Petition: Neuberechnung der Verhältniszahlen von Psychotherapeut je Einwohner

06.12.2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen (und sonstige Interessierte),

wie Sie vermutlich bereits mitbekommen haben, droht im Zuge des  geplanten Versorgungsstrukturgesetztes (VStG) der Abbau von bis zu 30%  der aktuell vorhandenen psychotherapeutischen Kassensitze. Dies ist im  Besonderen deshalb problematisch, da es bereits jetzt oft monatelange  Wartezeiten für ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten gibt. Diese  Situation würde sich durch die Umsetzung des VStG noch deutlich   verschärfen, weswegen es mittlerweile von vielen Seiten massiven  Widerstand dagegen gibt. Doch selbst wenn es nicht zu einer Einführung  des VstG kommen sollte, bestünde weiterhin eine Situation, bei der der  Bedarf an Psychotherapie in keinem Verhältnis zum aktuellen Angebot an  Psychotherapeuten mit Kassensitz steht. Dies hat seinen Ursprung in der  1993 eingeführten Bedarfsplanung für Ärzte sowie in den 1999 recht  willkürlich festgelegten Verhältniszahlen von Psychotherapeut je Einwohner. Um diese Situation grundlegend zu verbessern, habe ich mich nun mit  einer ePetition an den Bundestag gewandt, in der ich zu einer  Neuberechnung der nötigen Verhältniszahlen von Psychotherapeut je Einwohner auffordere. Damit diese Petition überhaupt Beachtung erfährt  ist es nötig, dass sie von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern  mitgezeichnet wird (namentlich mind. 50.000). Die Mitzeichnungsfrist  endet am 12.01.12, die Zeit drängt also.

Hier der Link zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=21194

Zudem wäre es eine große Hilfe (und vermutlich die einzige Möglichkeit  an ausreichend Mitzeichner zu kommen), wenn Sie diesen Link oder auch  die gesamte Email an möglichst viele Personen weiterleiten könnten.  Sollten Sie Mitglied in einem Verband sein, der an diesem Thema  interessiert ist, so würde ich mich freuen, wenn Sie diesen ebenfalls  kurz kontaktieren könnten mit der Bitte, die Mail, bzw. den Link zur  Petition über seinen Mitglieder-Verteiler zu schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Kassel

18 Kommentare

  1. karl schreibt am :

    Abbau, Kassensitze.
    Zwei Worte, die aus der Sicht eines Betroffen schrecklich klingen. Berlin ist die zahlenmäßige Hauptstatt der Kassensitze. Die Quantität eines Schlüssels sagt überhaupt nichts über die Qualität der gebotenen Behandlung. Die Verabschiedung des Psychotherapeutengesetzes ist für PT zu einer Lizenz zum Geld drucken mutiert. Die teilweise dadurch hochgespülten Helfer und Theorien sind in Summe betrachtet fragwürdig. Mann muss nicht erst eine Therapie erlebt haben, um zu sehen, wie selbst ernannte, aber kassenzugelassene Koryphäen sich in der Literatur vulgärpsychologisch (vp) verbreiten. Der behaupte Nutzen von PT ist äußerst zweifelhaft.
    Aus der Sicht von Betroffenen sexualisierter Gewalt zeigt sich eine gewisse Täterzentrierung, für die reichlich Geld bereitsteht. Insbesondere bei der Behandlung stark traumatisierten Opfern zeigt sich eine Hilflosigkeit, die obendrein mit Selbstüberschätzung und Phantasielosigkeit gepaart ist .
    Neben der oben nur angedeuteten fundamentalen Kritik findet sich in Deutschland eine Eingliederung der Berufsgruppe in ein Kammerwesen, dessen nationalsozialistischen Wurzeln nur ungenügend reflektiert wurden und in die heutigen demokratischen Vorstellungen von Transparenz, Beteiligung nicht eingeflossen sind bzw. diesen nicht gerecht werden.
    Sexualisierte Gewalt findet in dieser Berufsgruppe nicht den Stellenwert, der ihr zukommt. Schlimmer noch. Sexualisierte Gewalt gegenüber den Patienten wird häufig verbal verurteilt aber auch geleugnet und der Helferberuf herausgekehrt.
    Die Organisatorische Strukturen, Gesundheitssystem , Verfahren , Gesetze und Berufsordnung begünstigen und schützen die Täter in den eigenen Reihen, bis hin zu mafiösen Strukturen. Whistleblower und Patienten sind nach wie vor strafrechtlichen Verfolgungen ausgesetzt, müssen mit einer Psychiatrierung rechnen. Ich sehe deutliche parallelen zur Kirche. Die Kammer schützt zu forderst ihre Klientel und dann erst die Patienten. Ich vermute und hoffe, dass es auf Dauer nicht gelingen wird, die Überlebenden, insbesondere auch die vom eigen Therapeuten retraumatisierten Überlebenden in therapeutischen und pharmazeutischen Konzentrationslagern unterschiedlichster Couleur zu isolieren.
    Zum Schluß möchte ich mich bei den Überlebenden dafür entschuldigen, wenn Illusion und Hoffnung auf uneigennützige Helfer und Hilfe gelitten haben und zusätzlichen Leiden geschafft haben sollten.
    Ebenso bei allen Therapeuten, die sich hier angegriffen fühlen, aber sonst wirklich einen guten Job machen und sogar vielleicht als verantwortungsvolle Therapeuten auch außerhalb des Therapieraums für Patienten und deren Rechte eintreten .
    Sorry, aus diesen Gründen werde ich einer quantitativen Forderung zum festschreiben des Status quo nicht zustimmen können. Klar, die Politik verharmlost die Probleme (wie der Runde Tisch deutlich zeigte). Die Kassen wollen Geld sparen. Die PT wollen ihre Existenz sichern. Und die überlebenden Patienten wollen ihr Trauma überwinden. Gerne würde ich es sehen, wenn der Gesetzgeber endlich reformiert, die Psychotherapie sich verändert, die Täter in die Verantwortlichkeit gezogen werden, um,die Therapiekosten übernehmen, die Überlebenden in den Heilungsprozess unterstützt bekommen und dort wo nötig, also wo Not herrscht, auch Leistungen auch zum Lebensunterhalt erhalten.

