Zwei von fünf Mädchen Opfer von sexuellem Missbrauch

29.10.2013: Der Bund

Sexueller Missbrauch von Kindern ist in der Schweiz «alarmierend» weitverbreitet. Dies berichten Mediziner des Kinderspitals und des Unispitals Zürich. Die Betroffenen verschweigen die Missbräuche häufig

Nahezu zwei von fünf Mädchen und einer von sechs Jungen waren in der Schweiz bereits Opfer eines sexuellen Missbrauchs. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, an welcher Forscher der Universität Zürich, des Kinderspitals Zürich und des Universitätsspitals Zürich gemeinsam arbeiteten. Weiter lesen…

3 Kommentare

  1. Eva schreibt am :

    Solche Studien zeigen zwar auf wie häufig so etwas passiert, aber Studien über die Folgen, die aufzeigen wie viele psychisch krank wurden, arbeitsunfähig wurden oder sich umgebracht haben fehlen.

  2. Herbert schreibt am :

    Hallo Eva, Sie hätten vielleicht bis zum Ende lesen sollen:
    „Im Vergleich zu ähnlichen Studien aus anderen Ländern sind die Zahlen der Schweizer Studie bezüglich Offenlegung sehr tief», sagte Schnyder. Dies erschwere rechtzeitige Interventionen. Frühere Studien zeigen, dass sexueller Kindesmissbrauch bei den Opfern das Risiko für späteres Risikoverhalten sowie psychische und körperliche Erkrankungen erhöht.“ Hier ist auch der Sinn solcher Studien klar erkennbar: „rechtzeitige Intervention“.

  3. mr33 - JtG schreibt am :

    Leider scheinen die „Helfer“ hier bemüht, mehr Patienten zu bekommen. Denn es wird a) nicht exakt gefragt; b) nicht um exakte Antworten gebeten; c) eine gewaltige Überforderung der männlichen Teilnehmer und eine schier unmögliche Aufgabe für die weiblichen, damit dass, es kaum möglich ist – aus der Pubertät heraus – ins gesamte Leben zurückzublicken; d) das gesamte Leben und die vergangenen 12 Monate zusammen geworfen (dabei sähen bei intensiverer und längerfristig mehrmaliger Befragung, die ECHTEN negativen bis traumatisierenden Kindheitserinnerungen nicht besser aus); e) suggeriert, dass es in den Familien nicht so schlimm sei, wie aus den Berichten der Polizei hervor gehe.

    Der Bericht in der Zeitung ist besser, als der von der Uni selbst, denn es nervt, wenn es nicht klar dargestellt wird, um den Text nicht so nach statistischem Datenblatt aussehen zu lassen.

    Mich persönlich stört besonders, dass mit solchen Aktionen, des Vermischens von ungenauen Belästigungen mit schweren Vergewaltigungen, kein klares Ergebnis zu machen ist. Dazu kommt mir die Frage, ob demnächst eine schwedische Studie erscheint, in der von schwerer sexueller missbräuchlicher körperlicher Gewalt an kleinen 17 jährigen Säuglingen, die rede ist, durch angeschaut zu werden?
    In dem Artikel immer deutlich zu lesen, Hilfssüchtiger Schnüder, der Betroffene von solcherlei Vorfällen gerne öfter behandeln würde.

    Resümee, dies ist eine überflüssige Studie, sie hätten sich vorher besser erkundigen sollen. Auch der Hinweis auf die Studie von 1996, ohne einen klaren Vergleich bzw nur der Hinweis, man habe viel ausführlicher befragt, ist ärmlich.

    Solche Artikel/Studien werden dann wieder von Päderasten dankend aufgegriffen, um zu erklären, dass es gar nicht so schlimm ist.
    Zudem, falls die 15 bis 17 jährigen Jugendlichen nicht klar feststellen, dass nicht auf sie zurückgeschlossen werden kann, also, es nicht weit her ist, mit der Anonymität, dann geben sie eben eher keine Sachen preis.

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