8 Kommentare

  1. Martina schreibt am :

    Lieber Herr Denef, liebe Christine und liebe Katharina,

    Ihr habt mich mit Eurer Aktion wieder aus meiner derzeitigen Resignation wach gerüttelt. Ich werde den Kampf für meine Enkelkinder wieder aufzunehmen, wenn es auch ein Kampf Einer gegen Alle ist.

    Es gibt auch noch die Möglichkeit eine eigene Partei zu gründen.
    Eine Partei die auf der Seite der Betroffenen steht und die Trennung von Staat und Kirche durchsetzt.

    Ich wünsche Euch alles Gute
    Martina

  2. klaraklara schreibt am :

    Liebe Katharina,
    ich hoffe sehr, du willst am Leben bleiben. Worauf beruht deine Erwartung, dass uns die SPD in den nächsten Wochen mit einem handfesten Ergebnis entgegenkommen wird? Also das die SPD-Abgeordneten von da an mit Energie das Ziel vertreten werden, die Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder abzuschaffen? Das ist doch ds Ziel des Hungerstreiks, oder verstehe ich das falsch?

    Aus meiner Sicht ist die SPD und sind alle Leute an den Parteispitzen zwar Faktoren, die man berücksichtigen muss und möglichst auf die eigene Seite zieht – aber niemals die potentiell loyalen Bündnispartner, auf die wir unsere Hoffnungen aufbauen sollten.

    Ich wäre mehr dafür, bei den Leuten von der Parteibasis und generell bei den Wählern so lange „Gegenaufklärung“ zu treiben, bis sich alle, die nicht selber Täter oder täterloyal sind, trauen und auf die Politiker Druck ausüben. Wer ist denn wirklich über die Problematik informiert und denkt auch nicht mehr unbewusst in Bahnen, in denen Täter geschützt werden? Deshalb war ich auch angenehm überrascht über das bisherige Entgegenkommen in der SPD.

  3. Pingback: Nics Bloghaus

  4. Ehrengard Becken-Landwehrs schreibt am :

    Die im Video gezeigten Versprechungen sind erwartungsgemäß im Sande verlaufen. Politiker halten sich an die Devise: Volk besänftigen und beruhigen, sie vergessen sowieso! Und damit liegen sie goldrichtig, denn der blöde Wähler holt sie immer wiede! Die Farbe der Partei spielt dabei absolut KEINE Rolle! Bis Politiker ihre dicken Hintern vom Stuhl hochbekommen und wirklich etwas unternehmen, fließt viel Wasser den Rhein runter!
    Warum die SPD im vorliegenden Fall die Klappe so weit aufgerissen und doch nichts unternommen hat, ist beschämend und zeigt die Ignoranz und das Desinteresse dieser Leute SEHR deutlich! Sie sollten besser das Maul halten, wenn sie gar nicht vorhaben, etwas zu ändern?!

  5. Angelika schreibt am :

    Hallo,
    ich finde diese Aktion gut!!! Immer noch geht der Täterschutz vor den Opferschutz. Die Opfer müssen ihr Leben lang mit den Folgen dieser Tat leben. Nichts ist mehr wie es mal war, das Leben verändert sich dadurch von Grund auf. Das Opfer muss noch darum kämpfen eine Therapie zu bekommen, dem Täter wird diese ohne Bedingungen zuerkannt. Eine Verjährung für solche Taten darf es nicht geben, denn für die Opfer gibt es auch keine „Verjährung“.

  6. Ich schließe Euch alle in meine Gebete ein, so wie alle Kinder die geschändet und/oder ermordet wurden. Eine virtuelle Kerze brennt auch für Euch. Es muss etwas geschehen. Ich glaube, erst wenn ein soches Schicksal einem der Gesetzesgeber passiert werden sie sich darum reißen etwas zu ändern. Dass Täterschutz noch immer vor Opferschutz geht ist ein Skandal allererster Klasse. Eltern bindet eure Kinder an, die Schänder kommen. Es sollte genau umgekehrt sein! Ich mache jeden Politiker mit verantwortlich an den Taten, die von Widerholungstäter begangen werden. Es ist Zeit etwas zu ändern. Ich bewundere Euch und schicke Euch ganz viel Kraft! Eure Eva-Maria

