9 Kommentare

  1. Prospero schreibt am :

    Dierk Schaefer hat dazu auf seinem Blog eine sehr interessante email veröffentlicht:
    „Wenn die Vorwürfe zutreffen, …… dann hat der große Betrug an den ehemaligen Heimkindern seit Einrichtung des Runden Tisches mit seiner asymmetrischen Machtverteilung und willfährigen Heimkinder-Vertretern unter dem Vorsitz der manipulierenden „Moderatorin“ eine weitere Facette erhalten……

    „Rücktritt als 2. Vorsitzender und Ausscheiden aus dem Beirates der Anlauf- und Beratungsstelle Heimerziehung S-H
    ….Während meiner Tätigkeit im Beirat musste ich bedauerlicherweise feststellen, dass eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund, Ländern und den Kirchen beider Konfessionen getroffen, deren Ziel es ist, nicht ausgezahlte Gelder, an die Einlagengeber zurück zu zahlen…Otto Behnck.
    http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/08/29/wenn-die-vorwurfe-zutreffen/

  2. Wilma schreibt am :

    Ich befürchte, beim Fonds Missbrauch ist das nicht viel anders. Die Antragsteller erhalten keinerlei Auskünfte über das Verfahren der Geldmittelvergabe. Keine Information über die Daten der Treffen der Clearingstelle, keine Auskünfte über eingegangene Anträge, sie werden völlig im Unklaren gelassen. Die Presse erhält minimale Auskünfte über den Fonds vom Bundesfamilienministerium. Demnach bleibt die Zahl der Antragsteller weit hinter den erwarteten 10.000 zurück. Bis zum 9. September sollen erst 23 bearbeitet worden sein. Von den Anträgen im Monat Juni wurde aller Wahrscheinlichkeit noch keiner bearbeitet.

  3. Eva schreibt am :

    Wenn man davon ausgeht , dass viele Ehemalige Mißhandelte und oder Mißbrauchte Harz 4 bekommen ist das aus dem taz Artikel unglaublich.

    Zitat aus der taz:
    http://www.taz.de/!115108/

    Der AfD-Vordenker Peter Oberender (Universität Bayreuth) plädiert zum Beispiel dafür, dass Hartz-IV-Empfänger zur Verbesserung ihrer Finanzen ihr Organe verkaufen dürfen sollten…..

  4. wolfgang ott schreibt am :

    Es ist alles nur eine riesen Verarschung mit dem Lenkungsausschuß. und Beratungsstellen. Warezeiten zwischen 6-12 Monaten in Baden Württemberg. Erneut werden Leistungen der Rentenausgleichzahlungen verweigert, für die, die auch nachweislich nach 1975 gearbeitet haben. Warum wurde die Abgrenzung auf Jahr 1975 begrenzt. Ich habe mehrere Beschwerde gegen die Anlauf u. Beratungsstellen eingelegt, sowie beim Lenkungsauss. und beim Sozialministerium in Berlin. Ich wollte hierfür eine Schriftliche Stellungnahme bekommen. Bis heute wird mir diese verweigert.
    Der Lenkungsausschuss verweist nur auf den Runden-Tisch, das es von dem Ausschuss so beschlossen wurde. Es ist doch erneut eine riesen Sauerei was hier abgeht. Die verantwortlich die die Scheiße am runden-Tisch beschlossen haben, waren zum größten Teil Kirchlich, Diakonie, Caritas und Stattlichen Organisation benannt worden nur einzelne Opfervertreter waren vertreten, die nicht beachtet wurden. Die haben damals entschieden und entscheiden heute weiter über uns. wir dürfen diese Rechtswidrige und Menschenverachtete Regelung und Fragwürdige Zusammenstellung der Anlauf u. Beratungsstellen und einigen so genannte Heimbeiräten die nicht von Opfern sondern von Sozialministerium oder Kirchlichen Träger benannt wurden und noch geheim gehalten werden. Es wird systematisch versuch so wenig wie möglich an Information an die Opfer zu geben. Vor allem das die Ehemalige Heimkinder keinen kontakt unter einander bekommen, damit keine gemeinsame Beschwerden bekannt werden. Es wird mit Absicht blockiert, damit man sagen kann es wurde alles getan, aber in Wirklichkeit wollen die verantwortlich so wenig wie möglich bezahlen und hoffen, das nach 2014 soviel wie möglich Gelder mit Zinsen zurückfliesen.
    Es wäre viel einfacher die Opfer anzuschreiben und jedem!!!!!!! das wenige was beschlossen wurde den Betroffen zukommen zulassen. Man bräuchte nur die ehemaligen Einrichtung anschreiben und eine Liste der Insassen für die Zeiträume anfordern, den Rest könnte man über die Einwohnermeldeämter herausbekommen, eigentlich sehr einfach.
    Viel Betroffene wissen immer noch nichts über den Lenkungsauss. oder in den Beratungsstellen oder das ihnen etwas zusteht.
    Dies will man aber nicht, weil die Verantwortlichen wissen, dass es in die Hundert tausende geht. Es wird von seiden der Verantwortlichen argumentier wegen Datenschutzrechtlichen Gründen. Das ist doch ein verlogenes Pack. Jetzt kommen ein paar tauend zusammen, sonst wären hunderttausende. Ich glaube nicht das ein Opfer sich beschwert hätte, wen er einen Scheck und eine Anerkennung bekommen hätte und über wirkliche weiter Hilfeleistung nach bedarf bekommen hatte. Das wäre ehrlich gewesen und hätte den Willen gezeigt, das was uns am Anfang verspochen worden ist. Es wird weiter gelogen vertuscht und einige verdienen viel Geld damit wen sie uns vertreten bzw die Kirche und deren Handlanger. Last euch nicht weiter demütigen und legt Beschwerde beim Sozialministerium ein, oder Schreibt an die vers. Opferverbände. Z.B. VEH.e.v. oder neztwerk-b.
    Grüße an alle Betroffene

