Kliniken weisen Vergewaltigte ab

17.01.2013: Kölner Stadt-Anzeiger

Eine vergewaltigte Frau ist von zwei Kölner Krankenhäusern in katholischer Trägerschaft abgewiesen worden. Hintergrund ist eine Ablehnung von Beweissicherung sowie der „Pille danach“. Sie widerspricht den Grundsätzen der katholischen Kirche.
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56 Kommentare

  1. kar schreibt am :

    Schön, das man medial präsent darüber Bescheid weiß, wie verkommen die kath. Kirche ist. Auch schön zu wissen, dass deren Gehabe immer mehr medial/öffentlich wahrgenommen und nicht in einem Hinterzimmer hinter für die Öffentlichkeit verschlossenen Türen bleibt.

    An dieser Stelle braucht es so langsam Unterschriften für die Abschaffung der Kirchenaustrittsgebühren, sowie Warnschilder vor kirchlichen Einrichtungen, auf welche Formen der Engstirnigkeit/des geistigen Rückschritts man besser achten sollte, um zu vermeiden, sich einer Gefahr auszusetzen. In was für einem Land wollen wir denn in Zukunft leben?

  2. kar schreibt am :
  3. Sarah Mohn schreibt am :

    Ich kann bald keinen Unterschied mehr sehen zu einem Gottesstaat.
    Seit wann darf ein Bischof (hier Meissner) bestimmen, was in Krankenhäusern, die zu 99% vom Staat (Steuerzahler) finanziert werden, medizinisch abgedeckt wird.
    Ärzte haben einen hypokratischen Eid abgelegt und kein Gelübde gegenüber diesen scheinheiligen Kuttenträgern. Da dieses Abkommen, das angeblichen in Absprache mit Meissner und der Ethikkomission der kath. Kölner Krankenhäuser wohl lt Presse keine Dienstanweisungen sind, kann der Sauhaufen Kirche bei Nichteinhalten dieser Absprache auch keine Ärzte kündigen. Warum gehen diese Ärzte nicht gesammelt auf die Straße, zeigen die Kirche an, weil sie von ihnen etwas verlangt, was gegen den hypokratischen Eid steht?
    Wo bleibt hier der Staat??? Es wird Zeit, dass diesem verlogenen Verein sämtliche Konzessionen entzogen werden.
    Selbst Jahrhunderte lang ethisch und moralisch unvertretbar Menschenrechte bis aufs äußerste mit den Füßen treten, aber Hilfesuchende mit Phrasen von Ethik und Moral abweisen.
    Es ist kaum noch zu ertragen, mich widert dieser Verein nur noch an!
    Hatte ich es nicht schon erwähnt. Die Institution gräbt sich Stück für Stück ihr eigenes Grab! Weiter so, und es dauert nicht mehr lange, bis die Bürger gegen die Kirche demonstrieren und den Staat endlich zum Handeln zwingen!!!

  4. Simone schreibt am :

    Diese irrsinnige katholische Kirche ! Jetzt soll eine vergewaltigte Frau von dem Peiniger ein Kind bekommen, nur weil es die wahnsinnigen Kirchenoberhäupter wollen.

  5. kar schreibt am :

    An der Stelle, wie sieht das eigtl. strafrechtlich aus? Kommen hier nicht die Tatbestände „unterlassene Hilfeleistung“ und „Strafvereitelung“ in Betracht? Würde mich doch sehr interessieren. Ich denke, diese Herrschaften sollten auch mal mit dem StGB Bekanntschaft machen.

    Scheint da wohl mal nötig zu sein. 😉

  6. Elisabeth schreibt am :

    Na wunderbar! Jetzt kann sich also ein Katholisches Krankenhaus aussuchen, wen sie behandeln!
    Es reicht! Schlimmer geht es nicht mehr.
    Kennt sich irgendwer hier mit dem Thema Kirchenrecht aus? Ich würde sehr sehr gerne eine Petition dazu starten, dass alle Kirchenprivilegien abgeschafft werden und der Kirche die Trägerschaft an solchen Institutionen entzogen wird (es sei denn, die Kirche zahlt 100 %. Das kann sie natürlich GERNE tun.) Leider kenne ich mich damit nicht im geringsten aus und glaube kaum, ohne Jurastudium auch nur annähernd da durchzublicken. Hat irgendjemand hier Ahnung von der Materie und könnte einen entsprechenden Text für ein derartiges Unterfangen schreiben? In Österreich läuft bereits ein ähnliches Projekt. Vielleicht könnte man von deren Erfahrung profitieren?
    Es ist jedenfalls eine Ungeheuerlichkeit. Wieder einmal: an euren Taten sollt ihr sie erkennen. Oh, und wie wir das tun!

  7. Sarah Mohn schreibt am :

    Hier der Nachweis, dass die Kirche null und gar nix (also nicht mal 1 %) für die von ihnen geführten Krankenhäuser an Eigenfinanzen hinzusteuern muss.
    Es ist ein Betrieb, wie jeder profane sonst auch! Die Kosten werden über den Krankenhauspflegesatz gedeckt. Ergo, mit welchem Recht nimmt sich die Kirche heraus, Patienten abzulehnen, wenn sie ihre Betriebs- und Investitionskosten genauso wie alle anderen Krankenhäuser finanzieren, nämlich über die Krankenversicherungsbeiträge der Patienten? Wielange lässt sich der Staat das eigentlich noch gefallen?

    http://www.kirchensteuer.de/node/61

  8. Doro schreibt am :

    Berliner Zeitung zum Skandal an katholischen Kliniken in Köln: „Mit ihrem Ableben stündlich zu rechnen“

    „Zwei katholische Krankenhäuser haben einer vergewaltigten Frau nicht nur ein Beratungsgespräch und die von der Notärztin verschriebene „Pille danach“ verweigert, sondern auch eine Sicherung von Tatspuren. Zur Begründung verwiesen sie auf eine Vereinbarung mit dem Kölner Kardinal. Dessen Sprecher legt Wert auf die Feststellung, verboten sei den Kliniken nur die Ausgabe der Pille, erlaubt hingegen die Spurensicherung. Mit anderen Worten: An der Überführung eines Vergewaltigers dürfen sich katholische Kliniken äußerstenfalls beteiligen, Hilfe für das Vergewaltigungsopfer hat aus moraltheologischen Gründen hingegen außer Betracht zu bleiben. Sollte der Fortbestand der katholischen Kirche wirklich von gelebter Barmherzigkeit abhängen, ist mit ihrem Ableben stündlich zu rechnen.“

    Quelle: Berliner Zeitung

  9. kar schreibt am :

    Es sieht so aus, als wenn es politische Konsequenzen geben wird.

    „Das NRW-Gesundheitsministerium kündigte die Untersuchung des Falles an: „Das Ministerium prüft, ob ein Verstoß der Krankenhäuser gegen gesetzliche Regelungen vorliegt.“ Grundsätzlich dürfe kein Krankenhaus das Opfer einer Gewalttat abweisen, sagte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).“

    Im übrigen habe ich bereits selbst in der Sache Strafanzeige wegen unterlassene Hilfeleistung und Strafvereitelung gestellt. Mal sehen, ob da was bei rumkommt. Ist ja unglaublich. Und dann noch lügnerisch das ganze als „bedauerlichen Einzelfall“ und als „Missverständnis“ während der Kommunikation zweier Kliniken abtun. Ich glaub, es hackt!

