netzwerkB fordert personelle Konsequenzen bei den GRÜNEN – Schluss mit der Vertuschung

22.07.2013: netzwerkB Pressemitteilung

Volker Beck, Daniel Cohn-Bendit und andere waren Akteure in der Verharmlosung und Ideologisierung von Pädosexualität, die sich mindestens über einen Zeitraum von 1969 bis 1988 über mehr als 30 Jahre erstreckte und seitdem von den Grünen bis heute vertuscht wird. Solche Personen drängen sich auch heute noch in die Prominenz.

Wir Opfer haben unser Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen unserer Gewalterfahrung zu kämpfen. Die äußerlich nicht sichtbaren Gesundheitsschäden – die Folgen lebenslanger Traumatisierungen bei sexualisierter Gewalt – werden bis heute nicht ausreichend anerkannt. Die Grünen haben es ebenso mitzuverantworten, dass das heutige Strafgesetzbuch im Bereich von sexualisierter Gewalt extrem unzulänglich ist und mehr Täterschutz als Opferschutz beinhaltet.

Die Schreibtischtäter von damals streben auch heute noch nach Ämtern und öffentlicher Anerkennung. Für uns als Opfer ist das unerträglich.

Ideologisierung von Pädosexualität

Bereits 1969 begannen Pädosexuelle, ihre Interessen und Taten zu idealisieren und ideologisieren.

Im „Kursbuch 17“ aus dem Jahre 1969, Suhrkamp-Verlag, warben die Linksanarchisten Hans-Eberhard Schulz und Eike Hemmer aus der Kommune 2 offen für pädosexuelle Handlungen. Schulz beschreibt darin unter anderem seitenlang sexuelle Streichelspiele mit der vierjährigen Tochter von Dieter Kunzelmann. Heute ist er als Anwalt angesehen und bezeichnet sich im linken Milieu als „Menschenrechtsanwalt“.

Als Kind erfuhr die Berliner Schriftstellerin Sophie Dannenberg im Jahre 1975 sexuelle Übergriffe ihrer Eltern und anderer Kinderladen-Aktivisten in Gießen. Sie schreibt: „Einige von uns Kindern wurden sexuell missbraucht“. Nach ihren Erfahrungen galt den Tätern der sexuelle Tabubruch als „revolutionäre Pflicht“ und legitime Herausforderung von angeblich  reaktionären bürgerlichen Moralvorstellungen.

Über Cohn-Bendits Rechtfertigung, sein pädosexueller Text in der Zeitschrift „Der Große Basar“ von 1975 von damals sei als „Provokation“ gemeint gewesen, sagt Sophie Dannenberg: „Für dieses Milieu war das doch damals gar keine Provokation. Eine Provokation wäre es damals in diesen Kreisen gewesen zu sagen: diese Schweinerei mache ich nicht mit.“ Sophie Dannenberg sagt auch, der Text von Cohn-Bendit habe viele Täter ermutigt.

Ideologisierung bei den GRÜNEN

Auf dem Gründungsparteitag der GRÜNEN, 1980, wurde für die Legalisierung sexueller Beziehungen zu Minderjährigen geworben. Zu diesem Zeitpunkt waren Pädosexuelle dort etabliert und anerkannt.

Über Hermann Meer, ab 1980 Vorstandsmitglied der GRÜNEN in NRW, berichtet ein Opfer, dass er von ihm als Junge missbraucht wurde: „Es wurde geblasen, gewichst, gestreichelt. Gegenseitig.“ Ein Leidensgefährte berichtet: „Meer trug seine Pädophilie offen zur Schau. Da wurde kein Geheimnis draus, sondern vielmehr Werbung für gemacht. Auch die griechischen Philosophen hätten ihre Lustknaben und mit ihren Schülern sexuellen Umgang gehabt.“  [Q1]

Zu den weiteren pädosexuellen Akteuren im Umfeld der GRÜNEN zählte der Berliner Dieter F. Ullmann. Er war bei der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL) in West-Berlin aktiv, zu der von Anfang an auch die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland, Renate Künast und Hans-Christian Ströbele gehörten. Ullmann wurde nach Informationen des SPIEGEL mindestens sechsmal wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt und saß ab 1980 mehrfach im Gefängnis. Obwohl die GRÜNEN dies auch wussten, war Ullmann von 1985 bis 1987 sogar Koordinator der GRÜNEN Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle (kurz BAG SchwuP) und forderte den freien Sex zwischen Erwachsenen und Kindern. Auf Ullmann angesprochen, erklärte Volker Beck heute gegenüber dem Spiegel, er erinnere sich nur noch vage an „einen aus der Pädo-Gruppe“.

1983 forderte die grüne Bundestagsfraktion die Freilassung des mehrfach wegen Kindesmissbrauchs verurteilten und damals inhaftierten Schriftstellers Peter Schult. Angestoßen wurde die Resolution vom späteren GRÜNEN Bundestagsabgeordneten Herbert Rusche; zu den Unterstützern gehörte Hans-Christian Ströbele.

Die Forderung der Pädosexuellen, Sex mit Kindern zu „legalisieren“ galt 1984 als legitime Forderung im Rahmen des Arbeitskreises „Recht und Gesellschaft“. Am 10. März 1985 nahm der Parteitag der GRÜNEN in Nordrhein-Westfalen das Arbeitspapier „Sexualität und Herrschaft“ in das Programm auf. „Liebevolle Beziehungen“ sollten straffrei bleiben. [Q2]

Mit Gesetzesentwurf vom 4. Februar 1985 beantragten die GRÜNEN im Bundestag die ersatzlose Streichung der Strafrechtsparagraphen 175 und 182, da diese Bestimmungen „die einvernehmliche sexuellen Kontakte mit Minderjährigen unter Strafe stellen und die freie Entfaltung der Persönlichkeit behindern“. Mit „bürgerlichen Moralvorstellungen“, so die Begründung des Antrags müsse Schluss sein. [Q3]

Auf dem Parteitag in Lüdenscheid am 10. März 1985 schrieben die Grünen in NRW die Forderung in ihr Programm: „gewaltfreie Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen dürfe nicht länger strafrechtlich verfolgt werden“. Die Gesellschaft müsse sich von allen Restriktionen befreien.

Der Landesvorstand der GRÜNEN in Baden-Württemberg erklärte am 25. März 1985, der Straftatbestand der Verführung von minderjährigen Mädchen zum Beischlaf sei moralisierend, weil er ein „antiquiertes frauenfeindliches Bild der Jungfräulichkeit“ schütze.

Der Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche“ der GRÜNEN in Baden-Württemberg verkündete im April 1985: „Da Kinder Menschen sind, hat niemand das Recht, sich unter welchem Vorwand auch immer über ihre Rechte auf Selbstbestimmung und persönliches Glück hinwegzusetzen.“

Heute behaupten Katja Dörner, die kinder- und familienpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Bundestag, als auch Volker Beck, Erster Parlamentarische Geschäftsführer ihrer Bundestagfraktion, es habe zur Legalisierung der Pädophilie zwar unsägliche Debatten, aber „nie Beschlüsse“ gegeben. [Q4] Das halten wir für eine Lüge.

Daniel Cohn-Bendit

Daniel Cohn-Bendit bewarb über viele Jahre hinweg pädosexuelle Handlungen. Er schrieb 1975 in „Der große Basar“ über seine Zeit als Kinderbetreuer im Kinderladen der Universität Frankfurt zwischen 1972 und 1974 (Daniel Cohn-Bendit: Der große Basar. Gespräche mit Michel Lévy, Jean-Marc Salmon, Maren Sell. München 1975, S. 140-147.):

„Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. (…) Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. (…) Wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.“

Im „Pflasterstrand“, herausgegeben von Cohn-Bendit, erschien 1978 (Pflasterstrand Nr. 21, 1978, S. 42.):

„Letztes Jahr hat mich ein 6jähriges Genossenmädchen verführt. Es war eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse, die ich je hatte. Vielleicht war es so schön, weil es so sprachlos war. Es war das einzige Mal, wo es mir nicht zu früh kam. Aber das war nicht wichtig in dem Moment, und es ist auch jetzt nicht wichtig, ein Traktat über das Für und Wider von Päderastie zu schreiben.“

Im „Pflasterstrand“ von Cohn-Bendit wurde 1980 als „Meldung zum Jahr des Kindes“ herausgegeben (Pflasterstrand Nr. 71, Januar 1980, S. 3″):

„Vorbei. Das Jahr des Kindes. Endlich. Jetzt sind sie wieder zum Abschuß freigegeben (…)  Für alle Altersstufen von Mai bis Juni (Regenerationszeit), für ein- bis dreijährige gilt die Schonzeit während der ganzen ersten Jahreshälfte (…) Das zulässige Höchstabschussalter wurde im Vergleich zu den Vorjahren (vor dem Jahr des Kindes) um zwei Jahre auf vierzehn Jahre gesenkt.“

Daniel Cohn-Bendit sympathisierte im April 1981 ungeniert offen für Ullmann in Kenntnis von dessen Verurteilung (Die Zeit, 17. April 1981):

„Dann kommt Dieter Ullmann, der jetzt noch im Knast sitzt, in das Berliner Abgeordnetenhaus. (…) Den machen wir zum Bundestagskandidaten. (…) Mal sehen, ob die CDU das bei dem Knacki (…) mitmacht.“

Daniel Cohn-Bendit schwärmte in der Talkshow „Apostrophes 2“ am 23. April 1982:

„Bei den ganz Kleinen ist es etwas anderes, aber bei den Vier- bis Sechsjährigen, wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt, sie auszuziehen, ist das großartig. Es ist großartig, weil es ein Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel.“ [Q5]

Der Presse wurde 2001 die entlastende Aussage einer Mutter übergeben, dass sich Cohn-Bendit niemals an Kindern vergangen habe. Die besagte Mutter, Thea Vogel, räumte auf Nachfragen von kritischen Journalisten der FAZ erst im April 2013 ein:

„Mein Sohn war damals nicht in der Universitäts-Kita, um die es in dem Buch ging, sondern in der Krabbelstube im Haus der Freien Schule“.

Sie sagte, sie sei eben nur empört gewesen über die Diskreditierung von Cohn-Bendit.  [Q6] Das Lügen und Vertuschen in der Politik geht also weiter. Cohn-Bendits Akten wurden für weitere Aufklärungsversuche gesperrt.

Heute ist Cohn-Bendit Vorsitzender der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament.

