“Causa Tebartz-van Elst”

15.10.2013: netzwerkB

Ein Leserbrief

Frage: Warum wird eigentlich nicht auf netzwerB.org über die “Causa Tebartz-van Elst” berichtet? – Ich dachte die katholische Kirche hat kein Geld für die Entschädigung der Missbrauchsopfer. Wenn überhaupt erhalten Missbrauchsopfer von der Kirche maximal 5000 Euro! Und die Betonung liegt auf maximal! – Und ich lese jetzt, dass der Neubau in Bistum Limburg voraussichtlich bis zu 40 Millionen Euro kostet. Und auf rund 46,5 Millionen Euro beläuft sich das Guthaben im Bistum Speyer. [Quelle:http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/speyer-finanzen-bistum/-/id=1682/nid=1682/did=12227838/qwr3sm/index.html. Da könnte man davon Therapien für die Opfer und in die Rentenversicherung zahlen. Für eine einzelne Person ist bis zu 40 Millionen Euro da!!!

Antwort vom netzwerkB Team:

sorry, bei so viel Verlogenheit hat es uns die Sprache verschlagen – Danke für diesen Leserbrief!

19 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Dieses Projekt ist nur neueren Datums – schon im 4.Jh. entschieden Kleriker, mit „Macht und Pracht Leute zu gewinnen, durch Unterdrückung im Grunde so was wie Überzeugung zu heucheln, Menschen abhängig zu machen in ganz großem Stil, von den Fürsten nach unten, autoritär außen gelenkt. Diese ganze Konstruktion, die als Katholizismus auftritt, war immer imperial.“ – so Drewermann gestern im http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2286227/
    Was wird ein Franziskus im 21. Jh. bewirken können gegen Lügen, Etikettenschwindel und Verschwendungssucht?
    Er steckt mitten drin in den erstarrten Strukturen und spricht im nächsten Jahr den Papst heilig, der das Elend all der Kinder totschweigen ließ …

  2. Realmenschin schreibt am :

    Wieviel ist ein Menschenleben wert?
    http://netzwerkb.org/2011/01/27/6426/

    Es geht in meinen Augen nicht darum, dass das Geld nicht da ist, sondern darum, dass sich einfach nicht geöffnet wird, der Lebenswirklichkeit der damaligen Kinder, und heutigen Betroffenen und dass unser System nicht auf unserer Seite steht. Ich bin überzeugt davon, wenn sich der Gesetzgeber- und im Grunde genommen sind das wir alle- endlich auf die Seite der Betroffenen, auf die Seite der Kinder und ernsthaften Prävention stellt(anstatt der leider wenig hilfreichen X-Projekte, etc..), indem Gesetze als Richtschnur erlassen werden, wird das sehr viel zu einem Umdenken beitragen! Der Gesellschaft muss per Gesetz die Möglichkeit einer anderen Sicht, einer solidarischen Sicht für Kinder und auf Seiten der Kinder und ehemaligen Kinder, eröffnet werden. Und dazu gehören neben der Aufhebung der Verjährungsfrist und der Anzeigepflicht unbedingt Entschädigungssummen, mit denen man auch etwas anfangen und leben, sich sichern und versorgen und eben entschädigen kann- siehe netzwerkB-Position!

  3. Karl Görtz schreibt am :

    Wir steuern eh auf die größte Katastrophe zu, die die Menschheit erleben wird. Da zieht die Ablenkung von den wichtigen Themen nicht mehr. Jedenfalls bei mir nicht! Man streiche das Wort „Unterhaltung/kabarett“ aus dem folgenden Link:

    http://www.wdr2.de/unterhaltung/kabarett/volkerpispers100.html

  4. Heinrich Heine dichtete: „Sie sang das alte Entsagungslied, Das Eiapopeia vom Himmel, Womit man einlullt, wenn es greint, Das Volk, den großen Lümmel. Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, Ich kenn auch die Herren Verfasser; Ich weiß, sie tranken heimlich Wein Und predigten öffentlich Wasser.“ 1844 wurde das Buch „Deutschland. Ein Wintermärchen“ beschlagnahmt und verboten.