  10. Eva schreibt am :

    Sollte die Frau ein Kind bekommen, wäre eine Strafe für die Kirche / Klinik eine Art Frührente an die Mutter für das Kind bis zum 18. ten Lebesjahr meiner Meinung zu zahlen.

    Hoffentlich vergessen, die Strafverfolgungsbehörden nicht auch den Täter.

    Was ich aber nicht verstehe, ist, dass die Notärztin , die die Polizei laut Nachrichten anrief die Polizei nicht aufforderte Beweise zu sammeln und sofort über Staatsanwaltschaft mit einer Richterlichen Verfügung die Spurensicherung zu erzwingen.

  11. Anna M. schreibt am :

    und was sagt die Ärztekammer dazu?

  12. Eva schreibt am :

    Die Kirche ist ein Staat im Staat und die Kirchengesetze zählen anscheinend mehr als die normalen Gesetze, zeigt sich hier wieder einmal.

    Die Ärztekammer sollte den Verantwortlichen Ärzten ihren Titel aberkennen. Bislang hat die Ärztekammer anscheinend geschwiegen.

    Ob die eingeschaltete Staatsanwaltschaft anklagt , ist noch völlig offen.

  13. Eva schreibt am :

    Zitat aus: http://www1.wdr.de/themen/panorama/vergewaltigungsopfer100.html

    NRW-Grüne raten: „Katholische Einrichtungen meiden“Deutlich positioniert haben sich die NRW-Grünen: „Der Fall in Köln zeigt einmal mehr die zynische Moral der Katholischen Kirche, in deren Trägerschaft die Krankenhäuser stehen“, sagte der grüne Landesvorsitzende Sven Lehmann am Donnerstag (17.01.2013) zu WDR.de. „Leider muss man Vergewaltigungsopfern raten: Meidet Katholische Einrichtungen!“
    Die Vorkommnisse stünden in einer Kette von Fällen, die zeigten: „Christliche Nächstenliebe hört da auf, wo es um die Dogmen einer verstaubten Amtskirche geht.“ Grundsätzlich sollten nach Meinung von NRW-Grünen-Chef Lehmann Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft die Betriebserlaubnis entzogen werden, wenn sie Menschenrechte wie das Recht auf Erste Hilfe ablehnten. „Es ist ein Skandal, dass solche Einrichtungen überhaupt mit staatlichen Geldern betrieben werden.“

  14. anonym schreibt am :

    ……..Ich habe früher im Gesundheitswesen gearbeitet——————————————

    mein Chef als Arzt sagte schon vor 50 Jahren——-

    die Ärztekammnern sind so überflüssig ,
    sie beschäftigen sich selbst,man ist bis dato gezwungen,wenn man Kassenpatienten behandelt.

    Die Kammern sind Relikte aus dem Mittelalter

    ehemals „Zünfte“,haben Heute keine Daseinsberechtigung,wir sind somit einzig in der EU,die daran noch festhält

  15. Sarah Mohn schreibt am :

    @Eva,
    Die Notärztin rief sofort die Polizei an, diese riet ihr dann, die Frau in ein Krankenhaus zu überweisen, um SPUREN zu sichern!!!
    Die Pille danach und Schmerzmittel hatte die Notärztin ihr sofort gegeben.
    Das ist es doch gerade, dass sich nun die Verantwortlichen dieses Skandals damit rausreden wollen, dass sie die Pille danach nicht verabreichen dürfen, und deshalb die Aufnahme der Frau abgelehnt haben. Die Notärztin hatte darauf hingewiesen, dass es nicht um die Pille danach ginge, sondern um eine Spurensicherung, eine gynäkologische Untersuchung.

    Und dass sämtlicihe studierte, kluge Köpfe (Ärzte) fast durchwegs die von Meissner erlassene Order missverstanden haben sollen, das glaubt doch kein Mensch!!! Auch hier wird hinterher jetzt alles verdreht und gelogen, dass sich die Balken biegen von Seiten der Kirche.
    Ich kann nur hoffen, dass endlich hier mal klare Konsequenzen ausgesprochen werden.
    Ansonsten müsste man geschlossen einfach alle Einrichtungen, die von der Kirche als Träger geführt werden, boykottieren. Schon hat sich das mit der Sekte als Träger von Einrichtungen. Wieder eine Geldquelle weniger, womit sich dieser widerlicher Verein über Wasser halten kann.

    Dieser Tipp darf gerne weiter geleitet werden :-).

  16. Sarah Mohn schreibt am :

    Gestern hab ich in den TV – Nachrichten ein Entschuldigungs- und Rechtfertigungsgefasel des Sprechers der Ethikkommission gehört.
    Tja, jetzt haben sie eine Praktikantin, Studentin als Buhmann, wie praktisch.

    Aber was der Hohn dieser Entschuldungsrede des Pressesprechers der Kichenkliniken war:
    “Rechtlich könne man die Klinik nicht dafür belangen, dass sie die Patientin nicht aufgenommen habe. Denn sie sei ja NICHT VERLETZT gewesen.”

    Gehts noch, eine Frau, die unter k.o. Tropfen vergewaltigt wird, man überhaupt erst mal gar nicht weiß, wie oft und von wievielen Schweinen, sei NICHT VERLETZT??? Woher wollen die das denn im Vorfeld schon gewusst haben. Hellseherei??? Psychisch war sie allemal schwer traumatisiert und verletzt und auch Schockpatienten muss eine Klinik als Notfall aufnehmen.

    Willkommen in Indien, wo Frauen aus Bussen geworfen werden nach stundenlanger Vergewaltigung und dann stundenlang hilfesuchend auf der Straße liegen gelassen werden. Die Kirche steht genau auf dem selben Niveau!!! Pfui Teufel!!!

  17. Eva schreibt am :

    Um auch typische Verletzungen nach Vergewaltigung festzustellen, sind „ärztliche Gutachter“ doch da.

  18. helga04 schreibt am :

    Ich weiss jedenfalls gehe in kein Krankenhaus mehr was kath. getragen ist. Ganz gleich ob das die „Celulitinen“ sind oder sonst eine kath. Untersekte.

  19. Sarah Mohn schreibt am :

    @Elisabeth
    Zu deiner Frage bzgl. Kirchenrecht. Das Thema ist extrem umfangreich, weil ja immer wieder auch Veränderungen, Zusätze (kanonisches Recht) vorgenommen werden, wie sonst auch im staatlichen Recht.

    Aber ich hab mal für dich gegoogelt und folgende INFOS gefunden, die für diesen Blog (Betroffene sex. Gewalt – Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen auch vor 2010!!!) interessant sein könnten und auch zum Thema: Kirche als Arbeitgeber.

