Lehrer einer Waldorfschule soll sich an Jungen vergangen haben

28.11.2012: Süddeutsche Zeitung

Schwerer Verdacht

Den Schülern der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing war es am Freitag freigestellt, zum Unterricht zu erscheinen. Die Waldorfschule war von Fernsehkameras und Reportern der Boulevardpresse umlagert. Die kollektiv geführte Schulleitung überließ es daraufhin den Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Weiter lesen…

 

4 Kommentare

  1. Frantek schreibt am :

    Man überlegt nun also…

    „Die Schwabinger Waldorfschule überlege sich nun, ob und inwieweit sie sich selbst Regeln geben muss, dass es nie wieder zu einer Wiederholung derartiger Fälle komme.“

    Steht denn also weiterhin in diesem Artikel zu lesen. Eigentlich wäre diese Formulierung, dass da wer überlegt „ob“ ja schon einen weiteren Artikel wert. Eigentlich wäre genau die Formulierung einen Aufschrei wert. Nun, der Artikel wird wohl nicht kommen, schreien muss ich gerade.

    Die Mitteilung, dass genau dazu Entscheidungen getroffen worden wären, wäre sicher hilfreicher gewesen für die Schüler. Aber immerhin wissen die ja nun, dass überlegt wird, ob man sie schützen will. Vermutlich wird das Wissen um Überlegungen nicht beruhigen, denn aufmerksame Schüler und Menschen wissen ja auch, dass Überlegungen zur Verhinderung von sexualisierter Gewalt oft sehr lange dauern. Mindestens ja so lange, bis die Überlegenden nicht mehr wissen, weshalb sie sich zu Überlegungen getroffen haben.

    Und dass von der Anzeige bis zur Suspendierung eine Woche verging, ist vermutlich auch eher ein Lob der SZ als eine Kritik.

    Die Berichterstattung ist hin und wieder schon sehr „interessant“, wenn man sich als Leser die weiteren Formulierungen aufmerksamer ansieht und nicht nur auf den dargestellten Fall schaut.

    Zumindest heute habe ich keine Lust mehr, mein eingeschlafenes Abo der SZ zu erneuern.

  2. Anna M. schreibt am :

    Das war ja so klar, daß irgendwann was aus einer Waldorfschule ans Tageslicht kommt. Mich wundert, daß das so lange gedauert hat. Liegt wohl am geschlossenen System Waldorfschule, das natürlich ein hervorragender Nährboden für Pädokriminalität ist.

  3. Simone schreibt am :

    Da gab es doch schon mal einen Pädokriminellen Lehrer von der Waldorfschule, ich glaube in Berlin. Der hat Kinder aus Amerika nach Deutschland gebracht und an Kriminelle weitergegeben. Im Namen einer angeblichen Hilfsorganisation, die von Pädophilen gegründet und geführt wird.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE