Ein Kommentar

  1. elvira schreibt am :

    Lieber Herr Fesselmann,
    meine Mutter, meine Tanten, mein ganzes Dorf, meine Familie wurden vor ca. 60 Jahren Opfer eines missbrauchenden Priesters. Ich bin ein Opfer der 2. Generation. Missbrauchte Menschen sind total gestört in ihrer Liebesfähigkeit und ihr Urvertrauen wurde vernichtet. In diesem kranken Umfeld bin ich aufgewachsen und mit ca. 40 Jahren fast IRRE geworden. Zu der Zeit habe ich selber im Pfarrhaus als Sekretärin gearbeitet, als eine meiner missbrauchten Tanten, die dort jetzt noch als Küsterin arbeitet, mir die „WAHRHEIT über ihren MISSBRAUCH“ erzählt hat. Dies geschah allerdings nicht aus LIBE zur WAHRHEIT, sondern um meiner MUTTER zu schaden., da leider die meisten missbrauchten KIND-Frauen des Priester untereinander auch noch in Eifersuchts- und Neid-Spielen bis heute verstrickt blieben. In einer anschließenden Therapie hat sich der Missbrauch an mir wiederholt. Ich flüchtete in eine Klinik mit massiven SUIZIDGEDANKEN. Ich überlebte ein Gerichtsverfahren gegen den Therapeuten, ging in Therapie, erlebte dort wieder emotionalen Missbrauch, die Therepautin wollte, dass ich verzeihen sollte. Der missbrauchende Arzt zahlte lediglich 5.000 Euro Strafe für caritative Zwecke und arbeitet weiter und vertrickte mich, die ich ja verzeihen sollte, wieder in eine abhänige Beziehung. Das alles endete 2007 mit einem Suizidversuch mit Alkohol und Tabletten. Ich wurde auf der Autobahn durch die Polizei gestoppt. Ich ging für 4 Monate in Langzeittherapie und von dort zu Frau Dr. Becker-Fischer, die den § 174c ins Leben gerufen hat. Missbrauch an Erwachsenen ist strafbar. Leider kümmern die Kirchen sich nicht um die Tatsache, dass auch Erwachsene missbraucht werden können. In ihrem Denken kommt nur Missbrauch an Kindern vor.
    ABER ein KIND ,wie ich ,konnte in diesem UMFELD nicht wachsen. Ich wurde pseudoerwachsen, ich habe erwachsen gespielt. Und in der Therapie saß ein KIND in einem Erwachsenenkörper.
    Viele ERWACHSENE sind eben nicht wirklich ERWACHSEN. TÄTERKinder haben in unserem LAND das sagen und OPFERKINDER schreien, hungern und werden doch nicht gehört.
    Nur wenige Menschen sind in der LAGE das zu sehen und zu verstehen.
    Elvira
    ehemaliges Opfer der 2. Generation
    BISTUM AACHEN

    jahrelange MEDITATION und Therapie bei einer Pionierin der „Traumatherapie“ hat mit geholfen aus dem CHAOS in meinen KOPF und in meinen KÖRPER hinauszuwachsen.

    Ich war kurz davor schizophren zu weden.

    Ich habe es geschafft Anerkennung und Halt in mir SELBST zu finden. Ich bin unabhänig geworden von HALT und Anerkennung im außen.

    Das war mein WEG.

    Elvira Bartz-Gossen
    Opfer der 2. Generation
    Bistum Aachen

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE