Ein halb-öffentlicher Brief an die Bundesinitiative

04.11.2011

Liebe Bundesinitiative,

jetzt, mit etwas Abstand nach unserem Austritt aus der Bundesinitiative muss ich Euch leider schreiben, dass viele der Kritikpunkte, die damals an uns herangetragen wurden, einfach stimmen.

Die Bundesinitiative ist leider, wie auch die Arbeit des Runden Tisches, immer noch zu intransparent. Es ist nicht klar, welches die Themen am Runden Tisch sind, wer für die Bundesinitiative die Betroffenen am Runden Tisch vertritt, und welche Entscheidungen die Bundesinitiative dort im Namen aller Betroffenen mitträgt.

Ich glaube es ist wirklich wichtig, dass Ihr endlich versteht, dass die Bundesinitiative am Runden Tisch, und auch außerhalb, als die Vertretung der Betroffenen wahrgenommen wird. Sachverhalte, denen Ihr dort zustimmt, werden als für die Betroffene akzeptabel wahrgenommen.

Am 3. und 4. November 2011 wird der Runde Tisch zusammenkommen um sein Abschlussdokument abzustimmen. In der Aktuellen Situation wäre es das mindeste uns mitzuteilen, welchen Ergebnissen des Runden Tisches die Bundesinitiative bei dieser Gelegenheit in welchem Wortlaut zustimmen wird.

Besonders die Arbeitsergebnisse der Unterarbeitsgruppe im Justizministerium „materielle und immaterielle Hilfen“ sind für viele Betroffene signifikant. Ist es tatsächlich so, dass die Bundesinitiative, im Gegensatz zum Beispiel zum Weißen Ring und dem Behindertenrat, einer Deckelung der Unterstützungsleistungen aus dem neuen Hilfesystem (wie Therapien) bei 10.000 Euro noch immer zustimmt?

Ganz ehrlich muss ich Euch sagen, dass Ihr mit dieser Art der Verhandlungsführung dann den von Euch vertretenen Betroffenen einen Bärendienst erwiesen habt. Ihr macht Euch dann mitschuldig an der Vereitelung der Durchsetzung berechtigter Interessen von Tausenden Betroffenen in Deutschland. Ein hoher Preis für das „Gehört“- und „Ernstgenommen“- werden, dass Ihr jetzt vielleicht noch verspürt.

Liebe Grüße

(Verfasser der Redaktion bekannt)

Mitglieder Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch

Mehr auf netzwerkB:

An alle Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kindheit

Umfrageergebnisse zur „Bundesinitiative der Betroffenen“

Missbrauchsopfer werden verhöhnt

99 Kommentare

  1. Wolfgang schreibt am :

    Dem vorliegenden Schreiben kann ich ohne wenn und aber nur zustimmen.

  2. Sarah schreibt am :

    Warum eigentlich wehren wir uns nicht gegen diese selbsternannte BI?? Nach wie vor erhält man Antworten von der nun vorerst stellvertretenden Fr. Dr. Jutta Theisen, man möge unsere Anliegen der BI mitteilen, die ja die Vertretung unser aller sei.

    Mich packt immer mehr die Wut über diesen Pseudoverein, die null transparant, arrogant und ignorant agiert. Das einzige, was sich dort geändert hat, ist das Erscheingungsbild der homepage, da ist jetzt ein nettes Eso- bildchen drin. Wie schön, das beruhigt ungemein.

    Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, Fr. Dr. Jutta Theisen die nett formulierte Einladung zur Mitarbeit in Kopie zu senden, da sie mich in ihrem letzen Schreiben darauf hinwies, Betroffene wären dort auch gerne als Mitarbeiter gesehen und willkommen.

    Die hat – so mein Eindruck, nicht einen Blick je in diese homepage geworfen, sonst wüsste sie – was sie mir da empfohlen hat.

    Kotz!!! Wut, Zorn!!!

  3. justina schreibt am :

    …wenn ich mir Namen anschaue der Mitglieder des RT, fällt mir nur das Sprichwort „den Bock zum Gärtner machen“ ein. Und als Ergebnis wirds wohl ein „Satz mit X“

  4. Sarah schreibt am :

    Warum den Brief nicht direkt an den Runden Tisch??? Damit die endlich mal raffen, dass diese BI eine Pseudofunktion hat und nur ein kleines Trüppchen von Betroffenen vertritt und den Rest der Millionen Betroffenen auflaufen lässt hinter Heimlichtuerein und Untransparenz?

    Ich möchte den Verfassern ja nicht zu nahe treten, aber dieses offene Bekenntnis kommt etwas spät, nachdem gestern und heute der RT über das Abschlussdokument entschieden HAT!!! Eine große Chance wurde somit vergeben, nämlich die, dass der kleine Rest von 900.000 Betroffenen sich gegen diese ominöse Vertretung der BI am Runden Tisch auflehnt aufgrund oben genannter Punkte!!!

    Sarah

  5. Heinz schreibt am :

    Da bleibt einem die Spucke weg, wie Sarah schon sagte: Wut -Wut-Zorn !!!.

  6. Das alles erinnert mich fatal an das unwürdige Spielchen am RTH!
    Heraus kommen wird wohl ähnliches. Viel heiße Luft und ein glanzgewienerter „Runder Tisch“ unter dem die „Leichen“ der guten Absichten vergammeln.
    Die Opfer, so scheint die Absicht, sollen wieder mal zu Opfern werden.

    Anschließend gibt es tolle Ehrungen (Siehe Vollmer) und die Täterdeckenden Insitutionen glauben tatsächlich und ernsthaft an ihre „großzügigen Hilfen“.

    In was für einem elendiglichen Land leben wir eigendlich?

  7. Elke schreibt am :

    Ich schließe mich den Ausführungen meiner VorrednerInnen vollumfänglich an! Was mich noch zusätzlich aufregt, ist die Art und Weise, wie die BI mit potentiellen MitarbeiterInnen umgeht. Auf der Homepage heißt es:

    „Wenn Du oder Deine Organisation mitarbeiten möchten, können folgende Erwartungen wahrscheinlich nicht erfüllt werden:

    1. Im Rahmen Der Bundesinitiative wird Dein persönliches Trauma nicht bearbeitet und gelöst werden.
    2. Im Rahmen Der Bundesinitiative sind keine individuellen Therapien möglich.
    3. Im Rahmen Der Bundesinitiative wird Deine persönliche Rache nicht erfüllt werden.
    4. Du wirst mit Hilfe Der Bundesinitiative weder reich noch berühmt, noch wird Deine Geschäftsidee befördert werden.

    Um die Zusammenarbeit innerhalb Der Bundesinitiative zu gewährleisten, ist Vertrauen unabdingbar. Vertrauen kannst Du nur erlangen, indem Du Dich vertrauenswürdig verhälst. “

    Halten die uns eigentlich für bescheuert??? Ganz ehrlich, da bleibt mir die Spucke weg und der Verein wäre der Letzte, für den ich meine Kraft hergeben würde. Was wird uns denn da alles unterstellt? Meine Güte, ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!

    Ich will mich von diesem Haufen nicht vertreten lassen, ich habe dem nie zugestimmt, konnte ich auch gar nicht, denn ich habe von der BI bis vor Kurzem noch nie etwas gehört!

    Runder Tisch, AUFWACHEN!

    Viele Grüße,
    Elke

  8. Elke schreibt am :

    Mir geht auch dieser „halboffene“ Brief nicht aus dem Kopf. Warum nicht ganz offen? Warum erst jetzt, wo es definitiv zu spät ist? Und wie können wir uns wehren gegen Initiativen, die uns vereinnahmen, indem sie sich als unsere Vertreter präsentieren? Wer hat sie dazu ernannt? Doch wohl nicht sie sich selbst?
    Und ja, ihr anonymen Schreiber eines halboffenen Briefes, so richtig vertrauen kann ich euch auch nicht, dazu fehlt mir die Offenheit…

  9. Doro schreibt am :

    @ Sarah,

    sag mal, verstehe ich das richtig:

    Diese Frau Dr. Theisen ist derzeit die Vertreterin von Frau Christine Bergmann bzw. ihrem derzeit vakanten Posten??

    Und wenn man sich an die wendet, erhält man diese von dir gepostete Antwort????????

    Habe ich das richtig verstanden???

    Leute, das können wir so nicht stehen lassen!!!!! Ich meine, das geht doch überhaupt gar nicht!!!!

    Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun!!! Die Einrichtung einer Bundesmissbrauchsbeauftragten ist eine Initiative des Staates, um ENDLICH eine Anlaufstelle für Betroffene einzurichten.

    Das andere ist ein per Zufall durch den RT/Missbrauchsbeauftragte willkürlich ausgewählter Zusammenschluss von Betroffenen, die wenn überhaupt dann lediglich eine Selbstlegitimation hat!!

    Und jetzt werden Betroffene, die dem Aufruf „Das Schweigen brechen“ folgen und sich mit ihren Anliegen an die dazu eingerichtete Anlaufstelle wenden, an einen Betroffenenverein verwiesen?????

    Ich kann das gar nicht fassen (wenn es tatsächlich so ist)!!!

    Ist es so??

