110 Kommentare

  1. kathrin schreibt am :

    hallo herr denef,

    ich bewundere ihren einsatz für die opfer wirklich sehr!! aber wiederrum finde ich das furchtbar 🙁 ….. sie setzen ihr leben auf`s spiel!?!?!

    kathrin

  2. Elisabeth H. schreibt am :

    Hallo Herr Denef,

    bitte setzen Sie nicht Ihr Leben auf´s Spiel!

    Alles Gute;

    Elisabeth

  3. hildegard schreibt am :

    … konsequent! – denn:

    Auf dem Spiel steht das Wohl und Wehe von 10 Mio. Betroffenen – hier steht ein Mensch ein für sich selbst UND für DIESE 10 Mio. ÜBERLEBENDEN, und der Rest der Welt fiebert fröhlich in Fussball-Feierlaune …

    Wir brauchen Respekt – kein Mitleid!
    Und bedenkt bitte:
    Andere Parteien sind auch nicht besser!

  4. Sehr geehrter Herr Denef,

    als Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit verfolge ich Ihren unermüdlichen Einsatz schon lange und ziehe meinen Hut vor Ihnen!

    Über die Art, WIE Sie Ihre Forderungen stellen, mag man geteilter Meinung sein, dennoch ist es hauptsächlich Ihnen zu verdanken, dass der sexualisierte Missbrauch an Kindern in Institutionen wie Kirchen, Vereinen, etc. bekannt gemacht wurde.
    Auch Ihre deutliche und klare Rede im Bundestag war sensationell gut und gleichermaßen authentisch. Der Stein, den Sie damit insgesamt ins Rollen brachten, rollt weiter und weiter – BRAVO!

    Zum Hungerstreik:
    Sie haben sich mit Sicherheit viele Gedanken gemacht, sind sich der Gefahren durchaus bewusst, doch aus meiner Sicht gerät Ihr Ansinnen damit leider zur Farce.

  5. Doro schreibt am :

    Lieber Norbert Denef,

    Gewalt gegen sich selbst KANN NICHT DIE LÖSUNG SEIN!!! Jede/r einzelne Betroffene ist wichtig im Kampf gegen die Tätergesellschaft. Und Hungern ist lebensbedrohlich! Bitte keinen Hungerstreik, sondern weiterhin GUT FÜR SICH SELBST SORGEN, „damit das im Endeffekt auch erfolgreich ist“ (werden kann).

  6. Edda Reschke schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    ich bewundere Ihren Mut und hoffe,der Hungerstreik hilft. Bitte achten Sie aber auf Ihre Gesundheit! Damit es Ihnen und IHrer Familie gut geht und auch weil die Opfer Menschen wie Sie brauchen. Viele können nicht so mit ihren Missbrauchserfahrungen umgehen und brauchen ein Sprachrohr wie Sie! Was unsere Gesetzgebung betrifft, so bin ich schon seit langem schockiert! Man kann inzwischen wissenschaftlich nachweisen, dass viele Opfer sich erst Jahre später ihren grausamen Erfahrung stellen können. Es kann nicht sein, dass eine derart schreckliche, den Menschen zerstörende Straftat nicht gesühnt wird! Ich bin entsetzt! Wie kann man Ihren Hungerstreik unterstützen?
    Seien Sie ganz lieb gegrüßt Edda Reschke

  7. Lieber Norbert,

    Ich kann es kaum glauben, dass Du so weit gehst, für den Schutz unserer Kinder. Da sollte sich manch einer eine ganz dicke Scheibe abschneiden. Vor allem unsere Politiker. Genau das ist es doch, SO kennen wir sie. Versprechungen machen und dann nichts halten, womit sie manche Menschen so weit bringen wie jetzt Dich. Ich bewundere Deine Kämpferkraft und wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du doch noch Erfolg hast. Aber bitte Norbert, bei aller Liebe, denk auch ein ganz klein wenig an Dich, denn wenn wir Dich verlieren, wer soll dann weiterkämpfen? Ich kenne niemanden, der sich so mit Herz und Seele einsetzt wie Du. Du hast meine ganze Achtung! Ich denke an Dich und schicke ein Gebet in den Himmel – zu Deinem Schutz, und dem Schutz für all unsere Kinder. Ganz herzliche Grüße, Eva-Maria

  8. Wilma schreibt am :

    Lieber Norbert, bitte hör sofort auf damit. Wir brauchen dich!!! Das ist nicht der richtige Weg!

  9. Anna Papoulias schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    ich finde Ihre Entscheidung folgerichtig nachdem ich Ihren Auftritt bei dem SPD Parteitag gesehen und gehört habe. Nach der Rede musste ich weinen, so sehr haben mich Ihre Worte ergriffen und die Art, wie Sie Ihr Anliegen vorgetragen haben. Ich kenne sehr wohl die Situation mit leeren Versprechen konfrontiert zu werden. Auch kann ich gut nach vollziehen, dass sie nun eine extremere Gangart einschalten, um erneut wahrgenommen zu werden, in der Hoffnung dass sich endlich etwas bewegt. Ich wünsche Ihnen sowohl körperliche wie innerliche Kraft und wünsche Ihnen und uns allen Betroffenen, dass Ihre Aktion Früchte trägt.

    anna

  10. prof.dr.gernot lucas schreibt am :

    lieber norbert denef,

    ihr einsatz ist weiterhin vorbildlich ! … „setzen sie nicht ihr leben aufs spiel,
    wir brauchen sie dringend !

    prof.dr.gernot lucas
    konstanz

  11. Elke B schreibt am :

    Hallo Herr Denef,hab befürchtet,dass es so kommt.Von ‚Wort halten‘ haben unsere Politiker noch nie etwas gehalten.Sie machen eine hoch anständige Arbeit die dann unanständig untern Tisch gekehrt wird.Ich kanns mir nur so erklären:Unter denen die was ändern könnten sitzen einfach zu viele von diesen ‚Fummlern‘.Bei denen hilft nur eins:Immer wieder blamieren bis auf die Knochen.Damit können Sie nicht umgehen.

  12. Olga schreibt am :

    Ich denke an Sie und sende Ihnen Kraft. Ihre Hingabe ist das Werk eines Heldens! Danke von uns allen.

    Wenn ich wir etwas tun können – schreiben Sie, bitte.

  13. Gail Raven schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    das geht mir entschieden zu weit. Sie dürfen nicht Ihre Gesundheit riskieren, Sie werden gebraucht – mit Ihrer gesamten Kraft und der darin enthaltenen Erfahrungen, dem Sach- und Fachwissen, dem Kampfesgeist und dem bisherigen Ergolg.
    Es grüßt, bewundert und warnt Sie
    Gail Raven

  14. Nicht Herr Denef setzt sein Leben aufs Spiel. Sondern die SPD geht fahrlässig mit den Leben vieler Menschen um. Von anderen ganz zu schweigen.

  15. mit einer erpressung an den staat werden sie keine erfolge erzielen, sie könnten jedoch die höchste instanz gott bitten das er für sie und die anderen opfer bei steht und dafür beten eine wende in dieser wirklich verwirrten angelegenheit zu helfen.
    desweiteren könnten sie den peinigern vergeben um somit eine bessere lebensqualität erhalten zu können…denn wenn man ihnen vergibt, dann befreien sie sich von einer last und es werden weitere schritte zu diesem thema in die wege geleitet werden damit sich alles zum guten wendet und alles zum wohle aller beiträgt…
    alles liebe ihnen und gutes gelingen….

  16. Stefan schreibt am :

    Ich habe das verfolgt. Die Zustimmung zum Vorhaben der Abschaffung der Verjährungsfristen während des Parteitages waren einhellig. Deine Enttäuschung und Wut kann ich verstehen. Was für Weicheier das doch sind, die Sozis. Was für ein Armutszeugnis! Wollen ab 2013 dieses Land regieren. Ein Haufen eitler, angepsster Hähne… Pass auf dich auf!!!
    Stefan

  17. Lisa schreibt am :

    hier eine Kopie der mail, die ich eben an die SPD Fraktiopn abgeschickt habe:

    Sehr geehrte Abgeordnete!

    Eben erreichte mich die mail von Herrn Denef (siehe unten)

    Ich bin selbst Betroffene von sexuellen Übergriffen in der Kindheit. Es war mein Vater, der gerade im sterben liegt.
    Wenn Sie sich nur ein wenig mit der Thematik befassen, werden Sie verstehen daß

    das Geschehene oft so schlimm für uns ist, daß wir es jahrelang verdrängen oder

    jahrelang nicht den Mut und die Kraft aufbringen, darüber zu sprechen.

    Ich selbst kann erst jetzt, 40 Jahre danach, darüber sprechen…
    darunter gelitten habe ich auch 40 Jahre lang
    ganz vorbei sein wird es nie
    ich kann jetzt damit leben

    und ich kann nicht damit leben, daß es in unserem Land immer noch Verjährungsfristen für Taten gibt, die das Leben der Betroffenen für immer verändern. Das kann nicht wahr sein.
    Das stärkt die Täter.
    sie können sicher sein, daß sie ungestraft bleiben, wenn sie dafür sorgen, daß das Opfer lange genug schweigt.

    Was ist ihre Motivation, ein so menschenverachtendes Gesetz aufrecht zu erhalten?

    Katharina Elisabeth Breu

  18. Christiane Kieburg schreibt am :

    Ich hatte auch schon den Gedanken in den Hungerstreik zu treten,nur damit unsere Regierung endlich mal auf die Probleme der ehemaligen misshandelten und missbrauchten Heimkinder reagiert.Ich würde mich ihnen gerne anschließen,denn ich finde wir müssen viel mehr Druck auf die Regierung ausüben.
    Meine Hochachtung haben sie Herr Denef,denn sie geben nicht auf.

  19. Elke schreibt am :

    Ich schließe mich Heike Engels Worten vollumfänglich an und möchte noch anmerken, dass ein Hungerstreik auch eine Form von Gewalt und Missbrauch ist, und zwar an sich selbst!

  20. Realmenschin schreibt am :

    Lieber Herr Denef,

    dass Sie das tun, löst in mir wirklich Angst um Sie aus. Nichts desto Trotz beeindruckt mich Ihre Konsequenz und Ihr Mut und Sie können sich meiner Unterstützung sicher sein! Ich bin Ihnen und dem ganzen Netzwerk sehr dankbar, dass Sie sich so sehr für die so sehr fällige Abschaffung der Verjährungsfristen- die so ein schreiendes Unrecht sind!- einsetzen! Auch ich denke an Sie und von mir auch ganz ganz viel Kraft und ganz viel Aufmerksamkeit!
    Mit unterstützenden Grüssen,
    Realmenschen

  21. Ich habe in der Bundestagsfraktion angefragt warum es so ist, dass sich die Parteispitze nicht an die Empfehlung der Delegierten hält. Dort , 03025991500, war der Name Norbert Denef und der Fall dem Mitarbeiter nicht bekannt. Am Telefon sagte er mir zu in der Parteifraktion nachzufragen und mir eine Rückmeldung zu geben. Ich kann nur empfehlen dort ebenso anzurufen und um Antwort und Klärung zu bitten.

    Dir, lieber Norbert, wünsche ich ein gesundes Mineralwasser und viel Erfolg mit dieser Action!

  22. bee schreibt am :

    Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz, aber bitte bestrafen Sie Ihren Körper nicht. Es gibt andere Formen des Widerstands.

    Ihnen alles Gute!

  23. Anna M. schreibt am :

    Ich unterstütze die Aktion menschlich und moralisch.
    Wer Norberts Aktionen aufmerksam verfolgt, wird bemerkt haben, daß Norbert kein Mensch von überstürzten und unüberlegten Aktionen ist. Er wird wissen, was er tut und sicherlich nicht seine Gesundheit aufs Spiel setzen.
    Der Hungerstreik hat eine Tradition in der Geschichte des gewaltfreien Widerstands und hat schon vieles bewirkt (Mahatma Gandhi).
    Mit Erpressung hat das nichts zu tun. Es ist ein sehr deutlicher Hilferuf.

    Dir, Norbert, wünsche ich viel, viel Kraft, laß dich nicht von den Warnern entmutigen. Und ich wünsche dir und der Sache ganz viel Medienaufmerksamkeit, „damit das Ganze dann auch erfolgreich wird“

  24. Elke Meister schreibt am :

    Lieber Norbert Denef,
    das kann und darf nicht der richtige/letzte Weg sein, die Aufhebung der Verjährungsfrist durchzusetzen!
    Wenn sie ihre Gesundheit riskieren, hat man ihnen doch indirekt wieder etwas Schlimmes angetan. Viele der Täter leben weiter bei bester Gesundheit, oft ohne Reue und machen weiter unter dem Deckmantel der Kirche und des Staates.
    Sie haben schon sehr viel getan und dürfen nicht auch noch ihre Gesundheit oder schlimmer noch ihr Leben einbringen.
    Wie sie sich auch entscheiden, ich wünsche ihnen viel Kraft.
    Auch zum Aufhören gehört Mut! Liebe Grüße, Elke Meister.

  25. Hallo Norbert
    Ich finde es gut das Sie sich so einsetzen für uns ehemalige Heimkinder ,
    Ich finde es aber ….. nicht gut das Sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzen .
    Es ist eine Frechheit wie in dieser Bundesregierung über ehemalige Missbrauchte Sexualmissbrauchte Kinder Endschieden wird ,ich kan einfach nicht verstehen wie es Politiker gibt denen es egal ist was damals in dem Staat geschehen ist . Sie gehen über Leichen .Heute wird nur noch den Banken geholfen , wir werden immer schneller eine Bannanenrepublik und ein Polizeistaat .Für unser Recht der Verjährung will sich keiner Einsetzen dafür sorgt die Madame No.

  26. Jacqueline schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    ich habe Hochachtung vor Ihrem Weg und Ihrem Einsatz. Ich bitte Sie aber, DENKEN SIE AN SICH, schauen SIE gut zu sich, sie werden gebraucht und geschätzt, aufgrund Ihrer MENSCHLICHKEIT und IHRES WISSENS! SIE sind wichtig.

    Bitte üben Sie deshalb bitte keine Gewalt gegen sich und Ihren Körper aus. Ich spüre und denke, dass dies gerade ein Hilfeschrei von Ihnen ist, weil sich im AUSSEN (Politik und CO) so wenig bewegt, aber seien SIE versichert in den Menschen arbeitet es!
    Haben Sie Geduld mit sich und Ihren Forderungen (da hier leider die Mühlen langsam mahlen – aber das liegt nicht mehr in Ihrer HAND).

    Und ich wünsche mir, dass Sie das nur solange machen, bis SIE für sich wissen, wie es weitergeht und so auch eine Reinigung für sich selber machen (wie beim FASTEN).

    Dennoch wünsche ich mir, dass Sie gut auf sich achten.

    GEMEINSAM sind WIR STARK und SIE sind nicht ALLEINE mit IHREN FORDERUNGEN und WÜNSCHEN.

    Gedanklich stehen wir IHNEN BEI.

    HERZLICHE Grüsse

    Jacqueline

  27. Monica schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    die Geschichte unseres Landes hatte immer wieder Menschen zu Helden gemacht die für eine gerechtere Politischen -Gesetzgebung starben. In der heutigen Zeit werden es immer mehr Menschen die Ihr Leben lassen.
    Unter anderen resultierend aus den Worthülsen die aus Politischer Ignoranz und Arroganz sichtbarer werden (Übertragungen). Es waren immer Millionen von Menschen betroffen, die oft gelähmt aus Angst, Krank oder auch starben. Ich werde bei der nächsten Wahl nicht mehr meine Stimme einer Politischen Ignoranz überlassen. Ich wünsche mir von Herzen das sie nicht über längere Zeit Hungern müssen. Mit unterstützenden Grüssen, M

  28. Lena Wagner schreibt am :

    lieber herr denef

    ihr einsatz für die menschenrechte ist sehr mutig und stark
    das deutsche – und auch das vieler anderer länder – rechtssystem ist mir hier unbegreiflich und zeigt sich in einer bürokratischen härte, die für betroffene von sexueller gewalt und allen empathischen menschen eine ernüchternde wirkung hat
    aber bitte vergessen sie bei all ihrem einsatz nicht, dass, auch wenn das große ziel noch nicht erreicht ist, sie unglaublich viel erreicht haben!

    sie wurden gehört und haben das schweigen gebrochen!
    sie haben sehr vielen menschen hoffnung gegeben und großen mut bewiesen!
    auch ohne verurteilung des grundgesetzes wurden ihre und alle anderen täter moralisch verurteilt!

    ich wünsche alles gute, bedanke mich für ihren einsatz und hoffe, dass sie unser aller ziel erreichen!
    vergessen sie aber bitte nicht, ein menschenleben ist zu kostbar, um es für die regeln dieses staates zu opfern.

    shalom

  29. Winfried schreibt am :

    Diese SPD ist ein Billigladen, verramscht die menschlichen Werte wie es der Selbstbeweihräucherung ihres Dreigestirns zu dienen scheint! So lange schon. Dass sie nicht bankrott ist, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass sie vom Staat über die Parteienfinanzierung mit Geld gepampert wird. Sie ist deinen Einsatz nicht wert. Die nicht.

  30. Alfred schreibt am :

    Hallo Norbert, hallo an alle Betroffenen,

    mich hat mein Onkel „gebraucht“…. Lange war mir nicht klar, ehrlich gesagt ist es mir immer noch nicht richtig klar, wieviel „es“ bei mir verursacht hat.
    Hatte erst ein Gespräch mit ihm, er tat mir nur leid. Aber verdammt nochmal, was ist mit mir??

    Hätte gute Lust, den Norbert zu untrestützen, –> mit Hungerstreick!!

    Warum?? Daß endlich die Brisanz des Themas erkannt wird. Wieviele Frauen, und auch Männer wurden gezielt in den Kriegen vergewaltigt. Das hat Methode. In unserer Gesellschaft „braucht“man „Opfer“ die die Drecksarbeit machen, die NICHT aufbegehren, zu allem Ja und Amen sagen, damit in ihrem Umkreis Aussenwirkung haben in der Richtung: wenn der das macht und nix sagt, dann können wir ja auch schlecht …….

    Bin ganz schön geladen!! Diese UNFÄHIGKEIT seinen eigenen Gefühlen zu trauen ist sicher auch ein Symptom des Missbrauchs.

    Sicher ist Hugerstreik auch Gewalt gegen sich selbst, aber wenn mit „vernünftigen“ Mitteln keine Ergebnisse zu erzihlen sind???

    Sind den unsere „Gegner“ vernünftig?? Die Beschwichtiger, Aussitzer, Rumlavierer, sie wissen nicht wie damit umgehen, welch Lawiene eine Aufhebung der Verährung auslösen würde welche Kosten usw. Klar tuts dann weh!! Und WIR –> tat und tut es uns nicht weh???!!!!!!

    Verzeihen?? Gerne, wenn ich dann ein klareres Bild von mir bekäme, mich besser spüren könnte, in Situationen klarer entscheiden könnte, autentischer wäre.!! Aber xdas ist doch das Problem, ich zumindest bin total „verdruckst“, Weiß nicht was ich wirklich will, hab keinen Appetit, weder auf Speise noch auf Sex. So jetz hör ich aber auf. Vielleicht liest das „der Richtige“ auch und gibt mir`n Tipp.

    Norbert halte durch, trinke wenigtstens WASSER!!!

    Liebe Grüße an Alle auf unserm Weg Alfred

  31. Schon klar, mit dieser spektakulären Aktion soll möglichst hohe mediale Aufmerksamkeit erreicht werden…
    doch wenn ich hier die zahlreichen Kommentare der Befürworter zum Hungerstreik lese, krempeln sich mir vor Entsetzen die Fußnägel hoch!

    Ungeachtet dessen, dass sich einige Fraktionsmitglieder der SPD bis dato noch NICHT für die Abschaffung der Fristen eingesetzt, sondern lediglich Herrn Denef zugehört und seine Forderung mit Interesse, Betroffenheit und Applaus zur Kenntnis genommen haben, wage ich grundsätzlich zu bezweifeln, dass sich dafür auch nur einer aus der Partei im Nachgang interessiert, was aus Herrn Denef wird.
    Im Klartext: den an anderer Stelle angeschriebenen Parteimitgliedern ist es doch völlig wumpe, ob sich jemand in Scharbeutz zu Tode hungert oder nicht.

    Herr Denef sollte sich im Gegenzug lieber die Fragen gefallen lassen, weshalb er erstens davon überzeugt war und ist, dass sich die SPD nach diesen langen Monaten des Wartens tatsächlich für die Abschaffung der VJF einsetzt und zweitens, was er sich tatsächlich vom Hungerstreik verspricht?
    Glauben Sie wirklich, dass nun die Medienvertreter scharenweise in Scharbeutz einfallen werden, um Ihnen sensationslüstern beim Hungern zuzusehen, es medial zu verwursten und damit die Politiker aufzurütteln?

    Zumal das Foto, dass Sie oben eingestellt haben, eher an einen schönen Tag am Meer erinnert, anstatt an die Tradition des gewaltfreien Widerstands anzuschließen.
    ________________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    das Foto welches Sie ansprechen hat eine Geschichte. In meinem Buch „Ich wurde sexuell missbraucht“ beschreibe ich sie in dem Kapitel „Ist das nicht wunderbar“.

    Zum Thema gewaltfreie direkte Aktionen finden Sie mehr unter:
    http://netzwerkb.org/aktuell/gewaltfreie-direkte-aktion/

  32. Helene Ebert schreibt am :

    Lieber Herr Denef, bin als Mutter ( mein Sohn wurde missbraucht von einen Pfarrer) betroffen.
    Ich habe großen Respekt vor ihnen, mit welcher großen Kraft und Ausdauer
    sie für die Opfer kämpfen.
    Sie setzen aber ihre Gesundheit aufs Spiel, vielleicht gibt es noch andere
    Möglichkeiten.
    Ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie diesen ganzen „Dreck“ an die
    Öffentlichkeit gebracht haben.
    Wenn die Politik keine Unterstützung in der Verjährungsfrist gibt, dann
    kann einem der Gedanke kommen, dass da welche sitzen, die so was selbst
    getan haben.
    Ich wünsche ihnen viel Kraft und wenn man helfen kann, dann schreiben
    sie mir. Es grüßt sie herzlichst Helene

  33. Lisa schreibt am :

    ich empfehle allen, vor allem denjenigen, die die Aktion kritisieren, sich

    umgehend selbst per e-mail oder telefonisch an die Fraktion zu wenden

    und ihre Meinung dorthin zu bringen, wo sie hoffentlich Wirkung zeigt!

    Lasst uns Norbert Denef unterstützen!

  34. An alle
    bitte bombardiert alle Verantwortlichen in Parlament und Regierung mit ständigen Mahnungen und dem Hinweis, dass sie für Recht und Leben mit der Gesetzgebung verantwortlich sind und sich daraus nicht wegstehlen können. Der von uns gewählte jeweilige Parlamentarier muss Rede und Antwort stehen!
    Herrn Denef wünsche ich Gesundheit und Erfolg. E.H.

  35. Simone schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    bitte keinen Hungerstreik, das schadet Ihrer Gesundheit ! Wir brauchen Sie noch !
    Alles Gute!

  36. Reni schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef. ich selbst bin keine Betroffene. Aber als Sterbebegleiterin erfahre und erspüre ich Unsägliches und weiß, dass bei sexuellem Missbrauch wir ALLE auf vielfältige Art und Weise Betroffene sind. Während der Hospizausbildung lernt man, dass man persönl. Entscheidungen akzeptieren und keine Ratschläge geben soll. Ich habe Ihr Buch gelesen, verfolge Ihre Bemühungen, bewundere Ihre Einsätze, Ihren Mut und Ihre Energie. Sie sind ein intelligenter Mensch und machen den Hungerstreik nicht aus einer Laune heraus. Trotzdem möchte ich sagen, dass ich mir Gedanken um Sie mache! Ich gehe davon aus, dass Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihr Team… Sie unterstützen und wir/ich Nachricht erhalten, wenn wir nutzbringend helfen können! In diesem Sinne, alles Gute und herzliche Grüße, Reni

  37. Wilma schreibt am :

    Ist der Hungerstreik auf eine bestimmte Zeit begrenzt? Ist er unbegrenzt oder steht das noch nicht fest? Was können wir tun?
    _______________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    mein Hungerstreik ist nicht auf eine bestimmte Zeit begrenzt.

    „Was können wir tun?“

    – bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.

    – überall lautstark bekanntmachen.

  38. elvira schreibt am :

    Lieber Norbert,

    ich habe dir mal geschrieben, das Lied von Dalia Lavi: „Wer ich ein Buch im Leben, würdest du mein Leser sein? Bliebest du mir treu bis zum letzten Wort, wie immer es auch heißt?“

    Mein Buch ist doch noch nicht fertig!

    Bleib am LEBEN!
    Elvira
    Opfer der 2. Generation Bistum Aachen

  39. Meine persönliche Hochachtung !!!!

    Mut und Konsequenz gehören zu so einem Schritt von mir erhält er zu mindestens moralische Unterstützung , leider kann ich nicht mehr leisten (gesundheitlich). Das ist ein bewusster Kampf für unsere Rechte!!

    Lutz Adler 1. Vorsitzender des DEMO Landesverbandes Hessen e.V.