Volker Beck 

Auch Volker Beck setzte sich für die Straffreiheit von pädosexueller Handlungen ein.
Beck verfasste den Beitrag „Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik“ welcher im Sammelwerk „Der pädosexuelle Komplex“ (Joachim S. Hohmann (Hrsg.), Verlag Foerster, Berlin, 1988, ISBN 3-922257-66-6) erschien. Beck setzte sich leidenschaftlich für eine Entkriminalisierung von Bereichen der Pädosexualität ein. Unter anderem hat er geschrieben:

„Allerdings hat der Sonderausschuss (…) sich wider besseres Sachverständigenwissen für eine generelle Strafbarkeit der Sexualität mit Kindern entschieden.“

„Lässt man sich aber auf eine Strafrechtspolitik unter diesen Leitsätzen ein, ist es die Aufgabe der sexual-emanzipatorischen Bewegung, nachzuweisen, dass es bei gewaltlosen sexuellen Kontakten zwischen Personen über 19 und unter 14 Jahren, sogenannte Erwachsene mit Kindern, zu keinen Schädigungen der sexuellen Entwicklung des Kindes kommt oder kommen muss bzw. das Strafrecht kein geeignetes Mittel ist, um einen eventuellen Schaden von dem Kind abzuwehren.“

„Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität durch die Streichung des § 175 StGB und für die Rechte der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“

„Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.“

„Auch wenn das Strafrecht als Ultima Ratio hier nicht das geeignete Mittel ist, muss zumindest eine Antwort auf den von den Feministinnen artikulierten Schutzbedarf des Kindes, insbesondere des Mädchens, gefunden werden. Bevor dies nicht möglich ist, wird ein unaufrichtiges Kinderbild, das die uneingeschränkte Fähigkeit zu einvernehmlicher Sexualität (auch für das Kleinkind?) einschliesst, einem mythischen Kinderbild gegenüberstehen, das von einer generellen Unfähigkeit zu sexueller Selbstbestimmung einer generellen Traumatisierung durch sexuelle Erlebnisse beim vorpubertären Menschen ausgeht. Auf beiden Seiten Irrationalität, auf beiden Seiten Schielen auf Populismus statt sachgerechter Auseinandersetzung.“

Beck habe damals gegen die unautorisierte Veröffentlichung protestiert, doch gehen konkrete Angaben darüber anscheinend in Erinnerungslücken unter.

Zu den Fehlschlägen von Beck und den GRÜNEN zählt auch die Liberalisierung der Prostitution, die von der rot-grünen Bundesregierung 2001 durchgesetzt wurde. Ignoriert wurde von den GRÜNEN der Hintergrund vieler Prostituierter. Laut internationalen Studien sind bis zu 73 % der Prostituierten in ihrer Kindheit Opfer von sexualisierter Gewalt gewesen. [Q7] Aufgrund von Amnesien kann der Anteil sogar noch höher sein.

Kaum 5 Jahre nach dem Inkrafttreten des Gesetzes stellte das Familienministerium fest, die Liberalisierung habe „keine messbare tatsächliche Verbesserung der sozialen Absicherung von Prostituierten bewirken können”. Der Spiegel berichtete am 27. Mai 2013: „Inzwischen sind viele Polizisten, Frauenorganisationen und Politiker, die Prostitution aus der Nähe kennen, überzeugt: Das gutgemeinte Gesetz ist ein Förderprogramm für Zuhälter und macht den Markt für Menschenhändler attraktiver.“ Zudem ist vollkommen klar, dass schlechter gegen “Kinderprostitution” vorgegangen werden kann, wenn die Prostitution von Erwachsenen immer mehr legalisiert wird.

Volker Beck ist dennoch der festen Überzeugung: „Mit sexuellen Dienstleistungen verdientes Geld ist ehrlich verdientes Geld.“ [Q8]

Volker Beck ist bis heute menschenrechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und repräsentiert einen verfehlten Kinderschutz und einen verfehlten Schutz vor sexueller Ausbeutung.

Jerzy Montag

Der GRÜNEN Jerzy Montag setzt sich vehement gegen die Verschärfung des Straftatbestands des sexuellen Missbrauchs und gegen die Aufhebung der Verjährungsfristen ein. Montag argumentiert mit sexueller Selbstbestimmung und sogenannter „Einvernehmlichkeit“.

Montag lässt selbstverständlich außer Acht, dass zum Beispiel zwischen einem 32-jährigen Lehrer und einer 14-jährigen Schülerin ein Machtgefälle besteht. Auch die Argumentationskeule „prüde Sexualmoral“ darf in Montags Aktionismus nicht fehlen. [Q9]

Jerzy Montag ist bis heute rechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

Claudia Roth und Co.

Wir brauchten uns nicht zu wundern, dass sich Claudia Roth und andere Politiker im Jahre 2012 auch lautstark für genitale Gewalt an Säuglingen und Kindern einsetzten, nämlich für eine Beschneidung ohne Betäubung gegen die Schmerzen und das auch nicht durch Ärztehand.

Zu den Abgeordneten der GRÜNEN, die einen solchen Eingriff ohne Narkose bei Säuglingen bis zu einem Lebensalter von 14 Tagen rechtfertigten, zählten Cornelia Behm, Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Konstantin von Notz, Marieluise Beck, Kerstin Müller, Josef Winkler, Tom Koenigs, Sven-Christian Kindler, Kerstin Andreae, Hermann Ott und Lisa Paus.

Auch Volker Beck und Jerzy Montag traten vehement für ein Nicht-Recht von Säuglingen an ihrer Vorhaut an.

Das Ergebnis einer solchen Politik, das Beschneidungsgesetz, wird in sämtlichen wichtigen juristischen Standardkommentaren inzwischen als ein Debakel angesehen. Dennoch treten Roth und Beck als Spitzenkandidaten an.

Aufarbeitung?

