Es muss sich etwas ändern!

14.07.2013: netzwerkB

Lasst uns weiter gehen!

netzwerkB braucht Förderer!

Ein Aufruf von Beate Lindemann-Weyand

Noch immer hat sich keine Geschäftsführung gefunden, noch immer wagen sich Leute nicht nach vorne, die netzwerkB finanziell weiterhelfen können.

Seit 2010 existiert netzwerkB e.V., aufgebaut von ein paar Menschen, die mutig in die Hände spuckten, die nicht mehr dulden wollten wie es ist, und die für uns Betroffenen endlich Nägel mit Köpfen machen wollten und auch konnten, weil sie für sich an einer Stelle in ihrem Leben und Aufarbeitung angekommen waren, an der das wohl auch möglich war!

Dennoch, sagt mir mein gesunder Betroffenenverstand, dass auch diese Leute immer wieder sehr viel Mut gebraucht haben und unglaublich viel Kraft, die Dinge zu planen, die kostbarsten Schriftstücke mit diesen so klaren Gedanken auf Papier und Website zu bringen, sich in die Paragraphen von Vereinsgründungsdschungeln einzulesen, umzusetzen, sich in den Medien zu zeigen, das Schweigen immer und immer wieder zu brechen!

Wir müssen auch hinsehen und begreifen, was hier aufgebaut wurde und was auch nur durch unsere Mithilfe weitergehen kann!

Nächte wurden sich um die Ohren geschlagen, Ängste überwunden, die unterschiedlichsten Menschen fanden sich zusammen, und brachten etwas auf die Beine, das es so bei uns einfach noch nicht gegeben hat! Schaut Euch die Positionspapiere an, schaut die vielen Artikel an, schaut an, was getan wurde, alles durchgeplant und klug im Sinne der Betroffenen und Kinder aufgebaut.

Zig Fernsehauftritte, Interviews, Aktionen, wurden gemacht- immer konsequent aber auch immer im friedlichen Dialog!

Aus meiner Sicht wurde viel erreicht, und eine stabile Bewegung aufgebaut, die noch sehr viel bewegen wird, mit der Zeit, mit viel Herz und Verstand.

Viel Grundsätzliches in unserer Gesellschaft, in und durch die Politik, muss sich noch verändern. Veränderte Einstellungen verändern Gesetze, und veränderte Gesetze verändern Einstellungen…

Nicht von heute auf morgen, aber stetig, in kleinen, manchmal sehr kleinen Schritten, die aber mit der Zeit zu einem großen Schritt heranwachsen werden.

Immer noch gibt es kein professionelles Büro, immer noch werden die meisten Dinge, auch die vielen vielen kleinen Sachen, ohne die der Verein nicht existieren kann, vor allem vom Vorsitzenden und Sprecher von netzwerkB ehrenamtlich getan.

Wir haben die Signale aber doch ganz laut gehört, wir haben doch gesehen, dass ein Mensch das nicht auf die Dauer wuppen kann, noch dazu neben den ganzen anderen vielen Aufgaben, die er für netzwerkB in den zurückliegenden Jahren getan hat!

Diese vielen Aufgaben müssen gemacht werden zukünftig und das müsste ebenso professionell geschehen wie in anderen größeren Organisationen! Wobei das  Thema Vertrauen bei uns viel wichtiger ist, das Thema ob man miteinander kann und viele andere Dinge, denn da ist die Spur, die die Täter hinterlassen haben!

Diese vielen Spuren, die sich in der Gesellschaft zeigen- auch, indem so eine große, kluge, und so wichtige und hoffnungsvolle Bewegung einfach nicht finanziell unterstützt wird, von denen die das könnten oder veranlassen könnten!

Ob das noch lange so weitergehen kann. Wir können auch nicht ewig die Forderung stellen, dass die, die das aufgebaut haben das immer so stemmen! Wie soll das gehen? Ich kenne keine Roboter und keine Übermenschen!

