Schämt Euch!

20.04.2013: netzwerkB


netzwerkB-Demo in Stuttgart
Anlass war die Verleihung des Theodor-Heuss Preises an Daniel Cohn-Bendit, die im Vorfeld heftige Diskussionen ausgelöst hatte, da der Grünen-Politiker in seinem Buch “Der große Basar” 1975 von Erfahrungen mit Kindergartenkindern geschrieben hat, in denen einige von ihnen “meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln” (http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8).
netzwerkB war präsent um aufzuzeigen, dass die Bagatellisierung von Übergriffen auf Kinder in unserer Gesellschaft ein Ende haben muss.

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22 Kommentare

  1. Lisbeth schreibt am :

    Danke dass ihr da gewesen seid. Danke für euer Engagement!
    Diese Bagatellisierung von Verbrechen gegen Kinder muss aufhören. Die Gesellschaft als Ganzes ist hier wirklich immer noch Empathie-gestört. Unglaublich, dass jemand mit solchen Verfehlungen für einen Preis nominiert und dann auch noch ausgesucht wird.
    Danke dass netzwerkB weiterhin klar Stellung bezieht!

  2. Karl Görtz schreibt am :

    „Kritisiert mich für das, was ich geschrieben habe – bis zu meinem Tod, aber jagt mich nicht für etwas, was ich nicht getan habe“: Daniel Cohn-Bendit bei der Überreichung des Theodor-Heuss-Preises im Neuen Schloss in Stuttgart.
    —–
    Sie haben es nicht nur geschrieben, Sie haben es auch gesagt. Wir jagen Sie nicht für etwas, was Sie nicht getan haben, nein, wir jagen Sie für etwas, was Sie gewähren ließen. Sie haben tun lassen und es für erotisch befunden. Und überhaupt, es waren die 68- er. Was für eine Entschuldigung. Und heute haben wir die 13-er, nur in einem anderen Jahrhundert und die Kinder, die sich damals an Ihnen vergangen haben, sind vielleicht heute noch traumatisiert und haben keine Chance Sie anzuzeigen. Die Bundesregierung hat bei der Verweigerung der vollständigen Aufhebung der Verjährungsfristen auch an Sie gedacht. Verarscht uns nicht! Das ist ja bald nicht mehr auszuhalten.

  3. Bärbel schreibt am :

    Schämt Euch,so etwas zu schreiben,

    K i n d e r s i n d d a s g r ö ß t e G e s c h e n k

    deshalb soche Äußerungen auch noch zu schreiben,

    ich habe es gerade in den Nachrichten gehört

    ich kann mich noch an die Unschuldigen des sogenannten Wormser Prozesses erinnern,

    meine Wunden werden wohl nie heilen,
    wenn man unschuldig in die Mühlen der Justiz gerät als Mutter und gesetzliche Bertreuerin.
    wer hat sich denn je bei uns entschuldigt,

    und solche Personen mit den Möglichkeiten aller Bildungssysteme,die unsere Eltern uns nicht bieten konnten….
    sind in Führungspositionen und erhalten Auszeichnungen,
    die Politik sollte sich schämen,
    welche Auszeichnungen erhalten denn Menschen ,die unbequem sind,oder die jahrzehntelang Menschen zu Hause pflegen…

  4. rasch schreibt am :

    Danke auch von mir. Ich habe eine Gänsehaut bekommen als ich eure verzweifelten Rufe hörte und die furchtbare Ignoranz dieser Menschen da…

    Hier http://www.cohn-bendit.eu/de/home sitzt dieser ach so arme 68er wie ein häufchen Elend.
    Fehlt nur noch dass er sagt er sei damals „gelähmt“ gewesen, als die pösen verführerischen kinder ihn begrabscht haben, weil er ja selber ein missbrauchsopfer war als kind….ach wie schrecklich ist das alles….sigmund freud war übrigens freimaurer…wusstet ihr das?
    Dreckige welt….hoffentlich wachen wenigstens jetzt bald mal alle „instrumentalisierten“ auf und nehmen die beine in die hand und flüchten aus dem Dunstkreis von kinderschändern…

  5. Richter Angelika schreibt am :

    Danke auch von mir, für Euer Engagement! Schön dass es Euch gibt.

