18 Kommentare

  1. Corinna Kutzscher schreibt am :

    die antwort ist ganz einfach…so wie die gesellschaft den betroffenen kindern von gestern es erklärt…GARNICHT! die betroffenen kindern und somit erwachsenen von morgen werden dann genau so beschäftigt sein zu überleben wie die betroffenen kindern von gestern und somit erwachsenen (kindern) von heute, im heute… alles unter dem deckmantel der stillschweigenden duldung im gestern,im heute und wohl auch im morgen und überall auf der welt…

  2. Wie wärs mit einer provokanten Ankettaktion?

    Norbert kettet sich am Reichstag ( Eingang) an und der Schlüssel wird dem Bundesvorsitzenden der SPD symbolisch und im Original zugeschickt.
    Will heißen: „Sie liebe Politiker haben den Schlüssel zu einer Gesetzesänderung nun in der Hand!“

    Wie auch immer. „Papst Eddy“ wünscht weiterhin allen Erfolg!

  3. Christiane Kieburg schreibt am :

    Gute Idee Erwin.Es könnten sich aber auch ein paar hundert oder mehr Missbrauchsopfer/Überlebende am Reichstag zusammen tun und den Politikern zeigen,dass wir gemeinsam die Aufhebung der Verjährungsfristen fordern.Wir fordern die Aufhebung,also sollten wir auch etwas gemeinsam tun.

  4. Ghandie schreibt am :

    Leider wird Herr Denef wohl wie immer oder meistens, alleine anwesend sein! Da ich weniger an Wunder, als an Taten glaube, lasse ich mich gerne überraschen, was das Netzwerk B an physischer Solidarität an den Tag legt.

  5. Ghandie schreibt am :

    Christiane Kieburg schreibt am 10. Juli 2012 um 16:08 Uhr
    Gute Idee Erwin.Es könnten sich aber auch ein paar hundert oder mehr Missbrauchsopfer/Überlebende am Reichstag zusammen tun und den Politikern zeigen,dass wir gemeinsam die Aufhebung der Verjährungsfristen fordern.Wir fordern die Aufhebung,also sollten wir auch etwas gemeinsam tun.

    Richtig, nur so geht es . Das ist der eimnzige Weg, alles andere wird im Bürokratensumof versinken!

  6. Viktoria Toth schreibt am :

    Hallo Christiane Kieburg!

    Genauso ist es. Es könnten sich auch ein paar Hundert Leute anketten. Für so eine Aktion würde ich selbst meine Gitarre verkaufen um die Fahrkarte und Unterkunft bezahlen zu können.
    Es tut mir leid dass ich Ihnen kürzlich nicht geantwortet hatte- im Bezug auf Ihren Hungerstreik- ich war verhindert. Natürlich wollte ich Sie und die anderen Hungerstreikenden nicht übergehen. Es war nicht böse gemeint.

    Ich habe mir auch überlegt ob ich an diesem Freitag nach Berlin fahre, nur ich kann einfach nicht; mangels finanzieller Mittel.

  7. Ghandie schreibt am :

    Viktoria Toth schreibt am 10. Juli 2012 um 19:25 Uhr
    Hallo Christiane Kieburg!

    Genauso ist es. Es könnten sich auch ein paar Hundert Leute anketten. Für so eine Aktion würde ich selbst meine Gitarre verkaufen um die Fahrkarte und Unterkunft bezahlen zu können.

    Was hindert Sie daran Ihre Gitarre für ein Ticket zu verkaufen? Herr Denef wird Ihnen sicher sagen, wann er dort sein wird.

  8. Viktoria Toth schreibt am :

    @ Ghandhie

    „Was hindert Sie daran Ihre Gitarre für ein Ticket zu verkaufen? Herr Denef wird Ihnen sicher sagen, wann er dort sein wird.“

    Die Gewissheit dass ich nicht alleine mit Herrn Denef (und vielleicht Ihnen?) da stehe. Erstens ist mir meine Gitarre nun mal außerordentlich lieb und teuer und Zweitens kann ich sie nur einmal verkaufen.

  9. Viktoria Toth schreibt am :

    Nachsatz:

    Womit ich nicht sagen will, daß ich Herrn Denef (oder Sie) nicht gern persönlich kennenlernen würde oder Ihre Gesellschaft nicht schätzen würde, aber ich denke, daß es einfach nichts wirkt wenn sich zwei oder drei Menschen anketten oder hinstellen, es müssten sich einfach ein paar Leute mehr aufraffen sich absprechen und sich langfristiger organisieren.