Ich möchte noch einmal zum Nachdenken und Tun aufrufen und auch für eine veränderte Einstellung plädieren, denn die Signale, dass es so nicht weitergeht, wurden gesetzt und gelten nach wie vor!

Was netzwerkB braucht sind Förderer, finanzielle Mittel, die Menschen, die das in einem unglaublichen Kraftakt aufgebaut haben, Mal verschnaufen lassen, ausruhen!

Sie sind nicht für uns zuständig, sondern haben aus dem Herzen heraus etwas aufgebaut, das uns allen hilft, und es wird noch vieles verändern, das netzwerkB!

Wir sind eine große Organisation und können noch stärker werden, und viel bewirken, aber so wie es ist, kann es nicht mehr lange weitergehen, es muss sich etwas ändern!


Weshalb brauchen wir Förderer?
Opfervereinigung muss um Fortbestand bangen 

Jetzt netzwerkB noch stärker machen … 

 

 

14 Kommentare

  1. Also ich würde ja was tun, wenn ich wüsste was???
    Nur spenden will ich nicht, es wäre z.B. gut wenn sich im Bezug auf den Behindertenausweis was tun würde. Bisher bekommt man den nur wenn man gehbehindert ist, was ist aber mit Menschen die Panikattaken haben im engen dunklen Parkhaus???

  2. Ramona Duhn schreibt am :

    Ich habe auch Behindertenausweis und bin nicht gehbehindert und ich würde nochmal Antrag stellen

  3. Frantek schreibt am :

    Hallo Beate Lindemann-Weyand,

    ich befürchte, dass wir mit der Suche nach Förderern in den eigenen Reihen wohl kaum wirklich weit kommen können. In den Jahren, in denen wir selbst um das Überleben gekämpft hatten, oder aber mit unseren Traumatisierungen kämpften und mit viel Kraft wieder zum / ins Leben fanden, waren Mittel begrenzt, Reichtümer wurden nicht angehäuft. Und selbst wenn ich mittlerweile in der Lage bin, einen Beruf auszufüllen, kenne ich genug Betroffene, die genau das nicht können. Also reicht es gerade bei vielen Mitbetroffenen, mit oder ohne staatliche Fürsorge leben zu können. Gut leben trift ganz sicher nicht auf alle zu, eher wohl auf wenige. Ich bezweifle noch viel stärker, dass bei den Menschen, die nicht betroffen sind, ein großes Engagement zum Fördern von uns bestehen könnte. Opfer von welchen Katastrophen auch immer sind auch Opfer, aber wesentlich weiter von der eigenen Welt / Familie entfernt als Betroffene sexualisierter Gewalt. Also ist die Unterstützungsbereitschaft von „entfernten Betroffenen“ auch einfacher als von Menschen, deren Geschichte in der eigene Familie auftreten könnte, – ABER NICHT AUFTRETEN DARF – VERSCHWIEGEN WERDEN SOLL! Ich denke zum einen, dass die Regionalisierung ein möglicher Weg wäre, um den Vorstand zu entlasten. Landes- oder Regionalverbände also. Ich selbst wäre für den Schwarzwald ganz sicher dazu bereit und eine regionale Hilfe könnte ich mir wohl auch leisten, nicht jedoch dass Reisen durch die gesamten deutschen Lande. Vielleicht sehen das andere in anderen Regionen auch so, vielleicht wäre das ein möglicher Weg. Zusätzlich bin ich nach wie vor der Meinung, dass ein eigenes politisches Plattform- oder auch Parteienprojekt innerhalb der nächsten Monate aufgebaut werden könnte. In einem Land, in dem Täter mehr Rechtsschutz genießen als die meisten Opfer, werden wir kaum viele Förderer finden, die genau den Opferschutz wollen wie wir. Damit würden sich ja viele Menschen selbst aushebeln, weil sie wahrscheinlich eher für den Rechtsschutz der Täter wären. Ein politisches System benötigt auch eine politische Vetretung von Opferverbänden, um eine gesetzliche Neuordnung erreichen zu können, ggf. auch Förderung über das Parteienrecht erhalten zu können. Straßenaktionen und Presseartikel sind gut und richtig, doch wir sollten wirklich für eine politsche Vetretung von Uns sorgen, dann wären wir noch lauter und vor allem etwas stärker möglicherweise. Das wäre also ein weiterer machbarer Weg.
    LG, Frantek