    Sehr interessant.
    Zu diesem Thema habe ich einen NRO-Bericht entdeckt über die Behinderung der Konvention durch das katholische Kirchenrecht am Beispiel sexuellen Missbrauchs von 2003!!! entdeckt, erstellt von Vereana Mosen (IKvu)
    Der erste Link auf der Googlesuchmaschine dieser Seite!!!

    http://www.google.de/webhp?sourceid=toolbar-instant&hl=de&ion=1&qscrl=1&rlz=1T4MEDB_deDE320#hl=de&tbo=d&qscrl=1&rlz=1T4MEDB_deDE320&output=search&sclient=psy-ab&q=alt.ikvu.de%2Fhtml%2Farchiv%2Fikvu%2Fmissbrauch%2Fun-bericht.rtf&oq=&gs_l=&pbx=1&fp=488882822fb67cd3&ion=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&bvm=bv.41248874,d.Yms&biw=1000&bih=570

    Hier das Kirchenrecht in groben Zügen erklärt, auch wie es sich aufgliedert und definiert. Ziemlich zum Schluss auch das Prozess – und Strafrecht aus Kirchensicht.

    http://www.johannes-ramel.at/component/option,com_docman/task,doc_view/gid,125/

    und hier einige Beispiele zu Urteilen bzgl. Angestellte in Krankenhäusern, deren Träger die RKK ist.

    http://www.kirchenrecht-in-den-medien.de/tag/katholisches-krankenhaus/

    Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen.
    Sarah Mohn

  20. Sarah Mohn schreibt am :

    http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/region/hierundheute/Staatsanwaltschaft-ermittelt-nicht-gegen-katholische-Kliniken;art1544,1883280

    Es ist nicht zu fassen!!! Die Justiz lässt sich von der Kirche vernebeln. Ich kann nur hoffen, dass die Notärztin in Revision geht! Ein User hier hat bereits Klage eingereicht wegen unterlassener Hilfeleistung!!!
    Ich für mich habe nach langem Hin – und Herbewegen und “Schwangergehen” als Exnonne, die ich bis vor meiner ersten Therapie absolut überzeugte, gläubige Christin war, heute eine Entscheidung getroffen. Ich werde nächste Woche mich von der Firma Kirche offiziell per Austritt verabschieden, und zukünftig als Atheistin dokumentarisch leben, was ich auch seit langem im privaten lebe.
    Mich kotzt dieser scheinheiliger Sauhaufen ohne Ende an. Obgleich meine bester Freundin eine Klosterfrau und Ex – Mitschwester ist, trenne ich sehr wohl die Institution und machtgierige Firma Kirche von den redlich Gläubigen, die Werte LEBEN, die mir nach wie vor zentral und wichtig erscheinen.
    Lange habe ich mit den anerzogenen “Werten” gekämpft, und muss nun erkennen, dass sie hohle Phrasen sind, wenn die oberste Priorität nicht die bedingungslose Liebe ist, sondern Prestige und Machterhaltung um jeden Preis!
    Heute hab ich sehr weise Zeilen gelesen, die ich gerne hier einstellen möchte und gerade und vor allem zu der Scheinheiligkeit der Entscheidungsträger der Kirche passt.

    Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
    Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
    Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
    Ehre ohne Liebe macht hochmütig
    Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
    Besitz ohne Liebe macht geizig
    Klugheit ohne Liebe macht gerissen
    Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
    Glaube ohne Liebe macht fanatisch
    Ein Leben ohne Liebe ist sinnlos.

    Und das ist jetzt noch ein Zusatz von mir:
    Diese Liebe ist unabhängig von jegweglichen Glauben.
    Jeder Mensch, egal ob Urwaldbewohner, ob Hindu oder Moslem, ob Christ oder Heide ergo Atheist, hat die Freiheit, sich für die bedingungslose (heißt nicht manipulative) Liebe oder gegen sie zu entscheiden.

    Und ich entscheide mich hiermit gegen jegliche Religionen,die nur dafür geschaffen wurden, um Menschen zu unterdrücken,ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden und sie ihrer Freiheit als spiritulles Wesen zu berauben.
    Ich ENTSCHEIDE MICH HIERMIT AMTLCIH UND OFFIZÌELL FÜR DIE UNIVERSELLE LIEBE – OHNE FREIHEITSBERAUBUNG!!!

    Aus einer Exnonne wird nun eine Athesistin!!! Es lebe die Freiheit!!!!
    Gruß von Sarah Mohn

  21. Bärbel schreibt am :

    zu Sarah Mohn—–

    ja es ist nicht zu fassen,

    ich habe meinen Austrittt aus der Kirche schon vor einigen Jahren gemacht—–

    Jeder ,der in Deutschland ,Hilfe verweigert,kann wegen unterlassener Hilfe vor Gericht kommen,

    sowie es inzwischen in einigen Bereichen ein oben und ein unten gibt,in unserer Gesellschaft,
    wird es eine gerechte Welt nicht geben,

    ich habe seit der Geburt,durch Fehlentscheidungen eine schwerbehinderte Tochter———————–

    es ist zu schmerzlich und zu langatmig hier alles aufzulisten————————————-
    ——-meine Tochter kam durch ungeheuren Druck der Institutionen in ein Heim,und somit an einen anderen Arbeitsplatz,————————-
    seit August 2011 wohnt sie wieder bei mir,
    aus Kostengründen sollte sie wieder zurück an ihren ersten Arbeitsplatz,(da ich nicht innerhalb von 3 Monaten Anzeige erstattete,und alles nur Belanglosigkeiten waren und keine Übergriffe 2004-06,)darf ich darüber nicht mehr schreiben,so die Staatsanwaltschaft,
    überhaupt ,so ein Leben ist dann lebensläglich—–
    da ich im Gesundheitswesesn tätig war,schaue ich genau hin,
    und werde stets angefeindet,
    einmal hat die Justiz das Spiel eines in sich geschlossens System nicht mitgemacht,
    der Lieblosigkeit,der Gleichgültigkeit und Interssenlosigkeit,und des Geldverdienes mit den Schwachen,und des Hinwegsehen,

    manchmal meine ich ,schreien wir immer noch nicht laut genug,KINDER SIND UNSERE ZUKUNFT;

    ALLEIN REIN RECHNERISCH;JEGLICHE “ INVESTITION “ kommt tausendfach zurück,sowie wie ein Lächeln,
    das Lachen hervorbringt,
    ES IST NICHT ZU FASSEN WO IST DENN GOTT ????

  22. michaela glaser schreibt am :

    Sarah mohn,
    nächste woche – da hab ich den selben gang für mich auserkoren, jetzt ist schluss, und ich werde meinen kirchenaustritt feiern. Ich hielt es bis dato einfach nicht wichtig genug, diesen schritt zu gehen, da ich andere sorgen habe. Dachte ich.
    Es sollten uns noch mehrere folgen, obwohl eine solche entscheidung jeder für sich selbst treffen muss.
    Ich habe mal ich einer kirchl. einrichtung, sogar katholisch, gearbeitet, dort keine schlechten erfahrungen gemacht, muss ich ehrlich sagen und dort auch keinen missbrauchsmief mitbekommen. Mein sohn wurde opfer sexueller gewalt eines anderen jungen in einer evangelischen einrichtung. Das wurde und wird natürlich vertuscht, auf perfideste art. Es ist kein so grosser unterschied zwischen katholisch – evangelisch, beides sind verbrecherorganisationen. Diese sind aber der zweitgrösste arbeitgeber in deutschland. Deswegen ist auch die aufklärung so schwierig!
    Was in den kölner „krankenhäusern“ geschah, ist untragbar. Die staatlich anerkannte sekte kirche hat einfach zuviel machtpotential. Wie sähe es jedoch aus, wenn beispielsweise innerhalb einer woche hundert, tausende aus den kirchen austräten? Es müssten so viele schäfchen flüchten, bis die kirchen „zusammenbrechen“.
    Wir sollten nachahmer finden für unseren gang nächste woche.
    Macht mit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  23. kar schreibt am :

    Hab im Laufe des Tages nochmal in der Sache einen Überblick über den Stand medialer Berichterstattung zu den Geschehnissen verschafft und muss dazu sagen, ich bin an der Stelle fassungslos ob dieser Gefühlskälte bei gewissen kath. Initiativen. Es gab nicht nur ein Fall an 2 Kliniken des kath. Trägers, sondern darüber hinaus noch mindestens einen weiteren Fall.

    An kath. Kölner Kliniken tätige Ärzte sind offensichtlich zwischen allen Stühlen, werden bspw. im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit offenbar willkürlich aus dem Spektrum sich kath. bezeichnender Iniativen bei ihrer Arbeit testweise kontrolliert und anschließend ob des Ergebnisses bspw. beim Kölner Bistum angeschwärzt, wenn mal etwas nicht passt bzw. möglicherweise darüber hinaus gehend noch persönlich bedroht und eingeschüchtert mit bekanntem Ergebnis. Ich kann dazu sagen, an solchen Einrichtungen möchte ich garantiert nicht arbeiten wollen. Das ist ja das reinste Tollhaus. Ganz ehrlich!

    In diesem Zusammenhang habe ich an das Projekt Gloria TV, das eine gewisse Mitschuld an Kampagnen gegen Ärzte in kath. Kliniken in Köln zu tragen scheint, eine Mail geschrieben, mit der Aufforderung, sich ggf. zu dem Sachverhalt zu erklären.

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Schrecken musste ich zur Kenntnis nehmen, das Medien wie bspw. die Frankfurter Rundschau – siehe dazu online unter http://www.fr-online.de/politik/katholisches-krankenhaus-abgewiesen–aus-angst-vor-taeuschung,1472596,21499604.html – über Sie berichten, Sie hätten sich im Rahmen Ihrer Berichterstattung/Öffentlichkeitsarbeit dem Vorgehen v. Dritten angeschlossen, gegen Ärzte an kath. Kliniken dermaßen Druck auszuüben, Beratungen zu Schwangerschaftsabbrüchen zu verhindern, dass über den Stopp v. den Beratungen hinaus an eben diesen Einrichtungen mindestens zwei Betroffenen v. sexualisierter Gewalt medizinische Behandlungen verweigert wurden und damit einhergehend die Justiz durch Verweigerung der Sicherung v. beweiskräftigen Tatspuren an Betroffenen an der Strafverfolgung der Täter behindert wurden. Entsprechen diese Angaben aus den Medien so der Wahrheit?

    Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dem offensichtlich durch im Zusammenhang mit fragwürdigen Kampagnen gegen Abtreibungen an kath. Kliniken in Köln mit begünstigt erzeugten Druck bei den darin tätigen Ärzten, grundsätzlich v. sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen jegliche Formen ärztl. Behandlungen zu verwehren bzw. die Justiz an der Aufklärung v. Gewaltverbrechen zu hindern?“

  24. hildegard schreibt am :

    Logo: Da sich oben nichts bewegt, MUSS das Fußvolk mit den Füßen abstimmen – nur zu!!!
    @ Sarah, ein wunderbar wahres Gedicht!
    @ Kar
    … NOCH hat kirche, staatlich anerkannt und subventioniert, die Macht „die Justiz an der Aufklärung v. Gewaltverbrechen zu hindern” – das muss und das wird sich ändern!

    Vor 1000 Jahren gab es das „dictatus papae“, auch für weltliche Mächte.
    Hat sich seitdem was geändert? Nein, null, nichts!

    Unsere Chance ist die Austrittswelle.
    Wir haben uns wahrhaftig diesen Schritt zum Austritt nicht leicht gemacht. Wir sind damit frei von ungesunder Bindung an jene Macht missbrauchenden Mitmenschen.
    Vor 500 Jahren warnte Luther vor kirchlichem Machtmissbrauch, vor dem ‚Antichrist‘.

    Es lebe die Freiheit, die Freiheit der Kinder Gottes, die Freiheit eines Christenmenschen …!

  25. kar schreibt am :

    Hildegard, mittlerweile sehe ich hier nicht alleine die kath. Kirche in der Frage schuldig, sondern genauso auch sogenannte Lebensschützer im Raum Köln. Und mal so gefragt, was wäre passiert, wenn diese sogenannten Lebensschützer nicht in der medial präsenten Art und Weise tätig geworden wären?

    Es gab in diesen bewussten Krankenhäusern eine Weisung über die man durchaus diskuttieren kann, aber darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, dass über diese hinaus mehrere Betroffene sexualisierter Gewalt Ärztl. Behandlungen verweigert worden sind und die Ursachen an die Öffentlichkeit gebracht gehören bzw. für die Zukunft Wiederholungen der Geschehnisse gänzlich ausgeschlossen werden müssen.

    Wenn irgendwer meint, Kampagnen dafür zu inszenieren, in einer Form an Kliniken heranzutreten, damit nach dortiger Auffassung v. Gesetzgeber gedeckte Beratungsangebote zu verhindern seien, was neben den Richtlinien der Klinik bei darin beschäftigten Ärzten auch dazu führt, dass die dort tätigen Ärzte so, wie bekannt wurde, reagieren, dann müssten eigtl. auch hier strafrechtliche/politische Konsequenzen gezogen werden. Alles andere, einschl. in der Frage nur das Bistum Köln zu kritisieren, ist der vollkommen falsche Ansatz.

  26. Sarah Mohn schreibt am :

    @Hildegard

    Zum „Gedicht“

    Es ist aus dem „Hohelied der Liebe“ 1.Korinther 13, 1-13 (Altes Testament) und von Ulrich Heidenreich ins KONKRETE interpretiert.
    ERGO aus der Bibel!!! Dieser Teil des Hohelieds ist im Grunde eine Auflistung dessen,(Anleitung zum menschlichen Miteinander) was die Kirche seit selbigen Bestehen auf schändlichste Art und Weise unterlässt, es aber den Schäfchen Sonntag für Sonntag von der Kanzel herunter predigt.

  27. Elisabeth schreibt am :

    @Eva: Leider gibt es keine „typischen“ Spuren. (Wäre toll, wenn das so wäre…). Aber natürlich kann man so evtl. den Täter oder in selteneren Fällen die Täterin genetisch identifizieren und in Kombination mit der Aussage des Opfers einen Prozess starten. Wenn Merkmale von Gewalteinwirkung da sind, ist das natürlich auch wichtig, aber das ist nicht immer so – vor allem, wenn das Opfer so wieso durch k.o.-Tropfen wehrlos war. Dann gibt es oft keine Spuren von Gewalteinwirkung… 🙁
    Und leider hindern neue Gesetze die Polizei bei der Ermittlung, da beinahe-Treffer nicht mehr verwendet werden dürfen! (Freunde von Verdächtigen auf Facebook ausspionieren ist aber in Ordnung. 🙁 )
    Sarah Mohn: Danke sehr. Mal sehen, ob ich mich da einlesen kann. Ist halt blöde, ich kenne mich gar nicht damit aus, aber ich habe das Gefühl, man müsste doch mal was tun und nicht immer nur hier schreiben, dass die Zustände nicht tragbar sind…
    Und deswegen gleich hier noch eine Petition:
    http://www.avaaz.org/de/petition/Kirche_verbietet_vergewaltigten_Frauen_Pille_danach/?cCqwNab
    Opfern zu sagen, sie sollen in andere Krankenhäuser, finde ich auch bescheuert. Denn: was, wenn das nächste staatliche Krankenhaus weit weg ist? Immer mehr deartige Häuser kommen ja in kirchliche Trägerschaft. Das ist nicht akzeptabel! Soll man dann erst fünf Stunden in der Gegend rumfahren? Spuren müssen zügig gesichert werden! Da kann man nicht Ewigkeiten fahren, bis man mal ein Krankenhaus findet, welches gewillt ist, einen zu behandeln.

