4 Kommentare

  1. In Ursula von der Leyens Reformentwurf für das Kinderschutzgesetz waren solche Standards vorgesehen, etwa Standards für Evaluationen, Führungszeugnisse für Pflegefamilien, das Einbeziehen von Ärzten bei Hausbesuchen. Doch Hilfe-Anbieter wie Caritas, Diakonie und Paritätischer Wohlfahrtsverband wehrten sich mit Händen und Füßen, ebenso die Kommunen. Man wisse selber vor Ort am besten, was „Klienten“ brauchen, hieß es, man wolle nicht bespitzelt werden, Standards brächten nichts.

    Diese Passage drückt wohl aus, was im Positionspapier zur Abschaffung von netzwerkB mitgesagt ist: http://netzwerkb.org/2012/01/20/netzwerkb-will-sich-abschaffen/

  2. Eva schreibt am :

    Der Tagespiegel zeigt zwar auf, was im Argen liegt / lag bei den Jugendämtern.

    Was aber fehlt, ist die Gegenüberstellung von Gewalt in Familien .

    Bei 6 Millionen aller erfassten Straftaten in der BRD laut Bundeskriminalamt pro Jahr ist das Mißhandeln von Kindern „nur“ ein schrecklicher Teil .

    Ich glaube die Jugendämter sind genauso wie die Strafverfolgungsbehörden total überfordert mit der riesigen Anzahl an Verbrechen.

    Ich kenne ein akuten Fall, wo eine Frau sexual mißbraucht wurde und schwer psychisch krank wurde , was die Strafverfolgungsbehörden nicht interessiert trotz mehreren Anzeigen .

    Und diese Frau hat dann einen Mann geheiratet, der sie wie eine hörige „Sklavin“ ( Pyschoterror, Körperverletzungen, Eingeschlossen in der Wohnung ) behandelt .

    Da die Frau mehrfach Anzeigen wegen Körperverletzung gegen ihren Mann gemacht hat aber dann wieder zurückgezogen aus Angst , sind die Strafverfolgungsbehörden machtlos.
    Es gibt sogar zwei Notärzte, die nach schwerer Körperverletzung durch den Mann Anzeigen empfohlen haben.

    Zusätzlich hatte die Frau über eine Anwältin beim Familengericht zwischenzeitlich eine Scheidung beantragt aber dann wieder auf Druck des Mannes zurückgenommen.

    Beide haben vor kurzem ein Kind bekommen und das Jugendamt hat bereits im Krankenhaus das Neugeborene in Obhut genommen.

    Wer garantiert, dass eine zukünftige Pflegefamilie dem Neugeborenen eine gute Kindheit gibt ?

  3. hildegard schreibt am :

    Ich habe den Eindruck, wir werden deutlicher werden MÜSSEN!

    Es hatte alles sehr seriös geklungen, als Frau v.d.Leyen Reform forderte, und zwar mit RECHT forderte!!!
    Was war denn der wahre Hintergrund für ihre Versetzung ins andere Ministerium???
    Kann es nicht sein, Frommen- und Reichen-Lobbyisten lassen eine Aufdeckung durch die Wissende (Gynäkologin) nicht zu? – aus ganz privaten Gründen, aus sehr persönlichem Interesse, das unter allen Umständen unbenannt, unbekannt bleiben soll!??!…?
    Hier ist die Verjährung sicher mit Berechnung gleich zu setzen …!

    Wir werden wohl die Sucht-Forschung bemühen müssen, die z.Zt. noch (nur) die Drogensucht auf dem Schirm hat – neueste Ergebnisse halte ich für übertragbar auf pädokriminelle Sex-Sucht …

    Eine spezialisierte Studie FREIER FORSCHER (!!) würde über statistische Nachweise die Regierenden sofort zum Handeln zwingen …

    Und absolut zwingend wären dann weltweit die Konsequenzen zu ziehen – unter zwei Voraussetzungen:

    Anerkennung als Verbrechen gegen Menschlichkeit!
    Aufhebung gesellschaftlicher Diffamierung der Überlebenden!

    ( – und „Weihnachten und Pfingsten würden zusammenfallen“)

  4. Bärbel schreibt am :

    Guten Abend ,
    ….geschützt wird das System,nicht das Kindeswohl,
    wahrlich,wahrlich,
    ich möchte nicht pauschalisieren,
    als unbequeme und lästige Betreuerin meiner behinderten Tochter,
    spreche ich aus Erfahrung,
    wann endlich begreifen die Politiker das Vorsorge bei den Familien ,Aufklärung und Unterstützung,gute Ausbildung,ausreichendes und qualifiziertes Personal die besten INVESTIONEN sind an unseren Kindern,und ein kindgerechtes UMFELD;
    wo Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten gedeihen können,dazu müsste das Personal auch entsprechend bezahlt werden,…
    v.l.G.Bärbel

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