  4. Peter Sallwey schreibt am :

    Hallo an alle,
    Die Idee, zu regionalisieren ist m.E. sehr gut. Weiterführend sollte man sich vielleicht mal überlegen, weiter die Gesellschaft ins Boot zu holen. Ich habe kurz in das Video von der Ansprache von Christian Ahrendt reingeschaut. Eine Aussage ist wohl richtig, ohne den ganzen Rest kommentieren zu wollen. Es ist wichtig, Kindern die Fähigkeit zu vermitteln, sich anzuvertrauen. Ein Ansatz wäre hiker der Deutsche Sportbund. Dort gab es mal eine Riesen-Werbekampagne „Wir machen Kinder stark gegen Drogen“. Hier könnte man anknüpfen, zumal es im ureigensten Interesse des DSB liegen muß, hier eindeutig Stellung zu beziehen.Einfach mal so als erster Gedankenansatz, habe hier natürlich noch kein komplettes Konzept, aber generell wäre sowas machbar. Man könnte z.B. Sportveranstaltungen wie Volksradfahren, Volksläufe, etc unter das Motto“Wir machen Kinder stark oder Ich sage NEIN“ oder einen sonstigen Slogan stellen und dabei Spenden, Startgelder etc einsammeln.
    Vielen Dank an alle, die hier erstklassige Schwerstarbeit leisten und ich hoffe,es geht weiter
    Peter Sallwey

  5. Realmenschin schreibt am :

    Vielleicht wird es nicht so bald diese Förderer geben. Dann muß man wohl Dinge verändern, damit es wieder tragbar wird. Ich glaube es ist wichtig, dass die Erwachsenen umlernen, nicht die Kinder. Durch die Aufhebung der Verjährungsfristen ist WIRKLICHE Aufarbeitung möglich, und dadurch wiederum eine Chance mehr, dass die Erwachsenen sich mit ihren eigenen Traumata auseinandersetzen und sie diese nicht an ihre Kinder weitergeben. Die Kinder sind ja nicht schuld oder schwach, sondern die Täter üben sexualisierte Gewalt aus, und da nutzt dem Kind in den meisten ein Nein leider wenig. Das Pferd wird falsch aufgezäumt. Ich glaube es muss am Boden, an den Erwachsenen, an den alten Taten, an dem was die Blindheiten der Erwachsenen verursacht, angesetzt werden. Ich finde, dass die gegenwärtigen Präventionsprogramme leider sehr an den Realitäten vorbeigehen. Die Konzepte von netzwerkB hierzu finde ich so richtig!

