Weil meine Seele am Überlaufen ist

24.06.2012

Weil meine Seele am Überlaufen ist, auch noch nach 58 Jahren, muß ich einsame Wege gehen.

Meine ersten 9 Lebensjahre gehörten dem Täter. Mit der Geburt 1992 meines Kindes veränderte sich mein ganzes Leben. Mein Körper litt, ich bekam Herzprobleme, fiel häufig in Ohmacht, hatte Angst und wußte nicht, was mit mir los war. Zweifelte an meinem Verstand und befürchtete Verrückt zu werden. Ich dachte dahinter steckt eine schwere Krankheit, aber war es nicht. 1995, mein Kind war gerade erst vier Jahre, verstärkten sich die Symptome. Abends stellte ich mir den Wecker, sodaß dieser stündlich klingelte, damit ich bloß nicht tief einschlief – warum ich das tat, wußte ich zu der Zeit nicht. Es war einfach eine unerträgliche Angst da, daß Gefühl zu ersticken und verrückt zu werden. Nach mehreren Zusammenbrüchen, deutete mein Arzt an, ich sollte mich in eine Klinik für Traumata beegeben. Sechs Monate war ich in der Hölle des Unerträglichen, zu schwach um zu leben und zu schwach um mich umzubringen. Immer wieder hatte ich entsetzliche Träume, es waren Fetzen, Bruchstücke von Bildern, Personen, die nicht klar zu erkennen waren. Dazu immer wieder Erstickungsanfälle, Herzstörungen,Vaginalblutungen und andere Körperteilschmerzen, die unerträglich waren. Während der 6 Monate in der Klinik, setzten sich Bruchstücke von Erinnerungen zusammen. Durch die Traumaarbeit kam letztendlich meine Kindheit zurück, die mein gannzes Leben zerstörte.

Meine Familie lebte im Elternhaus meines Erzeugers, neben mir noch ein älterer Bruder und eine ältere Schwester. Die Großeltern, väterlichseits, lebten hier mit uns zusammen. Der Opa war der Täter, er war ein Sadist, ausgeprägter Machtbezogener Mensch. Früher war er tätig in einem KZ, als Aufseher, aus dieser Zeit legte er mir immer und immer wieder Fotos, die er gemacht hatte, vor. Zu sehen waren Mütter und ihre Kinder in Massengräbern oder wie sie gerade brutal und bestialisch misshandelt und vergewaltigt wurden. Dies war sein Schweigemittel, ich mußte ruhig bleiben, sonst wäre meine Familie umgebracht worden. Noch heute habe ich diese Fotos in meinem Kopf, am Tag und nachts in meinen Träumen.

Immer wenn meine Mutter sich die Lippen rot schminkte, weil sie Einkaufen mußte, brach in mir die Angst aus, denn das bedeutete, sie nimmt ihr Fahrrad und radelt fort. Dann kam der Nazi-Opa und grinzte, er zog sich komische Hosen (heute weiß ich, es war eine Naziuniform) an, Lederstiefel und eine Uniformjacke an und fing an zu schwitzen (dieser Geruch ist noch heute präsent), sobald ein Mensch in meiner Gegend diesen Geruch hat, bekomme ich Panikattacken. Ich mußte ihm zum WC folgen, er hob mich auf den Toilettendeckel und faßte mich an, befriedigte sich an meinem Anus, zwischen den Beinen und ich mußte ihn oral befriedigen. Auch seine sadistische Ader lebte er an mir aus. Noch heute rieche ich diesen Kerl. Nach dem er fertig war, verlief immer die gleiche Abwicklung – Wasserhahn auf – Mund unendlich spülen – meine Genitalien wusch er mit Hingabe und dann mußte ich mich ganz brav an den Eßtisch setzen. Er ging in die Küche und zerstampfte Bananen zu Brei, diesen mußte ich mit wiederwillen essen.

Mein Wunsch für mich: Die Befreiung von der Furcht und das nicht jeder Tag eine Schlacht ist um ihn auszuhalten.