  7. Alwin Michel schreibt am :

    Ja was soll, oder was soll ich überhaupt sagen, was die SPD für ein Gerede 
abhält und das noch vor den vielen Mitgliedern der SPD wo Herr
 Norbert Denef sich vor diesen Haufen von machtgierigen Abgeordneten sich
 stellte und sich erneut dem Hohn und Gelächter hinter der holen Hand
 aussetzt – es ist eine Schande erst mit der Mehrheit abstimmen und nun
 nicht’s passiert.

    Trete ab heute in den Hungerstreik!

  8. Uwe Werner schreibt am :

    So eben habe ich mehrere mails erhalten, von Menschen und Organisationen, welchen ich mitgeteilt habe, das Norbert Denef in den Hungerstreik getreten ist. Gleiche mail schickte ich an mehrere Medien. Die Absicht war, uns Opfer wieder medial ins Gespräch zu bringen und auch eine „Würdigung“ für die Arbeit von Norbert Denef und dem netzwerkB-Team.
    Was soll ich jetzt noch sagen, da auch andere in den Hungerstreik getreten sind?
    Zum einen erfüllt mich diese Nachricht mit Stolz, andererseits mache ich mir aber auch Sorgen um deren Gesundheit und evtl. Folgeschäden.
    Sinn macht das ganze aber auch nur, wenn diese Hungerstreik-Aktion ärztlich begleitet wird und von Familie und FreundeINNEN solidarisch gelenkt wird.
    Ihr müsst euch aber auch darüber im Klaren sein, das sich „Opfer“ dieser Aktion anschliessen wollen, welche traumatisiert u/o aber sich in Therapie befinden und vielleicht zusätzlich gesundheitlich angeschlagen sind. Opfer die unter Depressionen leiden und aufgrund des Traumas psychisch verständlicherweise labil sind. Opfer, welche jahrelang nach Hilfe gesucht und geschrien haben und für sich diesen Hungerstreik als letztmögliche Konsequenz ansehen werden. Nicht alle können und werden so solidarisch begleitet, wie @Christine ?, @Katharina ?und @Ahwin ? und Norbert. Wer eine derartige Solidaritätsaktion mit einem Dominoeffekt auslöst, muss sich aber auch gleichzeitig über die positive/negative Auswirkungen auf andere voll bewusst sein. Denn, wenn wir Missbrauchsopfer nicht wertig zusammenstehen bei dieser Aktion, dann ernten wir höchstens nur Mitleid und dafür kann man sich bekannterweise nichts kaufen. Daher finde ich auch einige Kommentare hier anregend, die auf andere Lösungsmöglichkeiten hinweisen.
    Letztendlich bleibt zumindest für mich die primäre Forderung: Aufhebung der Verjährungsfrist und sofortige und unbürokratische und an keine Auflagen gebundene Entschädigung aller ehemaligen und heutigen Missbrauchsopfern!!!
    Viele Opfer haben im Kampf vor den Gerichten, Behörden der Kirche und in der Hoffnung auf eine Entschädigung hunderte, wenn nicht gar tausende Euro‘ s (Heimakte,Gebühren,Gerichts-u.Anwaltskosten,Porto,Fahrkosten,Therapiesuche,Medikamente usw.) ausgegeben. Wissen wir, wieviele dadurch schon gezwungener Maßen unter Hunger zu leiden hatten?!
    Körperliche Unversehrtheit ist in unserer Verfassung genauso verankert, wie eine Leben in Würde, das Recht auf ein Dach über den Kopf und aber auch ein Recht auf Essen und Trinken. Das bitte ich Euch bei diesem Hungerstreik zu bedenken und nach anderen Lösungsformen dennoch auch weiterhin zu suchen.
    In Gedanken bin ich bei Euch, aber auch bei all denen, welche noch immer
    für ihr eigenes Überleben kämpfen müssen, Tag für Tag.
    Kraft, Gesundheit und Einsicht verbunden mit den ganz lieben Grüssen von mir.

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