8 Kommentare

  1. Hilmar schreibt am :

    Hallo,
    ich wünsche Herrn Denef beste Gesundheit und Durchhaltevermögen!
    Ist es vielleicht möglich, die Pressemitteilungen auch in English und Französisch zu erhalten, dann könnte ich diese an dortige PressevertreterInnen weiterleiten.

    Danke!

  2. hildegard schreibt am :

    Die besagte Autorin beschrieb dort sehr genau die Fortführung des Vernichtungs-Drills aus Kasernenhöfen an Kindern, vor allem IN den Familien – wer hätte das nicht selbst erlitten und verdrängt?!

    Ach, ließen sich doch Politiker endlich einmal auf ihre eigenen Intuitionen, Inspirationen, Instinkte ein!

    Aber ja – Instinkte gehören natürlich ins Reich der Tierwelt! Dort sind höhere Tiere aber durchaus in der Lage, auch ein kleines Menschen-Kind zu hüten und als schützenswert zu erkennen.

    Warum machte die Macht der Menschenwelt die tierliche Anlage zur Farce, zur Instinktlosigkeit?
    Wie konnte es bei solch „hohen Tieren“ in der Menschenwelt zu diesen herben Verlusten von Vernunft und Verstand, Herz und Geist, Gespür und Mitgefühl kommen?
    Welch unglückselige Rolle spielten der angebliche Segen Gottes und/ oder Wille Gottes dabei?

    Möglicherweise müsste man Macht-Menschen erst einmal ethisch „domestizieren“, bevor man sie auf die Menschheit loslässt 😉

  3. Anna M. schreibt am :

    Nicht die Macht der Menschenwelt machte die tierische Anlage (natürliche Empathie) zur Farce, sondern die GEWALT, die diese Menschen in ihrer Kindheit erlitten haben und die sie gefühllos machte. Die Macht gab ihnen ledigliche die Möglichkeit, sich an Ohnmächtigeren für die selbst erlittene Gewalt zu rächen.

    Es ist so einfach, aber die Gesellschaft WILL und KANN diese Zusammenhänge nicht sehen, weil jeder Einzelne dann seine Eltern kritisieren müßte und dies aus drei Gründen nicht tut:
    1. Weil er/sie immer noch Angst vor den früher gewalttätigen Eltern hat
    2. Weil er/sie Angst vor den seelischen Schmerzen hat, die dann wieder aus der Kindheit auftauchen
    3. Weil er/sie damit gegen das 4 Gebot verstoßen würde (du sollst Vater und Mutter ehren, so lange du lebst).
    Punkt 3 ist die unglückselige Rolle, die die Religionen dabei spielen, denn das 4.Gebot gibt es in JEDER Religion, es ist ein fundamentaler Bestandtteil. Nur so kann Grausamkeit über Jahrhunderte kultiviert werden, wie man mal wieder an der Empörung der Religiösen (ALLER großer Religionen in Deutschland INKLUSIVE evangelische Kirche) über das Urteil gegen die Beschneidung sehen kann.

  4. Bärbel schreibt am :

    Hallo Anna M.

    Gewalt ,erlebte Gewalt —-rechtfertigt nicht erneute Gewalt,

    ich versuche und versuchte aus zusteigen,aus der Familiengeschichte,

    leider musste ich erfahren,dass vorgelebte Verhaltensmuster übergreifend auf kommende Generationen weiter gegeben werden und wurden,
    natürlich bin ich nicht ohne Fehl und Tadel,

    jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich,
    nie ist Gewalt,in jeglicher Form gerechtfertigt.

    Wo sind die Vorbilder?? v.l.G.Bärbel

  5. Bärbel schreibt am :

    Hallo Herr Denef,

    ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreiter/Innen viel KRAFT UND WEITERHIN ALLES GUTE für die Gesundheit,

    und die Durchsetzung der Forderung der Aufhebung der Verjährungsfrist

    es grüßt Bärbel

  6. Bärbel schreibt am :

    Ich schließe mich ebenfalls den Wünschen an,
    dass den Mitstreiter/Innen und Herrn Denef bei der Durchsetzung der Forderung der Aufhebung der Verjährungsfrist viel Kraft,und dass die Gesundheit erhalten bleibt,
    viele Grüsse Bärbel

  7. Anna M. schreibt am :

    Hallo Bärbel,
    das ist eben das große Problem, daß die Erklärung der Gewaltmechanismen als Inschutznahme von GewalttäterInnen mißinterpretiert wird. Hildegard fragte nach den Ursachen und die habe ich genannt, aber damit keine GewalttäterInnen in Schutz genommen.
    Du hast Recht: der/die erwachsene GewalttäterIn ist voll verantwortlich für sein/ihr tun. als Kind war er/sie aber Opfer und da liegt die Ursache für die Gewalttätigkeit.
    Selten, außer vor Gericht rechtfertigen auch GewalttäterInnen ihre Taten mit selbst erlebter Gewalt in der Kindheit, weil sie in den meisten Fällen diese Gewalt nicht als solche ansehen, sondern als korrekte „Erziehung“.

    So entsteht die Kälte in unserer Gesellschaft.

    In jeder Generation wieder neu.

  8. hildegard schreibt am :

    Ja, sehr kalt ist es geworden – „wer es duldet, der hat Schuld“ !

    Wie die Erklärungsversuche der Gewaltmechanismen von Seiten der Opfer gern kurzsichtig als Inschutznahme der Täter missinterpretiert werden, so empfinden Macht-Menschen und Macht-Instanzen diese Erklärungen als Bedrohung für sich selbst.

    Beiden Seiten macht ’s Angst, beiden tut ’s weh!
    Würden beide Seiten die Realität ihrer Angst möglichst genau anschauen – könnten beide aus Erklärungen Lösungen heraus zaubern und ihren eigenen Schmerz lindern, vielleicht überwinden.
    Der Schmerz scheint zu heftig – lieber verharren sie [Täter wie Opfer!] in der Enge der Angst.

    Sobald mensch Macht missbraucht, weiß mensch auch, dass er Gewalt anwendet. Mensch muss mauern und mauscheln.
    Mit Mauern und Mauscheln haben einst selbst verletzte Menschen unsere guten, laut Grundgesetz unverzichtbaren Grundrechte[!] zugrunde gerichtet, haben das Grundgesetz zu Murks gemacht.
    Mauer-Bauer und Mauschel-Akrobaten von heute, gestern und vorgestern wissen um ihren Murks, mögen das natürlich nicht hören. Parlamentarier glauben, sich den Missbrauch ihrer vom Souverän verliehenen Macht schön reden zu müssen. Denn diese würden vom Seil fallen, jene in den Seilen hängen bleiben, die sie selber uns als Fallstricke um ihre Mauern spannten. Müssen sie …?

    Wie Menschen so sind – sie alle sind „geistige Kriegsversehrte“!

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