    Die römisch-katholische Kirche besass 2002 nach Berechnungen von Dr. Carsten Frerk in Deutschland ein Vermögen in Höhe von 270 Milliarden Euro.

    Mit mit 8,25 Milliarden m² Grundeigentum ist die römisch-katholische Kirche größter privater Grundbesitzer in Deutschland.

    Die Kirche nimmt alljährlich über 13 Milliarden DM Kirchensteuern und Kirchgeld ein. Die Gehälter der Bischöfe bezahlt der deutsche Staat. Überhaupt erhalten die Einrichtungen der Kirche(n) mehr Zuwendungen als zum Beispiel die Bundeswehr bekommt. Es sind Milliarden von Euro – in einem System, das losgelöst ist vom normalen Arbeitsrecht.

    Gehen wir mal in die Vergangenheit zurück:

    Die „Urkundenkritik“ kennt aus all den Jahrhunderten jede Menge Schenkungsurkunden an die Kirche, die man als gefälscht ansehen muss. Die dreisteste Fälschung beinhaltete die angebliche Schenkung der gesamten bekannten Welt durch Kaiser Konstantin an die Kirche.

    Abertausende Menschen wurden von der Kirche auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Was geschah mit ihrem Vermögen, Haus und Grundbesitz? Es fiel an die Kirche.

    Wenn ältere Witwen Geburtstag feiern, kommt auch gern der Pfarrer vorbei. Erfahrungsgemäss wollen manche ja auch in Sachen Seelenheil ihre irdischen Güter testamentarisch an die Kirche vermachen.

    Wie schrieb Wilhelm Busch doch in „Der Heilige Antonius von Padua“: „Ja, selig ist der gute Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist.“ 1871 wurde sein Verleger deswegen vor Gericht gezerrt, das Buch konfisziert.

    Nun hat sich die Deutsche Bischofskonferenz ja auf einer ihrer Versammlungen, in denen Norbert Denef von Herren in schwarz nach draußen geworfen wurde, auf eine Entschädigung in Höhe von bis zu 5000 Euro verständigt (also weniger als ein einziges Monatsgehalt eines Pfarrers).

    Solche Beträge sind absolut herabwürdigend. Von den meisten Bistümern liegen aber keine Berichte vor, wie viele Betroffene etwas beantragt und überhaupt bekommen haben. Aus dem Bistum Regensburg werden auch Absagen berichtet trotz übelster Grausamkeiten gegen die damaligen Kinder.

    Demnächst wird die Kirche wieder mit dem Klingelbeutel vorbeikommen und jammern, das neue Zentrum in Limburg werde sonst nicht fertig.

    *Literatur*

    Klaus Martens: Wie reich ist die Kirche? Der Versuch einer Bestandsaufnahme in Deutschland. MVG Moderne Verlag, München, 1969

    Karlheinz Deschner: Und abermals krähte der Hahn. Verlag Reinbek, 1972

    Horst Herrmann: Die Kirche und unser Geld. Daten – Tatsachen – Hintergründe. Rasch und Röhring, Hamburg, 1990, ISBN 389136301X

    Emil-Heinz Schmitz: Die Kirche und das liebe Geld. Von der heiligen Armut zum heiligen Mammon. Münster, 1998, ISBN 3-451-21383-4

    Carsten Frerk: Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland. Alibri Verlag, Aschaffenburg, 2002, 435 Seiten, ISBN 3-932710-39-8

    Carsten Frerk: Violettbuch Kirchenfinanzen: wie der Staat die Kirchen finanziert. 1. Auflage, Alibri-Verlag, Aschaffenburg, 2010, ISBN 978-3-86569-039-5

  5. Hubert schreibt am :

    Wenn man es mal neutral betrachtet,
    so ist die ganze katholische Kirche doch hierarchisch aufgebaut. Es sind dort sehr viele prunkvolle besondere Orte und Dinge vorhanden.
    Wenn man schon eine einzelne Person hier beleuchtet bezgl. Luxus, so sollte man die ganzen kirchlichen Einrichtungen dahingehend bewerten. So ein Bischofssitz ist nunmal ein besonderer Ort in dem System Kirche. Eine einzelne Person exemplarisch dahingehend anzuprangern finde ich weder sinnvoll noch fair.
    Oder will man etwa mit dieser Aktion von anderen wichtigeren Themen ablenken?
    Also es gibt doch weiß Gott wirklich Wichtigeres zu klären finde ich.