  28. hildegard schreibt am :

    Kar, dieser Kardinal ist Prototyp für die Fundis, die überall in der RKK wieder kommen. Eine zeitnahe Religionsleitung hätte den Anfängen energisch widersprochen, und das gilt für ALLE Religionen und Konfessionen.
    Menschen werden nicht frei durch Gebote, Befehle, Verbote oder Vorschriften, deren Ziel VERDUMMUNG der weniger- und un-gebildeten Massen ist …

    Sarah, Leute wie U. Heidenreich braucht es, die in ihrer Sprache in unsere Zeit hinein Wesentliches aus ‚Dem Buch‘ übersetzen.
    Wir alle können (heute noch) mit mehr Toleranz und weniger Machtmissbrauch eine friedliche Welt freier Menschen schaffen.
    Wir müssen für Menschen heute nur ‚Teilhabe‘ statt ‚Nächstenliebe‘ sagen und diese konsequent im eigenen Umfeld umsetzen.
    Wir werden damit Licht ins Dunkel bringen, leuchtende Augen sehen, bei Mensch und Tier Frieden schaffen auch ohne Waffen.
    Wie der Schnee bei frostigen Temeraturen werden wir dieses Licht reflektieren und immer mehr Räume erhellen, und das Eis wir tauen und das Wasser wieder fließen …

    Anna, danke für den verlinkten „Ketzerstammtisch“ – davon brauchen wir noch viel mehr …!

  29. kar schreibt am :

    hildegard, wessen Geistes Kind Joachim Kardinal Meisner ist, ist mir bewusst. Genau so, wie dessen rückwärtsgewandte gesellschaftliche Weltsicht. Nur, dessen Tätigkeit ist in dieser Frage nicht alleinig Ursache des Problems.

    Wenn man ein Problem lösen will, sollten alle Fakten zur Sprache kommen, um eine vollumfängliche Lösung zu finden.

    Also Lösungsansätze sowohl zu Joachim Kardinal Meisner, dessen Mitarbeitern und genauso noch Aussenstehende zur Verantwortung zu ziehen, um für die Zukunft sicherzustellen, dass in Deutschland niemals wieder Vergewaltigungsopfern ärztl. Behandlungen grundsätzlich vorenthalten werden kann. Und genausowenig die Strafverfolgung v. Tätern behindert werden kann.

    An der Stelle frage ich mich, in nahezu allen Parteien auf Landes- und Bundesebene wird das Geschehen mit Recht kritisiert. Aber, weder der Kölner Oberbürgermeister, noch andere Mitglieder des Kölner Rates haben es diesbezüglich anscheinend nicht nötig, sich zu äußern. Ich frage mich an dieser Stelle, warum nicht? Ist denen das politisch scheißegal? Anders kann man sich das schon fast gar nicht erklären.

    Welt berichtete dazu vor einigen Tagen „Keinen Kommentar gab es gestern von Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD). „Das ist Sache des Krankenhausträgers und des Erzbistums“, teilte Stadtsprecher Jörg Wehner mit. Auch Pfarrer Franz Meurer, bekannt für sein soziales Engagement, wollte sich nicht äußern. „Ich muss erst mal rausfinden, was geschehen ist. Nur Zeitung lesen reicht dafür nicht.“

    Siehe dazu:
    http://www.welt.de/print/welt_kompakt/koeln/article112853345/Das-ist-ein-Skandal.html

    Danach kam nichts mehr.

    Das sich weder jemand der Stadt Köln dazu im Stande sieht, sich zu äußern, noch dazu bereit ist, Konsequenzen im Umgang mit sowohl dem Träger der Kliniken, als auch bestimmten Lebensschützern zu ziehen, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Ich finde, hier braucht es Unterschriften dafür, den derzeitigen Rat der Stadt Köln aufzufordern, schon von sich aus Neuwahlen anzusetzen. Es wäre wirklich angebracht.

  30. hildegard schreibt am :

    Kar, alle Ratsparteien sind sich in der Sache einig lt. „Welt“, und das ist gut so – ein Skandal aber, wenn dieser Staat im Staat sich NICHT an die Grundlage unserer Demokratie [die Grundrechte des Grundgesetzes] halten muss, „freien“ Bürgern mit Arbeitsplatzverlust drohen darf und die weltliche Obrigkeit in die Knie zwingt. Hier ist längst die Rechtmäßigkeit aufgeweicht, sind die Grenzen unserer Verfassung überschritten worden. In Sachen Menschlichkeit glaubt kirche moralische Vorrechte zu besitzen.
    Unterschriften sammeln?
    Ja, denn die FRAUEN der Regierungen in Düsseldorf und Berlin, sie scheinen nach den Missbrauchs- und Beschneidungsskandalen immer noch zu schlafen, sie müssen jetzt schleunigst den Absolutheitsanspruch kurzsichtiger Patriarchen gegen Frauen und Kinder aufdecken und beenden.
    Sie haben jetzt wieder eine Chance – vielleicht trauen sich DANN auch ihre männlichen Kollegen mehr Rückgrat und Mitmenschlichkeit zu …

    Seit 1000 Jahren schon (‚dictatus papae‘!) stinkt der Fisch vom Kopf her …

  31. kar schreibt am :

    hildegard, es ist auch meine Meinung, dass sich hier etwas ändern muss. Aber, dabei sollte man auch nicht das große ganze aus dem Auge verlieren. Hier ist ja nicht nur die kath. Kirche in die Vorgänge verwickelt, sondern genauso auch Dritte (sogenannte Lebensschützer).

    Ich möchte die Schuld der kirchlichen Kliniken an der Stelle nicht schmälern, sofern ich darauf hinweise, dass sich Privatpersonen dafür eingesetzt haben, gezielt gewisse Geschehnisse überhaupt zu ermöglichen, damit nach deren beschränktem Weltbild nur ja nicht die Möglichkeit v. Beratungen zu Schwangerschaftsabbrüchen geschaffen werden können.

  32. kar schreibt am :

    Zu den Lebensschützern noch eine Anmerkung: Ich habe die Medienberichte zu den Geschehnissen in diesem Zusammenhang mit einer Kampagne aus diesem Dunstkreis auch sehr genau verfolgt und dabei ist mir mittlerweile ein interessantes Detail zu einer doch sehr aufschlussreichen Rechtsfrage aufgefallen, wozu sich bisher anscheinend noch niemand aus Medien, Politik und Justiz selbst Gedanken gemacht hat. Und das, obwohl es doch direkt ins Auge fällt.

    Wie hat denn die in einem Artikel der Frankfurter Rundschau erwähnte Testbesucherin aus den Reihen der Lebensschützer ihre unter wahrheitswidrigen Angaben erschlichene Beratung bzw. den Erhalt eines Rezeptes finanziert? Wurde das Paket über die Krankenkasse oder aus eigener Tasche abgerechnet? Ich denke mal, diese Frage sollte auch gestellt werden. Und wenn man dann weiter überlegt, wie organisiert das ablief, fragt man sich hier ausserdem, ob es dabei nicht schon um ein organisiertes Handeln geht, was ja letztenendes die Krankenkassen je nach Aufkommen v. dabei mitmachenden Testbesucherinnen kräftig schädigt. Und wohl gemerkt, dies in Dingen, wo noch nicht einmal ein tatsächlicher Bedarf auf ärztl. Beratung, bzw. auf Rezepte für Medikamente besteht. Hier kann mindestens ein Straftatbestand (Vortäuschung falscher Tatsachen, wenn nicht gar ein vollendeter Betrug vorliegt, je nachdem, wie die Beratung und das Rezept für ein Medikamt zum Schwangerschaftsabbruch abgerechnet wurde) erfüllt sein.

  33. kar schreibt am :

    Interessant, was die Kölnische Rundschau in diesem Zusammenhang berichtet:

    „Die Abtreibungsgegner sind bei ihren „Tests“, wie auch einem Bericht des ultrakonservativ-katholischen Senders „Gloria TV“ zu entnehmen ist, immer nach derselben Methode vorgegangen: Eine junge Frau wendet sich an Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft (in Köln waren es das Severinsklösterchen, St. Antonius-Krankenhaus, St. Franziskus-Hospital und St. Vinzenz-Hospital). Sie gibt vor, nach ungeschütztem Sex schwanger zu sein, und verlangt die „Pille danach“. Die „Patientin“ wird dann an die Notfallambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung verwiesen, die ihre Praxisräume ebenfalls auf dem Krankenhausgelände hat. Dort erhält die Frau ihr Rezept.“

    Siehe dazu:
    http://www.rundschau-online.de/koeln/abweisung-an-koelner-klinik-brachten-abtreibungsgegner-den-stein-ins-rollen-,15185496,21516382.html

  34. Doro schreibt am :

    Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hat scharfe Kritik an der Abweisung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers durch zwei katholische Krankenhäuser in Köln geübt. So etwas habe er „noch nicht gehört“, sagte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke am 18.01.2013 im ARD-„Morgenmagazin“. Mindestens müsse ein „schweres Missverständnis“ zwischen dem Klinikträger und den Ärzten vorliegen, „und das ist ein schweres Kommunikationsproblem“. „Mindestens die Beratung, und zwar komplett und richtig, hätte man dieser jungen Frau geschuldet“, betonte Henke.

    Quelle: Deutsches Ärzteblatt

  35. kar schreibt am :

    Man fasst es nicht. Kath. Leitende Ärzte innerhalb eines bestimmten Trägers sind offensichtlich genau so dumm wie kriminell. Warum ich das schreibe? Nun, wenn man schon so eine Nummer abzieht, dann doch wohl in der Regel möglichst diskret und beweismittelminimierend. Aber nein, zumindest ein leitender Arzt an einer der Kliniken des bewussten Trägers kann auch anders.

    Wahrscheinlich, weil dieser Dritte an ein im Vorfeld geführtes Telefonat nocheinmal erinnern wollte, hat dieser Gesprächsinhalte schriftlich auf ein Stück Papier mit Briefkopf des Trägers zusammengefasst, in ein Umschlag gesteckt und anschließend veranlasst, dass diese schriftliche Mitteilung postalisch mit allem, was dazu gehört, an einen Dritten Empfänger zugestellt wird.

    Was stand da wohl drin? Nun…

    „Ein uns vorliegendes Schreiben mit dem Briefkopf des Heilig-Geist-Krankenhaus erzählt eine andere Geschichte. Im März 2012 schreibt dort ein leitender Arzt wörtlich: „wie heute telefonisch besprochen, muss ich ihnen leider mitteilen, dass unsere Abteilung ab sofort keine Untersuchungen an Patientinnen nach einer Sexualstraftat mehr durchführt.“.

    Siehe:
    http://www.radiobonn.de/bonn/rb/846181/news/bonn_rhein-sieg

  36. elvira schreibt am :

    An Sarah Mohn,

    liebe Sarah, ich danke dir für deine heilenden Worte. Ich würde sagen, du bis von einer Ex-Nonne zu einer „wahrhaft Liebenden“ geworden.
    In der Liebe und im Vertrauen zu sein zu der LIEBE!
    Ich habe ähnliche Erfahrungen mit der „LIEBE“ gemacht. Ich kann heute sagen „Ich bin im LEBEN und das LEBEN ist in mir“. Jesus hat damals mit seinen Worten gesagt: „Ich bin im VATER und der VATER ist in mir.
    Ich wünsche DIR TIEFE, WEITE und RAUM für die LIEBE.
    Elvira
    EX-Pfarramstsekretärin Bistum AACHEN
    ausgetreten aus der r. kath. Kirche 2010!
    jetzt freie Kaffeeverkäuferin!

  37. Serienopfer schreibt am :

    Die Kirchen gehorchen allein dem Kirchenrecht. Da kann man in den kirchlichen Hospitälern schon mal meinen, eine Frau in schlimmster Not abweisen zu dürfen. Wir leben im 21. Jahrhundert, die römisch-katholische Kirche lebt immr noch im Mittelalter. All das wird erst besser, wenn man dafür sorgt, dass in kirchlichen Krankenhäusern, Schulen, Heimen usw. wirklich der Rechtsstaat gilt.

  38. Jacqueline schreibt am :

    Hallo,

    eben habe ich über die Tageszeitung online wieder gelesen, wie sich angeblich nun die katholischen Krankenhäuser wehren wollen – gegen den Shitstorm der gerade abgeht.
    Mich hat der Beitrag auch gleich wieder wütend gemacht.

    In dem Sinn:

    Wieso propft man Betroffenen Frauen bei den Untersuchungen oder nicht Untersuchungen die Ethik des Krankenhauses auf? Sprich unbewusste Schuldgefühle – bzw. Fehlerverhalten – weil man ungeborenes Leben schützen will – die Betroffene Person aber falsch oder gar nicht berät, bzw. triggert oder nochmals traumatisiert?

    Was ist das für ein anmassender Machtsanspruch? Der die Ethik höher einstuft – wie die betroffene Person selbst und so zum Objekt der Kirche und der Institution macht – zur Nummer oder zum Fall.
    Aus Missachtung und Respektlosigkeit!!!

    In dem Zeitungsbericht las ich, dass die Krankenhäuser nun bei den Bischöfen anzufragen haben, wie sie zu handeln hätten? Da sollen Erwachsene Menschen arbeiten? Sie benehmen sich aber wie Kinder, die Angst vor dem Vater (Bischof und Papst haben!)
    Aktuell läuft ja der Film über Hanna Ahrendt.

    Spricht im Fall von Eichmann von der Banalität des Bösen.

    Ich sehe da parallelen in den Systemen, die noch immer so handeln. Viele Menschen verstecken sich hinter Systemen – damit das Böse nicht ans Licht kommt.

    In unserem Fall: Der Respektlosigkeit, Verweigerung echter Hilfe – die befreit. Kleinmachen, Stumm machen, Aussitzen, Fehler weiter schieben. Etc…

    Und diese Banalität des Bösen wirkt wie Gift, wie die erlittene sexuelle Gewalt, die wir in unserem Leben erfahren haben, die noch immer wirkt und was mit uns macht und durch andere, die uns wieder ungefragt eine neue Dosis verpassen wollen!