 

12 Kommentare

  1. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Vielen Dank für diesen Beitrag.Das die Nazis in den KZ und anderswo die menschen vor dem bestialischen tod auch sexuelle Gewalt antaten-auch den kindern-war mir irgendwie immer intuitiv klar.Leider gibt es dazu kaum Forschung.Lediglich unter dem DACHAU-institut -www.dachau-institut.de-gibt es unter dem begriff sexueller missbrauch hinweise darauf das dies von den nazischergen betrieben wurde und die dies nach 1945 in den eigenen familien an kindern und enkelkindern weiter praktizierten.Auch die reformpädagogik wurde auch durch einen braunen sumpf genährt wie es der Pädagogik-professor oehlkers in seinem buch „Macht und Eros“beschreibt auch und insbesondere am beispiel der odenwaldschule wo braunes gedankengut und sexueller missbrauch vom tag der gründung an in 1910 dazugehörten und jeder der es wollte-auch die eltern der kinder die ihre kinder in die obhut der odenwaldschule gaben -hätte vor weggabe der kinder wissen können was an der odenwaldschule geschah.

  2. Eva schreibt am :

    Das Unerträgliche ist für mich , dass es Neonazis gibt, die zwar nicht so bestialisch sind, aber in unserem Staat die Nazis verherrlichen dürfen.

    Es soll über 1000 Internetseiten geben, die dem braunen Sumpf angehören, schreibt der Verfassungschutz.

    Geschickt werden einige vom Ausland betrieben und Verfassungschutz und
    Justiz können nichts machen.

  3. hildegard schreibt am :

    Söld’ner lernen zu töten, Folterer zu quälen.
    Sie kommen aus Kriegen und KZs zurück.
    Was zählte, war allein der Gehorsam, für Volk und Vaterland.

    Was in der Normalität zählte, mussten sie vergessen.
    Zivile Norm war ihnen abtrainiert worden.
    Sie kennen bis HEUTE keine menschengerechten Normen mehr.

    Die Gründer des geltenden Rechtes hätten sehr gute Gründe gehabt, nach 1949 ganz genau auf Einhaltung dieser Grundrechte – gerade der Kinder! – zu gucken.

    „Die Würde des Mensche ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. … Grundrechte binden Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht“.

    Heute verweisen Neonazis, Selbstjustiz, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Fremdenfeinlichkeit, Suizide etc. auf das VERSAGEN von Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung.

    Legen wir dem Deutschen Bundestag diese vergangenen Versäumnisse vor in Form „gesammelter Werke“ – Dokumente sexualisierter Gewalt!

    10 Mio. Betroffene hatten Väter und Großväter …, und sie hatten Mütter und Großmütter, die ihre Männer und Söhne nicht wieder erkannten …, die alle die Gewaltexzesse als Schicksal, zumeist als von-Gott-gegeben angenommen haben, leidend, schweigend, „gott“-ergeben …
    Das jedenfalls hatte man ihnen unter feierlichen, frommen Sprüchen in Küchen und Kirchen bei Honigkerzen- und Weihrauch-Duft so eingeredet und -gebetet. Sie hatten es verinnerlicht, glaubten alle an die geweihten Gottesmänner, die doch die Waffen gesegnet hatten – und ihre Kinder …

    Und wer hätte das je Wahn nennen dürfen, was wir heute als Wahn erkennen? – Wir wurden damals von diesen Vätern und Großvätern als Anarchisten beschimpft – und Mütter und Großmütter schämten sich für uns [ -die Nestbeschmutzer!] und schwiegen …

  4. mel schreibt am :

    Und dann streiten sich die Politiker darüber, ob Verjährungsfristen abgeschafft werden sollen? Es ist unbegreiflich…. mir geht es mit meiner Vergangenheit ähnlich, erst als ich eigene Kinder hatte, kam alles wieder u das Leben war für mich unertragbar – ähnliche Gefühle und Symptome, zehnjähriger sexueller/seelischer und körperlicher Missbrauch und Misshandlungen mitten in der Familie und meine „Mutter“ ist mit diesem Menschen immer noch zussammen… mitten in der Familie! Ich bin draußen, in jeder Art und Weise, und mein Leben ist immer wieder dadurch beeinträchtigt – Opferentschädigungsrente habe ich im Dezember 2012 beantragt, Polizeiberichte, Arztatteste etc… – und es wird immer noch bearbeitet!!!

    ICH WÜNSCHE JEDEN VIEL KRAFT UND MUT; DAS LEBEN ZU MEISTERN – NIEMALS AUFGEBEN!!!!

  5. mel schreibt am :

    KORREKTUR
    Opferentschädigungsrente hatte ich im Dezember 2008 beantragt

  6. Realmenschin schreibt am :

    Danke für Deinen Mut.
    Bei mir begannen auch Dinge hochzukommen, als ich mein erstes Kind, auch 1992, bekommen hatte. Es war dann(und ist) ein langer Weg.
    Immer noch ist manches im Nebel- und manches lichtet sich.
    Auch mein Haupttäter war Sadist.
    Sein Vater war Nazi.
    Der letzte Satz in Deinem Schreiben geht mir auch sehr nahe, das sind auch meine Wünsche, und immer wieder auch möglich.
    Dir alles erdenklich liebe und Gute, stets und täglich!

    B. Realmenschin

  7. Berthold Schmidt/ Aurich Ostfriesland schreibt am :

    OEG-beantragt seit 2011 GdB-beantragt seid 2011 40GdB habe ich die katholische Kirche gab mir 4000,- Euro „In Anerkennung Ihres Leides“ es ist einfach nur beschämend in DEUTSCHLAND leben zu müssen, bah pfui Politiker schämt Euch!!!

  8. Stefanie Ackermann schreibt am :

    Obschon ich inzwischen doch etwas Sorge um die Gesundheit von Norbert Denef bekomme glaube ich, dass er und seine Mitfasterinnen kaum noch eine andere Möglichkeit haben, auf die Damatik den vielen Opfern sexualisierter Gewalt aufmerksam zu machen.
    Sie setzen die Politik nicht leichtfertig unter Druck, sondern sie sind als Opfer von außen zu dieser Art Widerstand gezwungen worden. Wer begibt sich schon ohne wirklichen Anlass in einen Hungerstreik?
    Der Unterschied zwischen Gandhi und den Opfern sexuellen Missbrauchs ist: Gandhi hat für eine Befreiung aus der englichen Kolonialisierung gekämpft und wußte sich von vielen Indern unterstützt. Früher oder später konnte er und seine Mitstreiter/innen nur siegen.

    Das Thema sexualisierte Gewalt und Aufbegehren der Opfer ist wahrscheinlich schwerer in die Öffentlichkeit zu bringen. Warum nur?
    Liegt es daran, dass wir Menschen nicht immer eine geglückte Sexualität leben können und dann will man dieses Thema eben am liebsten gar nicht an sich herankommen lassen?
    Um so mehr MUSS dieses Thema endlich ans Tageslicht gezerrt werden. Ich behaupte, erst wenn dieses Thema mit all seinen Fassetten endlich ans Tageslicht kommt, dann haben wir überhaupt in dieser so sexgeilen Gesellschaft wieder die Chance, sichtbar zu machen, dass gelebte Sexualität mit wirklicher Liebe und Achtsamkeit zwischen zwei erwachsenen Menschen zu tun hat und in voller gegenseitiger Verantwortung gelebt werden sollte und sonst eben gar nicht! Punkt! Schon überhaupt gar nicht an Kindern.

    Essen und trinken müssen wir; früher oder später. Sexualität zu leben ist kein Überlebensmuss. Es kann deshalb letztlich KEINE Entschuldigung für einen Täter sexueller Gewalt geben können. Deshalb darf es auch keine Verjährung geben. Die Berichte der Opfer hier sind nur zutiefst erschütternd. Niemand darf kalt an diesen tiefen Wunden vorbeilaufen.

