netzwerkB fordert Aufhebung der Verjährungsfristen

08.12.2011: NDR Nordmagazin

NDR nordmagazin 08. Dez. 2011

Der Bundesweite Verein netzwerkB fordert die Abschaffung aller Verjährungsfristen für Opfer sexuellen Missbrauchs. Nach dem gestrigen nordmagazin-Beitrag über Missbrauchsfälle in Mecklenburg Vorpommern betonte die Regionalsprecherin, dass besonders viele Betroffene erst nach Jahren in der Lage sind Missbrauchsfälle anzuzeigen. Weiter heißt es aus Verbandskreisen, dass die Folgen sexueller Gewalt häufig ein Leben lang nachwirkten. Somit müsste die Strafverfolgung auch unbegrenzt möglich sein.

6 Kommentare

  1. Hat in der Presse eigentlich jemand etwas vom SPD Parteitag mitbekommen? Die waren wohl alle nicht mehr da.

  2. hildegard schreibt am :

    @Liza
    Zeigt sich beim ndr etwa schon „Nachhaltigkeit“? Ein schöner Erfolg!!!

  3. Liza schreibt am :

    Hildegard,so möchte ich es gerne für uns sehen…Liza

  4. Lili schreibt am :

    @ Norman

    Nein, und auf der Seite des SPD-Parteitages ist auch kein Video von Norberts Rede, und kein Beitrag zum Beschluss. Nicht unter „Übersicht aller Videos“ und auch nicht unter „alle Beschlüsse“.

    http://www.spd.de/aktuelles/Parteitag_2011/

    Was hat das zu bedeuten?

  5. hildegard schreibt am :

    Liza, 🙂 – mach weiter, so lange es DIR gut damit geht!

  6. Ja, ich hatte das auch schon recherchiert. Auf einer Seite stand Veränderung der Verjährungsfristen, darunter stand 30 Minuten (da musste ich lachen). Abwarten was passiert. Ansonsten nehmen die Dinge ihren normalen Lauf: Nur weil eine Partei sich entscheidet die Drucksachen zurückzunehmen und an die Fraktion zurückzusenden, damit diese nochmal ganz „intensiv“ über die Sache nachdenke, muss erstmal noch nicht viel bedeuten. Es wäre allerdings schon wichtig, dass das auch irgendwie zur Presse gelangt, um den Druck der Selbstverpflichtung der SPD aufrecht zu erhalten. Irgendwo müssten auch mal klarer die Argumente nach oben gespült werden. Ansonsten kann nur gelten, dass das Video von Norbert am besten über die SocialMedia so weit wie möglich verbreitet wird. Medialer Druck lässt die Politik erst reagieren.

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