  40. Gaby Pypker schreibt am :

    Lieber Norbert,
    ich war total schockiert, als ich heute von deinem Hungerstreik las. Aber ich kenne dich gut genug um zu wissen, dass du dir sehr genau überlegt hast, was du tust. Deshalb unterstütze ich dich aus der Ferne in Gedanken. Natürlich mache ich mir Sorgen um deine Gesundheit, wie alle anderen auch, aber ich vertraue deinem Tun, weil ich Dir vertraue.
    Ganz liebe Grüße
    Gaby P.

  41. Franziska Eisermann schreibt am :

    Hallo Ihr alle!
    Ich denke, daß die Energie, Herr Denef durch seine Aktion in die Welt setzt nicht zu unterschätzen ist, weil es eine positive Energie ist. Sie will Positives erreichen, daher möchte ich darauf aufmerksam machen, daß wir alle Herrn Denef vor allem unterstützen können, indem wir an ihn denken und dadurch viel positive Energie zu ihm senden, die ihn stärkt. Ich habe nicht den Eindruck, daß das Ziel der Aktion ist zu sterben, sondern eine Tür aufzustoßen. Deshalb ist es wichitg, daß wir keine Angst in die Welt setzen, sondern Hoffnung, Mut und Kraft. Denn, das wir so Viele sind ist auch eine Chance!
    Und wir dürfen nicht vergessen, daß wir stärker sind, weil es für uns kein Aufgeben gibt, während die Gegner irgendwann nachgeben werden, weil sie nicht genug Argumente haben!
    Blicken wir voller Mut in die Zukunft und schicken wir diesen Mut in die Welt und an Norbert Denef, das wünsche ich mir und uns!!
    Liebe Grüße an alle Betroffenen und deren Angehörige!
    Franziska Eisermann

  42. Orson de Maat schreibt am :

    Lieber Norbert! Bitte denk an Deine Gesundheit – wir brauchen Dich doch !!! Ich bin total geschockt, als ich das gelesen habe und habe Angst, dass Du nicht mehr die Kraft hast zu kaempfen. Bitte denk auch an Deine Familie!!! Ich bete fuer Dich – auch wenn ich nicht mehr an den lieben Gott glauben kann. Ein Ueberlebender

  43. G.Redies schreibt am :

    Verlinkt, verteilt, ich hoffe so sehr, dass es etwas bringt. Viel Erfolg.

  44. J schreibt am :

    NUR WER SICH ÜBER ALLE GRENZEN HINWEGSETZT KANN DIE ZIELE ERREICHEN, AN DENEN ANDERE GESCHEITERT SIND.

    Herr Denef, dass die Täter unsere körperliche Grenze überschritten haben, wissen wir selbst grausamst und unvergesslich genau. Warum also nicht die Grenze selbst überschreiten um eine neue unerreichte fest zu machen.

    Lassen Sie sich nicht beirren, jeder Betroffene der davon Kenntnis hat, sollte einen Brief an seine örtliche Zeitung schreiben und auf den Hungerstreik aufmerksam machen! Der Staat lässt mich sowieso verhungern, die Ungerechtigkeit die hier stattfindet füllt meinen Bauch mit Hass, allzu oft vergeht mir der Appetit bei dem was der Alltag mir auftischt. Immer wieder müssen wir Opfer uns rechtfertigen, dass nicht wir, sondern die die uns das angetan haben krank und gestört sind. Es nervt.

    Die Zeit ist reif für ein Zeichen,
    es liegt in unserer Hand wie hell das Zeichen leuchtet.

  45. Joy schreibt am :

    Hallo lieber Norbert,
    Man bist du Mutig,DANKE für dein Kämpfen!!!!!!!!
    Aber bitte achte gut auf DICH. Ich denk an dich.
    Ich habe diesen Beitrag von dir einfach mal an die Aktuelle stunde versand.
    Ich hoffe das ist okay für dich.
    Ich finde das dein Hungerstreig durch die Medien gehen muss.
    Viele viele kräfte hope

  46. klaus linnenbrügger hallo norbert,wir von netzwerkb kämpfen weiter habe auch lust dich zu unterstützen.wurde mit fünf jahren misstbraucht mein ist zerstört.zwei meiner emaligen freuden-heimkinder auch misstbraucht,leben gar nicht mehr-suizid.von den pateien alles nur bluff.ich danke euch allen die uns unterstützen.

  47. Uschi Schaschek schreibt am :

    Hallo lieber Norbert, bitte pass auf dich auf. Den und alle die Täter sollte man hungern lassen. Du hast alle Aufmerksamkeit verdient. Sicher wirst du auch von vielen Seiten angegriffen. Hab das selbst erlebt und erlebe es hier in meinem katholischen Wohnort noch bis heute.
    Hoffe für dich, für alle Opfer, für alle Kinder, dass nun endlich Gehör findet was schon lange notwendig ist.
    Wie können wir dir helfen oder beistehen? Bitte melde dich. Ich bin aus dem bösen katholischen Bayern, Regensburg. Unser Bischof Müller ist landweit bekannt. Seine letzte Botschaft vor einigen Wochen, er werde die Opfer von sexuellem Missbrauch die sich hier in einem Buch geautet haben anzeigen, wenn es zu öffentlich wird. Er verklagt alles und jeden der eigene Gedanken hat. Lieber Gott sind wir alle froh, dass du nicht katholisch bist.
    LG Uschi

  48. Annette schreibt am :

    Lieber Norbert, liebe Betroffenen,
    erst seit ein paar Wochen bin ich auf diesen Seiten. Als ich in meiner Lokalzeitung die Meldung las, dass im letzten Jahr 12.444 Fälle von Kindesmissbrauch registriert wurden, habe ich erst geweint und dann wurde ich wütend. Ich schrieb einen Brief an die Zeitung. Dann suchte ich über Google den Namen Norbert Denef und fand diese Seiten. Dieses Schweigenbrechen hier ermutigt mich.
    Ich selbst habe im Alter von 9 Jahren zum ersten Mal sexuelle Gewalt erfahren, durch einen älteren Nachbarjungen. Später durch meinen Bruder. Es gab mehrere Übergriffe weil ich nicht gelernt hatte, NEIN zu sagen. Erst mit 41 Jahren habe ich mich an die Taten erinnert. Eine Therapie begann ich mit 46 Jahren. Da waren Panik und Bilder so schlimm und dominant, dass ich etwas unternehmen musste. Gegenüber meiner Therapeutin konnte ich zum ersten Mal mein Schweigen brechen. Seit 5 Jahren mache ich Therapie und bin noch immer mittendrin.
    Als ich von deinem Hungerstreik las, lieber Norbert, habe ich auch erst geweint. SO WEIT muss es also kommen……….. werden die Politiker die die Macht haben die Verjährungsfrist abzuschaffen, es auch HÖREN?
    Ich möchte etwas tun. In meiner kleinen Stadt möchte ich das Gespräch mit Menschen aus der SPD suchen. Es gibt garantiert auch welche, die anders denken. Ich kenne durchaus empathische. Vielleicht muss ja eine Kraft von der Basis ausgehen.
    Und ich möchte mich dem Vorschlag anschließen, eine Demo zu organisieren (davon las ich hier). Eine betroffene Freundin sagte mir mal, wir Betroffenen müssten alle vor dem Bundestag zusammenkommen und SCHWEIGEN. Aber dann sollten wir laut werden.
    Dass ich hier meinen wahren Namen angebe, ist auch für mich wieder ein Stück Schweigen brechen. Ich übe es immer wieder. Es ist so schwer.
    Lieber Norbert, bitte pass auf dich auf.

    Herzliche Grüße Annette

  49. Michaela Muksch schreibt am :

    Lieber Norbert Denef,

    Ihr gesamtes Engagement habe ich mitverfolgt und bewundere Sie mit
    welcher Hingabe Sie sich für die Belange der von Mißbrauch betroffenen
    Menschen einsetzen. Ich selbst bin ebenfalls mit 11 Jahren in den 50igern von einem Geistlichen mißbraucht worden. Noch heute verfolgt mich
    dieser Übergriff in furchtbaren Träumen. Zudem gehöre ich noch einer
    sozial diskriminierten Gruppe von Menschen an. Ich stand oft auch vor
    dem Suizid, habe mich aber immer wieder aufgerappelt.
    Deshalb bitte ich Sie, brechen Sie Ihren Hungerstreik ab. Es wird nichts
    nützen. Sie ruinieren nur sich selbst.
    Und noch etwas. Sie haben so viel getan, daß Sie jetzt eigentlich Ruhe
    verdient haben. Geben Sie Ihr Engagement an andere, jüngere ab.
    Alles Liebe
    Michaela Muksch

  50. Cynthia schreibt am :

    Lieber Norbert,
    als ich von deinem Hungerstreik lass, sind mir die Tränen gekommen.
    Warum gibt es in den Medien noch keine Berichte darüber?
    Sind die Überlebenden dem Rest der Gesellschaft so egal?
    Ich kann das einfach nicht verstehen.
    In den Nachrichten wurde gerade gezeigt, das Politiker in Inseln für die Rechte der Sexualstraftäter demonstriert haben!
    Für uns demonstriert keiner!
    Irgendwo habe ich hier etwas von einer Demo gelesen, ich wäre sofort dabei.
    Wenn wir länger schweigen aus Scham für etwas, an dem wir schuldlos sind, wird diese Ungerechtigkeit nie aufhören!
    Diese Menschen zerfetzen unsere Seelen in ihre Einzelteile, zwingen uns dazu, unser Leben lang mit und selber zu kämpfen und dann wird für ihre Rechte demonstriert?!!
    Ich bin sprachlos!
    Wir müssen einfach rausgehen und unsere Geschichten erzählen!

  51. Lieber Norbert, liebe Mit-Betroffene !

    I HAVE A DREAM…

    Ich träume von einem Camp, in dem wir wohnen und gemeinsam mit in den Hungerstreik treten.
    Wohl wahr: „Gemeinsam sind wir viele“ !

    Ich wäre dabei.

    Herzliche Grüße, Adelheid

  52. Uwe Werner schreibt am :

    Für Norbert ist es nur konsequent, das er letztendlich diese Aktionsform für sich gewählt hat. Die nichtssagenden Aussagen der PolitikerInnen haben ihn ziemlich genervt und fast könnte man meinen, das der Bundestag die Missbräuche von alters her immer noch stillschweigend gut heißt. Es könnte ja mal vorkommen, das sich einer von denen an Kindern vergreift u/o vergriffen hat (?), dann müsste nämlich die Immunität aufgehoben werden. Ist die Sache aber verjährt, darum wahrscheinlich geht es, sind die gegen eine Verlängerung der Verjährungsfrist. Die will Norbert, auch ich und viele andere aufgehoben wissen. Dann kommt noch die Verzahnung der Politik mit den kirchlichen Behörden hinzu, denn so mancher pseudochristliche Politiker bekommt doch von den Klerikalen einen Maulkorb verpasst. Es besteht ja eine Vernetzung aller politischen Organisationen mit kirchlichen Institutionen, denn schliesslich haben beide Kirchen eine ständige Vertretung (Lobby) in Berlin.
    Wenn ich nur an meinen Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings (CDU) in Mönchengladbach denke, der mir Hilfe zugesagt hat und dann meine Sache im Sande stillschweigend verlaufen läßt, dann zeigt dies doch eindeutig, was wir Missbrauchsopfer denen Wert sind. Noch nicht einmal nachgefragt hat er bei mir, nach dem Stand der Dinge.
    Selbst die Anlaufstellen, welche nach dem Runden-Tisch Berlin eingerichtet wurden, sind nicht arbeitsfähig. Wie mir die Direktorin vom Landschaftsverband Rheinland Köln schriftlich mitteilte, liegen die Antragsformulare, zwecks Überarbeitung beim Bundesfamilienministerium und Ansprechpartner gibt es auch noch keine. Ich habe meinen Antrag im Januar 2012 gestellt, nichts ist seither geschehen. Gleiches gilt für meinen OEG-Antrag bei der gleichen Behörde, diesen stellte ich 2010.
    Haben sie Geduld, wird einem nur mitgeteilt, was ich mittlerweile, als höhnische Hinhaltetaktik bezeichnen muss. Ein Opfer hat mir letzte Woche noch geschrieben: Ob ich das alles noch erleben werde. Das sagt ja wohl alles!!!
    Nun an Dich persönlich, lieber Norbert,
    ich kenne Dich nun lange genug und in vielen Dingen hast Du mir mit Rat zur Seite gestanden. Ich, wie viele andere Opfer auch, haben Deine Petition unterstützt. Viele haben Deine Aktionen unterstützt und mitverfolgt, viele auf dieser Seite sich geoutet und um Hilfe gebeten, vielen hast Du damit eine Plattform gegeben und Gehör verschafft. Viele haben Dein Buch gelesen und sich mit Dir verbunden gefühlt. Für viele bist Du noch immer unser Sprachrohr und für viele noch immer der Ansprechpartner schlecht hin.
    Zwar kenne ich Deine Familie nur vom Photo oder Medien, aber lieber Norbert, auch für diese zwei Dich liebende Menschen trägst Du Verantwortung !!! Auch sie haben mit Dir gelitten und gestritten und waren und sind Dein Halt! Vergiss das nie! Wir Opfer alle, haben uns nach einer Familie gesehnt, als Kinder und als Opfer. Ich könnte Rotz und Wasser heulen, als ich von Deinem Hungerstreik erfahren habe. Lange habe ich selbst mit diesem Gedanken gespielt und hier im Forum angekündigt. Aber mal ehrlich Norbert, sind es diese Menschen wert, welche Verantwortung für zig Millionen Menschen tragen, sich durch Eid (so wahr mir Gott helfe…) dem Wohle des Landes verpflichtet haben, das ausgerechnet Du deren erneutest „Opfer“ sein sollst.!? Wenn diese unsere PolitikerINNEN noch nicht einmal in der Lage sind, uns das Recht auf Anerkennung als Missbrauchsopfer zubilligen wollen und uns höhnischen und unmenschlichen Antragsverfahren aussetzen, dann hat Deutschland das Recht verwirkt, in der Welt als Moralapostel aufzutreten.
    Aus eigener Erfahrung habe ich Opfer gekannt, welche nur den Ausweg durch den Suizid gesehen haben. Liebe wertvolle Menschen, die es nicht mehr gibt und uns sicherlich noch vieles zu sagen gehabt hätten.
    Ich fordere Dich auf und masse mir an für viele zu sprechen: Beende den Hungerstreik! Das bist Du Dir, Deiner Familie und uns Opfern schuldig!
    Siehst Du Norbert, jetzt hast Du es geschafft, das ich angefangen bin Rotz und Wasser zu heulen.
    Ich drücke Dich ganz fest und viele liebe Grüsse aus Mönchengladbach, Uwe