    Was sexuelle Gewalt in der Kirche betrifft, da kann einen fast noch mehr das Grauen packen. Die Kinder werden ab 6 Jahren mit den 10 Geboten auf die erste Beichte und die Kommunion vorbereitet, also auf den Empfang des Allerheiligesten Altarssakramentes. Dafür sollen sie ja auch rein sein im Herzen. So unschuldig und rein und Gottestreu sieht auch Norbert Denef tatsächlich auf seinem Kinderfoto aus. Das sechste Gebot sagt ganz ausdrücklich, dass man nicht unkeuches tun soll. Wer Interesse hat, sollte einmal die 10 Gebote und Beichtspiegel für Kinder und Erwachsene googlen. Die Kirche hat grundsätzlich nach der Aussage des heiligen Paulus recht, die Gläubigen zu bitten, den eigenen Körper nicht durch eine falsch gelebte Sexualität zu verunreinigen. Paulus sagt über die falsch gelebte Sexualität, dass SIE die einzigste Sünde ist, die IN den Körper hineingeht.
    Wenn ich hier die Berichte der vielen Opfer lese, dann muss ich sagen, der Mann hat vor 2000 Jahren offenbar wirklich etwas sehr richtiges beobachtet und wohl zu Recht gewarnt.
    Um so krotesker ist es, dass ausgerechnet katholische Priester solch unglaubliche Taten begangen haben und dass diejenigen Priester, die jetzt den Opfern helfen sollen, immer noch eher auf der Seite der Täter stehen als auf der Seite der Opfer. Sie werden damit vollkommen unglaubwürdig in ihrer gesamten Seelsorge. Wenn es stimmt, dass die falsch gelebte Sexualiutät sich in den Körper hineingeht und sich festsetzt, dann kann es doch gar nicht wundern, dass Opfer nach unendlich vielen Jahren immer noch leiden und eine Art von Befreiungsgebeten, oder vielleicht sogar Dämonenaustreibung nötig hätten um sich ganz geheilt und körperlich wohl zu fühlen.

    Wenn diese Sünde in den Körper hineingeht, dann muss man doch gerade die Priester fragen dürfen, wie sich das Opfer von dieser Sünde wieder befreien soll. Jesus ist doch der Heiland und Erlöser; was ich durchaus glaube. Wieso können dann Opfer sexueller Gewalt nicht zu einem Heilungsgottesdienst in die Kirchen kommen? Warum müssen sie sich mühsam auf den Weg zu irgend welchen Therapien begeben? Es wäre die heilige Pflicht der Kirchen, Hilfsangebote zur Heilung des Körpers und der Seele anzubieten für ALLE, die sexuelle Gewalt durchlitten haben. Priester und Bischöfe müssen endlich umfassend kompentent werden. Gerade sie dürften sich nie beklagen, dass Ofer noch nach 30 und 40 Jahren weinen und voller innerer Schmerzen sind.
    Wenn das alles gar nicht so schlimm gewesen sein soll, warum hat es dann das 6. Gebot schon im Alten Testament gegeben und warum steht es noch HEUTE in jedem Beichtspiegel?
    Außerdem meine ich, dass es vor GOTT selbst auch keine Verjährung geben kann. Entweder ein Täter hat seine Schuld zu Lebzeiten erkannt und gebeichtet und sich beim Opfer umfassend entschuldigt und den entstandenen Schaden wieder gut gemacht, oder er bleibt in seiner Schuld stecken. Wenn es Gott wirklich gibt, was ja nicht ganz ausgeschlossen ist, dann wird er an DEM vorbei so leicht nicht in den Himmel kommen können. Wenn gewisse Vorstellungen vom Fegefeuer stimmen sollten, dann erkennt der Täter auf aller peinlichste Art und Weise nach seinem irdischen Tod alle seine unbereuten Taten auf der Erde und er wird an einen Ort der Läuterung gehen müssen. Das muss ein höchst ekelerregender Zustand für den Täter sein. Vielleicht erleiden sie dann alle die Qualen am eigenen Körper, die sie den unschuldigen Kinder angetan haben. Ich bin sicher, GOTT wird wissen, wie ER diese Menschen dann zu richten hat. Sie werden nicht ohne Strafe und Reue in den Himmel kommen können.

    Von da her ist es geradezu hilfreich für einen Täter, dass es KEINE Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch auf Erden gibt, weil er so noch die Gelegenheit bekommt, schon zu Lebzeiten einsichtig zu werden und hier schon für den gerechten Ausgleich seiner bösen Taten zu sorgen.
    Auch auf dieser Ebene ist also die Forderung nach Aufhebung jeder Art von Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch voll und ganz gerechtfertigt und nur friedensfördern für die gesamte Menschheit.
    Ich habe den Eindruck, dass diese Anstrengungen für die Aufhebung der Verjährungsfristen NICHT im Widerspruch zu Gottes Willen stehen.
    Sexuelle Gewalt, insbesonder an Kindern, MUSS endlich weltweit zum ekelerregendsten Akt erklärt und geächtet werden können.
    Keine Verjährungsfristen für sexuelle Gewalttäter; niemals !!!

    S. Ackermann

  9. dagmar schreibt am :

    …vor lauter Bestürzung über den Hungerstreik kann ich gar nicht in Worte fassen, was hier vor sich geht.
    Norbert und die Anderen dürfen nicht ihr Leben aufs Spiel setzen.
    Warum hört man in der Presse nichts darüber?
    Sind hier alle Misshandelte, die sich nicht entscheiden können? Wer hat denn, welche Interessen, dass diese Verjährungsfristen bei behalten weden? Was geht hier vor sich?

    Dennoch: ist es nicht viel wichtiger darauf zu achten und Wege zu finden, das keine (sexualisierte) Gewalt mehr stattfinden kann?
    Dieses ganze Thema ist so furchtbar und wir müssen uns damit auseinander setzen auch in aller Öffentlichkeit. Geld für die Überlebenden für Therapien usw. wäre toll und könnte somit eine Erleichterung für das weitere Leben ermöglichen. Sozial wäre, wenn wir es verhindern könnten dass Gewalt in jeder Hinsicht legitim ist.
    Aber wer hat denn überhaupt Zeit und Lust sich mit den Problemen seiner Mitmenschen auseinander zu setzen? Wir müssen Lösungen finden. Das geht nur im Gespräch mit viel Zeit und mit unendlich viel Liebe und Verständnis zu seinen Mitmenschen.
    Ich wünsche mir, dass es keine Toten gibt. Es wäre niemandem geholfen!
    dagmar

  10. Berthold Schmidt/ Aurich Ostfriesland schreibt am :

    Ich kann einfach nicht beschreiben wie ohnmächtig und unglaublich traurig ich bin darüber, das man als Verletzter sowieso generell-überhaupt in den Hungerstreik gehen muß , um sich zu wehren. Was ist das für ein Land-Das schon eine so unglaubliche schlechte Vergangenheit hat, hört das den nie auf? Ich frage mich wirklich-mu´ß das sein das hier jemand hungert und versucht Gerechtigkeit – zu bekommen, obwohl ANDERE hier die Kirche Schuld trägt und es auch noch zugibt-Das ist doch nicht mehr verfassungs gemäß, die Täter auch noch zu schützen-nee nee DEUTSCHLAND SCHÄME DICH!!! Ja wo bleiben die Artikel in den MEDIEN-GLEICHGÜLTIGKEIT sowieso auch in der Gesellschaft bah pfui-das genau ist es was mich vor Deutschölland ekelzt und anwidert und deshalb, mein Entschluß mit meiner Lebensgefährtin-dieses ach so gerechte Land , für immer zu verlassen, sobald es uns möglich ist!!! In meinem Herzen ist seit meinem 3.Lebensjahr kein Platz mehr , für dieses Land DEUTSCHLAND- ICH WILL NUR NOCH DAFÜR KÄMPFEN UM DANN GEHEN ZU KÖNNEN, nur noch dafür lebe ich!!!Ende Zitat

