Tag der Kriminalitätsopfer 2012 – netzwerkB in Lörrach

19.02.2012

netzwerkB 19.02.2012

Auf Einladung der Opferhilfsorganisation WEISSER RING, der Außenstelle Lörrach, Außenstellenleiterin Romana Blechschmidt, wird der Vorstandsvorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, am 22. März 2012, dem Tag der Kriminalitätsopfer, einen Vortrag halten.

Veranstaltungsort: Stadtbücherei Lörrach

Beginn: 20:00 Uhr

Entsprechend der Satzungsziele des WEISSEN RINGs (Opferhilfe, öffentliches Eintreten für die Opfer um deren rechtliche und soziale Situation zu verbessern und Verhinderung von Straftaten) sollte der Vortrag folgende Schwerpunkte enthalten:

  • Runder Tisch sexueller Missbrauch der Bundesregierung – Bilanz aus Sicht der Betroffenen
  • Wie muss Hilfe für die Betroffenen aussehen?
  • Wie kann man Kinder und Jugendliche wirksam vor sexualsierter Gewalt schützen?

Persönliche Anmerkung R. Blechschmidt: Es sind die Momente, wenn ich einem Menschen, dessen Leben durch sexuellen Missbrauch in der Kindheit praktisch zerstört wurde (Missbrauch ist zweifellos Mord an der Seele), sagen muss, dass es für ihn keinerlei Hoffnung auf Entschädigung und damit Anerkennung des an ihm begangenen Unrechts gibt, in denen ich die Arbeit beim WEISSEN RING fast verabscheue und mich frage, warum ich mir das eigentlich antue. Quelle: Jahresbericht 2011

Einladung als PDF herunter laden…

 

45 Kommentare

  1. Prima, wir haben die Veranstaltung auch schon verlinkt. Im Moment arbeite ich an einem Informationsblatt, dass an alle relevanten Institutionen und Organisationen im Landkreis Lörrach verschickt werden soll. Aber selbstverständlich sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns jedoch über Spenden, die zwischen netzwerkB und dem WEISSEN RING aufgeteilt werden.

  2. justina schreibt am :

    Ich bin geplättet, zu uns ans Ende der Welt kommt Norbert mit NetzwerkB. Dass ich das erleben kann, Wahnsinn. Kann ich irgendwie nützlich sein?

  3. Eva schreibt am :

    Bitte nicht auch Frauen vergessen, die Mißbrauch / sexuelle Gewalt erlitten haben.

    Besonders junge Frauen ,die durch zB. Lehrer , Ausbilder, Kirchenleute sexuelle Gewalt erlitten haben, haben es besonders schwer , da die Täter immer von einvernehmlichen Dingen sprechen.

    „WEISSER RING fordert Trauma-Ambulanzen in ganz Deutschland“.

    https://www.weisser-ring.de/internet/medien/tag-der-kriminalitaetsopfer/index.html

    Das Eigenartige ist aber, wenn die Traumafolgen chronisch psychotisch geworden sind, nehmen Traumatherapeuten keine Opfer von sexueller Gewalt auf und Strafverfolgungsbehörden nehmen solche Opfer nicht für voll !!!!

  4. Elke schreibt am :

    Meine Erfahrungen mit dem Weißen Ring:

    Eine Dame des WR wollte am 4. Februar um 11 Uhr zu mir kommen, um mir bei der Forumlierung eines Widerspruchs zu helfen. Ich hatte mich absichtlich an diese Dame aus einer Nachbarstadt gewandt, weil man mich dort nicht kennt. Sie erbat sich im Vorfeld alle Krankenunterlagen und Arztberichte per Fax, ich habe ihr all das zukommen lassen. Seltsamerweise rief mich kurz darauf eine andere Dame des WR aus meinem Wohnort an, die erste hatte ihr einfach meine geheime Telefonnummer gegeben!

    Zurück zum 4. Februar, es war inzwischen 11:20 Uhr, die Dame war immer noch nicht hier und ich rief den Anrufbeantworter ab. Dort hat sie um 11:02 Uhr (!) die Nachricht hinterlassen, das sie nicht kommt und ich sie anrufen und einen neuen Termin mit ihr vereinbaren soll. Wieso ruft sie plötzlich die NUmmer des ABs an? Sie hatte doch meine „richtige“ Nummer! Und sie rief von ihrem Zuhause aus an, nicht etwa von unterwegs…

    Da mir das Telefonieren sehr schwer fällt, schrieb ich ihr eine Mail. Zeitgleich beschwerte ich mich per Mail beim WR über sie. Weder die Dame noch der WR haben sich bis heute bei mir gemeldet! Vor fünf Tagen schrieb ich erneut den WR an – keine Reaktion!

    Ich habe Angst, dass nun alle meine Unterlagen in falschen Händen sind. Ich habe um Rückgabe gebeten, doch man stellt sich schlichtweg tot! Das darf doch nicht wahr sein! Da frage ich mich allen Ernstes, was so eine Veranstaltung wie die in Lörrach soll!?

    Geht man so mit Menschen um? Ist dies das normale Verhalten des WR?

  5. Wilma schreibt am :

    Ich habe beim Weißen Ring die Löschung aller meiner Unterlagen verlangt, weil ich ebenfalls Angst hatte, die geraten eines Tages in die falschen Hände. So weit ich weiß, kann ich der Speicherung meiner Daten widersprechen. Es werden immer mehr Daten über immer mehr Bundesbürger gespeichert. Fehler passieren überall. Die Reaktion war, dass sie sich geweigert haben. Das ist nicht seriös.

  6. Elke schreibt am :

    Danke, Wilma, für deine Erfahrung, das ist ja wirklich gruselig!

    Ich finde es gut, dass Norbert hier auch negative Meinungen zulässt, Transparenz ist wichtig, auch und gerade bei einer Täterschutzorganisation wie dem Weißen Ring.

    Ich werde mich in den nächsten Tagen an die Vorstandsvorsitzende wenden, so geht das alles nicht!
    _______________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:
    Köpfe des WEISSEN RINGS:
    https://www.weisser-ring.de/internet/weisser-ring-e-v/vereinsstruktur/koepfe-des-weissen-rings/index.html

  7. alexa whiteman schreibt am :

    hallo elke,

    auch ich musste negativer erfahrungen mit WR machen und das schon seit anfangs 2000. mein anwalt hat sogar briefe an den WR geschrieben , die waren absolut fruchtlos.
    hatte mich an den beirat vom WR gewannt auch fruchtlos.
    ich weis von einem reporter das die kat./kirche mit dem WR sehr eng verbunden ist usw. usw.
    meine sache kann ich natürlich belegen. ich kann nur sagen das ist krank.

    alexa
    überlebende/bayern
    1960-1978

  8. klaraklara schreibt am :

    Hallo Elke,
    man sollte diesen peinlichen Angsthasen eigentlich mit lauten Worten um die Ohren hauen, wie sie sich daneben benommen haben. Ich verstehe aber leider aus eigener Erfahrung, das mensch da eine Blockade haben kann.
    Damit du wenigstens eine schriftliche Reaktion erhältst- vielleicht gibt es da so eine Art Einschreiben, wo du darüber informiert wirst, wenn dein Brief sie erreicht hat.

  9. Anna M. schreibt am :

    Wenn so jemand wie der CDU-Politiker Siegfried Kauder im Vorstand ist…
    …ein typischer Lobbyist, der schon mehrfach versucht hat, der Presse einen Maulkorb zu verpassen. Soviel zum Thema Transparenz!
    S.K. ist Vorsitzender des Rechtsausschusses des deutschen Bundestages.

    Der Begriff Täterorganisation für den weißen Ring ist sicherlich gerechtfertigt.

  10. Elke schreibt am :

    @alexa: Das darf doch alles nicht wahr sein! Gut, dass es hier mal zur Sprache kommt, auch wenn es uns nicht viel nützt.

    @klaraklara: Mein Schreiben an die Vorstandsvorsitzende werde ich per Einschreiben mit Rückschein absenden, ich schicke es in die Anwaltskanzlei, in der sie arbeitet. Schau’n wir mal…

    @Anna: Sowas Ähnliches dachte ich mir auch schon. Überall sind Täter versammelt, kein Wunder, dass wir auf der Stelle treten!

  11. Eike schreibt am :

    @Wilma

    Du schreibst:“ So weit ich weiß, kann ich der Speicherung meiner Daten widersprechen. “ Kannst Du mir sagen, ob es hierzu ein Gesetz gibt?

    Ich habe schon 3 mal erlebt, dass gespeicherte Daten von mir,ohne dass man mich gefragt hat oder ich Personen von der Schweigepflicht entbunden habe, schriftlich oder mündlich weitergegeben wurden. Es waren medizinisch und auch psychologische Daten. Ich habe das immer durch Zufälle oder durch dumme Fehler der Personen erfahren, die sich nicht an den Datenschutz gehalten haben. Ich habe dann auch darauf bestanden, dass meine Daten nicht mehr gespeichert werden. Habe mich sogar zweimal an Datenschutzbeauftragte gewendet. Leider dürfen die Kliniken die Daten speichern, weil sie angeblich absolut gesichert sind, auch wenn sie, wie in
    einem meiner 3 Fälle, „versehentlich“ weiterverschickt wurden.
    Als Ausrede kommt dann, dass ein Systemfehler das versehentliche
    verschicken des Arzberichtes an eine Person, die den Bericht nicht bekommen durfte, verursacht hat.

  12. Wilma schreibt am :

    @Eike
    Ich versuche auch, das gerade herauszufinden und werde deshalb einen Termin mit einem Anwalt ausmachen, um mich ausführlich über Datenschutz und Schweigepflicht im medizinischen Bereich zu informieren. Ich meine, dass auf dem Formular vom WR stand, ich stimme der Speicherung meiner Daten zu. Dann muss es ja irgendwie auch ein Gesetz geben.
    Für die ärztliche Schweigepflicht interessiert sich nach meinem Erfahrungshintergrund so gut wie niemand. Die Krankenkassen interessieren sich dafür überhaupt nicht. Die halten sich an gar nichts.
    Bei den Ärzten interessiert sich auch niemand dafür. Das ist eine geschlossene Gesellschaft. Sowie man bei einem Arzt auftaucht und einen Namen nennt, fangen die wild an, in der Gegend herumzutelefonieren. Wenn die Ärztin A. mit der Ärztin B. telefoniert und sagt: „Das muss aber unter uns bleiben, Sie dürfen nichts weitererzählen und nichts schriftlich festhalten, damit das nachher nicht nachweisbar ist“, dann kann man dagegen leider gar nichts machen. Genauso passiert es aber. Das mit der Schweigepflicht kann man sich abschminken. Selbst wenn man ausdrücklich schriftlich erklärt (wie ich) „Ich erteile keine Befreiung von der ärztlichen Schweigepflicht“.
    Das mit dem „Systemfehler“ bei dir ist eine typische Ausrede.
    Ich habe mir auch bei einer Klinik ein Schreiben unterschreiben lassen. Ich erteile keine Befreiung von der ärztlichen Schweigepflicht. Dann war der Chefarzt in Urlaub und – zack – hat der Verwaltungsleiter meine Akte verschickt, obwohl bei meinem Aufenthalt der Chefarzt bei einem Gespräch gesagt hat: „Wir verschicken hier keine Akten“.