  10. Uwe Werner schreibt am :

    Der halböffentliche Brief gehört eigentlich komplett öffentlich gemacht, denn der Inhalt spiegelt alles das wieder, wie (klerikale) Politiker leichtfertig mit den Schicksalen tausender Missbrauchsopfer umgeht. Mann/Frau könnte fast meinen, das die Missbrauchstaten im Nachhinein sanktioniert , oder zumindestens die Taten verharmlost werden. Anders ist es nicht zu verstehen, wie man auf eine Entschädigungssumme von 10.000 Euro kommt. Dies ist ein Betrag, den die Täter heute mtl. an Gehälter kassieren, zieht man alle zusätzlichen Vergünstigungen mit in Betracht.
    10.000 Euro sind schon fast sämtliche Auslagen, welche wir Opfer über Jahre aufbringen mussten, um den Missbrauch und die daraus resultierenden Schäden zu beweisen.
    Ich habe mich nach der Gründung der Bundesinitiative in den Newslettern eintragen lassen und bis heute nicht eine einzige Info-Mail über Aktivitäten und Forderungen von denen erhalten. Soviel zum Thema Transparenz, die netzwerkB zu recht anprangert und Dirk Friedrich vom VeH e.V. als ein „unwürdiges Spielchen“ bezeichnet.
    Mangelnde Transparenz kann dann doch eigentlich nur heissen, hier wird verschleiert und vertuscht und das wohl wie so oft, oder wiedermal, unkompetente Personen von aalglatten, gefühlskalten(armen) PolitikerINNEN über den blank polierten Runden-Tisch gezogen werden.
    Wenn allein die „erotischen-pornographischen Anteile“ der Kath. Bistümer an dem WELTBILD-VERLAG verkauft würden, könnte jedes Missbrauchsopfer mit einer satten ihm rechtlich wie moralisch zustehenden Entschädigung rechnen.
    Wie kann eine Kommission wie der Runde-Tisch Berlin überhaupt ohne eine Anzahl ausreichender legitimierter Betroffener (rechtliches Gehör), Empfehlungen und Gesetzesvorlagen aussprechen? Empfehlungen, welche selbst von der scheidenden Missbrauchsbeauftragten Frau Dr. Bergmann, als nicht ausreichend und ausgewogen erklärt wurden.
    Hat da nicht das Bundesverfassungsgericht in Sachen Griechenlandhilfe, die Bundesregierung gerügt, wegen mangelnder und nicht ausreichender Mitwirkung des gesamten Bundestages ( Neuner-Gremium)?!
    Vielleicht sollten wir in letzter Konsequenz das höchste Gericht anrufen, denn trotz Verjährung bleiben diese Missbrauchstaten ein Verstoß gegen alle nur erdenklichen Menschenrechtsverletzungen-u.würde.
    Zuletzt sei noch erwähnt, das sich hunderte von Opfern an ihre zuständigen Bundes-u.Landtagsabgeordnete gewandt haben, ebenfalls an alle Fraktionen und Ausschüsse und wenn 10.000 Euro Entschädigung ihr Verhältnis zu unserer Verfassung wiederspiegelt, dann Deutschland gute Nacht, bin ich um meinen Verstand gebracht.

  11. Elke schreibt am :

    @Doro und Sarah:

    wenn dem wirklich so ist wie von euch geschildert, dann werden wir ja schon wieder missbraucht! Ich habe Frau Bergmann sehr private Mails geschickt, muss ich die jetzt in Händen der BI vermuten? Mir wird gerade ganz schlecht!

    @Uwe Werner:

    Geht mir genau so. Ich habe die BI angeschrieben und nie mehr etwas von ihr gehört. Ist wohl auch besser so… Dennoch macht mir das ganze Szenario Angst, und ich dachte, die müsste ich nicht mehr haben.

    @Alle:

    WAS KÖNNEN WIR TUN?

  12. rasch schreibt am :

    @ Elke
    zum zigsten Male: WEGLAUFHÄUSER GRÜNDEN
    Haste eines?,,,,ich setze mich sofort da rein und wir können beginnen.

  13. rasch schreibt am :

    sorry elke,,ich meinte es nicht hart, aber ich bin selber in einer mehr als beschiss,,,, Situation und die Frau Bergmann hat MIR auch nicht helfen können, bis zum heutigen Tage,,,,nein,,,weeeeiiitaus schlimmer!!!!!
    (damals outete ich mich nicht als ich meine Worte hier auf die Seiten stellte).

    Es kann mich sogesehen ja garkeiner schützen, die justicia lässt es nicht zu,,,meine Resonanz führt mich zu „falschen“ Anwälten und unsere Freunde und Helfer heute in blau, müssen tatenlos zusehen.

    Dass ich eine von ganz wenigen bin die einen klaren Kopf behält in solch einem streifen,,,,,ich glaube das kann diese Frau momentan noch nicht realisieren.
    Wir sprechen immer von Schutz liebe und geborgenheit für jedes Kind. Dafür müssen wior uns auch ersteinmal selber schützen, und das wird nicht zugelassen.

  14. Sarah schreibt am :

    Also ich bin jetzt mal so dreist und stelle Ausschnitte dieses Schreibens von Fr. Dr. Theisen hier rein, um Klarheiten zu schaffen.

    Antwort auf Ihre Schreiben vom 20.08., 5.10. und 06.10.2011

    Sehr geehrte Frau Mohn,

    Frau Dr. Bergmann hat Ihre E-Mails gelesen und bedankt sich für Ihr Interesse an ihrer Arbeit als Unabhängige Beauftragte. Wie Sie vielleicht wissen, hat Frau Dr. Bergmann ihre Arbeit als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch vor wenigen Tagen abgeschlossen. Sie bat mich darum Ihnen zu antworten, was ich hiermit gerne tue.
    Seit Ihrer Anfrage bezüglich der Bundesinitiative ist bereits einige Zeit vergangen….

    … So hat sich in dem Zeitraum von Ihrem Schreiben bis jetzt hinsichtlich der Bundesinitiative einiges verändert. Wie ich Ihren Anmerkungen entnehmen kann, ist Ihnen die Homepage der BI bestens bekannt. Dieser werden Sie aktuell auch entnehmen können, dass sich die Bundesinitiative am 20. August 2011, hier gibt es zufällig eine zeitliche Überschneidung mit Ihrem Schreiben, offiziell als e.V. gegründet hat. Von diesem Zeitpunkt an konnte eine Öffnung nach außen stattfinden. Die Zeit vor der Gründung könnte man mit Wohlwollen als einen nicht einfach zu handhabenden Zwischenzustand bezeichnen. Da die Arbeitsgruppen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ in ihren Inhalten bereits fortgeschritten sind, haben die Betroffenen die bereits mit dem Runden Tisch in Kontakt standen, an den Sitzungen teilgenommen. Soweit uns bekannt ist, war der Gründungsprozess arbeitsreich und aufwändig, weswegen die Gründungsmitglieder zunächst keine Öffnung für weitere Mitglieder präferiert haben. Dies ist nun hinfällig bzw. neue Mitglieder und Interessentinnen und Interessenten sind willkommen.Die erarbeiteten Standpunkte der BI, ihre Historie und anderes Wissenswertes finden Sie auch auf der Website. Der Rubrik „Mitarbeiten“ können Sie entnehmen, wer und wie man Mitglied werden kann. Ich vermute, wie bereits gesagt, dass Sie mittlerweile Ihre Fragen selber beantworten konnten.
    Die Bundesinitiative hat sich zwar aus einem von der Unabhängigen Beauftragten initiiertes Treffen zwischen den Mitgliedern des Runden Tisches und Betroffenen konstituiert, sie ist jedoch völlig unabhängig und vertritt nur ihre eigenen Interessen bzw. die von Betroffenen….

    …. Leider ist es uns, nach der Veröffentlichung des Abschlussberichts mit den Empfehlungen von Frau Dr. Bergmann im Mai 2011, nicht mehr möglich diese Themen in die Arbeitsgruppen mit einzubringen. Falls Sie dies noch nicht getan haben, kann ich Sie nur ermuntern, sich auch bezüglich Ihrer an uns gerichteten Anliegen mit der BI in Verbindung zu setzen.
    Die Empfehlungen des Runden Tisches sind inhaltlich nahezu abgeschlossen. Gegen Ende dieses Jahres wird er seine Empfehlungen aussprechen. Die Umsetzung von Empfehlungen liegt jedoch in den Händen der Bundesregierung.
    Die Geschäftsstelle und Telefonische Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten werden weiterhin bestehen bleiben. In welcher Form und mit welchen konkreten Aufgaben wird noch zu klären sein…

    …Mit freundlichem Gruß
    Dr. Jutta Theisen

  15. Sarah schreibt am :

    Ergänzung:

    die nette Einladung für die Mitarbeit bei der BI von der BI auf ihrer homepage hat sich null geändert, und ich bin mir nach wie vor sicher, dass weder am Runden Tisch noch irgendeine MitarbeiterIn des Büros von Fr. Dr. Bergmann je diese homepage „besucht“ und „durchforstet“ haben. Wenn doch, finde ich es um so haarstreubender…

    Sarah Mohn

  16. Sarah schreibt am :

    Ergänzung II

    @Elke
    „wenn dem wirklich so ist wie von euch geschildert, dann werden wir ja schon wieder missbraucht! Ich habe Frau Bergmann sehr private Mails geschickt, muss ich die jetzt in Händen der BI vermuten? Mir wird gerade ganz schlecht!“

    Nein, bereits gesandte Briefe, die an Fr. Bergmann oder an ihr Büro gingen, werden selbstverständlich nach wie vor unter absoluter Schweigepflicht gehalten.

    Das Schreiben Fr. Theisens besagt, dass Betroffene mit ihren Anliegen , die relevant für politische Veränderungen sind, zukünftig an die BI richten sollen.

    Zitat: …sie (also die BI) ist jedoch völlig unabhängig und vertritt nur ihre eigenen Interessen bzw. die von Betroffenen….

    …. Leider ist es uns, nach der Veröffentlichung des Abschlussberichts mit den Empfehlungen von Frau Dr. Bergmann im Mai 2011, nicht mehr möglich diese Themen in die Arbeitsgruppen mit einzubringen. Falls Sie dies noch nicht getan haben, kann ich Sie nur ermuntern, sich auch bezüglich Ihrer an uns gerichteten Anliegen mit der BI in Verbindung zu setzen…

    Zitatende!!!

    Und mir würde im Traum nicht einfallen, mich mit meinen Anliegen an die BI zu wenden. Da könnte ich sie ebenso in den Schretter geben.

  17. Hallo zusammen,
    ich muss jedem Kommentar vor allem die mit Namen Respekt, Anerkennung und Recht geben. Die Opfer haben verständlicher Weise immer noch Angst sich zu outen. Auch ich. Es fällt mir schwer auch offen über eine Entschädigung zu sprechen, aus Angst, dass alles von der Gesellschaft und der Politik heruntergespielt wird. Ich kenne einige aus meinen früheren aber auch neuen Kontakten aus der oder einer Heimzeit, die immer noch komplett schweigen. Ich kann nicht verstehen, wie scheinheilig sich doch alle zwar alle über die Behandlungsweise erbosen und ärgern, ohne wirklich mit den Betroffenen wirklich eine richtige Entschädigung zuzusprechen. Ich habe zwar aus eigener Kraft viel bis zum staatlich geprüften Betriebswirtes erreicht. Doch es wurde mir, wie vielen auch durch besondere Ereignisse im Leben (Trennung, Scheidung, Krankheiten mit deren Folgen einer psychischen Erkrankung) wieder zunichte gemacht, wenn manche es überhaupt soweit gebracht haben. Viele sind ganz auf der Strecke durch Selbstmord, Kriminalität, Süchten,…. geblieben.
    Es muss doch möglich sein, dass wie bei Faceook und Twitter die Betroffenen zu organisieren. Ich würde gern wissen, wie Norbert Denef es schafft sich so mit Mut zu outen.
    Viele Grüsse an alle
    Langes Leben
    _____________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    „Ich würde gern wissen, wie Norbert Denef es schafft sich so mit Mut zu outen.“

    Ganz ehrlich gesagt, das frage ich mich auch sehr oft. Eine wirkliche Antwort habe ich noch nicht gefunden.

    Immer wenn ich nicht mehr weiter weiss, aufhören will und das kommt sehr oft vor, bekomme ich Hilfe von anderen, die mir wieder Kraft und Hoffnung geben weiter zu machen.

    Mit dem SPIEGEL-Artikel, Dezember 2005, offenbarte ich meine gesamte Geschichte und versuchte so der Gesellschaft den Spiegel vor zu halten. Bevor der Artikel veröffentlicht wurde war mir klar, dass es da kein Zurück mehr gibt – ich führte einen inneren Kampf gegen meine Ängste.

    Manchmal hilft mir Musik auf meinem Weg, u.a. das Lied von Konstantin Wecker „Bleib nicht liegen“.

  18. Elke schreibt am :

    @Sarah

    Ja, schon klar, so steht es geschrieben, aber was wirklich hinter den Kulissen passiert, weiß ja niemand so genau…

  19. hildegard schreibt am :

    “ … war mir klar, dass es da kein Zurück mehr gibt – ich führte einen inneren Kampf gegen meine Ängste.“ – dein Verdienst!!!, – das die Schrecken auch unserer Kindheit aus dem „Grab des Schweigens“ ans Tageslicht holt, je länger , je mehr …
    Bestärken wir uns gegenseitig! – und eines Tages werden wir gemeinsam durch diese Ängste hindurch gegangen sein …

  20. Simone schreibt am :

    Meine Meinung zu Fr.Theisen und der BI : Die betroffenen werden „an der Nase herumgeführt“, man will ihnen nicht helfen sondern sie nur hinhalten und ruhigstellen. Das Thema aussitzen. Wenn die Bundesregierung wirklich die Absicht hätte etwas zu ändern, hätte sie es schon getan – siehe Entschädigungszahlungen für Soldaten. Diese Zahlungen wurden sehr schnell beschlossen und umgesetzt.

  21. Sarah schreibt am :

    An alle NetzwerkB – user,

    wie ihr sicherlich in aus dem Schreiben Fr. Theisen lesen konntet, habe ich in meiner Anfangsschilderung, „man möge unsere Anliegen der BI mitteilen, die ja die Vertretung unser aller sei. “ etwas übertrieben. Es ist mir ein Anliegen, dies zu revidieren.

    Frau Theisen schrieb: „….kann ich Sie nur ermuntern, sich auch bezüglich Ihrer an uns gerichteten Anliegen mit der BI in Verbindung zu setzen.“
    was nicht gleich zu setzen ist, dass nun alle Anliegen, die Betroffene haben, an die BI gerichtet werden müssen, damit diese überhaupt die Entscheidungsträger erreichen.

    Da ging wohl der Gaul mit mir durch. Dennoch erweckt das Schreiben den Eindruck, dass vom RT, von der Anlaufstelle und von der Politik die BI als anerkannte und akzeptierte Vertretung DER Betroffenen sex. Gewalt gesehen wird.
    DAS WILL UND KANN ich nicht akzeptieren. Zumal sie nach wie vor immer noch in keinster Weise transparent und offen sie, wie Fr. Dr. Theisen in ihrem Schreiben behauptet.

    Sarah Mohn und nichts für ungut.

  22. Doro schreibt am :

    Danke, Sarah, für die Klarstellung. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Zu dem Theisen-Brief liegt mir noch etwas ganz anderes am Herzen:

    Sie schreibt u.a. (Zitat:) „…am 20. August 2011, hier gibt es zufällig eine zeitliche Überschneidung mit Ihrem Schreiben, offiziell als e.V. gegründet hat“

    Ich glaube, dass es eben keine „zufällige zeitliche Überschneidung“ war, sondern dass das sehr klar im Zusammenhang mit der Umfrage zur „Bundesinitiative“ stand. Natürlich kann ich das nicht mit letzter Sicherheit sagen; es müsste jemand aus der „Bundesinitiative“ wissen/sagen, ob es den Vereinsgründungstermin vorher schon gab und ob der tatsächlich „zufällig“ mit der Umfrage zusammengefallen ist. Ich finde es jedenfalls auffällig, dass Theisen dies (Terminüberschneidung) explizit erwähnt und frage mich, warum tut sie das? Meine Antwort: Um eben der Tatsache, dass es NICHT ZUFÄLLIG ist, schon von vorneherein ihre Deutung aufzuzwingen.

    Zitat: „Von diesem Zeitpunkt an konnte eine Öffnung nach außen stattfinden.“

    Übersetzung: Auch dieser Satz dient meiner Meinung nach der Geschichtsklitterung: Hier wird scheinbar eine Erklärung geliefert, warum „die Bundesinitiative“ zunächst im Geheimen und so intransparent agiert hat, bzw. warum von dieser „Bundesinitiative“ niemand etwas wusste. Theisen geht damit unbewusst (?) auf die Kritik (Umfrage) ein, dass diese „Bundesinitiative“ unter äußerst mysteriösen Umständen zustande kam und dass so wenige Betroffene tatsächlich bis dahin etwas von ihr wussten. Das wird jetzt als „Vorbereitung zur Vereinsgründung“ dargestellt. Das ist Politik. Und das ist der übliche Umgang der Mächtigen mit den Ohnmächtigen. Kennen wir ja schon aus unserer Kindheit: „Nein, so wie du es klar wahrnimmst, ist es nicht (gewesen). Nein, da täuscht du dich. Wir würden doch niiiiiie etwas Böses tun! Was denkst du nur von uns!“

    Diese meine Einschätzung wird bestätigt durch diese Aussage (Zitat:) „Die Zeit vor der Gründung könnte man mit Wohlwollen als einen nicht einfach zu handhabenden Zwischenzustand bezeichnen.“

    In der Formulierung „mit Wohlwollen“ liegt eine Arroganz und Überheblichkeit, die die wahre Haltung zur „Bundesinitiative“, bzw. zu Betroffenen zeigt. Nämlich, dass sie nicht wirklich für voll genommen wird/werden. Sie wird/werden von oben herab „mit Wohlwollen“ betrachtet. Respekt vor Betroffenen – engagiert in einer so genannten „Bundesinitiative“ oder nicht – und Augenhöhe sieht völlig anders aus! Insofern liegt in dieser Aussage auch ein klarer Hinweis darauf, wie ernst die von der „Bundesinitiative“ am RT vorgebrachten Forderungen wirklich genommen wurden.

    Zitat: „Da die Arbeitsgruppen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ in ihren Inhalten bereits fortgeschritten sind, haben die Betroffenen die bereits mit dem Runden Tisch in Kontakt standen, an den Sitzungen teilgenommen.“

    Zum Zeitpunkt, als „Betroffene, die bereits mit dem Runden Tisch in Kontakt standen“ standen wohl (aufgrund der Einrichtung einer Anlaufstelle/Unabhängige Missbrauchsbeauftragte) viele Betroffene mit der Anlaufstelle bzw. den Ministerien am Runden Tisch „in Kontakt“. Ich jedenfalls – und ich weiß das von zahlreichen anderen Betroffenen auch – habe anfangs massenweise Briefe an die beteiligten Ministerinnen und Frau Bergmann geschrieben. Wieso, so frage ich mich nach dieser Erläuterung durch Frau Theisen, wurden dann damals nicht alle in die politisch offenbar gewollte Einrichtung einer „Bundesinitiative“ eingebunden?? Wieso wurden nur einigen wenige ausgewählt (und nach welchen Kriterien??), mit dem RT ins Gespräch zu kommen??????

    Und wenn das schon so willkürlich abgelaufen und deutlich von Seiten der Politik beeinflusst worden ist: Warum wird dann jetzt von Seiten dieser Politik so getan, als sei die „Bundesinitiative“ “ eine Bundesinitiative der Betroffenen??????????????

  23. Sarah schreibt am :

    Danke für die treffende Analyse, Doro.

    Zum Thema: Vereinsgründung der BI und Terminwahl…

    …wenn man bedenkt, wieviel Zeit die dazu gehabt hätten, den Verein rasch zu gründen, um dann „angeblich“ offen für alle Betroffenen zu sein. NetzwerkB stand binnen 4 Woche als Verein samt Statuten und allem Drum und Dran, und hatte zu dem Zeitpunkt wesentlich mehr Leute auf einen Nennen zur bringen als die BI. Ich glaube auch nicht an einen Zufall dieser Überschneidung. Ich befürchte sogar dass der Termin oder das Vorhaben der Vereinsgründung ganz gezielt gegen Ende der Arbeitsgruppentreffen des RTs gewählt wurde, damit sie sich bis dahin gut abgeschottet ihr eigenes Süppchen (Forderungen, Vorschläge) kochen konnten, ohne dass andere Betroffene die Gelegenheit hatten, Einwände anzumerken.

    Zum Thema „Öffnung der BI seit der Vereinsgründung“

    Eine Öffnung fand bis heute noch nicht statt!Im August wurde die BI ein Verein. Ich für meinen Teil habe noch keine Änderung der bisherigen Strategien der BI feststellen können

    Zum Zitat: „Die Zeit vor der Gründung könnte man mit Wohlwollen als einen nicht einfach zu handhabenden Zwischenzustand bezeichnen“

    Wenn Wohlwollen so aussieht wie die Aneinanderreihung der Drohungen zur Mitarbeit in der BI, dann Prost Mahlzeit. Dann möchte ich zukünftig auf Wohlwollen verzichten…

    Ich fühle mich von oben herab entmündigt!!! Und das mit einer ganz arroganten Art, die in einem „Wir haben euch doch ein tolles Angebot gemacht, ihr habt jetzt eine Vertretung – ihr müsst euch um nichts mehr kümmern, es ist für euch gesorgt. Die BI macht das schon!“ hübschen Gutmensch – Päkchen verkauft wird.