  53. Joshua K. schreibt am :

    Bei allem notwendigen Respekt für Ihren Kampf. Was Sie hier machen ist nichts weiter als ein Akt von Gewalt und Erpressung. So etwas hat in der politschen Diskussion keinen Platz.
    ________________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Mahatma Gandhi in Indien verweigerte in den 1930er und 1940er Jahren mehrfach wochenlang die Nahrungsaufnahme, um sein Volk von einem Bürgerkrieg abzuhalten, zu dem es dann tatsächlich nicht kam.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hungerstreik#Politischer_Hungerstreik

  54. Reni schreibt am :

    @Joshua K.
    Ich habe Verständnis dafür, wenn Sie Herrn Denefs Vorgehen nicht nachvollziehen können oder akzeptieren, aber dass Sie so wenig Feingefühl besitzen und diesen Hungerstreik „nichts weiter als ein Akt von Gewalt und Erpressung“ bezeichnen, erscheint mir respektlos und ist unbegreiflich. Helfen Sie mit, die Politiker wachzurütteln!

  55. Petra Broder schreibt am :

    Lieber Norbert,

    Ich verstehe sehr gut, das Du in den Hungerstreik getreten bist. Was für ein Verrat von der SPD.

    Du strahlst auf dem Foto innere Ruhe und Frieden aus. Nur so kann man die Welt verändern.

    Da ich als Kind viele Jahre sexuell missbraucht, geschlagen und gedehmütigt worden bin, bist Du ein Vorbild, das Schweigen zu brechen und friedvoll für die Aufhebung der Verjährungsfristen zu kämpfen.

    Liebe Grüße aus Hamburg
    Petra und Stefan

  56. oram schreibt am :

    Lieber Herr Denef,

    Etwas verunsichert habe ich von Ihrem Hungerstreick gehört und verstehe ihre Gründe selbstverständlich.
    Sie haben sehr viel für die Betroffenen sexualisierter Gewalt getan und sich sehr eingesetzt. Deshalb wäre
    es wichtig, dass wir ihre Kraft und Engagement auch weiterhin für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung haben,
    denn es ist nicht allen gegeben diese Aufgabe zu leiten. Also ein gesunder und kraftvoller Herr Denef würde
    allen Betroffenen und für dieses Thema am allermeisten nützlich sein, auch langfristig. Darum wäre es sehr gut
    wenn Sie keinen Schaden nehmen durch diese Aktion und ich glaube auch für Ihre Familie wäre es angenehm
    nicht dieser Belastung ausgesetzt zu sein.

    herzliche Grüsse

  57. Das Wort zum Sonntag aus der Bergpredigt (Matth. 5, 6):

    „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit;
    denn sie sollen satt werden.“

    Lieber Norbert, möge sich dieses Wort sehr schnell bewahrheiten – für Dich und für uns alle!

    Respektvolle Grüße
    Adelheid

  58. Joachim Tarasenko schreibt am :

    Das werden die Pfaffen als Aufgabe interpretieren. Die SPD Wähler sind nicht an einer Konfrontation mit der Kirche interessiert denke ich. Die Pfaffen setzen auf die biologische Lösung. Eiskalt und berechnend und so sollten wir auch sein

  59. Hallo Herr Steinmeier
    Ich frage Sie warum werden wir Missbrauchsopfer der 50-60 Jahre von ihrer Partei im Stich gelassen ist das ihre Art Verantwortung zu zeigen. Wir haben einiges mitgemacht als Kinder in der Obhut des Staates und der Kirche ,Missbrauch Demütigungen Schläge Essensentzug Einzelhaft usw. Bei der Stasie wurde aufgeräumt ,den Banken wurde geholfen ,aber bei uns Missbrauchsopfer stellt sich die SPD gegen uns und wir werden wiedermals gedemütigt . Bei der nächsten Bundestagswahl werden Sie es merken das Sie uns nicht geholfen haben .Das was hier abgeht gegen die Opfer ist eine Schweinerei .

  60. Mia schreibt am :

    Lieber Herr Norbert Denef,
    hm, ich musste gleich an Gandhi denken, als ich von Ihrem Hungerstreik gelesen habe.
    Ich finde Ihren Mut und ihre Fähigkeit so konsequent zu sein bewundernswert.
    Doch macht es mich auch traurig und nachdenklich, denn für mich ist ein Hungerstreik eine Form von Selbstverletzung und Verletzungen die hatten wir Betroffenen doch reichlich.
    Dennoch wünsche ich Ihnen weiter Mut und vor allem Durchhaltevermögen und ich hoffe mit Ihnen, dass Sie mit dieser Aktion dem Ziel näher kommen.
    Liebe Grüße
    Mia

  61. An Christiane Kieburg in Berlin:

    Lese eben, daß Du (oder Sie?) auch in den Hungerstreik getreten bist.
    Hochachtung!
    Ich traue mir das allerdings alleine nicht zu und würde auch keinen Sinn darin sehen. (s. meinen Kommentar vom 9.6. )
    Wie geht es Dir damit?
    Adelheid

  62. Ich möchte allen dies Mitteilen
    Ich habe ein Manuskript geschrieben über mein Heimaufendhalt in der Pfalz- Godramstein bei Landau . ich habe über die fünf Jahre meines Aufendhals geschrieben über Missbrauch -Essensentzug Sexuelle- Vergewaltigung -Schläge -Demütigungen usw. Ich habe das Manuskript an den Rhein-Mosel-verlag- Zell geschickt und da hat es drei Monate gelegen , ich habe nachgefragt und da ist mir vom Geschäftsführer gesagt worden nach drei Monaten ich hätte zuviel über die Kirche geschrieben was sie nicht so bringen können es wäre zu viel negatives im Manuskript gegen die Kirche .Ich suche ein Verlag der mein Manuskript als Buch rausbringt und der Öffentlichkeit zeigt wie es damals in den Heimen zugegangen ist .es müsste ein Verlag sein der sich nicht Einschüchtern lässt von der Kirche .

  63. Petra R. schreibt am :

    Wie groß muss die Verzweiflung sein, dass dieser Schritt gegangen wird?

    Wie groß muss die Furcht der Täter und der Mittäter sein, dass sie schulterzuckend, gleichgültig auf „das Ende“ warten?
    Den Ignoranten, Tätersympatisanten, Mittätern und Tätern ist es egal, ob „das Ende“ der Abbruch des Hungerstreikes ist oder das finale Ende. In beiden Fällen hoffen sie, dass mindestens einer mehr (wieder) schweigt.

    Wie groß muss die Unwissenheit über die Folgen sexualisierter, emotionaler und körperlicher Gewalt an Kindern in der Gesellschaft sein, dass diese nicht aufschreit?

    Bitte geben Sie auf sich acht!

    Nachdenklich
    Petra R.

  64. Simone schreibt am :

    Herr Beerenhäuser, wie hieß das Heim in Godramstein und wo befand sich das Heim ? Ich kenne Godramstein gut, die Geschwister einer Freundin waren auch in einem Heim in Landau und wurden dort gequält. Ich glaube es war das katholische Heim St. Josefstift in Landau – Queichheim. Kennen Sie das Heim? Das gibt es heute noch und hat jetzt den Namen Jugendwerk St. Joseph, es ist eine kath. Einrichtung.

  65. Simone schreibt am :

    Herr Beerenhäuser, vielleicht können Sie sich wegen der Veröffentlichung Ihres Buches an einen Verlag wenden, der schon Bücher ähnlichen Inhaltes veröffentlicht hat. Z.Bsp. das Buch von Rolf Cantz „Ich bin hinter dir- Internatsgeschichten“. Das Buch handelt von den Verbrechen in katholischen Internaten und Heimen.

  66. Conny schreibt am :

    Lieber Herr Norbert Denef,

    ich habe absolute Hochachtung vor Ihrem Engagement und Respekt vor Ihrer geleisteten Arbeit und kann nur erahnen wie viel Kraft dafür bisher von Nöten war. Es ist Ihnen mit sehr viel Mut und Herzblut gelungen viele Menschen wach zu rütteln, selbst klarer und deutlicher in dieser Gesellschaft den Mund auf zu machen, über die Auswirkungen der sexuellen Gewalt zu sprechen so wie die Abschaffung der Verjährungsfristen zu fordern. Sie sind damit zum Sprachrohr für viele, viele Menschen geworden. Deshalb möchte ich Sie hiermit ganz herzlich bitten, unbedingt und trotz aller Verzweiflung auf sich selbst zu achten und nicht den Tätern, durch den Hungerstreik, unbewusst noch in die Hände zu spielen.

    Ganz liebe Grüße und viel, viel Kraft und Achtsamkeit für Sie selbst wünscht Ihnen

    Conny aus Dresden
    __________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    „Ein Hungerstreik ist eine bewusst gewählte Form des Innehaltens, die andere notwendig auffordert, mit inne zu halten.“
    Quelle: http://netzwerkb.org/2012/06/11/der-hungerstreik-von-norbert-denef-betrifft-alle-parteien/

    Es ist also keine Verzweiflungstat, sondern eine Gewaltfreie Aktion – ohne Hass und ohne Wut.

    Mehr über gewaltfreie Aktion unter:
    http://netzwerkb.org/aktuell/gewaltfreie-direkte-aktion/

  67. Wer danach fragt, warum sich die Politik so oft so schwer tut, das von der Mehrheit der Menschen für richtig Erkannte zu tun, sollte einmal der früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Renate Rennebach zuhören, die schon aus Anlaß der Enquetkommission „Sekten und Psychogruppen“ von 1996 bis 1998 im Zusammenhang mit dem Thema rituelle Gewalt gesagt hat:

    – „Viele der Täter sind hochgestellte Persönlichkeiten, haben die Macht, sich gegenseitig zu schützen. … Und es ist Geld, sehr viel Geld im Spiel.“

    – „Informell und nicht zitierbar hörte ich von parlamentarischen Mitarbeitern verschiedener Parteien der jungen Berliner Republik die Annahme, Politiker quer durch alle Parteien wären besorgt, daß eigene Leute verwickelt seien und scheuten deshalb davor zurück, Licht in dieses Dunkel zu bringen.“

    – „Das sind geheime Netzwerke. Das geht bis in höchste Kreise.“

    „Quer durch alle Parteien“. Wie ist das überhaupt möglich? Das schließt die „Grünen“, die „Linken“ mit ein. (Das würde doch heißen, daß diese „geheimen Netzwerke“ außerordentlich effizient arbeiten und sich ihnen viele unterordnen.)

    Rituelle Gewalt ist noch eine Steigerung der „sonstigen“ sexualisierten Gewalt. Wer aus den von Renate Rennebach mitgeteilten Gründen rituelle Gewalt toleriert – warum sollte der sich der „sonstigen“ sexualisierten Gewalt gegenüber anders verhalten?