  2. klaraklara schreibt am :

    Leider sehe auch ich viel Negatives im bestehenden Psychotherapie-Angebot, während mir gleichzeitig die langen Wartezeiten für Menchen, die dringenden Bedarf haben, sowie die beeindruckenden positiven Möglichkeiten von Psychotherapie vor Augen stehen.
    Ich weiß noch nicht, ob ich mich dieser Petition anschließen werde. Ich habe diesbezüglich gemischte Gefühle.
    Meine ersten Gedanken dazu:
    pro Petition:
    – ich bin selbst gerade in einer Situation, wo ich psychologische Hilfe dringend benötige. Also versuche ich es, diese zu erlangen, auch auf das Risiko hin, in den therapeutischen Vorgesprächen mit Abwehr oder diversen Formen von psychischer Gewalt konfrontiert zu werden. In entsprechenden Situationen ist eine gewisse, persönliche „Wehrhaftigkeit“ nötig, damit Zuschreibungen durch Fachpersonen mein Selbstbild nicht ernsthaft schädigen, und damit ich das Verbiegende oder Verlogene der Situation schnell durchschaue und mich davon verabschieden kann. Und diese „Wehrhaftigkeit“ ist in meinem eigenen Falle viel stärker, wenn ich zuhause wohne und spontan meine Freunde und Bekannten kontaktieren kann, als wenn ich zum Erlangen der nötigen Hilfe eine Psychoklinik aufsuchte, in der womöglich für die ersten zwei Wochen Kontaktsperre zum gewohnten Freundeskreis besteht. Oder von wo aus dieser zumindest schwer zu erreichen ist, und wo ich kaum Rückzugsmöglichkeiten habe und das vom Hilfesystem dominierte Feld praktisch nie verlassen kann.
    In dieser Situation sind lange WArtezeiten bei jenen Psychotherapeuten, von denen ich mir echte HIlfe erhoffe, ein Problem. Ich bräuchte eigentlich auch bald Hilfe, damit meine Zeit der Arbeitsunfähigkeit nicht allzu lange andauert und beruflich noch weitere Löcher reißt.
    – Menschen, die lange und verzweifelt auf einen Therapieplatz warteten, geben sich mit weniger zufrieden – kucken nicht so kritisch, ob dieser Mensch wirklich das Wichtige an ihrer Situation erkennt und spiegelt. So kann die Bestätigung jener Therapeuten, die ihren Patienten gar nicht gerecht werden, noch gesteigert werden. Umgekehrt unterstützt ein großes Angebot von Psychotherapeuten jene Patienten, die kritisch kucken und überlegen, was ihnen gut tut – vielleicht auch nach Auswertung eines ersten Vorgespräches mit jeweils drei Therapeuten.
    – viele Patienten sind in einer anderen Situation als ich und können anscheinend von den psychotherapeutischen Angeboten gut profitieren. So bekam ich es häufig erzählt. Ich habe ja selbst in meinen früheren Psychotherapien viel gelernt (und u.a. dadurch jenen Bewusstseinszustand erreicht, der mir heute erlaubt, den ganzen Zirkus zu durchschauen 😉 . Die Psychotherapeuten argumentieren mit zumindest einer Untersuchung, der zufolge sich das Befinden und der Gesundheitsstand der Menschen nach einer Psychotherapie im Durchschnitt verbessert. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein Mensch, der 1. ganz anders gestrickt ist als ich selbst und der 2. akut sucidal ist, durch eine Psychotherapie vor Schlimmem bewahrt wird – hier geht es um Menschenleben gehen, Psychotherapie ist manchmal genauso Bestandteil der Grundversorgung wie eine Notfallstation mit Chirurgen.
    – es kann ein großer Fehler sein, wenn ich mich in dieser Situation als „Therapeuten-Basher“ betätige – während die Politik nach Argumenten lechzt, noch weiter an den personalintensiven Behandlungen im Gesundheitswesen zu sparen (die Pharmakonzerne werden sicherlich nicht verarmen). Weniger Psychotherapeuten kann auch auf noch mehr Ruhigstellung durch Psychopharmaka hinauslaufen.
    – weniger Kassensitze für Psychotherapeuten, das heißt härtere Selektion unter den Psychologen und Ärzten, die eine entpsrechende Tätigkeit ausüben möchten. Ich könnte mir vorstellen, dass verstärkte Selektion nicht etwa die nicht-abwehrenden, nicht-täterloyalen Therapeuten „nach oben kommen“ lässt, sondern die täterloyalen – da die sich besser durchsetzen können