    Mein Vorschlag, den ich auch mehrmals Fr. Dr. Bergmann unterbreitet hatte, ist folgender:
    Die homepage Fr. Dr. Bergmanns zu einer Plattform für alle Betroffene installieren, wo politische Vorschläge unterbreitet werden können zu allen relevanten Themen, die dort untergliedert sind in IST – und SOLL – Zutand. Der IST – Zustand ist dort bereits beschrieben, also die momentane Gesetzeslage der verschiedenen Punkte. Der SOLL – Zustand wird von interessierten Betroffenen, die ALLE dort posten und sich Gedanken machen können – im Austausch erarbeitet.
    Das wäre demokratische Gleichberechtigung und würde mehr Sinn machen als tausend Foren, eine BI und Millionen frustrierte Aktionen, die im Sand verlaufen.
    Das „Büro“ von Fr. Dr. Bergmann bliebe weiterhin eine telefonische und per Mail erreichbare Anlaufstelle. Parallel dazu wird diese Plattform installiert – die von Leuten betreut und gepflegt wird – und deren Auftrag es ist, die ausgeabeiteten Vorschläge der Politik zu unterbreiten. In der Politik müsste ein permanent vorhandenes Gremium eingerichtet werden, die dann diese Vorschläge mit Berücksichtigung der Realisierung (finanzieller und juristischer Hinsicht) bei den Entscheidungsträgern durchboxen.
    In der Politik gibt es für alle anderen Belange auch Gremien, die einberufen werden, um Themen von allen Seiten her zu beleuchten, nachdem von Experten Meinungen und Vorschläge erarbeitet wurden. Warum nicht für unser Thema???

    Sarah

  24. Elke schreibt am :

    Was mir gerade noch auffällt bzw. was ich mich wieder einmal frage:
    Ist die BI nun ein eingetragener Verein oder nicht? Auf der schwar-rot-goldenen Homepage lese ich im Impressum:

    „Impressum

    Die Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. i.Gr., ist ein Bündnis von Vereinen und Initiativen von Missbrauchs-Betroffen, sowie weiterer individuell von sexuellem Missbrauch betroffenen Einzelpersonen.“

    Also eingetragener Verein in Gründung oder wie? Und die Farbgebung sagt uns ja auch was, oder?

  25. Micha schreibt am :

    BI, nur noch traurig.
    Da reiben sich Leute auf, die denken, sie tun was Gutes, dabei werden sie nur verschaukelt.

  26. Sarah schreibt am :

    @Elke

    e.V. ist die Abkürzung für „eingetragener Verein“

    Also ist die BI ein eingetragener Verein

    “Impressum

    Die Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. i.Gr., ….

  27. Sarah schreibt am :

    Nur merkwürdig, dass dort immer noch i.Gr. zu lesen ist, also „in Gründung“ – oder versteh ich gerade was falsch???

  28. Monty Cantsin schreibt am :
  29. hildegard schreibt am :

    Ja – nach welchen Kriterien ließ sich die Politik wohl anfangs in solcher Eile ihre Initiative gründen? – wie eine solche Auslese entstand – das bleibt uns unbekannt – Stoff genug zu Spekulationen …
    Aufgrund anfänglicher Hektik zur Gründung der BI Anfang 2011 ist mein Gesamteindruck, dass die Ministerinnen die Wucht der Unzahl eingegangener Anrufe und Klageschreiben gerade realisiert hatten. Sie mussten handeln. Sie handelten unter Druck. Sie wollten die bisher ungenügende Beteiligung der Opferseite jetzt nachweisen. Sie ordneten die BI an. Sie wiesen handverlesene Betroffene ein. Sie nannten das Konstrukt Bundes-Initiative. Sie betrieben die Idee „Initiative“ unter Zeitruck, mit Nachdruck …
    Denn: Versäumnisse waren angeprangert worden – Transparenz war nie – Offenheit geht immer noch nicht …
    Aber: Befehlston funktioniert nicht bei Menschen, die endlich sich selbst befreien wollen von den Fängen und Fesseln uralter Fremdbestimmung und Fernsteuerung …

    Ideen zur Behebung der Missstände lieferten wir en masse – per Brief, per e-mail, per fax, per fon.
    Die Politik muss jetzt endlich liefern:

    Augenhöhe, Beteiligung, Mitsprache, Menschenwürde – das sind unsere unverzichtbaren Voraussetzungen für den Umgang mit uns und unseren wahrhaftig heiklen Angelegenheiten!!!

  30. Sarah schreibt am :

    Man kann ja seit neuestem auf der homepage der BI kommentieren :-).

    Also direkt dort nachfragen.

    Nicht erschrecken, die Seite hat sich inzwischen so aufgemotzt im Design, dass man zunächst den Eindruck gewinnt, man habe sich auf einer Bundesministerienseite verirrt.

    Schwarz, rot, gold…
    Ich kann nur noch den Kopf schütteln.

  31. Johannes D. schreibt am :

    @sarah – „schwarz-rot-gold“ – wusstest du, dass die bundesinitiative einen termin bei der familienministerin hat oder hatte?

    mir wurde gesagt auf dem nächsten treffen gibt es eine „Nachbereitung der Unterredung mit Ministerin Schröder“

  32. Istvan K. schreibt am :

    Die Facebook Seite https://www.facebook.com/media/set/?set=a.205926752811859.51662.132876690116866&type=3&_fb_noscript=1 muss ein Witz sein?

    „BI Sitzung im Bundesministerium der Justiz
    By Aufklärung e.V. · Updated about 3 weeks ago ·
    Taken at Bundesministerium der Justiz“

    Wenn man schon so einen Sockenpuppenverein aufmacht, dann doch bitte dezenter! Wie kann man nur so blöd sein? Sind die da droben so verzweifelt?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sockenpuppe_(Netzkultur)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing

    Hey Ihr da bei NetzwerkB, habt Ihr auch schon mal in einem Bundesministerium getagt? Wäre es jetzt nicht mal an der Zeit da Forderungen zu stellen?

    I just cannot f*ck*ng believe this sh*t.

  33. Thomas schreibt am :

    Hallo,

    ich habe eine starke Vermutung, wer sich hinter dem anonymen Schreiben oben verbirgt. Und ganz ehrlich gesagt, ich finde das Hammer und eine Sauerei, Hinterhältig und Verlogen ohne Ende. Und ich kann mich gar nicht genug aufregen über soviel feigen Mist.

    Oh nein ich bin kein Freund der BI und ich möchte mich auch nicht von denen vertreten wissen, das wollte ich nie und daran hat sich auch nichts geändert.

    Und ich finde es ebenfalls nicht in Ordnung, dass NetzwerkB da jetzt mitmacht. Das wirft für mich absolut kein gutes Licht darauf, immerhin wisst ihr wer „name der Redaktion bekannt“ ist.

    Nein, find ich absolut nicht gut, die Nummer hier jetzt. Ich teile zwar in weiten Punkten die Meinung der meisten hier Schreibenden zu der BI, aber ich möchte mich nicht derart manipulieren lassen. Dieser öffentliche Brief hier ist regelrechte Stimmungsmache, wohl platziert und auch noch anonym.

    Thomas

  34. Sarah schreibt am :

    @Johannes D.

    „ohhhhh die bi wird sich verändern!“

    Auf die Frage des Reporters: „Kann man den fragen, wie?“ antwortet Hr. Ermisch von Auklärung e.V. „Nein, aber spätestens am 3. November werden auch Sie mehr erfahren.“

    Heute ist der 7. November. Hat irgendjemand von der Veränderung etwas mit bekommen???

    Ich nicht!!! Außer dass man jetzt dort auf der homepage kommentieren kann und dort der Eindruck durch das neue Desing erweckt wird, es würde sich hier um eine von der Regierung initierte und legitimisierte Seite handeln.

  35. klaraklara schreibt am :

    Umarmungstaktik/Vereinnahmung von Protestpotential .. bald kommen die inhaltsfreien Hochglanzbroschüren …

  36. Johannes D. schreibt am :

    @thomas der brief kursiert mit bekanntem verfasser im umkreis der bundesinitiative

  37. Elke schreibt am :

    @Sarah, ich weiß, was e.V. bedeutet. 🙂 Mich hat nur das i.Gr. dahinter erstaunt. Und das SchwarzRotGold natürlich auch. Machen Kleider wirklich Leute? Na ja, wenn man sieht, was aus den ehemaligen Turnschuh-Ministern geworden ist…

  38. Thomas schreibt am :

    @Johannes D.
    na dann, wäre diese anonyme Aktion hier doch eh nicht nötig gewesen. … Ich unterstelle einfach mal, dass ich mit meiner Vermutung und meinem 1+1 zusammenzählen richtig liege.

    Ich frage mich aber dennoch, warum sich NetzwerkB und die Mitglieder hier, derart benutzen lassen für die kleingeistigen Belange eines Einzelnen?

  39. Thomas schreibt am :

    Nachtrag:
    ich gehe davon aus, dass dieser Brief hier mit der Zustimmung der schreibenden Person so veröffentlicht wurde.
    Falls nicht, tut es mir leid, dann tue ich der Person zumindestens in Sachen der gezielten Benutzung der Mitglieder hier unrecht. Und entschuldige mich dann natürlich auch dafür.
    Thomas

  40. Petra schreibt am :

    Dass private Treffen der Familien-Ministerin Schröder passt in’s Bild (@Johannes).

    Die nächste Sitzung der Bundesinitiative ist wieder in einem Ministerium:

    Samstag, 3. Dezember 2011, 11:00 Uhr
    Bundesministerium für Familie, Glinkastraße 24

    Fragen? Antworten: mb [at] bmfsfj.bund.de
    Eike Alexander Letocha weiß vielleicht mehr

  41. Anni Rock schreibt am :

    Haben uns grad mal durch die Seiten der BI geklickt und wollten uns die teilnehmenden Vereine angucken. Sind gleich beim ersten hängengeblieben und uns ist total schlecht geworden, weil wir hier wieder mal mit dieser „Vergeben-Scheiße“ vollgeballert werden- das kann doch alles nicht wahr sein!!!!! Es gibt definitiv NICHTS zu vergeben, wenn ein Kind sexuell misshandelt wird- BASTA! Alles andere zu behaupten, ist schwarze Pädagogik! Wenn solche Vereine mit diesem Gedankengut in der BI vertreten sind, freuen sich die Täter!

  42. Elke schreibt am :

    @Anni Rock

    Klare Worte, denen ich nur zustimmen kann! Wenn man sich mal die Mühe macht und sich gewisse Auftritte solcher „vergebenden“ Menschen ansieht, so erkennt man, dass sie eben nicht geheilt sind sondern unsicher, fahrig und unglaubwürdig wirken. Nein, ich möchte nicht, dass mich solche Leute am RT vertreten, ich möchte das wirklich nicht!

    HALLO, RUNDER TISCH, HÖRT IHR UNS ÜBERHAUPT?

  43. Wilma schreibt am :

    Ich habe mir eben den Teil „Heilungsweg“ von Frau Radke von Augen auf e.V. angesehen. Das liest sich für mich, wie wenn sie sich in irgendwelchen christlichen Kreisen bewegt. Sie hat keinerlei Erfahrung mit Psychotherapien.
    22 000 Personen haben sich an Frau Dr. Bergmann gewandt und ihr ihre Lebenserfahrungen mitgeteilt sowie ihre Erfahrungen und Wünsche zum Thema Therapie.
    Sie fordern unbegrenzte Therapie für Missbrauchsopfer in einer frei gewählten Therapieform, den Ausbau von Traumatherapien, sowie die sofortige Anerkennung von Kreativ- und Körpertherapien.

    Die BI schreibt: Die Therapieformen sollten im Rahmen von standardisierten und anerkannten Therapien frei wählbar sein.
    Anmerkung: Das ist bereits der Fall.
    Traumatherapien und bis heute nicht anerkannte Therapieformen- und Methoden sind zu erforschen und bei Nutzenfeststellung neu zuzulassen.
    Das Wort „anerkannte Therapien“ ist für mich ein absolutes Reizwort. Alle von der KK finanzierten Therapien (Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, Familientherapie) sind für Missbrauchsopfer nicht geeignet und schädlich. Forschungsprojekte über die Wirksamkeit dieser Therapien hat es meines Wissens nicht gegeben.
    Da haben sich einfach nur Interessengruppen durchgesetzt, die bis zum heutigen Tag um ihr Geld kämpfen, z.Teil seit Jahrzehnten, ohne dass es von der KK hinterfragt worden wäre. Man braucht sich nur die Ausbildungsinhalte dieser Therapien ansehen und sich dann fragen: Kann man d a m i t wohl Missbrauchsopfern helfen?

    Missbrauchsgeschädigte sollten frei entscheiden dürfen, was sie machen möchten und aus allen Angeboten, die es gibt, wählen dürfen (Traumatherapie, Reiten, Delphintherapie, Malen, Töpfern, Tanzen, Körpertherapien, Musiktherapie und vieles, vieles mehr)

    Neue Therapien sollen jetzt erst erforscht werden, damit dann wieder andere Geld verdienen und das alten System so lange wie möglich aufrechterhalten wird.
    Dann schreibt die BI, dass eine Unterarbeitsgruppe zu Therapien, Therapeutenausbildung und deren Finanzierung gebildet werden soll –teilnehmen sollten an dieser Arbeitsgruppe u.a. die ärztlichen Standesorganisationen und die Psychotherapeutenkammern. Was werden die wohl dort machen? Sie werden alles tun, was sie können, damit sich nichts ändert und um ihre Euros kämpfen.
    In der BI gibt es meiner Meinung nach anscheinend niemand, der das nötige Wissen sowie die nötigen Lebenserfahrung besitzt, um den Themenbereich Psychotherapie einschätzen zu können.
    Mit dem, was die BI da fordert, fällt sie hinter die Forderungen von Frau Dr. Bergmann zurück und fällt Missbrauchsopfern in den Rücken.

  44. Sarah schreibt am :

    Merkwürdig, ich hatte gestern einen Kommentar zur Stellungnahme der BI bzgl. materieller und inmaterieller Hilfen in deren homepage gepostet.

    Aber auch hier scheint die oberste Priorität „Intransparenz“ zu sein.

    Der Kommentar ist nirgendwo zu sehen. Wozu dann diese neu eingerichtete Kommentarfunktion dienen soll, bleibt wohl ein Rätsel. Sie dient wohl wieder nur eine der vielen Pseudofunktionen, wie die gesamte BI???

    verwirrte Grüße von Sarah Mohn

  45. Lili schreibt am :

    @ Sarah
    “ohhhhh die bi wird sich verändern!”

    Die Öffentlichkeit soll nicht nach dem 3. November mehr erfahren, sondern nach dem 3. Dezember, so wie Hr. Ermisch in dem Video sagt!
    Wahrscheinlich eben nach diesem Treffen mit der Bundesfamilienministerin.

  46. Sarah schreibt am :

    @Lili
    Danke für die Richtigstellung, da hatte ich wohl einen Verhörer. Dann darf man gespannt sein.

    Lieben Gruß von Sarah

  47. Sarah schreibt am :

    @Wilma
    Die Traumatherapie zählt zu den Standards und wird sehr wohl von den KKs übernommen, ebenso die Kosten für eine stationäre Traumatherapie.

    Des weiteren gilt für Opfer jeglicher Gewalt, dass die dadurch nötige Therapie vom OEG gezahlt werden muss. Die KK ist nur der Regresseintreiber, holt sich also die voraus gezahlten Therapiehonorare wieder zurück. Die KK hat keine Handhabe darüber, welche Therapieform vom Opfer in Anspruch genommen werden darf und welche nicht., wenn der Leistungsträger das Versorgungsamt ist.
    Hierzu zählen auch nicht krankenkassenärztlich zugelassene Therapeuten.

  48. Wilma schreibt am :

    Hallo Sarah, das habe ich nicht ganz verstanden. Freie Therapiewahl gilt doch aber dann nur für diejenigen, die einen Antrag nach dem OEG gestellt haben? Können die Leute denn schon vorher Therapien beanspruchen, bevor über den Antrag überhaupt entschieden ist? Das dauert doch ziemlich lange. Dann erfährt die Krankenkasse also z.B. , dass ein Antrag nach OEG gestellt wurde und das Mitglied sagt: Liebe Krankenkasse, ich möchte gerne therapeutisches Reiten. Dann wird bezahlt und die KK holt sich das Geld vom Versorgungsamt wieder. Stimmt das so?
    Diejenigen, die keinen Antrag gestellt haben, bekommen doch normalerweise zu hören: Das bezahlen wir aber nicht. Wir bezahlen nur 1. 2. und 3.

  49. Sarah schreibt am :

    @Wilma

    Generell gilt immer, ohne Antrag keine Leistung!

    Dies trifft auch für die Übernahme von Therapiebehandlungen vom Versorgungsamt (OEG) zu.

    Ist der Antrag noch nicht bewilligt, aber die Gesundheit der / die Betroffene gefährdet, oder droht Verschlechterung, kann der Antragsteller eine Therapie beginnen auch vor der Bewilligung des Antrags. Dies muss aber – so denke ich – ärztlich bescheinigt werden, dass eine Verschlechterung der Gesundung zu erwarten ist oder bereits eingetroffen ist.

    Zur Therapiewahl! Ich glaube nicht, dass eine Delphintherapie vom OEG – Amt übernommen wird.
    Aber es dürfen im Gegensatz zum Leistungsträger Krankenkasse auch nicht krankenkassenzugelassene Therapeuten konsultiert werden.
    Was ansonsten nur mit ärztlicher Überweisung möglich wäre. So zumindest mein Wissensstand, aber ich werde noch mal recherchieren.
    Generell ist es ratsam, das Versorgungsamt persönlich zu fragen. Die müsssen das ja wissen.

    Zum Thema: Welche Therapieformen sind für Traumapatienten geeignet: hier ein Link

    http://www.degpt.de/

    Ich persönlich finde eine Mischung von mehreren Therapiearten ideal.
    Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Arbeit mit dem inneren Kind, Körpertherapie, Gesprächstherapie, Resourcenarbeit… Die Traumatherapie beinhaltet all diese Formen.

    Für Kinder ist im Trauma meines Erachtens keine der oben genannten Formen geeignet. Viele Einrichtungen bieten dort ohne ärztliches Rezept Reittherapie, Mal- , Musik- , Bewegungs- , Tanztherapie… an. Dies wird im jährlich neu berechneten Tagessatz der jeweiligen Einrichtungen einbezogen und somit indirekt vom Leistungsträger finanziert.

    Lieben Gruß von Sarah

  50. klaraklara schreibt am :

    das hier wäre meine allgemeine Forderung an Psychotherapien, wenn sie den Menschen mit Gewalterfahrungen mehr nutzen als schaden sollen. Es betrifft die Ausbildung zum Psychotherapeuten (bzw „Nachschulungen“):
    – intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Geschichte, incl. erfahrene Gewalt- /Vernachlässigung, und das auch mit emotionaler Beteiligung in der Selbsterfahrung
    – Auseinandersetzung mit der eigenen, gesellschaftlichen Position (häufig aus wohlhabenden Ffamilien, da die Therapieausbildungen oft sehr teuer sind) und der von Menschen mit verringerter Leistungsfähigkeit, Heimvergangenheit oder anderen Aspekten von Prekariat/Armut/Unterschicht; und mit der sich daraus in den Psychotherapien ergebenden sozialen Interaktion
    – Auseinadnersetzung mit sturkturell verankerter Gewalt in Familien („viertes Gebot“)
    – Auseinandersetzung mit Machtstrukturen und der Verharmlosung von Gewalt in den verschiedenen, psychotherapeutischen Schulen

    Das sollten die Krankenkassen und Opferentschädigungsstellen von den Therapeuten, die sie bezahlen, verlangen. Damit würde es anfangen, wenn die Therapeuten geeigtnete Therapieformen/-techniken entwickeln wollen.

  51. Elke schreibt am :

    @klaraklara:

    Meine Tochter steckt gerade im Endspurt der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin. Ich kann guten Gewissens sagen, dass zumindest das Institut, welches sie ausbildet, alle Anforderungen erfüllt, und zwar sehr gründlich. Möglicherweise ist das aber nicht überall so oder bei der Ausbildung zur Erwachsenen-Psychotherapeutin anders.

  52. Miriam schreibt am :

    Eigentlich bin ich deswegen hier:

    Mitgliederversammlung der Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. i.G.