    Hier auf netzwerkB gibt es dankenswerter Weise auch eine Rubrik zu „ritueller Gewalt“, über die auch Bücher wie „Vater unser in der Hölle“ informieren. Wenn man sich diese Dinge vor Augen führt, ist es doch ganz falsch davon auszugehen, daß führende Politiker im Normalfall nur „schlecht informierte“ Gutmenschen wären. Das würde offenbar viele wesentliche Zusammenhänge übersehen.

  68. Ehrengard Becken-Landwehrs schreibt am :

    @ reeg Anni: es ist schon dreist in diesem Zusammenhang von Gott und Gebet zu sprechen! Es waren größtenteils „Gottesmänner“, die sich an ihren Schützlingen vergangen haben und es waren „Gottesfrauen“, die Kinder in Heimen mißhandelt, geschlagen, unterjocht haben! WO WAR DA GOTT?! ER hat es zugelassen, daß seine „DIENER“ diese Verbrechen begangen haben!!!!!! Daß sie ungeschoren davongekommen sind und das die Kirche diese Taten mit aller Macht verstecken will! @
    Sicher kann man den Hungerstreik als „Erpressung“ ansehen, aber im vorliegenden Fall ist es ein sehr legitimes Mittel. Warum reden wir hier von „Erpressung“?! Warum ist in unserer Politik kaum noch Bewegung drin? iWeil sie durch die Lobby erpreßt wird – idas Volk hat also das gleiche Recht! Wir fordern eine Gesetzesänderung: DIE ABSCHAFFUNG DER vERJÄHRUNGSFRIST FÜR SEXUELLEN MISSBRAUCH AN KINDERN!!!! Ich möchte nicht wissen, wer von denen, die sich so vehement gegen eine Gesetzesänderung aussprechen, ihre Flossen mit im Spiel hatten/haben! Bei diesem Thema sößt man in ein dickes Wespennest!
    KEINE KRÄHE HACKT DER ANDEREN EIN AUGE AUS! Diesen Spruch gilt es zu brechen. Warum nicht mit einer Demo in Berlin?!

  69. Annette schreibt am :

    @ehrengard und alle, die jetzt LAUT werden wollen,
    ich beteilige mich sofort an einer DEMO. Wie könnte man sowas organisieren? Fühlt sich jemand angesprochen, der / die das kann? Ich fühle mich dafür überfordert, würde aber mithelfen, Betroffene und Nichtbetroffene zu mobilisieren.

    Ich habe, wie versprochen, das Gespräch mit jemandem aus der SPD gesucht. Dabei stieß ich auf sehr offene Ohren. Ich habe nach unserem Telefonat noch diese Woche ein persönliches Gespräch mit dieser empathischen Frau. Bis dahin will sie sich schlau machen, denn vom Bundesparteitag war an der Basis nichts von diesem Versprechen angekommen. Sie ist aber bereit und sehr offen, das Thema Verjährungsfrist aufzugreifen. Zufällig ist nächste Woche hier, wo ich wohne, sogar ein Kreisparteitag der SPD. Ich glaube es ist sehr sehr wichtig, die Partei-Basis zu sensibilisieren, um daraus eine breite Masse entstehen zu lassen und Versprechen vom Bundesparteitag einzufordern. Ich wünsche mir sehr, dass dies ein möglicher Weg ist.
    Ich weiß aber nicht ob ich dazu in der Lage bin, vor versammelten Menschen zu sprechen, mein Schweigen zum ersten Mal öffentlich zu brechen (nicht nur innerhalb der Familie oder dem Freundeskreis) und somit Unterstützung für uns zu gewinnen. Die Frau, mit der ich sprach, weiß es schon länger, ihr vertraue ich. Aber ob meine Kraft für mehr reicht? Erstmal warte ich das Gespräch ab. Ich werde euch informieren, ob von der Basis aus etwas möglich ist. Vielleicht haben ja noch andere diese Möglichkeit direkt mit SPD-Mitgliedern zu sprechen.
    Hoffnungsvoll, Annette

  70. Realmenschin schreibt am :

    @Anette. Hallo,
    ich habe Mal geschaut- da absolut unerfahren mit Demo organisieren- was man da so braucht um eine Demo anzumelden.

    Leider ist es mir im Moment wegen Umzuges und einer daran anschliessenden längeren Reha nicht möglich gerade jetzt etwas zu machen.

    Aber vielleicht danach, im Spätherbst oder es fühlen sich vielleicht auch andere angesprochen.
    Ich bin im Raum Stuttgart .

    Anmeldung einer Versammlung-Demonstration

    Die Versammlungsfreiheit ist verfassungsrechtlich garantiert !

    Eure Aktion/Demo/Versammlung müsst Ihr vorher bei der Stadt anmelden
    Wo, wie und wann anmelden?
    Meist erfolgt die Anmeldung beim Ordnungsamt oder beim Bürgerbüro, in größeren Städten ist
    manchmal auch die Polizei zuständig.
    Wer zuständig ist, könnt Ihr bei der Stadtverwaltung erfragen
    und häufig auf der Website der Stadt/Gemeinde nachschauen.
    Anmelden könnt Ihr ganz unkompliziert per Post, per Fax, telefonisch oder persönlich.
    Viele Ämter stellen dafür vorgefertigte Formulare zur Verfügung.
    Gut ist es, sich eine Bestätigung über den
    Eingang der Anmeldung zusenden zu lassen. Bei einem Telefonat solltet Ihr die Namen der Person
    notieren, mit der Ihr gesprochen habt.

    Bei der Anmeldung von Versammlungen kann die zuständige Behörde gemeinsam mit der Polizei mit
    dem/der Veranstalter/in ein sogenanntes „Kooperationsgespräch“ vereinbaren, in dem Einzelheiten
    der Veranstaltung in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.

    Welche Angaben muss die Anmeldung enthalten?
    • Anmelder/in mit Adresse und ggf. Geburtsdatum und -ort, Telefonnummer (am besten eine
    Mobilnummer, falls vorhanden), ggf. Veranstalter/ Organisation
    • Leiter/in der Versammlung mit Adresse und Telefonnummer, unter der er/sie während der
    Veranstaltung erreichbar ist – kann mit dem/der Anmelder/in übereinstimmen
    • Art der Veranstaltung: Versammlung unter freiem Himmel
    • Thema/ Titel:
    • Ort der Versammlung:
    • Datum und Uhrzeit der Aktion/Versammlung (von… bis…)
    Möglicherweise noch eine Aufbauzeit angeben.
    • Geschätzte Teilnehmer/innenzahl
    • Ablauf der Veranstaltung: kurze Beschreibung der Demo/Aktion
    • Eingesetzte Hilfsmittel:
    Pfeifen, Tröten, Flugblätter (ggf.: Lautsprecher oder Megaphon, Infotisch, Plakate, Transparente
    und weitere mitgeführte Gegenstände)
    • Einsatz von Ordner/innen (in Absprache mit dem Ordnungsamt bzw. der Polizei, in der Regel erst
    ab 50 Teilnehmer/innen notwendig)

    Was ist die Funktion des/der Versammlungsleiter/in?

    Leiter einer Versammlung nach § 7 VersG ist derjenige/diejenige, der/die persönlich anwesend die
    Ordnung der Versammlung gewährleistet, den Ablauf der Versammlung bestimmt, insbesondere die
    Versammlung eröffnet, unterbricht und schließt. Der/die Leiter/in ist unter anderem Ansprechpartner/in
    für die Polizeikräfte vor Ort, damit die Versammlung störungsfrei im Sinne des/r Leiter/in durchgeführt werden kann.

    Liebe Grüsse,
    Realmenschin

  71. Ghandie schreibt am :

    Norbert Denefs Hungerstreiks ist die Konsquenz eines langen Kampfes, indem er vorallem geistige aber keine öffentlcihe Unterstützung gefunden hat. Er weiss, dass er nichts, ausser seinem Leben zu verlieren hat. Denn, was ist sein Leben ohne die Anerkennung seines Leids durch den Staat, die Gesellschaft und die Kirche? Wer einen Hungerstreik beghet, weiss dass das nicht gerade gesund und unter Umständen mit starken Folgen enden kann. Ja, herr Denef tut nichts Unüberlegtes. Er übernimmt Verantwortung und überwindet die falsche Vorstellung, dasscjemand anders als er die Sache lösen kann. Deshalb braucht er nicht für Sie alle seine Gesundheit zu erhalten, weil Sie endlich nachrutschen sollten, damit keine Lücke entsteht. Sein Weg ist auch einsamer, da radikal und aus der Sache heraus verstehend nicht in allen Bereichen transparent. Demontsrationen, wei jene von Mahatma Ghandie organisiert man nicht und fragt auch nicht um Erlaubnis beim Staat der, hat hat auch weggeschaut und die Missbracuher gefargt, ob sie das tun dürfen. Nein, sowas breitet sich wie ein Schneeball durch Mund zu Mundpropaganda aus. Es ist eine Erhebung der leidgeprüften Seelen.

  72. Realmenschin schreibt am :

    Hallo alle,

    @Ghandie, ich lese Ihre Beiträge aufmerksam und sehe nicht klar, woher Sie kommen und wohin Sie gehen- aus welcher Warte heraus Sie schreiben und was Sie wirklich sagen wollen.
    Eine Demonstration ordnungsgemäss anzumelden hat für mich rein gar nichts mit dem Missbrauch zu tun.
    Ja, da breitet sich wirklich viel aus durch die Mund- und Netzpropaganda, das stimmt, finde ich auch absolut hoffnungsvoll!
    Realmenschin

  73. Ghandie schreibt am :

    Liebe Realmenschin

    Woher ich komme und wohin ich gehe, wüsste ich auch gerne! Darüber haben sich schon viele Menschen den Kopf zerbrochen. Wenn sie sagen, dass eine Demonstration nichst mit Missbrauch zu tun hat, was ist dann der Inhalt Ihrer Demonstration?
    Irgendwann werden Sie lernen müssen, dass niemand Ihr Problem löst und dass unser Leben hier endlich ist, auch die Beziehungen zu unseren Eltern, Lehrern, Pfaffen uvm., dann sind Sie selbstverantwortlich und beginnen ums überleben zu kämpfen . Die Angst vor dem Tod erhält uns am Leben, auch das ist Ihre Entscheidung, ob Sie leben wollen oder nicht uns ob das ein Therapeut oder weiss wer erledigen soll. Auch Herr Denef wird irgendwann nicht mehr sein, und wer soll dann den Kopf herhalten? Er hat sich immerwieder dem Schmerz und dem Leiden ausgeliefert und er hat erkannt, dass dies der einzige Weg ist, wenn er etwas verändern will. Ich hoffe für Sie, dass es auch Ihnen gelingt, und wünsche Ihnen die Kraft und die Einsicht dazu. Druck erzeugt Gegendruck. Erst wenn man sein Schiksal akzeptiert, erfolgt eine Bewegung zum Ausweg, vorher verharrt man im Desaster! Das heisst nicht gutheissen, sondern annehmen, auch wenn das noch so schwer ist, denn das Geschehen kann nicht Ungeschehen gemacht werden. Da machn wir uns was vor. Wir leben im Jetzt, jetzt findet das gegenwärtige Leben statt. Die Vergangenheit ist Teil Ihres Lebens, das heisst aber nicht, dass Sie Gefangene von ihr sein müssen. Es liegt an Ihnen , es zu verändern. Menschen können Sie dabei unterstützen, aber Sie selber müssen den Weg gehen, alleine oder gemeinsam! Leider kann ich nicht besseres oder salbenderes mitteilen. Ich hoffe, Sie können das verstehen. Alles Gute von Herzen Ihnen
    Ghandie

  74. Realmenschin schreibt am :

    Hallo Ghandie,

    diese Diskussion mit Ihnen ist auch ein Dialog. Ich finde es gut, dass es dazu kommt.
    Eine Demonstration anzumelden hat für mich nichts mit Missbrauch oder dem Missbraucher zu tun. Der Anlass, weshalb, natürlich schon. Das sind aber für mich zwei verschiedene paar Schuhe. Ich sehe keinen Sinn darin, mich in Bezug auf eine Demonstrationsanmeldung auf den Missbraucher zu beziehen. Das darf und kann aber für andere anders sein, ich spreche da nur für mich. Jeder Mensch ist anders.

    Ich weiss nicht, ob Sie selbst betroffen sind?
    Ihre Fragen die Sie mir stellen, stellen Sie teilweise etwas an mir vorbei, weil Sie schon etwas vorraussetzen, obwohl Sie mich nicht kennen.

