Magere Bilanz

21.02.2013: nordwestradio

Nordwestradio Journal

Runder Tisch Kindesmissbrauch zieht Bilanz

…J.W. Rörig: „Politik muss Verantwortung übernehmen“…
Johannes Wilhelm Rörig, [4:19]

…Angela Tesch, Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio: Opfer fühlen sich von Politik missbraucht…
Zu wenig, zu spät – Opfer fühlen sich von Politik missbraucht, [3:33]

Norbert Denef: „Bundesregierung hat versagt.“
Der Runde Tisch sei ein Aushängeschild gewesen, typisch für die Politik der Bundesregierung, sagt Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB). Im Nordwestradio-Gespräch fordert er eine echte Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, die Aufhebung der Verjährungsfrist und eine Meldepflicht für Missbrauchsfälle. Dass die Bundesländer bislang nicht in den Hilfsfonds einzahlen, könne er verstehen, denn es gebe kein Konzept der Bundesregierung. Sie habe komplett versagt, mit Angela Merkel an der Spitze, so Denef. Nordwestradio-Moderatorin Kristin Hunfeld hat mit ihm gesprochen.
Bilanz Runder Tisch Kindesmissbrauch, [7:00]


Quelle: http://www.radiobremen.de/nordwestradio

Ein Kommentar

  1. Uwe schreibt am :

    14.000.000-Euro-Frage:
    Wer von den ehemaligen Heimkindern ist mit mir bereit, seine Erfahrungen und Erlebnisse mit den Anlaufstellen ehemaliger Heimkinder in Köln und Münster auszutauschen und evtl. sie der Öffentlichkeit mitzuteilen. Es sind immerhin (Kirchen)Steuergelder, welche in diesen Hilfsfond eingezahlt wurden und somit hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf zu erfahren, wieviel von dem Geld schon an Opfer ausgezahlt wurden und wieviel ist noch in dem Fond verblieben, der ja Ende 2014 aufgelöst werden soll.
    Selbstverständlich spekuliere ich nicht nur auf negative Kritik, sondern es wäre auch schön, wenn Ehemalige berichten würden, das durch den Hilfsfond sich sein Leben etwas an Qualität verbessert hat. Wobei die Höchstsumme von 10.000 Euro, weissgott den erlittenen Schaden nicht wieder gut machen kann. Die einzelnen Länder tun sich nun schwer damit einen erneuten Hilfsfond von 100.000.000 Euro
    einzurichten, damit zukünftigen Missbrauchsopfern geholfen werden kann. Warum ist das wohl so in Deutschland?
    Zur Bilanzziehung gehört doch wohl auch, das in dem Bericht der Ministerien und des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung Herrn Röhrig, der Hilfsfond ehemaliger Heimkinder erwähnt und ebenfalls in dem Bericht mit einbezogen wird.
    Der Lenkungsausschuss wurde nicht einmal erwähnt, obwohl in diesem Vertreter beider Kirchen und Staat sitzen. Vom Ombusmann einem Professor nicht ein Wort.
    Ohne die Aufarbeitung vergangener Missbrauchsfälle, werden leider auch zukünftige Missbrauchsfälle bald der Vergangenheit angehören und das Volk wird erneut schweigen.
    Man denke nur an den angeblich in Rom existierenden „Club der homosexuellen Priester“ (auch Kardinäle), eine eingeschworene Gemeinschaft, fast schon eine Loge, welche in dem 300-seitigen Bericht dreier Kardinäle an den Papst erwähnt sein sollen und dem Papst zur letztendlichen Abdankung bewogen haben soll.

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