    3. Dezember 2011, Beginn: 11:00 Uhr; BMFSFJ, Glinkastraße 24, Berlin

    Tagesordnungspunkte:
    3. Vorstellung der Struktur bzw. Aufgabenverteilung des Vorstandes
    4. Vorstellung der Beitragsordnung
    5. Bericht zum Abschlussbericht des Runden Tisch
    6. Auswertung des Gespräches mit Ministerin Frau Dr. Schröder
    7. Vorstellung des Entwurfes des Handlungskonzeptes der BI

    Vorstand
    Kathrin Matthias Michael

    Beitragsordnung des Vereins
    § 2 Der Grundbeitrag wird für die Mitglieder erhoben und ist wie folgt festgelegt:
    (1) 60,00 EURO für ordentliche Mitglieder
    (2) 150,00 EURO für Fördermitglieder – natürliche Personen
    (3) 300,00 EURO für Fördermitglieder – juristische Personen, wie Vereine, Gesellschaften und Körperschaften öffentlichen Rechtes.
    Die jeweiligen Beiträge sind als Mindestbeiträge anzusehen. Sie können nach Belieben der Vereinsmitglieder aufgestockt werden.
    § 5 Festsetzung von Umlagen
    Wenn im Laufe des Geschäftsjahres erkennbar wird, dass trotz sparsamster Haushaltsführung die Ausgaben die Einnahmen deutlich überschreiten (um mindestens 10 %), kann einmalig in einem Geschäftsjahr / Kalenderjahr durch den Vorstand für den Verein eine Umlage vorgeschlagen werden.

  53. Klara Wächtler schreibt am :

    Hallo Miriam,
    ich versteh Ihr Posting nicht ganz. Soll das ne Einladung sein für die Versammlung? Oder wie ist das zu verstehen?

    Und offensichtlich wird siese Versammlung mal wieder von Steuergeldern bezahlt. Warum ist das so? Was hat das zu bedeuten?
    Mir hat ein Mitglied der BI gesagt, dass die BI sich bereits als „Dachverband“ fühlt. Ich weiß ja nicht, ob das stimmt. Aber irgendwie wir das alles immer suspekter, find ich mal.

    Fragende Grüße von Klara.

  54. Wilma schreibt am :

    Es scheint sich um einen Verein für Berufstätige zu handeln. Ein sehr großer Teil von Missbrauchsopfern ist so krank, dass er von Sozialleistungen leben muss. Die haben keine 6o Euro übrig. Sie sind daher von vornherein ausgeschlossen. Ich empfinde das als teuflisch.

  55. rasch schreibt am :

    @ manuela
    ich war gerade das erste mal auf diesen Seiten, für ca 5 minuten. Erstens halte ich es für mehr als bedenklich dass es auf vereinsbasis läuft und zweitens entdeckte ich einen Verein wo für mich bis heute Dinge völlig ungeklärt sind. Und ich kann mich da auf meine innere stimme verlassen, ich bin so. Wenn ich jemandem oder etwas null aufmerksamkeit gebe und von dieser seite wird nichts aber auch garkein versuch unternommen die kommunikation mit mir aufrecht zu halten, dann richte ich mich danach.
    Ich schlage vor, norbert klagt ein Gespräch unter vier Augen bei Frau Bergmann ein, immerhin war sie zur zeit der Gründung die Verantwortliche. Ich bin mir sicher diese Frau wird der Aufforderung Folge leisten.

  56. Micha schreibt am :

    Die Facebook-Seite ist Spitze, jedenfalls hat man ihnen genug zum trinken hingestellt! Dieser Michael ist wahrscheinlich vom Himmel gefallen! Oh Mann, erst wurden die Heimkinder verschaukelt, jetzt der Rest von uns!

  57. Micha schreibt am :

    Tut die BI eigentlich immer noch was dafür, dass Betroffene vernünftig entschädigt werden, oder kümmern sie sich nur noch darum, dass die finanziellen Risiken der Täter ´gedeckelt´werden?

    Übrigens, Thomas, spricht der Schreiber dieses Briefes ganz in meinem Sinne und ist dadurch wohl keine Einzel(oder ´einzelne´)person mehr. Ich habe auch meine Vermutungen wer hier wer ist und ich glaube, Du beurteilst hier was falsch. Nur weil andere länger als Du die (dumme) Hoffnung aufrecht erhalten haben, die BI könnte auf Augenhöhe arbeiten und es besser machen als die Heimkindervertretung, heisst das lange noch nicht dass ihre Motive unredlich wären..

  58. rasch schreibt am :

    @ all
    ich muss diese sätze von der bi nochmals kopieren und kommentieren,,,,kopfschüttel*:
    1. Im Rahmen Der Bundesinitiative wird Dein persönliches Trauma nicht bearbeitet und gelöst werden.
    2. Im Rahmen Der Bundesinitiative sind keine individuellen Therapien möglich.
    3. Im Rahmen Der Bundesinitiative wird Deine persönliche Rache nicht erfüllt werden.
    4. Du wirst mit Hilfe Der Bundesinitiative weder reich noch berühmt, noch wird Deine Geschäftsidee befördert werden.

    So,,,jetzt reichts!!!!
    Niemals wäre es einem opferorientierten Menschen eingefallen solche worte zu wählen. Das können nur gewinnorientierte Täter.
    Ich fürchte und ahne das diese ganze sache vor einem Jahr bereits geplant wurde, fast könnte ich, würde ich recherchieren sogar den ungefähren Tag benennen,,,
    Dieser Initiative muss sofort Einhalt geboten werden,,,,bitte norbert,,,schalte die deutsche Kinderhilfe ein,,,,,

  59. Manuela schreibt am :

    @Klara, wollen wir da am 3. Dezember mal hingehen? Alleine traue ich mich nicht.

  60. Sarah schreibt am :

    @Manuela:

    also mal ganz ehrlich, mit dieser Info kann ich genauso wenig anfangen, als hätte ich sie nicht gelesen.

    Was wollen die (BI) uns damit sagen??? Nichts, nehme ich mal an. Die haben nur Schiss, dass nun rauskommt, dass sie nicht akzeptiert werden von den Betroffenen und ihre Daseinsberechtigung dahin schwindet. Anders kann mir diesen inhaltslosen Schrieb nicht erklären.

  61. Sarah schreibt am :

    @Manuela,

    ich hatte vorgestern einen Kommentar zum Artikel.:

    Pressemitteilung: Arbeitsgruppe im BMJ schließt mit Vorschlägen zu konkreten Hilfen für Betroffene ab

    Er ist nicht zu sehen, einfach weg!
    Bin gespannt, wie lange deine Kommentare dort sichtbar bleiben.

  62. Sarah schreibt am :

    @rasch
    ich fände es effektiver, wenn alle Betroffenengruppen, Vereine, die das Gebahren der BI nicht akzeptieren können aufgrund der Intranzparenz und Ignoranz sich an die Anlaufstelle, die nach wir vor besetzt ist, wenden.

    Telefonisch oder per Mail.
    Denn wie ich heute erfahren habe von einer Betroffenen, die dort anonym anrief, ist die Anlaufstelle unter anderem auch für Fragen und der Problematik bzgl. BI da.

    Das sollten alle nutzen! Denn es bringt uns nicht weiter, wenn wir hier posten wie die Doofen, und die Anlaufstelle darüber null Bescheid weiß, wie es außerhalb der BI (also im Rest der Traumawelten – Vorsicht Ironie!!!) bestellt ist mit dieser Anmaßung der selbsternannten BI.

    Ich für meinen Teil werde in die Aktion – Offensive gehen .
    Und ich kann nur hoffen, dass ALLE, die hier sich geäußert haben, ebenso handeln.

    Motivierende Grüße von Sarah

  63. Meli schreibt am :

    Ich finde das mit den Beitragszahlungen echt blöd. Arme Leute können dann nirgendwo mitmachen:-(

    60 Euro bei der BI finde ich sehr happig, dafür, dass sie den Anspruch hat, alle Betroffenen zu vertreten, sollte das dann nicht günstiger sein, damit auch wirklich jeder teilnehmen kann???

    Meli

  64. Doro schreibt am :

    Also habe ich das jetzt richtig gelesen?

    Mitgliederversammlung der Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. i.G.

    3. Dezember 2011, Beginn: 11:00 Uhr; BMFSFJ, Glinkastraße 24, Berlin

    Das heißt, die Mitgliederversammlung eines („unabhängigen“) Vereins findet im Bundesjustizministerium statt???????????

    Also da frage ich mich erstens: Wann darf netzwerkB oder ein anderer eingetragener Verein die Räumlichkeiten des Bundesjustizministeriums nutzen???

    Und zweitens: GEHTS EIGENTLICH NOCH?????????!!!!!!!

  65. rasch schreibt am :

    @ sarah
    Ja, wenn du kannst mach, aber ich muss hier meine „Tosesängste“ erstmal inden Griff bekommen. Was sagen die „Berliner Jungs“ dazu?
    Es muss schnell gehandelt werden, ohne Verzug, ohne wenn und aber . Ausschliesslich Vehemenz ist hier angezeigt. Es müssen kompetente Menschen eingeschaltet werden die agieren können. Dieser Initiative muss sofort jede Handlungsfreiheit entzogen werden, egal wie,,,

  66. Elke schreibt am :

    @Doro:

    Ja, ich habe das auch so verstanden! Ich kann es nicht glauben, wir werden verschaukelt, verar….! Und nein, DAS GEHT DEFINITIV NICHT!!!

    Eben sah ich übrigens, dass die BI sich so manche Anregungen hier auf NetzwerkB holt: Hat sie doch die ausgesprochen üblen Bedingungen zur Mitarbeit ersatzlos gestrichen. Alle Beleidigungen von eventuell zur Mitarbeit bereiten Menschen wurden von der Homepage entfernt, na also, geht doch! Mein Rat an die BI: Ihr solltet öfter mal nachfragen, was Betroffene wirklich wollen und brauchen!

  67. rasch schreibt am :

    @ Doro: Rat-schläge sollen sitzen. Deiner ist aus der Gutmütigkeit geboren, der ist da fehl am Platz. Ich empfehle den Herrschaften sich Inkontinenzwäsche zu besorgen, damit die Sauerei bei ihnen bleibt. Seid gelassen, auch diese Aktion wird sich nun schnell als farce herausstellen.

  68. rasch schreibt am :

    @ all
    achso und als erstes bitte ich darum, dass die dort bei der BI geleisteten Unterschriften für die Aufhebung der Verjährungsfristen sofort hier auf Netzwerk geschaltet werden. Damit jetzt endlich mal ein einheitliches Vorgehen beginnen kann.

  69. Wilma schreibt am :

    Wir schielen immer auf die Seite der BI und die BI schielt anscheinend auf unsere Seite und holt sich auch Anregungen. Das ist doch positiv.
    Sie lernen dazu.