  6. Uwe Werner schreibt am :

    @Beate Lindemann-Weyand, wie wir an den vorherigen Kommentaren erkennen können, hast Du vielleicht mehr angeregt, als Du selber evtl.Dir erhoffst.
    Die Anregungen und Feststellungen von @Frantek und @Peter Sallwey treffen den Nagel auf den Kopf. Ja, wir müssen politisch werden und agieren, wir müssen
    Menschen erreichen, auch ausserhalb von sozialen Netzwerken(können nur ein Hilfsmittel, aber kein Allheilmittel sein) und Internetplattformen. Viele haben diese Möglichkeit des Internets zu Hause gar nicht.
    Der Vatikan erwartet von den Bischöfen, das ihm alle Fälle des Missbrauchs soweit ersichtlich, genannt werden.Ja dann sollen die deutschen Bischöfe mal endlich ihre Archive öffnen!
    Deutschland ist das einzige Land, was sich mit Hohn, Spott,Zynismus und Ironie über die Missbrauchstaten hinwegsetzt.
    Dem „Franziskus“ macht es traurig, das sich Bischöfe und Kardinäle mit Luxuskarossen chouffieren lassen und das sich eine Gay-Lobby im Vatikan breit gemacht hat.
    Hier sollte Norbert und NetzwerkB ansetzen und das in Deutschland in der Öffentlichkeit ausschlachten und anprangern.
    Alle nennen sich im sozialen Bereich „Netzwerk“, aber sich national vernetzen wollen sie sich nicht.
    Jeder dünkelt so vor sich hin und erreicht wird kaum etwas, weil nicht einheitlich und gemeinsam mit einer Stimme gesprochen und verhandelt wird.
    Ich werde das mal erneut anregen!
    Ob Hartz-IV, SGB II, OEG, Rente, Altenhilfe, Gesundheitsvorsorge, Behinderung…usw., von allem sind WIR OPFER mehr oder weniger betroffen und hier sollte eigentlich Deutschland grösstes Netzwerk entstehen, ohne in der Bürokratie unterzugehen.
    Letztendlich scheitert alles an Behördenwillkür!
    Wie sollen Opfer mit dem Trauma fertig werden und sich gleichzeitig den Kampf mit dem Jobcenter,Sozial-u.Versorgungsamt,der Alten-u.Behindertenhilfe, sowie mit der Rentenversicherung stellen und aussetzen. Hinzukommt der Kampf mit den Krankenkassen über Pflegestufe, Haushaltshilfe und dem Medizinischen-Dienst (MDK).
    Viele haben zusätzlich Geld und Mittel einsetzen müssen, um aus dem FOND EHEMALIGER HEIMKINDER Hilfsmittel-u.Gelder zu erhalten. Das allein ist schon ein TRAUMA IM TRAUMA !!!
    Jedem ist bekannt, das die Grundsicherung zum Leben nicht reicht!
    Für mich heisst das, das wir sozialpolitisch und gesellschaftlich über unseren eigenen erlebten Missbrauch hinaus aktiv werden müssen!
    Kreativität wurde hier auch angeschnitten, was ich ebenfalls unterstützen kann.
    Zwar sind wir Opfer, aber auch gezwungenermaßen „Überlebenskünstler-u.Strategen“. Norbert und viele andere haben es sich und der Öffentlichkeit schon bewiesen und vielleicht sollten wir dies uns alle mehr bewusster wieder machen.
    Ein Beispiel:
    Ich habe gegen den die Grünen Daniel Chon-Bendit und Volker Beck Strafantrag gestellt. Nun erhielt ich von der Staatsanwaltschaft Frankfurt ein Schreiben, das ein Verfahren nicht eröffnet werden kann, wegen der Verjährungfrist. Obwohl Ansetze für eine Strafverfolgung gegeben sind, kann wegen der Verjährungsfrist eine Strafverfolgung nicht eingeleitet werden.
    Der Nuntius (Vatikan-Botschafter) in Berlin schrieb mir, das er sich in Bistumsangelegenheiten nicht einmischen darf.
    Ein Schreiben an die Vatikan-Zeitung Osservatore Romano, blieb bisher ohne Antwort.
    Vielleicht, wenn NetzwerkB stimmengewaltiger wäre und gesellschaftspolitisch einen höheren Stellenwert einnehmen/erlangen könnte, würden wir auch m.E. mehr Gehör finden.
    Gegen die menchenunwürdige Antragsstellung bei den Hilfsfonds, egal ob kirchlich oder staatlich, oder beides, sollte massiv Protest erhoben werden. Immer und immer wieder!!!
    Es sind mir zuviele Opfer die sich allein gelassen fühlen, weil vor Ort alle bekannten Hilfsorganisationen und Kirchengemeinden nichts wissen, oder wissen wollen, oder aber alle in einen Sozialpott werfen.
    Kurz gesagt, wir müssen ein soziales Gesamtpaket schnürenNicht mehr als Bittsteller auftreten, sondern als Forderer und da als Störer und Mahner auftreten, wo sich menschenunwürdige Zustände in der etablierten Gesellschaft manifestiert haben.
    Humor am Rande: Ich habe gerade mein HARTZ-IV-Bachelor bestanden.

