Indien veröffentlicht persönliche Daten von Sexualstraftätern

28.12.2012: SPIEGEL ONLINE

Reaktion auf Vergewaltigungsfall

In Indien sollen die Namen und Adressen von Sexualstraftätern künftig auf Webseiten der Polizei einzusehen sein. Auch Porträtfotos sollen veröffentlicht werden. Damit reagieren die Behörden auf die Wut in der Bevölkerung nach der brutalen Vergewaltigung einer Studentin durch Betrunkene.
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5 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    … wie wär’s mit weltweiter Einstufung als VERBRECHEN, Anzeigepflicht, und Unverjährbarkeit?
    Wozu gibt es Menschenrechtskonventionen, wenn sie nicht ALLE verpflichten?!
    Vernetzung!!

  2. Simone schreibt am :

    in Deutschland sollten auch die Namen und Adressen von allen Sexualstraftätern veröffentlicht werden.

  3. Eva schreibt am :

    Obwohl ich auch zu einer Veröffentlichung von Tätern überall neige,frage ich mich aber, was kommt danach, wenn die Täter aus dem Gefängnis kommen. Da sie wohl nie mehr dann eine Arbeit bekommen, ist eine weitere Kriminalisierung vorprogramiert. Ich habe einmal die Behauptung gelesen, dass die Mafia in bestimmten Staaten so stark wurde, weil es dort keine Arbeit gab und gibt.

  4. klaraklara schreibt am :

    @ Eva,
    meine Meinung über so eine Veröffentlichung von Täter-Daten ist nicht ganz klar, aber zu deinem Gedanken: ich glaube, dass Sexualstraftaten häufig einen anderen Hintergrund haben als zum Beispiel Eigentumsdelikte. Eigentumsdelikte haben bestimmt oft mit ARmut zu tun, und dass ein Mensch ohne sadistische Veranlagung nach einem Eigentumsdelikt Angst vor der Polizei hat und auf diesem Weg zum Handlanger für einen sadistischen Täter wird, kann ich mir noch vorstellen. Aber die treibende Kraft hinter SExualstraftaten ist, denke ich, etwas anderes, als dass man sich nichts Schönes gönnen kann oder hungern muss. Für die Lust am Quälen oder das Verlangen, einen anderen Menschen sexuell auszubeuten, muss es ein anderes Motiv geben als materielle Armut.

    Was das Gesetz angeht, die Vorstellung, Täter-Daten zu veröffentlichen, ist mir unheimlich. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn entsprechende Daten allen leitenden Stellen bei Polizei, SChulen und Jugendämtern bekannt sind. Außerdem könnte man sich etwas einfallen lassen, damit Eltern unbürokratisch an Babysitter kommen, die schon mal einer Behörde ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt haben.

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