HUNGERSTREIK – DEMO Tag 8

21.02.2013: netzwerkB Pressemitteilung

„Diese Bundesregierung hat komplett versagt, mit Angela Merkel an der Spitze. Es ist nichts passiert. Es wurde geredet, geredet und noch mal geredet und unterm Strich stehen die Betroffenen nach wie vor im Regen.“

Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK – jeden Freitag

Warum:

Beginn: 4. Januar 2013

Ende: unbefristet

Weitere Teilnehmer der HUNGERSTREIK – DEMO:
Marcella Becker
Christine Kubacha
Maren
Susanne Jensen
Gerborg Glanz
Katharina M.
Stefan Scharmach
Anita Birke
Bettina Mai
Sonja
Jasmin Klett
Ela Badewien
David Farago
Andrea
Prof. Dr. Gernot Lucas
Petra Broder
Helen Vogel
Josef Mehl
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4 Kommentare

  1. Bärbel schreibt am :

    ——als betroffene Mutter,

    stimme ich den Zeilen zu,
    Demokratie ist die eine gute Errungenschaft der Politk,es folgen den vielen Reden aber selten die Ausführungen ,die Umssetzungen,zu viele Einsprüche,
    die Enttäuschungen sind riesig und führt bei den Opfern der verschiedensten Formen der Gewalt erneut zu grossen Belastungen,die finanzielle Seite, der Entschädigung,ist wichtig ,aber ebenso der Umgang mit dem erlittenen Leid in kirchlichen und staatlichen und privaten Einrichtungen,
    die zusätzliche Anerkennung des Unrechtes,
    in meinem Fall,die traumatisierten Abläufe ,in der Justiz,ich überlege gerade,weil ich mich für die Rechte meiner Tochter einsetzte,
    inzwischen verjährt ???,ob ich soweit bin, auch Anklage zu erheben——-

  2. Helmut schreibt am :

    Solche Verbrechen dürfen NIE verjähren, die Opfer leiden ein Leben lang.
    In welcher Welt leben unsere „Politiker“?

  3. Bernd Schulz 1 schreibt am :

    Ich beantragte Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz zu erbringen, da ich in meiner Kindheit im Zeitraum von 1952 bis 1964 im katholischen Waisenhaus in Ershausen sexuell missbraucht und körperlich misshandelt wurde.

    In dem Rechtsstreit
    Bernd Schulz./.und das Landesverwaltungsamtes Thüringen ist der Termin zur Anhörung am 8.Juni 2012 am Sozialgericht Nordhausen eröffnet worden mit meinen Anwalt.
    Ich habe am ganzen Körper gezittert und konnte meine Tränen nicht unterdrücken und konnte keine Fragen beantworten. Mein Anwalt übernahm die ganzen Antworten. Die Vorsitzende war sehr fühlsam und die von Landesverwaltungsamt Thüringen beleidigte mich und war eiskalt ich sei verhaltungsauffällig. Des Weiteren wird angegeben, dass ich eine reiche Fantasie und Geschichten erzählten, welche keinster Weise der Wirklichkeit entsprachen.
    Bei diesem Sachverhalt bzw. dieser Sache und Rechtslage lässt sich im Ergebnis der erneuten Prüfung meiner Angelegenheit feststellen, dass ein Nachweis für das Vorliegen eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs im Sinne des § 1 Abs. 1 OEG nicht gegeben ist.
    Das waren Die Ausführungen des Verwaltungsamt bei Gericht.
    Das Gericht wies darauf hin, dass hier noch weitere Vortrag erfolgen werden müssen. Im Übrigen sei dann unter Umständen ein psychologisches Gutachten einzuholen. Das Gericht wies darauf hin, dass durch erhebliche Belastungen, die durch ein derartiges Gutachten erfolgen, überdacht werden sollte, ob das Verfahren weiter fortgeführt wird.
    Das Gericht wies allerdings darauf hin, dass das Opferentschädigungsgesetz nur dann anwendbar ist, wenn die Härtefallregelung nach§ 10 a OEG eingreife.
    Danach sei erforderlich, bei dem Sekundärschaden eine Schwere erreicht sein müssen, die einen Grad von 50 % der Schwerbehinderung erreicht. Nach der Versorgungsmedizinverordnung ei ein derartiger Grad der Schwerbehinderung allerdings nur dann erreicht, wenn man entsprechend auch stationär behandelt worden wäre.
    Versorgungmedizinverordnung ein derartiger Grad der Schwerbehinderung allerdings nur dann erreicht, wenn man entsprechend auch stationär behandelt worden wäre.
    Am 27. 06 2012 hatte ich ein Termin bei meinem Anwalt und überlegten uns ob wir das Verfahren weiter fortsetzen. Da mich das so belastet und keine Nacht mehr schlafen konnte habe ich das Verfahren einstellen lassen.
    Wir können nicht länger stummbleiben. Wenn wir nichts sagen, können wir auch keine Hilfe bekommen.

    Man kann nicht gegen unsere Stadt angehen Mann wird als Geschichten Erzähler eingestuft.
    Das ist unser Deutschland ( Rechtstadt )

  4. Sova schreibt am :

    Wie sollen die entsetzlichen Traumata jemals bewältigt werden können???
    Wann werden wir endlich ernst genommen?
    Warum ist die Täterhilfe größer als die Opferhilfe?

    Das Absurde ist allgegenwärtig und muss veröffentlicht und bekämpft werden !

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