  7. Bärbel schreibt am :

    zu Uwe Werner….
    ich habe gerade eine Nachricht ,vom Bundessozialgericht—

    Rentenanspruch bei seelischer Misshandlung—-

    Opfer seelischer Misshandlungen haben Anspruch auf Beschädigungsrente,wenn sie ihre Qualen glaubhaft darlegen können.
    Das hat das Bundessozialgericht entschieden.
    Nach dem Opferentschädigungsgesetz könnten somit Versorgungsleistungen beansprucht werden,auch wenn kein Tatzeuge vorhanden ist (Az.:B 9 VG 1/12 R)

    Ich werde noch an die Jutizministerin schreiben,
    meinen Fall,
    und für mich werde ich mein Traumata niederschreiben,
    als eine Art Therapie für mich,
    ich will nicht nur Opfer sein,meine Gesundheit lässt zu wünschen übrig,und dies muss sich ändern———–

    habe dank des Vereines viel erreicht,
    und für mich und meine Tochter ist die Lebensqualität,der Alltag,erfreulicher geworden

  8. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    Eigentlich unglaublich, dass sich die Suche nach finanzkräftiger Unterstützung so schwierig gestaltet. Fast alle sind gegen sexuelle und körperliche Gewalt an Kinder, doch am liebsten wäre allen wenn die Opfer für immer schweigen. Mord an Kinderseelen und der damit verbundenen Beraubung von Möglichkeiten der Lebensplanung, wird in diesem Land durch mangelnden gesetzlichen Schutz den Tätern leicht gemacht. Daran ändert die neue Verjährungsverlängerung auch nichts, weiß ich aus eigener Erfahrung als Opfer und auch anderer Opfer doch, dass die meisten länger brauchen ihr Schweigen, ihre Angst zu durchbrechen.

    Den Vorschlag von regionalen Aktivitäten halte ich auch für einen gehbaren Weg, gerade für Opfer deren finanziellen Möglichkeiten beschränkt sind, böte sich eine Gelegenheit sich einzubringen. Vor allem könnten dann auch Aktionen in vielen Orten gleichzeitig gemacht werden. Mitgliederwerbung in Fussgängerzonen, mit Informationsflyern über Sinn und Ziele unseres Vereins. Wir brauchen aktive Mitglieder in kleinen regionale Gruppen, die NetzwerkB durch Aktionen bekannter und durch eine grössere Mitgliederzahl auch wahrnehmbarer macht. Wir werden viel mehr erreichen wenn sich Verantwortung und Aufgabe unseres Vereins durch viele Mitglieder getragen fühlt. Man würde uns mit 50000 Mitglieder auch politisch umgarnen und vor allem ernst nehmen.
    NetzwerkB ist mit seiner derzeitigen Mitgliederzahl eher ein trauriger Beweis dafür, dass auf uns alle noch eine Menge Arbeit wartet, damit unser Verein die Unterstützung erfährt, die er braucht um Opfern zu helfen und zukünftige Opfer zu verhindern. Lasst uns also weiterhin an die Richtig- und Wichtigkeit unseres Anliegens glauben und dafür kämpfen.

    Glück Auf!

