Von da an begann mein Leidensweg

10.03.2012

Sehr geehrte Damen Herren,

im Jahre 1954 kam ich, Heinz Meng, mit 10 Jahren in das Nonnenkloster (Knabenheim Sankt Antonius Heiligenbronn) – von da an begann mein Leidensweg.

Schläge, drei lange Jahre.

Ich nässte nachts ins Bett und hatte Angst vor den Schlägen auf den nackten Hintern am Morgen in der Früh.

Schwester Irmina war eine Sadistin, wass ich erst viele Jahre danach begriff.

Nach der Schule  mussten wir Kinder in der Landwirtschaft Schwerstarbeit verrichten.

Auch die Haare wurden mir kahl geschoren.

1958 kam ich von Heiligenbronn nach Schelklingen in das Heim Sankt Konradihaus. Dort arbeitete  ich auch in der Landwirtschaft. Dort wurde ich auch vom damaligen Heimleiter (Katzer) sexuel missbraucht. Im Zimmer neben dem Heimleiter seiner Wohnung. Ich habe diesen Vorfall dem Erzieher Herrn Eisenreich gesagt. Daraufhin sagte er zu mir, ich solle keine solchen Lügen verbreiten sonst würde es was setzen (Schläge). Es musste 1958-1959 noch etwas passiert sein, da dieser Heimleiter (H. Detzel) versetzt wurde.

1960 kam ich von Schelklingen Sankt Konradihaus nach Idstein/Ts. In das Psychoheim Kalmenhof. Dort arbeitete ich in der Schlosserei und auch bei einer Firma Klinger, außerhalb.

18 Kommentare

  1. Maria Thule schreibt am :

    Lieber Heinz Meng,
    du hast mein ganzes Mitgefühl! Wie konntest du aus dieser Bedrückung herauskommen? Wo bist du jetzt? Wie sieht heute dein Leben aus?
    Liebe Grüße von Maria Thule

  2. Lurschy schreibt am :

    Lieber Heinz,
    ich bin erst seit kurzem auf diese Seite gekommen. Wage mich einfach nicht von meiner Horrorkindheit zu berichten und die Verantwortlichen zu benennen (leben kann davon eigentlich niemand mehr). Habe schon mehrere lange Therapien hinter mir ( plus Zwangseinweisungen in.. usw) und kämpfe täglich (nein stündlich) ums Überleben.

    Ich habe eine ähnliche „Laufbahn“ zwischen 3 und 7 hinter mir (Baujahr 1956 m.). Diese Killer, diese Bestien – da sind Frauen keinen Deut besser als Männer. Leider haben sich gleich beide Geschlechter an mir vergangen. Du hast mein volles Mitgefühl und meine Hochachtung, dich geäussert zu haben – ich weis mir einfach keinen Rat, wie ich diesen Dreck loswerden soll.

    Gruss Lurschy

  3. Harald Oechsler schreibt am :

    Hallo Heinz Meng,
    da waren wir beinahe zur gleichen Zeit dort, ich selbst von 1954-1958. Ich war dort in der Gruppe von Sr. Margareta.

    Ebenso dann von Ende 58 bis 59 auch im Konradihaus. Ich musst dort im sogenannten „oberen Hof“ auch in der Landwirtschaft arbeiten. Den Namen Pfarrer Detzel kann ich bis heute nicht mehr hören. Auch Herr Eisenreich ist mir bis heute noch in schlechter Erinnerung.

    Gruss,
    Harald

  4. Hallo Ihr Leidensgenossen!

    Man versucht alles zu verdrängen,aber es geht einfach nicht.Mit
    10 Jahre mußten wier Kinder immer stundenlang in gebückter
    haltung auf dem Acker mit schweren Eisenkörben,Steine lesen,
    Disteln stechen,Ähren lesen.Und zum Dank gabs am anderen Tag
    in der Früh,wenn man wieder mal vor lauter Angst ins Bett genässt
    hat 5 -6 Schläge mit dem 1 m langen Haselnussstock von der
    Nonne Schw.Irmina auf den NAKTEN HINTERN.
    HALLO HERR OECHSLER!
    Ja Ich war in Schelklingen auch in der Landwirtschaft.Herr Stützle hatte
    hier das Sagen.Ich hatte damals die Pferde zu versorgen.Die ganze
    Arbeit,Acker Pflügen,Mist raus fahren,Klee mähen mit der Hand (Sense)
    und dann auch noch jeden Morgen u.Abend zu zweit acht Kühe Melken.
    Könnte noch viel mehr erzählen,es gab auch ein paar schöne Zeiten,
    zum Beispiel meine zwei Pferde (FRITZ U.MAX) die beiden vergess Ich
    sowieso nie!!!!Es grüßt Euch alle HEINZ MENG

  5. Hallo Lurcshy!Hallo Maria!

    Nicht auf die Schreibfehler achten!! sondern auf das geschriebene.
    Wie es mir jetzt geht fragt Ihr,mir geht es soweit gut,der Rücken und
    die Halswirbelsäule kommt vom vielen arbeiten in den Kinderjahren,das
    will heute keiner mehr wissen.Hallo Lurschy es ist ja auch ein schwerer
    Hmmer waß Du mitgemacht hast .(DIESE SCHWEINE GEHÖHREN HEUTE
    AN DEN PRANGER) Du kannst mich bei meiner Nachbarin Anrufen dann
    gebe Ich Dir meine E.mail

    Grüß an Euch beide HEINZ MENG

  6. Bernd Schulz 2 schreibt am :

    Ich beantragte Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz zu erbringen, da ich in meiner Kindheit im Zeitraum von 1952 bis 1964 im katholischen Waisenhaus in Ershausen sexuell missbraucht und körperlich misshandelt wurde.
    Wie ein Wunder vor wenigen Tagen vor meiner Verhandlung hat sich einer der mit mir im Heim in Ershausen war per E-Mail gemeldet und konnte alles bestätigen. Der heute im meinem Alter ist und den das gleiche wiederfahren ist, das was ich erlebt und mitgemacht habe. Jetzt können wir gegen das Kloster vorgehen und keiner kann uns aufhalten.
    In dem Rechtsstreit
    Bernd Schulz./.und das Landesverwaltungsamtes Thüringen ist der Termin zur Anhörung am 8.Juni 2012 am Sozialgericht Nordhausen eröffnet worden mit meinen Anwalt.
    Ich habe am ganzen Körper gezittert und konnte meine Tränen nicht unterdrücken und konnte keine Fragen beantworten. Mein Anwalt übernahm die ganzen Antworten. Die Vorsitzende war sehr fühlsam und die von Landesverwaltungsamt Thüringen beleidigte mich und war eiskalt ich sei verhaltungsauffällig. Des Weiteren wird angegeben, dass ich eine reiche Fantasie und Geschichten erzählten, welche keinster Weise der Wirklichkeit entsprachen.
    Bei diesem Sachverhalt bzw. dieser Sache und Rechtslage lässt sich im Ergebnis der erneuten Prüfung meiner Angelegenheit feststellen, dass ein Nachweis für das Vorliegen eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs im Sinne des § 1 Abs. 1 OEG nicht gegeben ist.
    Das waren Die Ausführungen des Verwaltungsamt bei Gericht.
    Das Gericht wies darauf hin, dass hier noch weitere Vortrag erfolgen werden müssen. Im Übrigen sei dann unter Umständen ein psychologisches Gutachten einzuholen. Das Gericht wies darauf hin, dass durch erhebliche Belastungen, die durch ein derartiges Gutachten erfolgen, überdacht werden sollte, ob das Verfahren weiter fortgeführt wird.
    Das Gericht wies allerdings darauf hin, dass das Opferentschädigungsgesetz nur dann anwendbar ist, wenn die Härtefallregelung nach§ 10 a OEG eingreife.
    Danach sei erforderlich, bei dem Sekundärschaden eine Schwere erreicht sein müssen, die einen Grad von 50 % der Schwerbehinderung erreicht. Nach der Versorgungsmedizinverordnung ei ein derartiger Grad der Schwerbehinderung allerdings nur dann erreicht, wenn man entsprechend auch stationär behandelt worden wäre.
    Am 27. 06 2012 hatte ich ein Termin bei meinem Anwalt und überlegten uns ob wir das Verfahren weiter fortsetzen. Da mich das so belastet und keine Nacht mehr schlafen konnte habe ich das Verfahren einstellen lassen.
    Ich möchte nochmal Dank sagen an den Weißen Ring
    Frau Gaby Marske – Power und besonders und Herr Roland Haase (Bild links) die Aufnahme entstand bei mir im Garten.

  7. Hallo Herr Oechsler!

    Da mußt Du doch auch noch,den Haudegen Schwester Irmina u.
    Schwester Chrisosterma kennen(Heiligenbronn)
    In Schelklingen Konradihaus,warst Du auf dem Oberberghof
    Landw.und Ich war unten im Heim in der Landw.tätig.
    Laß mal wass hören von Dir.

    Gruß Heinz Meng

  8. Lurschy schreibt am :

    @Heinz Meng vom 22/11/12
    Hallo Heinz, wie bitte meinst du das mit dem Hinweis,das ich deine Nachbarin anrufen kann – ich glaub ich steh auf der Leitung – ja, die Schweine gehören an den Pranger
    Liebe Grüße Lurschy

  9. Hallo Lurschy!

    Habe deine Email gelesen das mit dem telefonieren geht nicht.
    Ich hatte vor Dir übers Internet meine Telefon Nummer zukommen
    zu lassen.Da ist doch meine Email Adresse.

    Gruß Heinz Meng

  10. Hallo Lurschy!

    Sende mir eine Mail,ob Du meine Email hast.

    Gruß Heinz

  11. Hallo Maria Thule!

    Lass doch mal wieder von Dir hören.

    Gruß Heinz Meng

  12. Lurschy schreibt am :

    @Heinz Meng,
    Hallo Heinz, nein leider habe ich deine Mail nicht
    nicht erhaten – noch kann ich dir eine Mail senden
    Weis nicht wie ohne deine Mail-Adresse

    Gruss Lurschy

  13. klaraklara schreibt am :

    @ Bernd Schulz 2 Ihr Beitrag vom 3. Dezember
    ich habe Ihr Heft gelesen und finde es sehr bedauerlich, was Sie jetzt über den Ausgang des OEG-Verfahrens schreiben. Die Bemerkungen über Sie, Sie seien „verhaltensauffällig“ und hätten eine „reiche Fantasie“ finde ich unverschämt. Mit OEG und Feststellung des Grades einer Behinderung kenne ich mich nicht aus. Aber dass Sie einen stationären Aufenthalt hätten haben müssen, damit man eine fünfzig-prozentige Schwerbehinderung feststellen könnte, empfinde ich auch als merkwürdig starres Kriterium. Und wieso ist eine fünfzig-prozentige Behinderung nötig, bei dem toughen Arbeitsmarkt? Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf längere Sicht gut mit dem Ausgang des Prozesse abschließen können.

  14. Bernd Schulz 2 schreibt am :

    Leider kann ich nicht abschließen mit der Sache. Ich habe schlaflose Nächte wo sich im Traum alles wiederholt als ei es gestern gewesen werde und wache nassgebadet auf.
    Mit zehn Jahren musste ich bei einem Jungen Nachtwache halten, der im Sterben lag. Ich weiß nicht mehr welche Krankheit der Junge gehabt hat. Er war abgemagert und seine Augen waren tief im Kopf, der Tot war nah, ich konnte ihn riechen. Gern wäre ich an seiner Stelle gewesen und bat ihn wenn er da oben ist, auch mich zu holen. Ich weinte da mein Leben nichts wert war. Er starb in der Nacht und ich hielt seine Hand. Am nächsten Morgen musste ich den Jungen waschen und ihm das Totenhemd anziehen. Er wurde dann auf dem Klosterfriedhof beigesetzt. Der Junge ging mir nicht aus dem Kopf. Er verfolgte mich auch im Schlaf. Oft bin ich schweißgebadet aufgewacht und habe im Halbschlaf geschrien.

    Ich hatte immer Hunger. Nachts bin ich zum Brotkorb geschlichen um mir ein Stück trockenes Brot zu holen. Wie immer, die Nachtschwester hat mich erwischt. Ich hatte nur ein Nachthemd an. Sie schlug mit den Händen auf mich ein, ich fiel zu Boden und sie gab mir noch mehrere Fußtritte. An diesem Tag habe ich nichts zu essen bekommen und musste in den Kohlenkeller.

    Wieder einmal hat eine Schwester einen Jungen beim Wickel und schlug ihn mit einem Riemen immer ins Gesicht. Ich habe es gesehen und den Mut gehabt, den Jungen zu helfen. Ich habe mich vor den Jungen gestellt, um ihn zu schützen. Die Schwester schlug dann auch auf mich ein und ich kam nicht gegen sie an ich war, daraufhin zog ich ihr den Schleier vom Kopf, sie holte den Bäcker und der wurde immer gefährlicher, ich war gerade mal 15 Jahre alt. Der Bäcker schlug mich mit einer Kette, so dass ich schwere Hämatome bekam. Ich hatte immer solche Angst vor den Bäcker weil er so brutal war, und dann musste ich 3 Tage in den Kohlenkeller es war kalt und nass. Der Bäcker hatte keine Kinder da er Kinder hasste.
    Ich wollte nicht mehr Leben. Ich versuchte mein Leben zu beenden und schnitt mir mit einer Glasscheibe die Pulsader auf. Die Narbe ist bis heute sichtbar. Es war vergeblich, man hat mich gefunden und auf die Krankenstation gebracht. Der Doktor fragte mich warum ich das getan habe. Ich schwieg aus Angst und sagte, er soll mir eine Spritze geben, wie man es bei Kranken Tieren macht dass ich nicht mehr aufwache und weinte. Die Schwestern im Kloster wollten das nicht wahr haben und beschuldigten mich. Der Doktor sah die Verletzungen und die Stieben an meinen Körper, er erkannte die Situation. Er fragte mich noch einmal aber ich wollte nichts sagen, weil mir sowieso niemand glaubte. Dann erzählte ich ihm unter Tränen alles und sagte zu ihm, er solle mein Leben beenden. Daraufhin sagte er zu mir, dass er das nicht darf aber er werde dafür sorgen, dass das ein Ende haben wird. Das Kloster hat den Doktor in Ruhestand versetzt.
    Der Klosterpfarrer aber ließ mir keine Ruhe. Er holte mich immer und immer wieder. Ich konnte es einfach nicht mehr aushalten, und durfte es auch nicht verweigern, da es sonst für mich schwerwiegende Folgen gehabt hätte. Schläge oder andere Bestrafungen währen mir dann sicher gewesen alle schauten weg.

    Wir hatten im Keller einen Umkleideraum (Arbeitssachen). Nachts kam der Pfleger, zog mich aus dem Bett, zerrte mich in den Keller und stopfte mir eine Unterhose in den Mund, so dass ich nicht schreien konnte. Er zog mein Nachthemd über meinen Kopf und vergewaltigte mich. Es kam alles wieder zurück was ich bisher erlebt hatte und nicht verarbeiten konnte. Alles kam wieder hoch .Ich wurde nur geschlagen und sexuell missbraucht und konnte nichts dagegen tun weil niemand da war, alle schauten weg.

  15. Esther schreibt am :

    An Bernd Schulz 2
    Hallo Bernd, Deine Geschichte ist so grausam. Als selbst Betroffene von sexueller Gewalt kann ich mir vorstellen, daß das, was Du schilderst, nur ein winziger Bruchteil ist von dem, was Du erleben, erdulden mußtest.
    Ich hoffe, daß Du gute therapeutische Hilfe hast? Es ist ja eine Odyssee, bis man gute Hilfe findet !!!
    Ich habe das Gefühl,daß ich Dich in den Arm nehmen und Dich liebhalten möchte, so wie ich mein eigenes verletztes Kind trösten möchte.
    Ich wünsche Dir viel Kraft.
    Wenn du keine Hilfe hast wäre das eine Katastrophe !

  16. Bernd Schulz 2 schreibt am :

    ich habe ein Buch geschrieben von 47 Seiten wer Interesse an das Buch haben sollte für 10,00 € werde ich Ihnen das Buch was ich selber geschrieben und Gebunden habe zusenden. Senden Sie mir einfach eine E-Mail docberndschulz [at] goolemail.com.
    Ich bedanke mich im Voraus bei Ihnen
    Danke Bernd Schulz

  17. Hallo Harald Oechsler,

    wie bekomme Ich denn deine Email Adresse? Ich möchte Dir dringent
    etwas mitteilen.Melde Dich in Stuttgart bei Frau Fischer Orthwein,und
    besorge Dir schrieftliche bestätigung über deine Heim Aufenthalde in
    Heiligenbronn u.Konradihaus Schelklingen.Und sende diese Bestätigungen
    nach Stuttgart an Anlauf-und Beratungsstelle Heimerziehung 1949-1975
    Baden-Württemberg Postfach 150315 70076 Stuttgart.(Fond)

    Gruß Heinz

  18. Hallo Lurschy.

    Waß ist ? laß mal etwas verlauten von Dir,oder geht es Dir nicht so besonders. Gruß Heinz

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