  39. hildegard schreibt am :

    Im traditionsträchtig mächtigen Kirchenrecht hat demokratisches Denken keinen Platz.
    Kirchenrecht duldet kein Abweichen. Wer denkt, fühlt und autonom handelt, exkommuniziert sich selbst.
    Gläubige wissen das, glauben an die angeblich gottgegebene Moral und wollen diese Strukturen; in ihrem Leben wäre anderes nicht denkbar als diese Glaubenstreue. Für sie wäre Unabhängigkeit Verrat, so DENKEN sie – also schützen sie und stützen in vorauseilendem Gehorsam die Struktur der Institution – und sei es gesetzwidrig …
    Bei Christen sieht das nicht anders aus als in allen anderen Traditionen, deren Ultras sich absolut setzen. Aus diesen Leuten setzen sich Staatsgebilde zusammen – in unserem Land wähnt man sich (noch!) „im wahren Christentum“. In unserem „Rechtsstaat“ ist Justitia längst auf beiden Augen erblindet, wie wir aus eigenem Erleben wissen, wie es beschnittene Jungs sich inzwischen eingestehen, wie wir es aktuell an der von oben verordnete sexualisierten Gewalt an Kölner Kliniken beklagen, und wie es gestern der Filmemacher Jan Schmitt wieder einmal sehr klar in seinem Film „Unschuldig in Haft – wenn der Staat zum Täter wird“ dokumentierte.
    … als schalte vor lauter Denken das natürliche, kreatürliche Empfinden ab – so scheint’s bei den all zu klugen Fachsimpeln …

  40. Sarah Mohn schreibt am :

    Angeblich soll sich Kardinal Meissner beim Vergewaltungsopfer entschuldigt haben, und verlautet haben, es habe nie derartige Anweisungen gegeben.

    Und diese Nachricht lässt hoffen: Zitat: “ Derweil beschäftigt sich auch der NRW-Landtag in Düsseldorf mit dem Skandal. Gesundheits-ministerin Barbara Steffens hatte gedroht, den katholischen Krankenhäuser Landesmittel zu streichen.“
    Quelle: http://www.radiobonn.de/bonn/rb/846605/news/bonn_rhein-sieg

    GUTE IDEEE!!! Darauf wären wir ja nie gekommen (*Irnoiemodus*)

  41. Bärbel schreibt am :

    zu Hildegard,——–

    die Sendung,unschuldig in Haft———-

    die Sendung habe ich mir auch angesehen,
    ich war zwar nicht inhaftiert,
    ich kam 3 x unschuldig vor Geschicht,weil ich mich für meine Tochter und deren Rechte eingesetzt hatte,weil ich Missstände publik gemacht habe oder öffentlich machen wollte,inzwischen redet man nur noch mit mir,wenn ich im Vorfeld bestätige,dass ich über Vergangenens nichts aussage,fast schon wie ein Redeverbot,
    weil sie Behinderte dann als Druckmittel einsetzen,
    gegenüber einer Mutter,die Tochter bekommt es dann zu spüren,ich erhielt von anderer Seite fast schon so etwas wie eine Drohung,in den letzten Tagen,entschuldigt hat sich die Justiz und die Caritas WfbM bis Heute nicht,
    es hat fast mein Leben zerstört

  42. Doro schreibt am :

    Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat die Abweisung einer offenbar vergewaltigten Frau durch zwei katholische Kliniken in Köln bedauert und sich dafür entschuldigt. „Dieser Vorgang beschämt uns zutiefst“, erklärte der Kölner Erzbischof am Dienstag. Zugleich lehnte der Kardinal jegliche Maßnahmen ab, „welche die Tötung eines möglicherweise schon gezeugten Kindes bedeuten“.

    Nach den Worten Meisners darf sich ein solcher Fall nicht wiederholen. „Deshalb muss jetzt genau erforscht werden, was dazu führte, diese Frau nicht aufzunehmen“, sagte der Erzbischof. Er räumte ein, dass das Nein der Kirche zu Abtreibungen nach Vergewaltigungen von vielen Menschen nicht geteilt werde. Der Kardinal sprach von einer „geradezu unerträglichen Entscheidungssituation“. Dennoch sei er davon überzeugt, „dass wir diese Position des absoluten Lebensschutzes nicht relativieren dürfen, weil wir sonst die Menschenwürde insgesamt relativieren“.

    (Quelle: Deutsches Ärzteblatt)

    Schön die Redewendung „eines möglicherweise schon gezeugten Kindes“. Dass es um dieses „möglicherweise schon gezeugte Kind“ eine Frau drumherum gibt, die soeben Gewaltopfer wurde, deren Freiheits- und Lebensrecht massiv und gewalthaft verletzt wurde mit höchstwahrscheinlich lebenslänglichen Folgen, interessiert nicht. Auch nicht, dass dieses „möglicherweise schon gezeugte Kind“ durch die Umstände seiner „Empfängnis“ höchstwahrscheinlich nicht gerade eine Willkommensparty und entsprechende mütterliche Zuwendung erwarten darf. Diese berechtigterweise anzunehmende frühkindliche Erfahrung von Abweisung und Nichterwünschtsein macht dieses „möglicherweise schon gezeugte Kind“ anfällig für „Zuwendung“ von anderer – auch ganz falscher – Seite. Damit schließt sich dann wieder der Kreis: Die das „möglicherweise schon gezeugte Kind“ ablehnende Mutter kann für ihre Vernachlässigung wieder dämonisiert werden, während entsprechend geneigte „Heilige“ sich dieses verlorenen Schäfchen dann (selbstverständlich nur aus Nächstenliebe!) annehmen…

  43. hildegard schreibt am :

    @ Bärbel
    Als freie Bürgerin in einer freiheitlichen Demokratie hast du das Recht, unter Verweis auf die ARD-Doku am Montag dich direkt an die liberale Ministerin des BMJ zu wenden und sie über die Attacken, die dir im Namen unseres angeblich sozialen Rechtsstaates widerfahren sind, zu informieren.
    Wie wäre es mit einer Schmerzensgeldforderung wegen amtlicher Übergriffigkeiten [auf die Würde!], die dich jahrelang „dem Thema verhaftet“ haben … ? War das etwa keine „Haft“??!

  44. hildegard schreibt am :

    Der Kardinal erkennt nicht, wie sehr er selber „die Menschenwürde insgesamt relativieren“ tut.

    Ginge es ihm um „Würde“, dann würde er es grundsätzlich der Frau überlassen, ob sie sich selbst für die evtl. Folge fremder Gewalt entscheiden und damit LEBEN wollte.
    Die Scheinheiligkeit unter Lebensschützern vergisst die Voraussetzung für DAS Leben – das schaffte früher einmal Opfermentalität …

    Der Mensch Jesus – wie würde er wohl unter hiesigen und heutigen Umständen reden?
    Davon will kirche nichts wissen. Aus dem hat sie einen Popanz gemacht, um sich mit Macht und Pracht alles und alle untertan zu machen …
    Den Frauen und Kindern spricht kirche die eigene Innerlichkeit ab und hindert sie, sie selbst zu sein.
    Es fragt sich nur, warum lässt man(n) das immer noch zu …

  45. Karl Görtz schreibt am :

    Erschreckend für mich ist, dass ihr, die Kirche es noch wagt, die Wörter Vertrauen und Menschenwürde überhaupt noch in den Mund zu nehmen. Ihr schreckt auch vor ungeborene Opfer nicht zurück. Ihr ekelt mich an dafür verantwortlich zu sein, als Vergewaltigungsopfer meiner Mutter im Erwachsenenalter die Frage stellen zu müssen, wer mein Vater ist und meine Mutter daraufhin in schwere Depressionen verfällt. Ich wäre Gott dafür dankbar, das Licht eurer scheinheiligen Welt als Vergewaltigungskind nicht erblicken zu müssen und schon gar nicht eure scheinheilige Menschenwürde als Erwachsener ertragen zu müssen. Ich bin stolz, aus eurer scheinheiligen Kirche ausgetreten zu sein. Ich habe, Gott sei Dank, keine Schnittwunde zwischen meinen Beinen, die mich neben psychischen Erinnerungen auch noch physisch im Alter an eure Religion erinnert.

