existiert, wahrnehme und verstehe. Jeden Abend half er mir, die Geschehnisse des Tages zu analysieren – alles, was ich erlebt oder gelesen hatte, was ich gesehen oder anderen angetan hatte.
    Das wurde dann in den Baum eingetragen, entweder unter „körperlich“ (wenn es sich um körperliche Gewalt handelte) oder unter „passiv“ (wenn es eher eine emotionale Verletzung war).
    Innerhalb weniger Monate war eine Wand in meinem Zimmer bedeckt mit Handlungen „passiver“ Gewalt, die mein Großvater als heimtückischer erachtete als „Körperliche“ Gewalt. Er erklärte dann, dass passive Gewalt letztendlich Ärger im Opfer erzeugt, das daraufhin gewalttätig reagiert, sei es als Individuum oder in einer Gruppe. Mit anderen Worten: Es ist die passive Gewalt, die Öl in das Feuer der körperlichen Gewalt gießt.
    Weil wir diesen Zusammenhang nicht verstehen oder ihn nicht anerkennen, tragen alle unsere Friedensbemühungen entweder keine Früchte, oder sind von kurzer Dauer. Wie können wir ein Feuer löschen, wenn wir nicht zuerst die Ölleitung kappen, die das Inferno entzündete?“
    Genau das schreibst du ja auch: „Lüg nicht!“ wurde gesagt …
    Genau diese Gewalt meint er!

  4. hans-joachim wolff schreibt am :

    hallo allen die das lesen werden ,
    auch ich bin betroffen denn ich wurde über jahre missbraucht ,erst im kinderhort von tante renate.klingt doof ist aber so.da war ich zwôlf jahre alt,das ging zwei jahre sie hat mich sexuell ausgebildet :das war im kinderhort am humbolthain gegenûber der 14.grundschule in berlin wedding .sie war 22 jahre alt es ging zwei jahre !
    da ich zu der zeit wegen sitzenbleiben schon auf die sonderschule ging,kam von dem jugendamt die aufforderung ich sollte um von der strasse zu kommen in einen verein sprich schwarze schar pfadfinder !
    der leiter dieses vereins heinz steuerich vormals an der ernst reuter schule
    wegen missbrauch jugendlicher weckgelobt zur jugendbehôrde und zum
    chef des jugend noteinsatzes gemacht worden wo er doppeltten zugriff auf mich hatte:als ich ihn zur anzeige brachte wurde ich erst einmal anfang jannuar 1960 eingesperrt ins feste haus in berlin kiefengrund lichtenrade .dannach dauerarrest und jugendhof schlachtensee:
    herr steuerich heinz bekam da ich nicht der einzige war nachgewiesen durch die weibliche kripo!durch die grosse strafkammer richterin grâfin von york fûnf jahre zuchthaus ,fûnf jahre ehrverlust und berufsverbot auf lebenszeit :
    in der folge bin ich bei jeder gelegenheit entwichen ,sollte dann UVB entlassen werden ,was ich nicht wollte .bin dann auf eignen wunsch ,in das burschen heim beiserhaus in rengshausen verlegt worden wo ich wunschgemâss schneider lernen sollte aber ich bin nicht mal in deren lehrlingsheim gekommen ,obwohl der senat von berlin die kostenûbernahme genehmigt hatte.
    ich habe bis zu fûnfzehn stunden mit heizdienst in der nacht gearbeitet
    nach knapp zwei jahren ,kam ich durch hungerstreick ins krankenhaus
    nach rotenburg ander fulda ! dann musste ich hausdienst machen weil denen klar wahr ich wûrde wieder entweichen,als ich am duschen reinigen war kam ein diakon namens zechmeister der mich missbrauchen wollte ,ich trat ihm da hin wo es besonders weh tut .als folge davon musste ich abends zum direktor der mir mitteilte das ich am folgenden morgen ins moor verlegt werde ,woraufhin ich sofort entwichen bin.ohne winterkleidung und feste schuhe .am tag darauf wurde ich beim diebstahl von zwei halbe brôtchen erwischt und kam in U-haft nach kassel wo ich durch eine falschaussage eines diakons ein bis zwei jahre jungendstrafe bekam:meine angabe des missbrauchversuchs sei erstunken und erlogen
    so auch der wortlaut des richters ,mirwurde nicht geglaubt .
    durch die schwerstarbeit in den heimen bin ich 60 % schwerbeschâdigt
    und die behaupten es war ja nur eine arbeitstherapie.
    ich lebe von grundsicherung und 104-€ im monat weil ich in der folge mein leben nicht mehr auf die reihe bekommen habe !
    ich will fûr insgesamt fûnf jahre missbrauch und sklavenarbeit eine angemessene entschâdigung auch weil die behôrden niemals ihrer pflicht
    uns zu schûtzen nachgekommen ist .
    im gegenteil durch heimeinweisung ohne nachfrage vorverurteilt wurde.

    als nachtrag empfehle ich wer kann soll klagen :

    es grûsst alle heimkindergeschwister
    hans-joachim wolff

  5. Sarah schreibt am :

    @Eva

    Zitat:

    Im uebrigen, sollte jeder der PTBS hat, regelmaessig (3 – 4 mal die Woche je 45 min) aerobischen Sport treiben. Die Wissenschaft weiss jetzt, dass dies hielft, die Stresshormone, die mit dem PTBS einhergehen, zu metabolisieren, die vom Trauma kompromittierte Stressachse zu beruhigen und die biochemische Gehirnverletzungen , die von Traumen erzeugt weerden und die das PTBS antreiben, zurueck zu bilden. Ich hab’s versucht , und es hilft echt.
    Zitatende

    Hallo Eva, hast du von diesen wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen eine link oder sonstige Quellenhinweise. Mich würde das brennend interessieren, denn ich befürchte auch hier wieder, dass man die Langzeitfolgen Betroffener bagatellisieren und für mit minimalen Aufwand“heilbar“ erklärt. Ich treibe seit Jahren sehr viel Sport und habe von dieser wundersamen Heilung noch nichts bemerkt.
    Was nicht heißen soll, dass ich es anzweilfe, dass Sport nicht gut täte. Dennoch wage ich zu bezweifeln, dass dies die biochemische Gehirnverletzung und damit das PTBS mindern oder gar heilen kann.

    Sarah Mohn

  6. Lili schreibt am :

    Leider etwas spät, aber vielleicht kann man den Beitrag ja noch irgendwo anschauen:

    (habe ihn gesehen und fand ihn sehr gut!)

    TV-TIPP: Donnerstag, 27. Oktober 2011, WDR 22.30 – 23.15 Uhr

    Dokumentation über
    Pastorin Susanne Jensen

    Es war der eigene Vater – Eine Pfarrerin kämpft um ihr Leben

    Sendertext:

    Wenn Pfarrerin Susanne Jensen (48) auf der Kanzel steht und predigt, dann wischt sie sich manchmal nachdenklich mit der Hand über den Kopf – und der ist kahl geschoren. Wenn dabei noch der Ärmel ihres Talars ein wenig nach oben rutscht, wird auf ihrem Arm ein rot-blau-grünes Tattoo sichtbar. Ihre Gemeinde hat sich bereits an ihre Pfarrerin gewöhnt, die aus der Rolle fällt. Und Predigten hält, die in den Augen der Gemeindemitglieder besonders glaubwürdig sind. Denn Pfarrerin Jensen weiß ganz genau, wovon sie spricht, wenn sie über Themen wie Angst, Schmerz oder auch Hoffnung predigt.

    In ihrer Kindheit ist sie jahrelang sexuell missbraucht worden – vom eigenen Vater. Ihr selbst wurde der Missbrauch bewusst, als sie zwölf war. Damals wurde sie in einem Park von einem Fremden vergewaltigt, und dadurch ging ihr ein Licht auf: Das macht ja auch Papa mit mir!

    Doch einen Ausweg gab es für die jugendliche Susanne nicht. Mit wem sollte sie reden? An die Polizei war nicht zu denken, weder die Mutter noch Lehrer oder Verwandte begriffen, was los war. Susanne wusch sich nicht mehr, trug abgerissene Klamotten, hatte keine Freundinnen, in der Schule blieb sie zweimal sitzen, versuchte mehrfach, sich umzubringen. Niemand ging diesen Signalen auf den Grund.

    Nach und nach entdeckte Susanne Jensen den christlichen Glauben als Halt, schaffte mit Mühe das Abitur, studierte Theologie. Die Missbrauchsgeschichte hatte sie total verdrängt. „Sonst wäre ich wohl wahnsinnig geworden“, sagt sie. Aber in der Endphase der Pfarrerausbildung im Jahr 2000 – ihr Vater war längst tot – brach alles wieder auf. In einem Flashback kamen die alten Bilder vom Missbrauch wieder hoch, sie kollabierte, musste monatelang in die Klinik.

    Seitdem lebt sie auf Messers Schneide. Sie arbeitet als Pfarrerin, gibt Konfirmandenunterricht, predigt und macht Beerdigungen. Oft braucht sie Psychopharmaka gegen ihre Depressionen. Immer wieder brennt sie sich mit Zigarillos Male in die eigene Haut. Sie schert sich den Kopf, lässt sich Tattoos stechen und trägt ein Hundehalsband als Schmuck. Ihre Gemeinde und die Kirchenleitung waren lange irritiert von der Pfarrerin mit Glatze und Tattoos.