  70. Sarah schreibt am :

    @Elke
    „Eben sah ich übrigens, dass die BI sich so manche Anregungen hier auf NetzwerkB holt: Hat sie doch die ausgesprochen üblen Bedingungen zur Mitarbeit ersatzlos gestrichen. Alle Beleidigungen von eventuell zur Mitarbeit bereiten Menschen wurden von der Homepage entfernt, na also, geht doch! Mein Rat an die BI: Ihr solltet öfter mal nachfragen, was Betroffene wirklich wollen und brauchen!“

    @Wilma
    „Wir schielen immer auf die Seite der BI und die BI schielt anscheinend auf unsere Seite und holt sich auch Anregungen. Das ist doch positiv.
    Sie lernen dazu.“

    Ich glaube eher, dass dies andere Ursachen hat! Ich habe vor einigen Tagen Fr. Dr. Jutta Theisen den link zur nett formulierten Mitarbeitseinladung gesandt und eine Betroffene hat gestern an der Anlaufstelle von Fr. Bergmann angerufen bzgl. der BI.

    Bisher hat sich die BI auch eine Kehrricht geschert, was andere Betroffene von ihrer Arroganz und Ignoranz halten. Sie hatten etliche Chancen, etwas daran zu ändern, da wir sie immer wieder darauf hinwiesen, spätestens nach der Umfrage! Nichts hatte sich geändert, im Gegenteil, wir wurden noch angegriffen, weil wir es wagten, kritisch zu hinterfragen. Aber jetzt, nachdem diese kritische Hinterfragung nicht mehr nur intenetmäßig stattfindet, sondern die Anlaufstelle eingeschalten wurden und informiert wurde über die Machenschaften der BI, erst jetzt sehen sie Handlungsbedarf. Aber nicht aus dem Bedürfnis heraus, offener für andere Betroffenenvereine, Betroffenengruppen zu sein, sondern um ihr Image in der Politik und damit ihr Daseinsberechtigung nicht zu verlieren.

    Haben sie sich seitdem hier erneut gemeldet, ohne Druck??? Nein!
    Haben sie aus eigenen Stücken andere Betroffenenvereine informiert, dass ein Gründungstreffen in Planung steht? Nein! Erst nachdem wir hier dank des halboffenen Briefes wiederholt Kritik übten.

    Was nutzt es, wenn sie sich jetzt „angeblich“ öffnen. Dies wäre von Belang und äußerster Dringlichkeit gewesen, solange der Runde Tisch in seinen Entscheidungfinde – Phase war. Nun ist alles beschlossene Sache, jetzt brauchen sie sich auch nicht mehr öffnen. Die Chance haben sie allen anderen Betroffenen gründlich und ich unterstelle der BI sogar, absichtlich genommen, sich an den Forderungsformulierungen und Entscheidungen zu beteiligen.

    Und wenn ich mir das oben gepostete Interview anhöre, frage ich mich, womit sich die BI als „BUNDES initiative“ für Betroffene… legitimiert. Anlaufstellen gab es auch vor ihrem Dasein! Das müssen sie nicht deckeln. Eine Bundesanlaufstelle ist bereits vorhanden und wird weiter bestehen. Für instutionelle und kirchliche Missbrauchsfälle gibt es auch zur Genüge Vereine und dergleichen. Dafür möchten sie sich aber stark machen, lt. Kathrin Ratke! Hallo!!!! BUNDES initiative für Betroffene, Kinder und Jugendliche… habt ihr da nicht einen entscheidenden Fakt vergessen. Die meisten Missbräuche sind familiären Ursprungs.
    Wie wärs mit einer Umbennung, die dem entspricht, was ihr wirklich leisten mögt? Initiative für Betroffene institutionellem Missbrauch. Das träfe wohl eher dem, wofür ihr wirbt.
    Sarah

  71. Doro schreibt am :

    @ Miriam

    Ja, klar! Danke für die Korrektur!! Aber dann nochmal:

    Das heißt, die Mitgliederversammlung eines (“unabhängigen”) Vereins findet im Bundesfamilienministerium statt???????????

    Also da frage ich mich erstens: Wann darf netzwerkB oder ein anderer eingetragener Verein die Räumlichkeiten des Bundesfamilienministeriums nutzen???

    Und zweitens: GEHTS EIGENTLICH NOCH?????????!!!!!!!

    @ rasch:

    Zitat: „@ Doro: Rat-schläge sollen sitzen.“ – Verstehe ich nicht.

  72. rasch schreibt am :

    @ doro
    damit war gemeint dass der sinn und zweck von Ratschlägen immer auch mit einem gewissen „wehtun“ verbunden sind. Der wohlgemeinte Ratschlag von dir wird mangels empathie nicht ankommen!
    Wir sehen das schon richtig und eine zweite chance darf es für diesen Verein nicht geben. Auch nicht nach Erkennen dieser farce. Es gibt keine Entschuldigung für diese Anhäufung an Fehltritten, nciht in der aktuellen Lage. Es muss etwas neues konzipiert werden und netzwerk B ist souverän, alt eingesessen und hat durch Herz Hand und Verstand bewiesen dass er in der Lage ist Zusammenhänge zu erkennen zu meistern und Lösungen zu finden. Bitte was kenn eine Bundesbeauftragte darüber hinaus noch erwarten. Selbst Ausdauer ist mit der Existenz dieser Seiten bereits bewiesen worden und sie ist es bis zum heutigen Tage.
    Es dürfen keine Kompromisse gemacht werden, wo solche negativen Kräfte am Werk waren/sind.
    Eher ist es die zweite chance für die Bundesbeauftragte ihr „Werk“ (was ihr auch hoch anzurechnen ist) mit klarem Kopf den Menschen zu „vererben“, die von Beginn an ihre Sache in den Dienst aller Betroffenen stellen.
    Diesem Anspruch wurde die BI nicht gerecht und Punkt. Da gibt es kein wenn oder aber mehr.
    Ich weiss nicht wer da den kampf so geliebt hat und nach wie vor seine Finger mit im Spiel belassen wollte, ist mir auch egal, ich kann es „nur“ ahnen,,,,
    Die Verantwortung für die grosse Verwirrung die bei allen Betroffenen entstand und immer noch vorherscht , geht alleine auf das Konto dieses oder dieser Menschen. Damit haben wir nichts zu tun. Sie müssen sich warm anziehen,,,,nicht wir!!!!!

  73. rasch schreibt am :

    @ doro
    achso und es kann auch nciht als Ausrede geltend sein, dass der oder diejenigen nicht früh genug „enttarnt“ wurden. Denn genau das ist der Punkt,,,,,die Menschen waren mit einer emotionalen Blindheit so „dicht“, dass der oder diejenigen leichtes Spiel hatten. DAS WÄRE HIER AUF DEN SEITEN VON NETZWERK B NIE PASSIERT!!!!!!!!!!!!!!!
    WIR SIND GEIMPFT!!!!!!!!!!!!!!!!!

  74. Doro schreibt am :

    @ rasch

    Was soll ich denn geraten haben????

  75. rasch schreibt am :

    @ doro
    sorry das war ja elke mit ihrem eintrag am 10.11.um 8.56. Im Eifer des gefechtes hab ich da was verwexelt,,,,gg*

    zitat elke:
    Mein Rat an die BI: Ihr solltet öfter mal nachfragen, was Betroffene wirklich wollen und brauchen!

  76. Sarah schreibt am :

    @Manuela,

    da die BI auf deine Frage nicht geantwortet hat, habe ich das jetzt auf der Kommentarfunkion übernommen :-).

    Guck: http://www.die-bundesinitiative.de/2011/10/stellungnahme-zur-studie-zum-sexuellen-missbrauch-des-kriminologischen-forschungsinstituts-niedersachsen/

    und falls das morgen wieder weg ist, kopiere ich das jetzt einfach mal als Beweis hier rein :-).

    2 Antworten auf Stellungnahme zur Studie zum sexuellen Missbrauch des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen

    Manuela sagt:
    11. November 2011 um 11:23
    Warum habt ihr denn meine Frage gelöscht?
    Bitte antwortet

    Sarah sagt:
    11. November 2011 um 18:15
    Manuela, die Antwort ist einfach. Weil die Kommentarfunktion wie alles hier nur eine Farce ist, um die zuhauf von Betroffenen geäußerten Kritiken, die inzwischen auch bis zur Anlaufstelle für Missbrauchsopfer durchgedrungen sind – mit dem Deckmäntelchen “Transparenz” zu vertuschen.

    Auch dieser Kommentar wird morgen wieder nebulös in der Trickkiste landen…

  77. Miriam schreibt am :

    Auch schmückt sich die Bundesinitiative mit fremden Federn: http://www.neu.die-bundesinitiative.de//pages/informatives/fachtagungen.php

    „Am Dienstag, 29.11.11 (10.00-16.30 Uhr) findet in Berlin die Auftaktveranstaltung *unseres BMBF-Projekts* “E-Learning Curriculum Sexueller Kindesmissbrauch. Webbasierte, qualitätsgesicherte und interdisziplinäre Aus-, Fort- und Weiterbildungsmodule für pädagogische Berufe und Heilberufe” statt.“

    Das Projekt wird aber von der Universität Ulm getragen: Herausgeber
    http://missbrauch.elearning-kinderschutz.de/course/view.php?id=36
    Impressum::
    Herausgeber: Universität Ulm
    Verantwortlich: Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie

    Wenn man jemand fragen möchte, was die Bundesinitiative mit diesem Selbstlernkurs zu tun hat:

    Kontakt:
    Projektkoordination
    Dr. Hubert Liebhardt
    (0731) 500-61648
    hubert.liebhardt [ at ] uniklinik-ulm.de

    Projektassistenz
    Claudia Pietschmann
    (0731) 500-61770
    claudia.pietschmann [ at ] uniklinik-ulm.de

    Ihre Ansprechpartnerin
    Dipl.-Soz.-Wiss. Ulrike Hoffmann
    (0731) 500-62618
    ulrike.hoffmann [ at ] uniklinik-ulm.de

  78. Manuela schreibt am :

    @Miriam 🙁

    http://www.neu.die-bundesinitiative.de//pages/start/arbeit-am-runden-tisch.php
    „Wir sind immer offen für konstruktive Kritik und werden auf diese auch schnellstmöglich antworten.“

    Jaja, das haben wir gesehen.