    contra (diese) Petition:
    – dass es viele Kassen-Psychotherapeuten gibt, heißt nicht, dass es viele „gute“ Kassen-Therapeuten gibt. Zum Beispiel Fachpersonen, die eine ernsthafte, traumatherapeutische Ausbildung durchliefen, können weiterhin viel längere Wartezeiten behalten als Therapeuten, die beim Thema Psychotrauma innerlich total abwehren und das aber rhetorisch so geschickt leugnen.
    – und auf einem solchen Markt kann es zu langen „Psychotherapiekarrieren“ von Patienten kommen, bis diese endlich mal jemanden finden, der ihr Problem versteht – bis dahin hat der Patient schon ein Stigma, weil ja all die Mühe durch die ach so seriösen, hochqualifizierten Kassentherapeuten so wenig gebracht hat (ist jetzt im Grunde auch schon mein Problem).

    Mein Vorschlag wäre:
    eine neue Petition zum Thema Formulieren, darin nicht nur eine größere Anzahl von Kassentherapeuten Verlangen, sondern auch Qualitätskriterien Formulieren. Ich stelle mir vor, hier einerseits allgemeine Forderungen zu stellen (zum Beispiel dass es im Rahmen der Therapieausbildung Auseinandersetzung mit Gewalt in der „real existierenden“ Psychotherapie gibt, oder evtl. auch, dass kürzere Praktika in Betroffenen-kontrollierten Einrichtungen absolviert werden müssen ;-), und zum anderen, dass im Rahmen der Ausdifferenzierung des therapeutischen Angebotes auch eine Häufigkeit und Vielfalt von Angeboten für Menschen mit Psychotrauma gewährleistet wird.

    Und jetzt bin ich ehrlichgesagt in einer mich selbst und andere verwirrenden Position aus meiner privaten Situation heraus – ich hätte zu dem Thema eine Menge zu sagen, ich würde gerne mal Netzwerk B eine Liste mit Vorschlägen für die Forderungen an Therapeuten /Krankenkassen zur Diskussion vorlegen, bin aber durch viele Unklarheiten in meiner eigenen Situation darin gehemmt, nicht-anonym an die Öffentlichkeit zu gehen.
    Zunächst mal meine Frage @ Jan Kassel: wie sehr kannst du bei den Kritiken an der bestehenden Psychotherapie, die in diesem Thread eingebracht wurden, mitgehen? Wie sehr kannst du bei meinen Vorschlägen für eine veränderte Petition mitgehen?

  3. Wilma schreibt am :

    „Die Kammer schützt zuvorderst ihre Klientel und dann erst die Patienten.“
    Das stimmt. Ich habe mich selbst einmal an die Beschwerdekammer der PTK gewandt, um mich über eine Therapeutin zu beschweren, die mich extrem retraumatisiert hatte, außerdem lagen mehrere Verstöße gegen die Berufordnung vor. Geantwortet hat nach ca. 8 Wochen, erst auf Nachfrage, der Anwalt der PTK, mit der Antwort, die Sache sei verjährt und mein Leid sei nicht wichtig genug, um deswegen die Verjährungsfristen der Berufsordnung zu verlängern. Das war die Meinung eines Mannes, der einer der Vorsitzenden der Bayerischen PTK ist und t sich selbst als Traumatherapeut ausgibt.
    Als Traumatherapeut wird er ja wohl wissen, was eine PTBS ist und warum schwer traumatisierte Menschen nicht innerhalb einer bestimmten Frist über etwas reden können.
    Dass mein Leid für ihn nicht wichtig genug ist, hat er damit nicht nur mir gesagt, sondern Hunderten bis Tausenden schwer Traumatisierten in ganz Bayern.Der Mann ist als Traumatherapeut vollständig unglaubwürdig. Da werden die Mitglieder geschützt, die Patienten sind egal.
    Zitat:
    „Ich vermute und hoffe, dass es auf Dauer nicht gelingen wird, die Überlebenden, insbesondere auch die vom eigen Therapeuten retraumatisierten Überlebenden in therapeutischen und pharmazeutischen Konzentrationslagern unterschiedlichster Couleur zu isolieren.“
    Das glaube ich auch nicht. Wenn ich sehe, was der tapfere Kämpfer Norbert Denef erreicht hat, dann habe ich die allergrößten Hoffnungen, dass auch in der Therapiebranche Veränderungen möglich sind. Das wird nur über die Politik gehen. Das ist ein riesengroßes Arbeitsfeld. Die Psychoanalügenvereinigung“ in Berlin hat circa 1000 Mitglieder. Fast 100 Jahre haben sie versucht, Missbrauchsopfern einzureden, der Missbrauch sei eingebildet, begründet auf einer Theorie von Freud, der zuerst erkannt hatte, dass der sexuelle Missbrauch sehr häufig vorkommt, dann aber seine Thesen änderte, als er von der Gesellschaft mit dieser Meinung nicht mehr anerkannt wurde. Missbrauchsopfer in Deutschland gibt es Zehntausende, wenn nicht viel viel mehr. Die Ärztemafia ist meiner Meinung nach viel schlimmer als die Katholische Kirchenmafia.
    Das herrschende System im Bereich Psychotherapie, das meiner Meinung nach von Grund auf kaputt ist, konnte sich nur so lange halten, weil die Missbrauchsopfer alle geschwiegen haben. Das tun sie jetzt nicht mehr. Deswegen wird sich auf jeden Fall etwas verändern.

