Umfrage Verjährungsfristen von Sexualstraftaten

10.11.2012: BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN

Bei Sexualstraftaten schweigen Opfer teilweise jahre- oder sogar jahrzehntelang, in dieser Zeit kann die strafrechtliche Verjährung eintreten und eine Strafanzeige ist dann nicht mehr möglich. Daher wird nun die Verlängerung der Verjährungsfristen von Sexualstraftaten diskutiert. Was denkst Du darüber?

  • Die Verjährungsfristen von Sexualstraftaten sollten verdoppelt werden.
  • Sexualstraftaten sollten überhaupt nicht verjähren.
  • Verjährungsfristen von Sexualstraftaten sollten nicht verlängert werden.
  • Dazu habe ich keine oder eine andere Meinung.

An der Umfrage teilnehmen …

Die Umfrage wurde von Philipp Schmagold (BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN) auf Facebook eingestellt, im Zusammenhang eines Antrages auf dem Bundesparteitag der GRÜNEN in Hannover (16.-18.11.2012), zum Thema Aufhebung der Verjährungsfristen:
http://83.169.3.75/events/9/proposals/144

Da der Antrag nicht auf der Tagesordnung steht, sondern unter Verschiedenes, wird erst kurzfristig von den Abgeordneten auf dem Parteitag entschieden, welche 15 Anträge von ca. 40 mit auf die Tagesordnung kommen.

Für den Fall, dass die Abgeordneten sich für den Antrag entscheiden, wurde Norbert Denef gebeten diesbezüglich eine Rede zu halten.

Das Abstimmungsergebnis dieser Umfrage könnte mit dazu beitragen, ob über das Thema Aufhebung der Verjährungsfristen auf dem Parteitag der GRÜNEN in Hannover gesprochen wird.

Leider ist es für netzwerkB im Moment nicht möglich, eine Alternative zu dieser Umfrage anzubieten.

3 Kommentare

  1. Sarah Mohn schreibt am :

    Hallo Norbert,
    wäre es für dich denkbar, noch auf anderem Wege außer über Facebook bzw. den weltweiten socialnetworks Interessierten eine Möglichkeit zur Beteiligung an der Umfrage zu bieten?

    Ich für meinen Teil (und vielleicht geht es mehreren Leuten so) möchte mich nämlich unter keinen Umständen bei Facebook registrieren (zur eigenen Sicherheit), aber dennoch an der Umfrage teilnehmen.

    Lieben Gruß von Sarah Mohn
    ____________________________________
    Antwort von Norbert Denef:

    die Umfrage wurde von Philipp Schmagold (BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN) auf Facebook eingestellt, im Zusammenhang eines Antrages auf dem Bundesparteitag der GRÜNEN in Hannover (16.-18.11.2012), zum Thema Aufhebung der Verjährungsfristen:
    http://83.169.3.75/events/9/proposals/144

    Da der Antrag nicht auf der Tagesordnung steht, sondern unter Verschiedenes, wird erst kurzfristig von den Abgeordneten auf dem Parteitag entschieden, welche 15 Anträge von ca. 40 mit auf die Tagesordnung kommen.

    Für den Fall, dass die Abgeordneten sich für den Antrag entscheiden, wurde ich gebeten diesbezüglich eine Rede zu halten, ähnlich wie auf dem Bundesparteitag der SPD 2011:
    http://www.youtube.com/watch?v=j3sUibSUnu0&feature=youtu.be

    Das Abstimmungsergebnis dieser Umfrage könnte mit dazu beitragen, ob über das Thema Aufhebung der Verjährungsfristen auf dem Parteitag der GRÜNEN in Hannover gesprochen wird.

    Leider ist es für netzwerkB im Moment nicht möglich, eine Alternative zu dieser Umfrage anzubieten.

    Herzliche Grüße

    Norbert Denef

  2. hildegard schreibt am :

    Wer den fälligen gesellschaftlichen Wandel will, will bei nachgewiesenen zehn Millionen Betroffenen im KINDES – UND JUGENDALTER nur noch dies:
    DIE ABSCHAFFUNG DER VERJÄHRUNG.
    Nichts, gar nichts außer drohender Entdeckung + Strafe + „Wiedergutmachung“ kann die Täter und Mitwisserinnen [zumal innerhalb der Familien!] beeindrucken.

    WORAUF WARTET DIESE REGIERUNG? – es reicht!!!

  3. Esther schreibt am :

    Ich würde mich auch unbedingt an der Umfrage beteiligen wollen, aber mich aus Sicherheitsgründen nicht bei FACEBOOK registrieren !
    Schade, daß es keine andere Möglichkeit der Teilnahme gibt, laut Norbert.
    Ich hoffe, daß sehr viele den Mut haben abzustimmen, und zwar für eine völlige Abschaffung der Verjährungsfrist von sexueller Gewalt – SEELENMORD !
    Wir müssen alle gemeinsam dafür kämpfen und unsere Stimme erheben.
    Wir müssen immermehr auf uns aufmerksam machen. Wir dürfen uns nicht mehr mundtot machen lassen.

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