5 Kommentare

  1. Eva schreibt am :

    In dem Artikel wird überhaupt nicht über die psychischen Folgen diskutiert, wenn sexueller Mißbrauch stattgefunden hat.

    Sicherlich besonders schwierig da Kausalzusammenhänge zu ermitteln, aber wenn der Gesetzgeber da nichts unternimmt, wird es immer so bleiben, dass Seelenmord eine Lapalie ist.

    Das Strafmaß müßte sich an den jahrelangen Folgen orientieren.

    Welcher Staatsanwalt und oder Richter hat Opfer nach 10 – 50 Jahren wieder gesprochen und deren kaputtgemachten Lebenslauf geprüft.

    Welcher Poliker war denn für eine Verschärfung des Sexualstrafrecht ?

  2. Realmenschin schreibt am :

    Einfach nur unglaublich! Es ist doch ganz offensichtlich wohin dieser Artikel möchte! Ein Lehrer ist ein Lehrer ist ein Lehrer, ist ein Erwachsener!
    Da wird mir Angst und Bange, wenn ich an- mein – Kind denke! Nachtigall ick hör Dir trappsen! Was wird denn das in unserer Gesellschaft werden? Ich bin schockiert und auf den Barrikaden!

  3. Lena schreibt am :

    Der lobende Kommentar unter dem Artikel ist von einem „bekennenden Pädophilen“ – damit ist ja wohl klar, welche Gruppe von einer „milden“ Betrachtungsweise des Falles profitiert.

    Vor allem geht der Artikel vollkommen an den Aussagen der betroffenen Schülerin vorbei, die diese „Beziehung“ als Missbrauch empfindet.

    Jerzy Montag hat sich schon vor zwei Jahren in bedenklicher Weise zum Thema sexualisierte Gewalt geäußert – mit dem Spruch (sinngemäß): „Wenn ein Großvater seine Enkelin mißbraucht hat, dann muß man das auch verzeihen können“ (sprich: Verjährungsfristen sind nicht abzuschaffen).

  4. hildegard schreibt am :

    Warum suchen Jugendliche nach Ersatzeltern? Warum nutzen Erwachsene ihren Alters-Vorsprung aus? Was führt zu dieser (nicht nur!) psychologischen SCHIEFLAGE?

    Zur Vorbeugung gegen sexuelle Ausbeutung ist unbedingt jedem Schüler und jeder Schülerin frühzeitig [!!!] als Voraussetzung für sexuelle Beziehungen AUGENHÖHE nicht nur zu empfehlen, sondern mit ernsthaftem Nachdruck einzuschärfen. Unerfahren wie sie sind, laufen sie sonst jedem „Rattenfänger“ nach, wenn ihr Defizit an echter Zuwendung bis dahin nur groß genug war!

    Es kann sich nicht um eine freie Entscheidung des jungen Menschen handeln, wo Ungleichgewicht, Verantwortungslosigkeit, ungezügelter Egoismus durch den viel älteren im Spiel sind. Schamlos, unangemessen, unanständig setzt dieser seine Position an empfindlichen Schwachpunkten des Jugendlichen an.

    Es handelte sich allzu häufig um das unverschämte Imponiergehabe in einer gesellschaftlich anerkannten Vorrangstellung, mit der unwissende Kinder geködert werden, und die gesamte Gesellschaft guckt weg und schweigt. Schädigungen werden sichtbar, Scham macht sich breit, Schweigen – bis die Verjährung greift.

    Man schwafelt von Freiheit, wo deutlich Abhängigkeit, Ausbeutung, Machtmissbrauch vorliegen.

    „Viel schwieriger ist die Bewertung einvernehmlicher, von beiden Partnern gewollter und gewünschter sexueller Kontakte, wie dies zwischen dem Lehrer und der Schülerin war.“ – so räumt Herr Montag zwar ein und will nicht „in falsche Libertinage oder in Prüderie abgleiten“.

    Aber kann es sein, dass Herr Montag besorgte Einwände zur Problematik dann „ab tut“ mit den Worten: „Dahinter verbergen sich Moralvorstellungen über „richtiges“ und „falsches“ sexuelles Verhalten, die ein selbstbestimmtes Ausleben von Sexualität ablehnen.“
    Wie denn? … selbstbestimmt … gewollte … gewünscht … einvernehmlich …?
    „Nicht der Schutz einer lernenden und erkundenden sexuellen Erfahrung und Selbstbestimmung von jungen Menschen steht bei diesen Überlegungen im Mittelpunkt, sondern die Durchsetzung einer prüden Sexualmoral.“
    Basta!
    Aber verfänglich, wenn nicht gar gefährlich für die vielen kleinen ‚möchte-gerne-groß-sein-Leute‘: Schieflage ist Schieflage und bleibt Schieflage.

    Augenhöhe ist Augenhöhe in menschlichen Beziehungen!

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