  11. kar schreibt am :

    Es ist einfach zum heulen, was in der Medienlandschaft gerade abgeht. Eigtl. müsste der Hungerstreik mit ausführlichen Hintergrundinformationen die Schlagzeile sein! Was ist stattdessen Aufreger Nummer 1? Mehrere Religionsparteien (auch die, die es nicht betrifft wie bspw. die wohlbekannte kath. Kirche) fordern einheitlich eine Stärkung der Religionsfreiheit zum Nachteil der Menschenrechte, die sehr wohl für Kinder gelten.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bischofskonferenz-kritisiert-beschneidungsurteil-a-841280.html
    http://www.humanist-news.com/phallus-streit-stimmen-zum-verbot-religioser-beschneidung/
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article107282733/Dieses-Urteil-wirkt-wie-eine-Diskriminierung.html

    Am Rand taucht, siehe:
    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Kinderschutzbund-begruesst-Urteil-zu-Beschneidungen;art1157835,1519226
    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:gerichtsurteil-zur-beschneidung-die-grenzen-der-religionsfreiheit/70055919.html
    http://www.religion-ist-privatsache.at/news/news-detail/archive/verbot-der-religioesen-beschneidung-ein-wichtiges-laizistisches-zeichen/

    irgendwo etwas verhaltene Kritik auf, geht aber in der öffentlichen Diskussion unter. Trotz etwaiger Risiken – siehe http://www.pflegewiki.de/wiki/Komplikationen_der_Beschneidung#Posttraumatische_Belastungsst.C3.B6rung_und_Zirkumzision_von_Kindern – in der Thematik wohlgemerkt!

    Kommentare helfen wohl nicht mehr, hier müssten vielmehr endlich(!) Demonstrationen organisiert werden, um gegen dieses Lügentheater der Religionen zu protestieren. Am besten in Berlin!

  12. Marion Lehmann schreibt am :

    Es ist unfassbar, es ist nicht zu glauben.
    Soviel Gewalt an einem Kleinkind, was sich nicht wehren kann und wieder einnmal ist der Täter ein Familienmitglied.
    Hört das nimmer auf?????!
    Was ist in den Köpfen der Erwachsenen los?

    Ist denn Krieg in dem Kopf solch eine tolle Macht, andere zu schädigen? Macht das Lust, gibt das Sinn?

    Mit ihnen auf’s Schlachtfeld zu gehen? Im Schlachtfeld zu ziehen?

    Manchmal denke ich, der II. Weltkrieg ging in den Köpfen der Menschheit weiter.
    Es war ein Trauma und wurde weitergegeben. Und immer wieder.
    Von Generation zu Generation.

    Erst durch die Reflektion und das offene Reden hierüber gibt es ein Ende der Gewaltspirale.

    Auch ich gab die Gewalt weiter an meinen Sohn.
    Dafür schäme ich mich heute.
    Und es tut mir heute so unendlich leid, mein gelebtes und durchlittenes Leid einfach so weitergegegen zu haben (, denn mein Sohn kann nichts dafür).

    Ich kann nur hoffen, dass mein Sohn durch meine Fehler gelernt hat und es nicht an seine Kinder weitergibt.

    Das ist meine Hoffnung auf Frieden.
    Damit unsere Kinder und Kindeskinder friedvoll aufwachsen können.
    Denn sie sind unsere Zukunft!

    Das 4. Gebot einmal anders:
    Du sollst deine Kinder ehren, auf dass dir’s wohlgehe und du lange lebst auf Erden.
    Was heißt das?
    Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsere Kinder, Eltern und Herren nicht verachten noch erzürnen, sondern sie in Ehren halten, ihnen dienen, gehorchen, sie lieb und wert haben.

    Ich würde es schön finden, wenn die Kirche die Kinder mit in dem 4. Gebot einbezieht.

    Herzliche Grüße
    Marion Lehmann

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