Eklat beim Grünen-Parteitag – eingeladener Gastredner von der Bühne verwiesen

21.11.2012: gulli.com

Der auf Bitten mehrerer Mitglieder der Grünen, um als Gastredner ihren Antrag auf Abschaffung der Verjährungsfristen in Fällen sexualisierter Gewalt faktisch zu untermauern, eingeladene Gastredner Norbert Denef, Gründer des Vereins NetzwerkB, dem Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt, wurde vor dem eigentlich geplanten Beginn von dessen Rede von der Bühne verwiesen. Die Antragssteller hätten es versäumt, da Denef kein Parteimitglied ist, lt. Satzung für die Rede einen Antrag zu stellen. Die Parteiführung stellte klar, dass die Antragsteller nicht beliebig Besucher auf die Bühne schicken dürfen. Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke nannte die Satzung „eindeutig“. Eine Einigung zwischen den Antragsstellern und dem Tagungspräsidium war nicht mehr möglich. Der eigentlich für eine Gastrede angereiste Aktivist konnte als Folge unverrichteter Dinge wieder gehen. Die Geschäftsordnung blieb gewahrt.

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4 Kommentare

  1. Erich Walz schreibt am :

    Wir Deutschen brauchen anscheinend immer noch Regeln und tun uns schwer mit gesundem Menschenverstand und/oder mit dem Herzen zu agieren … Scha(n)de

  2. Mir wird schlecht, wenn ich das lese, was Norbert jetzt passierte… wo sind wir hier eigentlich?????

  3. Paul D. schreibt am :

    Von der „Hohen Politik“ erwarte ich gar nichts mehr. Reden, reden, reden, und nicht handeln; Wasser predigen und selbst Wein (pardon: Champagner) saufen… Die Hohe Politik dient der großen Wirtschaft (wer immer das auch ist), und nicht Menschen, die unverschuldet in Not gerieten… können wir das ändern? Wie?

  4. W.Müller schreibt am :

    Verehrte Grünen Damen und Herren
    Schon seit längerer Zeit verfolge ich ihre Aktivitäten zur Erhaltung unserer Demokratie. Besonders gefreut hat mich das Engagement ihrer Vorsitzenden auch mal alte Zöpfe wie die Bevorzugung der katholischen Kirche, die mit Sonderrechten ausgestattet ist und völlig undemokratisch agiert, ab zu schneiden.
    Die CSU unterstützt die völlig undemokratischen vom bayrischen Volk bezahlten Streitereien (mit der Abmahnkeule wird gegen missliebige Zeitungen ) vorgegangen) durch alle Instanzen obwohl die Prozesse ständig verloren werden.(zBsP. Bischof Müller Regensburg in http://www.Regensburg-digital.de diskutiert))
    Meine Familie und ich werden diesmal keiner Partei ihre Stimmen geben, die Nichts dagegen unternimmt.
    Gemäß Wissenschaftler Carsten Frerk in seinem Violettbuch erhalten die Kirchen 4.3 Milliarden. Viele Menschen sind empört, die etablierten Parteien tun Nichts dagegen. Wie ist ihre Meinung
    Danke
    W.Müller

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