  6. Bärbel schreibt am :

    zu Hildegard…

    da ich fast bei Limburg wohne,und meine behinderte Tochter in einer WfbM arbeitet,fast unter dem Dom,(und die Geschichte mit der Caritas wegen meiner Tochter bevor sie nach Limburg kam—),beschäftigt ist,wollte ich unser Anliegen mit den Lügen,und den Umgangsformen für Schutzbefohlene publik machen,—–
    ich fand kein Gehör bei dem Bischof— auch nicht bei großen Fernsehsendern—habe ich zur Zeit alles aufs Eis gelegt,weil ich nicht mehr kann,
    der Bischof hat sich nicht der Schwachen ,der Gläubigen angenommen,so war der Kirchenaustritt die Konsequenz,ich bemühe mich,Menschen zu helfen,geht auch ohne Staat und Kirche,das lässt mich wieder nach vorne schauen,die Institutionen,Einrichtungen,bis auf wenige Ausnahmen ,haben mein Vertrauen verloren ,Jeder kann sich für entscheiden,
    für das Gute ,oder eben nicht…..Vorbider habe ich auch durch netzwerkb.org. mit vielen Grüssen Bärbel

  7. @Hubert: Auf was wollen Sie hinaus?

    Grundsätzlich darf die Frage gestellt werden, warum die Kosten explodiert sind: Von 5 auf 40 Millionen Euro! Jeder Finanz- und Haushaltsexperte, der die Rechnungen für den Bau zu bezahlen hat, wird dabei erst einmal schwindelig werden.

  8. O. schreibt am :

    Die Tagesschau meldet gerade: „Statt rund fünf Millionen Euro kostet der Bischofssitz in Limburg nun mindestens 31 Millionen Euro. Viele Sonderwünsche machen den Bau so teuer: Ein hängender Adventskranz zum Beispiel kostet knapp 100.000 Euro“ (!) – [Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/bischof-limburg112.html%5D

  9. Prospero schreibt am :

    Nur mal so am Rande

    Das Hamburger Amtsgericht will das Verfahren gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wegen falscher eidesstattlicher Versicherungen gegen eine Geldauflage einstellen.
    Allerdings sieht die Staatsanwaltschaft nach wie vor ausreichend Grund, an dem Verfahren festzuhalten, sagte die Sprecherin der Anklagebehörde, Nana Frombach. ….
    Tebartz-van Elst müsste der Einstellung des Verfahrens ebenso zustimmen wie die Staatsanwaltschaft. (taz)

  10. Hubert schreibt am :

    die Kluft zwischen arm und reich geht doch immer mehr in dem Land auseinander.
    Warum soll das in der Kirche anders sein?
    Ist es nicht, war noch nie und wird auch wohl nie anders werden.

  11. hildegard schreibt am :

    @ Hubert – vielleicht doch? Denn … will Franziskus glaubhaft sein, dann wird er nach der Causa TvE – in etwa – dem FOKUS-Bericht folgen: http://www.focus.de/politik/deutschland/forderung-nach-neuregelung-staat-soll-zahlungen-an-die-kirchen-stoppen_aid_1140250.html
    „Bund und Länder erwarten in diesem Jahr bis zu 20 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen“, argumentiert Kubicki. „Die Voraussetzungen für eine solche Abfindung sind so gut wie noch nie. Dann wären wir die Zahlungen los und würden Jahr für Jahr fast eine halbe Milliarde sparen.“ Was da vor mehr als 200 Jahren unter Napoleon geschah, war faktisch ein „Pakt mit dem Teufel“: Dieser Akt konnte nicht mit dem „Nachlass“ des Juden Jesus – weder nach dem Alten noch nach dessen Neuem Testament – vereinbar sein (ich nenne das „ETIKETTENSCHWINDEL“) – denn … „Dort erblicken wir hochmütige Narren, die sich für die Herren der Welt halten und steif und fest glauben, Gott habe dieselbe mit allen Menschen nur zu ihrem Privatvergnügen geschaffen, vor ihnen liegen Millionen noch größerer Narren im Staube, die ihnen glauben und demutsvoll gehorchen.“ …

    Diese RKK muss im eigenen Interesse sich schleunigst strukturell neu auf ihre alten Wurzeln besinnen und für sich und für die gesamte jüdisch-christliche Welt eine neue Glaubwürdigkeit erfinden. Dem Frieden zwischen den Religionen und den beteiligten Menschen könnte sie nach unheilvoller Kirchengeschichte damit einen großen Dienst erweisen … (und selbstverständlich die besagten 20 MRD € den von ihr mit produzierten Betroffenen von sexualisierter u.a.a. Gewalt stiften … 🙂 )

  12. Hubert schreibt am :

    @Hildegard
    Im Prinzip gebe ich dir recht.
    Aber schaut mal – der deutsche Regierungssitz ist doch auch 4 Nummern zu groß und somit teuer geworden. Warum soll das bei Kirchen-Regierungsgebäuden anders sein?
    Es ist nunmal das Prinzip von hierarchischen Systemen. In der Geschichte war das so und heute ist es nicht viel anders.
    Mann sollte, wenn schon, alle hierarchischen öffentlichen Systeme dahingehend beäugen und kritisieren. Und da wäre ich sehr dafür.
    Wir haben viele, zu viele solcher geldverschlingenden öffentlichen Gebäude – zumindest aus öffentlichen Mitteln mitfinanziert.

  13. hildegard schreibt am :

    @ Hubert … alles relativiert sich vor der Tatsache ‚es menschelt überall‘ – auch die Haltung der Päpste macht da keine Ausnahme:
    Franziskus berief Marx in sein Sondergremium als Vertreter für Europa und kannte Marx‘ private Vorliebe zu historischen Gemäuern in Rom und dessen Hang zum Luxus bei seinem neuen Münchener Verwaltungsgebäude und für seinen dicken BMW. Das alles dürfte Franz. nicht entgangen sein …

    Den entscheidenden Unterschied zu politischen Protzereien sehe ich in der Heuchelei, sich auf „das wahre Christentum“, sich auf die Ehre Gottes zu berufen, sich damit der Wahrheit in den Weg zu stellen mit Lug und Trug. …Mit geweihten Häuptern und Händen sich der Herzen und der Vernunft der Gläubigen zu bemächtigen, das ist ein unverschämter Schwindel, mit dem Kleriker „Schule machen“ bei anderen möchte-gerne-groß-sein-Leuten. …Mit schnödem Verrat ungeniert „Liebe“ zu nennen was Macht missbraucht und nichts als ein eiskaltes Verbrechen ist, das junge Menschen verzweifeln lässt und Kinderseelen umbringt.

    Ob Franziskus das begriffen hat …?

  14. klaraklara schreibt am :

    Hallo Hubert und Hildegaard,
    ich finde das in beiden Fällen schlimm, das viele Geprotze, die Verschwendung von Geldern und zugleich Herumgeizen gegenüber dringenden Bedürfnissen und Entschädigungsforderungen von Menschen, Fassadenwelt, ungerechte Hieerarchien und soziale Kälte im Staat und in der Kirche.
    Ich habe halt noch eine leise Hoffnung, dass der neue Papst eine kleine Veränderung in der katholischen Kirche einleiten könnte, die dann überall auf der Welt auf die Gesellschaften abstrahlen könnte, indem die Menschen den Mächtigen nicht mehr soviel durchgehen lassen, indem es in den „Eliten“ wieder ein paar Menschen gibt, die sich konstruktiv und sozial in die Gesammtgesellschaft einbringen wollen, statt in ihrem Obere-10000-Clubs die Fassade zu pflegen. Ich fand es echt wohltuend zu hören, dass Franziskus seine KOllegen Bischöfe bat, nur noch Mittelklassewagen zu fahren.
    Ich verstehe aber auch nicht, warum schon wieder ein früherer Papst heiliggesprochen werden muss. Betr. Aufarbeitung der Missbräuche und Missshandlungen würde ich mir von keinem Papst etwas erwarten.

