HUNGERSTREIK-DEMO Tag 1

04.01.2013: netzwerkB Pressemitteilung

Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK – jeden Freitag will er fasten.

Kinder, die heute sexualisierte und andere Formen von Gewalt erfahren, können oft erst Jahrzehnte später darüber sprechen. Dann ist alles verjährt. Die Täter können nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden – die Verjährungsfristen müssen weg!

Warum HUNGERSTREIK-DEMO:

Wann: Jeden Freitag

Beginn: 4. Januar 2013

Ende: unbefristet

Versammlungsort: www.netzwerkb.org

Weitere Teilnehmer:
Marcella Becker
Britta
Christine Kubacha
Maren
Susanne Jensen
Karl Görtz
Gerborg Glanz
Katharina M.
Stefan Scharmach
Anita Birke
Bettina Mai
Wilfried Fesselmann
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Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org
http://twitter.com/netzwerkb
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Werden Sie netzwerkB-Fördermitglied – auch beitragsfrei!

 

 

 

22 Kommentare

  1. Marcella Becker schreibt am :

    Ich mache mit. Es hungert mich nach Gerechtigkeit für uns Betroffene.
    Marcella Becker

  2. Britta schreibt am :

    Ich mache auch mit! Ich bezweifle jedoch das es was bringt. Wenn ich die Abschaffung de Verjährungsfristen in Freundeskreisen anspreche. Sind die meisten dafür und die die nicht dafür sind führen das Argument an das sich sowas nach so vielen Jahren sehr schwer beweisen ließe und es denen die jemanden anschwärzen wollen der sowas nicht gemacht hat Tür und Tor öffnet. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll! Stimmt das oder ist das Quatsch?

  3. Christine Kubacha schreibt am :

    Ich mache auch mit. Es wird Zeit dass die Politiker sich endlich mal bewegen und die Verjährung aufgehoben wird!

  4. Maren schreibt am :

    Weil es immer wichtig war und sein wird für unsere Kinder und Zukunft zu k ämpfen!!!

    Es schadet nicht… ich mach mit!

  5. klaraklara schreibt am :

    Ich mache nicht mit, die Gerechtigkeit wird nicht kommen, siehe 12. Dezember, und ich sehe nicht ein, das Thema über meinen Körper auszuleben.

    Norbert trifft natürlich seine Entscheidungen, die ich zu respektieren habe. Da ich aber Mitglied von NetzwerkB bin, möchte ich anmerken, dass mir wohler wäre, wenn auf dieser Seite der wöchentliche Fastentag nicht als Hungerstreik bezeichnet würde sondern einfach nur als „Fasten für …“.

  6. Lieber Norbert, Du weißt ja, ich bin auch Missbrauchsüberlebende und will mich bei der Hungerstreikdemo anschließen. So wird nächsten Freitag mein Tag 1 sein. Unglaublich, dass sich die Verantwortlichen im Kreise drehen – palavern – Gesetzentwürfe in Schubladen liegen lassen, während konkrete Not in unserem Land vorherrscht. Dies ist KEIN RECHTSFRIEDE!!! Weil 10 Millionen Menschen in unserem Land Missbrauchsüberlebende sind. Zu allen Zeiten wurden wir einfach durchgestrichen, an den Rand geschoben, alleine gelassen. In vielen Bereichen müssten Hilfen kommen (Therapien / mehr fähige Traumatherapeuten / Anerkennung des Leids / bessere Bedingungen bei Gutachten für Verfahren / angemessene Entschädigungen ….) Ich habe mich im Dezember 2009 entschlossen mit Gesicht und Namen heraus zu kommen. Seit Mitte 2011 schere ich mir den Kopf und trage ein Hundehalsband. Dies tue ich als politischen Protest gegen die Verjährungsfristen. Solange sich die gesetzliche Lage in unserem Land nicht ändert, werde ich weiterhin kahl und mit Hundehalsband herumlaufen. Mein Fasten – jeden Freitag – für mehr Rechte für Missbrauchsüberlebende, das trage ich bei. Denn der Hungersteik im letzten Jahr von Norbert und anderen mutigen Menschen, war klasse. Ich hoffe, wir werden viele. Und wir können gerade im Wahljahr noch ordentlich Druck machen. Für Politiker sind wir nur lästig. Deshalb wurde ja am 27. September 2012 von 20 Uhr ab nur vor einer Hand voll Bundestagsabgeordneten debattiert. Das zur Feierstunde für Helmut Kohl. Ist das nicht aberwitzig? Ist den Politikern wohl zu schmuddelig? zu kompliziert? Da kann man nicht mit Punkten – eine Lobby gewinnen. SPD-Polikiter, wo seid Ihr? Ihr wollt meine Stimme? Andere Parteien, Ihr wollt auch Stimmen? – Wie lange sollen die Gelder des Hilfsfonds nur eine Schimäre sein? Scheinheilige Versprechen. Ich sage mir und anderen: „Steht auf, und erhebt Eure Häupter“ Wir haben Würde und wir erkämpfen uns mehr Menschenrechte. Susanne Jensen