Wir entnehmen der Presse, dass die Akten aus der schlimmsten Zeit von Cohn-Bendit gesperrt sind: eine ehrliche Aufarbeitung findet hier also genausowenig statt wie bei dem Projekt der Deutschen Bischofskonferenz mit Herrn Prof. Dr. Christian Pfeiffer.

Wir waren auf dem Bundesparteitag der GRÜNEN am 17. November 2012 und stellten fest, dass die GRÜNEN nicht gesprächsbereit sind. Stattdessen schlugen uns Verachtung und Gelächter entgegen. [Q10]

Unsere Schlußfolgerungen

Wir als Betroffene von sexualisierter Gewalt haben unser Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Wir glauben nicht daran, dass die angebliche Aufarbeitung der GRÜNEN zu irgendwelchen Konsequenzen führt.

Von unserem Standpunkt als Betroffene sagen wir: Ein Schutz von Minderjährigen vor sexualisierter Gewalt ist mit solchen Politikern nicht möglich. Solche Politiker sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

Wir Opfer fühlen uns nicht von Apologeten vertreten, die jahrzehntelang den pädokriminellen Sumpf mitgetragen und sogar unterstützt haben, um in ihrer Karriere weiterzukommen oder ihren Freunden ein pädokriminellen Freiraum zu ermöglichen.

Wir erwarten vom reformbereiten Teil der GRÜNEN nicht nur personelle Veränderungen,  sondern eine Zusammenarbeit mit den Interessenvertretungen der Opfer auf gleicher Augenhöhe und eine Unterstützung bei folgenden notwendigen Veränderungen:

  • Anpassung des Strafrahmens für Sexualstraftaten. Der gesundheitliche Schaden ist endlich anzuerkennen. Insbesondere dürfen die gleichen Delikte bei Kindern nicht weniger bestraft werden als an Erwachsenen verübt.
  • Aufhebung der strafrechtlichen Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt und anderen Formen von interpersoneller Gewalt bei schweren Delikten.
  • Dringend benötigt wird eine Anzeigepflicht für sexualisierte Gewalt sowie für sonstige Gewalt gegen Kinder, damit Vorgesetzte und andere Beteiligte sich nicht mehr der Verantwortung entziehen können wie es bisher der Fall ist (Fallbeispiel Charité).
  • Eine Reform des Schadenersatzsystems für gesundheitlich Betroffene von interpersoneller Gewalt für angemessene Entschädigung. Die Betroffenen müssen mehr als ein Almosen erhalten. Zudem dürfen die Folgekosten nicht allein auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
  • Eine Aufhebung der zivilrechtlichen Fristen ist überfällig, denn die Opfer leiden lebenslang und haben einen moralischen und dringenden Anspruch auf Anerkennung und wirtschaftlicheren Ausgleich.
  • Die Opfer und ihre Vertreter benötigen mehr Rechte für die Einsicht in Akten, darunter auch Kirchenakten usw.
  • Es bedarf mehr finanzieller und organisatorischer Unterstützung für die Einrichtung und den Betrieb von Schutzhäusern für Frauen und Kinder, aber auch für männliche Opfer, sowie auch für ganze hilfesuchende Familien, die dem Gewaltkreislauf entrinnen wollen.
  • Es bedarf weiterer Anpassungen im Detail. So darf es nicht sein, dass ein Täter vor Gericht straffrei bleibt, weil das minderjährige Opfer bei einer Vergewaltigung vor Angst keinen Widerstand leisten und auch nicht schreien konnte, oder bei einem Lehrer die Schutzbefohlenheit in einer Vertretungsklasse nicht greife.
  • Auch das Beschneidungsgesetz ist aufzuheben, unter anderem wird es weder von den medizinischen Fachgesellschaften noch von den Juristen unterstützt. Wir halten jede an einem Minderjährigen durchgeführte, medizinisch nicht-indizierte Entfernung von Teilen der Geschlechtsorgane für ein Verbrechen.
  • Der Kinderschutz ist als eigenständiger Zweck für gemeinnützige Arbeit in die Abgabenordnung aufzunehmen, damit dieser als bürgerschaftliches Engagement endlich unmittelbar anerkannt wird.

Die GRÜNEN müssen sich an ihren Worten und an ihren Taten messen lassen. Sie haben es selbst in der Hand, wie dieses Urteil am Ende aus Sicht der Opfer aussehen wird.

Verweise

[Q1] http://www.welt.de/politik/deutschland/article118234356/Der-alltaegliche-Missbrauch-in-einer-gruenen-Kommune.html

[Q2] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-ein-triumph-der-paederasten-12187528.html

[Q3] http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/10/028/1002832.pdf

[Q4] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-ein-triumph-der-paederasten-12187528.html

[Q5] http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8&list=PL83D90EA3BFA218BD

[Q6] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/daniel-cohn-bendit-in-der-defensive-eine-ehrung-voller-entschuldigungen-12157282.html

[Q7] Ingo Schäfer: Trauma und Sucht. Konzepte – Diagnostik – Behandlung. 2006, Seite 37

[Q8] http://www.volkerbeck.de/artikel/120915-prostitutionsgesetz-weiterentwickeln-statt-verschaerfen /

[Q9] http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Jerzy-Montag-ueber-den-Straftatsbestand-des-sexuellen-Missbrauchs-709030768

[Q10] http://youtu.be/OPpIiHTdR7U


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20 Kommentare

  1. oram schreibt am :

    Volker Beck’s aussage : „mit sexuellen dienstleistungen verdientes geld ist ehrlich verdientes geld“. wenn seine frau, seine tochter oder seine mutter so das geld verdienen würde, fände er das immer noch gut ? glaubt er wirklich, dass das für die menschwürde, für das selbtwertgefühl, der sich verkaufenden person ein gewinn und förderlich sei? da er homosexuel (wikipedia) lebt wäre die fragestellung in seinem fall, ob er es in bezug auf seinen partner / ehemann auch so sehen würde ?