  15. klaraklara schreibt am :

    @ Hildegaard:

    Es wäre natürlich superdringend, dass er es versteht, damit nicht wieder Kirchenmitarbeiter, die schon einmal wegen sG aufgeflogen sind, in eine andere Gemeinde versetzt werden, was ja in dem quasi weltumspannenden Konzern der katholischen Kirche übelste Ausmaße annehmen kann. Ich habe mich mit der Person dieses Papstes nicht näher beschäftigt, ich gehe hier nur vom Zustand der Gesellschaft mit ihren Machtgruppen und Denkverboten aus. Einer meiner Missbrauchsträume handelte davon, dass ich zu einem Pastor fliehe, ich dort aber nicht lange genug bleiben darf, weil ich
    nicht arm genug bin. So habe ich Kirche bislang erlebt.

    Kann es sein, dass meine Vorstellungen der Zeit hinterherhinken, nach den weltweiten Tumulten gegen sG und da heutzutage, zumindest „rein juristisch“, die Gewalt in der Kindererziehung in immer mehr Ländern verboten wird?
    Hat dieser Papst bis jetzt irgendetwas angekündigt, was in Richtung Aufarbeitung der Heimkinderausbeutung oder sexualisierter Gewalt ginge?

  16. Prospero schreibt am :

    Hallo klaraklara

    Aufarbeitung? Nicht das ich wüsste. Hier brauchte man ja 10 Monate, um einen neuen Forschungsverbund auszuwählen 😉

    Die guten Absichten, Ideen, Pläne (PR ist wichtig!): schnellere Strafverfahren für Kleriker bei Missbrauch durch kirchliche Spezialgerichte auf nationaler Ebene ,vereinfachte Entlassung aus dem Klerikerstand auf dem Verwaltungsweg und ohne Strafprozess (nur in besonders dringenden und schwerwiegenden Fällen)
    Real geändert wurde zum 1.9.: alle Straftaten gegenüber Minderjährigen, vom Herunterladen kinderpornografischer Inhalte aus dem Internet bis zum Missbrauch werden im Vatikan und der Kurie der Katholischen Kirche künftig schärfer geahndet. Auch außerhalb für alle Mitglieder, Vertreter und Beschäftigten der Organe des Heiligen Stuhls.

    Nun, schauen wir mal, was beim Nuntius J. Wesolowski passieren wird….oder in x anderen Fällen

  17. hildegard schreibt am :

    @ klaraklara … nein, mir ist nichts derartiges bekannt – diese Richtung einer Aufarbeitung ERHOFFE ich mir von diesem Papst, der immerhin mit seinen beiden Füßen – und zwar nicht in roten Schühchen ;-)! – auf dem Boden von Aktualität und Realität zu stehen scheint!

    Gerade weil die sG in dem weltumspannenden Konzern der katholischen Kirche übelste seuchenmäßige Ausmaße angenommen hatte, konnte es (aufgrund dieser schein-heiligen Vorlage!!) zu solchen kriminellen Entgleisungen AUCH in allen anderen Gesellschafts-Gruppen kommen!! Der ALLgemeine Zustand der Gesellschaft mit ihren Machtgruppen und Denkverboten hängt bisher immer noch sehr mit der Person an der Spitze dieses Konzerns zusammen …

    Mein aktueller Macht-Missbrauchs-Alptraum wäre, wenn dieser Franziskus nicht die Zeichen der Zeit, nicht die Brisanz dieser Problematik und nicht die Botschaft im gestrigen Brief von N.D. wahrhaben wollte. – Das würde alle bisherige Arroganz und Ignoranz rechtfertigen, die Absegnung sG bedeuten, das wäre dem Justizirrtum der Verjährbarkeit von Seelenmord gleich zu setzen – ein Super-GAU!

  18. hildegard schreibt am :

    @ klaraklara – die magischen Handlungen der Oberkasten dürften uns schnuppe sein, wenn sie die Menschen nicht hinters Licht führen wollten! Nicht dass wieder einer – nein: dass ausgerechnet DER heiliggesprochen werden MUSS, das macht mir die Grundhaltung vom Franz. so frag-würdig.
    Strahlt da nicht wieder etwas ab, was wir nicht durchgehen lassen dürfen, weil es die Fassaden der „Obere-10000-Clubs“ putzen soll, hinter denen wieder munter Macht missbraucht werden kann …?

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