HUNGERSTREIK – DEMO Tag 6

07.02.2013: netzwerkB Pressemitteilung

Betroffene von sexualisierter Gewalt stehen seit vielen Jahren nach wie vor allein im Regen

Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK – jeden Freitag

Warum:

Beginn: 4. Januar 2013

Ende: unbefristet

Weitere Teilnehmer der HUNGERSTREIK – DEMO:
Marcella Becker
Christine Kubacha
Maren
Susanne Jensen
Gerborg Glanz
Katharina M.
Stefan Scharmach
Anita Birke
Bettina Mai
Sonja
Jasmin Klett
Ela Badewien
David Farago
Andrea
Prof. Dr. Gernot Lucas
Petra Broder
Helen Vogel
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Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org
http://twitter.com/netzwerkb
_
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4 Kommentare

  1. klaraklara schreibt am :

    Ich bin grad etwas verwirrt über das Demo. Da wird als Film-Datum 2006 eingeblendet, aber ich dachte, diese Kampagne der Charite wäre irgendwann in den letzten zwei Jahren gelaufen.
    _____________________________________
    Anmerkung vom netzwerkB Team:

    kurz vor der Sendung Menschen bei Maischberger, am 10.10.2006, hatte bereits der SPIEGEL über das Projekt der Charité berichtet.

    Am 02.10.2007 wurde das Thema im ZDF bei Johannes B. Kerner diskutiert:
    http://youtu.be/EZGLIENFPfA

    Mehr zum Thema u.a. auch unter:
    http://netzwerkb.org/2010/03/25/lieben-sie-kinder-mehr-als-ihnen-lieb-ist/

  2. kubu schreibt am :

    Das von Norbert Denef beschriebene Heraustreten aus dem Körper wird auch als dissoziatives Verhalten bezeichnet. Und bei Alice Miller kann man lesen, dass ein Kind, das nicht geliebt wird, eher den Missbrauch in Kauf nimmt, als gänzlich ohne Liebe auskommen zu müssen. Das ist ein so umfassend familiär-gesellschaftliches Problem, dass man eigentlich nur für sich selbst und vielleicht für die eigenen Kinder versuchen kann, den Teufelskreis zu durchbrechen… denn zu viele Opfer sind zu Tätern geworden – auf körperlicher und/oder psychischer Ebene. Dann verfallen sie in schönes Geschwätz, um vom Thema abzulenken. Aber wenn es darum geht, den eigenen Schmerz zu spüren und Heilung annehmen zu wollen, kommen immer wieder alte Verhaltensmuster durch. Und wenn man sich dann nicht GANZ KONSEQUENT selbst beobachtet und Hilfe zulässt, hat man keine Chance, weder als Opfer, noch als Täter…

  3. Marion Baumann schreibt am :

    Hallöchen,
    wo findet der Hungerstreik statt – also welcher Ort???
    _____________________________
    Anmerkung vom netzwerkB Team:

    Der offizielle Versammlungsort ist http://www.netzwerkb.org

    Die Formen des Protestes im Hungerstreik und des politischen Fastens sind persönlich geprägt. Jeder bestimmt seinen eigenen Weg. Niemand wird kontrolliert.

    Mehr Info unter: 04503 892782

  4. Ich möchte den Kommentar von kubu (2. von oben) ergänzen:
    Dissoziationen treten ebenfalls auf, wenn der Missbrauch des Kindes mit roher und brutaler Gewalt einhergeht. Das Entsetzen und der Schmerz über das, was einem in diesem Moment widerfährt (und von dem man als Kind nicht weiß, was da überhaupt passiert, weil man keine Worte dafür findet), versetzen Körper und Geist in eine Art Schocklähmung. Man ist weder fähig zu schreien, noch, sich zu bewegen.
    Ansatzweise erahnen kann man diese Ohnmachtsgefühle, wenn man einen Blick in die Augen eines Kindes wagt, das zum ersten Mal geschlagen wird. Das pure Entsetzen steht in dem kleinen Gesicht geschrieben… viel mehr noch, im Kind bricht in diesem Augenblick die ganze Welt zusammen, jegliches Vertrauen zum Verursacher ist ab diesem Zeitpunkt dahin. Ab diesem Moment ist das Urvertrauen in dem kleinen Menschen in seinen Grundfesten erschüttert. Nie wieder wird es ohne Misstrauen sein, und wer da glaubt, dass Kinder das vergessen, der irrt. Wer das schon einmal mitansehen musste, kann ansatzweise erahnen, wie es ist, wenn ein sexualisierter Kindesmissbrauch passiert!
    Ebenso werden Dissoziationen bei Vergewaltigungsopfern, Kriegsopfern, etc. ausgelöst. Das Hirn setzt ab diesem Schockmoment den Mechanismus ein, aus dem Körper heraus zu treten, um das Unfassbare überhaupt überleben zu können.

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