HUNGERSTREIK-DEMO Tag 3

17.01.2013: netzwerkB Pressemitteilung

1000 Tage politisches Lügentheater – Rückblick 

„Die Priester und der Sex – Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?“

„Sie denken vielleicht, wenn ein Pfarrer, ein Vikar oder ein Bischof von einem Missbrauch erfährt, muss er sofort die Polizei einschalten. Stimmt nicht! Die katholische Kirche prüft diesen Verdachtsfall von sexuellem Missbrauch erst einmal selbst. Diese Überprüfung kann Monate dauern – manchmal dauerte sie in der Vergangenheit sogar Jahre.“ (hart aber fair – 24. Februar 2010)

Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK – jeden Freitag

Warum HUNGERSTREIK-DEMO:

Wann: Jeden Freitag

Beginn: 4. Januar 2013

Ende: unbefristet

Versammlungsort: www.netzwerkb.org

Weitere Teilnehmer:
Marcella Becker
Christine Kubacha
Maren
Susanne Jensen
Karl Görtz
Gerborg Glanz
Katharina M.
Stefan Scharmach
Anita Birke
Bettina Mai
Sonja
Jasmin Klett
Ela Badewien
David Farago
Andrea
Prof. Dr. Gernot Lucas
Petra Broder
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Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org
http://twitter.com/netzwerkb
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Werden Sie netzwerkB-Fördermitglied – auch beitragsfrei!

 

3 Kommentare

  1. Am Freitag mein 2. Fastentag für mehr Rechte für Missbrauchsüberlebende. Es ist notwendig mehr politischen Druck auf Kirchenleitungen/ Parteivorsitzende und Regierungsvertreter zu machen. Hilfsfond wurde versprochen, nichts ist passiert. Gesetzentwürfe für die Verlängerung der Verjährungsfristen liegen beim Justizausschuss des Bundestages auf Eis. Lippenbekenntnisse werden abgegeben. Wenn es darum geht, dass Kirchen reinen Tisch machen, wie jetzt die Katholische Kirche, sehen wir, dass eine UNABHÄNGIGE Aufarbeitung / Erforschung nicht gewünscht ist. Das zeigt das Aufklärungsdebakel mit der Kündigung des Vertrages der Deutschen Bischofskonferenz mit dem KfN (Prpf. Christian Pfeiffer) sehr deutlich. Absolut unwürdig und schäbig die Äußerungen von Kirchenvertretern gegenüber Prof. Christian Pfeiffer. Er sei unseriös und sprunghaft. Da lachen ja die Hühner! Ich selbst habe mit Prof. Christian Pfeiffer mehrere Telefonate geführt. Ein absolut integerer Mann. Nüchtern und sachlich bis ins Knopfloch. Und auch in Fachkreisen angesehen und geschätzt. Wem glaubt man WAS? Die Katholischen Aufklärer wollten halt die Ergebnisse kontrollieren und nach Gutdünken interpretieren, damit das Bild stimmt. Was mich so wütend macht, ist, dass die Kirche durch ihr sehr zaghaftes Aufklärenwollen Missbrauchsüberlebenden den Weg zum Glauben versperrt. Denn Glaube und Kirche wird häufig von vielen in Beziehung gesetzt. Missbrauchsüberlebende sollten ihre eigene Theologie entwickeln. Ihre eigenen Räume für ihren Glauben schaffen. Wenn die Kirchen ihnen dazu keinen Raum bieten? Was ist die Schlussfolgerung? Ich hoffe immer noch, dass immer mehr Kirchenleitende unterschiedlicher Kirchen begreifen, welche gesellschaftspolitische Verantwotung sie haben. Dass sie sich endlich dem Leid von Missbrauchsüberlebenden stellen. Zu allem Möglichen äußern sich Kirchenvertreter politisch, nur wenn es um Missbrauch geht, rufen sie nach Trennung von Staat und Kirche. Komisch, was? Susanne Jensen

  2. Hoa B. schreibt am :

    Ich wünsche Ihnen allen viel Kraft.

  3. Karl Görtz schreibt am :

    Nichts gegessen,
    Wasser getrunken,

    habe ich schon mal gemacht, aber wegen starker Traumatisierung nicht mit vollem Bewusstsein. Diesmal mit vollem Bewusstsein und nur einem Ziel, das ich an die Adresse der Verantwortlichen aus Staat und Kirche richte:

    Hebt die Verjährungsfristen auf. Dass ich vor Jahren die Täter nicht anzeigen konnte, war meine zweite Entwürdigung. Je länger ihr wartet, umso größer wird euer Vertrauensverlust bei den Betroffenen. Entschädigungsgeld will ich nicht, habt ihr bereits schriftlich.

    Mein Vertrauen habt ihr bereits nicht mehr. Ihr habt zu lange gewartet. Und es werden noch mehr werden, darauf könnt ihr euch verlassen. Mein Vater sagte immer: „Macht nur so weiter, ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt“

    Mit eurer „Religion“, egal ob von Staat oder Kirche, will ich jedenfalls nichts mehr zu tun haben.

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