    Zum Beispiel hat in meinen Therapien nie ein Therapeut für mich entschieden oder mein Leben geregelt- Therapie ist viel Arbeit und sehr anstrengend- aber es hat beispw. mir wieder LEBEN zurückgegeben, vieles ist nicht mehr nur ÜBERLEBEN. Hier spreche ich aber von einem Prozess von insgesamt mehr als 12 Jahren. Und es ist leider auch immer wieder ÜBERLEBEN, denn es ist nun einmal so, dass wenn die innere Struktur eines Kindes oder Jugendlichen beschädigt wird, das teilweise unwiderbringlich ist. Kindheit IST Prägezeit, da beisst die Maus kein Faden ab!
    Wie Sie schreiben, so ist es: ja, es liegt an mir, etwas zu verändern in dem Sinne, dass nur ich für mich sorgen kann in meinen persönlichen Belangen, in meiner Einstellung. Auch ich lebe im Jetzt und habe das Glück mich oft über das Jetzt zu freuen, MEIN Jetzt.
    Nur, wieviel steiniger Weg bis dahin zurückzulegen war, und wie viel Furchtbares- das verstehen nur selbst Betroffene!! Und, es ist und bleibt brüchig- und immer wieder schwierig.
    Da wären wir auch bei der von Ihnen angeführten Akzeptanz.
    Ob Sie selbst Flashbacks kennen?
    Es ist aus meiner Erfahrung heraus ein SEHR langer Weg zu akzeptieren. Zu sagen: ja, das ist Teil meines Lebens, ist z.B. in der Traumatherapie ein ganz eigenes Kapitel und liegt ziemlich weit hinten…. also nach einem sehr langen Weg…. und ich erlebe, dass es keinen Endpunkt gibt, immer und immer wieder ist es schwierig. Und oft will ich es nicht wahr haben, denn WENN ich es wahrhaben will ist es manchmal so bedrohlich, dass man sich fühlt als würde man sterben. Da inflationär hinzustehen und zu sagen: jo, akzeptier das Mal und alles wird ok…. sorry, aber da fehlt mir das Verständnis! Ich verstehe, was Sie meinen, aber Sie verstehen Traumata nicht. Muss ich so sagen.

    Die Dinge zu verändern ist unermesslich schwer, und noch schwieriger, wenn es nicht genug Hilfen gibt.
    Und vor allem: es gibt keinen Grund dafür, dass Menschen, die als Kinder/Jugendliche, sexuelle Gewalt erfahren mussten, sich damit auseinandersetzen müssen(es aber trotzdem leider müssen, weil sie sonst nicht leben können- wie sie es wie alle anderen verdient hätten!!!), und sich dann auch noch anhören, dass sie keine Gefangene der Vergangenheit sein müssten, wie Sie es schreiben.

    Das wäre ja mein grösser Wunsch gewesen von all diesem Schrecklichen, das ich schon als Kleinkind erfahrern musste, in Ruhe gelassen zu werden und einfach Mal LEBEN wie andere- das war mir nicht vergönnt!

    Ich verharrte auch keineswegs im Disaster. Wer betroffen ist, weiss wie quälend diese Zeiten sind, in denen man sich selbst noch vorwirft, wofür andere verantwortlich sind!
    Es schwingt für mein Empfinden so eine latente Schuldzuweisung mit in Ihren Worten.

    Ich habe bisher nicht empfunden, dass Herr Denef den Kopf für mich hinhält. So sehe ich das nicht. Ich spüre an was sie anknüpfen wollen oder in mir auslösen wollen, aber an der Stelle stimmts für mich einfach nicht.

    Sich dem Schmerz und dem Leiden ausliefern als einziger Weg??

    Alles in allem verstehe ich Sie immer noch nicht, da ich einerseits von Unterstützung lese und andererseits so etwas in Betroffenen sehen, das ich nicht nachvollziehen kann und viele Dinge die Sie an mich richten an mir vorbeigehen, weil Sie sachlich mir gegenüber einfach falsch sind, da Sie mich ja nicht kennen und daher Ihre Ratschläge an mir vorbei gehen, da ich sie an diesen Stellen nicht brauche.

    Daher weiss ich nicht wie ich Sie einschätzen kann und da fällt ein direktes Antworten einfach schwer.

    Alles Gute auch Ihnen,
    Realmenschin

  75. Karl Görtz schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    Ihre Seele spricht wieder. Sie sind der Mensch, der Solidarität mit den Opfern zeigt, die sich Jahrzehnte lang nicht wehren konnten, die Jahrzehnte lang aus Angst geschwiegen haben, die Jahrzehnte lang ein Leben gelebt haben, das sie eigentlich nicht so gelebt hätten, wenn sie nicht missbraucht worden wären. Sein Sie auch weiterhin wachsam.

    Reinhard Mey : Sei wachsam

  76. Ehrengard Becken-Landwehrs schreibt am :

    Hallo Realmenschin, danke für die vielen und guten Hinweise in Bezug auf eine Demo. In der Zwischenzeit habe ich mir auch Informationen eingeholt und mir sagen lassen, daß es immer am besten ist, wenn eine Demo von einem vor Ort lebenden Menschen/Verein in Angriff genommen wird. Da ich bisher nur eine Mahnwache organisiert habe, fehlt mir die Erfahrung. Wenn sie, wie im vorliegenden Fall, gut aufgebaut sein soll, braucht man sicher Helfer, mit denen man die Aufgaben teilt, denn ich glaube nicht, daß das ein Einziger bewerkstelligen kann!?
    Da eine Demo im vorliegenden Fall in Berlin sein sollte, müßte ich mich erst um die dortigen Bedingungen bemühen, wie Vorlaufzeit, Standort, usw. Daher wäre ich für weitere Hinweise, Ratschläge oder auch tatkräfitge Unterstützung sehr dankbar. Vielleicht kann es auch einer aus Berlin übernehmen, der alles vor Ort kennt? Mit meiner Hilfe ist jederzeit zu rechnen. Ob es am Ende klappt, weiß ich nicht und möchte daher keine Euphorie erwecken. Wer daran interessiert ist, kann mich bitte privat anschreiben: uebecken [at] t-online.de Stichwort: Demo NetzwerkB.

  77. Bernd R. schreibt am :

    Nur wenige Menschen interessiert es, wer unter ihnen unter den Folgen von sexualisierter Gewalt und anderen Formen von Gewalt leidet. Es interessiert kaum, dass in unserer Mitte Kinder aufwachsen, denen jetzt gerade Schlimmstes widerfährt. So viele Opfer und ehemalige Opfer sind zum Schweigen verdammt oder können nur Signale senden, die keiner versteht oder keiner verstehen will.

    Als ich die Rede von Norbert Denef auf dem Bundesparteitag der SPD am 6. Dezember 2012 und die folgende Reaktion der anwesendenen SPD-Mitglieder, den stehenden Beifall und die nachfolgende einstimmige Abstimmung gesehen hatte, dachte ich: Diese Partei tut etwas, dieser Partei kann man vertrauen. Passiert ist innerhalb eines halben Jahres nichts. Worum geht es diesen Politikern?

    Wenn auch diese Rede von Norbert Denef in der Politik nichts bewirkt… welcher andere Weg bleibt dann noch? Mit 63 Jahren nun in den Hungerstreik zu gehen, ist sicherlich ein schwerer Schritt. Aber es ist ein konsequenter Schritt: nie mehr erneut schweigen müssen. Nach 27 Tagen Hungern wissen Sie, Herrn Denef, wenigstens noch, worum es geht: Es geht um Kinderschutz.

    Ich wünsche Ihnen, Herr Denef, dass Ihr Schutzengel diesmal besser auf Sie aufpaßt.

  78. sehr geehrter herr denef
    traurig, dass man erst mit solchen radikalen und gesundheitsschädlichen massnahmen etwas gehör erhält. ich bin leiter in einer gruppe von sexuell misshandelten männer und selber betroffener. tagtäglich bin ich mit der realität des wegschauens und vertuschens konfrontiert. leute, die dieses innere leid und diese innere zerstörung nich am eigenen leib nicht kennen, können unseren friedlichen kampf gegen etwas gerechtigkeit nur sehr schwer nachvollziehen.

    bleiben sie uns gesund, weil soloche leute wie sie, geben anderen betroffenen mut, den bann des schweigens zu brechen und für ihre gerechtigkeit einzustehen.

  79. Michael Huber schreibt am :

    Lieber Norbert,

    AVAAZ ist meines Erachtens ein zweifelhafter Verein. Auch wenn sie so daherkommen, als würden sie sämtliche Probleme angehen, die den Menschen auf den Nägeln brennen (Von Tibet über Umwelt bis hin zu Deinem Anliegen). Hier geht es um eine riesige Datenbank, die angelegt wird, wer weiß, was damit passiert????? Hier ein Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=xDrHzlWS8wk

    Für mich ist AVAAZ genauso bedenklich, wie der WWF oder andere NGOs, die von „Mächtigen“ geschaffen wurden, um den Menschen mit einem „Klick“ ein besseres Gewissen zu bereiten.

    Dir wünsche ich weiterhin viel Kraft, glaube aber nicht, dass die SPD den Willen hat. etwas zu verändern.

    Michael
    ___________________________________________
    Anmerkung vom netzwerkB-Team:

    – Avaaz ist ein Netzwerk von knapp 15.000.000 Menschen aus allen Ländern der Welt, das sich für Menschenrechte, Umweltschutz sowie der Verminderung von Armut & Korruption einsetzen.
    – Avaaz finanziert sich lediglich aus Kleinspenden bis maximal 5.000 Dollar und ist somit 100% unabhängig von Konzernen oder politischen Parteien
    – Selbstverständlich hat Avaaz auch moralische Unterstützer aus Politik und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens. Jedoch haben diese keinerlei Einfluss, auf Kampagnenauswahl und Durchführung.
    – Um dringende Themen schnell zu kommunizieren, nutzt Avaaz die Kommunikation via E-Mail. Sämtliche Daten sind dabei geschützt und werden nie weitergegeben. Mitglieder können sich jederzeit wieder vom Netzwerk abmelden und ihre Daten werden gelöscht.
    – Mit den Bürgerpetitionen gibt Avaaz Organisationen wie netzwerkB die Möglichkeit, selbst Petitionen zu starten und auf wichtige Themen aufmerksam zu machen.

  80. Ole G. schreibt am :

    Hallo Herr Denef!

    Ich habe heute über Avaaz von ihrem Hungerstreik gelesen und bin wirklich sehr erschüttert. Es ist ein Unding, dass es die Verjährungsfrist überhaupt gibt. Ich bin wirklich sehr beeindruckt von Ihnen. Bleiben Sie stark und halten Sie durch!

    LG Ole

  81. Anonym schreibt am :

    Hallo,

    Ich weiß wie es ist über solch ein Thema nicht sprechen zu können.
    Viele Opfer haben einfach zu sehr angst um dagegen an kommen zu können. Und ich versteh diese ganzen Beiträge hier nicht!!! Alle beschweren sich immer nur das niemand etwas tut!!! Und jetzt endlich hat sich EINE EINZIGE Person dazu durch gerungen und alle sagen er soll egoistisch denken!!! Wieso hungern wir nicht mit ?! Wieso gehen wir nicht auf die Straßen!? Wieso setzen wir uns nicht für uns alle gegenseitig ein… und ich sage euch ganz klar es ist so weil alle auf der welt feige schweine sind und egoistisch!!!!! Hiermit lasse ich meinen großen respekt gegenüber diesem Mann zu teil werden,.. denn ich wäre warscheinlich einer von den vielen die das nicht tun würden!!!

    DANKE!!! VORALLEM FÜR DIESES GROßE OPFER!!!

  82. Lydia Ulsperger schreibt am :

    Hallo
    Ich werde gleich die Petition unterschreiben, weil ich inhatlich befürworte, dass Opfer genau dann die Möglichkeit haben sollen, sich zur Wehr zu setzen, wenn die Erinnerung, das Begehren und die psychische Kraft dazu gegeben ist – egal wie lange der Missbrauch auch immer her ist.

    Sehr geehrter Herr Denef – ich hoffe, ihre eigene Art des Kampfes gibt Ihnen Kraft und die Erleichterung, zu fühlen, wie stark sie sich für Ihr Anliegen einsetzen.
    Denn das ist mir als Betroffene wichtig zu sagen: Für mich möchte ich nicht, dass Sie den Hungerstreik durchführen. Ich denke, jede/r Betroffene muss den eigenen Weg gehen, ihr/sein Schicksal zu leben. Mir ist es immens wichtig, dass der Missbrauch nicht durchgehend mein Leben, mich bestimmt. Dass weder ich mich selbst, noch andere mich ständig und nur darüber definieren. Ich habe Wege des Friedens gesucht und bin auch viele Schritte darauf gegangen. Der Missbrauch wird immer ein Teil von mir bleiben. Und doch habe ich mich von dem Täter innerlich verabschiedet und bin hoffnungssuchend in die Zukunft blickend voran gegangen. Er bestimmt nicht mehr mein Leben. Das wäre das, was ich aus meiner Sicht der „Heilung“ auch Ihnen wünschen würde. Wenn Sie aber ein bisschen Frieden darin finden, für die Abschaffung der Verjährungsfrist zu hungern, dann wünsche ich Ihnen aus ganzem Herzen, dass Sie ihr Ziel erreichen – es gesunden Leibes erleben dürfen und Ihre Seele dadurch ein bisschen Frieden und Heilung findet.

