Päpstin Carolin

23.02.2013: netzwerkB

Die Deutsche Bischofskonferenz hat beschlossen in Führungspositionen mehr Frauen einzusetzen, natürlich nur in Führungspositionen die nicht die Weihe voraussetzen. Carolin Kebekus bewirbt sich trotzdem auf ihren Traumberuf als Päpstin.

Kardinal Joachim Meisner: „Da haben Sie nicht die Figur dazu.“

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4 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    … ja wie – war das alles? – ein so pfiffiger, viel versprechender Vorstoß wird einfach nur so griesgrämig abgekanzelt? – da fehlen mir die Maulwürfe: Was sagt Papst Eduard dazu …?

    In den Öffentlich-rechtlichen Sendern wäre die nächste Doku, das nächste Feature überfällig, damit das Frauen-Thema und die Vernachlässigung der Kinder diese verpennte Gesellschaft endlich einmal erreicht und verändert.

    Wo Kirche am Scheideweg steht, kann Politik Entscheidungshilfe geben und zumindest die Rechte aus dem Grundgesetz einfordern.

    Im Dunstkreis anstehender Wahlen zeigt sich die CDU lernfähig, was „Homo“-Rechte angeht, kann körperliche Schädigungen (Contergan) anerkennen und angemessene Gelder locker machen.
    Wovor aber fürchtet sich Frau Merkel, dass sie den Mord an Kinderseelen nicht zur CHEFSACHE erklärt? – zumal ihre drei Ministerinnen ihr die Gefolgschaft schuldig blieben in Sachen Wahrheit wie Klarheit.

    Seelenmord an abhängigen Kindern und Jugendlichen heißt m.a.W.: VERNICHTETE EXISTENZ – LEBENSLÄNGLICH.

    Frau Merkel, wie christlich, wie chrl.-sozial, wie liberal ist ihre Regierung eigentlich gewesen, wenn sie für Deutschlands Zukunft so wenig Respekt und für unterlassene Hilfe an Wehrlosen KEINERLEI Wertschätzung offenbart?! Grundrechte wurden nicht geachtet hüben wie drüben – lassen Sie diesen Staat nicht mit dem Vatikan untergehen!

  2. Doro schreibt am :

    „Da haben Sie nicht die Figur dazu“ (O-Ton Meisner) befindet sich auf genau derselben Ebene wie „Sie könnten auch gut ein Dirndl ausfüllen“ (O-Ton Brüderle)! Auch wenn die Bewerbung als Päpstin Satire ist: Carolin Kebekus hat Herrn Meisner genauso wenig nach seiner Bewertung ihrer Figur gefragt wie Frau Himmelreich Herrn Brüderle! Aber beide meinen offensichtlich, sie wären in der Position, die Figur ihrer Gesprächspartnerinnen kommentieren, bzw. beurteilen zu können und dürfen!

    Stichwort „Weil ja bloß Männer mit am Abendmahl saßen“:

    Gaaaanz, gaaaaaanz am Anfang, also ungefähr zu Jesu Zeiten, soll es so gewesen sein, sagen KirchenhistorikerInnen, dass die Frauen – die Jesus übrigens den Männern gleichgestellt hatte! – im (neuen) Christentum überwogen haben, also die Mehrheit der Anhängerinnen Jesu ausmachten. Durch sie drang die neue Religion in die gebildeten Schichten ein, schreibt Karlheinz Deschner („Abermals krähte der Hahn“, 1988). Frauen verkündeten die „Frohe Botschaft“. Frauen übten im Christentum lange eine umfangreiche Tätigkeit aus. Die christlichen Prophetinnen sind vielleicht älter als die Propheten; es gab Frauen, die Gemeinden gründeten oder an deren Spitze standen. Noch zu Beginn des 4. Jahrhunderts überwogen die Frauen im Christentum.

    Fakt ist auch (soweit man bei einer Religion von „Fakten“ sprechen kann), dass der Jüngerkreis Jesu größer war als die bekannten zwölf Männer und auch Frauen umfasste. Es waren Frauen, die Christus nachfolgten und für seinen und der Jünger Unterhalt sorgten. Die Frauen begleiteten Jesus nach Jerusalem, Frauen standen unterm Kreuz, als die meisten MÄNNLICHEN Jünger geflohen waren, Frauen halfen beim Begräbnis Jesu und sie entdeckten am Ostermorgen das leere Grab. Einer Frau (Maria Magdalena) zeigte sich der Auferstandene erstmals. Und es waren Frauen, die den Auftrag erhielten, den sich versteckt haltenden Jüngern von der Auferstehung Jesu zu berichten.

    Insofern: Carolin for Papst!

  3. Sarah Mohn schreibt am :

    Ohja, und sie schafft dann das Zölibat ab, die Kiche macht sich ihren Nachwuchs selbst :-). schwupp – und schon mutieren sie zu einer Sekte – was sie ohnehin schon immer waren, aber durch das Zölibat eben dieses eine Merkmal „offiziell“ nicht erfüllten.

    Zum Meisners Herrenwitz: Der Witz sind doch die Herren in ihren Schühchen und Kutten selbst, sie wissen es nur nicht, denn glauben heißt „Nichts wissen“ :-).

    Würde man die Figuren dieser Kuttenträger mal thematisieren, wäre es gaaaaanz gaaaaanz schlecht um sie bestellt. Habt ihr schon mal einen schlanken, durchtrainierten Bischof gesehen oder gar Kardinal? Ich nicht!!! Soviel dazu, ist zwar im Grunde nicht relevant, aber hin und wieder macht es auch mal Sinn, solche Hohlköppe zu spiegeln mit ihren eigenen schwachsinnigen, primitiven Sprüchen!

  4. Elvira schreibt am :

    …endlich konnte ich herzhaft LACHEN, über all diese verwirrten alten Herren…(keine Wut mehr, keine Angst mehr zu fühlen) einfach nur noch LACHEN, lachen, lachen…

    Lachen heilt!

    Danke Dir Norbert, für deine Arbeit…ich schaue immer gerne mal bei dir vorbei, mal kann ich weinen und jetzt zum ersten Mal lachen! Das tut so gut!

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