  2. Uwe Werner schreibt am :

    Dieser Forderung kann ich mich anschliessen! Das ein Grüner sich dann auch noch mit den griechíschen Philosophen vergleicht, zeugt auch noch von relitätsferne und einer arroganten Selbstüberschätzung.
    Die Staatsanwaltschaft hat ja meinen Strafantrag gegen Volker Beck und Daniel Cohnen-Bendit abgelehnt, mit der Begründung „alles sei verjährt“.
    Nunja, ich habe es zumindest versucht. Die Forderung von netzwerkb kann somit die einzige Konsequenz sein, das die Grünen Stellung nehmen und einige ihre Ämter enthoben werden müssen. Soviel Scheinheiligkeit auf einen Haufen, wie bei den Grünen habe ich noch nicht erlebt. Wahrscheinlich gehört Pädophilie bei denen auch zu Multi-Kulti. Meine e-mail seinerzeit hat den Menschenrechtsausschuss blieb unbeantwortet, jetzt weiss ich zumindest warum: Volker Beck ist der Vorsitzende dieses Ausschusses! Ein Hohn ! Cem Ötzdemir stolperte über die Multi-Kulti-Flugmeilenbonus und kam über das EU-Parlament zurück in den Bundestag. Wie sagt man: Viele (Um)Wege führen nach Berlin oder Brüssel. Einmal Flug hin-u.zurück

  3. Realmenschin schreibt am :

    Was ist so schwer daran, Konsequenzen zu ziehen?
    Hier geht es um sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche,darum, dass sexualisierte Gewalt verharmlost wurde und wird! Es gibt keine nicht-sexualisierte sexualisierte Gewalt!
    Wenn man die Vergangenheit nicht aufarbeitet und zwar mit Hilfe von TACHELES, dann werden sich die Dinge nicht ändern, und es wird Neues aufgebaut auf zerstörten Kinderseelen!
    Ein „Parteienforscher“ soll aufklären? Eigentlich sollte das ein Kriminalkommissar aufklären, längst aufgeklärt haben, denn hier geht es nicht um „Zärtlichkeit“ und „Ausrutscher“ sonderm um sexuelle Gewalt! Eine Gesetzgebung sollte her, die dafür sorgt, dass Kinder nie wieder sexuelle Gewalt erfahren! Und wenn ein Täter diese angewendet hat, dass den Betroffenen höchst mögliche Solidarität widerfährt, und die Täter für Ihre Taten geradestehen müssen! Nicht die Opfer! Es kann doch nicht sein, dass einige in der Partei der Grünen etwas tun, und die anderen sind schweigende Masse! Das darf doch bitte nicht Realität sein! Und diese wird dann so verdreht, dass man meint, da wäre nun eine ensetzliche Betroffenheit! Wenn man wirklich betroffen ist, wenn man wirklich etwas ändern will, dann zeigt man das auch, dann hört man zu taktieren! Das ist eine Farce!
    Ich möchte übrigens bei der Diskussion um die Prostitution auch auf die Situation unzähliger männlicher Prostituierter aufmerksam machen. Wie ist eigentlich deren Situation? Hat sich durch die Gesetzesänderung auch deren Situation geändert?
    Ist ihre Situation nicht genauso entsetzlich wie die vieler Prostituierter?
    Und die Beschneidung: wie kann man zustimmen, kleinen Babys weh zu tun? OHNE BETÄUBUNG! Denken die Leute immer noch, die Kinder spüren nichts, wenn sie noch klein sind?
    Warum hat man niemanden gehört, der sich nicht konfrom der Partei, innerhalb der Partei LAUT zu Wort meldete? Wieso steht keiner mutig auf und hört auf mit diesem einstudierten Sätzen??
    Warum nicht MUT und ZIVILCOURAGE?
    Was jetzt auch schon sehr spät gewesen wäre, aber immerhin- seit der Cohn-Bendit Sache, die ja nicht zum ersten Mal in die Öffentlichkeit kam, NICHTS gehört, was einem als -ehemaliger- Grünen-Wähler, als Mensch allgemein, das Gefühl gab: sie wollen WIRKLICH! Ich SEHE und HÖRE und MERKE davon NICHTS, weil sie nichts zeigen, verlautbaren, spüren lassen!! Klar, ich hing an dem alten Bild der Grünen, ich wuchs mit ihnen auf, ich fand sie immer gut- nicht in allem, und mit Zweifeln… Sie haben viel bewegt- und es war für mich ein unheimlich schwieriger Prozess die Augen auch ihnen gegenüber aufzumachen und den Nostalgiestaub abzuklopfen, den Glanz in meinen Augen zu verlieren, weil sie einfach etwas Besonderes für mich waren! Ich wollte das nicht sehen! Jetzt aber sehe ich das was ich sehe, und ich bin NUR enttäuscht- also KEINE Täschung mehr- darüber, dass sie einfach nicht aufräumen, nicht klären. Es geht um PÄDOKRIMINALITÄT und deren Verharmlosung, um KINDER, JUGENDLICHE- da KANN und darf man nicht mit einem Parteienforscher kommen! SO geht das nicht! Da muß rigoros aufgeklärt werden, und die Opfer und Betroffenen müssen anerkannt werden als solche, und es mußt die Wahrheit ans LICHT!! Alles andere ist für mich im Moment UNDENKBAR! Es geht um Kinder, um deren Schmerz, um deren Seelen, um deren Gesundheit, ihre Leben- die oft zutiefst und lebenslang beeinträchtigt wurden!! Es geht nicht um meinen geplatzten Traum von dieser Partei! Ich habe einen Traum….. von mutigen Menschen!
    Es gibt meiner Ansicht nach nur den Weg der rigorosen Aufarbeitung!

  4. klaraklara schreibt am :

    Dieses Forderungspapier spricht mich sehr an, da fühle ich mich vertreten! Kann bei der Anzeigenpflicht immer noch nicht ganz mitgehen, da diese auch einige begleitende Bedingungen erfordern würde, aber in diesem Zusammenhang freut mich, dass hier mal die „Details“, sprich merkwürdige Ausgänge bei Gericht, thematisiert werden.
    Ich habe übrigens früher auch die Grünen gewählt, tja…

  5. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Wer grün wählt wählt auch pädophil.

  6. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    Halten wir einfach mal fest, keine in der Verantwortung stehende Partei hat den Kinder u. Jugendschutz wirklich in sein Programm aufgenommen.
    So leben wir weiter in einem Land wo man Kinder zu „Gebrauchsgegenständen“ verkommen lässt und die Opfer von demokratischen Unzulänglichkeiten einfach in Kauf nimmt.

    Unsere Zeit
    Die wohl gemeinten Ratschläge unserer Zeit,
    sich an vielen nicht zu stören,
    selbst in der Existenzangst noch das Schöne zu sehen,
    Vergangenes ruhen zu lassen,
    kann einem schon den Glauben,
    an eine gerechtere Welt nehmen.
    Jetzt wo der Individualismus des Einzelnen,
    dem Gemeinwohl das Ende bereitet,
    wird es Chic diesen Egoismus zu verteidigen,
    wider jeglicher Vernunft und Menschlichkeit.
    So verkommt selbst soziales Engagement,
    zu einer kommerziellen Errungenschaft,
    welche es in dieser Form nur geben kann,
    weil es diese soziale Schieflage gibt,
    die so auch erwünscht ist,
    weil sie als Damoklesschwert,
    über den Köpfen der Erwerbstätigen schwebt.
    Klar dass sich in solchen Verhältnissen der Angst,
    eine freie Meinung immer weniger traut,
    denn niemand will der nächste sein,
    auf den diese Gesellschaft verzichten kann.

    Wenn wir dem nicht entgegen wirken, weinen wir bald um mehr als unsere ungeschützen Kinder. Es wird Zeit sich daran zu erinnern, wir sind das Volk.

    Glück Auf!

  7. Serienopfer schreibt am :

    Zu „Kann bei der Anzeigenpflicht immer noch nicht ganz mitgehen, da diese auch einige begleitende Bedingungen erfordern würde, …“ möchte ich anmerken, dass es grundsätzlich zwei Situationen gibt:

    1. Ein Opfer steht gerade akut in der Gewaltwiderfahrnis systematischen Missbrauchs. Es lebt in einem Umfeld, in dem es dem Täter oder den Tätern schutzlos ausgeliefert ist. Das Opfer hat die nächste Tat also zum Beispiel heute Nacht vor sich, und in der Nacht danach, und in der Nacht danach. Es geht hier also um Monate und Jahre.

    2. Ein Opfer ist nicht mehr den Übergriffen des Täters ausgesetzt. Der Täter hat diese Veranlagung seit Jahren und wird sie für weitere Jahre haben. Es ist davon auszugehen, dass er sich ein weiteres oder mehrere weitere Opfer suchen wird oder bereits hat. Es gibt Täter, die sich schriftliche Notizen machen über das Profil des nächsten Opfers. Einige versuchen, ihre Opfer im Internet zu finden. Andere suchen sie zum Beispiel in der Jugendarbeit oder in der Verwandschaft. Genauso gibt es auch Täter, die jeweils einzelne Vergewaltigungen praktizieren, über Jahre hinweg. Es ist also nicht „vorbei“.

    Auffällig ist es, dass sich vor allem Angehörige der „Helferindustrie“ hier in ihrer Hoheit angegriffen fühlen und sagen, Anzeigen und Strafverfahren würden nicht dem Schutz der Betroffenen dienen. Der Gesetzesentwurf von Ministerin Zypries (SPD) wurde massiv geblockt.

    Da werden dann auch von negativen Erfahrungen imit der Justiz berichtet, von denen man angeblich aus ganz sicherer Quelle weiß. Die gibt es sicherlich auch, aber die Frage ist, ob das schlimmer ist als die Erfahrung mit dem Täter. Für negative Erfahrungen mit der Helferindustrie selbst gibt es leider noch kein Sprachrohr.

  8. Camilla schreibt am :

    „Als Kind erfuhr die Berliner Schriftstellerin Sophie Dannenberg im Jahre 1975 sexuelle Übergriffe ihrer Eltern und anderer Kinderladen-Aktivisten in Gießen. Sie schreibt: “Einige von uns Kindern wurden sexuell missbraucht”.
    Ich habe den Eindruck, das nächste Thema, das zur Aufarbeitung ansteht, ist die Pädokriminalität in Kinderläden. Cohn-Bendit war kein Einzeltäter.

  9. klaraklara schreibt am :

    @ serienopfer:
    ich denke schon ,dass Anzeigen dem Schutz der Betroffenen dienen können, oder potentielle, zukünftige Opfer schützen. Ich halte sie auch in einigen Fällen für sehr wichtig.

    Was mich in dieser FRage vorsichtig macht: wenn man einmal Anzeige wegen sexuellem Missbruch erstattet hat, dann MUSS die Justiz das verfolgen. Und wenn dann die ERmittlungen erbringen, es gebe nicht genug Beweise und ds Opfer sei nicht sicher glaubwürdig – dann wird der Täter freigesprochen. Deshalb kann es manchmal besser sein, in einer bestimmten Situatin auf eine Anzeige zu verzichten.

    Umgekehrt dürfte es auch Situationen geben, wo man sich mit dem Anzeigen KEINE Zeit lassen darf.
    Und das Auslassen der Anzeige kann Verschleiern und „Weitermachen mit Täter im Betrieb“ ermöglichen, da hat NetzwerkB recht.

    Von Problemen in der Justiz habe ich aus unterschiedlichen Quellen gehört und gelesen. Ein Problem soll zum Beispiel die aussagenpsychologische Begutachtung von Opfern sein. Ein weiteres ist, wenn die Täter gesellschaftlich mehr Macht und Ansehen haben als das Opfer.
    Generell gibt es in der Justiz Fortschritte.

    Insgesamt bin ich bin zur Anzeigenpflicht noch ziemlich offen, ob ich diese Forderung untersütze.

  10. Zitat aus dem Interview mit Eckhard Stratmann-Mertens, Bochum, ehemals Mitglied der Grünen, ehemals Mitglied des Bundestags.

    Martin Teigeler (WDR): Auch der bekannte Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit steht seit Monaten in der Kritik. 1975 hatte er in einem halb fiktiven Buch über seine Zeit als Erzieher geschrieben, es sei passiert, dass Kinder seine Hose geöffnet und ihn gestreichelt hätten. Cohn-Bendit kennzeichnete die Äußerungen wiederholt als dumme Provokation. Wie beurteilen Sie das?

    Stratmann-Mertens: Ich war damals ja auch als Student in Frankfurt, als Cohn-Bendit und Joschka Fischer da waren. Ich habe an denselben Demonstrationen teilgenommen. Und ich muss sagen: Ich glaube Cohn-Bendit kein Wort, wenn er seine Äußerungen zum Sex mit Kindern heute als Provokation, als reine Theorie hinstellt.

  11. hildegard schreibt am :

    Die Grünen-Parteispitze muss jetzt handeln, jetzt ihr Versteckspiel auf Zeit mit der Demokratieforschungs-Aufklärungsstudie in Göttingen aufgeben, jetzt Konsequenzen ziehen.
    Ende 2014 ist zu spät – lächerlich fürs Patrei-Image und ein unerträgliches Signal in der heutigen Erziehung junger Leute zur Rechtskultur, zum Rechtsverständnis, zu ehrlicher Rechtsauffassung.

    Ehrliche Haltung heißt:
    Verjährung abschaffen und Anzeigepflicht einführen.

  12. C. F. schreibt am :

    Heute steht auf der 2. Seite in der Bildzeitung ein Artikel über: Kindesmissbrauch-die Grünen und ihre bequeme Doppelmoral
    von Hugo Müller-Vogg.

  13. Realmenschin schreibt am :

    Die Grünen sind und bleiben weiterhin für mich unwählbar! Was ist das für ein Verhalten? Ich lese einfach von den meisten Mitgliedern dieser Partei überhaupt kein ehrliches Eingeständnis eines furchtbaren Kapitels der eigenen Vergangenheit! Dies wäre DIE Chance für ein Aufräumen, einen Neubeginn! Sich darauf zurückzuziehen, dass das Thema sexualisierter Gewalt gegen Kinder ausschließlich wahlkampftechnisch ausgenutzt würde tut weh und verursacht Fremdscham, denn ich sehe dahinter wiederum parteipolitischs kalkuliertes Ablenken von der eigenen Vergangenheit. Es gibt zum Glück einfach noch viele Menschen, die sich von Seelenmord und dessen Verharmlosung angewidert fühlen und wollen, dass das aufhört und nicht mehr anfängt. Wo bleibt in diesem Fall das eindeutige Abgrenzen und Aufarbeiten der Grünen ? Die Grünen schienen immer eine echte Alternative- bis ich SAH, dass sie es nicht mehr sein können, so lange geschwiegen wird!! Mein absolutes Unverständnis für Kompromisse. Es geht um Kinder, um Seelenmord, lebenslange Folgen! So viel „keine Kindheit“, Schmerz, Traurigkeit, Verlassenheit! Wie kann man nur so still bleiben, ich HÖRE dieses Stillhalten geradezu, es ist GREIFBAR! Aufarbeitung braucht Zeit, aber sie braucht vor allem eines: AUFRICHTIGKEIT! Nur ein solcher Anfang KANN der erste Schritt sein, alles andere ist Sand in den Augen. Dagegen muss man sich wehren- nicht aus wahltaktischen Gründen, sondern um der Kinder willen! Kein Sand mehr! KEIN WAHLTAKTISCHES und gar kein Verschweigen mehr! Mitgefühl und Solidarität mit den Betroffenen von Damals und den Kindern von Heute!