  6. Anna M. schreibt am :

    Bemerkenswert ist die wegbrechende Stimme Cohn-Bendits, als er den Satz sagt:
    “Kritisiert mich für das, was ich geschrieben habe – bis zu meinem Tod, aber jagt mich nicht für etwas, was ich nicht getan habe”
    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1299156.html
    Meines Wissens hat Cohn-Bendit noch nie gesagt, daß er NICHT Kinder missbraucht hätte. Das wird er auch wohlweislich in Zukunft nicht tun, denn es wäre seiner Glaubwürdigkeit als Politiker abträglich, wenn sich irgendwann doch ein Opfer an die Öffentlichkeit wenden würde.
    Was aber Cohn-Bendit eindeutig als Täter entlarvt ist seine saloppe Haltung gegenüber der Problematik. Er hat auch noch nie gesagt: wenn ich das damals getan hätte, wäre es problematisch gewesen.
    Warum sollte er auch solche Situationen wie die mit dem Hosenlatz erfinden, wenn er es doch „wahnsinnig erotisch“ findet (Aussage im frz. TV). Er hätte spätestens nach dem ersten mal dieses Vorkommnisses einen Riegel vorschieben müssen, damit das nicht wieder passiert. Es ist also eher davon auszugehen, daß er selbst diese Situationen provoziert hat. Mit dem ganzen Odenwaldschule-Background ist das mehr als wahrscheinlich.
    Und was ist an diesen beschriebenen Szenen bitte „Provokation“? Anfang der 70er-Jahre konnte man damit niemanden mehr provozieren, vielleicht 10 Jahre früher.

    Kotzen könnte ich auch bei der katholischen Verzeihungs-Aufforderung von Kretzschmann. Warum etwas verzeihen, was angeblich nicht stattgefunden hat bzw. was unprobleematisch ist? Oder hat es doch stattgefunden und Kretzschmann weiß mehr?

  7. Lisbeth schreibt am :

    An Anna M. in Bezug auf –mal wieder – das Verzeihen:
    Ja, wenn ich das von Kretzschmann vom Verzeihen höre….
    Wobei mich diese Verzeihungskeule, die immer wieder gegenüber Betroffenen so freizügig geschwungen wird auch sehr verwundert:
    Ich bin ja auch katholisch verseucht aufgewachsen. Aber als kleines Mädchen wurde ich indoktriniert, dass ich in der Beichte erst meine Sünden bekennen musste, dann musste man Bußgebete sprechen oder sonst wie Buße tun und dann erst wurden einem die Sünden verziehen.
    Geht es um kindliche Opfer, die es irgendwann wagen, zu sagen, dass ihnen Gewalt angetan wurde, hebeln gerade die Katholiken den ganzen Prozess aus und verlangen von den Opfern das Verzeihen umsonst. Ja, wie jetzt???
    Das ist dann gleich doppelt daneben.

  8. Klaus Linnenbrügger. Schämt Euch- Die Verleiung verhöhnt die Opfer von sexueller Gewalt.Was für ein tolles und Kinderliebendes Deutschland.ALLES NUR SCHEIN:

  9. Bärbel schreibt am :

    es ist spät geworden,..

    ich möchte mich den Kommentaren noch anschließen….

    schön,daß es Euch gibt,

    und versuche weiter diesem System ,dem sogenannten System die Stirn zu bieten,—-

    und mit dem Verzeihen,geht es überhaupt….??????

  10. Bernhard Rasche schreibt am :

    man muss Cohn-Bendit für seine Aussagen kritisieren und ebenfalls für sein Schweigen was die Odenwaldschule betrifft. Aber, Cohn-Bendit ist kein Täter! Mir sind die tausendmal lieber, die Irrtümer, Fehleinschätzungen und falsches Handeln als solches benennen, als jene, die glauben nur sie würden richtig handeln. Die Demokratie lebt von der Kritik, aber auch davon, dass nur der ein Täter ist der als solcher überführt wurde, niemand sonst. Cohn-Bendit wurde ist heute von niemandem beschuldigt sich (sexualisierter) Gewalt bedient zu haben, noch solche unterstützt zu haben. Wer solches tut, ohne je unter ihm oder mit ihm gearbeitet und gelebt zu haben behauptet, handelt falsch und schadet auch mir. Cohn-Bendit bagatellisiert nichts mehr, auch nicht seine eigenen Aussagen. Dies würde ich mir von anderen und mehr Menschen wünschen. Offensichtlich beanspruchen hier einige lehramtliche Autorität und Unfehlbarkeit in einem Ausmaß für sich selbst der mir auch unerträglich ist.

