CDU/CSU – Bundestagsfraktion: Mehr Schutz für Frauen mit Behinderungen

15.02.2012

presseportal.de 15.02.2012

Berlin (ots) – Die Ergebnisse der Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung in Deutschland“, die am 25. November durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegt wurde, sind gravierend. Dazu erklärt die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt den Schutz von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Die jüngsten Zahlen aus der Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderungen in Einrichtungen sind alarmierend. Wir dürfen die Augen anhand solcher Ergebnisse nicht verschließen.

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11 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Versteh ich das richtig?
    Da liegt eine repräsentative Studie mit alarmierenden Zahlen seit 25.11. im Safe.
    Es gab tausende Frauen an Schutzorten, in Abhängigkeitsverhältnissen, die sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren – abgesehen von zusätzlich erlittener physischer und psychischer Gewalt!
    Report sendet am 14.2. und am 15.2. erklärt eine Regierungspartei ziemlich hastig:
    “ Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt den Schutz von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. “
    Wie denn, bitte? – wann? – wo?
    Wer erklärt mir mal bitte, wieso am 1.12. 2011 bereits ein Gesetzentwurf zum Frauenhilfetelefon beschlossen wurde, das erst im Dezember 2012 freigeschaltet werden soll?
    Wieso wird erst im April ’12 die vollständige Fassung der Studie veröffentlicht?

    Wie denn, bitte, verhält sich das erschreckende Ergebnis dieser Bielefelder Studie zu den angeblich rückläufigen Zahlen in der Studie aus Hannover?

    Es entsteht ein ziemlich verzerrter Eindruck, wenn für solch merk-, bzw. fragwürdige Systemanalysen knappe Steuergelder offenbar zum Fenster raus geschmissen werden …
    Wir alle wissen immerhin inzwischen von ca. zehn Millionen Opfern sexuellen Machtmissbrauchs im Deutschland.

    Wo erkennen wir eine gerade Linie, wirksame Hilfen für Überlebende zu bieten?
    Betroffene versinken reihenweise in ihren persönlichen Katastrophen.

    Wer kann heillos überforderten Betroffenen beistehen, das Rechts-Bewusstsein schärfen und Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Gesellschaft herstellen?

    Wer hat vor Ort die Kompetenz einzugreifen?

    Wer löscht, wenns brennt?

    Wer erkennt, moniert und revidiert die verfassungswidrigen Verjährungsfristen und daraus erfolgte ungerechte Urteilssprüche?

    Verjährung brachte und bringt immer noch Menschen um – … ihr Recht, ihre Würde, ihre Integrität, ihr Leben!

    Wer weiß um die Betroffenenzahlen in Psychiatrien und Geriatrien?

    Wer deckt versteckte unrechtmäßige Schweigegebote auf – ärztliche, seelsorgerliche, familiäre …?

    Ein soziales System ist radikal zu erneuern, in dem Kinder und sogenannte behinderte Menschen nirgends sicher sein können vor Übergriffen, in dem die Täter geschützt, in dem Hilfen für die Schwächsten gekürzt werden!!!!!

  2. Bärbel schreibt am :

    Guten Morgen,insgesamt muss das soziale System radikal erneuert werden,als betroffene´Mutter ,einer mehrfach behinderten Tochter bin ich dankbar für die Zeilen….
    Ich war auch bei der Polizei…Vorwürfe wegen Übergriffe müssen innerhalb von 3 Monaten vorgetragen werden…
    Wenn ein Betreuer einer bekleideten Frau über die Brüste fährt,wäre das allenthalben eine Geschmacklosigkeit her,die Hetze gegen mich als gesetzliche Betreuerin,so die Staatsanwaltschaft,stellen nur eine Beleidigung dar,Fehler bei der Verletzung der Menschenrechte,Würde,Persönlichkeitsrechte,Abläufe gegen den Willen der SCHUTZBEFOHLENEN werden vertuscht,etc….
    Der Vorschlag,vor wenigen Wochen,von oberster Stelle,wenn meine Tochter an die vorige WbfM zuückkehrt ,werde man dafür Sorgen,dass der ehem.Gruppenleiter sich nicht mehr ihr nähert…..
    im letzten Verfahren gegen mich…hat endlich ein Richter sich für meine Tochter entschieden..nach ihrem Willen —-den UN-Konventionen 2010—-.ein einziger Mensch,in der unseligen Geschichte…
    M.v.Grüssen Bärbel

  3. hildegard schreibt am :

    ES GIBT SIE also bereits, die guten Lösungen für unsere Probleme – auch wenn sie noch so viel kosten!
    Kosten für Präventions und Soforthilfeprogramme werden allemal günstiger ausfallen als die, die die Allgemeinheit – bei ca. 10 Mio.!! – jetzt bereits für die zu behebenden Schäden REAL zahlen muss …

    EIN BEISPIEL, das mir zu-fiel – wie die Antwort auf meine Fragen von gestern
    http://www.frauenberatung-fetz.de/ :

    Zit.“ … Die Ratsuchenden begreifen wir als Expertinnen für die je eigene Lebenssituation. Im Fokus unserer Unterstützung stehen deshalb die Hilfe zur Selbsthilfe und die Stärkung schon vorhandener eigener Lösungskompetenzen.

    Im Frauenberatungs- und Therapiezentrum Fetz e.V. finden sie ein multiprofessionelles Team aus Diplom-Psychologinnen, Diplom-Pädagoginnen und Sozialpädagoginnen vor. Die Beraterinnen haben Zusatzausbildungen in verschiedenen Therapieformen.

    Unser Angebot gliedert sich in drei Arbeitsbereiche, in denen wir jeweils Beratung, Gruppen und Selbsthilfegruppen anbieten:

    Allgemeine psychologische Beratung und Therapie für Frauen
    Beratung und Information nach Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen
    Beratung für lesbische und bisexuelle Frauen und Mädchen “ Zit-ende.

    FLÄCHENDECKEND zeitnahe Nothilfen bereitstellen ist jetzt NOT-WENDIG,
    Ihr sehr geehrten, Ihr „christlichen und sozialen Demokraten“!!!!!!!

  4. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Ach ja..und man will doch garnicht das die menschen wissen was in staatlicher obhut so alles passiert-sei es in schulen,heimen,internaten,psychiatrien und kindertagesstätten sowie horten bei den ganz kleinen.Daran hat der staat und seine repräsentanten nun verständlicherweise kein interesse,auch nicht daran das seine beamten in jugendämtern,schulämtern ,als lehrer und erzieher komplett versagen und kriminelles verhalten dulden im sinne unterlassener hilfeleistung ,fördern oder auch selbst begehen.Die Justiz ist dann auch oft gerne auf diesem fleck blind bzw. hilft gerne den tätern zum beispiel bei unterlassungsklagen .Der staat hat wie die kirche kein interesse an der offenlegung der verhältnisse in sachen sexueller gewalt an bzw. in seinen institutionen.

  5. hildegard schreibt am :

    Es sieht nach chronifizierter Gleichgültigkeit aus, wenn 10 mio. Betroffene weiter ignoriert werden.
    In jedem Einzel-Fall hat es sich um eine „WIDERSTANDSUNFÄHIGE Person“ gehandelt. Kein Mitmensch wollte unsere buchstäblich siebenfachen Signale ernst nehmen.

    Die gesamte Gesellschaft schaute weg, vertuschte, versagte Kindern u.a. Abhängigen jede Hilfe, machte sich schweigend mit schuldig, verhindert bis HEUTE NOCH IMMER jede Klage- und Anklagemöglichkeit mit zwanghaftem Festhalten an vorsätzlich irreführender Gesetzgebung.

    Die verheerenden Folgen dieser Ignoranz zeigen sich überall, werden aber nicht als Folgen erkannt: panische Angst vor Aufdeckung + mehr oder weniger offene, rohe Gewalt gegen die Schwächsten – mitten in der scheinheiligen, feinen, sauberen, satten, ordentlichen Gesellschaft!

    Familien-, Justiz-, Bildungs-Ministerinnen wurden zur Abhilfe gegen sex. Gewalt an Kindern u.a. Abhängigen beauftragt.
    Wirkliche Abhilfe wurde publikumswirksam an Runden Tischen unterbunden.
    Der Abhilfe-Auftrag der Kanzlerin („Ich bin für Wahrheit und Klarheit“!!!) verdampfte im „Scheingefecht“.
    Es gibt Sümpfe, in denen noch heute Wahrheit und Klarheit versinken!
    Warum, warum …?

    Diese kollektive Selbstzerstörung wird weiter geführt werden, so lange unsere RECHT-Sprechung nicht offen und ehrlich auf verfassungsgemäße Füße gestellt wird, so lange „Geist und Geld“(!!!) nicht zusammen kommen …

    Bleiben wir am NetzwerkB – Ball!

  6. m.w. schreibt am :

    die einstellung gegenüber behinderten mitbürgern sehe ich auch als sehr verbesserungswürdig an! es genügt einfach nicht, öffentlich anlagen behindertengerecht zu sanieren. die gesamte mentale einstellung in den köpfen der menschen und in der politik muss sich noch stark verbessern. mitbürger müssen aufmerksamer sein, um das ohnehin schon belastete leben behinderter menschen nicht noch zu verkomplizieren und zu frustrieren!

  7. Berger schreibt am :

    Wie sollen Mitbürger aufmerksamer sein können , wenn für viele behindete Frauen bereits ein männlicher Betreuer vom Gericht bestellt wird , der von der Betreuungsbehörde vorgeschlagen wurde und dann über den Aufenthalt in einen Heim bestimmt ???
    Wie sollen Mitbürger aufmerksamer sein können , wenn nach dieser Studie bereits Heimaufsichten nichts bemerkt haben , wenn Hinweise gegeben wurden und eine Kontrolle erfolgte ???
    Wie sollen Mitbürger aufmerksamer sein können , wenn bereits Besuche naher Angehöriger durch den Betreuer derart eingeschränkt werden , daß kaum Privatsphäre außerhalb des Heimes möglich ist und wenn sich wie in unseren Fall konsequent an die Absprache mit dem Heim gehalten werden soll ???
    NATÜRLICH gibt es Gesetze die vorschreiben , daß der Betreuer nichts gegen den Willen des Betreuten tun darf und den Wille zu akzeptieren hat . ABER was passiert , wenn der behinderte Mensch nicht zurück ins Heim will , der Betreuer aber den Wille ebenso in Frage stellt , wie der Gutachter , weil das Heimpersonal auch gegenüber Gutachtern NICHT ANGIBT WIE OFT DER BEHINDERTE MENSCH BEREITS SEINEN WILLE WIEDERHOLT GEÄUSSERT HAT ???
    Man tut so als habe man nichts gesehen , nichts gehört und bei Kontrollen nichts festgestellt hat . DAS IST MEHR ALS UNVERANTWORTLICHES VERHALTEN .
    In einer Gesellschaft in der bereits kurz vor Weihnachten eine Studie bekannt wurde , aus der bewiesen ist , daß behinderte Frauen in Heimen Gewalt erfahren und Niemand die Kompetenz hat , sofort einzugreifen , kann man sich nicht mehr sicher fühlen . ES HAT JEDEN DER FRAUEN SICHER SEHR VIEL KRAFT GEKOSTET , ÜBERHAUPT DARÜBER ZU SPRECHEN und dann läßt man sie einfach allein in dieser Situation zurück und feiert Weihnachten !!!!
    Oh lieber Gott , welch eine SÜNDE , welch ein SKANDAL !!!!
    BESCHÄMEND !!!

  8. Berger schreibt am :

    @hildegart
    JA – da liegt eine Studie über Gewalt an behinderten Frauen vor (besonders arlamierend in Heimen ) und keiner leistet Soforthilfe !
    Es ist ungeheulich , daß bei Ende dieser Studie nicht sofort eine Bundesstelle eingerichtet wurde die die einzelnen Berichte (nebst Hinweise und Beweise) vertraulich entgegennimmt und von Bundesstelle her zur Anzeige bringt .
    Denn es gibt Gesetze in Deutschland , nach dem JEDER der von Gewalt erfährt , verpflichtet ist Anzeige zu erstatten .
    EINMAL hat ein Richter nach Kenntnis eines tätlichen Angriffs gegen mich in einen Behindertenheim durch männliches Personals , diese Tat der Staatsanwaltschaft gemeldet . ABER die Ermittlungen wurden eingestellt , mit der Begründung „Strafantrag wurde nicht entsprechend der Fristen gestellt UND ein besonderes öffentliches Interresse bestehe nicht bzw. nicht nicht erkennbar.“
    JA der Richter hatte seine Pflicht getan , die Staatsanwaltschaft aber nicht – DENN ES BESTEHT SEHRWOHL BESONDERES ÖFFENTLICHES INTERRESSE , denn dieser Angrifft gegen mich fand vor den Augen meiner behinderten Tochter statt , die dadurch noch mehr eingeschüchtert wurde und noch mehr Angst vor dem Personal bekam.
    Ich gehe von öffentlichen Interresse aus , wenn eine Mutter vor den Augen ihrer behinderten Tochter so behandelt wird . Noch nicht einmal in der Ehe hatte mich ein Mann derart tätlich angegriffen.
    BRUTALST und zeichnend fürs Leben besonders für behinderte Menschen !!!! BRUTALSTE „Fürsorge“ !!!

  9. Berger schreibt am :

    Ein Bündnis gegen Gewalt , scheint DRINGEND notwendig .
    Ich schlage vor :
    Berichte von Betroffenen entgegen nehmen ( nebst Hinweise und Beweise) und dann jeweils an die Bundesregierung schicken . ZU JEDEN BERICHT DAZU SCHREIBEN „BITTE um vertrauliche Behandlung „.
    Gewalt muss zur Anzeige gebracht werden und vertrauliche Hinweise müssen vertraulich behandelt werden . Es genügt ja , wenn die Staatsanwaltschaft im Besitz der Hinweise und Beweise ist , um Ermittlungen aufzunehmen . Anzeigerstatter muss nicht zwingend das Opfer selbst sein .
    Wichtig ist Vertraulichkeit besonders bei behinderten Menschen ( vgl. u.a. whistleblover ec.) , denn „Informanten“ brauchen besonderen Schutz .

  10. hildegard schreibt am :

    @ Berger Genau! „Oh lieber Gott , welch eine SÜNDE , welch ein SKANDAL !!!! BESCHÄMEND !!!“
    An was für einen (angeblich) „lieben Gott“ glauben eigentlich diese sogenannten christlichen Demokraten?!
    Den Glauben haben wir bereits verloren.
    Der Skandal wächst und die Sünde wuchert weiter und schämen tut sich niemand außer uns – was wir „fremdschämen“ nennen …

    In anderen Ländern würden unsere Politiker bei solchen Vorfällen noch sehr selbstgerecht von „gelenkter Justiz“ sprechen!
    Und was – bitt-schön – wurde bei uns ALLEN denn nicht am Recht vorbei gelenkt??? – seit 6 Jahrzehnten! – an 10 Mio. Betroffenen!

  11. hildegard schreibt am :

    Wollte die CDU-Fraktion inklusive all der all zu lange für heilig erlärten Kirchenleute die eigene verlogene Position + das vor Gott und vor den Kindern HIMMELSCHREIENDE Unrecht beenden, dann HÄTTEN sie ALLE sich ANDERS verhalten ….

    Wollte sie es wirklich, dann hätte sie längst eine eigene Hotline eingerichtet, um in allen Kaffs dieses Landes ihre Parteifrauen in die Heime + Vereine los zu schicken, aus denen die HILFERUFE an sie direkt gerichtet werden könnten – sie werden sehr wohl wissen, was dann los wäre …

    Ihr FRAUEN der CDU/CSU:
    Wie lange wollt Ihr Euch noch an der Nase herum führen lassen?
    Wann steht Ihr Politikerinnen endlich auf und REDET Tacheles über dieses aufgezwungene Schweigen???
    Denn es sind ja vermutlich hauptsächlich Männer von ihrer Macht so besoffen und besessen, dass sie diese so schändlich zu missbrauchen wussten und die gesamte Gesellschaft IMMER NOCH zum Schweigen zu zwingen wissen …
    Und es ist etwas daran, dass die „Betreuer“ meist männlich und die „Betreuten“ meist weiblich sind.

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