    Versteht Ihr folgende Seite?

    http://www.neu.die-bundesinitiative.de//pages/start/vorstand-der-bi.php

    Die Vorstandsvorsitzende ist Geschäftsführerin (neudeutsch CEO) von dem Verein?

    Und erst dieses „Investor Relations | Finances“ – Ist die Bundesinitiative etwa eine Firma? Geht es da wie bei so vielen Vereinen in diesem Umfeld nur um Posten und Geld? Wer ist eigentlich dieser Michael Ermisch?

    http://www.neu.die-bundesinitiative.de//pages/start/vorstand-der-bi.php

    Aufgabenverteilung des BI Vorstandes

    Kathrin Radke:
    CEO | Networking | Coordination | Controlling
    – Vorstandsvorsitz
    – Mitwirkung in den AG’s u.Ä.
    – Aufbau und Ansprechpartnerin für das Netzwerk
    – Koordination der Projektarbeit
    – Controlling

    Kathrin Radke leitet ein “erfolgreiches, kleines Familienunternehmen” und arbeitet als Buchhalterin in einer Rechtsanwaltsgesellschaft. In den letzten 13 Jahren war sie in verschiedenen Firmen als Buchhalterin oder Sachbearbeiterin tätig. Im Januar 2010 gründete Sie den Verein Augen-Auf e.V und schloss Im Oktober 2011 Ihre Ausbildung als HP für Psychotherapie erfolgreich ab. Kathrin Radke ist seit dem 20.08.2011 Vorstandsvorsitzende der BI.

    Michael Ermisch:
    Administration | Investor Relations | Finances
    – Buchhaltung
    – Vereinsverwaltung
    – Sponsoring und Projektförderung
    – Projektarbeit

    Michael Ermisch ist seit über 20 Jahren in der Prävention, Jugendhilfe, der Bildung und Erziehung tätig. Er hat Betriebswirtschaftslehre studiert und ist seit 2009 zertifizierter Dozent und Lerncoach in den Bereichen: Fächerübergreifende generalisierbare Lernstrategien und Lerntechniken, Motivation, Selbstmanagement Soziale Kompetenz, Konfliktmanagement und Diversity Management. Michael Ermisch ist seit 2009 Vorstandsvorsitzender des BI Mitgliedsvereins Aufklärung e.V.

    Matthias Katsch:
    Networking
    – Ansprechpartner für das Netzwerk

    Matthias Katsch ist Vorstandsvorsitzende des BI Mitgliedsverein Eckicker Tisch e.V.

    ————————————————

    Pressesprecherin
    Maren Ruden
    – Haupt-Ansprechpartnerin und Kontaktperson für Journalisten.
    – Öffentlichkeitsarbeit des Vereins
    – Zusammenarbeit mit lokalen und überregionalen Medien
    – Veranstaltungspräsentation
    – Führen der Chronik des Vereins

    Maren Ruden ist Mitglied der Vereine „Augen-Auf e.V.“ und „Gegen Missbrauch e.V.“, sie arbeitet als Redakteurin und Korrektorin, sie wirkte an zwei Literaturprojekten von Betroffenen sexuellen Missbrauchs mit, sie ist in ihrer Heimatstadt stark ehrenamtlich engagiert, u.a. baute sie ein Frauenhaus mit auf und ist Mitglied des Trägervereins, dort engagiert sie sich auch seit Jahren für benachteiligte Kinder, sie ist außerdem in ihrer evangelischen Gemeinde, sie gehört zur Gruppe der acht Betroffenen, die am 10. November 2010 vor dem Runden Tisch sprachen.

  79. Wilma schreibt am :

    Was dieser Lehrgang auf der Website der BI zu suchen hat, das frage ich mich allerdings. Es sollte genauestens beobachtet werden, welches Gedankengut dort verbreitet wird. Meine Hoffnungen, dass es sich bei der BI um einen unabhängigen Verein handelt, sind damit endgültig am Verschwinden.
    Jetzt fehlt noch, dass Herr Fegert neuer Missbrauchsbeauftragter wird oder sein engster Busenfreund, um dann dort die eigenen Ziele und Pläne zu verwirklichen im Namen der gesamten deutschen Ärzteschaft, die sicher schon in den Startlöchern stehen.
    Ich bin frustiert.

  80. BerndH schreibt am :

    Interessant finde ich deren Schreibweise des Namens eines ihrer Mitgliedsvereine:

    „Matthias Katsch ist Vorstandsvorsitzende des BI Mitgliedsverein Eckicker Tisch e.V.“
    😀

  81. rasch schreibt am :

    @all
    tja,,,,die haben nur eines nicht bedacht,,,,,,kleine lichter brennen länger.
    Ich bin niemals dort im chat weit gekommen, ich wurde immer negiert, egal wann ich da war.Der verein gegen missbrauch hatte bereits vor einem jahr Leute da sitzen die das motto vertraten „alles meins“.
    Ich könnte niemals so denken fühlen und handeln.

    Als es um die weglaufhäuser ging,,,,vor zwei jahren,,,,mein allerster eintrag dazu ist im www abrufbar,,,,,wurde nur von einer gesagt „die idee hätte sie schon vorher gehabt“

    Absolut peinlich was da abgeht und NICHT empfhelenswert so zu arbeiten!!!!!!

    Wer so besessen ist von MACHT kann einfach keinen inneren kreativen prozess durchlebt haben,,,,,in meinen Augen ncihts anderes als das geiern nach dem ultimativen kick, so wie jeder sadist es auch macht,,,,,kopfschüttel.

    Leid tut es mir nur um all diejenigen die instrumentalisiert wurden und sklaven in diesem Verein sind!

  82. Manuela schreibt am :

    @BerndH Inzwischen steht da „Matthias Katsch ist Vorstandsvorsitzender des BI Mitgliedsverein Eckiger Tisch e.V.“

    Wir werden hier also doch gelesen, dann mal los:

    Also liebe Bundesinitiative:

    Was habt ihr am Runden Tisch für die Interessen der Betroffenen getan?

    Komme ich demnächst einfacher an eine, dann auch hilfreiche, Therapie?

    Wird das nächste mal mein Antrag auf Kurverlängerung wegen Missbrauchsfolgen angenommen?

    Was sind eigentlich überhaupt Eure Positionen? – Ich finde keine mehr.

  83. Bernd schreibt am :

    @Manuela:
    dass sie hier lesen, war doch klar. Jetzt haben sie es auch bewiesen 😉

  84. justina schreibt am :

    „Der Vorstand der BI bittet alle Betroffenen, sich nicht weiter von unwahren Äußerungen, wie in dem kürzlich veröffentlichten Brief verunsichern zu lassen.“
    Aha… nicht verunsichern lassen….Ich weiß immer noch nicht wer diese dubiose „BI“ sein soll, was dahinter steckt, vor allem WER dahinter steckt, wieso ihre Homepage sich ständig verändert, wieso die Frau Schröder mit diesen „Vertretern“ redet und nicht mit Norbert Denef mit Netzwerkb, was für eine Rolle dieser Dr. Fegert einnimmt, können wir nicht einen Fragekatalog zusammenstellen???

  85. rasch schreibt am :

    @ justina
    Ich plädiere eher dafür zu beobachten und abzuwarten,,,,wir sind doch einen Schritt vorraus, das reicht!(ersteinmal)

    Zuviel verwirrung würde die option dieser seiten nur „zerreissen“.
    Und wir wollen den roten Faden doch nicht verlieren oder?

    Leser und menschen zu informieren und leid zu schmälern wo es möglich ist, darin sehe ich die Hauptaufgabe (Routine,,,,smile*)

  86. Elke schreibt am :

    Unwahre Äußerungen?

    Wie war das noch mit einer der Vorstandsvorsitzenden der BI im Fernsehen? Wurde sie nicht gefragt, ob sie schon Therapien gemacht habe? Sagte sie daraufhin nicht mit sehr flatternder Mimik, dass dem nicht so ist und hatte diese Aussage nicht den Tenor, dass sie das auch nicht für nötig hält?
    Und nun hat sie den „Kleinen Heilpraktiker“ gemacht und geht evtl. auf schwer traumatisierte Menschen los als Heilpraktikerin für Psychotherapie? Möge der liebe Gott wenigstens hier ein Einsehen haben und den Menschen so wenig Geld in die Börse stecken, dass sie sich SOWAS nicht leisten können!

    Für mich auch ein Zeichen von „Glaubwürdigkeit“!

  87. justina schreibt am :

    @rasch
    „wir“ sind einen Schritt voraus??? Wer ist „Wir“ und bei was sind wir einen Schritt voraus, wenn z.B. die BI für nicht mehr als 10000 euronen für Hilfestellung für Betroffene stimmt, und die Bundesinitiative den Eindruck erweckt, Betroffene bundesweit zu repräsentieren?

  88. rasch schreibt am :

    @ justina
    Wir bedeutet, alle menschen die sorge dafür tragen dass dem Anspruch der Transparenz genüge getan wird. Dieser Schritt kann von Tätern und ihrem Dunstkreis nicht eingeholt werden.
    Und was die BI betrifft, da verliere ich persönlich mich nun nicht im Detail,weil alles gesagt wurde bis jetzt, hier auf diesen Seiten diesbezüglich.
    Ich will einfach nicht jemandem meinen Willen aufzwingen, jeder wird sich selber sein Bild machen können, der von den in meinen Augen sehr berechtigten Zweifeln erfährt.
    Wie gesagt, mit Herz Hand und Verstand überprüft, wird sich auch diese Bewegung als eine farce darstellen.
    Mehr ist dazu (leider) momentan nicht zu sagen!

  89. rasch schreibt am :

    @ Elke

    einfach nur nicht auszudenken,,,,,mich schaudert es,,,,

  90. Sarah schreibt am :

    Die BI öffnet sich nach wie vor nicht, das einzige – was sie jetzt tun, um ihr Image zu pflegen, erstens sich mit fremden Federn schmücken, zweitens jetzt im Nachhinein Informationen kundgeben, die nun auch niemanden mehr interessieren, weil die Sitzungen des Runden Tisches nun mal Vergangenheit sind, und die BI mit ihrer Geheimniskrämerei und Arroganz damit allen Betroffenen die Möglichkeit namen, mitzuwirken an konstruktive Lösungen – um Forderungen an dem Runden Tisch durchzusetzen.

    Sehr sehr ärgerlich, was hier für Chancen vertan wurden, nur weil ein kleines Grüppchen dem Größenwahn verfallen ist und glaubt, sie sind etwas Besseres!!!

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