  46. Bärbel schreibt am :

    zu Hildegard,
    obwohl ich stets FREI,war,
    ich war öffentlich nicht eingesperrt,
    durch die HANDLUNGEN UND ABLÄUFE ,wurde ich isoliert,gefangen bin ich mit den Folgen lebenslänglich,

    ein anderes von mir verdrängtes Erlebnis,
    in einem von kath.Nonnen geführten Krankenhaus,
    ich musste in die Notaufnahme,wegen einer Fehlgeburt,
    dass ich warten musste ,bis ein OP-Raum frei wurde,
    ist verständlich,—-die Behandlung.d.h.obwohl ich doch sehr traurig und hilflos war,spürte ich,
    die Ablehnung,in der Zuwendung,sie betrachteten mich ,wie eine Täterin,und so wurde ich auch behandelt,ich fühlte mich beschmutzt,—————
    ein anderes kath.Krankenhaus——-meine Familie ist zerrissen—,
    es gibt Meinungsverschiedenheiten–höflich gesagt,
    anstatt den Angehörigen zu Helfen,
    und der Chefarzt war zu mir gekommen,mit der Bitte ,
    am Sterbebett meiner Tochter zu bleiben,
    der Krankenpfleger untersagte es mir,
    das alles geschah in kath.Krankenhäusern,
    in der Spätausgabe des ZDF wurde über die Kölner Krankenhäuser berichtet,und über den kirchlichen Arbeitgeber,endlich endlich,wo ist die Menschlichkeit-CHRISTLICHKEIT

  47. Hubert schreibt am :

    Kirche steht sich und anderen nicht nur mit dem völlig absurden Zöllibat im Weg. Hier der Beweis.
    Die kirchlichen alten Dogmen gehören endlich überdacht und dann zeitgemäß geändert.

  48. hildegard schreibt am :

    @ Hubert
    Dogmen ändern nützt nichts.
    Dogmen waren Instrumente der Macht.
    Dogmen haben in demokratischen Staatsformen nichts zu suchen …

    Das erkennen die Menschen, die aus Kirchen austreten und handeln konsequenter als das viel zu schwerfällige Rechtssystem.
    Das System können wir Einzelne nur gemeinsam dazu bewegen, die Grundrechte zu verteidigen für die „Blinden“, „Lahmen“, „Stummgemachten“ durch diesen Unrechts-Staat-im-Staat.
    Die Republik ließ sich das Heft aus der Hand nehmen
    – wie lange noch?!
    Ansonsten leben wir in einer „Pseudo-Demokratie“ …

  49. Doro schreibt am :

    Im Namen Gottes – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?

    Krankenhäuser, Altenheime oder Kindergärten – die Kirchen, nach dem Staat zweitgrößter Arbeitgeber in Deutschland, bestimmen in ihren Einrichtungen die Regeln mehr als üblich. Nur wer den rechten Glauben hat, bekommt einen Job. Das Streikrecht ist eingeschränkt, Scheidung oder Homosexualität können ein Kündigungsgrund sein. Besonders brisant: die Vorgaben zur Behandlung von Vergewaltigungsopfern in katholischen Krankenhäusern. Stellen die Kirchen die Morallehre über die Nächstenliebe? Welche Rolle spielen kirchliche Einrichtungen in unserem Sozialstaat? Sind die Sonderregelungen für die Kirchen im Arbeitsrecht noch zeitgemäß?

    Darüber diskutiert Günther Jauch am 27. Januar 2013 um 21.45 Uhr im Ersten mit

    – Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen, stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken)

    – Eva Müller (Journalistin)

    – Prälat Peter Neher (Präsident des Deutschen Caritasverbandes)

    – Martin Lohmann (Chefredakteur K-TV Katholisches Fernsehen)

    – Bernhard von Tongelen (Gynäkologe)

    ZuschauerInnen können und sollen sich gerne vor und während der Sendung per Mail an der Diskussion beteiligen. Die Redaktion ist erreichbar unter: mail [at] guenther-jauch.de

  50. Doro schreibt am :

    Geändertes Thema bei Günther Jauch: Ein Herrenwitz mit Folgen – hat Deutschland ein Sexismus-Problem?

  51. Doro schreibt am :

    INFO: Notfallverhütung mit der „Pille danach“

    Die britische Online-Praxis DrEd.com (www.dred.com/de/pille-danach.html) bietet deutschen Frauen einen Zugang zur „Pille danach“. Auf der Website muss ein ärztlicher Fragebogen ausgefüllt werden. Spricht aus medizinischer Sicht nichts dagegen, stellen die Ärzte von DrEd ein Rezept für die „Pille danach“ aus. Eine deutsche Apotheke schickt die „Pille danach“ dann per Express, so daß sie am nächsten Morgen zwischen 8 und 12 Uhr bei der Frau eintrifft. Die Gebühr für ärztliche Beratung, Rezept, Medikament und Express-Versand beträgt € 35. Mehr Infos unter der o.g. Internetseite.

  52. Doro schreibt am :

    Ergänzung: In sehr vielen Nachbarländern Deutschlands (u.a. Österreich, Schweiz, Tschechien, Belgien, etc.) gibt es die „Pille danach“ bereits rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen! Beim nächsten Urlaub vielleicht einfach bevorraten…? Wichtig ist natürlich dennoch, sich über die Risiken und Nebenwirkungen VORHER genau zu informieren!!!

  53. Karl Görtz schreibt am :

    Deutschland (G. Jauch in der Goldkuppel) hat tatsächlich ein grundsätzliches Problem:
    Wenn ein Thema zu heikel in der öffentlichen Debatte wird, schnell den Rückwärtsgang einlegen und dann von einem wirklich wichtigen Thema wie dem Konzern Kirche die Bevölkerung auf diesen Herrn hier einstimmen:

    http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturarchiv_4742.html

    Jauch zieht den Schwanz ein und Brüderle lässt ihn raushängen.

    Woher die nur so schnell ganz andere Gesprächspartner aufgegabelt haben. Was für eine Hektik hinter den Kulissen möge da geherrscht haben?

    Wie nen Wetterfähnchen drehn sie sich im Wind, woher er gerade weht is egal de Hauptsach is der neuste Wind (BAP).

  54. Doro schreibt am :

    Zur Abweisung mehrerer Vergewaltigungsopfer in zwei Kölner Kliniken sagt Rainer Ponitka, NRW-Pressesprecher des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA): „Der Staat muss der Bevölkerung flächendeckend Krankenhäuser zur Verfügung stellen. Auch kirchliche Träger handeln im Auftrag der gesamten Gesellschaft und dürfen keinesfalls aus religiösen Gründen medizinische Standards in Behandlung, Beratung und Medikation verweigern.“ Ponitka weiter: „Anlässlich des Kölner Krankenhaus-Skandals bekräftigt der IBKA seine Forderung nach einer flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit weltanschaulich neutralen Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge.“ Auch Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft seien durch die öffentliche Hand, Versicherungsbeiträge und Eigenleistungen der Patienten finanziert. So habe die Umsetzung der Forderung keine stärkere Belastung des Steuerzahlers zur Folge. (Quelle: Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA))

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