    Ihre Lydia U.

  83. Jan schreibt am :

    Hallo Herr Denef,

    Ich bin zwar noch 16 Jahre jung, dennoch verfolge ich ihr
    Vorhaben mit sehr großem Interesse. Es ist schön zu
    Sehen, wie sich einzelne Menschen für eine bessere Zukunft
    einsetzen, wenn nötig sogar dafür leiden. Ich wünsche ihnen
    alle Kraft die sie benötigen und ich werde mich durch das
    Teilen der AVAAZ.org Seite und dieser hier mit dafür einsetzen.
    Ich danke ihnen vielmals, dass sie dies für die vielen armen
    Menschen tun und wünsche ihnen weiterhin alles Gute.
    Viel Glück weiterhin mit ihrem Vorhaben. Sie sind ein
    Vorbild für jeden Menschen, denn man sollte sich für die Gerechtigkeit
    einsetzen um vielen Menschen zu helfen. Bleiben sie stark 🙂
    Mit sehr freundlichen Grüßen: Jan, Hildesheim

  84. A. Jung schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    ich habe Ihre Petition gern unterzeichnet … weil ich aus meinem engeren Freundeskreis gleich mehrere Überlebende kenne und um die dramatischen Folgen von sexualisierter Gewalt für Einzelne weiß … während die Gesellschaft in der Regel das Stillschweigen vorzieht.
    Bei allem Respekt für Ihren zivilen Ungehorsam und die selbstgewählte Form Ihres Protestes – bitte bleiben Sie am leben! Manchmal reicht ein kleiner (aber vorbildhaft lauter) Impuls, um etwas ins Rollen zu bringen. Dies wünsch ich mir im vorliegenden Fall – Ihnen, uns und allen, die dann vielleicht weniger leiden und kämpfen müssen.
    Mit herzlichen Grüßen
    A. Jung

  85. margot kirsch schreibt am :

    Hallo Herr Denef
    ich bewundere Ihren Mut, Ihre Wagniss und Ihre Aktion!!! Auch ich habe gestern natürlich unterschrieben, denn es ist ein Unding, dass solche Verbrechen – ob an Kindern oder Erwachsenen – „verjähren“ dürfen!!! Das kann und darf nicht sein!
    Heute lese ich nach, und bis dato 9:41 h am 5.7.2012 haben bereits 42,988 Menschen ihre Unterschrift eingereicht!!! Ich wünsche Ihnen, und uns, Erfolg bei dieser Aktion und dass Sie gesundheitlich gut aus Ihrem Streik rauskommen.
    Herzliche und sonnige Grüße aus dem Saarland
    Margot K.

  86. lieber norbert,
    so…jetzt wissen alle bescheid…sehr viele haben schon unterschrieben…und…du stehst jetzt auf…kausst langsam einen reifen apfel…und fängst wieder an zu essen!…
    …hallo?!…
    …gandhi hat auch immer wieder aufgehört;-)…
    …hab ein leckres break-fast!…
    …alles hat seine zeit, oder?…
    …und nu is doch wieder zeit den tempel in dem wir leben zu pflegen…und ihn zu nähren…damit du das große abenteuer leben weiter gestalten kannst…
    …herzlichst aus münchen…angela…

  87. Wolfgang W. Bever schreibt am :

    Lieber Herr Denef,

    ich selbst wurde von solchen Erlebnissen Gott sei Dank verschont. Deshalb kann ich sicher nicht annähernd das empfinden, was Sie und andere Betroffene empfinden. Etwas anderes zu sagen, wäre Heuchelei.

    Ich finde es toll und mutig, wie Sie sich für ein Thema einsetzen, welches in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu ist. Warum eigentlich? Gibt es so viele sexuelle Gewalttäter, welche einfach nur Angst haben, erkannt zu werden? Vielleicht der liebe, nette Nachbar?

    Ob der Weg über einen Hungerstreik der Richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Damit fügen Sie sich selbst Schaden zu und haben vielleicht irgendwann nicht mehr die Kraft weiter zu kämpfen. Gerade aber diese Kraft werden Sie brauchen.

    Auf jeden Fall finde ich es toll und überaus mutig, nicht nur über Ihre eigenen Erlebnisse zu reden, sondern sich auch für andere Opfer einzusetzen.

    Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    Herzlichst
    Ihr
    Wolfgang W. Bever

  88. M.M. schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    ich möchte Ihnen sagen, dass ich Ihren Mut bewundere, dieses immernoch unterschätzte und so unglaublich wichtige Thema auf solch radikale Weise aufgreifen.
    Ich selber wurde acht Jahre lang innerhalb der eigenen Familie sexuell missbraucht und leide bis heute unter den Folgen.
    Bitte sehen Sie, obgleich Ihr Motiv so edel ist, dass Sie sich selbst bestrafen, mit diesem Hungerstreik.
    Sie haben bereits so lange gelitten und waren machtlos. Ihr Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen ist bewundernswert und gibt mir Kraft.
    Es gibt jedoch andere Wege, Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, als sich selbst zu verletzen.

    Hochachtungsvoll,

    Martina M.

  89. Lieber Herr Denef,

    ich habe das Buch Splitterfasernackt gelesen,
    diese junge Frau hungert sich langsam zu tode, weil sie vom Gesicht dieser Erder verschwinden will, um die Erinnerung an das an ihr begangene Verbrechen vergessen will und für etweige weitere Täter unsichtbar werden will.
    Ihr Hungern hat am Ende nur konsequenzen für sie selbst.

    Es ist leicht zu sagen, Sie sollen aufhören, weil ihre Gesundheit gefährdet ist.
    Ich denke, wenn das ihr Weg ist und ihre Entscheidung ist, sollten Sie tun, woran Sie glauben, denn Schaden genommen haben Sie in jedem Moment, in dem Sie missbraucht wurden.
    Wenn Sie auf diesem Weg für sich und alle anderen Kinder hiermit etwas erreichen können, haben Sie einen großen Sieg erungen.
    Ich hoffe, dass Sie durchhalten und durch das Hungern keinen Schaden nehmen.

    Schließlich tun Sie dies nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen, die Ihr Schicksal teilen und in der Zukunft teilen weden.

    Ich wünsche Ihnen Kraft und Erfolg.

    C. Omosigho

  90. Coralie schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    ich kann es kaum glauben, dass es Menschen gibt, die sich für die Opfer von sexueller Gewalt gegen Kinder einsetzen. Meine Erfahrung war bis jetzt eine absolut flächendeckende und lückenlose konzertante Negierung dieser Taten. Danke, dass Sie für uns so vorbehaltlos und ehrlich kämpfen!

    Lieber Herr Bading, (11. Juni, 18.53h)
    vielen Dank für Ihre klaren Worte. Es ist horrormäßig, wie lückenlos der sexuelle Missbrauch von Kindern funktioniert. Sonst verfeindete Personen bilden plötzlich Schulterschluss. Selbst seelische Krüppel stürzen sie sich wie Geier auf die hilflosesten und verwundbarsten Mitglieder der Menschheit. Die Frage,wie diese Kinderschänder es mit ihrem Gewissen vereinbaren können, hat mir das Video von Frank Ochberg beantwortet: house-of-mirrors.blogspot.de/2011/09/dangers-of-malignent-narcissism.html

  91. Lieber Norbert,

    ich bin überwältigt. Welch ein großer Erfolg, dass sich so viele Menschen zu dir/zu uns bekennen. Du hast den richtigen Weg gewählt! Doch quäle deinen Körper nicht zu lange! Die schwierigste Arbeit kommt erst noch, dafür musst du weiterhin fitt sein. Ich war die Tage fast nur am PC, ganz sicher genau wie du und viele weitere von uns. Und immer im Wechsel habe ich voller Bewunderung auf deine Petition geschaut und dazwischen viele weitere Gruppen informiert. Nur gut, dass man das per PC machen kann, ansonsten hätte ich nicht gewusst, wie ich dich mit meinen arg begrenzten Möglichkeiten Unterstützung zukommen lassen könnte. Ich wünsche dir von ganzem Herzen weiterhin viel Kraft, aber vor Allem auch Gesundheit – und sei stolz auf dich, wir sind es alle!!!!

    Liebe Grüße

    Jutta aus Bittkau an der Elbe

  92. Matthias, Kaiserslautern schreibt am :

    Norbert, als verzweifelten Hilferuf nach Verstandenwerden kann ich für einen Hungerstreik Empathie zeigen. Als taktisch gewähltes Mittel zur politischen Druckausübung akzeptiere ich ihn nicht. Ich empfinde das als gewaltförmig, nicht nur gegen Dich selbst, sondern im Sinne einer Erpressung und – noch problematischer – eines Versuchs, die Verantwortung für Dein Wohlergehen, letztlich den eigenen Tod, potentiell anderen zuzuschieben. (Leider entstehen Gewalt-Impulse ja oft aus eigener Gewalt-Erfahrung in Verbindung mit Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.) Allein schon die Formulierung „Ich bin im Hungerstreik, weil die Bundestagsfraktion…“ klingt so, als ob Du dazu gezwungen worden wärest. Was sind Deine Motivationen und Wünsche? Warum wählst Du genau dieses Mittel? Und worauf gründen sich Deine „hoffnungsvollen Grüße“?

    Ich nehme wohl wahr, dass Ihr nicht wirklich ein „Fasten zum Tode“ praktiziert, sondern mit zeitlich begrenzten „Streiks“ Aufmerksamkeit sucht. Aber wie gesagt, ich finde diese Form der Kommunikation sehr problematisch. Vielleicht findet sich ja doch noch was Lebendigeres.

    Ich wünsche Euch viel Kraft, Euer Leid und Eure Bedürfnisse weiterhin unermüdlich laut, emotional und wirksam zu artikulieren – und zugleich Gelassenheit, das komplexe Zusammenspiel der gesellschaftlichen Kräfte akzeptieren zu können, das ja leider in ach so vielen Fällen nicht zu guten Entscheidungen führt.

    Dir persönlich wünsche ich Menschen, bei denen Du Dich in Deinem ganz persönlichen Leid und Sosein gesehen fühlst und dass Du aus Deiner Müdigkeit bald erwachst, Deine „Bahre“ nimmst und aufrecht gehst…

    Gruß, Matthias
    ____________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Legen Sie mir bitte, wie Vater Goethe sagt, nichts aus und nichts unter.

  93. Wilma schreibt am :

    Ich wäre auch froh, wenn mit diesem doofen Hungerstreik endlich Schluss wäre, spätestens nach sechs Wochen, das ist versprochen, obwohl ich es von der persönlichen Lebensgeschichte her sehr gut verstehen kann. Andererseits sehe ich aber auch, dass daraus schon viel Gutes entstanden ist. Es hat sich z.B. Avaaz gemeldet. Auf der Unterschriftenliste stehen jede Menge Prominente, vor allem aus dem Bereich Schauspieler, Sänger und Künstler. Wer weiß, welche tollen Möglichkeiten sich daraus wieder ergeben. Da sollte man später auf jeden Fall noch einmal nachhaken. Ich hoffe es ist möglich, sich die Liste nach Abschluss komplett ausdrucken zu lassen. Wen ich da schon alles gesehen habe…….. 100.000 Unterschriften würden schon eine Menge Eindruck machen. Ich werde hier bei mir weiter die Leute bombardieren.

  94. Oskar S. (Berlin) schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    als Person, die in seiner und der Familie seiner Partnerin mit vergleichbaren Verbrechen und Misshandlungen umzugehen hat, unterstütze ich Ihr Begehren aus voller Kraft, bewundere Ihren Mut, ihre Menschlichkeit und halte Ihren Hungerstreik, mit aller Hochachtung, für ledigitim.

    Sie machen diese Bewegung als männliches Verbrechensopfer, so tragisch aber realistisch das ist, zur glaubwürdigsten Bewegung für die Korrektur des täterschützenden Sexualverbrechensrechts, da ihnen der unterschwellige sexistischen Zynismus in den Köpfen vieler Menschen, die weibliche Vergewaltigungsopfer meist als Simulanten degradieren, nicht begegnen wird.

    Ihre Bewegung ist so wichtig nicht nur für den juristischen Schutz aller bisherigen und zukünftigen Verbrechensopfer und das Miteinander in diesem Land (und über seine Grenzen hinaus).