  11. Anna M. schreibt am :

    Herr Rasche, Sie beanspruchen ebenfalls in einem unerträglichen Maße, die Wahrheit zu kennen. Waren Sie dabei? Warum sind Sie sich so sicher? Ist es in Ihren Augen sexualisierte Gewalt, wenn ein Kindergärtner zuläßt, daß Kinder seinen Penis streicheln?
    Soll ich aus Ihren Zeilen schließen, daß nur der ein Täter ist, der VOR GERICHT dazu verurteilt wurde?
    Cohn-Bendit bagatellisiert deshalb sexualisierte Gewalt, weil er nicht erkennt, daß das, was er geschrieben hat, sexualisierte Gewalt umschreibt. Er beschönigt es als Provokation. Tut mir leid, das ist Tätersichtweise, GENAU DAS!
    Cohn-Bendit ist ein exemplarisches Beispiel für jemand, der seit dieser Zeit nichts dazugelernt hat.

  12. Karl Görtz schreibt am :

    Herr Bernhard Rasche,
    Sie sollten Anna M. jetzt schon antworten.

    „Cohn-Bendit wurde ist heute von niemandem beschuldigt sich (sexualisierter) Gewalt bedient zu haben“

    Ist sexualisierte Gewalt heute eine Ware, an der man sich bedienen kann?

    Sie sagten BEDIENT!

    Um Antwort wird gebeten

  13. Lisbeth schreibt am :

    An Bernhard Rasche: Haben sie mal durchgedacht, was sie da von sich geben?
    Nur der ist ein Täter der auch als solcher überführt wurde?????
    Genau diese Denke ist es doch, die eine Gesellschaft völlig verrohen lässt. Die dazu führt, dass jeder ohne Rücksicht auf andere seinen Vorteil verfolgt und nur sicherzustellen hat, dass er nicht herausgefunden wird.
    Das ist eine Haltung mit der im Grunde genommen alles geht: von Gewalt-Exzessen gegen Andere in der U-Bahn, zu Steuerhinterziehung im großen Stil, sexualisierte Gewalt gegen Kinder im familiären Bereich oder auch in Institutionen (solange die Familie und die Institution dichthalten gibt es keine Täter) bis hin zur hemmungslosen Plünderung von Natur und zu Genozid.
    Unsere Geschichte ist voll mit Beispielen.
    Ich bin erschüttert.

  14. Eva schreibt am :

    Manche Christen würden behaupten, dass der Krebs des 68 Jährigen Gottes Strafe ist.

  15. Uwe Werner schreibt am :

    Vielleicht sollten sich die „Kinder“ melden bzw. outen, welche damals dem DC-B an den Hosenlatz gegangen sind und an ihm rumgespielt haben und sie fragen, ob sie es auch erotisch fanden. Die Chance, das sie noch leben ist vielleicht gross, denn sie müssen ja heute jünger sein als DC-B und dann die Jagd (öffentlich verbal) auf ihn eröffnen bis zu seinem TOD. Wenn nicht, infiziert er sonst noch seine Ideen europaweit, z.B. im Euro-Parlament.

  16. Fried schreibt am :

    Neu !!!
    Grüne kündigen Entschuldigung in Phädophilie-Debatte an. In den Nachrichten von Yahoo Heute.
    Es geht um Chon Bendit.
    Schaut euch auch die Kommentare dazu an.
    gr Fried.

  17. W.Köhnlein schreibt am :

    …so kurz vor der Bundestagswahl macht sich wohl eine derartige Umfrage zielgerichtet auf den polit. Gegner besonders gut-oder? Ich halte derartiges für hinterhältig!
    Ein derzeitiger MdB (Finanzpolitiker)) aus dem Merkel Lager meinte kürzlich zur Verleihung des Th.Heuss Preises an Cohn Bendit „der Namensgeber würde sich im Grabe umdrehen“ wenn er davon wüßte!
    Genau dieser hat aber z.B. auch dem Erbgesundheitsrichter Prof. Dr. Werner Villinger -siehe zur Person im Wiki u. in Heimkinderforen(verantwortlich für über 1000 Zwangssterilisationen allein in den Bodelschwinghschen Anstalten im Rahmen des Rassenwahns der NS Zeit 1952 das Bundesverdienstkreuz der BRD um den Hals gelegt! ob sich die armen Betroffen da auch „im Grabe umdrehen“?
    Sie könnten auch mal zu den tausenden meist „von der schwarzen Gilde (fragen sie halt mal z.B. bei Bischof Ackermann nach Zahlen) mißbrauchten Heimkindern kurz vor der Wahl umfragen u. berichten -nur dann stimmt vermutlich ihre „Zielrichtung“ nicht mehr-oder!

  18. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    Im Gegensatz zu den Grünen kennen wir bei netzwerkB nur eine Zielrichtung, dass Kinder und Jugendliche vor sexueller und körperlicher Gewalt geschützt werden. Des weiteren fordern wir auch einen angemessenen Umgang mit den bereits vorhandenen Opfern.
    Dafür braucht es mehr als gesetzliche Änderungen, vor allem auch ein gesellschaftliches Umdenken.
    Dieses gilt Unabhängig davon, wer der Täter war oder welcher Ideologie, Partei oder Konfession er angehört.

  19. klaraklara schreibt am :

    Ich sehe schon auch die GEfahr, dass Probleme von C-Parteien und FDP zu wenig thematisiert werden, weil diese vermutlich die stärksten Verbindungen zu Geld und Wirtschaftsmacht haben. Die FDP hat aber schon etwas Fett abbekommen, und was jetzt in Verbindung mit grünen POlitikern thematisiert wird, muss einfach angeprangert werden. Es sollte wieder zum Tabu werden, öffentlich die Bagatellisierung von sexueller Ausbeutung zu propagieren.
    Wichtig ist natürlich die Aufhellung der gesamten Szene von Akademikern und Verantworungsträgern in Kinderschutz/Jugendhilfe/Familienrecht, die so kinderfeindliche Positionen vertraten oder es noch tun. Und von allem und allen, was sexuelle Ausbeutung öffentlich bagatellisiert oder offensichtlich oder heimlich so handelt.

  20. klaraklara schreibt am :

    Wenn Cohn-Bendit kein Täter ist, dann hat er das Gesagte niemals in die Tat umgesetzt. Dann war er fähig, öffentlich eine Story zu erzählen, die nichts mit der Realität zu tun hatte, und dabei eine – mir äußerst glaubwürdig erscheinende – Begeisterung vorzuspielen.
    So jemand irreal Sprechenden möchte ich nicht als EU-Politiker und Mitglied einer wichtigen Partei.

  21. Karl Görtz schreibt am :

    Cohn-Bendit (Grüne)

    :Zitat:
    „Es gibt viele Drogen. Milde Drogen, wir verteidigen das. Hashisch-Küchlein sind fantastisch! Ich habe heute abend eins gegessen. Fantastisch sag ich Ihnen. Ich fühle mich fit, entspannt; es geht mir echt gut.“

    http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8

    :Zitat Ende

    Anmerkung:
    Kleine Kinder und Besoffene (Vollgedröhnte) sagen immer die Wahrheit.

  22. Veith schreibt am :

    Ich wundere mich doch sehr, wie sich mächtige Herausgeber da reinhängen und weil

    1. der Eindruck entsteht, daß sich in DIE WELT gar Thomas Schmid Herausgeber der „Welt“-Gruppe für Daniel Cohn-Bendit in die Bresche werfen und die Hand ins Feuer legen will.

    2. im Bericht in DIE WELT
    „Seehofer zweifelt an grüner Pädophilie-Aufklärung“
    (v. Jochen Gaugele , Claus Christian Malzahn und Peter Issig, alle DIE WELT)
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article116295899/Seehofer-zweifelt-an-gruener-Paedophilie-Aufklaerung.html
    die Autoren im Zusammenhang mit Daniel Cohn-Bendit von einem „halb fiktiven Buch über seine Zeit als Kindergärtner“ berichten. Wodurch bitte ist mal völlig unabhängig von Seehofer für DIE WELT belastbar belegt, daß A) besagtes Buch nur fiktiven Charakter hat und B) durch den bisher nicht erbrachten Nachweis von Prüfungszeugnissen Cohn-Bendit überhaupt dafür qualifiziert ist, in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf zu arbeiten? Oder ist es nicht einfach so, daß Daniel Cohn-Bendit (wie sein Kumpel Joschka Fischer) weder eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung noch ein erfolgreich abgeschlossenes Studium vorweisen kann?

    3. daß bisher nie nachhaltig hinterfragt wurde ob Daniel Cohn-Bendit und sein Kumpel Joschka Fischer überhaupt für eine Vorbildfunktion in Frage kommen.

    Ulla Veith, Mainz
    CDAK-Vorstandssekretariat

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