  5. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    Scheitern wir ehemaligen Heimkinder nicht vor allem auch an mangelnder Solidarität untereinander. Da gibt es viele Vereine und Foren, doch ein sich vereinen, um als Opfergruppe (geschätzte 400 000 Überlebende allein in den alten Bundesländern) wahrgenommen zu werden, will uns einfach nicht gelingen. Das in uns gepflanzte Misstrauen wirkt selbst heute noch, sehr zur Freude der Verursacher und deren Geldbörse.
    Nicht zu vergessen die Ehemaligen die sich vor den Karren spannen ließen und meinten im Namen aller etwas zu erreichen. Dazu die, die in Ausschüssen mitwirken, ohne wirklich was zu bewirken. Auch sie tragen ihren Anteil an diesem Zustand, genau wie die Untätigen. Wer von den Tätern wahre Anerkennung erwartete, war vielleicht niemals Opfer oder sich dessen bewusst.

    Eine Stimme ein Tropfen, viele Stimmen ein Meer.

  6. Hubert schreibt am :

    Zitat aus Rüdiger Kreissl:
    “Da gibt es viele Vereine und Foren, doch ein sich vereinen, um als Opfergruppe (geschätzte 400 000 Überlebende allein in den alten Bundesländern) wahrgenommen zu werden, will uns einfach nicht gelingen.”

    Das liegt vorwiegend an der Grundproblematik.
    Die meisten Betroffenen haben verständlicherweise eine große Scheu, sich mit dem Leiden an Personen überhaupt zu wenden.
    Die Thematik ist nach wie vor zu ehrverletzend, als daß man sich darüber so offen und umfangreich mitteilen könnte, ohne dabei weitere Verletzungen in Kauf zu riskieren. Nicht umsonst ist das Thema insgesamt ein großes Tabuthema in unserer Gesellschaft.
    Gesetzesänderungen müssten dringend umgesetzt werden, damit Betroffenen dieses ständige Mitteilen und Begründen ihres Leidens erspart bleibt.

  7. Karl Görtz schreibt am :

    Ich habe bereits vor Wochen diese Petition mitgezeichnet:

    https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46483.html

    Ich gehe davon aus, dass bereits jeder Psychologe/Psychiater in Deutschland ebenfalls diese Petition mitgezeichnet hat wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich wegen der Sanktionsandrohungen der Jobcenter (Bundesregierung) in psychologischer / psychotherapeutischer Behandlung befinden. Wenn Sie noch nicht mitgezeichnet haben, dann zeichnen Sie doch wenigstens für Ihre Kunden mit, die dauernd unter diesen Sanktionsandrohungen leiden, Existenzangst haben und deshalb auch Angst haben, hier mitzuzeichnen. Es fehlen noch ca.12000 von 50000 benötigten Mitzeichnungen bis zum 18.12.2013.

    Ich selbst hatte ab 2005 über Jahre Angst vor dem Jobcenter. Die wollten alles von mir wissen und ich sollte alles machen, was die wollten. Und da saßen mir dann inkompetente Laien gegenüber, die über keine psychologische Ausbildung verfügten und versuchten, mich zu sanktionieren. Die drohten mir mit Sanktionen, also Geldentzug von der Grundsicherung trotz meiner Erkrankung…..

    Mittlerweile hat das Jobcenter Angst vor mir. Und das ist gut so!

    „Wir sammeln für eine Demokratie und Menschenwürde – Petition zur Abschaffung von Sanktionen bei Hartz IV und Grundsicherung“

    http://altonabloggt.wordpress.com/2013/12/11/wir-sammeln-fur-eine-demokratie-und-menschenwurde-petition-zur-abschaffung-von-sanktionen-bei-hartz-iv-und-grundsicherung/

  8. Eva schreibt am :

    Kann es sein, dass Jobcentermitarbeiter einen sehr großen Spielraum haben für die Aussschüttung der Grundsicherung ?

    1.) Wenn Personen 60 Jahre alt sind, gibt es keine Sanktionen. Es wird einfach ausgezahlt.

    2.) Wenn Sexualopfer unter Psychosen leiden, wird ohne Sanktionen einfach ausgezahlt, obwohl es laut Strafverfolgungsbehörden keinen Kausalzusammenhang zwischen Sexualstraftaten und den schweren lebenslänglichen psychischen Folgen geben soll und Täter sich daran erfreuen, dass ihre Opfer unter Psychosen leiden.

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