  9. Corinna Kutzscher schreibt am :

    Thema Behindertenausweis:
    Ich habe auch einen „Seelische Erkrankung“. Dazu muss man ganz sicher nicht gehbehindert sein, sonst gäbe es auch kein „B“,“H;“aG“ usw. … Ausschlagebend ist die Einschränkung gegenüber Gleichaltrigen, grob gesagt. … Probieren! Bekam den sofort unbefristet bei Erstantrag und hatte den „nur mal so “ beantragt. Jedoch stellte ich regionale Unterschiede fest. In den „neuen Bundesländern“ ist es erheblich schwieriger bei gleichen gesundheitlichen Problemen.

  10. Bärbel schreibt am :

    zu Corinna k.

    Meine Tochter hat B.H.aG.,

    ja wir haben einige Probleme——-

    vielleicht leben wir intensiver,bewußter——

    und wir leben gerne,bald wird sie 34 Jahre,
    sie ist eine Persönlichkeit,

    und sie und ich lernen täglich noch hinzu,
    wir haben gelernt ,die Behinderungen zu akzeptieren,

    wir haben eine Würde,wir haben Rechte

  11. Heidi schreibt am :

    Ich kann mich gut daran erinnern, dass es vor einigen Jahren eine öffentliche Kampagne gegen häusliche Gewalt gegen Frauen gab.
    Viele prominente Männer zeigten ihr Gesicht und waren auf Plakaten in der Stadt und in öffentlichen Verkehrsmitteln zu sehen, um darauf aufmerksam zu machen. Ich glaube, es liefen auch Spots dazu im Fernsehen.
    Till Schweiger hat im Februar 2011 in einer Sendung mit Markus Lanz sehr emotional den Umgang mit Sexualstraftätern an Kindern angeprangert.
    Ihn könnte ich mir z. B. als Unterstützer /Förderer in dieser Sache vorstellen.
    Vielleicht kann man dann auch noch andere Förderer dazugewinnen.
    Ähnlich wie die Aktionen gegen Gewalt an Frauen abliefen, könnte es auch funktionieren, um das Thema in den Aufmerksamkeitsfokus zu rücken, Plakate, eine Dokumentation über netzwerk B im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vielleicht.
    Dass sexuelle Straftaten an Kindern verjähren, wissen die wenigsten Das haben auch die Gespräche von netzwerk B auf Stuttgarts Flaniermeile gezeigt. gezeigt.

  12. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    ES MUSS SICH ETWAS ÄNDERN!

    Soweit der Aufruf und wie sieht es mit den dazugehörigen Aktionen aus? Wir können hier noch so viele Beiträge einstellen, ändern werden sie kaum was und erreichen nicht das Ziel dass wir als Verein anstreben: Mehr Mitglieder und finanzielle Unterstützung.
    Was genau können wir also tun um unsere Ziele zu erreichen, was kann der Einzelne bewegen.
    Habe dazu ein paar Ideen.
    Nicht schlecht wäre wenn wir Mitglieder in einem Chat miteinander in Kontakt kommen könnten. Neben der Möglichkeit sich besser kennenzulernen, böte sich Gelegenheit zu Verabredungen für gemeinsame Aktionen.
    Auch müsste man die Flyer ändern, sie sollten eine Anschrift und Telefonnummer enthalten, weil viele Opfer nicht Online sind. Würde dazu gerne mal einen eigenen Flyer entwerfen, denn den jetzigen halte ich für nicht so aussagekräftig. Bin gelernter Schriftsetzer und habe Jahre als DTP-Fachmann gearbeitet. Deshalb bitte ich meine Kritik zu entschuldigen, aber der Ballon lenkt vom eigentlichen Anliegen ab.

    Wäre schön wenn man sich zu diesen Vorschlägen mal äußern könnte und dass wir gemeinsam netzwerkB zur größten wahrgenommenen Opferorganisation machen.

  13. Frantek schreibt am :

    Hallo Frau Lindemann-Weyand,

    schließe mich Herrn Kreissl an. Ich warte durchaus auch auf eine Reaktion auf die guten Kommentare in diesem Kommentarteil zu Ihrem völlig korrekten Aufruf.

    Mit freundlichen Grüßen, Frantek

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