    Bitte machen Sie weiter! Fühlen Sie Ihren Rücken gestärkt gegen jede Form von Verbrämung, Verhöhnung, Bagatellisierung, aBeschwichtigung oder Lüge, denen sie noch ausgesetzt werden! Vertrauen Sie weiter Ihrem Instinkt!

    Hochachtungsvoll
    Oskar Scherner
    Mediziner

  95. Bärbel schreibt am :

    Hallo Anonym,
    vom 04.07.2012 u.a.—alle beschweren sich –und nur einzige Person tut etwas,
    viele ,viele haben soviel getan ,sind auf die Strassen gegangen,demonstrierend und vieles mehr,ich habe mir die Finger wund geschrieben,und wenn ich etwas besser drauf bin,demonstriere ich auch,

    in den langen Verfahrenszeiten ,hat ein Richter 2011 sich für mich und meine behinderte Tochter entschieden,eine Ausnahme,vielleicht sogar eine einsame Entscheidung,

    gegen die Behördenwillkür,gegen die Heimaufsicht,gegen die Betreuungsbehörde usw.,
    nach den UN-Konventionen 2010,

    durch netzwerkB.,die Webseite sind wir zu Dank verpflichtet,

    doch der momentane Kleinkrieg -Bürokratie für ein selbstbestimmtes Leben ist ermüdend und zeitraubend,

    wir werden wohl wahrgenommen,

    entschuldigen wird sich von den Verwaltungen wegen des Unrechtes an uns niemand,und nochmals bedanken wir uns bei Hrrn Denef und netzwerkB.und wünschen dass die Gesundheit erhalten bleibt und viel KRAFT v.G. Bärbel

  96. Bernd R. schreibt am :

    All die Kinder, die jetzt gerade Opfer von Pädokriminellen und Sadisten sind, haben nicht die Möglichkeit, ihr Martyrium zu beenden. Sie werden an den Folgen ihr Leben lang leiden.

    Es ist nicht nötig, an Herrn Denef (und weitere Mitglieder aus dem Team von netzwerkB, die auch hungern) zu appellieren, die sich entschieden haben, etwas zu tun.

    Es ist Zeit, an die Politik zu appellieren, parteienübergreifend und umfassend etwas dafür zu tun, dass Menschen, die in ihrer Gesundheit geschädigt wurden, unabhängig von jeglicher Frist Anspruch auf unmittelbare Unterstützung haben, statt rechtlos auf Almosen angewiesen zu sein.

    Wenn Vertreter aller Parteien erklären, das sei alles sinnvoll und berechtigt, aber die Mehrheit fehle, so zeigt das, dass sie nicht fähig sind, miteinander zu kommunizieren, um gemeinsam etwas für die Menschen zu tun.

  97. Hallo alle hier im Blog, bitte unterstützt auch meine Petition gegen Kindesmissbrauch, ich brauche auch mindestens 75.000 Unterschriften.
    Hallo,

    ich habe gerade eine mir sehr wichtige Petition auf der Petitions-Seite von Avaaz erstellt. Sie heißt: „Opferschutz vor Täterschutz“ Kindeswohl vor Täterschutz.

    Mir ist dieses Thema wirklich sehr wichtig, und mit Eurer Hilfe können wir wirklich etwas bewegen! Jede Unterschrift bringt uns unserem Ziel von 100 Unterschriften näher. Könnt ihr mir helfen und meine Petition unterzeichnen?

    Hier könnt ihr mehr erfahren und auch direkt unterschreiben:
    http://www.avaaz.org/de/petition/Opferschutz_vor_Taterschutz_Kindeswohl_vor_Taterschutz/?launch

    Bitte leitet den Link zur Petition nach dem Unterschreiben auch an Eure Freunde weiter.

    Herzlichen Dank,

    ——————————————————————————–

    Nachdem Sie Ihren Freunden gemailt haben, sollten Sie Ihre Petition noch weiter bekanntmachen, indem Sie sie auf Facebook teilen oder auch via Twitter versenden: http://www.avaaz.org/de/petition/Opferschutz_vor_Taterschutz_Kindeswohl_vor_Taterschutz/?ttORYab

    Lassen Sie uns gemeinsam etwas verändern,
    das Team der Avaaz-Bürgerpetitionen

  98. Ein freundliches Hallo, Herr N. Denef ,

    bei avaaz bin ich schon was länger und “ staunte “ neulich
    nicht schlecht, über Ihre Petition.
    Natürlich sofort unterschrieben und später den
    Newsletter eingetragen,
    daher schade , dass die Unterschriften nicht so weiter
    gehen wie in den ersten Tagen.
    Sie sind mutig und haben Ihre Angst überwunden,
    nachdem Sie über die qualvollen 8 Jahre sprechen konnten –
    BEFREIUNG – .
    Ich habe ein paar Zitate über MUT ;

    Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist :
    den Mut zu verlieren.
    Johannes Mario Simmel (*1924)
    östr. Schriftsteller

    In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt.
    Paul McCartney (*1942)
    engl. Pop-Musiker, Ex-Beatle

    Zwischen Hochmut und Demut
    steht ein drittes , dem das Leben
    gehört , und das ist der Mut.

    Theodor Fontane

    Glücklich ist , wer das , was er
    liebt , auch wagt , mit Mut zu beschützen.

    Ovid

    Vertrauen ist Mut ,und
    Treue ist Kraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

    Wo der Mut keine Zunge hat ,
    bleibt die Vernunft stumm.

    Jupp Müller

    Ich wünsche Ihnen weiterhin Kraft und
    sende Sonntagsgrüße

  99. Dunja schreibt am :

    Lieber Norbert,
    ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen ! Das was Angela am 5.7. schrieb finde ich sehr lieb und Du solltest Dir diese Worte zu Herzen nehmen.
    Wenn wir nicht essen, werden auch unsere Nerven, unsere Sinne durchlässiger ….Du brauchst dann auf jeden Fall nur gute Menschen um Dich.
    Ich würde Dir zu einer guten frischen Gemüsebrühe raten….schön warm 🙂
    Matthias aus Kaiserslautern habe ich so verstanden, daß er entweder nicht verstanden hat worum es Dir bei Deinem Appell geht oder es ist diese scheinheilige Kommunikationsweise der Kirche, mit der Dir knallhart aber kreidegefärbt vermittelt werden soll, daß Du einen aussichtslosen Kampf für die falsche Sache führst .
    Dem ist nicht so….wir haben verstanden, daß es bei einem Erfolg den vielen Priestern und Kinderschändern ja doch noch an den Kragen gehen könnte.
    Dies verstehen natürlich auch die Kirchendiener…….;-)

    Also alles alles Gute !!!
    Wenn es noch etwas gibt was ich tun kann…..bitte schreiben !
    Dunja

  100. Felix Evers schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    Ihnen und Ihrer Familie sende ich hoffnungsvolle Grüße (wie Sie ja auch gelegentlich schreiben) – in der Hoffnung, dass Ihr Besuch in Berlin endlich Früchte trägt. Auch ich bin – mit so vielen Fachleuten und Kennern der Materie – der Meinung, dass die Verjährungsfristen bei Fällen sexualisierter Gewalt abgeschafft werden müssen. Zudem wünsche ich Ihnen über Ihren Hungerstreik hinaus weiterhin die Kraft, im netzwerkB andere zu ermutigen und Einfluss zu nehmen. Sie sind – auch wenn Sie dies bescheiden zurückweisen werden – ein Vorbild.
    Aus Ratzeburg grüßt Sie Ihr Felix Evers

  101. Ghandie schreibt am :

    Felix Evers schreibt am 10. Juli 2012 um 15:31 Uhr
    . Auch ich bin – mit so vielen Fachleuten und Kennern der Materie – der Meinung, dass die Verjährungsfristen bei Fällen sexualisierter Gewalt abgeschafft werden müssen.

    Was nützen Fachleute und Kenner der Materie, wenn sie nur gratulieren und gute Kraft wünschen, statt mit Hernn Denef öffentlich auzutreten? Süssholzgerasple!

  102. Thea schreibt am :

    Lieber Herr Denef,

    vieles wurde bereits gesagt. Ich möchte nicht unnötig wiederholen. Deshalb will ich es kurz und prägnant halten. Bitte fassen Sie es nicht als „platt“ auf, denn so ist es nicht gemeint.

    Ich habe von Ihnen gehört. Ihre Aktion lässt mich nicht los. Sie sind ungemein tapfer und stark. Sie setzen sich für das Richtige ein. Ich denke an Sie.

    Beste Grüße,
    Thea

  103. Anna M. schreibt am :

    @Ghandie,
    Ihre provokanten Sticheleien gehen jetzt eindeutig zu weit.
    Wenn Sie nicht genügend Sensibilität besitzen, um mit (anderen) Betroffenen umzugehen, möchte ich Sie bitten, dieses Forum zu meiden oder aber sich in der Aufforderung an andere Menschen DEUTLICH zurückzuhalten.
    Ich finde Ihr Verhalten übergriffig und das können Betroffene nicht gebrauchen, besonders nicht hier in diesem geschützten Rahmen eines Betroffenen-Forums.

    Ich möchte Ihnen den Ball zurückspielen bzw. Sie bitten, in den Spiegel zu schauen. Wenn Sie der Meinung sind, daß Sie zuwenig für Betroffene von sexualisierter Gewalt bzw. für politische Änderungen dieses Thema betreffend tun, dann ÄNDERN SIE DIES! Und zwar in der PRAXIS!

  104. Sehr geehrter Herr Denef, wir haben heute aus der Zeitung von Ihrem Hungerstreik erfahren. Sie und Ihr Engagement haben uns sehr bewegt. Wir möchten etwas tun und haben bei uns im Geschäft einen Hinweis für unsere Kunden ausgehängt, Ihre Petition im Netz zu unterzeichnen. Erfahrungsgemäß ist es aber so, daß viele Menschen das gern unterstützen wollen, es aus den Köpfen dann auch schnell wieder verschwunden ist. Deshalb wollten wir Sie fragen, ob Ihnen auch damit geholfen wäre, wenn wir Ihre Petition auslegen und die Menschen direkt bei uns unterschreiben lassen. Wir wünschen Ihnen weiterhin den Mut und die Kraft, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und hoffen, dass Sie die längst überfällige Abschaffung der Verjährungsfristen im Bewußtsein der Menschen halten und so die Politik zwingen endlich zu handeln. Auch wenn wir den Hungerstreik als adäquates Mittel zur Durchsetzung von Interessen sehen, möchten wir Sie bitten, auf Ihre Gesundheit zu achten, Sie werden hier noch dringend gebraucht. Herzliche Grüße aus Eutin Frauke und Stefan Knorr
    ______________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Gern können Sie die Petition auslegen und unterschreiben lassen. Sie können das Formular ausdrucken unter: http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2009/03/beschwerde_handzettel.pdf

  105. Viktoria Toth schreibt am :

    @ Anna M.
    Hallo Anna M.

    „@Ghandie,
    Ihre provokanten Sticheleien gehen jetzt eindeutig zu weit.
    W……….gebrauchen, besonders nicht hier in diesem geschützten Rahmen eines Betroffenen-Forums. “

    Danke für die klaren Worte. Genau die gleichen Gedanken waren mir auch im Kopf rumgegeistert, ohne dass ich sie hätte überhaupt i r g e n d w i e formulieren können. Vom ersten bis zum letzten Wort.

    Danke für die kleine Lehrstunde!

    Mit schönen Grüßen

  106. Sehr geehrter Herr Norbert Denef,

    seit Jahren erhalte ich ja Ihren Newsletter, so dass ich über aktuelle Aktivitäten erfahren kann.
    Nur wie geht es Ihnen persönlich?
    So manches Mal habe ich an Sie gedacht, wie geht es diesen Menschen, wie kann innere Ruhe einkehren?
    Trotz Ihrer Lebenssituation – ich wünsche Ihnen
    Alles Gute und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen
    ___________________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Vielen Dank für die Nachfrage!

    Persönlich geht es mir gut.

    Damit „innere Ruhe einkehren“ kann bewege ich mich vier bis sechs Stunden jeden Tag in einem Mix von: Meditation, Yoga, Hula-Hoop, Trampolin, Turnerringe, Reck, Fahrradfahren, Schwimmen, Sauna und danach bei Wind und Wetter noch in die Ostsee springen (außer wenn sie zugefroren ist).

    Ich ernähre mich schon seit vielen Jahren vollwertig, nach Dr. Max-Otto Bruker.

    Dass ich seit acht Jahren an der Ostsee wohnen darf, betrachte ich täglich als Geschenk – sie ist meine beste Therapeutin.

    Herzliche Grüße

    Norbert Denef

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