  14. Eva schreibt am :

    Sexualdelikte sind zwar Officialdelikte, die zwar sofort von Amtswegen zu verfolgen sind , wenn eine Straftat vorliegen könnte. Die meisten Anzeigen stellt die Staatsanwaltschaft aber ein wegen nicht ausreichendem Verdacht und die Opfer / Opfereltern erfahren nicht einmal ohne Anwalt wann eingestellt wurde. Selbst dann nicht wenn die Opfer beim LKA noch einmal alles ausgesagt haben. Ein Staatsanwalt darf ja auch nur Klage erheben , wenn er davon überzeugt ist, dass der „Täter“ verurteilt wird. Das dann vor Gericht den Richtern die Beweise häufig nicht ausreichen oder lächerliche Strafen verhängt werden, ist eine andere Sache.

  15. Realmenschin schreibt am :

    Liebe Camilla, danke für den Hinweis! Wenn man von dem gelöschten auf diesen Link klickt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie-Debatte_%28B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen%29
    liest man Zeilen, die mir gerade die Augen noch einmal mehr geöffnet haben.
    Bisher habe ich ständig gehofft, dass die Partei, auf die ich Jahre lang setzte, sich doch anders zu einem Teil ihrer pädophiles Gedankengut verharmlosenden Mitglieder stellt. In diesem Artikel sind die anderen die Bösen, da wird davon geschrieben, dass man gegen Cohn-Bendit „hetzt“, und auch gegen Herrn Meer.
    Herr Meer hat sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen angewendet!! Herr Cohn-Bendit hat sich in widerlichster sexualisierter gewaltvoller Sprache ausagiert! Und diese Herren werden verteidigt?? Hier wird also das Reden von sexualisierter Gewaltanwendung, Schwärmerei für sexualisierte Gewalt und tatsächlich angewandte sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen verteidigt! Sind die Grünen jetzt die Verteidiger solcher an Kindern verübten Verbrechen und das darin schwelgen? Wer hat diesen Löschantrag genau verfasst? Wenn das wirklich echt und real „die Grünen“ sind, ist es für mich vorbei mit irgendeiner Hoffnung auf Veränderung bei den Grünen! KEIN Wort darüber, wie es den Opfern von verbrochener sexualisierter Gewalt geht, kein Wort über die schweren Folgen, nicht das aller aller geringste, kleinste Mitgefühl! Es spielt keine Rolle, weil sich einzig und alleine um das „Ansehen“ der Partei- vor allem vor der Wahl- gesorgt wird! Das kannn, darf nicht geduldet werden, das ist pure Unmenschlichkeit!
    Hier wird sich nichts verändern, denn in meinen Augen schält sich immer nur weiter heraus, dass die Grünen wahltaktisch schweigen, Artikel löschen und sich weigern sich wirklich und glaubhaft mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Das geht nicht, was hier bewußt gemacht wird! Schluß jetzt! SOFORT!

  16. hildegard schreibt am :

    http://www.stern.de/politik/deutschland/bundestagsmandat-paedophilie-text-kostet-fdp-politikerin-die-kandidatur-2049714.html – die Freie Demokratin kann konsequent sein, weil ihr ihre „damaligen unreifen Gedanken heute unvorstellbar peinlich“ sind. „Konfrontiert mit ihrem Artikel wurde Döring eigenen Angaben zufolge von dem Göttinger Parteienforscher Franz Walter. Das von Walter geleitete Institut für Demokratieforschung soll sich mit dem Einfluss von Pädophilen-Gruppen bei den Grünen beschäftigen.“

    Nun werden auch die Grünen sich mit dieser Möglichkeit in den eigenen Reihen zu beschäftigen haben …

  17. Ralf schreibt am :

    M. E. besteht seitens der Grünen und insbesondere was den „harten Kern“ auch unter den Anhängern, angeht, in Bezug auf die Opfer ein sichtliches Problem im Bereich Empathie. Hier hat man bereits mit der Leugnung begonnen. Die Übernahme von Verantwortung wird es meiner Meinung nach nicht geben.
    „Welche Opfer? Ist das belegt?“ Buchhalterische Kategorien finden hier ihre „perverseste“ Widerspiegelung. In vielen Blogs wird dieses Thema behandelt. Kritiker der „grünen Ideologie“ werden diskreditiert. Gerne kann man einmal bei http://www.stefan-niggemeier.de/blog/taz-chefredakteurin-verhindert-kritischen-artikel-ueber-gruene-und-paedophilie/ vorbei schauen. Der Blog eines Journalisten. Selbsternannte „Ideologen“ leben ihre „Weltanschauung“ mit der Verve eines eingebildetem Intellekts aus. Ich hoffe zumindest, dass der Blog-Verantwotliche hier noch korrigierend eingreift und es liegt mir fern zu behaupten, dass dies von ihm anstandslos geduldet oder gewollt wird. Es ist halt wie immer, unter einem „Nick“ kann man getrost „schwadronieren“. Ich fürchte, dass die Partei der Grünen längst so etwas wie eine Religion begründet hat, bewusst oder unbewusst, und sich selber für sakrosankt erklärt hat. Ohne Rücksicht auf Opfer des eigenen Irrweges lebt man unbeschwert seinen Narzissmus aus. Ich bin tief enttäuscht und erschrocken.

  18. Elisabeth Steffens,am hohlen weg 17,54531 Manderscheid schreibt am :

    Ich unterstütze Herrn Füller. Wie ich höre erwägen die Grünen sich für die Straffreiheit von Inzest einzusetzen. Wo sind die geistigen Grundlagen der Grünen und auch der tatz.

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