  10. Realmenschin schreibt am :

    MIT ganz vielen solidarischen, kämpferisch-gewaltlosen Gedanken am 13.7. mit dabei, Seite an Seite!!!
    Da ich dann schon in Therapie bin, ist es mir absolut unmöglich mitzumachen! Schaaade!! Kommt alle, und macht mit, unterstützt Norbert!! Ganz viel Kraft weiterhin!
    Noch sagen möchte ich, Bzw. schreiben, auch wenn nur zwei drei Leute da sind, ist das mehr als KEINER!!!
    Es sind Schritte, erst kleine, dann immer grössere! Einfach TUN! Ich habs angefangen und es KLAPPT!!

    Aber nicht vergessen: als Überlebende muss man auch tragen können, was man tut, daher empfinde ich Motivation als super, aber Druck als falsch, denn es ist SUPER wichtig,die eigenen Grenzen NICHT zu überschreiten, gerade das nicht und schon gar nicht auf Druck von anderen.
    Wenns für einen selbst stimmt, dann ab nach Berlin:-)!!
    Bis bald und alles erdenklich Gute!!!
    Solidarischste Grüssse always,
    B. Realmenschin

  11. Ghandie schreibt am :

    Realmenschin schreibt am 10. Juli 2012 um 21:01 Uhr
    Wenns für einen selbst stimmt, dann ab nach Berlin:-)!!

    Es scheint eben doch verschiedene Dringlichkeiten zu geben. Die Idee und das ganze Anligen als solches und die eigene Haut.

  12. Ghandie schreibt am :

    Mir kommt das alles ein bisschen vor, wie, wenn ich dann mal pensioniert und in Rente bin, dann mache ich dann das und das und werde dies und jenes tun. Aber wissen wir denn nicht alle, dass es meistens anders kommt?

  13. Wilma schreibt am :

    Ich möchte noch einen anderen Vorschlag machen: Ich finde das Kinderfoto von Norbert Denef sehr ausdrucksstark. Es wäre doch gut, wenn hier eine Seite entstehen würden mit noch vielen anderen Kinderfotos der Forumsteilnehmer, damit die Öffentlichkeit und auch die Politiker, die ja ebenfalls hier reinsehen, merken, wie die Kinder ausgesehen haben, die da verletzt wurden und die sich jetzt wehren und er seinen Schädel nicht immer alleine hinhalten muss. Kinderfotos stellvertretend für alle anderen verletzten Kinder in Deutschland. Wenn einer sein Kinderfoto (auch unter Pseudonym) nicht mehr im Internet haben will, dann wird es gelöscht und durch ein anderes ersetzt.
    ____________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Wenn Fotos einmal im Internet sind, ist das Löschen nicht wirklich möglich – es gibt dann kein Zurück mehr!

    Ein bißchen Schwanger ist ja auch nicht möglich. Deshalb sollte man sich vorher entscheiden welchen Weg man gehen will!

  14. roter Rebell schreibt am :

    auch ich bin ein missbrauchopfer und konnte eben auch solange nicht darüber reden wie herr Denef.Täter werden geschützt aber wer schützt die Opfer??? Täter bekommen Ihre anwälte gestellt,wer stellt den Opfern die anwälte???? Täter werden therapiert,wer bezahlt den Opfern die therapie ??? es muss etwas geschehen

  15. Petra Broder schreibt am :

    Lieber Norbert,
    ich werde am Freitag in Berlin an Deiner Seite sein.Das bin ich mir schuldig. Ohne „wenn“ und „aber“.
    Liebe Grüsse Petra

  16. Ich bin SPD-Wählerin. Nach dem Abrücken der SPD-Politikfunktionäre von der Abstimmung auf dem SPD-Parteitag Dez 2011 (Abschaffung der Verjährungsfristen) bin ich von der SPD sehr enttäuscht. Torsten Albig / Steinmeier habe ich das geschrieben. Eine Antwort habe ich noch nicht. Der 25. Juni sollte ja in der Partei darüber gesprochen werden. Da kam nichts. Außer, dass SPD-Politiker Norbert bedrängt haben, seinen Hungerstreik zu beenden. Ich schaue mir das ganze an. Wenn da keine Stellungnahme kommt, kein sich Einsetzen für die Abschaffung der Verjährungsfristen, werde ich in der Bundestagswahl der SPD nicht meine Stimme geben. Ich kann Norbert Denefs Enttäuschug nur all zu gut verstehen, denn ich bin selbst Missbrauchsüberlebende. Und mir ist in keinem Gespräch ein Mensch begegnet, der nicht verteht, dass die Verjährungsfristen fallen müssen. Wir werden weiter Druck machen und vorallem auch die Evangelischen Kirchen zur Stellungnahme auffordern. Die sollen endlich bekennen, wie sie zu uns Missbrauchsüberlebenden stehen. Ich habe kein Verständnis mehr dafür, dass sich die EKD-Spitzenfunktionäre nicht für mehr Gerechtigkeit für uns einsetzen. Und Norberts Hungersteik ist erst der Anfang. Das machen sich die Täterschützer nicht klar.

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