  4. klaraklara schreibt am :

    Nachtrag:
    um den Eindruck zu vermeiden, die einzigen, wichtigen Hilfen bestünden in Psychotherapie: statt dessen könnten auch Selbsthilfegruppen und -foren gefördert werden. Entschädigungszahlungen sollten auf keinen Fall an den „Psychotherapiebedarf“ gekoppelt werden, sondern sie müssen nach Bedarf auch für Wohlfühlurlaub, Haustiere oder einen Garten ausgegeben werden dürfen …

  5. justina schreibt am :

    Und wie kann man sich wehren, wenn man zu einem Gutachter mußte, der Forensiker ist, ein Prof. Dr., leitender Oberarzt einer Uni-Klinik, und dieses Gutachten retraumatisierend ist, man das Gefühl hat es wird einem nicht geglaubt, Sachen falsch wieder gegeben worden sind, so wie es man nicht gesagt hat, andere Sachen weggelassen wurden, und das Bauchgefühl sagt, Angst vor diesem Menschen haben zu müssen, und dieses Gutachten mit neuen Diagnosen gespickt ist, und das Gespräch ca. eine halbe Stunde ging, und nun diese 8 Seiten einen lebenslang anhaften???

  6. Wilma schreibt am :

    @justina Man kann sich privat einen Gegengutachter nehmen, das kostet aber viel Geld, am besten sind zwei Gegengutachter.
    Dieselben Ärzte, wie es sie zu Nazizeiten gegeben hat, gibt es leider immer noch, grenzenlos überheblich, machtgeil, unfehlbar. Sie erfinden aus abrechnungstechnischen Gründen Diagnosen (es gibt nämlich Diagnosen, für die bekommt man mehr Geld, und welche, für die bekommt man weniger Geld), manchmal auch aus Schlamperei, aus Selbstschutz, Rache oder sonstigen Gründen, meistens geht es aber um Geld.
    Das Beste ist, man geht diesen Leuten grundsätzlich aus dem Weg.
    Ich habe die Entscheidung getroffen, nie wieder in meinem Leben in ein Krankenhaus zu gehen. Ich würde nicht mal mehr bei einer Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus gehen. Die Blinddarmoperation muss dann meine Hausärztin machen (die weiß noch gar nichts davon).

  7. hildegard schreibt am :

    … die Skepsis teile ich voll, sehe die Sache allerdings zwiespältig – und ich konnte wegen meiner Bedenken nicht zustimmen …
    Nach 100 Jahren schwer irreführender Fragwürdigkeiten gerade in dieser Zunft wäre die angesprochene Reform fällig, und zwar unter Berücksichtigung von Patienten-Erfahrungen!!!
    Der Nachtrag von ‚klaraklara‘ müsste dabei als Leitschnur zu effizienten Heilhilfen dienen und – wie a.a.O. gesagt – ist sicher auch für manche PT die Methode von Dominic Barter http://www.restorativecircles.de/Home.html ein interessanter neuer Ansatz nach Stellenabbau aus Kassensitzen …

    Es müsste – wie auch in anderen Milieus – dringend auf eine gründliche Bereinigung von braunen Resten aus unserer finsteren Vergangenheit hinaus laufen, wenn es hilfreich sein soll …!
    Damit sind wir sind wieder einmal beim Thema Wahrheit, die (auch!) nach dem 3. Reich in keinem gesellschaftlichen Bereich mehr zugelassen wurde.
    Machtbesessene Interessengruppen müssen POLITISCH jetzt – endlich(!) – in ihre Schranken verwiesen werden, dürften nur unter Betroffenen-Aspekten ihren Beitrag leisten …