  13. Bernd Schulz 1 schreibt am :

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich habe das Glück das ich gute Leute vom Weißen Ring bekommen habe, und bin Dankbar dafür.

    Nachdem ich den „ Weißen Ring“ 2010 aus Mühlhausen Thüringen zu Hilfe genommen habe, hat sich der „Runde Tisch“ in Thüringen mit allen Verantwortlichen auseinander gesetzt, die von Missbrauch in Kirchen und Heimen betroffen sind und haben mit mir alle Anträge ausgefüllt und sind mit mir zum Bistum in Erfurt gefahren, um einige Dinge, die mir in meiner Kindheit angetan wurden, noch mal dar zu legen.

    Ich bin Froh und dankbar über die Hilfe vom Weißen-Ring Die Ehrenamtlichen Tätig sind. Ich konnte Ihnen die ganze Geschichte erzählen, wenn immer wieder Tränen liefen. Zu Anfang kam Herr Ronald Hasse und Frau Gaby Marske – Power stehen mir zur Seite jede Woche kamen Sie zum Reden, wenn es Probleme gab auch öfter. Wer weiß, was ohne diese Hilfe geschehen wäre. Ich habe mich entschlossen, für die Wiedergutmachung an den Heimkindern zu kämpfen. Wir können nicht länger stumm bleiben. Wenn wir nichts sagen. Können wir auch keine Hilfe bekommen.

    Der Weiße Ring hat meine Geschichte in Ihre Zeitung veröffentlicht .

    Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat mein Antrag auf Opferentschädigung abgelehnt. Mit der Begründung ich würde mir nur dieses alles nur einbilden und Geschichten ausdenken und mit Beleidigungen wurde ich Beschimpft so dass ich einen Arzt aufsuchen musste da ich so einen hohen Blutdruck bekam von 210 zu 150 und fiel wieder in ein tiefes Loch.

    Danach habe ich den Weißen-Ring gebeten mir zu helfen. Sie sind gleich gekommen und habe sich um mich gekümmert und mir einen Anwalt zur Seite gestellt und die Kosten übernommen.

  14. Eike schreibt am :

    @Wilma

    Ich habe anscheinend die gleichen Erfahrungen wie Du gemacht. In allen Bereichen. Das mit der Krankenkasse habe ich auch erlebt, deswegen habe ich seit paar Jahren eine Datensperre bei der Krankenkasse. Zwar kommen da vereinzelt auch noch Mitarbeiter an meine Daten, aber bei weitem nicht mehr so viele wie vorher.
    Die Aussage von dem Chefarzt ist doch typisch während eines Klinikaufenthaltes :“Wir verschicken hier keine Akten”. Zu dem Zeitpunkt wollen die ja noch was von den Patienten, nämlich dass die Patienten bis zum Ende bleiben und dann das Geld von den Kostenträgern auf das dicke Konto der Klinik überwiesen wird. Während der Behandlung tun die so, als würden die sich selbstverständlich an allen Regeln halten. Ich war bis vor wenigen Jahren noch so naiv und habe das fest geglaubt, was die mir da versichert haben. Aber dann kam die Realität wie ein Hammerschlag auf meine Seele. Eigentlich war ich schon ausreichend traumatisiert.
    Ich weiß nicht wie es dir dabei ging, aber mich hat das absolut ohnmächtig gemacht, dass meine sensiblen, persönlichen Daten einfach so weitergegeben wurden und das noch mit falschen Diagnosen (psychologisch wie medizinisch) wie ich heute weiß. 15 Jahre habe ich unter schweren Panikattacken gelitten und kein Mensch hat mich mal körperlich wirklich untersucht. Die Schuld dafür gebe ich den psychotherapeutischen Milieu. Wenn die nicht soviel Einfluss
    auf die richtigen Mediziner hätten, hätte man viel früher die körperlichen Stoffwechselstörungen erkannt, die unter anderem auch durch Stress ausgelöst wurden, aber auch durch viele andere Faktoren (z.B.Vitamin-D Mangel und Magnesiummangel).

    Mich würde es sehr interessieren, was dein Anwalt zu dem Datenschutz sagen wird. Ich finde, das kann nicht so weiter gehen. Wir sind bereits ausreichend traumatisiert. Es geht doch nicht, dass in Deutschland ständig die Gesetze nicht eingehalten werden.

  15. Wilma schreibt am :

    @Eike
    Mich hat das Ganze auch extrem retraumatisiert, besonders der Vertrauensbruch und das Erfinden von Diagnosen. Die erfinden immer die Diagnosen, für die sie von der Rentenversicherung das meiste Geld bekommen. Retraumatierend war auch das Herumtratschen der Ärztin, was ich durch die Akteneinsicht erst erfahren habe. Jeder will den Bericht haben, persönliche Informationen werden quer durch Deutschland geschickt. Man fühlt sich total ausgeliefert und ohnmächtig.
    Hinsichtlich der falschen Diagnose habe ich noch mal Schwein gehabt, eine davon wurde nämlich inzwischen abgeschafft (und zwar international im DSM5, der nächstes Jahr neu herauskommt), das macht 4000 Euro gespart für zwei Gegengutachter. Aber der Vertrauensbruch ist einfach furchtbar. Die Ärztin sagte mir:“ Das Vertrauen unserer Patienten ist uns sehr viel wert“ um Informationen aus mir herauszulocken und dann hat sie genau das Gegenteil gemacht.
    Eines Tages werde ich sie wiedersehen und dann werde ich ihr den Hals umdrehen. Die hat keine Zukunft mehr und ihre Rente wird gekürzt.
    Krankenhausaufenthalte kommen für mich nie nie nie mehr in Frage. Ich war nur zweimal in meinem Leben in einem Krankenhaus, einmal mit 14 Jahren und einmal 2005. Beide waren extrem retraumatisierend. Mit der Aufarbeitung des letzten bin ich bis heute beschäftigt.
    Wie macht man das, eine Datensperre bei der Krankenkasse verhängen?? Es ist grauenvoll, dass da jeder Idiot einfach reingucken kann. Ich möchte das auch machen.

  16. klaraklara schreibt am :

    @ Eike: heißt das, man kann bei seiner Krankenkasse eine Datensperre beantragen lassen? Es würde mich sehr interessieren, wie ds geht

  17. Eike schreibt am :

    @ wilma und klaraklara
    Die Datensperre wurde mir von einem Mitarbeiter meiner Krankenkasse empfohlen, da ich von meinem weiterreichen meiner Daten berichtet habe. Ich kann jetzt hier die Krankenkasse nicht benennen,weil ich dann auch öffentlich preisgeben würde bei welcher Krankenkasse das weiterreichen von Daten stattgefunden hat. Ich kann mir kein Anwalt leisten, falls ich ne Anzeige bekommen würde. Ich würde mal bei eurer Krankenkasse nachfragen und gegebenfalls berichten, dass dies bei einer Krankenkasse möglich ist.

    Wilma, Du schreibst: „Die Ärztin sagte mir:” Das Vertrauen unserer Patienten ist uns sehr viel wert” um Informationen aus mir herauszulocken und dann hat sie genau das Gegenteil gemacht.“

    Da bekommt man Vorträge gehalten wie schädlich u. a. emotionale Vernachlässigung und emotionaler Missbrauch ist und dann Verhalten sich die Ärzte in der Klinik genauso. Kein Wunder, dass man dadurch schwer re- und traumatisiert wird. Für mich war der Vertrauensbruch und das Erfinden von Diagnosen auch extrem retraumatisierend und ich würde mich nie wieder dazu überreden lassen in so eine gierige Klinik zu gehen, die für Geld, ihr persönliches Ego und Anerkennung im psychosomatischen und medizinischen Milieu über Leichen geht. Patienten sind dort nur Instrumente. Falls ich 2 machtbesessene Ärzte aus der Klinik wiedersehen würde, dann nur, weil ich die gerne verbal fertig machen und anschließend grün und blau schlage würde.
    Das würde ich bei den beiden Halbmännern auch locker hinkriegen. Ich hätte dann zum ersten Mal in meinem Leben Menschen geschlagen.
    Aber leider geht das ja nicht, weil ich dann ins Gefängnis kommen würde.
    Ich finde es unfassbar, das nach Diagnosen bezahlt wird. Die Ärzte sind dann doch völlig befangen. Ich habe das nicht gewußt. Die Diagnosen, die von mir gestellt wurden, die wurden vor und nach dem Klinikaufenthalt nie wieder gestellt.
    Mir geht es genau wie Dir. Ich bin noch heute nach ein paar Jahren des Klinikaufenthalts mit der Aufarbeitung belastet und habe fast jede Nacht schreckliche Albträume von dieser Klinik wie ich sie vorher nie hatte.

  18. Simone schreibt am :

    @eike, welche Klinik ist das?

  19. Wilma schreibt am :

    @Eike
    Ich habe einmal, nur so interessehalber, beim Waldschlösschen in Dresden angerufen (die haben ja inzwischen auch schlechte Kritiken), um zu erfahren, wie lange die Wartefrist ist. Man sagte, mir, 6 Monate, aber bei bestimmten Diagnosen 3 Wochen!!!
    Das war eindeutig. Geld, Geld, Geld, Geld.
    Leute wie wir, die selber denken und Dinge in Frage stellen, sind nirgendwo beliebt.
    Ich habe einmal im Internet geschaut, wieviele Klicks die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung in Berlin hat im Monat hat, so geschätzt 150, netzwerkb, Tausende. Tolle Zukunftsaussichten. Auf Wiedersehen, Ärzteüberheblichkeit.

  20. Eike schreibt am :

    @simone

    Ich kann hier nicht die Klinik benennen. Zu groß ist die Lobby des Klinikdirektors. Der kann sich mit Sicherheit sehr gute Anwälte leisten.
    Die Kliniken bzw. die Kliniken befinden sich hauptsächlich in
    Baden-Würtemberg. Er tritt sehr gerne in Medien auf, läßt sich gern bewundern und maßt sich höhste Kompetenz an.

  21. Eike schreibt am :

    @Wilma

    Du schreibst:“Leute wie wir, die selber denken und Dinge in Frage stellen, sind nirgendwo beliebt.“ und wenn so Leute wie wir Dinge in Frage stellen, benutzen Ärzte und Therapeuten ihre Machtposition und behaupten, dass dieses Verhalten ein Symptom einer psychischen Erkrankung sei. Man wird dann in diesem Moment „entmündigt“, hat keine Chance mehr sich zu wehren. Für mich sind solche Ärzte und Therapeuten das Allerletze.
    Sie positionieren sich mit diesem Verhalten noch niemals ans Ende unserer Nahrungskette! Wie kann man nur in dieser Position, wo die schon wissen, dass man schwer traumatisiert ist, niederen Beweggründen nachgehen- wie z.B. die Gier nach viel Geld befriedigen, egal wie es den Patienten geht, egal wie schwer traumatisiert die Patienten danach Jahre brauchen, um wenigsten den Gesundheitszustand wieder zu erreichen, den sie zu Beginn des Klinikaufenthaltes hatten. Diese Unmenschen sind das Allerletzte und werden dafür noch außerordentlich gut bezahlt!
    Ich bin sehr dankbar dafür, dass das Internet dazu beiträgt, das die Wahrheit aus jeglichen Bereichen des Lebens ans Licht kommt. So wie die Wahrheit darüber wie ein Großteil der Ärzte sich wirklich verhält und wie Inkompetent sie sind- psychologisch wie medizinisch.

  22. Simone schreibt am :

    Hallo Wilma, ich denke, eine stationäre Aufnahme richtet sich nach der Dringlichkeit und nicht welcher Patient mehr Geld bringt. Mit entsprechender Diagnose (akute Erkrankung) wird ein Patient früher aufgenommen.

  23. Berta schreibt am :

    Genau dasselbe erlebe ich zur Zeit mit KLinik und Psychotherapie. Habe das Gefühl des Datenaustauschs, wenn man nachfragt, heißt es nein, ohne Schweigepflichtsentbindung ginge das ja nicht. Aus den Gesprächen enmtnehme ich aber, dass Details bekannt sind. Genau wie hier geschrieben wurde, erlebe ich eine Retraumatisierung, was aber abgeleugnet wird.
    Ich habe zur Zeit eine Rente erkämpft wegen mehrfachem Missbrauch in der Kindheit und Gewalt in der Ehe. In der Klinik und in der Therapie habe ich das Gefühl immer wieder unter Druck gesetzt zu werden, dem Täter das Kind auszuhändigen. Ich habe in der Therapie schon gefragt, ob das eigentlich meine Therapieziele sind oder wessen denn sonst. Ich habe Angst selbst als Psycho hingestellt zu werden und irgendwie wird mir ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich darauf bestehen muss, zu sagen in unserer Familie ist Gewalt passiert. Das kostet total viel Kraft dagegen zu halten. Wenn ich diese Therapie nicht weitermache, weiß ich nicht, ob die Rente nicht gleich wieder aufgehoben wird.

  24. klaraklara schreibt am :

    @ Wilma
    ich habe keine Ahnung von dieser Angelegenheit, aber zu den kürzeren Wartezeiten je nach Diagnose könnte ich mir ehrlichgesgt auch weniger geldgierige Gründe vorstellen – zum Beispiel wenn das Klinikangebot auf die Leute mit bestimmten Problemen besonders gut eingestellt ist, während sie anderen Patienten ohne die Verteilung durch die Wartelisten nicht gerecht werden könnten. Oder wenn es eine Abmachung geben sollte, dass diese Klinik überregional für eine bestimmte Patientengruppe zur Verfügung stehen sollte.
    Sind nur so Ideen.

  25. Berta schreibt am :

    Man fragt sich angesichts der KOmmentare, warum einerseits Psychologen/Klinikärzte Opfer, die anfangen, ihre Meinung zu sagen und auch in Zukunft nicht mehr Opfer sein wollen offenbar nicht allzu selten für psychisch krank erklären, indem sie die berechtigten Ängste der OPfer immer wieder in die Psyche hineinkonstruieren und damit versuchen real wegzuleugnen, andererseits die Täter ungehindert weiter vor deutschen Gerichten klagen und Forderungen stellen können.
    Es kann doch nicht sein , dass den Opfern über Jahre Therapie zugemutet wird, in der sie sich noch Entlastungsstrategien pro Täter anhören müssen und es umgekehrt immer noch keine Auflage von Gerichten gibt, dass ein Gewalttäter sich nachweislich und nachhaltig um seine Aufarbeitung von Gewalt bemühen muss, bevor er irgendwelche Forderungen vor Gericht geltend machen kann. Es ist dabei vollkommen irrelevant, ob die Gewalt von männlichen oder weiblichen Tätern ausgeübt wurde.
    Mittlerweile ärgert mich auch die immer wieder stereotyp von Beratungsstellen vorgetragene Forderung“ Sie müssen aus ihrer OPferrolle raus“.
    Das impliziert eigentlich, dass man an seinem Opferstatus selbst schuld ist und wenn man es aus aus eigener Kraft nicht schafft da herauszukommen, hat man hlt Pech gehabt.
    Um die Opferrrolle wirklich verlassen zu können bedarf es erst einmal der öffentlichen, bedingungslosen Anerkennung dessen, was mit einem passiert ist.

  26. Wilma schreibt am :

    @Berta
    Was ist das für eine furchtbare „Therapie“?????
    „In der Klinik und in der Therapie habe ich das Gefühl, immer wieder unter Druck gesetzt zu werden, dem Täter das Kind auszuhändigen. “
    Therapeuten schulden ihren Patienten ihre VOLLE PARTEILICHKEIT (A. Miller)
    100 Euro in der Stunde kassieren und dann auch noch die Patienten misshandeln. Diese SCHWEINEBANDE.

  27. justina schreibt am :

    @wilma,
    mein Mann konnte nach 1 1/2 Jahren Kampf gegen KK und Rentenvers. dank unserm Spitzen- Anwalt und dem Weissen Ring, endlich in die Klinik am Waldschlößchen, nach Kostenzusage ging es genau 1 Woche daß er anreisen konnte, er ist jetzt 2 Monate dort, er fühlt sich absolut gut dort, die Therapeutinnen haben diese volle Parteilichkeit, bis jetzt gibt es nichts, aber auch gar nichts negatives. Ich weiß auch wie hoch der Tagessatz ist den die Kasse bezahlt, und der ist nicht übertrieben.

  28. Simone schreibt am :

    Hallo Berta, wenn die Dich in der Klinik tyrannisieren, dann geh von dort weg.Ich glaube, die sog. Therapeuten helfen Dir nicht, sondern schaden Dir. Gib Dein Kind niemals dem Täter, keine Sekunde. Du mußt als Mutter für Dein Kind kämpfen wie eine Löwin, ohne wenn und aber. Das ist nicht immer leicht, aber Du schaffst das. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Die Täter versuchen bis heute mit den perfidesten Methoden uns zu schaden, aber die Kriminellen haben es bis jetzt nicht geschaft und werden es auch niemals schaffen.

  29. klaraklara schreibt am :

    Hallo Simone,
    denkst du jetzt an das „innere Kind“ von Berta, oder gehst du davon aus, dass sie Mutter von einem Kind ist?

  30. klaraklara schreibt am :

    Ich habe heute ein Vorgespräch in einer sehr angesehenen psychosomatischen Abteuilung an meinem Wohnort gehabt. Zum Glück bin ich schon sehr robust in solchen Gesprächen, wobei mir übrigens auch NOrbert Denefs Buch geholfen hat. Dem Therapeuten zwuischen die Augen zu schauen, hat nicht ganz geklappt, dafür hatte ich keine Hemmung, sein GEsicht zu studieren und mir darüber meine Meinung zu bilden. Und an kritischen GEsprächsstellen fragte ich mindestens ein mal nach, wie ich ihn verstehen sollte. So war der Fall nach 20 Minuten klar, ich wurde von ihm nicht ernstgenommen.

    Es bleibt die Frage, ob ich ein Rehct auf optimale Behandlung habe – wie steht es eigentlich mit diesem Recht für Menschen an sich, fpr Erwachsene versus Kinder, für Krankenversicherte an sich und für Krankenversicherte, die ihren BEitrag selbst einzahlen?

    Und wie ist das mit der ABweichung von meinem Krankheitsverständnis zu dem, das er von meiner Krankheit hat? Er ist der f. Experte, ich könnte ja tatsächlich wegen mentalen, „blinden Flecken“ eine Behandlung verlangen, die mir schadet (zB eine Schönheitsoperation mit Risiken), allerdings bin ich die Expertin für mich selbst… Habe ich den Stand der Wissenschaft auf meiner Seite, wenn ich mir von Trauma-Aufarbeitung eine umfassende VErbesserung verspreche?

    Wie steht es mit meinem Verständnis von Würde – ich erzähle von etwas, das mir Angst macht, er labert mit Permanent-Gelächel, dass ich darüber stehen sollte, ws auf dem Papier steht … und es wird auch gar nicht darauf eingegangen, wie ich mein TRauma und seine Auswirkungen auf mein Leben verstehe.

    Man soll keine Ochsen melken, als einzelne können wir niemals einen Therapeuten oder das System verändern – ab und zu hat eine(r) von uns Glcük damit.

  31. Berta schreibt am :

    klara sehr berechtigt ist. Und dieser Kampf zwischen Täter und Opfer, das hat sehr viel auch mit dem “ inneren Kind“ zu tun.
    Für mich als Kindsmutter – wie das im amtsdeutsch so schön heißt – ist die Rechtslage so einfach nicht, sofern immer argumentiert wird sexualisierte Gewalt sei ja nicht nicht am Kind verübt worden und im gleichen Zuge meine Glaubwürdigkeit in Bezug auf die eigenen massiven Gewalterfahrunngen, die das Kind ja in der FAmilie als Zeuge miterlegbt hat, dadurch ständig relativiert werden, dass sie wohl hauptsächlich in meiner Psyche selbst begründet liegen. Klar, dass die Vorkommnisse an mir nicht spurlos vorübergezogen sind …, das wurde ja am Anfang auch gepostet, wenn man an den Folgen der Gewalt erkrankt, dass man u.U. Schwierigkeiten hat, überhaupt noch für voll genommen zu werden.
    Die Anregungen finde ich hilfreich, mit dem „Zwischen die Augen schauen“, werde ich ausprobieren, wie heißt das Buch?
    Ich bin neu hier.
    _____________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:
    Es geht um das Buch „Ich wurde sexuell missbraucht“
    Leseprobe:
    Das Dritte Auge
    Du sollst mir in die Augen schauen, hab ich Dir gesagt! Schau mich an, wenn ich mit dir rede, schämst Du dich nicht? Ich schämte mich und versuchte als kleines Kind in die wütenden großen Augen zu schauen, die mich erziehen wollten – lange hielt ich das nicht aus und senkte sie, meine kleinen Kinderaugen, schaute auf den Boden und wartete auf Strafe, die in der Regel folgte, weil es mir nicht gelang, dem starren Blick Stand zu halten.
    Dem Blick von Therapeuten konnte ich auch nicht standhalten – die starrten mich an und schwiegen solange, bis ich auf den Boden sah. Ich befand mich dann wieder in der Rolle des Kindes, hatte Angst bestraft zu werden. Irgendjemand versuchte mir einzureden: „Dass die so gucken und dich so anschauen müssen, das gehört zur Therapie“ – welch ein Unsinn!
    Aber bis mir diese Erleuchtung kam, mussten erst viele Jahre vergehen. Dass ich diesem starren Blick später standhalten konnte, habe ich einer Freundin zu verdanken, sie sagte mir: „Schau ihm einfach ins dritte Auge, genau zwischen seine Augen, das hält er nicht lange aus, dann muss er nämlich wegschauen.“ Das hat prima geklappt und wurde zu einem vollen Erfolg, nicht nur bei Therapeuten, sondern auch bei anderen machtbesessenen Menschen, die meinen, einem mit starrem Blick in die Augen sehen zu müssen, um ihre Stärke zu beweisen und den anderen klein zu kriegen.

  32. Eike schreibt am :

    @klaraklara

    Selbstverständlich hast Du ein Recht auf optimale Behandlung! Das Problem ist in den meisten Kliniken, dass dort aufgrund von Gier nach max. Gewinn, Kosten beim Personal eingespart werden und somit sind oft zuviel Patienten mit zuwenig Personal in den Kliniken vorhanden. Sicherlich gibt es vereinzelt gute Kliniken, wo dies nicht der Fall ist.

    Du schreibst, dass er sagt: „ich darüber stehen sollte, ws auf dem Papier steht“
    Ob der Therapeut das Gleiche sagen würde, wenn das seine eigene Person betreffen würde? Therapeuten sind äußerst empfindlich, wenn es sie selbst betrifft oder wenn man es wagt, ein Verhalten von ihnen erklärt haben zu möchten. Er nimmt in diesem Moment deine Ängste bzw. Gefühle nicht ernst, bagatellisiert sie. Er hätte auch sagen können: „Stell dich nicht so an.“ , „Reiß dich zusammen.“ oder „Sei nicht so empfindlich.“
    Das ist ein Verhalten, was Therapeuten als „invalidierendes Umfeld“ bezeichnen, wenn Kinder z.B. von ihren Eltern so behandelt wurden.
    Hier wiederholt sich also wieder was und der Therapeut erkennt es noch niemals. Im schlimmsten Fall benutzt er es gegen dich, um sich zu schützen.
    Es sollte in jeder psychosomatischen Klinik auf das Trauma eingegangen werden und über die Folgen auf das Leben.
    Hört sich fast so an, als hätte die Klinik Angst vor der vielen Arbeit und den Gefühlen, die dann auf sie zukommen würde.

  33. Berta schreibt am :

    Wen sich auf der Ebene Patient-Therapeut alte Strukturen wiederholen, finde ich es schwer zu beurteilen, was läuft bewusst und was unbewusst ab. Ich gehe davon aus, dass Menschen, die missbräuchliche Situationen erlebt haben sie natürlich auch im Alltag sensibler wahrnehmen können. Selbst wenn es noch nicht vollständig gelingt, in solchen Situationen ganz bei sich zu bleiben ist doch das „Steinheben“ und zu benennen, was sich darunter befindet für den eigenen Prozess sehr wichtig. Das kann natürlich zu Kollisionen führen. Ich muss wohl damit rechnen, einige Illusionen zu verlieren, namlich, dass ich dort, wohin ich mich vertrauensvoll um Hilfe wende, eben oft genau dasselbe abläuft und dann wieder als schlimmer Verrat erlebt wird. Ich habe allerdings die Hoffnung nicht aufgegeben, dabei auch netten Menschen zu begegnen und positive Erfahrungen zu machen.

  34. Simone schreibt am :

    @klaraklara, so wie Berta schreibt, gehe ich davon aus, dass sie Mutter von einem Kind ist.

  35. Berta schreibt am :

    Das ist ganz richtig Simone, das Thema war ja auch, wie man Kinder und Jugendliche wirksam vor sexualisierter Gewalt schützen kann.
    Aus meinmer Sicht haben Gerichte, Ämter und Beratungsstellen in diesem Land immer noch eine äußerst ambivalente Haltung gegenüber dem Thema Gewalt und gegenüber den Opfern, indem sie Zwangsumgänge mit Gewalttätern unter Androhung von Sorgerechtsentzug anordnen, solche Verfahren ziehen sich zum Teil über 8-10 Jahre hin, in denen die OPfer weit gehend allein gelassen werden und die Täter weiterhin unter den Augen von Ämtern und Gerichten die Möglichkeit haben ganz legal ihr Unwesen zu treiben. Es wäre falsch hier zu pauschalisieren, aber es gibt zu viel Raum für Schlupflöcher. Unter ständiger Begutachtung stehen in diesen Verfahren nicht die Täter, sondern die Opfer, da ihnen ständig unterstellt wird, sich strafbar zu machen, indem sie das Kind vom anderen Elternteil entfremden wollen . Wie kann ein Elternteil, der ständig vom Partner bedroht und gewaltätig misshandelt wurde, angstfrei sein Kind aushändigen? Das ist bisher eine Forderung die einseitig dem OPfer abverlangt wird, weil schwerpunktmäßig das Opfer als therapiebedürftig verstanden wird. Muss das Opfer allein diese therapeutische Aufarbeitung leisten, auch den bedingungslosen Vertrauensvorschuss und die Vergebung nach den Taten? Der Schaden, der dadurch in den Familien entsteht, ist mit einer Rente überhaupt nicht wieder gut zu machen.
    Das einzige, was hier greifen würde, wäre, wenn sich die staatlichen Stellen endlich ihrer Verantwortung stellen würden und Opferschutz nicht nur als Lippenbekenntnis verstehen würden.
    Gewalttäter, die jahrelang auf Staatskosten das Umgangs- und Sorgerecht einklagen und damit die Opfer weiter ganz legal unter Druck setzen können, müssen, sobald bekannt wird, dass Gewalt in der Familie vorgekommen ist, bevor sie Ansprüche an ein freies Umgangsrecht stellen können eine Gewalttherapie machen – und zwar unabhängig davon, ob das Opfer den Mut hatte den Täter anzuzeigen oder nicht.

  36. Simone schreibt am :

    Hallo Berta, es ist so wie Du schreibst. Der Täter klagt ständig das Umgangarecht ein, wird dabei von einer Mitarbeiterin des Jugendamtes unterstützt, mit der der Täter mitlerweile befreundet ist. Es ist völlig absurd, die Mitarbeiterin des JA, die die Kinder unterstützen sollte, unterstützt einen Sexualstraftäter und agiert in seinem Interesse, unterhält sogar eine Beziehung zu dem Kriminellen. Ich würde an Deiner Stelle, trotz Drohungen von Seiten des Täters, niemals das Kind dem Täter überlassen. Es gibt immer Mittel und Wege, ein Kind vor solchen Tätern zu schützen. Diese Täter sind eine perverse kranke Brut, durch ihr Verhalten werden sie sich selbst liquidieren.

  37. Berta schreibt am :

    Simone, danke für deine Worte, die ich gut gebrauchen kann. Zum Idioten lasse ich mich von denen nicht machen. Glaubst du wirklich, dass diese Typen sich am Ende selbst durch ihr Verhalten zur Strecke bringen, ich zweifle manchmal daran, weil es so lange dauert. Ich kenne auch einen Fall, wo es auch war wie du schreibst, dass sich der Täter mit der JA-Mitarbeiterin eng befreundet hat, während die Frau im Frauenhaus gesessen hat, mit katastrophalen Folgen für Mutter und Kind.

  38. klaraklara schreibt am :

    @ Eike und @ Berta
    vielen Dank für eure unterstützenden Kommentare. die Themen werden ja immer mal wieder aufkommen. Im Moment bin ich nur in der Lage, zu simplen Angelegenheiten schnell aus dem Bauch raus zu schreiben.

  39. klaraklara schreibt am :

    @Simone
    Kannst du das nachweisen, dass die Jgamt-Mitarbeiterin eine Beziehung zum Täter hat? Da gibt es sicherlich irgendwelche Normen für ihre Tätigkeit, die ihr das verbieten bzw. verlangen, dass sie sich dann von dem Fall zurückzieht.

  40. Simone schreibt am :

    @klaraklara, habe mich diesbezüglich informiert. Das Problem im Moment ist, ich habe z.Zt. noch keine Zeugen, die in diesem Fall für mich aussagen könnten. Die Personen, die den Täter mit der JA-Mitarbeiterin in einer engen Beziehung gesehen haben, sind Bekannte des Täters.

  41. klaraklara schreibt am :

    Hallo Simone,
    „Die Personen, die den Täter mit der JA-Mitarbeiterin in einer engen Beziehung gesehen haben, sind Bekannte des Täters“.
    Da kommen mir die Gedanken: kannst du ihnen glauben? Haben sie ein Interesse verfolgten, als sie dir davon erzählten?
    Das kannst natürlich nur du aus der Situation heraus beantworten.

  42. Simone schreibt am :

    @klaraklara, ich sah den Täter selbst mit der JA-Mitarbeiterin in einer sehr engen Beziehung, Bekannte des Täters waren auch dabei. Doch diese Personen würden mit Sicherheit nicht gegen den Täter aussagen.

  43. klaraklara schreibt am :

    @ Simone
    Hofefntlich hängen die sich an ihrer Frechheit noch mal selbst auf!

  44. Simone schreibt am :

    @klaraklara, das hoffe ich auch und das es bald ist !

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE