Beteiligen Sie sich an der Sammelklage gegen den Deutschen Staat


07.12.2011

netzwerkB 7. Dezember 2011

Beteiligen Sie sich an der Sammelklage gegen den Deutschen Staat


Wenn Sie selbst Betroffene(r) sexualisierter Gewalt sind, können Sie sich der “Sammelklage” (Beschwerde) netzwerkB’s am europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anschließen.

Beteiligen
 Sie sich, denn wir sind auf Beteiligung der Betroffenen angewiesen und Sie können hiermit an einer positiven Veränderung unserer Gesellschaft teilhaben und auch damit eine Aufhebung der Verjährungsfristen bewirken.

Genauere Begründungen zur Sammelklage finden Sie unter:
http://netzwerkb.org/2011/11/23/betroffene-sexualisierter-gewalt-wollen-deutschen-staat-verklagen/#more-11106


Wenn Sie sich an der Sammelklage beteiligen möchten, dann nehmen Sie bitte Kontak mit uns auf unter:

info [at] netzwerkb.org

Wenn möglich, würden wir gerne folgende Fragen klären:

  1. Sind bereits strafrechtliche und / oder zivilrechtliche Schritte eingeleitet worden?
  2. Falls ja, mit welchem Ergebnis?
  3. Wie lange liegt/ liegen die Tat(en) zurück?
  4. Wurden gegebenenfalls gerichtliche Schritte eingeleitet?
  5. Falls ja, mit welchem Ergebnis?

Dass bereits eine Klage eingereicht oder Strafanzeige erstattet wurde, ist für die Beteiligung nicht zwingend erforderlich, vor allem dann nicht, wenn einer Klage oder der Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen die Verjährungsfristen im Wege stehen, eine Klage vor deutschen Zivil-oder Sozialgerichten also ohnehin keine Aussicht auf Erfolg hätte. Erforderlich ist es allerdings, dass jede(r) Betroffene, welcher sich an der Beschwerde beteiligen möchte, ihren bzw. seinen persönlichen“Fall” einbringt, das heißt, das persönlich Erlebte sowie gegebenenfalls die Versuche schildert, den Täter anzuzeigen und/oder Entschädigungsleistungen nach dem Opferentschädigungsgesetzbzw. Schadensersatzleistungen vor einem deutschen Zivilgericht zu erlangen.

Die vertrauliche Behandlung der Fallschilderungen versteht sich dabei von selbst, dennoch ist uns bewusst, dass die Schilderung des Falles ein mögliches Problem darstellt. Sollten Sie Probleme haben, machen Sie uns bitte darauf aufmerksam und wir werden nach einer Lösung suchen (gegebenenfalls telefonisch unter: 04503 892782).

Für die Beteiligten der Sammelklage enstehen keine finanziellen Risiken. Die Kosten für die Sammelklage sollen über Spenden gedeckt werden.

Herzliche Grüße

Norbert Denef

3 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    ES LANGT!!! – es muss JETZT gehandelt werde. Für Sexual-Verbrechen an Kindern, Jugendlichen, Abhängigen muss WELTWEIT jede Verjährung fallen!!

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-12/kirche-missbrauch-niederlande

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-10/missbrauchsfaelle-abhaengigkeit

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/kindesmissbrauch-kirche-irland

    Und EUROPOL darf mit http://www.sueddeutsche.de/panorama/sexualverbrechen-an-kindern-europol-hebt-kinderpornoring-aus-1.1236979 – nicht ‚zufrieden sein‘!

    Sammelklagen grenzenlos – Sumpf und Sünde an den Pranger des EMRG!

  2. hildegard schreibt am :

    … ein Grund mehr für die zahlreiche (?) Beteiligung an unserer Sammelklage: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bessere-koordination-abwehrzentrum-rechtsextremismus-eroeffnet-11566346.html
    Denn die URSACHE für Terrorismus gründet in der Kindheit der Täter.
    Gewalt in der Kindheit produziert den Terror in Kinderzimmern, Kirchen-, Vereins- und Schul- u.a. „Dunkel“-räumen.
    Geschlossene Systeme werden weltweit von Staat und Kirche geschützt.

    Was also ist als „Hauptbedrohung“ – eigentlich! – zu bezeichnen, Herr Innenminister???

  3. Eva Phoenix schreibt am :

    10. juni 2013

    Liebe Mitstreiter,

    Ich bin so froh, dass es Euch alle gibt, . Und dass Ihr alle den Mut habt, eure Stimme zu erheben. Schluss mit der Dynamik Opfer-Taeter-Bystander. Zuerst muss man bei sich selber anfangen. Wir alle haben Wuerde, und es ist unser Recht und unsere Plficht, unsere eigene Wuerde und die anderer zu
    verteidigen und zu foerdern. Dazu ist einer der ersten Schritte, , dass Dinge beim Namen genannt werden. So durchbricht man die Mauern des Schweigens. Deshalb bin ich Norbert Denef und allen Mitstreitern so dankbar.

    Ich werde mich der Sammelklage anschliessen, wenn mein etwas ungewohlich gelagerter Fall dem Erfolg der Klage dienlich sein kann.

    Zu „Macht des Schweigens“ gibt es ein sehr einsichtiges BUch: „The Elephant in the Room“ Silence and Denial in Everyday Life “ von Eviatar Zerubavel.Oxford University Press. Leider weiss ich nicht, ob dieses Buch bereits ins Deutsche uebersetzt worden ist. Oxford U. Press hat Bueros in Osterreich und der Schweiz, vielleicht ist es dort erschienen, Der Autor untersucht die soziale Dynamik der „conspiracy of silence“ (Verschwoerung des Schweigens) die unser Leiden ueberhaupt erst einmal moeglich gemacht hat und die ich auch jetzt froehliche Urstaend im Staate Daenemark/wollte sagen Deutschland feiern sehe. Mir hat dieses Buch sehr geholfen.

    (Noch ein gutes Buch fuer die Trauma bibliothek: : „Der Soziopath von Nebenan“ von Martha Stout. Auch bei der LEktuere dieses Buches gingen mir viele Lichter auf.)

    ZU der Rueth. diskussion moechte ich nur eines hinzufuegen: auch wir haben keine endlose Zeit und Energie zu verfugung, auch wir muessen diese klug und konstruktiv einsetzen, damit wir unserem Ziel so schnell und druchgreifend wie moeglich nahekommen. FOlgendes habe ich von zwei, einer lang unterdrueckten Minoriaet angehoerigen Weisen gelernt, die in ihrem Kampf fuer Gerechtigkeit grosse Erfolge erzielt haben: Oma und Opa sagen zum Enkelkind:“ was immer Dir vor und zwischen die Fuesse geschmissen wird – vergiss nie was Dein Ziel ist, lass Dich durch nichts davon ablenken“. Vielleicht ist es gut fuer uns zu lernen, wie man mit unkonstruktiven Menschen konstruktiv umgeht. Querulanten, Mobber und wolfen im Schafspelz muss man Grenzen setzen, echtem Leiden muss man sich zu wenden. Und hoffentlich kann man zwischen den beiden unterscheiden. Mir gefallt es, wenn ein survivor Grenzen setzt und nicht mehr das Gefuhl hat, sich ducken zu muessen.

    @Norbert, alle MItarbeiter und Mitstreiter: Ihr habt grosse Dinge zustande gebracht. Ohne Euren Mut, Euren EInsatz und Eure AUfrichtigkeit haetten sich die DInge fuer uns und die Schwaechsten nie angefangen zu drehen. DANKE

    Eva Phoenix

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