Traumafolgestörungen

03.01.2012

ARD Tagesthemen 02.01.2011

„…Psychologen der Uni Leipzig haben jetzt nachgewiesen wie stark die Nachkommen bis heute unter der Haft und der Stasiüberwachung ihrer Eltern leiden. Überraschend viele sind psychisch krank, selbst wenn Sie erst später geboren wurden….“

3 Kommentare

  1. rasch schreibt am :

    „Zersetzungsmassnahme“ wurde es glaube ich genannt im video wenn einer mit alkohol betäubt und im Schnee erfrieren sollte…..unfassbar!!!

    Die Diktatur begreifen um für eine Demokratie daraus zu lernen sagte einer von den betroffenen der an seine akten kam…

    Sind es die unterdrückten willentlich heruntergestzten Hemmschwellen der Angst und die daraus resultierenden Folgen welche die Kindeskinder aus den Jugendwerkshöfen wahrnehmen?
    Ich bin kein wissenschaftler, aber kann man das so sagen??

    Hier sieht man deutlich wie Geheimnisee ihre Spuren bei den nachfolgenden Generationen hinterlassen.
    Ich wünsche diesen Menschen alle Kraft die sie brauchen um das zu verarbeiten…

    Ich kann mir nicht vorstellen wie es ist wenn man tagtäglich über Jahrzehnte hinweg dazu genötigt wird auszuhalten „durchleuchtet“ zu sein……jederzeit damit rechnen zu müssen man wird „geholt“….

    Diese Menschen durften den not-wendigen abstand nie wahren…ihre Gedanken waren niemals frei!

    …allen denen mein Mitgefühl und meine Achtung für den Mut den sie nun aufbringen!

  2. elvira schreibt am :

    danke für diesen bericht. meine mutter, meine tanten etc. wurden vor ca. 50 jahren opfer eines priesters. ich habe das trauma übernommen. das schlimmste war für mich und meine mutter, dass durch das eingefrorenSein (traumanotfallreaktion) meiner mutter die emotionale liebe, wärme und nähe , die für mich so lebensnotwendig war, nicht fließen konnte. meine großmutter hat dies ausgeglichen. heute weis ich dass auch meine mutter darunter sehr, sehr gelitten hat. gut, dass die dinge ans licht kommen, damit heilung möglich werden kann.

  3. hildegard schreibt am :

    Ob Nazi-, Stasi- oder „Missbrauchs“-Täter – ‚Verbrecher gegen die Menschlichkeit‘ waren sie alle.

    Sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Abhängigen ist „Kriegserklärung“ gegen Hilflose, will Überlegenheit, bewirkt Demütigung, zwingt zum Schweigen, meint Vernichtung.

    Die Erfinder des Grundgesetzes wollten klare Richtlinien setzen, die nicht befolgt wurden.

    Die Bundeskanzlerin wollte mit dem Runden Tisch „Wahrheit und Klarheit“ – der vorgegebener 2-Jahres-Turnus aber macht ihre Beauftragten handlungsunfähig.

    Was wollen Politiker erreichen, die die Abschaffung der Verjährungsfristen ablehnen?
    Wollen auch sie „auf toten Gäulen ins Ziel reiten“???

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