    Im Sommer 2010 dann wagt Susanne Jensen ein Coming-out. In einer Predigt, auf der Kanzel erzählt sie offen vom Missbrauch in ihrer Kindheit. Dabei macht sie die Erfahrung, dass die Gemeinde auf ihrer Seite steht. Jetzt fühlt sie sich frei, will nicht mehr schweigen. Denn sie ist überzeugt, diesen Missbrauch gibt es tausendfach, in ordentlichen, gutbürgerlichen Familien wie bei ihr selbst. Die Pfarrerin bebt vor Zorn, wenn sie klagt, dass die Täter viel zu oft als ehrenwerte Herrschaften durchgehen und viele Opfer an ihrem Schicksal zerbrechen. Susanne Jensen macht eine Reise zurück an die Orte des Schreckens ihrer Kindheit. Sie ringt um Stabilität in ihrem Leben – auch wenn das bedeutet, sich mit all den alten Verletzungen noch einmal zu konfrontieren. „Menschen hautnah“ begleitet sie bei ihrem Kampf um eine Zukunft, in der sie – auch mit ihren Wunden, Ecken und Kanten – als Mensch und als Pfarrerin volle Anerkennung erlebt.

    (Quelle: http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2011/1027/index.jsp)

  7. hildegard schreibt am :

    @ Berthild Lorenz Dank für den Hinweis auf Marshall Rosenbergs Buch “Gewaltfreie Kommunikation” – mit dem klugen Vorgehen des Mahadma können weltweit Sozialpädagog(inn)en in die Kindergärten und Schulen geschickt werden – Kinder und Jugendliche würden nicht länger zu Untertanen erzogen – ignorante, braun abgefärbte Richter hätten keine Chancen mehr …!

  8. Larissa schreibt am :

    Ich selber glaube nicht mehr an Sport , das das was bringt .
    Vor allem triggert mich das , weil der Vater das auch schlecht machte .
    Ich machte als Kind und Jugendliche und so weiter , auch immer Sport Bodenturnen und Leichtlethik , eine kurze Zeit auch Aerobik .
    Filleicht hatte es mir geholfen so , das alles zu überleben und durchzuhalten den Psychichen und Physichen Misbrauch?
    Nun heute sagte man mir das man Mit Yoga entspannen könnte .
    Ich meinerseitz habe davor angst Yoga zu machen
    Autogenes Training, war damals ja auch nichts für mich .
    Sport machen ( Für mich nur noch Fahhradfahren ) ist für mich etwas, wo man seine Kräfte villeicht abreagieren kann , die Wut so abbauen .
    Aber die Wut bereden, verarbeiten , geht damit nicht .
    Ich fahre ja gerne mit dem Fahrrad in die Natur , und dazu dann mitsingen .
    Hilft aber auch nur begrenzt und nicht auf Dauer .

    Grüße

    Larissa

  9. rasch schreibt am :

    @ all
    Kommunikation die perfide psychische Gewalt darstellt zu durchbrechen ist für ein Kind in einem psychosadistischem System völlig unmöglich zur Zeit. Ein gesunder Mensch der frisch fröhlich und frei solche Versuche sofort auf natürliche Weise unterbindet ist wohl höchst selten anzutreffen. Ich erlebe es gerade mit 50 Jahren erst, dass ich nun sagen kann: „Mit mir niiiieeee mehr, ich lasse mir mein sonniges Gemüt nicht länger zuschei,,,“ Ein Kind , ein Jugendlicher,,,die sind hilflos ausgeliefert,,,
    Selbst ich konnte es nur schaffen, indem ich vehement Öffentlichkeit herstellte und dem Himmel sei Dank viel Hilfe bekam. Aber wer kann das schon veranlassen. Ich bin einige von ganz wenigen die so zäh ist. Und ich war nah an der Grenze zum „Umkippen“. Nich auszudenken wie es hätte enden können.
    Es bedarf höchster konzentration, dass alle Menschen die mit Kindern arbeiten eine Basis erreichen, wo sie Kindern mit dem grösseren Anteil der nonverbalen Kommunikation so gegenübertreten können, dass ausschliesslich wohlgemeinte , positiv fördernde und aufbauende „Zeichen“ gesetzt werden. Darüber hinaus ist die Herausforderung dieser Menschen selber „nach innen zu schauen“ in form von therapeutischen Gesprächen und Supervision unerlässlich um den Kindern, welche bis dato unter dieser perfiden Vorgehensweise seitens der Herkunftsfamilie leiden sicheren Schutz und Vertrauen zu geben. Nur so können Verhaltensänderungen doch bei den Heranwachsenden erreicht werden. Rollenspiele ohne Ende sind angesagt,,,,,
    Ursächlich müssen wir hier ansetzen, weil gerade die „eingefleischte“ nonverbale Kommunikation Betroffene immer wieder zu Opfern macht.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE