4 Kommentare

  1. alex schreibt am :

    Der Große Bluff!

    Der einzigste Grund, warum die Leitlinien 2010 so täterfreundlich eingeführt wurden, war die Angst vor amerikanischen Verhältnissen. $$$
    Und keineswegs die Fürsorge für die Missbrauchstäter.

    Alles andere ist verlogene Augenwischerei. Schon 2010 schrieb der Spiegel:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,714922,00.html

    „Auch in ihrer neuen Fassung haben sich die deutschen Bischöfe nicht zu jener Radikalität ihrer amerikanischen Brüder durchringen können, die schon 2006 von einer Linie der „Nulltoleranz“ gegenüber Priestern sprachen, die sexuell gewalttätig waren. Bei kritischer Durchsicht der 55 Leitlinien-Punkte wird das an vielen Stellen deutlich.

    So sollen in Deutschland Priester und „im kirchlichen Dienst Tätige“, die Minderjährige sexuell missbraucht haben, laut Punkt 42 der Regeln auch weiterhin in der Kirche arbeiten können, wenn auch ohne Kontakt zu Kindern und Jugendlichen.

    Punkt 46 erlaubt immer noch deren Versetzung, informiert wird lediglich der neue Dienstvorgesetzte, nicht die Gemeinde.

    Erfolgt die Versetzung gar in ein anderes Bistum, muss laut Leitlinien sogar nur der neue Bischof über das Vorleben des gefallenen Hirten unterrichtet werden, alle anderen bleiben ahnungslos.

    Offenbar fürchtet die katholische Kirche immer noch, vor allem aus finanziellen Gründen, sich vollständig von einschlägig belasteten Klerikern zu trennen – immerhin können dabei Versicherungsnachzahlungen bis zu einer halben Million Euro anfallen.“

    Es geht nicht um Täter, es geht nicht um Opfer, es geht nur um den Erhalt der Macht und des Reichtums.

    Und bei den von Kopp sogenannten Fachleuten handelt es sich um archkriechende, kirchentreue Herrschaften wie Prof. Lütz, der Opfern Missbrauch mit dem Missbrauch vorwirft und sich auf kath.net zuhause fühlt. Wie die Gutachten ausfallen, ist wohl klar…

  2. hildegard schreibt am :

    Aus dem o.g. Spiegel-Kommentar von Peter Wensierski:

    „Wo bleibt die offene Debatte über Verfehlungen der Vergangenheit, die ohne Angst vor Disziplinierungen innerkirchlich geführt werden muss? Wo die tabulose Auseinandersetzung über die Sexualmoral der Kirche, die Teil des Problems ist und nicht dessen Lösung?

    Daher ist die Veröffentlichung der überarbeiteten Leitlinien kein Schlusspunkt unter die monatelange Missbrauchsdebatte, sondern bestenfalls ein Anfang zur Lösung viel tiefer sitzender Probleme in der katholischen Kirche. Die Bischöfe können sich damit noch lange nicht entspannt zurücklehnen. Für alle bisherigen Opfer kommen die Leitlinien ohnehin viel zu spät.“

    Korrumpierte Wächterämter gehören AUFGEDECKT – da hilft nur TRANSPARENZ im Vatikan – Ratzinger MUSS jetzt alle Akten öffnen!!!!!!!!
    Übergabe an die Justiz!

  3. Eike schreibt am :

    Die Kirche würde wieder glaubwürdiger werden, wenn sie den Opfern genauso viel Empathie und Fürsorge entgegen bringen würde, wie diesen sex. Gewalttätern. Nachdem wie sich die Kirche in den letzten 2 Jahren verhalten hat, kann ich mir das nicht mehr vorstellen, dass das noch geschehen wird. Wenn ich solche Berichte sehe, weiß ich, dass es richtig war, letztes Jahr aus der Kirche auszutreten und ich ärgere mich darüber, dass ich jahrelang dieser Machtinstitution Geld auf ihr Konto überwiesen habe.

    Was sind das für Psychologen, die solche Entscheidungen treffen?
    Wenn es solche kirchentreue Herrschaften sind wie Prof. Lütz, der sollte mal ein Buch von Prof. Lütz lesen, wenn dieser gemeint ist. Ich weiß nicht, ob es noch einen anderen gibt. Seine Bücher sind äußerst undifferenziert und engstirnig geschrieben.

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