    Es war politische Kurzsicht, die zu solch massenhaft menschlichem Versagen führte. – Echt DEMOKRATISCH muss heute den Beteiligten Mitsprache auf Augenhöhe gewährt werden – sonst geht die Sache wieder ‚ins Auge‘, wie auch u.u.a. beim RT …

  8. klaraklara schreibt am :

    @ Karl,
    „Neben der oben nur angedeuteten fundamentalen Kritik findet sich in Deutschland eine Eingliederung der Berufsgruppe in ein Kammerwesen, dessen nationalsozialistischen Wurzeln nur ungenügend reflektiert wurden und in die heutigen demokratischen Vorstellungen von Transparenz, Beteiligung nicht eingeflossen sind bzw. diesen nicht gerecht werden“.
    Hast du Vorstellungen, worin sich demokratischere Strukturen im Gesundheitswesen zeigen würden, was dann konkret anders sein müsste?

  9. Simone schreibt am :

    @justina, am besten Du suchst Dir eine gute Anwältin (Anwalt), die Dich vertritt. Ich kenne auch so eine täterfreundliche Gutachterin, für die stand schon vor der Befragung fest, was ins Gutachten geschrieben wird. Viele Unwahrheiten, Sachverhalte die die Täter entlasten , verdrehte Aussagen, die so nie von den Personen gesagt worden sind. Ich habe mit dem zuständigen Richter gesprochen u. mit Hilfe meines Hausarztes die Lügen der Gutachterin aufgedeckt. Damit war das Gutachten hinfällig. Man muß sich gegen diese Täterkreise wehren u. keine Angst vor solchen Verbrechern haben.

  10. klaraklara schreibt am :

    @ Wilma und @ justina,
    ich weiß auch nicht, wie man sich persönlich wehren kann, wenn man in diesem System unter die Räder kam. Beschwerde bei der PTK habe ich selbst nie versucht, weil dafür mein Selbstvertrauen nicht genügt. Mit forensischen Gutachtern hatte ich zum Glück nie zu tun und keine Ahnung, ob es irgendeinen Weg gibt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

    Allgemein gilt für Auseinandersetzungen mit Mächtigeren, dass man Verbündete braucht und sich zum Beispiel zu Amtsbesuchen einen Begleiter mitnehmen kann. Aber bei Psychotherapie sowie Gesprächen über Misshandlung ist der Ausgang aus der Isolation schwieriger. Wer mitgenommen würde zum Erstgespräch beim Psychotherapeuten oder beim Gutachter, wäre dadurch extrem in die persönliche Geschichte einbezogen, und das kann schnell die persönlichen Bande überfordern – falls der Therapeut oder Gutachter überhaupt die Teilnahme einer Begleitperson am Gespräch erlauben würde, was ich betr. Gutachter überhaupt nicht glaube). Und man muss zu solchen Vertrauten, die hören, was der Gutachter hört, auch sehr großes Vertrauen haben.

    Dass es jetzt immer so weiter geht wie gewohnt, hoffe ich nicht.

  11. Simone schreibt am :

    @justina, was klaraklara schreibt ist wichtig : Man muß sich im Kampf gegen solche Leute immer Verbündete suchen, nach Möglichkeit hochrangige , einflussreiche Personen. Das habe ich so getan u. verfahre weiter so, mit Erfolg.

  12. karl schreibt am :

    @klaraklara
    weil ich auf Return anstatt auf Senden gedrückt habe, ist meine ausführliche Antwort verloren gegangen. Habe nicht dieLust alles nochmal zu schreiben. Deshalb kurz, ja es gibt Vorstelllungen und Initiativen die aus Erfahrung und Gesetze entstanden sind. Aktuelles Stichwort Informelle Selbstbestimmung. Für ein Konzept reicht es noch nicht, fehlt es an Geld und Wissen. Den Pharmgesponserten Patientenorganisationen wollen wir uns nicht anschließen. Die allerorten sprießenden Patientbeauftragten haben leider reine Alibifunktion.

    Die http://www.bptk.de/uploads/media/20060117_musterberufsordnung.pdf führt in 17.3 aus

    Psychotherapeuten können sich (auch bei begründeten Verdacht) in kollegialer Weise auf Vorschriften der Berufsord-
    nung aufmerksam machen. oder der Kammer melden.

    Ist dies eine Aufforderung zu Beweismittelvernichtung und Zeugenbeeinflussung? Was ist mit § 8 Schweigepflicht?

    Die Kammer leitet die schriftlichen Beschwerden an den PT weiter. In Fällen der Strafanzeige wird abgewartet. Die Staatsanwaltschaften bleiben Schreibtischanwaltschaften die meist einstellen. Bei prominenten Einflußnahmen läßt auch „EDEKA“manchmal grüßen. Auch die angebli che Unbefangenheit und Monopole der Richter gehören auf den Prüfstand

    Eine Beweissicherung, Zeugenvernehmungen finden selten statt. Die Kammer selbst hat keinen Außendienst. Eigene Beweissicherungen führen leicht zu Vorwürfen hinsichtlich von Persönlichkeitsrechten, Stalking, Diebstahl ect.

    Das allgemeine Gesetz des Glaubwürdigkeitsgefälle lautet: um so renomoierter der PT, um so defuser die Theorien und um so traumatisierter die Patientin(en), um so größer die Unglaubwürdigkeit. Datenbanken und andere Netzwerke schaffen zudem Eigendynamiken.

    Ein Gespräch mit der Kammeraufsicht bestätigte mir das, welches meist nicht so deutlich in der Zeitung steht. Selbst wenn nachweislich wegen Pfusch Menschen sterben, wird selten die Aprobation dauerhaft entzogen. (Grundrecht auf Berufsfreiheit).

    Wer gern einmal an einem Gerichtsprozeß in Berlin/Brandenburg im Januar 2012 teilnehmen möchte, kann mich über das NetzwerB kontaktieren. Keine Sorge wegen der Presse als 4 Gewalt. Die interessieren sich bei den vielen konkurierenden Inhalten für derartiges nicht sonderlich und werden bestimmt fern bleiben.

    Ps. Mein Rat an alle, die Verstöße gegen die Berufsordnung melden wollen:

    Holt euch unbedingt vorher Unterstützung und zeigt erst dann an, wenn ihr meint diese sicher kommenden Belastungen durchzustehen. Achtet auf eine gute Dokumentation. Auf den Rat eines Psychotherapeuten , eine ernete Psychotherapie sollte man besser wegen des gestörten Vertrauensverhältnisses, aber auch wegen des oben geschilderten skandalösen Berufsrechts besser verzichten.

    Fachanwälte für Medizinrecht habe ich als Arrogant und Teuer erlebt, den Rechtsanwalt um die Ecke, als vom Branche und Berufsrecht ahnungslosen Technokraten. Das große Vertrauen der Bevölkerung in den Berufsstand, macht es oft schwer unterstützung zu finden. Die eigene Kraft auch noch für die Suche einzusetzen ist aber nicht nur wichtig, sondern hilft wirklich über die Distanz.

  13. karl schreibt am :

    §138StGB Eine allegemeine Anzeigepflicht gibt es nicht!!!
    Entgegen des weitverbreiteten Irrglaubens besteht in der BRD keine allgemeine Anzeigepflicht für Sexualstraftaten, und damit auch nicht für Psychotherapeuten.
    Dafür haben die PT sogar per selbst verordneter Berufsordnung § 17.3 ausdrücklich das Recht eingeräumt, selbst bei begründeten Verdacht den VERSTOSSER hinzuweisen. DiesInformation kann aber dazu führen, das damit der Verstosser vor eventeullen Ermittlungen der Staatsanwaltschaftengewarnt wird und gelegenheit findet Beweismittel zu entfernen Zeugen zu beeinflusen, Stellungnahmen einzuholen.

    Für mich ist dieses Regelung der Berufsordnung eine Aufforderung bzw. Förderung von konsperatives Handeln zum Zwecke des Täterschutzes. Es sollte geprüft werden ob Sie damit den Tatbestand des 258 ff. StGB erfüllen.— Strafvereitelung.
    Noch nicht einmal besteh eine Pflicht die Patientin über die Kontaktaufnahme zu informieren. Mit Fürsorge für den Patienten hat dies wenig zutun. Patientenschutz und Selbstestimung gehen anders.

  14. Sarah schreibt am :

    Ich finde es trotz berechtigter Skepsis wichtig, diese Petition zu unterzeichnen. Sinkt das Angebot an Therapieplätzen und – praxen, haben Klienten auch keine große Auswahl – um eine/n für sich stimmigen guten TherapeutIn zu finden. Ganz zu schweigen von den extrem unverantwortlichen Wartezeiten.
    Viele haben mittlerweile eine Odysee hinter sich und es aufgegeben. Wenn nun weitere Praxen eingespart werden, haben Klienten bald gar keine Auswahl mehr. Damit steigt das Risiko, wie Klaraklara oben auch schon erwähnt hat, dass täterorientierte Therapeuten sich durchboxen.

    Denn – man bedenke! Nicht nur wir Betroffene von sex. Gewalt suchen und benötigen Therapie!!! Mittlerweile steigt die Zahl der Burn-Out-Betroffenen, die den Bedarf an TherapeutInnen weiter nach oben katapultieren. Täter werden – um die Haftjahre zu verkürzen, zur Therapie gebeten, was früher eher die Ausnahme war. Migrantenfrauen, die sich heute Gottfrau sei Dank – endlich gegen die patriarchen Strukturen in der Familie wehren, suchen vermehrt therapeutische Unterstützung auf, um den Druck – der von ihrer Familie, ihren Ehepartnern auf sie ausgeübt wird, standhalten und sich zur Wehr setzen können.

    Nochmal! Es geht hier nicht nur um uns Betroffene sex. Gewalt, deren Therapieangebot beschränkt und damit die Konkurrenz geschmälert wird. Immer dort, wo es keine bis nur wenige Konkurrenz gibt, leidet die Qualität. Hier geht es um Hilfesuchende, die davon abhängig sind, dass Qualität auf dem Markt vorhanden ist. Wollen wir das riskieren, nur weil die Formulierung der Petition nicht hundertprozentig für Jeden stimmig ist?
    Ich für meinen Teil will das Risiko nicht eingehen. Deshalb habe ich unterzeichnet und hoffe, möglichst viele schließen sich dem Tun an.

    Lieben Gruß von Sarah

  15. karl schreibt am :

    @Sarah Wenn ich Sie richtig verstanden habe suchen Sie jetzt erfolglos ein Therapieangebot und unterzeichnendie Petition damit sie und andere als Betroffen später dann, einen Therapieplatz erhalten? Auch solle eine Konkurrenz unter den PT stattfinden, um die Qualität zu steigern. Das alles will mir nicht einleuchten. Entscheidungen aus Angst getroffen sollte überdacht werden können. Wenn es Ihnen darum geht schnell Hilfe zu bekommen rate ich zur Krisenintervention in der Klinik oder zu einem ambulanten Praxis . Petitionen helfen da erst später, vielleicht.

    Bei den PT Kassenleistungen handelt es sich gerade nicht um Leistungen die den Marktgesetzen unterliegen. Es ist ein gesetzlich regulierter Markt, wo die Kassenzulassung eine Lizenz zum Gelddrucken ist. (Seit 1998 PT-Gesetz). Ich sehe das Problem der unzureichenden Versorgung von Hilfesuchenden nur Marginal. Ich habe massenhaft PT in Berlin also das Bundesland mit der höchsten Behandlungsdichte und teuren begehrten Kassensitzen in Deutschland jammern hören. Da war keine Bereitschaft einen Kassensitz in den Neuen Bundesländern anzunehmen. Warum wohl? . Gesetzlich geregelte Märkte finden sich nicht nur im Gesundheitssystem, sonder auch beim Strom Gas Telefon, Juristerei ect.. Bleibt man im Bild des Marktmodells so scheint im PT-Geschäft die Nachfrage schneller zu steigen als das Angebot.. Solange auch gesellschaftliche Fragestellungen über das Budget der Gesundheitskassen gelöst werden sollen, wird sich auch dar nichts ändern In dieser Situation wird es niemals zu Konkurrenz kommen.. Die Nachfrage nach PT würde jedoch drastisch einbrechen, wenn ein Eigenanteil am Honorar fällig wird.
    Im übrigen, wer den Alltag von PT kennt , weiß das Konkurrenzdenken in der eigen alltäglichen Arbeit von PT ganz weit hinten Raum greift und greifen sollte. Die Qualität der Angebote entwickelt sich aus einem Sammelsurium theoretischen Wissen, Ausbildung , Fort und Weiterbildung,Erfahrungsaustausch, Fähigkeiten, Möglichkeiten Zufall, Zeitgeist ect und ist und bleibt dennoch im Erfolgsfall sehr speziell vom Einzelfall der Begegnung abhängig
    Zudem ist nicht jeder Hilfesuchende ein PT-Fall und nicht jede Bedürftige kann durch PT aus Gründen die sehr komplex sind, tatsächlich geholfen werden. Ich bin geneigt Beispiele zu nennen, um diese Thesen plastischer zu machen, befürchte aber damit zu stark zu vereinfachen und deren Wirkung zu nehmen. Deshalb beziehe ich mich auf den Hinweis von Sarah.
    Warum in aller Welt leistet sich diese Gesellschaft so viele Burn out Opfer? Wären da nicht konkrete Arbeitsschutzgesetze ein gangbarer Weg? Warum soll ein PT als Migrationshelfer tätig sein. Kann diese Aufgabe nicht durch andere Prozesse, Personen gewährleistet werden oder durch Qualifikationsangebote oder Familienhilfe. Warum sollen gerade PT die anstehenden gesellschaftlichen Probleme auf der Couch lösen können?
    Unsere Gesellschaft hat seelische Kranke und produziert sicherlich unnötig zusätzliches Leid das in seelischen Erkrankungen ihren Ausdruck findet. Inzwischen werden seelisch Kranke nicht mehr Weggesperrt, aber von einer Integration oder wie oft gefordert Inclusion ist noch zu wenig sichtbar. Diskriminierung passt da immer noch besser.

    Seelische Krankheiten werden aber auch immer mehr instrumentalisiert, beispielsweise von Arbeitgebern, oder die Arbeitsagenturen die ihre Klientel in die Sozialversicherungskassen abschieben möchten. Seelische Krankheiten werden immer mehr zur Flucht bei wachsenden Druck im wirtschaftlichen Konkurrenzkampf und untereinander. Die Verabreichung von Psychopharmaka und Drogen, Alkohol nimmt sorgnis erregende Ausmaße an. 0815 Therapieangebote mit 25 oder 50 h, wo der der Erfolg schon vor Begin der Therapie prognostiziert werden muß, haben sicherlich ersteinmal entlastende Wirkung und die Bescheinigungen stellt so manche Verwaltung zu frieden und sichert das Honorar. Doch diese machen doch nur Sinn, wenn die PT auch helfen und nicht noch weiter Patientennachfrage generieren.
    PTherapie ist auch kein einfaches standardisierbares Konsumprodukt, erst recht nicht für schwer traumatisierte Menschen,. Deshalb greift eine Forderung die auf Quantität reduziert eindeutig zu kurz. Da nutzen mir auch die verringerten Wartezeiten nicht wirklich . Die Pflicht zu Notfallinterventionen (S. Hedrich) darf selbstverständlich nicht eingeschränkt werden.
    Wir sollten uns hier nicht, auch nicht aus Angst von Berufsorganistionen oder deren Vertreter dafür instrumentalisieren lassen lediglich ihre Budget auszuweiten. Ich glaube es war Ulla Schmidt die sagte, mehr Geld bedeutet nicht zwangsläufig bessere Versorgung. In dieser Forderung/Petition kommt für mich eine notwendig Gesellschaftlichen Verantwortung nicht zu Ausdruck. Blindes Vertrauen in die doch inzwischen angesehene und mit weitreichenden Möglichkeiten versehene Berufsgruppe nutzt uns vom Leid betroffen Menschen nicht. Es braucht eine kritische Begleitung, Kommunikation und deutlichen lauten Formulierung von Anforderungen an den oder besser die Berufsverbände und Politik aus Sicht der Betroffenen!

  16. hildegard schreibt am :

    Abbau ist für unsere aktuelle Politik praktisch, weil sich nur mit materiellem Handel Kasse machen lässt. – Menschliche Werte verkommen zur „Handelsware“, wenn sie gerade noch zum Wahlkampf taugen …

    Wo Werte das Bruttosozialprodukt nicht ansteigen lassen, da werden sie blindlings weggespart. – Mich führt das zur – mglw. ebenso blinden, vielleicht sogar fatalistischen -Schlussfolgerung:

    Diese Art Kapitalismus lass ich lieber vor die Wand fahren, weil der Wurm drin ist – ganz gleich, ob Kinderbetreuung, Kinderschutz, Schulpolitik, Jugendämter, Rechtswesen, Gesundheits- oder Sozialpolitik:
    Mit kurzlebigen Ködern sichert man sich seine eigene Machtposition ÜBER den Schwachen – statt auf ‚gut demokratisch‘ Augenhöhe zu halten!!! – da geht es eben nicht um Frieden und Zufriedenheit! – nicht um Würde, nicht um Freiheit, nicht um Recht, schon gar nicht um Gleich-be-rechtigung!

    Das gilt leider(!) nicht nur für uns in Deutschland – hier aber hätte ich inzwischen mehr Sensibilität im Umgang mit den jeweils Schwächsten erwartet – und die Welt schaut mit Recht besorgt auf gewisse Auswüchse in unserem Land …

    Das allzu stolze „Weiter so, Deutschland!“ hätte vor 30 Jahren wachrütteln und alarmieren müssen – jetzt scheint es schon fast zu spät!

  17. Sarah schreibt am :

    @kar
    Zitat: „Sarah Wenn ich Sie richtig verstanden habe suchen Sie jetzt erfolglos ein Therapieangebot und unterzeichnendie Petition damit sie und andere als Betroffen später dann, einen Therapieplatz erhalten?“

    Ich habe eine hervorragende Therapeutin und bin nicht auf der Suche nach einem Therapieangebot. Mir geht es um Betroffene, akute Opfer – die auf einen ortnahen und freien Therapieplatz angewiesen sind.

    Zum Thema „Konkurrenz – Qualität“: Wie ich aus ihrem post lese, leben Sie in Berlin. Da mag es durchaus so sein, dass das „Angebot“ der freien Therpieplätze größer ist als auf dem Land. Dort mangelt es nämlich bedenklich an solchen.

    Freundliche Grüße von Sarah Mohn

  18. klaraklara schreibt am :

    @ hildegard, sarah und karl
    Ich habe mich über Resonanz auf meine Beiträge in euren Beiträgen gefreut. Ich bin weiterhin unschlüssig, ob ich die Petition unterschreibe. Und ich musste mich in den letzten Tagen aus der Diskussion ausklinken, weil mein eigenes Thema, wie ich mir Raum und Ermutigung für meine Aufarbeitung verschaffe, in den Mittelpunkt rückte, nicht ohne Angst, ob ich es diesmal schaffen werde, was dann für weitere Aktivitäten lähmt.

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