  7. Karl Görtz schreibt am :

    Zitat aus Merkels letzter Neujahrsansprache:

    „Am Anfang sind es oft nur wenige, die voraus gehen, einen Stein ins Rollen bringen und Veränderung möglich machen. „Wer Mut zeigt, macht Mut.“

    Zitat Ende:

    Nun, Frau Merkel, hier ging erst nur einer voran, dann wenige, brachten dann einen Stein ins Rollen dem gleich mehrere zehntausend Menschen folgten. Sie alle wollen Veränderungen möglich machen, zeigen ihren Mut und wollen auch Ihnen, Frau Merkel, Mut machen. Lassen Sie Ihre Neujahrsansprache nicht zu hohlen Phrasen verkümmern und zeigen auch Sie jetzt Ihren Mut. „Wer Mut zeigt, macht Mut“, Ihre Worte, dann mal los. Machen Sie die Verjährungsfristen zur Chefsache.

    Ich mache auch mit.

  8. Ich auch schreibt am :

    Ich mache auch mit!

    Gerborg Glanz

  9. Corinna Kutzscher schreibt am :

    was soll das bringen? jeder in seinen 4 wänden,medien haben kaum oder gar kein interesse,politiker lässt selbst kalt wenn menschen ca 46 tage hungern (da ja mehrere und unterschiedich angefangen haben)… es schadet zwar gesundheitlich wohl nicht und zum entschlacken ok…aber in berlin, in den medien wird es nichts ändern… dort ändert nur geballtes auftreten etwas…und dazu sind viele nicht in der lage beim tgl überlebenskampf in diesem system oder haben das geld nicht,um zb nach berlin zu fahren-da sie von sozialhilfe oder auf diesem niveau (bzw auch darunter) vegetieren müssen… auch wenn sehr großen respekt habe vor aktionen und echt angst im letzten jahr, dass herr denef sich zu tode hungern könnte…

  10. Ich auch schreibt am :

    „was soll das bringen?“
    Dazu gäbe es sicher einiges zu sagen, was Deine Frage mit „Nichts“ beantwortet.
    Für mich ist das jedoch ein Zeichen der Solidarität hier mitzumachen.
    TROTZDEM!

  11. Katharina schreibt am :

    Hallo Norbert und andere Mitstreiter,
    ich war im Sommer eine der Mitstreikenden (24 Tage) und begrüße es sehr, dass die Aktion fortgeführt wird, damit das Thema in der Öffentlichkeit bleibt.
    Ein eintägiges Totalfasten halte ich aber nicht für sinnvoll, weil sich mein Körper in dieser kurzen Zeit nicht auf den Fastenmodus umstellen kann. Für mich wäre das eine Quälerei.
    Daher wähle ich eine modifizierte Form des Fastens, die ich auch je nach Lust und Laune variieren werde.
    Der Verzicht auf Drogen wie Alkohol, Nikotin, Kaffee, Schwarztee, Zucker, usw., ist meine Form des Fastens.
    Vielleicht mache ich auch mal einen Reis-Obst-Tag, mal sehen.

    Wichtig ist für mich der Hintergrund, daß ich als Betroffene mein Eß- und Drogenverhalten reflektiere, da ich mit Essen oder einer der o.g. Drogen oftmals meinen Körper betäube, um ihm nicht zuhören zu müssen, was er mir zu erzählen hat. Er weiß, was mir widerfahren ist. Und ich möchte ihm zuhören, in Zukunft freitags ganz besonders.

    Katharina

  12. Sabine Keil schreibt am :

    Norbert, mache dich nicht kaputt dafür. Sie werden sich nicht erpressen lassen, so wie es bei der RAF damals war. Du wirst noch gebraucht, um andere zu sensibilisieren, zu motivieren und deine Geschichte als lebender Zeuge zu erzählen.

  13. Sonja schreibt am :

    Habe da mal in meinem Selbsthilfeforum drin, im Info-Bereich unter dem Punkt Projekte. Habe nur auszugsweise mit Verlinkung reingestellt, damit die Leute selber her kommen zum sehen was sie hier leisten. Finde es eine sehr gute Sache wie sie sich für uns Opfer Einsetzen. Beim Fasten mache ich mit soweit meine Gesundheit es zulässt.

    Gottes Kraft wünsche ich allen die mitmachen abr vor allem ihnen Herr Denef.

    @Sabine Keil,

    wer sich nicht dagegen wehrt, macht nicht aufmerksam auf das was ist. Viele Opfer wagen erst dann zu reden wenn es eh schon zu spät ist und Herr Denef hat das erkannt setzt ein Zeichen mit seiner Arbeit, ermutigt somit viele Missbrauch-Überlebende. Eine davon bin ich. Bei mir hilft das mit der Verjährungsfrist abschaffen nicht mehr, aber es gibt nach mir noch unendlich viele Kinder die das elend erleben müssen und sie die kleinen, hilflosen Kinder brauchen auch wen der sich für sie einsetzt, oder nicht?

    Lg Sonja

  14. Ich auch schreibt am :

    @Sonja
    Ich brauche Gottes Kraft nicht. Meine eigene reicht vollkommen.
    Und übrigens: Es gibt keinen Gott!
    Das ist eine Erfindung von Leuten, die andere beherrschen wollen.

  15. Doro schreibt am :

    Es ist wichtig und wertvoll, was Norbert Denef geschafft hat und immer noch schafft. Keine Frage! Er hat einen großen Anteil daran, dass es netzwerkB gibt, ganz klar: Bereitstellung dieser Plattform, Pressearbeit, politische Aktionen usw. Er hält oft sein Gesicht hin für die vielen „Gesichtslosen“.

    Und doch ist netzwerkB nicht nur diese eine Person. Schon in den Anfängen und über all die Jahre des Bestehens haben viele, viele andere Betroffene ihren geistigen, mentalen, seelischen und auch ganz konkreten Beitrag zur Entstehung von netzwerkB geleistet. Das wird manchmal leider vergessen.

    Deshalb stört es mich regelmäßig, wenn hier allzuviel Personenkult betrieben wird. Nicht nur Norbert Denef trägt zur Aufklärung, zur Information, zur Unterstützung von anderen Betroffenen bei. Was netzwerkB ausmacht, sind die mittlerweile vielen, vielen Anmerkungen, Kommentare, Gastbeiträge, Positionspapiere (die nicht alle automatisch von Norbert Denef stammen müssen!), usw. usf.

    Nochmals: Ich anerkenne den Anteil von Norbert Denef an netzwerkB und an der Arbeit für Betroffene. Aber es sollte nicht vergessen werden und auch nicht weniger wertgeschätzt werden, was viele andere an vielen kleineren oder größeren Stellen und auch für netzwerkB tagtäglich leisten. Vielleicht nicht immer so spektakulär, aber dennoch nicht unbedeutend.

  16. Sarah Mohn schreibt am :

    @Sonja

    Und das ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass das meiste nur eine Erfindung ist, auch das Märchen über Jesus, jungfräulicher Geburt usw. ist ganz gezielt gestreut worden!!!
    Hier eine sehr interessante Doku, die am 25.12.!!! 2012 im ZDF!!! lief.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1795664/Das-Geheimnis-der-Geburt-Jesu#/beitrag/video/1795664/Das-Geheimnis-der-Geburt-Jesu

    Jesus war ein ganz stinknormaler Mensch mit sozial angehauchten Ansichten, so wie es vor ihm auch schon xtausende von Charakteren gab, nur dass diese in die Geschichte nicht so eingingen und dessen Leben nicht so aufgebauscht wurde, um mittels der dadurch entstanden Religion Weltmacht zu erlangen.

    Mehr ist da nicht dahinter. Eine banale Politikmasche, um Leute zu unterdrücken, um Macht zu erlangen.

    Und dieser Religion, die auf Märchengeschichten aufgebaut ist, gesteht man ein von dem Staat abgekoppeltes Recht zu??? Da muss man sich echt ans Hirn langen!!!
    Das wäre das selbe, als würde jemand von sich behaupten, ich die Goldmarie (auch ein Märchen) und erhebe aufgrund dessen Sonderrechte, Machtanspruch und Steuern von meinen blinden Anhängern!!! Welch ein Irrsinn!!!
    kopfschüttelnde Grüße von Sarah Mohn

  17. Ela Badewien schreibt am :

    Ich bin auch dabei… auch wenn wir nur ein Sandkorn in der Wüste sind, aber besser ein Sandkorn sein, als alles was uns Überlebenden geschehen ist tod zu schweigen.

    Danke für Euren Einsatz!

    Viele Grüße
    Ela

  18. Sabine Keil schreibt am :

    @Sonja Ich habe ja nicht gesagt, daß er aufgeben soll, sondern nur, daß er sich nicht kaputtmachen soll mit Hungerstreik, denn geschwächt nutzt er den Mißbrauchten nichts. Und wenn er dabei stirbt, wäre das den Tätern gerade recht. Ich nenne das dilattorische Behandlung eines Falles bis der Kläger darüber hinwegstirbt. Man kann es auch „Aussitzen“ nennen.Und kämpfen heißt: immer mehr Fälle öffentlich machen und mit dem Finger auf die Täter zeigen, sich nicht einschüchtern lassen.
    Und dein Kommentar zu Gott. Wie etwas gemeint ist und was daraus gemacht wird, ist zweierlei. Du kannst auch eine Gabel mißbrauchen.

  19. Sarah Mohn schreibt am :

    @Doro

    Das sehe ich auch so. Zu 90 % des hier Geschriebenen, einschließlich der Artikel und offenen Briefe stammen aus den Federn von Usern und NetzwerkB – Mitgliedern. Das muss einmal gesagt werden, wenn wir hier schon immer die Kirche anprangern (zurecht), dass sie nicht wahrhaftig ist…
    Und es gibt unzählige weitere Betroffenen – Initiativen, die seit Jahren an die Öffentlichkeit gehen, mit Politik und Entscheidungsträger einen Dialog suchen, um nötige Änderungen zu erwirken.

    Das schmälert in keinster Weise Norberts Verdienste bzgl. seiner mutigen und beharrlichen Öffentlichkeitsarbeit!!! Ganz sicher nicht!!!
    Denn auch das ist Wahrheit, dass viele bzw. die meisten Betroffenen weder die Kraft dazu aufbringen könnten, noch den Mut – sich öffentlich zu zeigen (mich einbezogen!!!) aber das ist eben auch nur ein Teil von NetzwerkB, sowie die Beiträge der User und Mitglieder auch!

    NetzwerkB ist DAS, was ALLE Betroffenen, die hier kontinuirlich für die Qualität beitrugen und noch beitragen, und kein Personenkult!
    Das wäre fatal!!!
    Nix für ungut Norbert, du weißt, dass ich deine Öffentlichkeitsarbeit schätze, aber ebenso schätze ich die stillen Schreiberlinge hier und anderswo, die sich einsetzen für die Sache, und hier oft unter der allgemeinen Bezeichnung und Unterschrift „NetzwerkB Norbert Denef“ unzählige Artikel, offene Briefe usw. verfasst haben und es noch tun.
    Beides ist wichtig und gleichwertig zielführend!

    Wohlwollende Grüße von Sarah Mohn

  20. Anna M. schreibt am :

    @Sabine Keil:
    Den Zusammenhang zwischen einen Tag in der Woche Fasten und „sich kaputt machen“ hätte ich gerne erklärt.

  21. Andrea schreibt am :

    Ich faste mit – für Aufklärung und Heilung

  22. Sarah Mohn schreibt am :

    @Sabine Keil

    Zitat: “
    Sabine Keil schreibt am 10.01.2013:

    „…denn geschwächt nutzt er den Mißbrauchten nichts.“

    Oh, diese Formulierung hat einen ganz üblen Beigeschmack! Sollten nicht gerade wir, die wir selbst in der Kindheit für die Zwecke von Tätern be“nutzt“ wurden, uns hüten, anderen suptil Vorschriften machen zu wollen, weil der Wunsch – diese Person nutzen, benutzen zu wollen für unsere („gute“) Zwecke, ansonsten gefährdet sein könnte?
    Vielleicht war es nicht so gemeint, und es handelt sich um eine unglückliche Formulierung.

    Norbert ist erwachsen, es steht ihm frei, was er mit seinem Leben, mit seiner Gesundheit macht.
    Ich persönlich halte auch nichts von Hungerstreikeinsätzen, habe mich dazu auch hinreichend geäüßert, aber ich muss ja nicht mit allem konform gehen, was NetzwerkB als Verein umsetzt.
    Keiner wird gezwungen, sich dort als Mitglied registrieren zu lassen, um hier Infos abrufen zu können, mitzulesen (was sehr, sehr viele tun – obwohl sie vorgeben, stinkefeind mit Norbert zu sein) oder mitdiskutieren zu können.
    Solche Blogs sind rar! Das muss auch mal lobend erwähnt werden :-).

    Einen schönen Tag wünscht
    Sarah Mohn

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